Kundenrezensionen

54
4,0 von 5 Sternen
F1 2013 - Classic Edition (Exklusiv bei Amazon.de)
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41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2013
..mit röhrendem Turbo auf 4 Bar Ladedruck durch den Tunnel in Monte Carlo.

Danke, jetzt weiß ich wieder was mich schon als Kind so sehr an der Formel 1 fasziniert hat.

Aber jetzt erst mal an den Start.

Spiel ausgepackt und eingeschoben, Installation dauert ca. 10 Min.
Mit niedrigen Erwartungen das Spiel gestartet.
Young driver test eine Prüfung absolviert und abgebrochen, im Racenet ein paar Runden in Süd-Korea gedreht im GP Mode ein freies Training in Melbourne angetestet und meine niedrigen Erwartungen mehr als bestätigt gesehen. Da hat sich gar nichts verändert dachte ich.
Also letzte Hoffnung Classic Mode 80er Jahre (90er war noch nicht downloadbar).
Eine von den Herausforderungen in einem Williams probiert, auf für mich völlig neuer Strecke in Jerez.
Mhh, geiler Sound, netter Sepia Farbton und die Kiste rutscht schön am Heck wenn der Turbo vollen Druck kriegt.
„Nicht schlecht umgesetzt“, das waren meine ersten positiven Eindrücke von dem ganzen Spiel.
Dann die nächste positive Überraschung, man kann mit den Klassikern auch auf den aktuellen Strecken fahren, der Sepia Farbton wird auch hier drüber gelegt. Tja was macht man dann?
Auf nach Monte Carlo und bei leichtem Regen einen gelben Lotus T100 mit Honda Power durch die Häuserschluchten schleudern. Rein in die Löws Haarnadel, runter zur Anfahrt auf den Tunnel vorsichtig aufs Gas, das Heck sitz lose und dann, „Wroooom“ volle Dröhnung im Tunnel und ich begreife woher meine Faszination für diesen Sport kommt.

Mit diesen ersten positiven Eindrücken hab ich wieder in die Gegenwart gewechselt um dann doch auch dort einige kleine Verbesserungen fest zu stellen. (Das Fahrverhalten ist Setup wirkt sich mehr und nachvollziehbarer aus, Midsession Speicherung, Gute Sicht im Rückspiegel, besseres KI Verhalten auf In und Out Laps im Training, mehr und höhere Schwierigkeitsgrade, ..)
Hervorzuheben ist die Möglichkeit egal wann in jeder beliebigen Session abzuspeichern.
Es gibt zwar nur einen Slot aber man bekommt beim Wiedereinstieg einen Flashback. Das bedeutet man kann irgendwo über die Dauer des Flashbacks (ca. 5 – 10 Sekunden) in seine Session einsteigen.

Was nach wie vor, weil unverändert, gar nicht meinen Vorstellungen entspricht ist das Matchmaking im Multiplayer. Man kann bei Custom Rennen keine Startzeiten planen und muss einfach drauf hoffen dass der Host nicht eingeschlafen ist. Ich steig da lieber im Qualifying ein, steh dann zwar immer am letzten Startplatz weil man dann keine Runde drehen sondern nur zu sehen darf aber immerhin bin ich sicher dass es in einer absehbaren Zeit, Session Countdown, ein Rennen geben wird. Im Quickrace könnten Sie sich GrandPrix und Endurance Mode gleich sparen weil dort alle nur Sprint fahren. Die Möglichkeit zur Einschränkung auf Cockpitsicht, siehe Dirt 3, würde ich auch sehr befürworten.

Grafik:
+ Die Grafik ist minimal verbessert zu den früheren Jahren. Aus meiner Sicht flüssig und ohne grobe Mängel.
+ In den Rückspiegeln kann man nun richtig was sehen auch schon etwas weiter entfernte Fahrzeuge sind erkennbar. Gilt für Cockpitview genauso wie für TV-Pod Kamera, und durch die Rückspiegel der Vorderleute wird man schon mal kurz von der Sonne geblendet.
+ Streiflichteffekte
+ feinere Staubwolken beim Verlassen der Strecke (dachte erst es wäre Gischt)
+ realistische F1 Fotos in den Ladepausen

- Die Statusanzeigen liegen noch immer über dem rechten Rückspiegel wenn eingeblendet

Sound:

+ Motorgeräusche bei Ausfahrt aus der Garage klingen voller.
+ Motorgeräusche beim Runterschalten sind authentischer. (mit Nachhall)

Spielmodi:

Karriere:
wie gehabt aber „Parc ferme“ abschaltbar.
Streckenlängen 3Rnd, 5Rnd, 25%, 50%, 100% (Midsession Save möglich)

Grand Prix:
wieder wie 2011 mit selbst Zusammenstellung einer Saison, auch im Classic Mode mit aktuellen Strecken.
Streckenlängen 3Rnd, 5Rnd, 25%, 50%, 100% (Midsession Save möglich)

Time Trial: Mit online Ghost downloads

Time Attack: Spezielle Aufgaben

Racenet: sich Wöchntlich ändernde Online Herausforderungen. Seit kurzem auch passend zum F1 Kalender

Season Challange: Keine Ahnung wofür man das braucht

Schwierigkeitsgrade:
+ Es wurde ein zusätzlicher Schwierigkeitsgrad eingefügt und damit das Niveau der oberen Schwierigkeitsgrade deutlich angehoben. Das ist für mich eine sehr gute Sache. Ich kann nun auf Legende in einem Red Bull sitzend nicht mehr so einfach vorne weg fahren. Das wird mich nun einiges an Setuparbeit und Training kosten um überhaupt gewinnen zu können. Sehr herausfordernd.
Angeblich ist die Abstufung ca. 1,5 Sekunden was zwischen Expert und Legend in Melbourne ziemlich hinkommen wird.

Fahrphysik:
Man merkt die Handschrift des neuen Fahrphysik Meisters.

+ realistischeres Ausbrechverhalten und dabei auch noch in vielen Situationen abfangbar
+ Die Tuningeinstellungen wirken sich mehr und realitätsnäher aus.
Weiche Abstimmung für mechanischen Gripp bei langsamen Kurven
Harte Abstimmung bei ebener Strecke und Aerodynamischem Gripp für schnelle Kurven.

KI:
+ wirkt auf mich zielstrebiger am Start und bei Überhohlmanövern
+ baut während einem Rennen genügend Fehler/Crashes um als sehr authentisch durchgehen zu können
+ In/Out Lap Verhalten im Training verbessert, beschleunigt in langsamen Passagen um nicht so sehr im Weg zu stehen

Strafen (Full):

+ zuerst wird mal verwarnt und dann erst bei Wiederholung bestraft, zumindest bei kleinen Remplern. Bin noch keinem Voll in die Karre gefahren ;-)
Beim Vorgänger war das am Start ja jedes Mal ein Drama. Kleiner Crash mit Hintermann und schon hatte man eine Durchfahrtsstrafe.

Multiplayer:

- keine Startzeit planbar oder ankündigbar
- keine Cockpitview Einschränkung möglich (siehe Profi mode bei Dirt 3)
- „Mute all Player“ gilt nicht für neu dazukommende Spieler

Zusammenfassend:

Es hat sich doch einiges im Detail verbessert was mich bei den Vorgängern genervt hat aber es ist schon noch genügend Luft für die NEXT Gen Version Nächstes Jahr :)
Ich würde 4,5 Sterne wegen dem schlechten Matchmaking geben hab aber aufgerundet weil Spaß werde ich an der heurigen Version von Anfang an haben und nicht erst nach 2 Monaten und nem Patch.

