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5.0 von 5 Sternen super
Super Musik zum kleinen Preis mit der Scheibe habe ich alles richtig gemacht nur weiter zu empfehlen macht richtig Laune
Vor 2 Tagen von Sascha Hahne veröffentlicht

versus
245 von 266 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein belangloses Faun-Album
Der ein oder andere User wird Faun erst vor kurzem entdeckt haben und sich nun fragen, was die Rezensionen hier eigentlich sollen. Genauso wird jemand, der Faun schon länger kennt sich vielleicht fragen, was einen mit diesem Album erwartet. Ich versuche auf diese Fragen eine Antwort zu geben.

Zu Faun:
Faun hat sich selber lange Zeit in das Genre...
Vor 17 Monaten von M. Schuh veröffentlicht


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245 von 266 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein belangloses Faun-Album, 27. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Von Den Elben (Audio CD)
Der ein oder andere User wird Faun erst vor kurzem entdeckt haben und sich nun fragen, was die Rezensionen hier eigentlich sollen. Genauso wird jemand, der Faun schon länger kennt sich vielleicht fragen, was einen mit diesem Album erwartet. Ich versuche auf diese Fragen eine Antwort zu geben.

Zu Faun:
Faun hat sich selber lange Zeit in das Genre "Pagan-Folk" eingeordnet. Die Abgrenzung zum klassischen Folk ist hierbei zum einen in manchen Instrumenten zu sehen, einer starken Naturverbundenheit und der mystisch, balladenorienterten Textauswahl. Im Laufe der Zeit hat Faun immer wieder musikalisch interessante Richtungswechsel vollzogen(z.b durch verstärkten Synthesizer-Einsatz), ohne dabei sich dabei jedoch komplett zu Wandeln. Zum neuen Jahr hin wurde die Zusammenarbeit mit dem Major-Label Universal und der Musikproduktionsfirma Elephant Musik(Santiano, Schnappi, Dj Ötzi)bekanntgeben. Die neue CD "Von den Elben" ist das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Rezensionen:
Unter den Rezensionen finde sich viele alte Faun-Fans, die das neue Album stark verurteilen, hierbei jedoch nicht unbedingt das Album alleine bewerten, sondern vor dem Hintergrund, der genialen einzigartigen Musik, die Faun mit den früheren Alben geliefert hat. Auf Seite der positiven Rezensionen finden sich zum einen sowohl alte, als auch neue Faun Fans, die das Album aus verschiedenen Gründen mögen. Leider befindet sich auch einige Rezensionen bei Amazon, die stark unter Verdacht stehen, dass diese kommerziell enstanden sind. Eine Reflexion mit dem Album findet bei Letzteren kaum statt, sondern stattdessen wird auf gängige Floskeln zurückgegriffen.

Liederauswahl:
Die Lieder auf der CD setzten sich heterogen zusammen, haben als besondere Gemeinsamkeit ausschließlich deutschen Gesang. In Bandbreite reicht von Neuauflagen alter Lieder(Andro, Von den Elben), über Coverversionen (Schrei es in den Wind und eigenen Kompositionen(Thymian und Rosmarin etc) und Duette(Tanz mit mir, Minno 2013) bis hin zu Lieder, die von Elephant Music komponiert wurden.

Albumkritik:
Faun gelten instrumentell in der "Mittelalterszene" als über jeden Zweifel erhaben. Auch auf der aktuellen CD beweisen sie, dass sie ihre Instrumente famos beherrschen. Im Vordergrund steht meistens der Gesang der neuen Sängerin Katja Moslehner. Die Rythmen sind eingängig und so manches Lied hat Ohrwurmcharakter. Wer sich auf ein technisch starkes Album mit eingängigen Melodien und besonderen Instrumenten einlassen möchte, der wird hier vielleicht abseits des Mainstreams positiv überrascht werden und findet so vielleicht den Zugang zu einer Musik, die eben doch etwas anders ist, als was man sonst so gewöhnt ist.

