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Höllenfahrt
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. September 2013
Der gescheiterte Comeback-Versuch mit "weißen Nächten" zeigt umso mehr, warum zwei Jahre danach mit "Höllenfahrt" endlich mal wieder ein gutes Album veröffentlicht wurde: Die Schmach des Vorgängers vergessen zu machen! So ist die "Höllenfahrt" das eigentliche Comeback von Tanzwut.
Aber von Anfang an: Nach "Schattenreiter" von 2006 gab es viele Veränderungen in der Band. Die gemeinsamen Projekte Tanzwut von Corvus Corax gingen getrennte Wege, die Spielmänner wechselten die Bands und Tanzwut stand bis auf Frontmann "Teufel" nahezu alleine da. So versuchte man mit ausgewechseltem Personal mit den "Weißen Nächten" einen Neuanfang. Das ging aber in die Hose. Nichts von dem, was Tanzwut bis 2006 ausmachte fand man wieder: Keine Ohrwürmer, keine ausgeklügelten Melodien, schwacher Gesang, und vor allen Dingen keine Elektronik, genau das was Tanzwut ausmachte. Sie waren eigentlich bis dato die Alternative zu all den 0815-Rock-Mittelalterbands: Den perfekten Mix aus schlichten, aber guten Dudelsackmelodien, Elektrosequenzen und harten Gitarren. "Weiße Nächte" war kompletter Einheitsbrei, einfach nicht hörbar.
Und nun zur "Höllenfahrt": 12 Lieder, 11 gute Lieder, 10 Top-Lieder. Tanzwut sind wieder da, woher sie kamen: aus der Hölle! Jeder Song steht für sich. Die Härte ist da. Die Melodien gehen super ins Ohr. Die Lieder wiederholen sich nicht. Zwar sind die elektronischen Elemente rar, aber wenn sie kommen, dann umso mehr. Weiterhin spielt Teufel viel besser mit seiner Stimme. Die Refrains haben Ohrwurmcharakter. "Schwarzer Engel", "Die letzten Tage", "Zieh dich aus" sind die Höhepunkte.
Lediglich "Kein Blick zurück" ist ein Totalausfall. Ist aber nicht der Grund für einen Stern-Abzug: "Labyrinth der Sinne" ist nach wie vor das Vorzeigealbum. Aber die "Höllenfahrt" muss sich nicht verstecken! Weiter so!
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am 17. September 2013
Ich kenne Tanzwut seit einigen Jahren etwas. Aber eben nur etwas, denn ich habe die Veröffentlichungen dieser bemerkenswerten Band nicht aufmerksam verfolgt. Der eine oder andere Ohrwurm war darunter, den ich öfter gehört habe. Bin mir nicht schlüssig, was der bessere Begriff ist, um das Genre richtig zu benennen, Mittelalter-Rock oder Gothic Metal, denn beides trifft zu.
Ein ganz besonderes musikalisches Herausstellungsmerkmal von Tanzwut sind die Dudelsäcke, die immer richtig zu Gesang und Gitarren passend ertönen. Ab und zu unterstützt durch entsprechende Trommeln, im Mittelalter-Rhythmus. Die Stimme des Sängers (nennt sich, so glaube ich, Teufel :-)) ist recht eigen, passt jedoch sehr gut zu dieser Art von Musik. Das eine oder andere Stück bietet sich zum Abfeiern und Abtanzen an. Die Musik weckt so richtig die Lebensgeister z.B. an einem kalten, verregneten Abend. Siehe da, es ist auch die eine oder andere schöne Ballade darunter, in der Teufel zeigt, was er auch drauf hat.
Die Band und die Musik klingen sowohl akustisch, wie auch visuell echt und nicht aufgesetzt und übertreiben. Die Mitglieder leben ihre Rollen und gehen darin richtig auf. Und sind dabei echt.
Insgesamt handelt es sich bei dem Album um ein sehr gutes Werk. Sind also fünf sehr gute Sterne. Kompliment Jungs!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2013
Ich bin schon seit längerem mit Tanzwut vertraut, doch bisher fand ich eher einzelne Lieder überzeugend, bei den Alben haben mich oft nur die Hälfte der Songs wirklich angesprochen.

Anders bei Höllenfahrt. Hier scheint Tanzwut endlich seinen eigenen, im Vergleich zu den älteren Alben wesentlich härteren Stil gefunden zu haben. Der Sound der Dudelsäcke ist dabei altbekannt, doch die Gitarren poltern wesentlich mehr in den harten Passagen, von denen es einige gibt. Dies gefällt mir persönlich sehr gut. Teilweise bleiben aber auch die tanzwuttypischen Elektroeinflüsse erhalten (z.B. beim ausgezeichnet Song "Die letzten Tage").

