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73 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungeheuer spannende Zukunftsvision
Nachdem DAEMON, der Vorgängerroman von Daniel Suarez noch ein klassischer (und genialer) Cyberthriller war, setzt der Nachfolger Darknet noch eins drauf: Er entwirft eine völlig neue Weltordnung, sozusagen die nächste evolutionäre Stufe der Zivilisation und das mit einer unglaublichen analytischen Weitsicht. Die Geschichte ist äußerst...
Veröffentlicht am 2. Mai 2011 von Volker M.

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An Fortsetzung überhoben? Vielleicht.
Eine Rezension fällt schwer.
Darknet ist viel weniger ein Roman als es Deamon war.
Eher eine fiktive Dokumentation wie es mit dem Deamon weitergeht und was laut Suarez in der realen Welt schief läuft. Monsanto Genpatente, die Mechanismen von Börse und Konzernen die Letzendlich auf den Rücken Vieler alle Gewinne und damit schlussendlich...
Vor 10 Monaten von Renate veröffentlicht


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73 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungeheuer spannende Zukunftsvision, 2. Mai 2011
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Taschenbuch)
Nachdem DAEMON, der Vorgängerroman von Daniel Suarez noch ein klassischer (und genialer) Cyberthriller war, setzt der Nachfolger Darknet noch eins drauf: Er entwirft eine völlig neue Weltordnung, sozusagen die nächste evolutionäre Stufe der Zivilisation und das mit einer unglaublichen analytischen Weitsicht. Die Geschichte ist äußerst wirklichkeitsnah und beängstigend. Im ersten Teil ging es noch vorrangig um die "Technik" hinter DAEMON (übrigens muss man den Teil gelesen haben, sonst versteht man den zweiten nicht!!), im zweiten Teil liegt der Fokus noch mehr auf dem, was DAEMON mit unserer Gesellschaft macht. Sobol, der dämonische Geist im Netz dringt immer tiefer in unsere Lebenswelt ein, er übernimmt die komplette Deutungshoheit über die Realität, treibt die USA in den Abgrund und übernimmt quasi die Weltherrschaft. Und weil alles mit allem vernetzt ist, nichts mehr an einem zentralen Ort fassbar, ist der Daemon auch nicht zu kontrollieren. Wie eine Krebszelle im Körper breitet er sich in alle Bereiche des Lebens aus. Unaufhaltsam. Frei von jeder Moral.
Das Buch ist eine geniale Metapher auf unsere von Medien und globalen Konzernen gelenkte Gesellschaft. Wir glauben an Zahlen und an die virtuelle Realität unserer Computer. Das ist eigentlich noch perfider als im Film "Die Matrix". Dort WISSEN die Menschen nicht, dass sie sich in einer simulierten Realität befinden und müssen erst befreit werden. In Darknet wissen die Menschen, dass die Computer ihnen eine "verarbeitete" Realität liefern, nehmen aber an, dass diese Realität etwas mit der Wirklichkeit zu tun hat. Mangels Kontrollmöglichkeiten (dafür bräuchte man ja wieder Computer) merkt die dummgehaltene Bevölkerung natürlich nicht, dass die Computer die Deutung der Wirklichkeit längst beherrschen. Das ist wie Religion, nur auf einer anderen Ebene. Glauben geht über Wissen. Blinder Glaube führt aber immer ins Verderben.
Das besondere an Suarez Buch ist es, dass er eine Vision für eine Zukunft in unserer Welt entwickelt, die durchzudenken sich wirklich lohnt. Es muss nicht so kommen, aber es kann, und dann ist Suarez' neue Weltordnung eine mögliche Lösung. Nicht alle würden damit glücklich, aber ich verrate hier jetzt nicht wer die Verlierer wären, denn dann hätte ich gleichzeitig die Pointe verraten.
Zum Schluss aber eine Kritik: Ich finde Suarez' Schreibstil nicht besonders elegant. Es gibt definitiv bessere Schriftsteller. Aber die Geschichte ist so komplex und spannend, dass sie sogar einen mäßigen Stil übersteht. Ein echtes Nägelkau-Buch, das lange nachwirkt....
Und noch was: Während der erste Teil ja etwas unbefriedigend mit einem Cliffhanger endete, ist mit dem zweiten Band jetzt wirklich Schluss.
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kritischer Blick auf's globale Wirtschaftssystem als spannender Thriller, 26. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Taschenbuch)
Normalerweise lese ich Bücher abends Kapitel-weise. Dies war bei diesem spannenden Werk leider nicht möglich.