P.S.: Meine Konfiguration:PS3, Lenkrad Fanatec CSW mit Formula RIM, Pedale CSP V1, Speedmaster V2 Rennsitz mit Shaker, Philips 37“ Full HD LCD über HDMI verbunden, Turtle Beach Headset PX5
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Oktober 2013
Vorweg: Ich besitze alle F1 Teile von Codemasters angefangen mit 2010 bis 2013 und habe somit gute Vergleichsmöglichkeiten.
In F1 2013 habe ich meine 2. Meisterschaft beendet, und außerdem den Classic Teil ausgiebig (mit meinem Bruder) gespielt.
Ich bewerte hier auch ausschließlich den Single Player Mode, da mich dieser mehr reizt.

Um es den Ungeduldigen und Lesefaulen vorweg zu nehmen: F1 2013 bleibt im Gesamten ein gutes Spiel, dass viele kleine Verbesserungen erfahren hat, aber ebenso viele Verschlimmbesserungen. Summa Sumarum, aber fast das gleiche Spiel geblieben ist.

Diejenigen unter euch die kein Interesse am Classic-Inhalt der Serie hegen, können getrost die Finger davon lassen ohne etwas verpasst zu haben, vor allem wenn ihr F1 2012 besitzt.

So kommen wir nun zur eigentlichen Rezension…
Nach Installation und starten des Spiels dürfen wir erst mal unseren Fahrer oder unser virtuelles Ich erstellen, und zu meinem bedauern hat sich hier bis auf die Auswahl einiger Helmmodelle zu 2012 nichts getan.

Danach geht es schon ohne große Umwege zum „Young Drivers Test“ Dieser Besteht diesmal aus 2 Teilen. Im ersten werden wir mit Steuerung etc. Vertraut gemacht. Im zweiten handelt es sich eher um präzisere Fahrpraxen ähnlich einer Rennlizenz. Spieler die F1 2012 besitzen, haben die Möglichkeit den ersten Teil zu überspringen, da sich dieser nicht im geringsten vom letztjährigen Young Drivers Test unterscheidet. Ihr nehmt dabei eure Medaillen, die ihr dabei herausgefahren habt mit.
Über den Sinn oder Unsinn dieses Young Driver Tests kann man sich jetzt streiten …
Ich persönlich finde Ihn nur nervig, da er in meinen Augen nichts Halbes nichts Ganzes ist. Prinzipiell finde dich die Idee, sich mit der Steuerung vertraut zu machen gut. Besonders für Neulinge. Alte Hasen, oder einigermaßen erprobte Spieler packt hier allerdings die pure Langeweile.

Nachdem wir uns durch den Young Drivers Test durchgeschlagen haben beginnen wir (abhängig wie erfolgreich wir im Test waren) auch gleich mit der Karriere. Hier ist mir vor allem eins direkt aufgefallen. Das Menü ist noch Liebloser aufgemacht als letztes Jahr. Über anfängliche Probleme mit der Auswahl von Events ganz zu schweigen. Die Hintergundmelodie oder Sound ist auch der gleiche wie letztes Jahr. Nach 5 Minuten im Menü muss ich die Playstation ausmachen… Nervt ungemein.
Ich frag mich sowieso warum die Entwickler das tolle Menü aus 2010 und 2011 entfernt haben. Das hat für absolut geniale Atmosphäre gesorgt.
Das Spiel hat sich von der Aufmachungen und dem ganzen garnicht bis marginal verändert. Wer hier also auf große veränderungen hofft, bleibt besser bei F1 2012.
Das betrifft ebenso die Spielmodi. Die Möglichkeit (wieder) eine eigene Saison zu erstellen fehlt (wieder) Ansonsten habt ihr wieder die Möglichkeit euch beim Zeitfahren Selbst oder Spieler Weltweit in der Rangliste anzupeilen und zu schlagen. Den Saison Challenge Modus zu spielen. (Für mich einfach nur der Karriere Modus 1 Punkt 1 (1.1) Außer das Ihr direkt die Möglichkeit habt, nach schlagen eures Rivalen dessen Cockpit zu übernehmen. –Nonsense-
Und dann gibt’s noch den Challenge Mode: Nachgebildete bzw Vorgegeben Situationen in denen Ihr es schaffen müsst die Zielvorgaben zu erfüllen.
Beispiel: Du warst erster hattest eine Durchfahrststrafe. Kämpfe dich zurück an die Spitze. –Tolle Sache-

Kommen wir zum Gameplay: Hier hat sich nicht viel getan, allerdings hat sich hier das was sich getan hat in die richtige Richtung entwickelt. Die Boliden fahren sich nicht mehr ganz so Hakelig und unberechenbar. Böse Zungen könnten behaupten hier ist das Spiel „Mainstreamiger“ geworden. -ich finds gut-
Grafik: Hat sich ein klein wenig verbessert aber auch nur marginal. Die Ps3 und die Xbox haben Ihren Zenit erreicht da muss man Realistisch sein und darf nicht zu viel erwarten, Das soll nicht heißen das das Spiel nicht gut aussieht! Im Gegenteil. Frameeinbrüche oder Tearing etc. kann ich bis Dato auch nicht vermelden.
Sound: Nichts auffallendes. Weder positiv noch negativ. Außer die unterirdisch schlechte Menümusik (Lobbymusik)

Nun die Dinge die mir äußerst Sauer aufgestoßen sind.

Da wäre als erstes der Schwierigkeitsgrad.
Die ersten beiden Amateur und Fortgeschritten sind zu Leicht. Viel zu Leicht. Für Anfänger jedoch Vertretbar.

Profi: Der Schwierigkeitsgrad auf dem ich die Meisterschaften gespielt habe. (Hat einen guten Grund, dazu später)

Extrem: Ist wirklich extrem. Der kleinste Fehler, und wenn ich sage der kleinste Fehler dann meine ich auch den kleinsten wird sofort bestraft. Für mich die (mit Gamepad) wohlgemerkt grade noch erreichbare Herausforderung.

Legende: Sowas von brutal schwer. Mit Gamepad nicht zu machen. Weder auf eine Runde und schon gar nicht auf die Distanz.
Jetzt habe ich Vorgestern mit meinem Bruder eine Zocker Session gemacht und mit Lenkrad beide auf Leinwand Beamer und Soundsystem gezockt (nebenbei bemerkt macht das Spiel hier eine gute Figur)
Hier war der Schwierigkeitsgrad Legende realisierbar. Allerdings setzt es gute Streckenkentnisse , Fingerspitzengefühl und Geduld voraus. Aber lasst euch nichts vormachen. Ihr müsst fahren wie der Teufel!

Die Reifen:
Dauerthema in der wahren Formel 1 und auch leider auch hier. Dann hat Codemasters wohl alles richtig gemacht möchte man meinen. Wie ich finde aber „Nein“!
Die Reifenabnutzung ist echt brutal. Ihr könnt maximal 1-2 Runden voll am Limit fahren da beginnen die Dinger schon stark abzubauen. Alles kein Thema wenn es bei eurer Konkurrenz ähnlich aussehen würde! Mit Nichten!. Gutes Beispiel: Ich fahre im Regen in Shanghai 25% Rennen. 14 Rnd.
Ab Runde 7 Ist das Auto so unfahrbar das ich Neue Pellen aufziehen lassen muss. Problem an der Sache die Konkurrenz fährt voll durch und ist auch noch 1 Sek schneller Pro Runde.

