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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2015
Charaktere:

Felicity ist ein tollpatschiges Mädchen ohne wirkliches Selbstvertrauen, die zwar eine ganz tolle Clique um sich hat, aber dennoch in der Schule zu den Losern zählt. Gerade der dortige „Star Club„ hat es auf sie abgesehen, deshalb hagelt es durchgehend abwertende Kommentare sowie mitleidige und herablassende Blicke. Auch zuhause ist das Leben alles andere als rosig. Ihre alleinerziehende Mutter ist mit ihrem Pub völlig überfordert, weshalb sie nie Zeit für ihre Tochter hat und sich auch nicht um sie kümmert. Als wäre das noch nicht schlimm genug, muss Felicity selbstverständlich regelmäßig aushelfen –natürlich unentgeltlich–. Dies führt dazu, dass sie, trotz ihrer in der Regel guten Noten, sich des Öfteren Ärger in der Schule einhandelt, da sie regelmäßig zu spät kommt, oder nach Alkohol riecht. Ihr Ziel ist es später Lehrerin zu werden. Obwohl ihre Mutter es sich anders wünscht, will Felicity auf keinen Fall deren Pub übernehmen.

Lee ist der Neue in ihrer Klasse. Er ist alles, was die Frauenwelt begehrt: charmant, schlagfertig, nett und hilfsbereit. Aber auch sehr gutaussehend und das weiß er! Er strotzt vor Selbstbewusstsein und macht, was er möchte. Ein Prinz Charming eben, dem die Frauenwelt zu Füssen liegt, ohne dass er dafür groß etwas tun müsste. Nur Felicity hält ihn für einen aufgeblasenen Schönling.
Keiner versteht so recht wieso, aber er hält sich ab seinem ersten Tag ständig in Felicitys Nähe auf. Was will er von ihr? Denn ehrlich gesagt macht er ihr, obwohl sie ihn natürlich auch attraktiv und interessant findet, auch Angst… Denn er kann recht aufbrausend sein! Und das in einem derart beängstigenden Ausmaß, dass es jedes Mal alle anderen in der näheren Umgebung verstummen lässt.

Meinung:

Pan 1 war mein erstes Buch von Sandra Regnier und obwohl ich mir –hauptsächlich im 1. Teil– ein paar Kürzungen gewünscht hätte, da manche Phasen für meinen Geschmack einfach etwas zu weit ausufern, bin ich wirklich froh, es gelesen zu haben. Fay ist eine sehr sympathische Protagonistin und auch Lee lässt Leserherzen höher schlagen! Gerade die gemeinsamen Szenen, die oftmals mit Sarkasmus, Ironie und einer guten Portion Schlagfertigkeit von beiden Seiten gespickt sind, machen sehr viel Spaß. Der Schreibstil liest sich flüssig und ist wirklich eingängig.
Immer wieder werden wir mit neuen Details gefüttert, so dass die Geschichte nie langweilig wird und sie hält auch die ein oder andere unerwartete Wendung für uns bereit. Warum z.B. hat Felicity plötzlich Visionen und hat Lee gar etwas damit zu tun? Und warum belatschert er sie, dass sie sich wehren und sich selbst nicht als Loser abstempeln lassen soll??
Mit jedem Kapitel wird die Story geheimnisvoller und in letztem Drittel geht es dann soweit, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Geschichte durchlebt einen solchen Wandel, dass…… ACH, lest selbst! :D
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67 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nachdem ich die vielen positiven Bewertungen gelesen habe, musste ich mir dieses Buch auch kaufen. Die Story an sich ist wie in vielen anderen Büchern dieses Genres: Highschool-Mädchen, 18 Jahre alt (ausnahmsweise mal nicht 16 oder 17!), graues Mäuschen, übergewichtig und leicht verpeilt trifft auf den neuen Schüler: schönster Mann der Welt, kann alles, weiß alles, bla bla. Ok dachte ich, das wird wohl so ne Aschenputtel-Geschichte, kann ja auch ganz schön sein. Aber echt mal.... ich hab mich wirklich gefragt, wie die vielen positiven Bewertungen zustande gekommen sind! Mit Felicity bin ich nicht ganz warm geworden, für mich ist sie von einem 18 jährigen Mädchen weit entfernt. Und der Superheld der Geschichte ist einfach nur da. Er hat weder Tiefgang noch Ecken oder Kanten, er ist schlicht langweilig. Zwischendurch war die Geschichte so klischeehaft und kitschig, das ich es schon wieder lustig fand. Beispiel: Er kauft ihr ein Kleid, sie wird geschminkt und tadaaaaa.... auf einmal wird sie zum Maneater und sogar ihr Lieblingsschauspieler (den ER natürlich kennt!) verliebt sich in sie. Nee, iss klar....
Bis zum letzten Viertel des Buches erfährt man absolut gar nichts über das supergeheime Geheimnis und der Superkerl vertröstet immer wieder auf später. Irgendwann hab ich mir gedacht: Weisste was? Ich wills gar nicht mehr wissen!
Von mir also nur 1 Stern, weil die "Fantasygeschichte" erst auf den letzten Seiten passiert und ich mir ca. 300 Seiten Highschool-Kitsch antun musste, bei dem zum Schluss nicht mal was rum kam.
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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2013
Anfangs konnte ich mich mit dem Roman nicht besonders anfreunden. Die Sprache ist sehr schlicht gehalten, die Geschichte versprach zunächst wenig fantasiereiches, stattdessen Klischee-Beliebte-Gang-Gegen-Loser-Bande. Dazu sehr amerikanisch gehalten. Jedenfalls stelle ich mir so eine High School vor.
Da ich aufgrund des Titels und der Beschreibung nicht glauben konnte, dass dies bereits alles gewesen sein sollte, las ich weiter - und erlebte mein blaues Wunder. Die Figuren wurden plastischer, "interessanter", die Geschichte nahm eine interessante, spannende Wende. Ein richtig toller Einstieg in eine vielversprechende Trilogie!
Da mir der (lang gezogene) Anfang viel zu klischeereich erscheint und mich die Geschichte erst ab etwa Mitte des Buches richtig fesseln konnte, gibt es zwei Punktabzüge. Da die zweite Hälfte jedoch so super spannend wurde, bin ich mir fast sicher, dass die Fortsetzung noch mehr Sterne verdienen wird! Ich freue mich jedenfalls schon darauf zu erfahren, was mit dem Vermächtnis des Pan passiert ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juli 2015
Nachdem ich auf Silber Band 3 von Kerstin Gier noch bis Oktober warten muss, hat mir die Verkäuferin der Buchhandlung dieses Buch empfohlen. Zugegeben, anfangs ist es etwas zäh. Aber es lohnt sich tausendfach durchzuhalten. Die Geschichte beginnt erst ab Mitte des Buches wirklich ins Rollen zu kommen und dann kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin jetzt bei Band 2 (Mitte) und fieber jede Minute entgegen, die ich in diesem Buch lesen kann. So wie es aussieht werde ich bald fertig sein, aber Band 3 liegt schon parat.

Ja, es ist eine Highschool-Story, die genau in das Genre für 16 jährige pubertierende Mädchen passt, die sich gerne in einer Traumwelt bewegen. Aber ich bin ebenfalls von dieser Geschichte so gefesselt, obwohl ich tatsächlich schon bei Ü-40 Parties problemlos ohne Ausweiskontrolle mitfeiern kann. Gerade die "Teeny"-Sprache macht das Lesen einfach und man fällt direkt in die Welt zurück, in der ich selber mal so alt war und ich mir Nacht für Nacht solche Traumgeschichten ausgedacht habe und ich mir gewünscht hätte ebenfalls so schlagfertig wie Felicity zu sein - und das nun schon mehr als die Hälfte meines Lebens her ist. Was hätte ich gegeben, solche Bücher damals lesen zu können! Außer Astrid Lindgren und Michael Ende musste ich mit pseudo Jugendromanen zurechtkommen, bei denen immer auch der erzieherische Charakter mitschwang (Trotzkopf o.ä.).

Ich habe in meinem Alltag und beruflich soviel um die Ohren, da möchte ich mich abends nicht noch mit hochintellektueller Lektüre rumwälzen. Ich freue mich auf diese Trips in eine andere Welt und danke der Autorin für diese wunderbaren Geschichten, bei denen ich mich schon freue, wenn meine Tochter endlich in das Alter kommt, in dem sie diese Bücher auch lesen darf.