Das Buch DAEMON war noch geprägt von dem Kampf gegen eine sich in Datennetzen ausbreitende Entität, die sich parasitär im Wirtschaftskreislauf verankerte und gnadenlos gegen Konkurrenz und Bedrohung vorging. Was steckt hinter Sobols "daemonischen Monster"?

In der Fortsetzung Darknet (orig. "Freedom") kommt es zum Showdown - kann sich das alte System durchsetzen?

Spannend erzählt mit technischem Hintergrund führt der Autor seine - aus DAEMON bekannten - Protagonisten durch ein zusammenbrechendes Amerika, zu neuen Visionen und in einen gnadenlosen Kampf zwischen Armeen, die kein Staat befehligt.

Es ist teilweise erschreckend, wie viel Realität in dieser Fiktion steckt - dabei meine ich nicht die Technologie, sondern Die unserer globalisierten Wirtschaft. Dem gegenüber steht eine Vision - im Buch die Vision Sobols.
Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite. Einige Wendungen sind jedoch vorhersehbar - besser gesagt - man hofft auf so eine Wendung. Unweigerlich ergreift man Partei. Faszinierend auch wie detailliert und realitätsnah technische Neuerungen dargestellt werden. Wirklichen Fortschritt zeigt sich hier jedoch vor allem im Sozialen.

Ich gebe daher eine ***** Bewertung. Ich empfehle diese Buch nicht nur für Technik-Begeisterte sondern auch für Jeden, der unser jetziges Wirtschaftssystem nicht als "alternativlos" empfindet.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Buch!, 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Taschenbuch)
Zuerst Daemon: Die Welt ist nur ein Spiel lesen. Ohne den Vorgänger kann man "DARKNET" eigentlich nicht lesen.

DAEMON und DARKNET - Bücher die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ist Teil 1 noch sehr technisch, so wird Teil 2 eher philosophisch. Beide wahnsinnig gut, wahnsinnig spannend und wahnsinnig unterhaltend, mit einigem Actionanteil. Hat DAEMON schon 5 Sterne verdient, dann müssen es bei DARKNET nochmals mehr sein. Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass mich der 2. Teil mehr begeistert als der erste, aber... wow.. was Daniel Suarez hier aus der Geschichte rausholt ist unglaublich.

Das Darknet - die virtuelle Welt, geschaffen vom DAEMON - es verändert die Welt. Und es verändert die Menschen. Das Amerika der realen Welt steht vor dem Zusammenbruch. Die Aktienmärkte wanken, der Dollar fällt ins Bodenlose, die Arbeitslosigkeit steigt rapide, das Leben wird unbezahlbar. Deshalb hat das Darknet regen Zulauf, lehrt es doch die community den Weg zurück und gleichzeitig vorwärts. Zurück zu den bleibenden Werten, zur Selbstversorgung, zu eher kleinen, demokratisch geführten "Kommunen" (auch wenn sie im Buch Holon heißen), jedoch vorwärts mit den Mitteln des Hightech-Zeitalters wie alternativen Energiequellen, neuen Fertigkeitsmethoden, alles basierend auf Nachhaltigkeit. Doch was macht die reale Welt? Sieht sie zu wie die eigene Zukunft zerbricht? Nein, sie wehrt sich. Sie versucht die verlorenen Schäfchen wieder heim in die reale Welt zu holen. Und das auf kranke, brutale und hinterhältige Art und Weise. Und sie versucht Kontrolle über den DAEMON zu erlangen um die Welt zu beherrschen. Und am Ende... showdown in Texas, aber bis dahin.. Spannung pur - auch wenn sich die Geschichte trocken anhört - sie ist es nicht!

