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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen36
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... so beschreibt die Autorin ihren Thriller im Anhang des Buches- schnell ist er allemal, urban auch, spielt er doch in Kapstadt; fesselnd ist allerdings höchstens zu Anfang, dann lässt die Spannung rapide nach & spätestens nach der Hälfte ist sowieso klar wer es war...

Sicherlich ist die Thematik "Frauenhandel/Gewalt gegen Frauen" interessant, das Buch schonungslos offen & mitunter auch sozialkritisch, aber macht das einen guten Thriller aus?? Keineswegs, so meine Meinung!!! Wenn dieses Buch eines NICHT ist dann ein Pageturner! Auch die Auflösung lässt einiges hinsichtlich Motiven offen/im Unklaren.
Zu den Figuren: Claire Hart besticht eher durch ihre körperlichen Attribute, denn durch ihre profilerischen Fähigkeiten! Seit wann lässt eine Profilerin sich ausschließlich durch Ahnungen inspirieren?? & wo bleibt die fachliche Fundierung??? Auch die Spannungen, die von Anfang an zwischen dem DEtective & ihr bestehen sind eher nervig & stehen viel zu sehr im Mittelpunkt. Die beiden erscheinen mir schlecht gezeichnet- blasse & farblose Charaktere.

FAZIT: Insgesamt ein sprachlich sehr einfacher & doch eher seichter Plot, dem die Spannung fehlt!
Nur eingeschränkt empfehlenswert mit der Tendenz zu 2,5* !!
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am 21. Juli 2008
Das Buch ist für meinen Geschmack blanker Schund. Sämtliche Charaktäre sind völlig eindimensional und der Handlungsstrang derart seicht, dass er zwar nicht unvorhersehbar, aber doch unglaublich ist.

Aufgemotzt wird der ausgesprochen dürftige Inhalt durch das Aufdröseln einer einzigen Idee in verschiedene Stränge, was handwerklich allerdings gut gemacht wurde. Ausserdem kann ich posiv erwähnen, dass ich das Buch zwar als langweilig, aber nicht als langatmig empfunden habe.

Als besonders negativ an dem Buch werte ich hingegen
die fehlende Plausibilität, die wirklich durchgängig ist und sich auf alle Bereiche erstreckt. Auch dem Laien ist unübersehbar, dass die Autorin weder von den Bereichen Profiling oder Journalismus, noch von Polizeiarbeit auch nur die geringste Ahnung, und Recherche offenbar für entbehrlich gehalten hat.

So hat es wohl auch guten Grund, dass die Tätigkeitbereiche der Protagonistin als "Profilerin und Journalistin" im Buch lediglich dazu dienen, sie mit einer Heldinnenaura auszustaffieren und einen vordergründigen Aufhänger zu bilden, um ihre Nase in polizeiliche Ermittlungsergebnisse reinstecken zu können.
Weder das eine noch das andere treibt auch nur im entferntesten die Handlung voran. Vielmehr muss es dem Leser genügen, mit Informationen wie etwa "das Ergebnis ihrer bisherigen Arbeit bestand in 3 Blatt Papier, die sie dem Kommissar übergab" abgespeist zu werden, und man denke nur ja nicht, man erfährt auch nur in Ansätzen, was denn eigentlich Inhalt des Täterprofils ist, geschweige denn, wie die Gute darauf kommt, was sie überhaupt zur "Profilerin" qualifziert, und, und...

Ständig sind mir Fragen wie diese aufgetaucht: Warum die Protagonistin ihr Täterprofil daheim am Küchentisch erstellt? Ob es wohl in ganz Südafrika oder nur in Kapstadt üblich ist, dass Akten über Serienmorde aus nicht mehr als "dünnen Mäppchen" bestehen? Ob sich dort Polizisten generell von aussenstehenden "Autodidaktinnen" herumkommandieren lassen? Und nicht zuletzt: war der Töpferkurs ausgebucht?