Ich kann allen, die auch Kerstin Gier lieben, nur empfehlen diese Bücher zu lesen und den Anfang durchzuhalten. Es wird noch extrem spannend!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2015
Ich habe den ersten Band auch heute beendet...

Beschreibung Amazon:
Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …

Meine Meinung:

Ehrlich gesagt habe ich mir etwas mehr von dem Buch erwartet.
Der Schreibstil ist sehr einfach und dementsprechend einfach/schnell lässt sich das Buch lesen.
Die Liebes-Freundschafts-Was auch immer- Romance zwichen Lee und Felicitiy ist eine Mischung zwischen Twilight, Aschenputtel und hassliches Entlein.
80% Des Buches geht es dadrum we sich die beiden näher kommen und Freunde werden.
Während Felicitys Familie Sie behandelt wie Aschenbuttel kümmert sich Lee leibevoll um Sie und aus dem hässlich Entlein wird ein Schwaan. Aufeinmal beachten die Jungs/Männer Sie. Diese Männer sind nicht irgendwelche sondern sehr gut aussehnde bzw. Schauspieler!
Erst in den letzten 20% des Buches geht es dann wirklich um das Geheimniss von Lee und um das was Felicity so besonders macht.

Ebenfalls erinnert mich das Buch etwas an "Rubinrot"
Denn die Zeitreisen waren ja auch dort das Hauptthema

das Cover finde ich super! Nur schade das mas sich dann große Hoffnung auf Elfen/Feen macht und das ganze dann nur 20% des Buches ausmacht :(
Trotz das sich die Geschichte irgendwie wiederholt (wenn man die ganzen anderen Geschichten kennt) finde ich das Buch gut, vielleicht liegt es auch dadran das es sich so einfach lesen lässt...
Der letzte Satz im Buch hat mich dann aber dazu überredet das zweite Band auch noch zu lesen... Mal sehen ich werde heute abend damit anfangen...

Die Autorin hat sich sehr viel Inspiration bei anderen geholt...
Dabei hatte ich gehofft da es um Elfen gehen soll endlich mal was NEUES zu lesen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 4. Februar 2015
Rezension

Felicity Morgan ist eine normale Schülerin. Ihre Zahnspange begleitet sie mit in ihr achtzehntes Lebensjahr und die paar Kilo zu viel sind wohl ihren gelegentlichen Gelüsten zuzuschreiben. Ihr Freundeskreis besteht aus den unterschiedlichsten und individuellsten Leuten. Und gemeinsam werden sie wohl immer und ewig die oberflächlichen und arroganten Mädchen ihrer Stufe meiden. Felicity, auch City genannt, erscheint immer etwas schmutzig und zu spät im Unterricht erscheint, da sie ihrer Mutter im Pub aushelfen muss. Ihre finanzielle Lage ist nicht die Beste, doch Felicity hat sich fest vorgenommen, zu studieren und Lehrerin zu werden. Ihre Pläne wären wohl ungestört in Erfüllung gegangen, wäre da nicht dieser Neue in ihrer Schule. Leander FitzMor. Der ihr, obgleich unglaublich gut aussehend, attraktiv und von den arroganten Mädchen der Schule umzingelt, ihre Aufmerksamkeit sucht. Doch noch ahnt Felicity nicht, dass sie die Rettung für das Feenreich bedeuten soll und sich ihr ganzes Leben auf einen Schlag verändern sollte ...

Das geheime Vermächtnis des Pan ist eine wunderbare, sympathische und spannende Geschichte über ein Mädchen, dass aus sich hinaus wächst, dessen Leben urplötzlich auf den Kopf gestellt wird und das lernen muss, eine Welt voller Magie zu akzeptieren. Diese Geschichte ist voll von humorvollen Dialogen, welche den Leser unermüdlich unterhalten und zum Lachen bringt. Es ist eine Geschichte voller Träume und Wünsche, voller Sehnsüchte und Wahrheiten - jedoch auch eine, die von Rückschlägen, von Trauer und von Verzweiflung erzählt. Eine, die sich mit typischen Problemen von Teenagern in zynischer Selbstironie auseinandersetzt, jedoch auf spritzige Art und Weise die Welt der Feen in den Fokus rückt.