Das ist die Grundstory, getragen von 5 Protagonisten, die schon aus dem ersten Buch bekannt sind. Und auch wenn die Charaktäre der Personen gleich bleiben, so bin ich dennoch überrascht, wie langsam und schleichend sich die eigene Meinung von "Gut" und "Böse" während der beiden Bücher wandelt. Und wie sehr ich die Antwort von unnamed_1 gut heiße. Was besagt das demokratische System? Alle Macht dem Volke. Wie sehen unsere Demokratien denn wirklich aus? Die Macht in den Händen weniger die zwar von vielen (oder wenigen+wenigen=Koalition) gewählt wurden und dann 4 Jahre lang über unsere Köpfe hinweg entscheiden. Daniel Suarez hat in DARKNET mit dem "brennenden Mann" einen faszinierenden Ausweg gefunden, die größte Macht den Vielen zu geben.

Fazit: Ein Thriller der Extraklasse teils technisch, teils science fiction, teils philosophisch und teils actionreich und vor allem SPANNEND und UNTERHALTSAM!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wovor fürchten sich die Rezensions-Kritiker hier eigentlich?, 15. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Taschenbuch)
Mir ist nicht ganz klar, aus welcher Intention die vielen Negativ-Bewertungen entspringen. "Blutrünstig"? Selbst viele Kindercomics sind brutaler. "Sprache"? Die Sprache ist griffig und läßt uns eintauchen in die Story - nicht nur als stiller Beobachter. Sie führt uns direkt ins Geschehen. Darüber hinaus führt sie uns vor Augen, wie wenig unser Gehirn wirklich braucht, um veränderte Realitäten als gegeben zu akzeptieren. Und die ebenfalls oftmals angeführten "esoterischen Elemente"? Sorry, doch ich konnte im gesamten Buch keinerlei esoterische Elemente entdecken. Nicht, wenn ich die beiden Bücher im Kontext gelesen und verstanden habe, wie mehrere Wahrnehmungsdimensionen sich überlagern. Oder ähnlich :D

"Darknet" ist die logische Fortführung des ersten Romans "Daemon". Spannend, griffig, fesselnd, logisch... Mir scheint, die Kritiker unter den Rezensionen hier fürchten sich vor der eigentlichen Kernbotschaft dieses Romanes: "Nehmt die offensichtliche Realität nicht sang- und klanglos als Wahrheit an, sondern hinterfragt sie." Und mal ehrlich: Suarez hat doch den Kern getroffen. Uns wird vorgesagt, was Wirklichkeit ist, wie wir zu leben haben, was wir glauben dürfen. Eigene Entscheidungen zu treffen ist uns doch gar nicht erlaubt!

Mit dem Darknet als surreale Wahrnehmungsrealität führt uns Suarez in vielfacher Hinsicht nicht nur vor Augen, welche technischen Möglichkeiten in Reichweite sind, sondern auch, wie sie bereits heute unser Leben vielfältig beeinflussen und formen. Sein Griff in die Trickkiste zeigt uns plastisch, wie anpassungsfähig wir sind - aber auch, welche Gefahren unser (indoktrinierter) Technik-Wahn für uns bereithält.

Ähnlich verhält es sich mit den angerissenen Kämpfen und Umwälzungen, welche sich auf psysischer Ebene im Roman zeigen. Nur wer blind durch's Leben läuft, wird leugnen, daß die im Roman aufgezeigten Probleme (z.B. die Passage in der Shopping-Mall mit den Finanzdaten der Besucher; die Probleme der Landwirtschaft; Ernährungsindustrie...) sehr wohl bereits den heutigen Gegebenheiten entsprechen. Desgleichen gilt für jene Bestrebungen, welche eine sinnvolle und nachhaltige Lebens- und Gesellschaftsform favorisieren: Sie werden auf die eine oder andere Art und Weise mundtot gemacht. Das alles und noch viel mehr ist bereits tiefste Realität.

