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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Abenteuer...
Der Dokumentarfilm "Jäger des Augenblicks" von Regisseur Philipp Manderla zeigen in wirklich fesselnden Bildern, wie drei deutsche Freikletterer zum Mount Roraima aufbrechen um eine 600 Meter hohe Felswand zu bezwingen.

Schon der Weg zum Anfang der eigentlichen Mission ist ein Abenteuer für sich. Die drei Kletterer sind stets ohne hoch technisierte...
Vor 11 Monaten von Filmfan82 veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöner und spannender Film - für Fans von Stefan Glovacz ganz ohne die genannten Einschränkungen zu empfehlen!
Es ist nur knapp zwei Monate her, dass ich „Bavarian Direct“ gesehen habe, den grossartigen Baffin Island-Film der Huberbuam (bei Amazon inzwischen unter dem seltsamen Titel "Close Call with Mt. Asgard" erhältlich), daher lag die Messlatte diesmal bei mir schon ziemlich hoch. Aber – auch wenn ich mich der überschwänglichen Begeisterung...
Vor 11 Monaten von Pooh veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Abenteuer..., 15. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks (DVD)
Der Dokumentarfilm "Jäger des Augenblicks" von Regisseur Philipp Manderla zeigen in wirklich fesselnden Bildern, wie drei deutsche Freikletterer zum Mount Roraima aufbrechen um eine 600 Meter hohe Felswand zu bezwingen.

Schon der Weg zum Anfang der eigentlichen Mission ist ein Abenteuer für sich. Die drei Kletterer sind stets ohne hoch technisierte Ausrüstung unterwegs und werden so durch den Dschungel mit seinen Schlangen und Krokodilen nur von ein paar einheimischen Gepäckträgern begleitet, die sie aber bald verlassen werden. In beeindruckenden und vor allem spannenden Bildern zeigt das Team den Weg bis zum Fuße des Berges. Was will jetzt noch besseres kommen, hab ich mich gefragt. Noch einiges... :-)

Mögen die Namen Albert und Glowacz den wenigsten nicht-kletteraffinen Menschen etwas sagen, sind sie in der Szene so etwas wie Leitwölfe. Der Franke Albert gilt als Wegbereiter der Freikletter- und Erfinder der Rotpunkt-Bewegung, der Oberbayer Glowacz gewann 1987 die erste inoffizielle Weltmeisterschaft, das Rock Masters im italienischen Arco, und wiederholte diesen Erfolg noch zweimal. Holger Heuber, obwohl immer etwas im Schatten seiner Kollegen stehend, nahm ebenfalls an zahlreichen spektakulären Erstbegehungen teil. Philipp Manderlas Dokumentarfilm zeigt die drei Männer als Lebens- und Überlebenskünstler, die ihrem sicheren heimischen Hafen immer wieder aufs Neue entfliehen. Es sei für sie nicht wichtig, "wo er ist, sondern als was er zurückkommt", sagt eine der Ehefrauen über ihren Gatten.

Nicht nur für Kletterer, sondern auch für Menschen, die ansonsten nichts mit diesem Sport zu tun haben, ist auch der weitere Verlauf des Dokumentarfilms ungemein faszinierend. Ob er das Leben nicht an sich vorbeiziehen sehe, wenn er solch einsame Expeditionen eingeht, wird Kurt Albert gefragt. Leben - und zwar intensiv. Der Film möchte keine Wertung abgeben. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er die Männer beneidet oder für Fanatiker hält.

Natürlich wurde der Film inszeniert, um diese Expedition positiv zeigen zu dürfen. Aber dennoch finde ich, dass genug Distanz aufgebaut wird zu diesen Kerlen, die mit schmerzverzerrten Gesichtern ihre Ausrüstung in die Höhe schleppen, die sich tagelang an Schlüsselstellen aufhalten, ohne beim erneuten Abrutschen zu resignieren... Die Bilder lassen den Zuschauer Höhe erleben, Tiefe fürchten und Freiheit spüren.

Neben einem Wendecover liegen der DVD u. a. ein umfangreiches und informatives Making of, ein Gedenkfilm für Kurt Albert, ein Audiokommentar sowie verschiedene Spots und Trailer bei.