Ich bzw wir habe(n) das Problem erkannt: Die Joypad Gas Dosierung. So ist das Reifenmanagment im trockenen noch realisierbar, im Nassen jedoch nicht mehr zu schaffen. Der Faktor "X" steigt mit steigendem Schwierigkeitsgrad. –Frust Pur-

Mit dem Lenkrad ist es ohne Probleme machbar, da ihr hier eine gute Dosierbarkeit von Lenkung Gas und Bremse besitzt.

Ladezeiten: Hier fehlen mir echt die Worte. Hier wird buchstäblich nach jedem Pups gespeichert. Und das Dauert jedes Mal so ca. 20-30Sek. Klingt nicht viel, aber nach Spätestens 2std Spielzeit stinkt es euch gewaltig. Dazu kommt noch das Ihr total Handlungsunfähig seid, sobald die Autosave Anzeige blinkt seht. Ihr könnt nicht mal durchs Menü blättern.

Flair/ Feeling: Total abhandengekommen seid 2012, und Schlimmer denn je. Ich vermisse das Paddock. Des Weiteren einen Hilfreichen Renningeniuer und Telemetrie Bildschirme. Anhand ich meine Setupänderungen direkt vergleichen kann.
Die Interviews fand ich auch ganz nett. Eine vollere Boxengasse wäre auch toll. Safety Car habe ich nur Gerüchte drüber gehört. Gesehen noch nicht. Einführungsrunde, Auslaufrunde – Fehlanzeige-
Und wieso gibt’s bei einem Training oder Quali, nur diese öde Zeitentabelle? Wieso gibt’s keinen Theater oder Beobachtermodus, in denen ich meinen Konkurrenten direkt beim fahren zuschauen kann? Sowas gab es schon vor 10 Jahren.

Classic Edition:
Absolut Bombastisch! Natürlich ist auch hier nicht alles Gold was glänzt aber die Idee ist hervorragend!

Fahrgefühl/Gameplay/Sound:
Absolut umwerfend. Wirklich da fehlen mir die Worte. Das ist Racing at it's Pure!
Die Unberechenbarkeit der Fahrzeuge der donnernde Sound eines V12, die Pure Power. Wirklich Codemasters hier habt ihr euch selbst Übertroffen. Bitte bitte mehr davon.

Das Handling das Setting und das Drumherum(Sepia Filter) wurde hier wirklich für meinen Geschmack zu 100% getroffen.
Mit Lenkrad hatten mein Bruder und ich hier wirklich die Tränen in den Augen und das Grinsen von einem Ohr zum anderen.

Aber genug der Lob hudeleien…

Warum kann ich keine Klassische Meisterschaft spielen? Wieso kann ich überhaupt keine Meisterschaft spielen? Wieso gibt’s mit der 90er Jahre Edition zusätzlich grade mal 5 Mickrige Strecken? Wieso kann ich keine aktuellen Strecken Fahren?
Die Fahrzeugauswahl ist insgesamt sehr gut, dürften für meinen Geschmack aber gerne mehr sein. z.B McLaren von Senna und Prost -eigentlich ein No-Go-

3 Szenarios für die 80er und 2für die 90er? Ernsthaft? –Schwach-

Und nochwas … 49€ für die normale Version. Und 69€ für die Classic Edition ist schon ein wenig Happig wenn nicht Krass. Das sind 20€ für 6Fahrzeuge und 7Fahrer. –Geht’s noch?-

Fazit:
Bleibt nicht mehr viel zu sagen. Der Classic Mode reißt es für mich ganz klar raus. Auch wenn hier zum Teil geschludert wurde. Dafür ist das Gameplay und das Feeling total Authentisch. Vielleicht ist auch das der Grund warum mir der Classic Teil so gut gefällt. Hier war das Racing noch echt. Ohne DRS, KERS, Dirty Air und beschi… Reifen etc. ABER! Dafür kann man Codemasters keinen Strick drehen. Das ist nun mal die Entwicklung der Formel 1.

Wer die 2012 Version besitzt und kein Interesse am Classic Teil besitzt, der bekommt von mir ganz klar keine Empfehlung. Hier ist das Spiel einfach nur ein Update und mehr nicht.

Zu guter Letzt Entschuldige ich mich für die vllt etwas zu Ausführliche Rezension. Ich hoffe dennoch ich konnte euch Helfen und danke euch vielmals wenn ihr bis hier gelesen habt. Falls Ihr Fragen habt dürft Ihr mich gerne Anschreiben. Für Kritik oder Anregungen bin ich immer zu haben 

Edit: Es ist doch möglich die Classic Autos über die Modernen Rennstrecken zu bewegen.

Update: Nach dem letzten Patch hat sich das Feedback zum Fahverhalten deutlich verbessert. Der DualSchock Controller vibriert ab sofort, wenn ihr einen zu starken Lenkwinkel einschlagt. Das verbessert die Möglichkeit mit euren Reifen zu Haushalten.
Insgesamt steigt für mich dadurch die Wertung um einen Stern nach oben! :)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2013
Ich habe alle Teile der Reihe ausgetestet und möchte nun allen Interessierten an diesem Spiel aufzeigen, was auf Sie zu kommt und womit Sie rechnen können.

Wer sich die Frage stellt, ob dieses Spiel etwas für Ihn oder Sie sein könnte, sollte sich zunächst selbst folgende Fragen stellen:

Wie wichtig ist mir authentität in Form von aktuellen Teams und Fahrern?
Durch die offizielle Lizenz der FIA kommt der Spieler in den Genuss der aktuellen Fahrzeuge dieser Saison mit den dazu gehörenden Fahrern und Teamverantwortlichen.

Mit welchem Eingabegerät möchte ich dieses Spiel spielen?
Theoretisch bietet dieses Spiel die Steuerung via Tastatur (in der PC Version), mittels Gamepad oder einem Lenkrad. Lässt sich ein "Rennspiel" wie Need For Speed noch sehr gut mit der Tastatur steuern, ist dies bei diesem Titel schon recht schwierig. Egal wie arcade- oder simulationslastig ein Formel 1 Spiel auch sein mag, wichtig ist die Dosierbarkeit des Eingabegerätes. Ein Spieler der weder über ein Gamepad mit analogen Sticks oder Triggern oder aber ein Lenkrad besitzt, sollte hier lieber von einem Kauf absehen.
Sowohl mit Gamepad als auch mit Lenkrad lassen sich die Boliden gut steuern. Mit steigendem Schwierigkeitsgrad wird ein Lenkrad fast unabdingbar.

Gehört gute Grafik für mich zu einem Hauptargument?
Sollte dies der Fall sein, ist man mit diesem Spiel bestens bedient. Die Grafik (vor allem in der PC Version) ist absolut auf dem Stand der Zeit. In der PC Version wird hierfür keine übermäßig potente Hardware benötigt. Auch ein Mittelklasse PC sollte ausreichen, um auf hohen Einstellungen in den Genuss der schönen Grafik zu kommen.

Bin ich eher ein Fan von Simulationen oder ein Fan von Arcaderacern?
Codemasters versucht, genau wie bei F1 2010-2012, einen Spagat hin zu bekommen. Wir finden hier weder reinrassiges Arcade- oder Simulationsspiel. Man findet sich wohl irgendwo dazwischen wieder. Um dem Mainstream, also der Masse an Spielern bzw. der Zielgruppe gerecht zu werden, ist dies wohl der richtige Weg. Wer seinen Spaß an Titeln wie beispielsweise DTM Race Driver gefunden hat, wird auch hier zufrieden sein. Echte Simulationsfans, die sich mit Titeln wie rFactor1/2 oder iRacing beschäftigen, werden hier eher enttäuscht.