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei vielen Liedern nicht um musikalische Meisterleistungen, sondern um recht gewöhnliches Liedmaterial. Der Vorwurf, des "Schlager"-haften steht nicht unbegründet, oder haltlos im Raum. Ob dies nun positiv oder negativ zu beurteilen ist vermag ich objektiv aber nicht zu beurteilen. Fakt ist aber: Während Faun mit Eden noch ein sehr intensives, einzigartiges Album gelungen ist, muss man leider "Von den Elben" vielmals eine Belanglosigkeit und Ideenlosigkeit vorwerfen, die für Faun einfach nur untypisch ist. Hierzu ein paar Kritikpunkte:

-Während Faun bislang meistens lyrisch interessante Werke(Balladen, Gedichte aus verschiedenen Epochen, aber auch Kulturkreisen) vertonte, wirken die Texte bei "Von den Elben" sehr angepasst und auf eine anspruchslosere Zielgruppe zugeschnitten. Somit verliert Faun viel vom mystischen Bild, dass ältere Alben noch zeichnen konnten.
- Viele Lieder weisen bekannte Schlager-ähnliche Melodieverläufe auf. Insbesondere die Refrains stechen hier negativ hervor.
- Santiano und Eric Fish auf einem Faun-Album könnten durchaus kritisch betrachtet werden.
- Der wunderschöne Gesang des Hauptsängers Oliver sa Tyr und auch von Fiona Rüggeberg ist nur noch bei wenigen Liedern zu hören. Alleine hierdurch geht viel Faun-Ahtmosphäre verloren. Katja als neue Sängerin vermag ich kaum zu beurteilen. Der Sound der Gesangsstimme ist dazu zu stark nachbearbeitet und wirkt dadurch zu stark angepasst.
- Das Album ist insgesamt recht kurz. Die Lieder ebenso. Insgesamt steht der Gesang sehr stark im Vordergrund. Die Instrumente verschwinden Faun-untypisch stark im Hintergrund. Wer im Album Faun sucht wird Faun auch wiederfinden, aber man muss eben leider schon sehr genau hinhören. Insbesondere möchte ich hier aber das Flötenspiel von Fiona hervorheben, dass viele Lieder dann doch nocheinmal rettet.
- Positiv hervorzuheben ist jedoch das Drehleierspiel von Stephan Groth, der eine Bereicherung für Faun darstellt. Insgesamt kann man an manchen Stellen im Album doch die instrumentale Weiterentwicklung Fauns (Von den Elben drängt sich als Lied hier auf) heraushören und sollte man auch honorieren.

Fazit: Den Hörer erwartet eine einzigartige Band, die leider mit dem Album "Von den Elben" einiges ihrer Individualität aufgegeben hat. In wieweit man diese Anpassung an den Mainstream begrüßt oder verurteilt muss wohl jeder für sich selber entscheiden. Sicherlich wird Faun mit diesem Album viele alte Fans vergraulen, aber auch neue hinzugewinnen. Die Grenze zwischen "wunderschön" und "grausig-angepasst" ist auf jedenfalls sehr dünn. Als alter Faun-Fan bin ich vom Album masslos enttäuscht, kann jedoch nach genauerem Hören bei einzelnen Liedern auch positive Elemente entdecken, sodass ich mich den 1-Sterne-Rezensionen nicht anschließen möchte. In der Tat musste ich bei manchen Lieder sehr schnell wieder abdrehen, aber es gibt eben doch noch ein paar andere auf der CD, bei denen man Faun doch noch spüren kann.

