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5.0 von 5 Sternen Klare Weiterentwicklung
Da ist es nun, das neue Album von Deadlock. Die auffälligsten Neuerungen sind der Wechsel von Ex-Basser John Gahlert ans Mikrofon und der Umstieg auf 8-saitige Gitarren.
Der erste Song "The Great Pretender" brettert auch sofort kompromisslos nach vorne. Kein Intro, keine kleinen Spielereien. Der Song verläuft nach gewohnten Deadlock-Schemata. Gutturaler...
Vor 17 Monaten von cL0NcK veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mehr Deadlock
Für mich ist dieses Album kein "richtiges" Deadlock Album mehr.

Für mich besteht der größte Unterschied darin, dass der Gesang jetzt mehr an Screamo erinnert. An sich habe ich keine extremen Abneigungen gegen diese Musikrichtung, nur denke ich wenn ich an Deadlock denke, an Growling. Der andere große Mangel ist für mich das die...
Vor 14 Monaten von Fabian veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare Weiterentwicklung, 27. Juli 2013
Da ist es nun, das neue Album von Deadlock. Die auffälligsten Neuerungen sind der Wechsel von Ex-Basser John Gahlert ans Mikrofon und der Umstieg auf 8-saitige Gitarren.
Der erste Song "The Great Pretender" brettert auch sofort kompromisslos nach vorne. Kein Intro, keine kleinen Spielereien. Der Song verläuft nach gewohnten Deadlock-Schemata. Gutturaler Gesang in der Strophe und Sabine Scherers Klargesang im Refrain. Nichts bahnbrechend Neues, aber eben auch von gewohnt hoher Qualität. Selbiges lässt sich auch über die zwei folgenden Songs sagen ("I'm Gone" und "Dead City Sleepers"). Der Titelsong kommt zunächst mit ein paar elektronischen Spielereien daher, wandelt sich aber relativ schnell dann doch wieder in einen typischen Deadlock-Song. "Darkness Divine" und "As We Come Undone" sind ebenfalls gute Songs nach Deadlock-Art. Was dann kommt überrascht doch ein wenig. Zu den Klängen eines Pianos präsentieren Deadlock uns hier eine Ballade, die ganz von Sabine Scherer getragen wird. Balladen sind natürlich immer - vor allem, wenn sie aus der gewohnten Musikart ausbrechen - Geschmackssache. Der Track ist m.M.n. gut hörbar und auch gut umgesetzt. Ob hier vielleicht zu sehr in Kitsch gebadet wird, sollte wohl jeder für sich selbst entscheiden. Mit "The Final Storm" folgt nochmal ein richtiger Schlag in die Fresse, bevor mit dem Bronski Beat-Cover "Smalltown Boy" wieder ruhigere Töne herrschen. Ein gut gemachtes Cover von einem Song der eigentlich schon totgecovert wurde. Es lässt sich allerdings darüber streiten, ob der Song wirklich nötig gewesen wäre. Gleiches gilt für die letzte Nummer der Platte, "My Pain". Wieder von Sabine getragen, hängt es hier ebenso wie bei "Hurt" wohl vom persönlichen Geschmack ab. Die Nummer ist gut gemacht, keine Frage. Ob man allerdings unbedingt zum Abschluss einen fast schon dancefloortauglichen Song bringen musste, darüber lässt sich wohl ebenfalls streiten.

Noch ein Wort zum Sound. Die Produktion ist wirklich fett und glasklar. Toller Sound!
Der Umstieg auf 8-Saiter ist eine gute Entscheidung. Der neue Mann am Mikro macht seinen Job außerordentlich gut. War ich beim Anhören des ersten vorgeführten Tracks "Dead City Sleepers" zunächst noch etwas skeptisch so muss ich nach einer kurzen Gewöhnungsphase sagen, dass der etwas keifendere Gesang von John Gahlert sich doch sehr gut in den Gesamtklang einführt.