Selbst mit Loki und dem NS-Offizier (KI-Charaktere) hat Suarez Personen geschaffen, welche uns vielfältig unsere eigenen und tiefsten Abgründe zeigen. Wer von uns hat nicht schon einmal solchen Gedanken nachgehangen? Allein über diese beiden Buchcharaktere könnten Psychologen ganze Romane schreiben. Suarez deutet zumindest oberflächlich mit diesen beiden Personen an, wie wechselhaft unsere Beweggründe sein können. Wir sind ein Produkt unserer Umwelt und unserer Gedanken.

Und auch der "Major" auf Seite der machtgeilen Wirtschaftsbosse ist unleugbar Realität. Vermutlich bereits, seitdem es den Menschen gibt. Der Major ist kein Produkt allein der heutigen Zeit. Über ihn gibt es nicht viel zu sagen.

Dr. Nathalie Phillips ist der intellektuelle Typ unserer Zeit: Hochintelligent und treu dem System - sprich unkritisch. Es wird alles geglaubt, was ihr vorgebetet wird. Auch alle anderen Charaktere im Buch finden ihr Äquivalent in uns. Doch lest und urteilt selbst. Vor allem: Denkt selber! Viel Spaß mit "Daemon" und "Darknet". Beide Bücher als Duo haben es verdient, sie im Schrank stehen zu haben und gelegentlich über ihren Inhalt nachzudenken.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bis zum Ende brilliant durchdacht, 18. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Taschenbuch)
Ich muss für mich selbst wirklich sagen, dass das eins der besten Bücher ist die ich je gelesen habe. Ständig dachte ich wieder was für unglaubliche Ausmaße die Geschichte erreicht hat und dann hat sich die Geschichte doch wieder selbst übertroffen mit überraschenden neuen Entwicklungen. Die Geschichte ist schnell, groß und voller überraschender Wendungen. Sie ist wahnsinnig kreativ, wodurch es kaum möglich ist vorherzusehen worauf die Geschichte hinausläuft. Zwischenzeitlich ist selbst unklar wer nun eigentlich die 'Guten' und die 'Bösen' in der Geschichte sind. Und trotz allem schafft es der Autor die Geschichte zu einem klaren und irgendwie schönen und stimmigen Ende zu bringen. Man kann irgendwie kaum fassen welche unglaubliche Entwicklungen in dem Buch insgesamt stattgefunden haben und ist doch irgendwie zufrieden, einfach einmalig.

Der Vollständigheit halber möchte ich noch hinzufügen, dass einige Kritiken von anderen Lesern auch irgendwo berechtigt sind. Den Hauptfiguren fehlt es z.B. wirklich an Tiefe und die Story springt sehr stark zwischen verschiedenen Orten, wodurch es teilweise schwierig ist den Überblick zu behalten. ABER: das ist reine Geschmackssache. Eine Story die hauptsächlich von einer Person handelt hat natürlich viel Tiefe, mit drei Hauptpersonen wird es etwas weniger und wenn es (wie in diesem Buch) scheinbar um die ganze Welt geht, dann kann man nicht erwarten tief in die Gefühlswelt jedes Charakters einzutauchen. Es ist also ein Buch was sehr stark von seiner Handlung lebt, nicht so sehr von tiefen Gefühlen. Was diese Handlung betrifft ist das Buch allerdings so überragend, dass ich trotzdem 5 Sterne gebe. Ich mag Bücher mit tiefen Charakteren auch sehr gerne, aber bei diesem Buch bin ich einfach so sprachlos über die genial durchdachte Story, dass ich über solche Kritiken locker hinwegsehen kann. Meine Empfehlung: MINDESTENS mal anlesen, das ist es sicher wert! ;-)
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Nachfolger des Romans "Deamon" mit gelegentlichen Schwachstellen, 2. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Taschenbuch)
Ich habe das Buch "Deamon" mit begeisterung gelesen. Entsprechend habe ich mich auf den Nachfolger gefreut. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang etwas enttäuscht war. Ich selbst bin Softwareentwickler und fand die Art und Weise, in der Suarez den Leser in seinem ersten Roman in fiktive virtuelle Realitäten mitgenommen hat mehr als erstaunlich.
Im 2. Teil geht es weniger um die Technologie als mehr um den kritischen Blick auf eine sich veränderne Gesellschaft und auf das Wirtschaftssystem, welches in dieser Form wohl nicht mehr lange überleben wird.

