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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes vom Altmeister
Frederick Forthyth ist ein alter Haudegen unter den Politik- und Spionagethrillerautoren. Nun hat der mittlerweile 75-Jährige einen neuen Thriller rausgebracht: "Die Todesliste".

Darin geht es um einen gefährlichen radikalen Islamisten, "Der Prediger" genannt, der ausschließlich via Internet rekrutiert und zum Mord an den amerikanischen...
Vor 14 Monaten von Lesezeichen veröffentlicht

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Todesliste erfällt Gnadenpunkte
Forsyth ist einer meiner Lieblingsautoren. Ich schätze ihn wegen seiner manchmal schon prophetisch anmutenden Zukunftsszenarien, wegen der hohen Präzision seiner Plots, sener genauen Kenntnisse der westlichen Geheimdienste und vor allem wegen der Dichte seiner Geschichten.
Die Todesliste enthält alle diese Zutaten, aber zum erstenmal schmeckt das...
Vor 14 Monaten von Amazon Kundenrezensionen veröffentlicht


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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes vom Altmeister, 1. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Frederick Forthyth ist ein alter Haudegen unter den Politik- und Spionagethrillerautoren. Nun hat der mittlerweile 75-Jährige einen neuen Thriller rausgebracht: "Die Todesliste".

Darin geht es um einen gefährlichen radikalen Islamisten, "Der Prediger" genannt, der ausschließlich via Internet rekrutiert und zum Mord an den amerikanischen "Feinden" aufstachelt. Offensichtlich ist er darin gefährlich gut und erfolgreich, denn innerhalb kürzester Zeit sterben auf amerikanischem mehrere hochrangige Politiker und Militärs durch Selbstmordattentäter. das bringt den Prediger auf die streng geheime Todesliste der US-Geheimdienste und ein Ex-Marine, genannt "Der Spürhund" erhält den Auftrag, den Prediger aufzuspüren und zu eliminieren. Da der Prediger es exzellent versteht, seine Spuren im Internet so zu verwischen, dass ein Aufspüren unmöglich erscheint, bedient sich "Der Spürhund" eines unscheinbaren, am Asperger Syndrom leidenden noch halb jugendlichen Nerds. Und dem gelingt das Unmögliche tatsächlich - er lokalisiert den ursprünglichen Ausgangsort der Websites. Nun beginnt ein für Forsyth typisches und bereits in seinem ersten großen Erfolg "Der Schalkal" überaus erfolgreich inszeniertes Katz- und Mausspiel, das einige Opfer fordert und bis zum Ende vollkommen offen verläuft.

Wenn ich es versuchen sollte, Forthys Schreibstil auf einen Punkt zu bringen, so fällt mir am ehesten der Begriff "Old school" ein. Denn der Autor hat seinen Stil über all die Jahre hinweg nicht verändert. Den Leser erwartet ein fast dokumentarisch geschriebener Plot (da passt dazu, dass den Leserauf der ersten Seite ein Überblick über alle Hauptpersonen des Romans erwartet), der viel Zeit für seine Protagonisten verwendet. Wie ein Schachspieler bringt Frederick Forsyth zunächst mal alle handelnden Personen in Stellung, beschreibt deren Biographie und wie sie zu dem geworden sind, was sie in der Gegenwart sind. Das braucht Zeit und so vergehen fast 100 Seiten, ohne dass die eigentliche Jagd wirklich beginnt. Für die Leser, die eher die modernen Thrillerautoren wie Nesbo, Adler-Olsen, McFadyen, Child oder Deaver und Patterson gewöhnt ist, mutet das streckenweise langatmig an. Aber auch nach der Einführung bleibt Forsyth vom Schreibstil eher nüchtern, ja fast kühl und distanziert.

Doch wenn man sich mal drauf einlässt und sich an den Schreibstil gewöhnt hat, so bietet auch "Die Todesliste" viel Spannung, intelligente Unterhaltung und zudem viel realen Bezug zur aktuellen politischen Lage Amerikas. Spannenderweise hat Frederick Forsyth seinen Roman in das Jahr 2014 verlegt und die von ihm beschrieben Szenarien scheinen da durchaus realistisch. Überhaupt merkt man seinem Roman an, dass Forsyth akribisch recherchiert und die fiktive Handlung mit viel aktuellem Hintergrundwissen vermischt.