Fazit:

Ein faszinierender Dokumentarfilm, eindrucksvoll in Szene gesetzt - ein echtes Abenteuer. Empfehlenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöner und spannender Film - für Fans von Stefan Glovacz ganz ohne die genannten Einschränkungen zu empfehlen!, 14. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks (DVD)
Es ist nur knapp zwei Monate her, dass ich „Bavarian Direct“ gesehen habe, den grossartigen Baffin Island-Film der Huberbuam (bei Amazon inzwischen unter dem seltsamen Titel "Close Call with Mt. Asgard" erhältlich), daher lag die Messlatte diesmal bei mir schon ziemlich hoch. Aber – auch wenn ich mich der überschwänglichen Begeisterung einiger anderer Rezensenten nicht ganz anschließen kann – ich fand „Jäger des Augenblicks“ ebenfalls schön und spannend, und kann den Kauf der DVD durchaus empfehlen.

Insbesondere den Aufbau des Films fand ich sehr gelungen. Auf den ersten Teil, der die Anreise im Frühjahr 2010, den sehr schwierigen Anmarsch zum Berg und das Klettern in den ersten Seillängen zeigt, folgt ein Schnitt zu Szenen in Deutschland im Herbst desselben Jahres. Kurt Albert ist tödlich verunglückt, und Stefan Glowacz muss, so sieht es zunächst aus, das Roraima-Projekt auch ohne Holger Heuber durchziehen. Aber es gelingt ihm schließlich, den Freund zum Mitkommen zu überreden. Auf der Basis der zuvor gewonnenen Erfahrungen wählen sie diesmal eine andere Taktik, und das führt schließlich zum Erfolg. Damit verarbeiten sie – und das wird in sehr schönen, einfühlsamen Szenen gezeigt – schließlich auch bis zu einem gewissen Grad den Verlust des gemeinsamen Freundes.

Die Kletterszenen sind spannend und gut gefilmt, auch wenn für meinen Geschmack zu viele Schnitte drin sind (und es in der Folge zu ärgerlichen Fehlern betreffend der Kontinuität kommt – Stefan rutscht z.B. an der Schlüsselstelle schon mal im schwarzen T-Shirt weg und hängt dann in grüner Jacke im Seil). Aber die Größe dieser Wand, ihre Struktur und wie weit sie überhängt, wird (jedenfalls soweit das im Film möglich ist) für den Zuseher durchaus erkennbar, und ganz besonders im letzten Drittel des Films sieht man auch die Ausgesetztheit dieser Route, und die Isolation der beiden Kletterer, sowohl in der Wand, als auch an diesem Berg, der tatsächlich wie ein Schiffsbug aus dem ihn umgebenden, scheinbar endlosen Dschungel aufragt.
Die wunderschönen Landschaftsaufnahmen, namentlich der Wasserfälle, die vom Plateau herunterrauschen, möchte ich als einen weiteren dicken Pluspunkt erwähnen. Auch der Anmarsch zum Berg, der Urwaldfluss, der Dschungel - das alles wurde von den versierten Kameraleuten Kolja Brandt und Franz Hinterbrandner sehr gut ins Bild gesetzt.

Die Idee der Regie, in einer Szene dem Gebet der Träger nach dem Aufstehen den morgendlichen Workout der Kletterer gegenüberzustellen, fand ich überaus originell und gelungen!

Zwischen den Kletterszenen finden sich Erklärungen, Interviews und einzelne persönliche Szenen, sowie reichlich Rückblenden – einige davon über Kurt Albert und sein Leben, in erster Linie aber solche über Stefan Glowacz und die Höhen und Tiefen seiner Kletterkarriere. (Über Holger Heuber erfährt der Zuseher praktisch nichts, d.h. ein „Porträt dreier Extremsportler“ gibt es leider nicht.)

Zwei Specials sind dem Hauptfilm beigefügt: ein Making Of (12 Min.) und ein „Gedenkfilm“ über Kurt Albert (6 Min.). Beide sind gut gemacht, wenn auch enttäuschend kurz. Außerdem gibt’s eine Trailerauswahl.
Ich habe gelesen, dass es eine englische Tonspur geben soll – ich hab’ sie nicht entdeckt (obwohl der Abspann des Films in englisch ist). Dafür gibt’s aber Kommentare von Stefan & Holger, die ich teilweise sehr interessant und oft auch richtig lustig fand.