Sind mit ein Online Modus und Social Media wichtig?
Wer sich gerne mit anderen messen möchte findet hier viele Möglichkeiten um die eigene Leistung direkt oder indirekt mit anderen zu vergleichen. In Multiplayer Rennen kann man direkt gegen andere Spieler aus der ganzen Welt antreten und über Toplisten zu beispielsweise Rundenzeiten kann man die eigene Leistung mit der anderer vergleichen oder versuchen diese zu schlagen. Des weiteren bietet der COOP Modus die Möglichkeit mit Freunden gemeinsam ein Rennen zu bewältigen.

Wie viel ist man bereit auszugeben?
Dieses Spiel ist zwar ein Standalone Spiel, allerdings sollte sich der Käufer darüber im klaren sein, dass es keine Möglichkeit oder Aussicht auf Updates gibt, die zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Saison freigeben. Wo es bei vielen anderen Rennspielen immer wieder Erweiterungen in Form von DLC's oder Updates gibt, so ist hier ein fester sich nicht mehr ändernder Content vorhanden.

Wer also ein gelegenheits Rennfahrer mit Gamepad oder vorzugsweise Lenkrad ist, auf gute Grafik und originalgetreue Namen steht, sowie sich gerne mit anderen vergleicht, duelliert und misst, für den ist das hier sicherlich ein guter Kauf.

Nun zu meiner eigentlichen Rezension:

Ich setze hier den Schwerpunkt auf den Karriere Modus sowie die Classic Erweiterung und nutze die PC Version. Zur Eingabe dient mir ein Logitech G25 Racing Wheel. Beschallen lasse ich mich von einem G35 Headset im Surround Modus. Als Hardware dient mir eine NVidiai GTX 760 nebst einem Intel Core i5-4770 mit Windows7 in der 64 Bit Version. Ich möchte weniger einzelne Aspekte des Spiels aufzählen und bewerten und eher Berichten wie meine Eindrücke beim Spielen selbst waren um anhand dessen die Stärken und Schwächen des Spiels auszuzeigen.

Nachdem das Spiel gestartet wurde, fällt zunächst (zumindest für Spieler der vorherigen Versionen) die bekannte Musik auf. Was auf der einen Seite Vertrautheit auslöst, weckt auf der anderen Seite Langeweile oder den Wunsch nach Abwechslung. Hier hätte ich mir eine neue Titelmusik, oder generell eine Auswahl an Titeln gewünscht.

Das Menü wurde sehr schlank gestalltet. Fast schon minimalistisch. Man findet sich schnell zurecht, weiß aber, dass mit heutigen Mitteln durchaus ansprechendere Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Mein Lenkrad ließ sich schnell und einfach konfigurieren. Was mir gar nicht gefällt ist die Hilfe zur Menüsteuerung über das Lenkrad. Für beispielsweise Bestätigen oder Zurück werden Buttons mit Zahlen angezeigt. Hat man hierzu keine Zeichnung zu seinem Lenkrad parat ist es quasi unmöglich eben jenes zu nutzen, um durch das Menü zu navigieren.

Um eine Karriere zu starten, muss zunächst der Young Drivers Test absolviert werden. Entgegen anderer Meinungen, finde ich dies eine gute Sache. Klar mag es denjenigen stören, der dies bereits zum wiederholten Mal tun darf, allerdings nutzt Codemasters diese Funktion, um den Fahrer zu bewerten. Je besser man in den Tests abschneidet, desto bessere Teams stehen zur Auswahl. Über einen Medaillenspiegel werden Punkte verteilt und mit ansteigender Punktezahl werden mehr und mehr Teams freigeschalten. Wie genau sich diese Punkte zusammensetzen, hat sich mir bis dato allerdings nicht erschlossen.

Die Tests vermitteln grundlegende Fertigkeiten und geben schon einmal einen ersten Eindruck über das Fahrverhalten und die Steuerung des Boliden. Das erreichen der höchstmöglichen Punktzahl ist kein unüberwindbares Hinderniss und der Schwierigkeitsgrad ist als fair zu betrachten. Auch der Nichtprofi sollte in der Lage sein, diese zu erreichen. Teams werden bis hin zu Lotus freigeschalten. Die Top Teams Ferrari, Mercedes, McLaren und Red Bull stehen nicht zur Wahl. Ich entschied mich für Lotus und begann dann auch gleich meine Saison.

Leider bekomme ich nur eine sehr marginale Auswahl an Individualisierung. Über die Auswahl eines Satzes kann ich meine Ambitionen klar machen und im weiteren Verlauf mein Helmdesign wählen. Leider gibt es weder einen Editor zur eigenen Designgestalltung, noch kann ich mein Alter Ego selbst gestallten (Körpergröße, Gesichtsform usw.). Leider werden auch nahezu keine weiteren Anstrengungen getan, um mich tiefer ins Spielgeschehen zu reißen. Gerne hätte ich Interviews gegeben oder mich irgendwo vorgestellt. Ich muss feststellen, dass der gesamte weitere Verlauf aus Monologen besteht in welchen mir via EMail Teammitglieder irgendetwas mitteilen oder Nachrichten die mir während den Ladebildschirmen angeboten werden. Was zu Beginn noch zu gefallen weiß fängt bereits nach wenigen Rennen an eintönig zu werden. Zu jeder Art von Ereignis das eintreten könnte (erster Sieg, Ausfall, Poleposition usw.) gibt es jeweils nur einen Text. Abwechslung gibt es hierbei absolut gar keine. Sehr schade, da die Nachrichten eines der wenigen Mittel gewesen wären, um Abwechslung zu bieten.

Im ersten Rennwochenende angekommen wird mir zunächst erklärt welche Bildschirme mir zur Verfügung stehen und was diese bewirken oder nutzen. Ich kann eine Wetterprognose sehen, mich mit meinem Teamkollegen vergleichen, oder aber Änderungen am Setup vornehmen und mit eine Zeitentabelle anschaun. Hier ist alles schön übersichtlich und man findet sich schnell zurecht. Schön ist, dass zu jeder Setupeinstellung eine Erklärung abgegeben wird. Für Anfänger wird die Möglichkeit angeboten ein Schnellsetup zu wählen. Hier ist den Entwicklern allerdings ein logischer Fehler unterlaufen. Das Schnellsetup unterscheidet lediglich zwischen Regen- und Trockensetup, fragt dabei aber nicht, ob es sich um einen Hochgeschwindigkeits- oder Stadtkurs handelt. So ist es quasi nicht möglich ein sinnvolles Regensetup für Monza oder ein Trockensetup für Monaco zu Erstellen. Obwohl dies wohl zur gängigen Praxis im realen Rennsport gehört, steht mir keine Möglichkeit zur Verfügung, um das Setup meines Teamkollegen zu probieren.

Praktisch ist die Möglichkeit einen Zeitraffer für die Trainings und das Qualyfiing zu aktivieren. Leider aber kann man andere Fahrer nicht beobachten, um deren Linie zu studieren oder aber zu vergleichen wie die Topspeeds der anderen sind.