Da es mir teilweise denn doch zu viel Biographisches zu Lasten der eigentlichen Handlung war, gebe ich "Die Todesliste" von Frederick Forsyth 4 Sterne - ein guter, ein solider Spionagethriller mit respektablem Unterhaltungswert nahe an der Realität.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realistischer und spannender Thriller, 16. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Vorweg gesagt, die „Todesliste“ (die Liste jener bei den Geheimdiensten, vor allem in den USA, die ohne bedenken und weitere Überlegungen als gefährlichste Terroristen der Welt auf „kurzem Dienstweg“ per einfacher Anweisung eliminiert werden), wird zum einen sicherlich genau in dieser Form existieren, spielt zum anderen im Buch selbst allerdings weitestgehend nur eine Rolle als „Titelgeber“.

Im Buch selbst geht es um die, realistisch und mit viel Hintergrundwissen durch Forsyth versehene, Jagd auf eine Person. Einen Namen dieser Liste.

„Der Prediger“

Ein junger Extremist, der mittels überzeugender und ausgefeilter Online-Predigten junge Männer radikalisiert und zum umgehenden Handeln auffordert. Auf Kosten des eigenen Lebens beginnen in Amerika und Großbritannien genau diese, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (und sich selbst) zu töten.

Grund genug für die geheimen Dienste J-SOC und TOSA, den „Spürhund“, Kit Carson, auf den „Prediger“ anzusetzen. An die „Menschjägerorganisation, die man ruft, wenn niemand mehr weiter weiß“.

Forsyth nutzt nun diese klassische Agenten Katz-und-Maus Geschichte, um dem Leser einen, teils wie ein Sachbericht klingenden, fundierten Eindruck in die Arbeit der Dienste, die Hintergründe des Terrorismus, die Lage in Afghanistan und um die unkontrollierbaren Gegenden um Mogadishu herum als Grundgerüst des Thrillers in den Raum zu stellen.

Von der „stillen“ Jagd (und der Tötung) mit Drohnen über „Reintegrationsprogramme“ für ausstiegswillige Terroristen bis hin zur Schilderung IT gestützter Nachforschungen und Spurensuche mittels ganz klassischer Agentenarbeit bietet Forsyth dabei in seinem über Jahre gereiften, souveränen Stil das ganze Kaleidoskop der Terrorismusbekämpfung moderner Prägung auf.

Als roter Faden dient ihm dabei die Enttarnung und Jagd auf „den Prediger“ durch Kit Carson und weitere Agenten mit je speziellen „Talenten“ samt der Zusammenarbeit mit den „befreundeten“ britischen und israelischen Geheimdiensten (wobei solche „Freundschaften“ in hohem Maße aus beinharten Tauschgeschäften bestehen und es natürlich üblich ist, seine „Freunde“ umfassend abzuhören).
Zudem bietet Forsyth einen durchaus differenzierten Einblick in die Traditionen, die aktuellen Entwicklungen und die „Atmosphären“ vor Ort, von Afghanistan über den Jemen bis in die Provinzen um Mogadishu herum samt komprimierten und je an konkreten Personen erzählten historischen Einblicken in jene Ereignisse, die zum aktuellen Staus Quo des Hasses und der Bedrohung geführt haben.