Die Schwäche des Films liegt meines Erachtens in den oben erwähnten Rückblenden auf Stefan Glovacz’ Erfolge, da sie den Fluss der Erzählung ständig unterbrechen, ohne dass mir der Grund dafür klar wurde. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen diesen Szenen und den Geschehnissen im Film. Die Auseinandersetzung zwischen klassischen Bergsteigern und Sportkletterern war bei der Roraima-Expedition nie ein Thema – weshalb also die Szenen aus „Schrei aus Stein“? Auch für die Rückblenden zu diversen RockMasters- und anderen Kletterbewerben gab es keinen wirklichen Anlass, außer vielleicht den, dass der „Superstar der Sportkletter-Szene“ (Originalton Amazon-Kurzbeschreibung) vorgestellt werden sollte.

Ich war an einem solchen Porträt aber nur in zweiter Linie interessiert – ich hatte den Film um des spannenden Abenteuers und um der Kletterei willen gekauft! – und kann daher (auch wegen des dürftigen Bonusmaterials) nur 3 Sterne vergeben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt empfehlenswert, 25. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks (DVD)
"Jäger des Augenblicks" ist mehr als ein Film über's Klettern. Klar, es geht um eine waghalsige Expedition an den Roraima mit allen Höhen und Tiefen und Gefahren. ABER der Film gibt uns vor allem Einblicke in das Leben und Wirken des Gründers der Rotpunkt-Bewegung und Kletterlegende Kurt Albert und sein wohl letztes großes Abenteuer. Weiterhin geben Rückblicke mit Originalaufnahmen aus den 80ern einen Einblick in die Geschichte des Klettersports und das Leben von Stefan Glowacz. Ein Film, der Kletterbegeisterte fesseln wird, Outdoor-Fans begeistern wird und Zuschauer, die nichts mit Klettern zu tun haben, ein großeartiges Abenteuer bescheren wird!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider enttäuscht, 3. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks (DVD)
Im Kino hatte ich den Film verpasst, und konnte es nicht erwarten ihn als DVD zu kaufen.

Ich erwartete eine eindrucksvolle Dokumentation mit herrlichen Aufnahmen. (Wie man es in der Werbung sah)
Sehr oft wird im Film eine sehr nervende Musik eingespielt, die so laut ist, dass man kaum versteht, wenn gesprochen wird. Der Film wird andauernd unterbrochen durch Rückblenden, also keine durchgängige flüssige Doku.
Das eigentliche Klettern und das Leben dort ist zu kurz gehalten; hätten dafür eher die ganzen Rückblenden weg lassen sollen. Schade, hatte mir mehr erwartet....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 17. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine wirklich gut gefilmte Doku mit Bildern die einem den Atem rauben.

Im ersten Teil des Filmes begeben sich die 3 Kletterer einmal zum Berg, doch dieser ist doch etwas schwer zu erreichen, da er Mitten im Dschungel empor steht.
Da sie aber nicht mit dem Hubschrauber anreisen wollen, gibt es nur einen Weg.
Eine mehrtägige Tour durch den Dschungel, in welchem sie auch auf große Spinnen und Krokodile treffen.
Alleine dass ist schon ein richtiges Abenteuer und macht den Film schon sehenswert.

Angekommen, kommen sie nicht weit weil natürlich das Wetter auch mitmischen will.
Doch dann kommen sie dennoch zum Klettern und der Zuseher hat auch etwas das Gefühl dabei zu sein, durch die wirklich gute Kameraführung.