Ein tolles Album, das allerdings auch ohne die 2 letzten Songs wohl prima ausgekommen wäre.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deadlock 2.0, 26. Juli 2013
Von 
Björn Stephan (Rotenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Deadlock erfinden sich neu!
Für eine Band ist es immer schwer, ein neues Album mit einem komplett neuen Sänger zu kreieren. 2011 legte der frühere Bassist den Bass nieder, hob das Mikrofon auf und legte los...
Deadlock klingt anders, aber doch irgendwie vertraut. Es gibt einige Songs die einschlagen, ein Feuer entfesseln und sich einbrennen. Genauso gibt es aber Songs, die durch die wunderbare Stimme von Sabine sogar zum Augen schießen und träumen (ja wirklich!) einladen ("Hurt").
Alles im Allen, ist das Album eine gute Mischung aus dem, was Deadlock schon seit Jahren ausmacht. Die Band hat krallt sich nicht nur an einer Linie fest und verfolgt diese, sondern wagt sich auch aufs offene Eis mit Songs, die man nicht erwartet hätte ("My Pain", "Small Town Boy").
Wer eine Band liebt, die neues probiert und nicht Album für Album das selbe macht, sollte sich dieses Album am besten schon gestern bestellt haben.
Es ist ein gewagtes Album, auf das sicher nicht jeder anspringt. Wer es aber doch tut, wird ein wahnsinnig vielseitiges Album in den Händen halten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hits, Mut, Mittelfinger, 1. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Feuerwerk. Unangemeldet und mitten im Sommer. Was eigentlich augenblicklich die Staatsgewalt samt Ordnungsgeld auf den Plan rufen würde, lässt man im Falle der neuen Deadlock-Scheibe "The Arsonist" ausnahmsweise noch mal durchgehen. Obwohl diese genau genommen ein Feuerwerk ist... ein Hitfeuerwerk nämlich.

Sauclever so ein Kalauer zum Einstieg, aber jetzt mal zu den harten Fakten. Erstmalig erscheinen Deadlock mit ihrem sechsten Album auf Napalm Records und trennen sich damit für Außenstehende überraschend von ihrem vorherigen Label Lifeforce. Für die Ösis wiederum ist "The Arsonist" Ehre und Herausforderung zu gleichen Teilen, denn es gilt nicht nur einen durchaus erfolgreichen Act auf die nächste Stufe zu heben, sondern auch eine Band noch weiter ins Rampenlicht zu schieben, die sich nie für einen Mittelfinger gen Konventionen zu fein war. Experimenten verschloss man sich nie, verpackt diese aber inzwischen unterschwelliger als noch bei "Manifesto", als man mit einem Techno-Intro einstieg und ein paar Tracks weiter "Deathrace" vom Melodic Death vollends gen Rap-Nummer kippen ließ. Eine gute Idee und im Grunde ein eben solcher Song, irgendwie aber auch mit der Brechstange gepredigt. Keine fünf Jahre später trauen sich Deadlock immer noch einiges, verpacken ihre Horizonterweiterer aber mit mehr Fingerspitzengefühl - und klingen dabei absurderweise sehr vielseitig und stimmig zugleich. Parallel scheint man die Produktion generell verschlankt zu haben, ein paar Tonspuren weniger tun es auch und erlauben dem Material mehr Luft zum Atmen, wie man so schön sagt. Klangen Deadlock auf den vorherigen Longplayern zwar noch wuchtiger und noch fetter, ist ein großer Pluspunkt von "The Arsonist" sein homogener Klang. Abgesehen davon ist die auffälligste Neuerung der Gesang von John Gahlert, der seit dem Ausstieg von Gründungsmitglied Joe Prem vom Bass ans Mirkofon gewechselt ist und sich seither für die Grunts verantwortlich zeichnet. Gegenpol ist damals wie heute Sabine Scherer mit ihrem ausdrucksstarken, betörenden Stimmchen, das naturgemäß massiv zur Eingängigkeit und dem Hitpotential des Songmaterials beiträgt. Gott sei Dank gibt das Quintett nicht all zu viel auf vermeintliche Trueness und hält die zierliche Sängerin nicht künstlich klein, sondern räumt ihr viel Platz und ebenso viele Freiheiten ein. Belohnt wird man dafür mit Großartigkeiten und Ohrwürmern wie "I'm gone", "Dead City Sleepers" und "As we come undone", die das ohnehin nicht gerade kleine Hitarsenal der Band weiter anwachsen lassen. Überaus gefällig präsentiert sich auch das Titelstück mit krachender Härte in den Strophen und einem fast schon unverschämt guten Chorus samt hintergründiger Chöre. Deutlich weiter im Vordergrund stehen die sakralen Chöre von "The final Storm", einem garstigen Bastard aus angepissten Grunts, bedrohlichen Riffs, polterndem Schlagzeug und den genannten Bombast-Chören, was in der Summe eine düster-bedrohliche Mixtur ergibt, aus der sich Sabine diesmal (fast) komplett heraushält. Der Rausschmeißer "My Pain" bietet dann noch mal einen komplett anderen Ansatz, hier gibt es viel klaren (oft mehrstimmigen) Gesang, wohl dosierte Shouts und ein sich völlig in den Dienst der Sache stellendes Schlagzeug, denn statt einer fetten Gitarrenwand gibt hier ganz klar ein gefälliger, poppiger Beat den Takt an. Das liest sich für manchen jetzt erst mal deutlich schlimmer als es effektiv klingt, denn die Nummer ist richtig cool geworden und schließt dieses großartige Album passend ab.