Während viele alte Fans sich sich nun sicherlich entsetzt abwenden und das Album und den Weg der Faune aus schärfste verurteilen, kann es für den ein oder anderen Neuhörer vielleicht doch die Entdeckung des Jahres sein. Wer aber einmal richtig gute Musik erleben möchte, dem seien dann doch die älteren Alben von Faun und die Liveauftritte ans Herz gelegt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade!, 19. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Von Den Elben (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich bin seit Jahren Faun Fan gewesen, war auch schon bei einem Live Konzert dabei, was mir absolut gefallen hat. Dieses Album habe ich trotz des schon recht offensichtlichem Design Wandel ohne weitere Bedenken gekauft, nach dem Motto: Faun liefert immer gute Mittelalter Musik (in teilweise neuen Klängen).
Aber bei dieser neuen CD kann ich mich selbst nach mehrmaligen Hören nicht für die Pop-Version der Mittelaltermusik begeistern. Inzwischen verstaubt die CD bei mir, da ich sie gar nicht mehr höre. Fionas Gesang ist überhaupt nicht zu hören außer in einem einzigen Lied, und wo sind Oliver Sa Tyr's "typsichen" Lieder, die er singt? Schade das ich dadurch meine Lieblingsband verloren habe. Wenn mich jetzt jemand fragt was meine Lieblingsbands sind sage ich unter anderem: Faun, bevor sie das neue Album herausgebracht haben. Alteingesessenen Faun Fans und Kennern kann ich vom Kauf dieser CD leider nur abraten.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein großer Schritt Richtung Mainstream, 31. Juli 2013
Von 
Z., Raphael (Kraichgau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Von Den Elben (Audio CD)
Während die Lieder altbekannter Alben von Faun noch mit verzaubernden Gesängen und einer magischen Athmosphäre behaftet waren, wirkt dieses Album für mich wie ein Album, dass man schnell auf den Markt geklatscht hat um die Einahmen zu erhöhen.

Schade dass auch wahre Künstler schwach werden und Mammon nicht widerstehen können.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Absturz in die Niederungen des deutschen Schlagers. Gruselig, 5. August 2013
Von 
O. Kemmler (Wermelskirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Von Den Elben (Audio CD)
Das Faun-Album "Eden" war in jeder Hinsicht ein musikalisches Meisterwerk, das keine Wünsche offen ließ. Vielleicht ist eine Band gut beraten, nach einem solchen Superlativ erst einmal etwas Reduziertes zu machen. Aber das hier ist ein Absturz in die Niederungen des deutschen Schlagers. Äußerst simpel, widerlich sentimental. Wo sind die hypnotischen Rhythmen und die magischen Melodien? Wo die intelligenten Texte? Was ist da nur geschehen? Man glaubt manchmal Juliane Werding singen zu hören, mit möglichst viel geheuchelter Sehnsucht in der Stimme. Gruselig!! Sogar das Remake von "Andro" klingt kastriert und reizlos. Einem neuen Faun-Album habe ich regelrecht entgegengefiebert und würde an dieser Stelle gerne etwas Nettes schreiben, aber mein Entsetzen ist grenzenlos.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Glück..., 4. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Von Den Elben (Audio CD)
Tja, so ist es mit dem Erfolg und er sei auch gegönnt.
Leider ist dies nicht mehr Faun wie ich Faun kenne und wenn ich dies auch noch zusammen mit Santiano höre: sorry, nicht mehr dass, was ich Faun zuordnen würde.
Ich wünsche der Spielgruppe trotzdem viel Erfolg und hoffe, nach dem Vertragsablauf, wieder ursprüngliches hören zu können.
Ich höre die alten Alben gerne und jetzt umso mehr...
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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Faune auf neuen (Irr?)Wegen, 30. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Von Den Elben (Audio CD)
Unbestreitbar ist die Tatsache, dass die Gruppe FAUN mit diesem Album einen neuen Weg eingeschlagen hat, mit dem wohl kaum jemand gerechnet hat:

Der alte heidnisch-mittelalterlich Stil der Songs leidet hier stark unter den Pop-Elementen, die etappenweise aufdringlich dominant in Szene gesetzt sind. Das ist schon beim ersten Track "Mit dem Wind" unüberhörbar.
Dass diesmal nur deutsche Lieder präsent sind, fand ich ebenso bedauerlich. Das Zusammenspiel orientlischer, keltischer und nordischer Elemente emfpand ich bisher immer als sehr reizvoll. Diese waren ja nicht nur durch die verschiedensten Instrumente präsent, auch die Sprache vermittelt hier letztlich einen eigenen Zauber, der diesem Album eher abhanden gekommen ist. Mit Wehmut denke ich da an Songs wie "Egil-Saga" zurück, für den die Gruppe sogar einen isländischen Professor konsultiert hat, um eine passende Betonung der altnordischen Sprachelemente zu finden.