Spannend, sehr bewegend (Kurt Albert), abenteuerlich, teilweise auch lustig.
Also alles was es so braucht, wirklich gut und nur zu Empfehlen! 5 Sterne!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach packend, traurig und wunderschön zugleich!, 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks (Amazon Instant Video)
Der Film "Jäger des Augenblicks" verdient volle fünf Sterne. Es werden besondere Personen vorgestellt, die ihrer Leidenschaft dem Klettern nachgehen. Man bekommt tolle Bilder und eine spannende Geschichte zu sehen. Selten war ich so von einem Film gefesselt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 12. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks (DVD)
Wer Berge liebt und selber kraxelt, wird von diesem Film begeistert sein. Die Vorankündigung hatte nicht zu viel versprochen. Wahnsinn!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen On the Rock, 30. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks (DVD)
(Kinoversion)

Philipp Manderla, der bereits zahlreiche Sportdokumentationen und -events produziert hat, darunter diverse Red Bull-Veranstaltungen, und sein Co-Regisseur Christian Lonk debütieren hier beide als Regisseure. Mit „Jäger des Augenblicks“ ist ihnen eine außergewöhnliche Freeclimbing-Dokumentation gelungen, die mit spektakulären Bildern, die man so noch nicht gesehen hat und gelungenen Portraits dreier Extremsportler aufwartet. Durch gekonnte Schnitttechnik, einen passenden Soundtrack und wirklich atemberaubende Aufnahmen wird „Jäger des Augenblicks“ so zur außergewöhnlichen Kletter-Doku, die einem mehr als einmal den Atem stocken lässt.

Protagonisten des Films sind die seit Jahrzehnten erfolgreichen und preisgekrönten Extrem-Kletterer Kurt Albert, Stefan Glowacz und Holger Heuber. Der 47jährige Stefan Glowacz ist dreimaliger Gewinner des Arco Rock Master (einem internationalen Felskletterer-Wettbewerb), der 56jährige Kurt Albert hat bereits in den 70er Jahren Maßstäbe im Felsklettern gesetzt und der 50jährige Holger Heuber, langjähriger Kletterpartner von Albert, ist ebenfalls seit Jahrzehnten erfolgreicher Felskletterer. Diese drei erfahrenen Sportler sind ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

Im Februar 2010 beschließen sie deshalb, den Mount Roraima, der im Länderdreieck von Venezuela, Brasilien und Guyana gelegen ist, zu erklimmen. Schon der Weg zum Fuße des Berges erweist sich als äußerst beschwerlich. Es geht erst mit dem Boot über einen Fluss und dann weiter durch dichten Regenwald. Bei hohen Temperaturen und extremer Luftfeuchtigkeit wird bereits die Anreise zum Berg zur Herausforderung. Dichtes Blattwerk, Regen und Hitze erschweren und verzögern die Tour. Als die Träger der Expedition sich weigern, einen gefährlich steilen und schlammigen Anstieg zu bewältigen, sind die drei Sportler auf sich allein gestellt. Mühsam arbeiten sie sich durch den Dschungel zum Berg vor. Endlich dort angekommen, müssen sie ihre Expedition frühzeitig abbrechen, da immense Regenfälle den Aufstieg sabotieren. Doch bereits ein paar Monate später sind Glowacz und Heuber wieder am Mount Roraima, um ihre Mission zu vollenden. Tragische Umstände verhindern, dass sie die Besteigung erneut zu Dritt vornehmen können. Wird es ihnen diesmal gelingen, den Berg zu bezwingen?

„Jäger des Augenblicks“ ist eine faszinierende, adrenalingetränkte und auch berührende Dokumentation, die einem die Welt der Felsenkletterer gekonnt und auch emotional näher bringt. Man ist erstaunt, welches Wissens und welcher Techniken es bedarf, einen Berg fast ohne Ausrüstung und nur mit schierer Muskelkraft zu bezwingen, besonders, wenn man sich dabei immer wieder der Gefahr des freien Falls aussetzt. Talkumpuder, ein paar Haken und Seile und dünne Schuhe sind alles, was ein Felskletterer benötigt, um tausende Meter hohe Steilwände zu erklimmen. Und natürlich Muskelkraft, Erfahrung und Ausdauer. Man kann kaum glauben, welchen Strapazen sich diese Extremsportler aussetzen, „nur“, um eine Felswand hochzuklettern. Sie scheuen weder schlechtes Wetter, unwägbares Gelände noch Schmerzen, um das gesetzte Ziel zu erreichen.