Fans werden sich von den vielen kleinen und großen Experimenten nicht abschrecken lassen und augenblicklich anmerken, dass "The Arsonist" einfach nach Deadlock klingt: immer eingängig, fast immer hart und stets für eine Überraschung gut. Vor allem aber ganz weit vorne in der ersten Liga des Modern Metal, selbst wenn Deadlock eigentlich zu eigenständig klingen, um einer bestimmten Schublade wirklich gerecht zu werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr stark und überraschend abwechslungsreich, 26. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Arsonist (MP3-Download)
Das Vorgängeralbum "Bizarro World" fand ich schon wirklich gelungen und rund. Mit "The Arsonist" legt Deadlock aber nochmal eine gute Schippe drauf! Während mir beim letzten Album der Übergang zwischen den Liedern noch recht fließend vorkam, ist das nun nicht mehr der Fall. Liegt vorallem wohl daran, dass sich die Songs in ihrer Art nun deutlich mehr voreinander abgrenzen und das ist echt richtig gut! Insgesamt gefällt mir der Stil der Musik und die Trennung in härtere und melodische Parts noch besser als auf den vorherigen Alben der Band. Der neue Sänger ist ebenfalls super. Auch der Einsatz eines Hintergrund-Chorus in einigen Liedern trägt zur Stimmung bei. Gefühlt ist das Songwriting auch etwas kreativer geworden.

Tja was soll ich noch sagen... bestes Album von Deadlock bisher!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut gemacht, 8. August 2013
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Deadlock sind wieder da! Wieder bringen die Deutschen auf dem neuen Album "The Arsonist" eine Mischung aus toll gesungenem Gothic Metal (der von der Stimme und der Musik nach niederländischen Erfolgsbands klingt) und brachialem Metalcore. Sängerin Sabine Scherer sorgt für positive Gänsehaut und trägt menlancholische Nummern wie "Hurt" alleine und sehr gut. Ihr Kollege John Gahlert (Ex-Bassist der Band) ist nicht schlecht, aber eher der Standardshouter. Kann sich aber noch entwickeln. Viele Keyboardsequenzen und Chöre sind echt brachial, auch das Zusammenspiel beider Vokalisten ist nicht schlecht. Die moderne Produktion sitzt und passt gut zu den Liedern. Auch die tausendste Coverversion von Bronski Beats "Smalltown Boy" ist gelungen, kommt mit fetten Shouts an und hat definitiv Hitcharakter. Besser als Sonic Syndicate & Co. sind Deadlock auf alle Fälle! Langweilig wird mir das Album nicht, und die poppige Nummer am Ende, "My Pain" ist vom Aufbau sehr interessant.
Fazit: Die an sich recht ungewöhnliche Mischung zweier Stile des Metals und die guten Songs lassen Deadlock wieder punkten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich! Neues Suchtalbum gefunden, 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Scheibe geht ohne Intro in die vollen, wird im mittelteil etwas melancholisch, mit einer wahnsinnns Ballade wie man sie von Deadlock kennt und auch zum Ende hin gingen den Jungs und dem Mädel weder die Puste noch die grandiosen Ideen aus.
Neue Elemente, aber gekonnt! Nix experimentiert, sondern perfektioniert!