Nichts desto trotz ein Roman, der fesselt. Aus einem anderem Blickwinkel zwar und recht überraschend, aber gerade zum ende hin unglaublich spannend. Der Showdown über ca 25 Seiten ist wirklich extrem gut.

4 Sterne von mir.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung und beängstigend nah an der Realität!, 30. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Taschenbuch)
Mit "Daemon" hat Daniel Suarez einen wirklich gelungenen Cyber-Thriller geschaffen, der mit viel Liebe zum Detail einen Computervirus beschrieb, der sich dank der genialen Programmierung seines Schöpfers selbst weiterentwickelt und dank des Internets und der weltweiten Vernetzung rasend schnell ausbreitet. Dabei entwickelt er ein eigenes Bewustsein, baut ein eigenes Netzwerk auf und untergräbt so ziemlich alles und jeden.

Im nun vorliegenden zweiten Teil wird die erschreckend realistische Geschichte weitergesponnen und entwickelt sich zu einem spannenden Wirtschaftsthriller. Hier nun wird der Frage nachgegangen, was passieren könnte, wenn sich die Weltwirtschaft einem globalen System unterwerfen müsste.

Alle Protagonisten aus dem ersten Teil tauschen hier wieder auf, einige meiner Meinung nach leider zu wenig. Auch werden nicht alle Fragen zum Schluß zufriedenstellend beantwortet. Jedoch schreibt Suarez so flüssig und spannend, das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Deshalb bekommt das Buch trotz einiger Ungereimtheiten von mir die volle Punktzahl.
Allerdings ist der erste Teil absolute Pflichtlektüre, um diesen Zweiten überhaupt zu verstehen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An Fortsetzung überhoben? Vielleicht., 27. September 2013
Von 
Renate (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Taschenbuch)
Eine Rezension fällt schwer.
Darknet ist viel weniger ein Roman als es Deamon war.
Eher eine fiktive Dokumentation wie es mit dem Deamon weitergeht und was laut Suarez in der realen Welt schief läuft. Monsanto Genpatente, die Mechanismen von Börse und Konzernen die Letzendlich auf den Rücken Vieler alle Gewinne und damit schlussendlich politische Macht in den Händen weniger anhäufen und zu einem neuen Feudalismus führen. Der Deamon ist im zweiten Teil nicht mehr, als nur das Tool das den unterdrückten und Ausgenutzten Menschen den Übergang zu einer neuen wahren Demokratie verhilft und diese als korrektive Macht gegen einzelne Unterdrücker und Angreifer auch sichert. Leider ist dies fast eine 180° Wende zum ersten Teil und wohl das Hauptprobelm dieses "Romans". Aus diesem Dilemma heraus geht nämlich unmittelbar die Motivation der Charaktere aus Teil 1 verloren. Auch diese sind schwupps auf der Seite des Deamons. Bis auf die NSA Frau, die dadurch nur noch unrealistischer wirkt. Die Charaktere und sämtliche Handlung verkommen zu blassem Beiwerk einer Beschreibung des Szenarios und deren Hintergründe. Dieses utopische Szenario ist aber allemal das lesen wert. Und hier liegt die Krux einer Bewertung. Ein Buch voller Denkanstöße und guter plastisch erzählter Ideen, das aber als spannender Roman nur wenig taugt, weil ihm die Charaktere und ihr Handeln eigentlich nur im Weg sind. Die Szenen mit Loki, Burner und dem Major sind teilweise sogar unterirdisch schlecht unglaubwürdig sowie unnötig überladen mit Gewalt. Hier wurde wohl ziemlich plump versucht der Handlung mehr Fahrt und Brisanz zu geben, was aus meiner Sicht jedoch komplett scheiterte.