Überwiegend mit Tempo (bis auf einige doch ausladende Erläuterungen von Hintergründen), flüssig zu lesen, kühl berichtend bis spannend schildernd legt Forsyth mit der „Todesliste“ einen realistischen und empfehlenswerten Thriller vor.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Todesliste erfällt Gnadenpunkte, 17. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Kindle Edition)
Forsyth ist einer meiner Lieblingsautoren. Ich schätze ihn wegen seiner manchmal schon prophetisch anmutenden Zukunftsszenarien, wegen der hohen Präzision seiner Plots, sener genauen Kenntnisse der westlichen Geheimdienste und vor allem wegen der Dichte seiner Geschichten.
Die Todesliste enthält alle diese Zutaten, aber zum erstenmal schmeckt das Resultat etwas abgestanden.
Das liegt zum einen an den oft einfachen (hätte nie gedacht, dass ich das zu Forsyth schreibe) Lösungen, die uns der Autor anbietet, zum anderen an den leblosen Figuren und den technisch beschriebenen Abläufen in der Geheimdienstbürokratie. Vielleicht war die altmodische Form der Geheimdienst enfach aufregender.
Wer "die Todesliste" und (z.B) "Des Teufels Alternative" hintereinander liest, kann wahrscheinlich nachvollziehen, warum die Todesliste mit Mühe drei Sterne verdient.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gibt deutlich bessere Romane von Frederik Forsyth, 15. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Kindle Edition)
Voller Vorfreude habe ich mir dieses Buch bis zum Urlaub aufgehoben - und dann das: Ratz fatz hat man es durch. Es fühlt sich fast wie eine Kurzgeschichte an. Viel zu oft wird die Geschichte in Form eines Lebenslaufes erzählt. Die Technik, wie der Online-Spezialist seinen Gegner aufspürt, ist dermaßen wage, als hätte sie meine Oma, die nie einen Rechner bedient hat, beschrieben.
So etwas "sitzt" bei Tom Clancy deutlich besser.

Das schlimmste aber ist, dass der Forsyth-typische Clou auf den letzten beiden Seiten fehlt!

Wer noch andere Forsyths lesen kann, soll diese erst einmal lesen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Forsyth kann es viel besser, 1. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich habe alle Bücher von Forsyth gelesen und fand dieses leider bisher am schwächsten. Was ich vermisst habe, sind die typischen Stärken, die der Autor sonst zeigt: überzeugende Charaktere und eine wirklich spannende Handlung. Letztere ist hier leider absolut vorhersehbar. Ich erinnere mich an Bücher von Forsyth, die noch auf der letzten Seite eine faustdicke Überraschung lieferten. Hier ist davon nichts zu finden. Auch ist Forsyth eigentlich ein Meister darin, zu beschreiben warum Menschen so handeln, wie sie handeln. Das versucht er hier zwar auch, aber es fehlt die Überzeugungskraft.

Gewohnt fundiert sind die Sachinformationen; hier insbesondere über den Islam und die verschiedenen Schauplätze. Aber das reicht nicht; es soll ja ein Thriller sein und kein Sachbuch.

Nichts für ungut, Frederick Forsyth, ich werde immer einer Ihrer Fans bleiben. Ein Fan dieses Buches aber werde ich nie sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das weiß man, was man bekommt: ein echter Forsyth eben, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Kindle Edition)
Gut recherchiert. Aktuell. Politisch. Brisant. Und einfach eine gute Geschichte. Frederick Forsyth weiß, wie es geht. Ich war lange zögerlich, ob ich dieses Buch kaufen soll. Das Cover ist mir viel zu martialisch und irgendwie war Forsyth für mich eine andere Thriller-Zeit. Doch der Altmeister kann es noch. Und er kann es besser denn je...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Todesliste, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Kindle Edition)
Spannend und schockierend. Das es mittlerweile möglich ist, einen Menschen in jeder Ecke dieser Erde ausfindig zu machen, ist scheinbar keine Phantasie mehr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Spätwerk des Altmeisters, 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch habe ich mit großer Freude und Spannung gelesen. Zentrale Personen sind der sogenannte Spürhund, der ganz besondere Suchaufträge für das US-amerikanische Militär ausführt und ein Prediger, der seine Hasstiraden über das Internet verbreitet. Allerdings über verborgene oder falsche IP-Adressen, die sich für normalsterbliche Zeitgenossen nicht identifizieren lassen. Der Gegner hat aber auch aufgerüstet und die Helden des 21. Jahrhunderts können auch mal pickelige Teenager sein, die auf dem elterlichen Dachboden in die Tiefen des Cyberspace eindringen können. Aber keine Sorge, um diesen Krimi zu verstehen, muss man kein IT Experte sein. Trotzdem wird der Roman von sehr detaillierten technischen Beschreibungen geprägt, die in Zeiten von Edward Snowden sicherlich nicht ganz unspannend sind.
Zentraler Handlungsstrang ist aber das Duell zwischen dem Spürhund und dem Prediger. Die zusätzliche Dynamik kommt dadurch auf, dass sich während des Romans immer mehr Selbstmordattentäter in Szene setzen und in England und den USA für zahlreiche Tote sorgen. Bei den jeweiligen Ermittlungen kommen immer wieder Videos des Predigers ans Tageslicht, die Auslöser für die Attentate waren.
Die besondere Spannung wird aber in dem Katz und Maus Spiel zwischen den beiden Hauptfiguren erzeugt. Trotz der technischen Übermacht der westlichen Sicherheitsorgane ist es nach wie vor schwierig, einen Feind zu jagen, der eine Aversion gegenüber Mobilfunktelefonen hat und sich nur mit Leuten umgibt, der er seit vielen Jahren kennt.
Deshalb sind neben technischen Aspekten auch die psychologische Kriegsführung nicht ganz unwichtig.
Der Roman ist spannend, kurzweilig und aktuell und hat 5 Sterne verdient.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Spürhund ./. der Prediger, 26. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Gebundene Ausgabe)
In den USA und England werden hochrangige und angesehene Bürger von Attentätern ermordet. Meist gelingt es den Tätern, sich anschließend selbst zu richten, doch nicht immer. Diejenigen, die überleben, schweigen jedoch zu ihren Motiven.