Ursprünglich hat die Gruppe als Trio gestartet. Ohne Vitamin B hat sich das kleine Trio von selbst aus der Versenkung gehoben, hat einen eigenen Stil entwickelt und wurde dadurch in den letzten Jahren innerhalb der Pagan-Folk- und Mittelalter-Szene als DIE Gruppe schlechthin gehandelt. Für FAUN ist es daher sicherlich ein großer Karrieresprung gewesen, dass Universal sich hier als Partner angeboten hat. Dadurch ist aber natürlich auch ein Schritt in Richtung Mainstream gemacht worden. Das emfpinde ich jetzt prinzipiell nicht als negativ, Künstler wollen und sollen sich weiterentwickeln. Leider wurde mit diesem Album aber ein grober Schnitt gemacht, der die alten Fans so gar nicht befriedigen kann.

OMNIA ging da ein wenig weiser vor. Das letzte Album "Musick & Poetree" hat die Fangemeinde auch gespalten, allerdings war man klug genug, den neuen Stil auf einer gesonderten 2. Cd zu präsentieren, während auf Cd 1 Songs im altbewährten Charakter zu hören waren. So konnte man "Musick & Poetree" eigentlich gar nicht wirklich schlecht bewerten, eine Bewertung unter 3 Sterne wäre dem Album nicht gerecht geworden.

"Von den Elben" versöhnt hier weitaus weniger. Der Song "Andro II" ist gelungen (aber eben auch nur bedingt neu), mit "Diese kalte Nacht" hat Faun sicherlich eine Ballade kreiert, die Potential zum Ohrwurm-Song hat. Das war es dann aber auch schon. Wie auch das neue Musikvideo zu "Diese kalte Nacht", ist "Von den Elben" generell ein durchgestyltes Produkt für die Masse, dem es an jeglichem Herzblut fehlt. Bedenkt man, dass die Gruppe mehrere Jahre (ich glaube es waren ca. 4) an dem Album "Eden" gearbeitet hat, wirkt dieses neue Produkt wie ein kurzlebiger Schnellentwurf, der im hochtechnisierten Studio mal schnell auf Cd gepresst wurde.

In der Weihnachtszeit des Jahres 2011 habe ich FAUN bei der damaligen Eden-Tour erleben dürfen. Es war ein fulminantes Spektakel, fast schon ein heidnisches Fest, bei der etwa 150 Personen zu der "Hymn to Pan" getanzt haben. Der Refrain -von Oliver Sa Tyr bewusst in die Länge gezogen- wurde vom Publikum wie ein Mantra mitintoniert. Selten habe ich so eine Hammer-Atmosphäre bei einem Konzert erlebt. Dass eine solche Stimmung mit den vorliegenden Liedern noch aufkommt, kann ich mir wahrlich nicht vorstellen. Zu seelenlos wirken die Beats, zu leer und hochtechnisiert erscheint das Gewand dieses Albums zu sein.