Im Training kann ich nun zum ersten mal meinen Boliden austesten. Hierbei gibt es natürlich zunächst viele Eindrücke. Zum einen wäre da natürlich die tolle Grafik an der im Grunde nichts einzuwenden ist. Wie erwartet fühlt sich das Fahren nicht an wie eine Hardcodesimulation, aber ist immerhin ausreichend, um Spaß daran finden zu können seine Runden zu drehen. Ich als rFactor spieler kann es zumindest schaffen gefallen am Fahren zu finden. Sehr gut getroffen finde ich das Verhalten der Reifen. Meist ist die erste Runde die tatsächlich schnellste und der Reifen baut spürbar ab und lässt mit der Zeit ordentlich an Traktion vermissen. Auch der Unterschied zwischen den verschiedenen Mischnungen scheint gut getroffen.

Ich hatte das Glück bereits im ersten Training auf wechselnde Bedingungen zu treffen. Im Regen macht die Grafik auch sehr viel Spaß. Gelungene Animationen und Reflektionen sind ein Schmauß für die Augen. Das Fahrverhalten bei wechselnden Bedingungen gibt allerdings weiterhin Rätsel auf. Selbst nach mehreren Runden mit leichtem Regnen ist es immernoch möglich Bestzeiten zu erfahren. Dann aber ab einem bestimmten Punkt schwappt dies über zu absoluter Unfahrbarkeit. Es fehlt einfach der fließende Übergang. So ist es mir als Fahrer absolut unmöglich selbst über das Fahrverhalten heraus zu bekommen wann es an der Zeit wäre den Reifen zu wechseln. Einzig mein mit mir kommunizierender Mechaniker kennt diesen Zeitpunkt. Es bleibt also nur auf dessen Ansage zu warten und entsprechend zu reagieren. Da mein Mechaniker leider auch von allen anderen Teams abgehört zu werden scheint, streben auch alle anderen Fahrzeuge auf der Strecke zu exakt gleichem Moment einen Boxenstop an. Taktische Spielereien bei wechselnden Bedingungen sind damit leider so gut wie ausgeschlossen.

Schäden am Fahrzeug resultieren in weniger Abtrieb. Ob dieser Verlust an Abtrieb jeweils hoch genug ist vermag ich als Spieler nicht zu beurteilen. Verglichen mit realen Vorkommnissen fühlt es sich allerdings mit beispielsweise zerstörtem Frontspoiler noch zu gutmütig an.

Ich selbst fahre ohne den Einsatz von Fahrhilfen auf dem Schwierigkeitsgrad Experte. Fahrhilfen sind in so weitem Spektrum vorhanden, dass eigentlich für jeden ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann. Wer sich mit Gasgeben oder Bremsen schwer tut, kann sich mittels Traktionskontrolle und ABS helfen lassen. Wer nicht unbedingt jede Strecke auswendig kennt, kann sich eine durchaus gut gemachte dynamische Ideallinie anzeigen lassen. Diese zeigt nicht nur die Linie selbst, sondern ebenfalls farblich wann gebremst werden sollte.

Hin und wieder bekomme ich über den Funk ein paar Hinweise über den Funk. Auch hier fehlt ein wenig die Abwechslung die beispielsweise die Moderatoren von FIFA bieten. Hier vergibt Codemasters viel Spieltiefe, die vermutlich mit wenig Aufwand hergestellt hätte werden können. Bei einem Spiel in vierter Version und dem bereits mehrfach aufgetauchten Wunsch der Spieler nach eben solchen Verbesserungen bleibt zumindest mir so etwas unbegreiflich.

Das HUD ist aufgeräumt und funktional. Man bekommt die Infos die man unbedingt braucht, aber mehr auch nicht. Ich hätte mir genaue Sektorzeiten, eine Prozent- und Temperaturanzeige für die Reifen gewünscht.

Die Fahrer um mich herum haben ein wenig dazu gelernt. Sie aggieren nun ein wenig besser ihrer Situation entsprechend. Mir wird eher Platz gemacht, so der Gegner nicht gerade auf einer schnellen Runde ist. Auch das Nebeneinanderherfahren geht gut von der Hand. Gerade im Training sehe ich aber selten bis nie irgendwelche Fehler meiner Gegner, aber das mag bisher Zufall gewesen sein.

Mit diesen Eindrücken geht es dann weiter in die Qualifikationssession. Hier offenbart sich allerdings ein grober Fehler des Spiels. Wie dieser zustande kommt, kann man als Spieler natürlich nur vermuten. Vermutlich handelt es sich bei den gefahrenen Zeiten der Gegner um gescriptete Zeiten. Lässt man die KI zunächst alleine auf der Strecke fahren erscheinen natürlich Zeiten auf der Tabelle. Fährt man aber nun selbst heraus um eine Zeit zu fahren, macht die KI urplötzlich einen gewaltigen Sprung und fährt bis zu zwei Sekunden schneller pro Runde. Wahrscheinlich deshalb, weil Sie zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich auf der Strecke ist und quasi real eine Zeit erfährt. Diesen Umstand kann man aber auch wunderbar ausnutzen. Fährt man in den jeweiligen Qualysessions jeweils so knapp als Möglich auf die Strecke, um gerade noch eine gezeitete Runde zu absolvieren und bekommt man diese dann auch einigermaßen auf die Reihe, kann man sich der Pole auch in unterlegenem Auto schon fast gewiss sein. Da spielt es auch kaum eine Rolle ob man den schnelleren oder langsameren Reifensatz aufgezogen hat.

Ist das Qualy vorüber wird mir mittels Tabelle nochmals das Ergebnis gezeigt und ich sehe sowohl mich als auch meinen Teamkollegen markiert in der Liste. Mein Techniker verliert ein paar Worte und es geht weiter in die Rennsession. Durch die Parc Ferme Regeln kann ich an meinem Auto nahezu nichts mehr ändern. Lediglich der Frontflügel lässt sich verändern. So ists auch in der Realität. Insofern wurden regeltechnisch alles korrekt umgesetzt. Ich kann nun, so ich das möchte, die Strategie für das Rennen auswählen. Ich fahre also einen Lotus in Melbourne, habe die Pole mit dem härteren Reifen. Ich entscheide mich also dafür erst mal alles beim alten zu lassen und das Rennen abzuwarten. Folgendes sollte sich mir nun eigentlich bieten:
Ein Bolide der sehr schonend mit den Reifen ist. Um mich herum nur Fahrzeuge mit den weicheren. Könnte ich den Start gewinnen und vorne bleiben, sollte das Rennen quasi schon gewonnen sein.

Leider zeigt sich hier der nächste große und überaus ärgerliche Fehler im Spiel. Ich kann den Start gewinnen und mich vorne halten. Ich kann, mit zugegeben sehr agressiven Fahrweise, meine Position behaupten. Nun sollten die Fahrer hinter eigentlich irgendwann mal an die Box kommen. Und während deren Zeiten langsam abbauen, sollten meine stabil bleiben und irgendwann schneller sein als deren. Leider musste ich aber vergeblich darauf warten, ein anderes Fahrzeug in die Box abbiegen zu sehen. Hier ist dieses Spiel also völlig fernab der Realität. Nun kann ich so lange auf der Strecke bleiben, dass es mit der weicheren Mischung problemlos möglich sein sollte, zu Ende zu fahren und das in erheblich besserem Tempo als die anderen. Aber auch dem ist nicht so. Das Tempo der Gegner ist zu keinem Zeitpunkt nachvollziehbar. Weder zeigen die Reifen der KI Verschleißerscheinungen, noch haben Sie die gleiche Haltbarkeit wie die Reifen des Spielers. Für mich besteht hierin der größte Mangel am Spiel. Ich kann nicht taktieren, kann nicht nach dem Qualy auch nur halbwegs einschätzen, wie das Rennen verlaufen könnte. Das Rennen wird damit mehr oder weniger zur Lotterie.