Felicity Morgan ist die Protagonistin dieser Geschichte. Sie ist Achtzehn, trägt eine Zahnspange und hat ein paar Kilo zu viel auf den Hüften. Als Kontrast dazu lernt der Leser den anderen Hauptcharakter der Storyline kennen: Leander FitzMor. Gutaussehend, selbstsicher, ein Frauenheld durch und durch. Und hier treffen die beiden Figuren unausweichlich aufeinander, denn ihre Schicksale in der Welt der Feen ist miteinander verknüpft. Es ist unglaublich erheitert, die Konfrontationen der beiden zu begleiten, die Entwicklung der Beziehungsstrukturen zwischen ihnen zu beobachten. Klar, definitiv sind beide Charaktere stereotyp und klischeehaft gezeichnet. Nichtsdestotrotz negiert die Sympathie und die Begeisterungsfähigkeit der Charaktere diese Fakten fast vollständig. Humorvolle Dialoge und eingehende Gedankengänge der Protagonisten bringen den Leser einfach dazu, Spaß am Lesen ihrer Geschichte zu empfinden und diese zu verfolgen. Auch wenn die Nebenfiguren, welche stückchenweise vorgestellt werden, gerne etwas mehr Tiefe und detailliertere Charakterzeichnungen hätten erfahren dürfen, liegt doch der Fokus definitiv auf Felicity und Leander.

Die Handlung selbst ist nicht sehr originell. Auch die Idee hinter dem Plot ist keine Neue. Dennoch schafft die Autorin es, eine schöne Atmosphäre zu schaffen und ein Setting für die Story zu erschaffen, in das die Leser gerne eintauchen. Der schöne und umgängliche Sprachstil trägt ebenso dazu bei wie die vielen tollen Dialoge, welche oft vor Konfliktpotenzial nur so sprühen! Viele kleinere, detailliertere Szenen zeigen deutliche Tiefenstrukturen auf, vor allem, was die emotionale Begebenheit Felicitys betrifft. Sie stehen im großen Kontrast zu den häufiger vorkommenden, leichtmütigeren Abschnitten, welche den Hauptplot dominieren. Auch wenn nicht so viel passiert und erst zum Ende hin einige Geheimnisse offenbart werden (die leider wirklich sehr offensichtlich sind), verfolgt man trotzdem voller Spannung, wie es wohl zwischen den beiden Hauptfiguren nach ihrem schlechten Start weitergeht und was es mit den Insignien des Pan auf sich hat. Insgesamt ist dies ein runder Auftakt, der viel Potenzial für Folgebände bietet und den Leser definitiv zu begeistern weiß.

Fazit

Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier ist ein toller Auftaktband einer phantastischen Trilogie. Spritzige und humorvolle Dialoge und eine Menge Konfliktpotenzial zwischen den beiden Hauptfiguren lassen den Leser voller Begeisterung an der Geschichte von Leander und Felicity teilhaben. Obgleich der Plot nicht sehr originell ist, schafft die Autorin es dennoch, ihre Leser in den Bann zu ziehen. Sympathische Figuren und liebenswürdige Lappalien inklusive. Ein definitiver Lesetipp für Fans leichter Lektüren und einem Hang zu Urban Fantasy.

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Das geheime Vermächtnis des Pan
02. Die dunkle Prophezeiung des Pan
03. Die verborgenen Insignien des Pan

Pro & Contra

+ Sympathische Protagonisten
+ Humorvolle Dialoge
+ Konfliktpotenzial & sich entwickelnde Beziehungsstrukturen
+ Begeisterungsfähigkeit
+ Spannend

o Offenes Potenzial

- Nebencharaktere zu wenig Tiefe
- Protagonisten etwas zu klischeehaft gezeichnet
- Plot nicht neu/originell

Bewertung:

Handlung: 4/5
Charaktere: 3,5/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/Leistung: 4/5
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am 11. Januar 2015
Cover: sehr schön
Klappentext: hat definitiv meine Neugier geweckt
Schreibstil: jugendlich locker
Inhalt: sagenhaft
Charaktere: authentisch und sympathisch
Spannung: konstant spürbar
Magie: gut eingeflochten
Weltenbild: leicht zugänglich

Gedanken:

Felicity hat es bestimmt nicht leicht in ihrem jungen Leben. Sie ist ein wenig zu dick, die angsagte Mädchenclique der Schule macht sich über sie lustig und obendrein muss sie auch ständig ihrer Mutter in deren Pub helfen, was ihr leider viel zu oft zu einem nicht wohlriechenden Äußeren und andauernder Unausgeschlafenheit verhilft.
Die Identifikation mit Felicity wird wahrscheinlich vielen Mädchen und Frauen leichtfallen, denn sie ist alles andere als perfekt - wer ist schon zufrieden mit seiner Optik. Zudem ist sie auch ein wenig tollpatschig und mit einem unterirdischen Selbstbewusstsein ausgestattet.
Langsam aber sicher verwandelt sie sich jedoch, die Nähe und die Anerkennung von Lee tun ihr gut. Doch was ich noch viel mehr an ihr mochte, war ihre große, zynische Klappe. Mit so etwas können Protas immer bei mir punkten.

Und Lee mochte ich, weil auch ihm das gut gefällt. Sein überirdisches Äußeres passt zwar gut in die Geschichte, aber würde mich genauso wie Felicity zunächst einmal Abstandhalten lassen. Wer möchte schon, dass sein Freund ständig von anderen Frauen angeglotzt und befummelt wird? Aber er ist auch ein feiner Kerl, der nicht nur auf Felicitys Sicherheit bedacht ist, sondern ihr auch helfen will, besser im Leben zurechtzukommen. Gleichzeitig spürt man jedoch auch, dass er ihr einiges veheimlicht und das lässt mich gemeinsam mit Felicity an ihm zweifeln.

Nie im Leben wäre ich dann auf den eigentlichen magischen Aspekt des Romans gekommen. Ich war also angenehm überraschst, als sich die Handlung immer mehr von meinen Erwartungen wegentwickelte. Die Spannung war konstant spürbar und hat mich den Roman an einem Stück verschlingen lassen. Gut, dass Ferien waren. Das Ende ließ mich dann am ausgestreckten Arm verhungern, so dass ich gleich Band 2 und 3 bestellen musste. Hoffentlich kommen sie bald.
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am 14. April 2014
Der 3. September beginnt für Felicity Morgan wie jeder andere Montag, doch dies wird der Tag sein, an dem sich ihr Leben für immer verändern wird. Die 18-jährige besucht das Horton College of Westminster in London und ist wie fast immer zu spät dran. Sie hat in dem College keinen leichten Stand, trägt sie doch keine hippen Klamotten, dafür jedoch eine Zahnspange und ein paar Pfunde zuviel mit sich herum. Zwar hat sie sehr gute Freunde, die ihr immer zur Seite stehen, doch der Star-Club, bestehend aus Cynthia Newmarket, Jack Roberts, Ava Gartner und Felicity Stratton tut sein möglichstes, um ihr das Leben auf dem College unerträglich zu machen. Von ihnen stammt auch Felicitys Spitzname "City". Doch dieser Montag ist anders, denn die Schule hat einen neuen Schüler: Leander "Lee" FitzMor - dem umgehend die Herzen der Schülerinnen und des weiblichen Lehrkörpers des College zufliegen. Auch Felicitys Stratton macht sich umgehend an Lee heran und kann innerhalb weniger Minuten einen Erfolg verbuchen - einen Kuss von Lee. Spätestens hier ist für Felicity klar, egal was passiert, mit dem Kerl würde sie sich im Leben nicht einlassen - niemals im Leben etwas Abgelegtes von Felicity Stratton anfassen!!!

Irgendwas ist jedoch anders an Lee, als an den anderen Jungs in seinem Alter. Dieser gottgleiche Mann, scheint geradezu Felicitys Nähe zu suchen, er setzt sich in jeder Unterrichtsstunde neben sie und irgendwie scheint er sie zu verstehen, etwas, dass nur wenigen Menschen bisher gelungen ist, denn Felicity ist keine unbeschwerte junge Frau, wie so viele andere. Nach der Schule hilft sie sehr oft ihrer Mutter in deren Pub aus, natürlich ohne Bezahlung, damit diese über die Runden kommt und an jedem Abend, den sie hinter dem Tresen verbringt, reift in ihr der Entschluss: Sie will es besser machen, sie will auf gar keinen Fall den Pub übernehmen, sondern studieren und Lehrerin werden.