Dass ich derartige Kritik auf die Gruppe loslassen muss, tut mir eigentlich leid. Als Künstler identifiziert man sich sicher stark mit seinem Werk. Letztlich hilft Kritik aber auch dabei sich selbst weiterzuentwickeln. Den eigenen blinden Fleck an sich sieht man halt nicht, man ist dabei auf Feedback von Außen angewiesen. In diesem Sinne wünsche ich der Gruppe eine Rückbesinnung auf die traditionellen Elemente, die für mich FAUN ausgemacht haben. Vielleicht ist dies aber auch bewusst nicht mehr erwünscht?! Möglicherweise orientiert sich FAUN jetzt mehr an der Masse, bedenkt man den finanziellen Aspekt, so ist dies natürlich verständlich. Künstlerisch empfände ich es -wie offensichtlich viele andere Fans - als wahren Verlust!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, sehr konventionell geworden, der magische Zauber der vorherigen Alben ist nicht mehr vorhanden, 7. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von den Elben (MP3-Download)
Schade, sehr konventionell geworden, der magische Zauber der bisher aufgenommenen CD'S ist nicht mehr vorhanden, aber wahrscheinlich dafür werbewirksamer ( RTL II ). Nett anzuhorchen, viele Stile von andren MA Bands mitvermischt.
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40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein Flair, dafür bereits erprobte Melodien, 29. Januar 2013
Von 
A. Hegel (Zuhause) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Von Den Elben (Audio CD)
Tja, was soll man zu dem Album noch groß sagen? Viele schreiben hier ihre Emotionen nieder und haben natürlich nicht ganz Unrecht. Vorallem wenn man die alten Lieder mit dieser neuen Platte vergleicht. Leider ist für mich erstmal Schluss mit Faun. Mal sehen ob es das nächste Album schafft, wieder zurückzurudern, oder generell es dabei bleibt. Es ist schade das Faun hier nicht mit 1-2 Liedern in dieser Art versucht hat neue Fans ins Boot zu holen, sondern mit dem neuen Album ihrer Fangemeinschaft davongesegelt sind.

Ich möchte einfach mal den Beschreibungstext etwas vervollständigen bzw. zu berichtigen, vielleicht ergibt sich daraus ein besseres Bild:

[...]
Auf dem neuen Album macht sich die Band jedoch auf, neue Ufer zu erkunden, welche von anderen Bands schon länger beschritten wurden. Von den Elben heißt das aus diesem musikalischen Experiment entstandene neue Album. Faun entfernen sich von romantischen mittelalterlichen Musikzitaten mit einfühlsamen Popelementen hin zu modernem deutschsprachigem Mittelalter-Folk. Sie und das neue Musiklabel verstehen es die alten Instrumente mit populären Einflüssen zu kombinieren und eine neue, wie auch schunkelnde Stimmung zu kreieren, die zum mitklatschen einlädt. In den wenigen selbstgeschriebenen deutschen Texten des Albums versucht man Mythen, Geschichten und Ideale des Mittelalters zu verarbeiten, im Stile der Wanderhure auf RTL.

Faun transportierten die mystische, lebensfrohe und naturverbundene Welt des Mittelalters in früheren Alben. Ihre Musik war virtuos und verzaubernd, mystisch zugleich.
Heute jedoch musikalisch leichtfüßig und eingängig lässt die Gruppe eine alte Welt hinter sich und verbindet bereits zigfach erprobte musikalische Elemente, wie von Santiano, Subway to Sally, etc. zu einem alltäglichen Sound, der viele neue Käufer jenseits der alten Fangemeinschaft hinweg begeistern wird.
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62 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verkaufte, verlorene Magie..., 29. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Von Den Elben (Audio CD)
"Bring mich nach Haus', zu der Lichtung, wo wir uns einst trafen! Bring mich nach Haus', wo die Bäume und Gärten erblüh'n!"

Diese Verse sagen wohl alles über das Album aus, was es zu sagen gibt, denn auch ich als eingefleischter Faun-Anhänger würde gerne nach Hause zurück, wo die Gärten & Bäume noch blühen. Verständlich, wenn man sich das neue Album einmal anhört, denn für mich sind die Gärten, die einst so pulsiert haben vor Leben und gesprüht vor Fantasie, verwelkt und eingeschlafen. Ich finde mit diesem Album den Weg nicht zurück zu Faun...
Faun waren bis dato dafür bekannt, dass sie Musik gemacht haben, die sonst keiner machen KONNTE, ganz einfach weil sie besonders & andersartig war. Sie war emotional, tiefgreifend, ja, fast nicht von dieser Welt! Irgendwo magisch, mythisch, mittelalterlich. In jedem Fall aber alles andere als kommerziell und einfach zum träumen schön.
Doch mit diesem Album haben die Faune ihre Magie verloren. Sie räkeln sich im Einheitsbrei von 08/15-Mittelalterfreunden und ertrinken in einheitlichem Schlager-Folk-Gedudel. Ob sie wohl jemals wieder die Oberfläche erreichen? Wo ist die Einzigartigkeit hin? Die Liebe, die Leidenschaft hinter den Worten, dem Spiel der Instrumente? Wieso wurde dem wunderschönen Fabelwesen sein Wesen genommen und blieb nichts zurück, als eine Fabel, die von einer Zeit erzählt, als alles noch fabehlaft war.