Christopher "Kit" Carson wurde bereits auf einem Militärstützpunkt geboren. Der Familientradition folgend, ging er auch zu den Marines und brachte es mit den Jahren zu einem Lieutenant Colonel. Jahre nach seiner Geburt lernt er in dem Krankenhaus, in dem erst selbst geboren wurde, die Navy-Krankenschwester Susan kennen. Eine gemeinsame Familie bleibt ihnen verwehrt und nur wenige Jahre nach der Hochzeit von Kit und Susan stirbt Susan bei einem Unfall.

Kit tut weiter seinen Dienst für Volk und Vaterland und dennoch erkennt die CIA, besser gesagt das J-SOC, dass mehr in diesem Marine steckt. Er wird zur J-SOC versetzt und sein Auftrag lautet: Suche und vernichte den "Prediger", den Islamisten, der für die Anschläge verantwortlich gemacht wird. Er gehört zu den Top-Terroristen der Welt und steht somit auf der "Todesliste". Wer sich hinter dem "Prediger" versteckt weiß niemand, denn bisher ist es diesem gelungen, unerkannt seine Botschaften über das Internet zu verbreiten. Kit, der den Namen "Der Spürhund" trägt, macht sich mit allen Mitteln und unerwarteter Hilfe auf die Suche nach der Identität des Islamisten, um diesen endgültig vom Angesicht der Erde zu tilgen und die Bedrohung von den USA und England abzuwenden. Doch der Vorsatz ist nicht ganz so leicht durchzuführen, wie gedacht, denn der "Prediger" hält sich gut versteckt und seine wahre Identität kennen nur sehr wenige Menschen. Erst in Somalia kann er einer Spur zu ihm Folgen - doch die Verbündeten des Predigers lauern überall ...