Danke für dieses tolle Album!!
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5.0 von 5 Sternen und noch einen drauf, 29. Juli 2013
Bei all den Wechseln die Deadlock in letzter Zeit hinter sich gebracht haben war ich schon recht gespannt & entsprechend kritisch zur neuen Scheibe eingestellt. Ganz kurz gesagt, die Platte klingt sehr erwachsen. Die Metalparts sind mehr Metal und die poppigen Parts sind nicht mehr ganz so Gummibärchen wie bisher. Beim ersten Hören wird man wirklich von dem brachialen Sound weggeblasen und besonders der Gitarrensound erinnert stark an Fear Factorys beste Zeiten. Die "neue" Stimme gefällt mir persönlich recht gut, da es ein Style ist den ich so bisher noch nicht gehört hab und es ein Stück variabler daher kommt als bisher. Besonders Live hat sich das durchaus bemerkbar gemacht, da bei Joe meist nach ein paar Songs die Luft raus war. Die Songs sind wirklich sehr gut produziert und versprühen über die ganze Länge ein Erhabenheit die ich so noch nicht kannte. Der viel beworbene Modern Metal hat definitiv seine Berechtigung und ich kann jedem nur empfehlen sich mit dem Album auseinander zu setzen, da Deadlock damit ein ziemlich großer Wurf gelungen ist.

Meine Favoriten:
Great Pretender
Arsonist
Final Storm
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2.0 von 5 Sternen Nicht mehr Deadlock, 14. Oktober 2013
Für mich ist dieses Album kein "richtiges" Deadlock Album mehr.

Für mich besteht der größte Unterschied darin, dass der Gesang jetzt mehr an Screamo erinnert. An sich habe ich keine extremen Abneigungen gegen diese Musikrichtung, nur denke ich wenn ich an Deadlock denke, an Growling. Der andere große Mangel ist für mich das die Instrumente, besonders die E-Gitarre, manchmal so anhören als würde die Band nur auf ihre Instrumente hämmern. Es besteht manchmal gar keine Melodie.

Gerade die harten Instrumente und das Growling, in Kombination mit Sabines Gesang, waren für mich das Besondere. Was für mich eben überhaupt nicht mehr der Fall ist.

Für Fans der ersten Stunde eine herbre Enttäuschung. Für Leute die auf Screamo stehen bzw. auf einen neuen Stil der Band gewartet haben vielleicht eine schöne Neuerung. Von mir gibs aber nur 2 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie früher, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Deadlock haben sich weiterentwickelt, mir gefällt die Scheibe jetzt nicht so gut.
Schlecht ist sie nicht aber es fehlt etwas auf dieser Scheibe, sie ist mir persönlich zu weich.
Mir fehlt der Voll-auf-die-Fresse Faktor. Aber mal abwarten Neuer Gesang bedeutet nunmal Veränderung.
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5.0 von 5 Sternen The Arsonist - Ein Volltreffer!, 29. Juli 2013
The Arsonist - Ein Volltreffer!

Deadlock um Mastermind Sebastian Reichl versteht es seit Jahren, progressive und harmonische Elemente mit brachialer Gewalt zu vereinen. Bei "The Arsonist" wirken diese Zutaten nicht wie ein zusammengesetztes Puzzle, sondern wie aus einem Guss. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn neben dem Bandlogo hat sich auch das Line-Up verändert. Seit dem Weggang von Joe Prem im Jahre 2011 ist der neue Duett-Partner von Sabine Scherer der Ex-Bassist John Gahlert mit seiner beeidruckenden, gutturalen Stimme.

Gerade das Zusammenwirken der Beiden ist einer der Garanten für die facetten- und abwechlungsreichen Songs, die nicht selten neue Pfade beschreiten, ohne dabei aber jemals vom Kurs abzukommen. So wirken die Passagen um Sabines Klargesang wie Inseln der Zuflucht inmitten scharfkantiger Gitarrenriffs, nur um Sekunden später vom druckvollen Bass von Ferdinand Rewicki und dem treibenden Schlagzeug von Tobias Graf wie von einem Panzer überrollt zu werden.

Kompromisslos und ohne Vorwarnung beginnt bereits der Opener "Great Pretender", mein Favorit und Anspieltipp. Doch trotz der Geschwindigkeit und Power geht Deadlock nie die Luft aus, werden die Waffen niemals stumpf. Das gleiche gilt für die immerscharfe Botschaft, die zum Teil tolerierte, bzw. verdrängte Missstände anprangert und zu einem Umdenken aufruft.

Die Band hat nichts dem Zufall überlassen und mit "The Arsonist" einen absoluten Volltreffer gelandet. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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The Arsonist
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