Doch neben all den rockig-harten Songs kennt "Höllenfahrt" auch seichtere Klänge, ohne dabei in den Bereich der kitschigen Ballade abzudriften. Besonders in diesen Abschnitten kommt die Stimme vom Teufel gut zur Geltung. Allgemein bewegt sich diese in den tief gesungenen Abschnitten auf sehr hohem Niveau, jedoch hapert es ihr an einigen Stellen etwas an Klarheit und Stabilität in den höheren Tonregionen (wie etwa bei der Bridge von "Das Gerücht")

Solche kleinen Ungereimtheiten sind jedoch die Ausnahme und selbst das ist Meckern auf hohem Niveau. Das Album überzeugt auf ganzer Länge, jeder Song hat seine Daseinsberechtigung und die meisten gehen direkt ins Ohr. Ein Fest für alle Fans des Mittelalterrocks!
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am 9. Juli 2014
....aber dann geht's, und wenn man erstmal die lieder live gesehen/gehört hat, dann singt man beim autofahren so ziemlich jedes lied mit!
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am 17. Dezember 2013
Ja, auch ich fand weiße Nächte ziemlich mißlungen. Umso mehr überrascht mich diese Scheibe: Back to the roots! So will man Tanzwut hören. Chapeau!
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am 7. November 2013
Der Typische Stil von Tanzwut. Einfach nur geil, die Texte sind gut und die Melodien eingängig. Wer Tanzwut mag kann bedenkenlos zuschlagen.
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am 6. November 2013
Hab sie mir auf der Tour am Merchstand gekauft. Ist wiedermal ein erstklassiges rockiges Album von Tanzwut!!!! In meinen Augen sogar das Beste.
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am 14. Oktober 2013
Hallo Zusammen, zu diesem Album kann ich nur soviel sagen klasse Sound und dazu noch 5 Euro fürs Album das ist es auf jedenfall Wert. Größe Klasse von Amazon das ihr diese Aktion hattet/habt :-)
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am 12. Oktober 2013
"... doch die Zeit ist reif den Bann zu zerstören, dann wird die Welt wieder uns gehören... " heißt es im dritten, überragenden Titel "Die Ruhe vor dem Sturm".

"OH JA!" rutscht mir spontan raus, denn nicht nur die zwei Vorläufer "Höllenfahrt" und das eindeutige "Das Gerücht" sind von gleicher atemberaubender Qualität, nein, die ersten elf Songs sind hier ALLE nicht nur diskographische, sondern allgemeine Genrehighlights!
Nach dem (für Bandverhältnisse!) eher dürftigen Neuanfang "WEISSE NÄCHTE" und dem unnötigen Akkustikalbum kommen nicht nur die tanzbaren Electronicparts wieder heim und begeistern. Es ist das ausgefeilte Songwriting ( das Besetzungstheater wirkt sehr fruchtbar!), was einen hier umhaut. Hört Euch nur mal "Das Gerücht", "Der Himmel brennt"" und die bangerfreundlichen Kontrastpunkte ""Die letzten Tage" und "Die Ruhe vor dem Sturm" an. So viel Spaß hatten TANZWUT ohrenscheinlich noch nie und liefern hier einen Genreklassiker ab, der auch in hundert Jahren aufgezählt werden muss, wenn es um die MittelalterRock-Alben schlechthin geht.
Nur das übliche Instumental, das glücklicherweise am Ende steht, verhindert durch Gewöhnlichkeit die Höchstnote.

Nachdem sich das Folk/Rock Genre die letzten Jahre durch eher belanglose Alben der Szenegrößen und Abfallverwertung des Nachwuchses auszeichnete, scheint nun Licht am Ende des Tunnels:
SALTATIO MORTIS machen wieder ernst, IN EXTREMO bieten ein Album ohne Ausfall und zumindest mit NACHTGESCHREI und CULTUS FEROX steht die Szene auch in der zweiten Reihe Qualitativ sehr gut da.
Die Krone darf sich trotz der großartigen Konkurrenz allerdings der Teufel mit seinen Mannen aufsetzen.

Jungs, auf ewig seid Ihr in meinem Herzen!

Punkte: 9.5 / 10

[...]
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2013
nachdem ich Tanzwut auf dem Mera Luna gesehen habe(das letzte mal war schon länger her), war die erste Aktion die CD vorzubestellen.
Und ich wurde wahrlich nicht enttäuscht. 12 bärenstarke Stücke, kann ich nur jedem empfehlen.
Die CD läuft die letzten Tage im Auto rauf und runter, wer Tanzwut mag, wird nicht enttäuscht sein.
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