Prädikat: überflüssig!
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am 27. Juli 2011
Ein wahnsinnig tolles Buch von Margie Orford, hatte es lange liegen weil ich mich nicht so recht drübergetraut habe. Doch nun hab ich es gelesen und ich muß sagen ich bin restlos begeistert, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, der Schauplatz ist diesesmal Südafrika was mir auch sehr gut gefallen hat. Die Geschichte ist gut konstruiert und man kann miträtseln wer der Täter ist, an diesen Täter hab ich auch gedacht nur konnte ich es mir nicht vorstellen. Ja wie man sich täuschen kann, der Schluss des Buches ist etwas komisch aber ich hoffe das ich im 2. Teil schlau daraus werde.
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am 6. Juni 2016
Wieso mag ich Thriller (egal ob Serie, Film oder Buch), "so gerne", in denen Gewalt an Frauen und Menschenhandel thematisiert werden? Wie eine Motte ziehen mich solche Bücher an. Vielleicht weil es für mich selbst eines der größten Albträume ist, in irgendeiner Weise so etwas zu erleben oder mitzubekommen...
Nun ja, aus diesem Antrieb heraus habe ich mir das Buch geschnappt, als es bei einer Freundin im Buchregal stand und mich der Titel förmlich ansprang. Da war klar was kommen mag. Und trotzdem war ich am Ende mehr als schockiert.
Ich habe das Buch in 8 Stunden durchgelesen, weil ich es nicht weglegen konnte. Von Seite eins an schafft es Margie Orford das ich am Ort des Geschehens bin und wie in einem Film beobachte was die Profilerin und Journalistin Clare Hart und Polizei-Captain Riedwaan Faizal herausfinden und wie sie versuchen das schreckliche Verbrechen aufzuklären.
Da ich es mehr als schlimm finde, bei Thrillern etwas zu spoilern, werdet ihr hier keine Inhaltsangabe finden. Lest dieses Buch einfach selbst und seid gewarnt, dass ein paar heftige Details verwendet werden, damit der Leser das Grauen und die Ohnmacht wirklich spüren kann. Aber genau das macht die Qualität des Buches aus!
Ich werde auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen.
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am 25. Mai 2008
Wer mit knallharten Fakten und klaren Aussagen zurecht kommt, ist mit diesem Thriller gut bedient... Die sehr extreme Beschreibung der Gewalttaten und vor allem der Realität lassen auch abgebrühte Leser betroffen und bewegt zurück.
Man merkt, dass die Autorin sich mit dem Thema des Buches sehr eindringlich beschäftigt hat und lässt sich mitreißen von ihrem bildhaften Erzählstil. Entsetzt, aber gleichzeitig fasziniert, verfolgt man das Leben der Hauptfiguren und kann sich kaum losreißen.
Die durchgehende Spannung bis zum gelungenen Ende tröstet über die manchmal etwas zu konstruierten Zufälle der Story hinweg und lässt einen den zweiten Band um Dr. Clare Hart mit Ungeduld erwarten.
Ein realistischer Thriller, den ich sehr empfehlen kann.
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am 29. Mai 2012
Harry Rabinowitz ist Rentner und macht bei einem morgendlichen Spaziergang auf der Uferpromenade Sea Point eine grausige Entdeckung. Er findet die Leiche eines ermordeten und grausam zugerichteten Mädchens. Eine Bekannte von ihm, die mit ihrer Damen-Gruppe ebenfalls einen morgendlichen Spaziergang gemacht hat, ruft umgehend die Ambulanz und organisiert, dass Dr. Clare Hart gerufen wird. Diese ist die bekannteste Profilerin. Clare weiß, dass sie für das Mädchen nichts mehr tun kann, verständigt jedoch Captain Riedwaan Faizal, damit er sich des Falls des Mädchens annimmt.