Die Dokumentation zeigt in regelmäßigen Rückblenden und kurzen Einspielern mehr von diesen drei außergewöhnlichen Menschen, die ihr Leben seit frühester Jugend dem Sport verschrieben haben. Man erfährt auf diese Weise viel über den Felskletter-Sport und nichts davon ist langweilig. Zahllose Wettkämpfe und Reisen in die entlegensten Winkel der Erde, immer auf der Suche nach dem nächsten Kick, der nächsten Herausforderung, haben aus diesen drei Kletterern erfahrene, zähe und bis an ihre Grenzen belastbare Sportler gemacht, die man für ihre Fähigkeiten und ihre Ausdauer nur bewundern kann. Ohne ihren Sport sind sie nicht vollständig, ein Leben ohne immer neue sportliche Herausforderungen ist für sie undenkbar, und man beginnt innerhalb des 98minütigen Films zu verstehen, warum.

Gleichzeitig fragt man sich, wie Manderla und Lonk diese atemberaubenden Bilder gelungen sind. Man hängt förmlich mit den drei Männern an der Felswand, man blickt über Abgründe und in endlose Tiefen und fragt sich, wie man in den teilweise extrem beängstigenden Situationen noch eine Kamera halten kann, wenn schon die erfahrenen Kletterer zu kämpfen haben, an der Bergwand Halt zu finden. Die beiden Regisseure sind ganz dicht dran an ihren Protagonisten, fangen jede Regung, jede Bewegung ein und dokumentieren so auch jede Menge gefährliche Augenblicke, in denen das Leben des Einzelnen buchstäblich nur noch an einem dünnen Seil an einer senkrechten Bergwand hängt. Glück und Erfolg, Leid und Versagen liegen hier nur einen Talkumpuderhauch voneinander entfernt und eine falsche Entscheidung, ein falscher Griff, kann zum Tod führen. Umso interessanter ist es, wie genau die Kletterer ihren Aufstieg vorbereiten. Zahlreiche Griffe in Felsspalten und auf hartes Gestein werden am Boden vorchoreographiert, damit in schwindelerregenden Höhen nichts schief geht. Geschlafen wird auf brettbreiten Felsvorsprüngen, ein Bein immer über dem Abgrund baumelnd. Es ist wirklich unglaublich, was diese Männer auf sich nehmen, um ihre Mission erfolgreich abzuschließen.

„Jäger des Augenblicks“ ist eine unbeschreibliche Dokumentation, die mit spektakulären Bildern und den Portraits dreier ganz besonderer Männer aufwartet. Man erfährt viel über die Historie des Felskletterns und über das Leben der drei Protagonisten. Ihr unbändiger Wille, ihre herzliche Freude über errungene Erfolge, ihr Frust, ihre immense Erfahrung und ausgefeilte Klettertechnik und ihre Unnachgiebigkeit beeindrucken nachhaltig. Die paar kleinen Längen, die durch den nicht immer perfekten Schnitt des Films entstehen, fallen kaum ins Gewicht. Den Regisseuren sind einzigartige Bilder gelungen, die einen immer wieder die Luft anhalten und die Augen schließen lassen. „Jäger des Augenblicks“ ist eine sehenswerte Dokumentation über einen Sport, der viel faszinierender ist, als man denken würde, und ein Film über drei unglaubliche Kerle, denen man nur Respekt zollen kann. Deshalb gerne sehr gute vier von fünf Klettermaxen, die schier Unfassbares leisten.
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5.0 von 5 Sternen Top Film für Kletterfreaks und Naturliebhaber, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks (DVD)
Ein wirklich beeindruckender Film der uns schon im Kino begeisterte!
Daher wurde er sofort nach erscheinen als DVD gekauft.
Man sollte allerdings Freude an Doku's haben.
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5.0 von 5 Sternen Schöner und spannender Film, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jäger des Augenblicks [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film beeindruckt mit schönen Bildern. Auch Nicht- Kletterer kommen auf ihre Kosten. Zumindest hat sich mein Partner begeistert von diesem Film gezeigt, obwohl er selber mit Klettern nichts am Hut hat. Ich selber, als passionierte Sportkletterin, hätte mir allerdings gewünscht, dass speziell die Kletterszenen noch ausführlicher gezeigt werden. Trotzdem ein klasse Film der Lust auf mehr macht!
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Jäger des Augenblicks
Jäger des Augenblicks von Stefan Glowacz (DVD - 2013)
EUR 15,99
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