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73 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kauz und Schelm
Es ist bei Volume 10 der insgesamt nur zu lobenden Bootleg Serie von Bob Dylan (die seit 1991 alle zwei bis drei Jahre versetzt zu seinen regulären neuen Alben eine Art Parallel-Diskographie des Meisters aus den Archiven auftauchen lässt), wie schon so häufig davor auch: Nachdem man die opulente Ausstattung der Doppel-CD bestaunt hat, die von einem...
Vor 13 Monaten von Christian Günther veröffentlicht

versus
9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen auch "das andere selbstportrait" ist nicht viel besser als das originale
In Dylans mehr als 50jähriger Karriere gibt es viele beeindruckende Gipfel. Was heißt, dass es auch ein Dazwischen gibt - das können - um beim Bild zu bleiben - Hochebenen sein, manchmal geht's tiefer hinab. Allerdings gibt es einen wirklich dramatischen Absturz, den nach dem Jahr 1968, nach der Platte "John Wesley Harding". Diese Feststellung hat weniger...
Vor 13 Monaten von Andreas veröffentlicht


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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lines, 27. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Another Self Portrait (1969-1971): The Bootleg Series Vol. 10 (Audio CD)
Faszinierend an den songs ist - wie so oft - das Spiel mit den Worten. In Went to see the Gypsy ändert BD in der auf der Bootleg Series 10 veröffentlichten Version den Text und singt: I contemplated every move or at least I tried.

Nach seinem Unfall im Jahre 1966 suchte BD nach einer neuen kreativen Richtung -immerhin wurde er trotz seiner heute klassischen Konzerte vom Publikum ausgebuht und beleidigt.

In den Basement Tapes ging er wieder auf seine musikalischen Wurzeln zurück und fand in den alten Liedern auch die Geschichte Amerikas. Diese Lieder nahm Dylan auf und hat sie in seinen eigenen Liedern zu neuem Leben erweckt. Insofern hat der Song "Minstrel Boy" m.E. seine Berechtigung auf dem Album, ist er doch ein musikalischer Meilenstein auf dem Weg von der Royal Albert Hall in London nach Nashville.

Wichtig sind die liner notes von Greil Marcus, die aber für die Leser, die nicht so sehr die englische Sprache beherrschen, sehr schwer zu verstehen sind. In seinem Buch "The Invisible Republic" beschreibt und analysiert Greil Marcus die Geschichte und Hintergründe der Lieder auf den Basement Tapes.

Ein anderes wichtiges Dokument, welches das Werk von Bob Dylan als großen amerikanischen Dichter ausführlich erklärt, ist das Buch von Wielintz, was auch in einer deutschen Fassung (bei AMAZON erhältlich) auf dem Büchermarkt ist.

Den USA wird immer vorgeworfen, sie habe keine Geschichte; dies stimmt auf keinen Fall. Die Geschichte Amerikas spiegelt sich in den Liedern der Einwanderer z.B. aus England, Schottland, Irland, Deutschland und Russland wider, nicht zuletzt im Blues der afro-amerikanischen Zwangsarbeiter in den Südstaaten der USA.

Es ist Dylan's Verdienst, die amerikanische Geschichte durch sein Werk wieder entdeckt und unsterblich gemacht zu haben.