Riedwaan Faizal nimmt sich tatsächlich des Falles an, doch er ist als Captain nicht unumstritten. Er trinkt zuviel und kann sich nur schwer von seinen Gefühlen gegenüber Clare lösen. Vor nicht allzu langer Zeit hatten die beiden eine Affäre, doch diese endete nicht mit einem Happy End, vielmehr scheiterte diese junge Liebe am Alltag und der Vergangenheit der Beiden. Mit Hilfe seiner Kollegin Rita Mkhize findet Riedwaan heraus, dass es sich bei dem Opfer um Charnay Swanepoel gehandelt hat, eine siebzehnjährige Schülerin im letzten Schuljahr. Diese wurde an einem Freitag das letzte Mal gesehen, jedoch wurde sie erst am Montag als vermisst gemeldet. Riedwaan kommt das merkwürdig vor, doch Clare ist sich sicher, Charnay war erst das erste Opfer (das gefunden wurde), weitere werden folgen. Als Riedwaan Clare um Mithilfe bei den Ermittlungen bittet, sagt diese zu, obwohl sie mit einer Dokumentation über Menschenhandel eigentlich genug zu tun hat. Es ist Clare gelungen, die fünfunddreißigjährige Natalie Mwanga, eine ehemalige Zwangsprostituierte, zu einem Interview zu bewegen und auch Kelvin Landman, ein Menschenhändler und mittlerweile fast eine Säule der Gesellschaft, hat sich bereit erklärt, mit ihr zu sprechen. Noch weiß es Clare nicht, aber dieses Interview wird der Schlüssel zu allem sein, auch zur Vergangenheit ihrer misshandelten Zwillingsschwestern Constance.

Dann wird die Leiche eines weiteren Opfers gefunden. Es handelt sich um die siebzehnjährige Amore Hendricks. Clare hatte mit ihrer Vermutung recht - es wird immer weiter gehen. Die Ermittlungen drehen sich im Kreis, denn kaum jemand ist bereit, über verschwundene Mädchen in Südafrika zu sprechen. Die Polizei hat die Öffentlichkeit um Mithilfe gebeten und dennoch, junge Mädchen haben ihren eigenen Kopf und wollen ein eigenes, selbstbestimmtes Leben führen. Dann verschwindet das nächste Mädchen und Clare weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und einen grausamen Tod sterben wird, wenn sie es nicht schafft, dem Täter auf die Spur zu kommen ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Band der Reihe um die südafrikanische Profilerin Dr. Clare Hart. Der Leser erfährt in diesem Band einiges über ihre ältere Schwester und deren Familie sowie über ihre Zwillingsschwester Constance und deren Schicksal. Über Clare selbst erfährt der Leser erstaunlich wenig, wenn man bedenkt, dass es sich bei dieser Reihe eigentlich um sie dreht. Den Plot fand ich sehr gut ausgearbeitet, jedoch störte mich hier etwas, dass immer wieder auf die Vergangenheit zwischen Clare und Riedwaan angespielt wurde, hier jedoch nichts genaueres zu erfahren war. Der Schreibstil war durchaus fesselnd und sehr bildhaft, jedoch bin ich anfangs immer wieder über die Namen gestolpert, die sich in meinen Augen alles andere als leicht lasen. Die Figuren wurden sehr detailliert dargestellt, wobei mir hier die Tiefe bzw. Vergangenheit einiger Figuren gefehlt hat, um diese für mich real erscheinen zu lassen. Ich hege jedoch große Hoffnungen in den nächsten Band der Reihe "Blutrose", dass ich mehr über die Vergangenheit von Clare und Riedwaan erfahre.
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TOP 500 REZENSENTam 9. November 2010
Das Buch habe ich mir vor einer Zugreise gekauft, weil mich der Klappentext neugierig gemacht hatte. Ein Krimi aus Südafrika, dessen Hauptprotagonisten eine weiße Profilerin und ein schwarzer Polizist sind: Das klang spannend, denn das neue Südafrika ist krimimäßig eher Neuland..
Aber der Roman nutzt leider das Umfeld überhaupt nicht aus. Er könnte gnauso gut in London oder Köln spielen, denn er folgt der ewig gleichen Linie aller billig gestrickten Serienkillerstorys.
Unheimlicher Mörder tötet seine Opfer nach einem bestimmten Ritual, schöne Profilerin und tougher Polizist setzen sich auf seine Spur (diese Rollen kann man auch umgekehrt besetzen), nach etlichen grausamen Morden entdeckt die Profilerin die entscheidende Spur und gerät damit selbt in das Visier des Killers - Showdown in der Folterhöhle der Mörders. Diese Grundstruktur mischen wir mit ein paar persönlichen Traumata der Profilerin und des Polizisten auf, rühren etwas Gesellschaftskritik und eine unglückliche Lovestory unter und fertig ist der Bestseller.