Die Boxenstops selbst laufen besser ab als zuletzt. Auf den meisten Strecken greift die KI früher ein und nimmt dem Spieler das Fahrzeug ab. Dennoch ist es hin und wieder aber so, dass man quasi ungebramst auf die Boxenlinie zu fahren kann, ohne dafür eine Strafe zu erhalten. Sehr gut gelungen ist die Animation des Reifenwechsels. In meinen bisherigen Stops fehlte es mir aber ein wenig an Variation in der Zeit des Stops. Komischerweise bleibt die Uhr zuverlässig bei 3,1 Sekunden stehen. Hier könnte es noch ein wenig mehr Variablen geben. Auch toll ist, dass der unsafe Release beachtet wird. Naht also ein gegnerisches Fahrzeug von hinten, wartet die Crew bzw. die KI mit der Herausfahrt. Ein wenig ulkig sieht dann aber die Anfahrt aus. Etwas ruckig und eckig. Da dies aber nur optische Natur ist, stört das nicht weiter.

Auch während des Rennens versucht mich mein Techniker mit mehr oder minder nützlichen Infos zu versorgen. Die tatsächlich wichtigen Dinge, vor allem für die Strategie, lässt er mich dann aber lieber wieder selbst herausfinden. Dadurch fehlt mir während dem Rennen auch das absolute mittendrin gefühl. Auch fehlt mir ein kleines bisschen das Geschwindigkeitsgefühl. Ein wenig mehr Rütteln, lautete Windgeräusche, unschärfeeffkte oder Tunnelblick Keines dieser stilistischen Mittel wurde überzeugend umgesettzt.

Hingegen gehört der Sound zu den klaren Pluspunkten. Man fühlt sich an die Geräuschkulisse einer Liveübertragung erinnert. Hier sehe ich kaum Raum für Verbesserung. Egal ob im Cockpit, oder von einer der äußeren Kameras. Hier hat Codemasters scheinbar alles richtig gemacht und der Sound ist neben der Grafik sicherlich einer der großen Pluspunkte.

Nach erfolgreichen absolvieren des Rennens und gleichzeitiger Positionierung auf dem Podium erwartet den Spieler eine kurze Animation des Fahrerers, welcher triumphierend aus dem Fahrzeug steigt. Da kommt Athmosphäre auf und man freut sich auf die folgende Siegerehrung...die dann aber leider nicht statt findet. Dieses Basiselement eines jeden Rennsportevents fehlt hier unbegreiflicherweise. Ein weiterer Punkt der schwer daran nagt den Spieler tiefer ins Spielgeschehen zu flechten.

So geht dann auch die Saison dahin. Rennen für Rennen wird absolviert und man schafft es als Spieler einfach nicht so recht wirklich ins Spiel einzutauchen. Der Ehrgeiz und die Neugier sind es, die mich persöhnlich weiter spielen lassen. Nicht aber ein mich fesselndes Spiel. Im weiteren Verlauf der Saison kommt es dann auch zu ersten Vertragsangeboten anderer Teams. Auch hier fehlt mir wieder Spieltiefe. In der EMail an mich wird lediglich erwähnt, dass man an mir interessiert ist. Was mich dazu bewegen sollte zum neuen Team zu kommen, oder was mich dort erwartet erfahre ich nicht. Scheinbar wird auch davon ausgegangen, dass Gehalt in diesem Sport keine Rolle spielt. Ebenso kann ich nur erraten, ob ich einen Status als Nr.1 oder Nr.2 Fahrers erhalte. Um dies abzurunden erhalte ich nur die Möglichkeit dem Vertrag zuzustimmen. Ablehnen oder nachverhandeln kann ich nicht. So ignoriere ich solche Angebote einfach bis Sie wortlos von alleine verschwinden.

Sehr gut gefällt mir der Kampf gegen meinen Teamkollegen. Nach jedem Rennwochenende erhalte ich ein Feedback über unseren Zweikampf. Wir werden nach Qualy- und Rennergebnissen, sowie Punkten und schnellsten Runden verglichen. Endlich ein Hauch von Spieltiefe. Hierdurch wird auch bei schlechteren Rennen stets ein wenig Motivation aufgebaut. Man fährt eben nicht nur um den Sieg oder Punkte, sondern gerade als Hinterbänkler in erster Linie gegen den Teamkollegen. Noch besser ist, dass es sich hierbei nicht nur um eine Statistik handelt, sondern das Gewinnen gegen den Teamkollegen dazu führt, dass sich der Status innerhalb des Spieles ändert. Werde ich Nr.1 Fahrer, kann ich entscheiden, wie die Entwicklung weiter gehen soll. Auch das weiß mir zu gefallen.

Hin und wieder kommt es in Trainingssessions vor, dass ich zwecks der Entwicklung ein kleines Szenarion fahren soll. So wird mir beispielsweise aufgetragen über 5 Runden eine bestimmte Zeit einzuhalten oder innerhalb von 3 Runden einen bestimmten Reifenverschleiß nicht zu übersteigen. Im ersten Moment möchte man sich hier noch mehr verschiedene Szenarios wünschen. Aber was soll man da schon groß machen mit einem Auto das im Kreis fährt. Man hat hier die Möglichkeit genutzt ein nettes Feature einzubauen und ich finde es gut. Weniger gut finde ich, dass sich die angepriesenen Verbesserungen durch neu entwickelte Teile nicht nachvollziehbar auswirken. Zumal ein solches neu entwickeltes Teil immer erst im jeweils nächsten Rennen tatsächlich eingesetzt werden soll. Damit ist eine Vergleichbarkeit für den Spieler natürlich gar nicht gegeben.

Nebst der Meisterschaft findet sich natürlich auch die Zeit zum Erkunden des Classic Modes. Schlussendlich ändert sich am Spiel dadurch nichts, weswegen dazu nicht all zu viel zu sagen ist. Für Nostalgiker ist das was Codemasters durch diesen Modus bietet natürlich ein Sahnehäubchen. Die Boliden sind in ihrem Design und ihrem Sound sehr gut getroffen. Durch grafische Effekte wird auch die Optik der Umgebung (z.B. Sepia Filter über ganzem Bild) ein wenig auf Classic getrimmt. Die Auswahl an historischen Fahrzeugen ist gut und einige interessante Fahrzeuge sind dabei. So findet sich der erste Ferrari auf Schuhmacher, viele verschiedene Williams Modelle sowie ein turbogetriebener Lotus und viele mehr. Zur Abrundung dienen drei klassische Strecken. Für echte Fans dürfte Imola ein besonderes Schmankerl sein.

Ob Zeitenjagdt, Grand Prix oder aber selbst zusammengestellte Meisterschaft, hier kann man sich als Fan vergangener Jahre voll austoben. Nachvollziehbarer Weise gibt es hier natürlich keinen Karriere Modus. Das stört zumindest mich aber nicht. Die Fahrzeugauswahl würde hierfür sowieso nicht ausreichen und eine Mischung würde doch recht absurd anmuten. Das Fahrverhalten, die Optik, der teilweise brachiale Sound machen den Classic Modus zu einem Rundum gelungenen Element dieses Spiels. Fernab dieser drei Elemente macht der Modus natürlich die gleichen Fehler und Pluspunkte wie der Rest des Spiels.