Die Würdigung mit dem Nobelpreis für Literatur ist für diesen wichtigen amerikanischen Poeten längst überfällig.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bob Dylan zeigt mal wieder was für ein gigantisches Werk er bereits seit seiner Jugend geschaffen hat., 12. Dezember 2013
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Er hält dem Menschen, der Politik und den Machthabern rotzfrech einen Spiegel vor mit seinen impulsiven Texten und seinem unerschütterlichen Freiheitsdrang.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Faszinierend, 5. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für alle, die glauben, Dylan könne nicht singen, lohnt sich diese Ausgabe der Bootleg-Series, um Vorurteile zu überwinden. Dylan singt hier atemberaubend gut, auf den schönsten Songs ist seine Stimme kaum wiederzuerkennen. Die 4CD-Ausgabe bietet zusätzlich noch das Isle of Wight-Konzert. Wer die Kosten scheut (das Fotobuch und der matte Greil-Marcus-Essay wären auch verzichtbar), kann sicher hoffen, es auf anderen Wege zu erlangen. In jedem Fall lohnend: dieser Konzertmitschnitt unterscheidet sich von anderen offiziellen Livealben und gefällt mir besser als das bekanntere Before the Flood.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für "Dylanologen", 3. September 2013
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Rezension bezieht sich auf: Another Self Portrait (1969-1971): The Bootleg Series Vol. 10 (Audio CD)
Ich habe ein paar,der exzellenten und wortgewaltigen Rezensionen mit Genuss verfolgt und möchte deshalb nicht in die gleiche Kerbe hauen.Vielmehr drängt es mich eine kurze Episode aus meinem kleinen Leben zu erzählen,in dem auch heute noch die Stimme Bob Dylans eine überragende Bedeutung hat.
Als ich meine Lehre 1976 begann,hat mich mein Betrieb zu einer Schulung nach Rüsselsheim, in die Opelwerke "verschickt".Ich hatte mir kurz davor Bob Dylans "self portrait" als Schallplatte gekauft und auf Kassette aufgenommen.Ich nahm diese neuen Songs mit auf die Reise,um in fremden Gefilden nicht allein zu sein.Und so kam es,daß mich wieder einmal nur diese Lieder "retten" konnten,vor diesem Pragmatismus diese sinnlosen Lehrgangs, in dieser tristen Stadt.
Später dann,konnte ich in einer Besprechung dieses Albums kluge Worte lesen,wonach der Künstler Bob Dylan sich hinter einer Maske versteckt habe und allen,die es hörten,ein spöttisches Lachen aufsetzte."Take a message to mary",dieser wehmütige,reine Gesang von ihm nur Spott und Hohn?.Nie und nimmer,dachte ich und fühlte diese Lieder in mir mitschwingen und konnte in ihnen keinerlei Ironie feststellen,sondern diese besondere Anmut und Hingabe.Ich habe diese Platte immer schön gefunden,wegen der bittersüßen Augenblicke, in denen die Zeit kurz still stand.Ich glaube, man nennt sie Ewigkeitsaugenblicke!
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen auch "das andere selbstportrait" ist nicht viel besser als das originale, 4. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Another Self Portrait (1969-1971): The Bootleg Series Vol. 10 (Audio CD)
In Dylans mehr als 50jähriger Karriere gibt es viele beeindruckende Gipfel. Was heißt, dass es auch ein Dazwischen gibt - das können - um beim Bild zu bleiben - Hochebenen sein, manchmal geht's tiefer hinab. Allerdings gibt es einen wirklich dramatischen Absturz, den nach dem Jahr 1968, nach der Platte "John Wesley Harding". Diese Feststellung hat weniger mit "linksideologischen" Vorbehalten zu tun, wie ein Rezensent vor mir mutmaßte (Dylans kurzer Flirt mit der "Linksideologie" war damals ohnehin schon längst passe), sondern mit ästhetisch-musikalischen. In der Tat ist es schwer zu verstehen, dass ein Künstler, der eben noch "All Along The Watchtower" veröffentlicht hatte, wenige Monate später "oh me oh my love that country pie" auf Vinyl schmalzte. Dylan selbst hat es in einem der besseren Songs aus dieser Ära ausgedrückt: "Was ist los mit mir? Ich hab nicht viel zu sagen". Und noch drastischer, das "Album Self Portrait", das sozusagen den Schluchtgrund dieses Absturzes markiert wurde von Greil Marcus mit "Was soll der Sch...." kommentiert - treffend, wie ich meine.
Ausgerechtet "Another Self Portrait" bildet nun die 10. Folge der "bootleg-Serie", die Outtakes und Alternativversionen dieses Machwerkes bilden die Mehrheit auf der Doppel-CD. Unterm Strich dokumentiert "Another Self Portrait" leider nur, wie unbedeutend, orientierungslos, ja bisweilen grottenschlecht Dylan zu dieser Zeit sein konnte. Als Beispiel sei die Alternativversion von "I Threw It All Away" erwähnt, sehr ähnlich übrigens der 1969 veröffentlichten Version: Ein Lied über das Ende einer Liebe, ein Lied über Trauer. Aber vorgetragen in selbstzufriedenem Bariton, guttural, triumphalistisch, ertränkt in üblem Country&Western-Sirup. Dabei ist der Song an sich ja gut, es gibt beeindruckende Performances davon auf der zweiten "Rolling-Thunder" Tour 1976. Aber so kann er nur zeigen, wie sehr Bob Dylan auch mal von jedem kreativen Instinkt verlassen sein konnte.