Früher habe ich Faunlieder an LARP-Abenden gesungen, wenn die Dämmerung allmählich anbrach, man die Kerzen oder das Lagerfeuer entzündete, um den Leuten eine mystisch-schöne Geschichte zu erzählen, während der Mond aufging. Wir haben im Feuerschein zu Flötengesängen, Drehleier und Schalmaien getanzt und in fremden Zungen gesungen. Nach diesem Album hier sind die alten Zeiten vergessen und ich singe ihre Lieder in einer vollen Taverne, in der jeder ihre Lieder kennt und zum Refrain mitgröhlt.

Ich bin enttäuscht, denn von Faun erwarte ich einfach so viel mehr. Ich hoffe inständig, dass diese Art von Experiment nur ein einmaliger Weg der Selbstfindung bleibt, denn sonst geht das bisschen Mystik, dass es für mich noch gab in dieser Welt, ganz einfach verloren. Und das wäre so, so unendlich schade...

2 Sterne, weil...
...die Musiker dahinter noch immer großartige Menschen bleiben.
...die Sympathie für die Musik der Vergangenheit bleibt.
...aus Hoffnung, dass sie in Zukunft wieder an alte Werke anknüpfen.
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43 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Voraussehbare, brave Hollywood-Musik, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von Den Elben (Audio CD)
Faun war bisher meine Lieblings-Band. Da ich selbst gelegentlich am PC komponiere (Trance, Techno, Dream, mit ethnischen Instrumenten gemischt), habe ich mich beim ersten Anhören der neuen Faun-CD oft neugierig gefragt: Was würde ich jetzt als nächstes dazu mischen? Aber doch auf keinen Fall eine Streicher-Fläche? Doch - genau - die kommt, und setzt exakt im hollywood-typischen Moment ein, mit der langweiligsten, konventionellen Harmonie. Fionas Stimme und den wunderschönen Blockflöten traut man nicht mehr zu, die Musik selbst "tragen" zu können. Ein professioneller Mixer sorgt eben immer dafür, dass alle Frequenzen des Spektrums (20 Hz - 20 kHz) stets gleichmäßig gefüllt werden - leider kein Witz: Profi-Mixer (der ich nicht bin und nicht sein will) lernen genau das. Hört man das alte und das neue Stück "Andro" direkt hintereinander an, erkennt man den Wandel der Philosophie deutlich. Bei den alten Alben gab es unerwartete, unkonventionelle Kombinationen, evtl. Disharmonien, Ausdruckskraft, und vor allem Konsequenz: Dunkel war wirklich dunkel, Schmerz tat wirklich weh, Schönheit war ätherisch-rätselhaft, und alles war authentisch. Blockflöten als Instrumente aus purem Holz haben nun einmal eine leichte Rauigkeit im Klang (Luftgeräusche); ähnlich den Akustik-Gitarren wo man manchmal das Gleiten der Finger über die Saiten als ganz feines Quietschen wahrnehmen kann. Im technisch perfekten, angepassten Hollywood haben solche Naturgeräusche keinen Platz, weswegen Blockflöten und Fionas Stimme im neuen Album auch praktisch nicht mehr als Soli vorkommen.
"Von den Elben" ist schön, aber eben nur noch schön, sonst nichts.
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Von den Elben
Von den Elben von Faun
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