Der Spürhund ./. der Prediger! Der Plot wurde ausgesprochen realistisch und spannend erarbeitet und in mir brummte die Frage: Gibt es so eine Liste wirklich? Die Americas-Most-Wanted-Liste kennt sicherlich jeder, wenn auch nur dem Namen nach, aber besteht die Möglichkeit, dass es eine solche Liste fern ab der Öffentlichkeit gibt? Ich denke, diese Möglichkeit besteht durchaus, doch ich weiß nicht, ob ich das eher erschreckend oder ermutigend finden soll, denn diese Liste, soweit es sie geben sollte, gibt den Streitkräften der USA ein klares Ziel vor und dennoch, der Gedanken, einen Menschenjäger auf jemanden auf dieser Liste anzusetzen, finde ich schon erschreckend. Was auch immer ich tue, auf so einer Liste will ich in meinem Leben definitiv nicht stehen. Die Figuren wurden realistisch und tiefgründig erarbeitet, wobei ich mir allerdings nicht sicher bin, ob ich Kit mag oder nicht. Einerseits ist er mir durchaus sympathisch, er schlägt Wege ein, die ein normaler Marine sicherlich wählen würde und ist durchaus offen zu seinen Mitstreitern und dennoch: Er ist ein Mörder, der beharrlich seinen Weg geht, bis er denjenigen, den er aufspüren soll, gefunden und eliminiert hat. Soll ich so jemanden eher bewundern oder ablehnen? Sicherlich tut er all dies für sein Land, aber rechtfertig der Zweck wirklich jedes Mittel? Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen bildhaft und fesselnd gehalten. Ich war förmlich selbst mit dem Protagonisten in Somalia unterwegs, habe literarisch Land und Leute kennen gelernt und war fasziniert von der Vielfalt des Lebens dort. Abschließend kann ich nur sagen, dass mir das Buch sehr gefallen hat, ich jedoch auch nachhaltig noch immer erschrocken bin, wie realistisch alles dargestellt wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Spürhund, 8. Oktober 2013
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die Todesliste: Thriller (Gebundene Ausgabe)
In den USA wie auch in Großbritannien töten Selbstmordattentäter hochrangige Personen. Bei der Durchsuchung deren Computer stoßen die Ermittler immer wieder auf Videos „des Predigers“, einem Hassprediger, der seine Anhänger gekonnt dazu anstachelt, im Namen Allahs hochrangige Persönlichkeiten der westlichen Welt zu töten. Schnell gerät der Prediger auf die Todesliste der USA, ein streng geheimes Dokument. Ein Special Agent und Ex-Marine, der als „der Spürhund“ bekannt ist, wird von der amerikanischen Regierung auf den Prediger angesetzt. Unkonventionelle Unterstützung erhält der Ex-Marine von einem jungen wie genialen Hacker. Ihr Ziel ist es, die Identität des Predigers herauszufinden und diesen aus seinem Versteck zu locken.

Bevor die eigentliche Suche nach dem Prediger beginnt, stellt Frederick Forsyth seinen Lesern erst einmal die einzelnen Mitwirkenden seines Thrillers vor. Dies gestaltet sich äußerst interessant und gerade über das bisherige private, aber hauptsächlich berufliche Leben von Special Agent Kit Carson, dem Spürhund, erhält man ausführliche Informationen. Schon bald befindet man sich jedoch mitten in der eigentliche Story und diese erzählt der Autor sehr präzise, nüchtern und sachlich. Dieser distanzierte Schreibstil ist absolut passend für den Thriller und Frederick Forsyth gibt seinen Lesern hierdurch einen äußerst interessanten wie auch hervorragend recherchierten Einblick in die Arbeit und auch Zusammenarbeit der verschiedenen Geheimdienste. Aber auch über den Dschihadismus und das al-Qaida-Netzwerk erfährt man so einiges.

Der Prediger hat es bisher geschickt verstanden, seine Spuren im World Wide Web zu vertuschen, keiner kennt sein Gesicht noch seine Identität. Im perfekten Englisch stachelt er in seinen Hasspredigen bisher ganz unauffällige junge Männer, oft auch Studenten, dazu an, möglichst hochrangige Persönlichkeiten der westlichen Welt zu töten. Und der Prediger hat immer öfter Erfolg damit. Doch durch einen Zufall kommt der Spürhund schon bald der Identität des Predigers auf die Spur, doch sein Aufenthaltsort ist immer noch unbekannt. Dank seines genialen Helfers Ariel, der unter dem Asperger-Syndrom leidet, kann auch bald der Aufenthaltsort des Hasspredigers lokalisiert werden.

Und damit beginnt die Jagd auf den Prediger, welche Kit Carson u.a. nach Pakistan und in den Jemen führt. Im weiteren Verlauf kommen Drohnen zum Einsatz, Geheimdienste aus Großbritannien und Israel werden um Unterstützung gebeten, undercover arbeitende Geheimagenten kommen zum Einsatz und die neuesten Technologien, welche die USA aufbieten kann, werden genutzt. Stellenweise wirkt die Story schon etwas trocken, doch Frederick Forsyth versteht es immer wieder geschickt, nicht zu sehr ins Detail zu gehen und damit die Spannung fast konstant sehr hoch zu halten.

Fazit: Ein sachlicher, aber dennoch sehr spannend erzählter Thriller, der hervorragend recherchiert einen Einblick in die Arbeit der Geheimdienste gibt.
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Die Todesliste: Thriller
Die Todesliste: Thriller von Frederick Forsyth
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