Verbissen, gegen alle Widrigkeiten kämpft Felicity für ihr Ziel, doch es ist nicht leicht, wenn nicht einmal die eigene Mutter an einen glaubt, nie Geld im Haus ist, um mal Vergnügungen nachzugehen, wie die anderen Mädchen ihres Alters, doch Felicity weiß, dass sich das alles einmal auszahlen wird, nämlich dann, wenn sich ihr Traum verwirklicht hat. Fakt ist, sie hat definitiv genug mit ihrem eigenen Leben zu tun, da kann Lee noch so charmant sein, für ihn ist kein Platz darin vorhanden. Lee jedoch denkt nicht daran, aufzugeben - er steht Fay, wie er sie nennt, zur Seite, ob sie will oder nicht. Doch noch etwas anderes geschieht in Felicitys Leben - sie hat plötzlich äußerst real erscheinende Halluzinationen und diese treten immer öfter auf ...

Der 1. Band der Pan-Trilogie! Der Plot des Buches wurde abwechslungsreich und turbulent-unterhaltsam erarbeitet. Geradezu bezaubert hat mich die Romanidee zurück gelassen, in der ein gottgleicher junger Mann sich die Frau näher betrachten will, die für ihn bestimmt sein soll - und sein blaues Wunder erlebt. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet, wobei mich hier die absoluten Gegensätzlichkeiten der beiden Protagonisten geradezu verzaubert haben. Lee, der gutaussehende, ja teils arrogant wirkende Schönling trifft auf Felicity, ein Mädchen, das nicht den gängigen Schönheitsidealen entspricht, aber dennoch schlagfertig ist und sich nicht unterbuttern lässt, schon gar nicht von ihm, da kann er noch so charmant sein. Ganz ehrlich, Felicity ist einfach tough und wenn alle jungen Frauen so wären wie sie, könnte sich die Männerwelt warm anziehen, denn die hätten mit Garantie nur noch sehr wenig zu lachen. Den Schreibstil empfand ich förmlich als berauschend, am liebsten hätte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Am besten haben mir die Szenen gefallen, in denen die Autorin dem Leser Zutritt in Felicitys Gedankenwelt gewährt - ich habe mich förmlich gekugelt vor lachen, denn so schlagfertig, wie sie ist, wären wir glaube ich alle gerne mal. Abschließend kann ich sagen, dass es sich um einen wundervollen, ja förmlich suchtgefährdenden Trilogie-Auftakt handelt und ich es kaum erwarten kann, mich auf den nächsten Band "Die dunkle Prophezeiung des Pan" zu stürzen.
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am 29. Januar 2014
Wenngleich die Geschichte etwas abgedroschen beginnt und die Autorin anfangs kaum ein Klischee auslässt, kann ich nur empfehlen dran zu bleiben:
Schreibstil, Spannung und Charaktere entwickeln sich ab der Hälfte des Buches rasant weiter und Autorin Sandra Regnier läuft schließlich fast zu Kerstin-Gierscher-Höchstform auf.

Die Ideen, der wohltuende Humor und die mit jeder Seite selbstbewusster agierende Heldin erinnern zwischenzeitlich sehr an die Diamant-Trilogie – und das ist als großes Lob gemeint. Ich hatte viel Spaß mit inzwischen zwei Teilen dieser Trilogie und freue mich schon auf Teil 3.

Im Zentrum der Story steht Felicity Morgan - pummelig, Zahnspange, aus ärmlichen Verhältnissen, am College festes Mitglied der Uncoolen-Clique. Felicity wird – zu ihrer eigenen Überraschung und auch der aller übrigen – von dem schönen neuen Schüler Lee FitzMor umgarnt. Mit Lee ändert sich für Felicity Vieles. Er bringt Abwechslung und Glamour in ihr Leben, und Felicity genießt die ungewohnte Aufmerksamkeit. Doch sie weiß nicht, wieviel sich bald tatsächlich für sie ändern wird. Denn Lee ist Halbelf und glaubt mit Felicity die den Elfen prophezeite Erlöserin gefunden zu haben.