Für das schnelle Rennen zwischendurch gibt es nun auch wieder den Grand Prix. Eine spontane Fahrt in beliebigem Fahrzeug auf beliebiger Strecke ist daher jederzeit möglich. Auch kann nach beliebem auf Zeitenjagdt gegangen werden. Über den Onlinemodus kann ich nicht all zu viel berichten. Da das Matchmaking bisweilen noch nicht wie gewünscht funktioniert hat man als ambitionierter Spieler mitunter das Problem in Rennen zu gelangen, die eher an eine Fahrt im Autoscooter erinnert, denn an ein Rennen. Darüber hinaus wurde bereits durch Codemasters bestätigt, dass die theoretisch mögliche Performance eines Spielers direkt mit dessen Framerate zusammenhängt. Es ist also der potentiell schneller, der einen High End Rechner zur Verfügung hat. Durch den bereits erhältlichen ersten Patch soll dieses Problem wohl eingedämmt worden sein, indem die Maximale Framerate auf 120 reduziert wurde, allerdings wird der Wettbewerb dadurch verzerrt und es ist gut möglich, dass Codemasters noch mehrfach die Toplisten zurück setzt. Ich selbst werde deshalb noch warten, bis ich mich weiter mit dem Online Modus auseinander setze.

Fazit:

Ich habe Spaß an dem Spiel und möchte deswegen nicht behaupten, den Kauf zu bereuen. Dennoch finde ich es sehr schade, dass viele kleine Dinge vernachlässigt wurden. Im Aufwand zur Bereitstellung Kleinigkeiten, die aber gewaltigen Einfluss auf das Spielerlebnis hätten. Ich freue mich über gute Grafik und guten Sound. Ich habe Spaß an Fahrphysik, weil ich weiß, dass es keine Simulation ist und ich sie deswegen auch nicht als solche bewerte. Ich erfreue mich an den klassischen Fahrzeugen und Strecken. Leider schaft es dieses Spiel für über 60€ nicht mich dauerhaft in seinen Bann zu ziehen und zu beschäftigen. Meine Hoffnung besteht in einer Verbesserung des Online Modus, der viele Fehler, welche durch die KI hervorgerufen werden, schlicht nicht erhält.

Es bleibt spannend abzuwarten wie viele Patches es diese mal von Codemasters gibt. Ich werde bei erscheinen von Patches jeweils natürlich Abänderungen in meiner Rezension vornehmen.

Bewertung
Grafik 5/5
Sound 4/5
Bedienung 2/5
KI 2/5
Fahrphysik 3/5
Umfang 3/5
Online 2/5

Ergebnis 21/35 ~ 3/5

Ich komme damit auf eine Bewertung von 3 Sternen. Solltet ihr Fragen zu meiner Rezension oder dem Spiel selbst haben, könnt ihr mir natürlich gerne einen Kommentar hinterlassen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2013
Also erstmal als Grundinfo, ich hab F1 2010 und '11 auf PC gespielt, danach auf die PS3 gewechselt und fahre seit August diesen Jahres in einer online F1 Liga, ohne jegliche Fahrhilfen ([...])mit dem Lenkrad Logitech Driving Force GT.
Jetzt zum Spiel:
Disk rein, 5 Min. installieren und los gings mit dem Young Drivers Test in Abu Dhabi(war der nicht in Silverstone dieses Jahr?), da ich schon F1 2012 auf PS3 gespielt hatte konnte ich den ersten Tag überspringen und mit dem Zweiten fortfahren. Das Erste was mir auffiel, das Handling hat sich sehr zum positiven, realitätsnahen entwickelt. Die Räder drehen wenn man wie in F1 2012 fährt nur durch und man muss höllisch aufpassen in der Kurve das Auto nicht zu verlieren, mit einem ruckhaften Lenkmanöver ist das Auto wieder in der Spur. Soweit ist der YDT ziemlich langweilig, habe ihn trotzdem durchgespielt und naja was soll ich sagen, not the yellow of the egg ;) .Dann kommt man in das von F1 2012 gewohnte Menü, schade ich hätte mir das von 2011 wieder gewünscht, aber egal erstmal Classic Modus gestartet und Lotus mit Fittipaldi an Bord gewählt -> auf nach Brands Hatch. Ich hatte das Wetter auf Dynamisch und prompt regnete es ^^ . Ok dann Regensetup so gut es ging und auf die Piste gegen Häkkinen, Schumacher und Co. Ich gebe Gas und nichts kommt..........doch auf einmal ein riesen Schub und das Auto springt nach vorne, der Turbo presst das Auto dermaßen nach vorne, dass ich mich frage warum nicht auch Heute so?! Es macht einfach Laune dieses Auto zu fahren, auch im Regen, so liebt man die Formel 1. Nicht wie Heute wo man in einem Bunker vor sich hin fährt, nein, offen und an der frischen Luft mit ordentlich Dampf so muss das sein!!!! Nach 10 Runden purer Faszination und natürlich ordentlich Adrenalin nahm ich mir den Karriere Modus vor, mit Lotus am Start, Freies Training Melbourne, das Handling ist wie schon oben erwähnt richtig gut gelungen, viel Wheelspin und schnell abbauende Pirelli Reifen, nicht die beste Kombi aber es geht :D .Im Rennen dann die nächste Überraschung -> Man kriegt mit dem neuen Strafensystem nach einem kleinen Rempler keine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt, sondern wird erstmal verwarnt und beim zweiten Vergehen bestraft, eine gute Lösung, nicht zu denken an die unzähligen und unverständlichen Strafen zu Beginn des Rennens in der 2012er Version. Ansonsten hat sich noch die Grafik verbessert -> schärfere Spiegel(mehr Weitsicht), bessere Umwelteffekte, Sound wurde enorm verbessert(Runterschalten macht jetzt echt Laune), Staubwölkchen und bessere Armaturen(in der Cockpit-Perspektive ist nun das DRS Lämpchen deutlich heller) gibt es jetzt auch. Einen negativen Punkt hab ich bis jetzt gefunden und zwar kann man Kurven leicht abkürzen, ohne dafür eine Verwarnung/Strafe zu bekommen und es gibt noch einige Bugs -> Ein Curb schmeißt dich aus heiterem Himmel einfach über die Strecke oder nach einem Unfall, bei dem die Räder abgeflogen sind, stehen diese noch über der Strecke, aber das wird sich mit Patchen verbessern und beheben lassen.
Nach diesem ersten Eindruck kann mich das Spiel voll gewinnen, vorallem der Classic Modus ist HAMMERMäßIG, deswegen liebt man die Formel 1! Für den Ligabetrieb ist das realistischere Fahrverhalten ein großer Gewinn...
Eigentlich 4,5 Sterne, aber wir Runden auf :)
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2013
F1 2012 war ein fast perfektes Spiel, dennoch nicht so gut wie F1 2011, der Grand Prix Modus war weg, sehr ärgerlich. In F1 2013 haben sie diesen Fehler behoben der Grand Prix Modus ist zurück. Die Grafik wurde nochmals leicht aufgebessert und ist generell sehr gut, leider aber kaum ein unterschied zu F1 2012 (was wenig stört). Die Klassischen Autos sind toll, ich kann mich noch gut erinnern wie ich unzählige Stunden in F1 2006 auf klassischen Autos verbracht habe, dennoch kann man leider keine Saison mit den Classic Autos fahren. Die Kariere ist wieder toll gemacht, es hat sich zu F1 2012 aber überhaupt nichts geändert. Die Animationen sind OK, Siegerehrung gibt es zwar immer noch keine dennoch wird nun das Safety Car mehr und besser eingesetzt.