Im Falle von Blutsbräute kommt strafverschärfend hinzu, dass der Roman etliche Logiklöcher hat, die dann die Profilerin durch Intuition stopfen musss. Wenig überzeugend.

Man muss der Autorin lassen, dass sie es versteht flott zu schrebien und dass man den Roman gut herunterlesen kann. Aber es ist halt so wie ein Essen in einem Fastfood-Restaurant: man wird satt, aber befriedigen tuts einen nur kurzzeitig.
Schade, aus der Romanidee hätte man mehr machen können, wenn die Autorin ihren Schauplatz und die Hintergründe der handelnden Personen ernster genommen hätte, statt auf Effekthascherei aus zu sein..
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am 6. Oktober 2011
Cover
Das Cover ist relativ einfach gehalten (habe ein anderes Cover als hier abgebildet). Es besteht aus dem Foto einer Gottesanbeterin mit weißem Hintergrund und ein paar roten Punkten die Blutflecken darstellen sollen.

Kurze Inhaltsbeschreibung
Die Geschichte spielt in Afrika. Es geht um die Profilerin Clare Hart, die helfen soll, die Morde an jungen Mädchen aufzuklären. Clares Zwillingsschwester ist ebenfalls einer Gewalttat zum Opfer gefallen und seitdem nicht mehr dieselbe wie vorher.

Meine Meinung
Die ersten paar Seiten klingen noch ganz Interessant. Dann geht es allerdings unspektakulär weiter. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir überhaupt nicht. Es tauchen so viele Namen auf, dass man schnell den Überblick verliert.
Zudem gibt es verschiedene Handlungsstränge die nur sehr oberflächlich miteinander zu tun haben und im Großen und Ganzen nicht wirklich schlüssig und daher Unnütz sind.
Die Charaktere entwickeln sich nicht wirklich. Die Beziehungen zwischen den verschiedenen Charakteren sind schlecht aufgebaut.
Zudem gibt es viele Satzbaufehler und Sätze, die sich in sich selbst wiedersprechen. Auch viele Schreibfehler stören den flüssigen Leseablauf.
Spannung kommt nur hin und wieder kurzzeitig auf, verflüchtigt sich aber schnell wieder.

Fazit:
Man kann es lesen, aber es zieht sich sehr. Ich wollte eigentlich einfach nur schnell fertig werden was ich aber nicht geschafft habe, da ich ständig durch Fehler und Überlegungen aufgehalten wurde. Empfehlen würde ich es keinem.
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am 8. August 2008
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und gibt vermeintlich einen Einblick in die Probleme geschundener Frauen, die in Kapstadt in Südafrika leben bzw. leben müssen. Dem gegenüber die 'starken' Männer, die durch eine hinterwäldlerisch ausgetattete Polizei nicht dingfest gemacht werden können. Dazu eine Profilerin, die seltsamerweise hauptsächlich aufgrund von Ahnungen und Bauchgefühl handelt. Alles zusammen ergibt eine spannende Story, nicht unbedingt für Zartbesaitete geeignet, die man in einem Rutsch weglesen kann und bei der man sich hinterher nicht über die Ausgabe für das Buch ärgern muss. Für den Strand bzw. die Liege am Pool total geeignet. Wer gern spannende Bücher liest, wird dieses Buch gern lesen!
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am 10. Juni 2008
Interessante Story um Clare Hart, Reporterin und im Nebenberuf Profilerin.
Im Rahmen ihrer Recherchen zum Thema Prostitution und Menschenhandel in Südafrika, gerät sie mitten in einen Mordfall. Beim Auffinden einer zweiten Mädchenleiche wird klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt.
Immer weiter gerät Clare mithilfe eines Polizisten in die Pornobranche und die Snuffmovie-Produktion in Südafrika.
Interessant, weil der Thriller mal in einem schriftstellerisch noch nicht so plastisch erschlossenen Land spielt.
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