Wenngleich die Fantasy-Elemente im ersten Band noch wohldosiert sind und auch im weiteren Verlauf der Geschichte nur langsam und manchmal eher nebenbei in die Handlung einfließen, stecken doch jede Menge skurriler Ideen in der Reihe. Manche davon mögen nicht ganz neu sein, einiges ist nicht hundertprozentig ausgereift - alles aber ist lebendig und liebevoll geschrieben und insbesondere die Dialoge haben im zweiten Band der Serie mein Herz erobert.

Außerdem ist nicht alles wie es anfangs scheint. Sandra Regnier ist immer mal wieder für eine Überraschung gut und räumt auch einige der anfänglichen Klischees im Verlauf der Story sehr gelungen aus dem Weg.

Fazit: Wer witzige Fantasy ala Rubinrot mag: Lesen! Lesen! Lesen! Der erste Band hat noch etwas Startschwierigkeiten. Ab der Hälfte setzt der Lesesog ein.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. September 2013
Bei dem Titel "Das geheimnisvolle Vermächtnis des Pan" habe ich eher ein Fantasybuch erwartet. Das habe ich auch bekommen und noch eine interessante potenzielle Liebesgeschichte dazu :-)

Zum Inhalt:
Felicity Morgan, kurz City genannt, und ihre Freunde sind nicht gerade die beliebteste Clique der Schule. Vor allem City ist eher etwas unscheinbar, hat ein paar Kilo zu viel auf den Rippen und da sie ihrer Mutter oft bis spät nachts in deren Pub hilft, ist sie morgens auch oft zerstreut und sehr müde. Als der Neue an der Schule auftaucht und sich sofort der "Star-Clique" anschließt und mit der eingebildeten Felicity (ja, die heißt auch Felicity) rumknutscht, ist Lee schon bei ihr unten durch. Doch merkwürdigerweise fängt er an, fast immer ihre Nähe zu suchen...

Meine Meinung:
Das Buch ist in zwei Teile geteilt. Im ersten lernen die Leser City und ihre Clique kennen und ebenso merkt man, dass Lee, der neue Traumtyp der Schule, verstärkt Citys Nähe sucht. Er ist sehr nett zu ihr und hilft ihr, sich gegen die Star-Clique zu verteidigen. Während ihre vier Freunde begeistert von Lee sind, traut City ihm nicht so ganz über den Weg, bemerkt sie doch immer wieder kleine Merkwürdigkeiten. So hat sie z.B. manchmal das Gefühl, dass er ihre Gedanken lesen kann

Dieser erste Teil spielt hauptsächlich in der Schule und teilweise auch im Pub von Citys Mutter. Ich fand diesen ersten Teil richtig toll, vor allem weil wir viel über City erfahren und auch über ihre, in meinen Augen, verkorkste Familie. Ihre Mutter ist der festen Überzeugung, dass City ihr Pub übernimmt, doch sie möchte unbedingt studieren. Sowohl ihre Mutter als auch ihre Schwester behandeln sie sehr gleichgültig, trotzdem ist City für mich eine tolle starke Person, die sehr loyal ist. Auch ihr Verhältnis zu Lee wird mit der Zeit besser, doch so ganz entspannt es sich nicht.

Im zweiten Teil erfahren wir endlich, wer Lee wirklich ist und was Fae, wie er Felicity nennt, mit ihm zu tun hat. Hier beginnt dann für den Leser der fantastische Teil der Reise, der mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Die Autorin war in meinen Augen sehr kreativ. Obwohl Lee offensichtlich Gefühle für Fae (City) hegt, ist sie in einen anderen verliebt. Das dürfte in den nächsten Teilen noch interessant werden :-)

Das Ende macht neugierig darauf, wie es weiter geht. Zum Glück gibt es aber keinen fiesen Cliffhanger.

Fazit:
Das geheime Vermächtnis des Pan ist für mich ein sehr gelungener Genre-Mix aus Jugendroman, Fantasy- und Liebesgeschichte. Vor allem Felicity ist für mich eine tolle Persönlichkeit, die sich auch mit der Zeit weiterentwickelt und lernt, an sich zu glauben und noch mehr für sich einzustehen. Ich werde mit Sicherheit den zweiten Teil kaufen, sobald er erhältlich ist!
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