Wer Deamon aufgrund der angedeuteten gesellschaftlichen Implikationen sowie der Technischen Umsetzung und nicht wegen der Charaktere mochte, der sollte auch hier weiterlesen. Wer jedoch einen guten Roman mit spannendem Handlungsbogen sucht, der sollte sich den Teil vielleicht besser sparen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 29. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Kindle Edition)
Für das Buch vergebe ich 6 Sterne, nein 7! Daemon und Darknet sind zwei unglaublich spannende und vielschichtige Bücher, die man unbedingt gelesen haben muss. Selten hat mich eine Geschichte so umfassend gefesselt und beeindruckt. Mit Spannung erwarte ich die Verfilmung der Story.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine andere Zukunft in einer globalisierten Welt, 10. April 2012
Von 
Hauke Stammer "Phantasie ist wichtiger als Wi... (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: DARKNET (Taschenbuch)
Gekauft und gelesen habe ich "Darknet" als Cyberpunk Roman, aber letzlich versteckt sich hinter der Geschichte um eine Internetrevolution im World of Warcraft Stil weit mehr als ein technophiles Lebensgefühl. Daniel Suarez zielt mit unverholener Kritik auf die negativen Aspekte der Globalisierung und der modernen Handelsströme, die Entmenschlichung der Produktionsabläufe und das Auseinanderfallen der Gesellschaft.

Der Reihe nach: "Darknet" ist die Bezeichnung eines virtuellen Internets, dass deutliche Spuren eines MMORPGs aufweist. Die Nutzer erlangen einen Ruf und einen Level - hilfbereite Menschen kommen voran, machtbesessene sollen durch die Mehrheit der Netzgesellschaft gezügelt werden. Der eigentliche Feind lauert aber zu Begin nicht im Inneren, sondern in einer Machtgruppe aus Industriellen, Bankern und Militärs, die eine globale Führung über die Menschheit anstreben. Dazu nutzen sie weltweite Finanzströme, sekundenschnelle automatisierte Trades und private Sicherheitsfirmen - alles Dinge, die aktuell in immer größerem Maße aber zumeist unmerklich das alltägliche Leben bestimmen.
Vor diesem Hintergrund agieren ein unwilliger Held, frisch Bekehrte wie auch einige Anhänger der Anfangstage des Darknets im gemeinsamen Kampf gegen eine weltweite Versklavung. Doch auch im Inneren des Darknets entstehen Gegner, die eine Bedrohung für das große Ganze sind und niemand allein und keine Gruppe für sich kann diese hochstufigen Bewohner stoppen.

Daniel Suarez versimpelt manches mal und nicht jede Erklärung kann Leser mit Softwareentwicklungshintergrund zufriedenstellen - aber dem Autor gelingt es so, all zu tiefgehende technische Ergüsse auszuklammern und stattdessen den Lesefluß mit einer spannenden Story und viel Einsicht in aktuelle sozioökonomische Entwicklungen in einem rasanten Tempo zu halten. Schon nach wenigen Absätzen lässt einen das Buch nicht mehr los und je mehr sich die Kapitel dem Showdown nähern, desto öfter wünscht man sich beinahe fast ein langsameres Tempo um zwischen den Zeilen einmal zu Luft zu kommen.

Ich habe den Vorgänger nicht gelesen und musste erst gegen Mitte des Buches feststellen, dass mir aus diesem Grund ein wenig Hintergrund fehlt. Allerdings tut dieses dem Lesevergnügen absolut keinen Abbruch - "Darknet" ist mehr als Cyberpunk, mehr als Verschwörungsroman. Denn "Darknet" versucht Lösungsansätze darzustellen und etwas zu entwickeln, das vielen aktuellen Kritikern der gesellschaftlichen Zustände einfach abggeht: eine moderne Utopie von einer anderen, vielleicht besseren Welt! Absolute Empfehlung!
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