Doch ja, es sind einige tolle Songs dabei. "House Carpenter", das alte Traditional, z.B. hat Charakter. "Copper-Kettle", die alte Ballade über Schwarzbrennen von Whisky, gefiel mir immer schon als eines der wenigen Lieder auf Self Portrait. Jetzt gibt's eine Version ohne overdubs. Also es gibt auch paar nette, interessante, sympathische Momente. Aber wir reden von Bob Dylan. Dem Künstler, der sich aus diesem Loch nach einiger Auszeit Mitte der Siebziger mit einer Serie immens starker Alben und auch Konzerttourneen herausarbeiten würde. DAS ist mein Hauptkritikpunkt an dieser Veröffentlichung. Warum wird ein Tiefpunkt und nicht eine wirklich gute Phase in Dylans Karriere dokumentiert? In diesem Zusammenhang erlaube ich mir einige Vorschläge zur Wiedergutmachung für die nächste Folge der "bootleg-Serie". Die 1978-Tour wird unterschätzt, vielleicht weil wir offiziell nur Live at Budokan" kennen, die wirklich guten, je ekstatischen Konzerte fanden später in Europa und im Herbst in den USA statt. Auch ein Konzert aus der christlichen "Gospel-Ära" 1979-1981 hätte wohl mehr hergegeben. Dann die beiden Tourneen mit Tom Petty - auch sie harren noch einer offiziellen Veröffentlichung. Und auf den großen Schatz der Never-Ending-Tour" seit 1988 braucht nicht gesondert hingewiesen werden.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seid glücklich: Ein Schatz gegeben vom Großmeister, 27. August 2013
Abgesehen vom Preis dieser 4CD-Box mit (Bilder)Buch, der bei Amazon heute (27.08.2013) kurzzeitig bei fast 110 Euro lag und so inhaltlich nicht nachvollziehbar ist, ist die Bootleg-Series Vol. 10 ein wahrer Schatz für alle Fans von His Bobness Robert Z., gehoben 43 Jahre nach der damals doch recht ungnädig aufgenommenen Veröffentlichung von Self Portrait. Mir hat die Platte schon immer gefallen und die Ergänzungen jetzt, vor allem das Konzert auf der Isle Of Wight, sind ein echtes Geschenk für den Sammler, das erneut belegt, welch Genius da seit nunmehr 50 Jahren zugange ist. Die Musik zu diskutieren erübrigt sich zumindest für mich. Zurücklehnen, hören, wirken lassen und bestätigt sehen, dass bei Weitem nicht alles schlecht ist auf dieser Welt. Dylan sollte langsam wirklich den Nobelpreis für Literatur bekommen, ich wüsste nicht, welcher zeitgenössische amerikanische Lyriker ihn mehr verdient hätte. Es verfestigt sich der Eindruck, dass seine kulturelle Leistung weit vor den Stones, John Lennon oder Jimi Hendrix einzuordnen ist. Absolute Champions-League, allenfalls die Fab Four haben dieses Niveau populärmusikalisch auch erreicht. Der Leser möge mir bitte meine Euphorie nachsehen. Mich macht so eine Veröffentlichung einfach nur happy. Sieben Sterne. Punkt.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Dokument, 6. Dezember 2013
Von 
Dirk Röder "Blueser" (Gelsenkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Another Self Portrait (1969-1971): The Bootleg Series Vol. 10 (Audio CD)
Wenn man in anderen Shops mittlerweile sieht wie teuer diese Bootleg Serie gehandelt wird, habe ich alles richtig gemacht. Gute Tonqualität
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5.0 von 5 Sternen für "Wegbegleiter" interessant, 1. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Another Self Portrait (1969-1971): The Bootleg Series Vol. 10 (Audio CD)
Obwohl ich fast alle Lieder von Bob Dylan kenne (also seit der Zeil, als es noch keine CD' s gab), die auf dieser Bootleg-CD drauf sind, ist hier doch ab und zu was Neues zu entdecken. Außerdem tauchen beim Anhören wieder Erinnerungen an alte Zeiten auf.
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5.0 von 5 Sternen Another Self Portrait, 10. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Another Self Portrait (1969-1971): The Bootleg Series Vol. 10 (Audio CD)
Die zwei CDs enthalten etliche gut erneuerte, uralte Aufnahmen aus den frühen 70iger Jahren.Ein Superbeiheft liegt bei. Wirklich eine Überraschung.
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5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 1. Oktober 2013
Von 
Thomas Brunner (Höchst) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Another Self Portrait (1969-1971): The Bootleg Series Vol. 10 (Audio CD)
Ein Genuss! Ein richtiges High-Light für alle Dylan-Fans. CD ist sehr zu empfehlen, sie gefällt auch meinen Kindern richtig gut.
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