Insgesamt macht F1 2013 alles richtig, das F1 2012 richtig gemacht hat und noch einiges mehr: die Rückkehr des GP Modus, besseres Safety Car, besseres Gameplay, (kaum) bessere Grafik. Insgesamt hat man aber doch irgendwie das Gefühl das Codemaster die Klassischen Autos dazugetan hat weil sie Angst hatten das sich zu wenig verändert hat, das kann ich aber nicht bestätigen, denn in F1 2013 hat sich mehr verändert als in Fifa und NHL zusammen.

84%
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2013
Habe das spiel ca. 9 stunden gespielt...der karrieremodus macht richtig viel spaß und man gewinnt nicht gleich jedes rennen!der reifenverschleiss ist sehr heftig...z.b. in china bin ich von der pole gestartet und ich musste statt einmal stoppen,2 mal stoppen...naja bin dadurch dann nur noch 5 geworden... das ist aber irgendwie auch der reiz,wenn ich jedes rennen gewinne macht es ja kein spaß und ich will ja nicht schon 6 rennen vor schluss weltmeister sein...mit der benzinmenge hatte ich bis jetzt keine probleme!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2013
Ich habe "F1 2013 Classic Edition" gekauft und hier ist meine persönliche Beurteilung nach ca. 5 Stunden Spielzeit.

Positiv finde ich:
-Szenario Modus
-historische F1 Autos & Strecken
-das Strafensystem ist viel fairer als in den Vorgängern,auch online
-gute Fahrphysik,die Autos lassen sich präzise steuern

Negativ ist dagegen:
-es könnte mehr Szenarien geben.Der Modus macht sehr viel Spaß,aber der Umfang ist etwas dürftig
-im Rivalen Modus kann man sein Setup nicht anpassen.Man muss auf Einstellungen des Ingenieurs zurückgreifen,was selten optimal ist.

Insgesamt wird die Formel 1 im Spiel gut präsentiert,auch die tolle Grafik und der realistische Sound tragen dazu bei.Die angesprochenen Mängel verhindern aber den fünften Stern.Trotzdem klare Empfehlung für Rennspiel oder F1 Fans.
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am 29. April 2014
Für mich ist F1 2013 der erste Teil der Version, die ich ausprobiert habe, zu Vergleichen mit früheren Versionen kann ich also nichts sagen. Es scheint aber, wenn man ein gutes Formel 1-Rennspiel sucht, der Marktführer zu sein, und das nicht zu Unrecht!
Die Aufmachung und die Einleitung sind peppig, vielleicht etwas reißerisch, machen aber Lust auf mehr. Ich war vor allem scharf auf den Karriere-Modus, habe mich also gleich ohne zu üben an den Young-Drivers-Test herangewagt. Ein guter Einstieg muss ich sagen, man wird ein bisschen eingeführt und lernt das Spiel-typische Fahrverhalten kennen. Vor allem hat man einen guten Einstieg in das Spiel und wächst mit den Herausforderungen. Mein Tipp: Brems-Hilfe sofort komplett abschalten! Das Bremesen ist schnell gelernt und der Brems-Assistent macht es unnötig schwer, die Zeiten zu schaffen!
Nachdem ich alle Teams frei geschaltet hatte, ging es mit Williams in die erste Saison:
Zunächst bin ich noch mit dem Controller gefahren, bald jedoch musste ein Lenkrad her. Und damit geht wirklich die Post ab! Grafik, Steuerung der Boliden, das Force-Feedback auf das Lenkrad, die Umsetzung des Reifenverschleißes, der Sound, die Umsetzung der Setups, das ist alles richtig gut gelungen und vermittelt ein geiles Fahrfeeling! Vor allem die Umsetzung des Regens ist grafisch und vom Sound her super umgesetzt! Hier zeigt das Spiel, was es kann, das Fahren macht einfach Spaß!
Schön auch, dass man gefordert wird, und dass die Sprünge zwischen den einzelnen Schwierigkeitsgraden gut gelungen sind: Gegner-KI auf Anfänger kann man sich getrost sparen, wenn man nicht gleich in der ersten Saison souveräner Weltmeister werden will. Bei Fortgeschritten wird es aber schon interessant, die Rennen sind eng und machen richtig Spaß (mit dem Umstieg auf das Lenkrad bin ich erst mal leider etwas langsamer geworden, aber langsam hab ich den Bogen raus und auf Hochgeschwindigkeitskursen wie Spa mit Lenkrad zu fahren ist einfach nur geil).
Jetzt muss ich leider zu den Abstrichen kommen:
1. Das "Drumherum": ein paar lahme, sich ständig wiederholende Presse-Mitteilungen, ein paar lahme, sich ständig Wiederholende Szenen in der Boxengasse, das wars? Keine Siegerehrung, nicht mal beim Gewinn der WM? Vertragsangebote ohne Gehaltssummen oder Teamerwartungen, ein paar müde Mails, sonst nichts! Das ist echt dürftig und lieblos! Und wäre so leicht zu beheben, oder würde die Kapazität der Konsole mit ein paar kleinen Sequenzen überfordert?
2. Bei aller schönen Umsetzung des Reifenverschleißes, wäre es schön, wenn auch die Gegner damit zu kämpfen hätten! Dem ist aber leider nicht so. Mit schöner Beständigkeit fahren die Jungs ihre Rundenzeiten, während man sich Runde für Runde abmüht, die Reifen zu schonen.
3. Bei aller graphisch und akkustisch schönen Umsetzung des Wetters: Taktieren lässt sich damit leider überhaupt nicht. Es ist nämlich so: Auch wenn es schon schön beständig regnet, bevor man sowieso in die Box muss und man sich also denkt, lass ich schon mal Intermediates aufziehen: Du fährst raus und rutscht wie blöd durch die Gegend und kriegst zu allem Überfluss noch die Ansage "die Straße ist zu trocken für Intermediates, du solltest dir Trockenreifen holen". Gesagt, getan. " Die Strecke wird immer rutschiger, du solltest dir Intermediates holen!" AHA! Inzwischen bin ich vom ersten auf den zwölften Rang gefallen!
Der Übergang ist da nicht fließend, sondern abrupt, und PENG! auf einmal brauchst du Regenreifen!
4. Das mit den Strafen ist ein bisschen merkwürdig, manchmal wirst du vom Gegner einfach von der Stecke gekickt und kriegst dann auch noch die Strafe! Bleibt nur das Zurückspulen, aber die Möglichkeit hat man ja immerhin.
Trotzdem bleibt der Spaßfaktor extrem hoch, das reine Fahren macht mehr Spaß als bei jedem anderen Rennspiel, das ich bisher ausprobiert habe.
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am 1. April 2014
echt geiles game macht voll fun hat vieles was es in der realen welt auch gibt

strafen system muss überarbeitet werden
und einführungsrunde muss eingebaut werden

classic modus zwar deutlich zu wenig aber echt cool
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am 21. Februar 2014
Mir hat das Spiel am Anfang schon gut gefallen doch dann nach etwa 1-2 Wochen verlor ich die Lust zu fahren.

Von der Classic Edition habe ich mir sehr viel mehr erhofft,
kann mir mal bitte jemand sagen wo Senna ist?!?! Gerade in den 80ern fehlt er extrem, warum wurde er nicht ins mit Spiel einbezogen?

Schon im Vorraus Danke für für Antworten. G Heide :)
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