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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Temporeich, unterhaltsam, aber auch etwas unverständlich
World War Z verschwendet keine Zeit mit malerischen Landschaftsbildern oder einem besonderen Familienidyll, dessen Zerstörung wir mitansehen müssen. Nein, der Film steigt gleich voll ein. Schon in der ersten Szene gerät unser Protagonist in einen Angriff von Zombies. Knapp kann er sich mit seiner Familie retten. Als Ex-UN Beobachter, der sich in den...
Vor 4 Monaten von Raphaela Hofmann veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die 5-Minuten-Terrine unter den Katastrophenfilmen
Vieles von dem, was Max Brooks’ Roman interessant machte, taucht in diesem Film nicht auf: Die Berichte aus den unterschiedlichen Ländern der Welt, die unterschiedlichen politischen Reaktionen, die verschiedenen Formen politischen Versagens und die vielfältigen Formen sozialen Leidens und menschlicher Grausamkeit. So dürften etwa die in China...
Vor 1 Monat von Estragon veröffentlicht


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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Temporeich, unterhaltsam, aber auch etwas unverständlich, 4. November 2014
Rezension bezieht sich auf: World War Z (Amazon Instant Video)
World War Z verschwendet keine Zeit mit malerischen Landschaftsbildern oder einem besonderen Familienidyll, dessen Zerstörung wir mitansehen müssen. Nein, der Film steigt gleich voll ein. Schon in der ersten Szene gerät unser Protagonist in einen Angriff von Zombies. Knapp kann er sich mit seiner Familie retten. Als Ex-UN Beobachter, der sich in den verschiedensten Krisengebieten auskennt, wird er in aller Herren Länder geschickt, um eine Ursache für das Virus zu finden, das die Menschen so verändert. Auch hier springt er dem Tod durch gefressen werden ein paar Mal von der Schippe. Letzten Endes kommt unser Held dem Virus natürlich auf die Spur und entwickelt auch eine überraschend kreative Strategie, um die Menschheit zu retten.

Alles in allem erinnert World War Z mich ein bisschen an "28 Days Later", was ja aber nicht zwangsläufig schlecht sein muss. Dass das Virus nicht von vornherein aus dem Labor stammt (oder dass man sich gar nicht erst fragt, wo es her kommt), sondern dass es mit dem akribischen Zusammenfügen von Hinweisen erst einmal entschlüsseln muss, finde ich ausgesprochen spannend. Das gibt dem ansonsten sehr mit Action geladenen Film auch noch die gewisse Tiefe, die man heutzutage von Blockbustern erwarten darf. Hervorheben muss ich den Aufbau der Spannung: Obwohl Zombies und Co. für mich schon seit der Jugend feste Filmbegleiter sind, hat es mich doch tatsächlich ein bisschen gegruselt, als ich nach dem Film in die dunkle Garage musste. Es hätte mich nicht gewundert, wenn da ein Zombie gelauert hätte.

Trotz allen Pluspunkten muss ich dem Film aber einen Stern abziehen. Es ist mir sehr schwer gefallen, manchen Punkten der Story zu folgen. So wird unser Held zum Beispiel aus vielen Situationen von speziell geschickten Hubschraubern gerettet. Okay, manche haben solches Glück und es wird auch mehrmals betont, wie unverzichtbar er für den Kampf gegen die Seuche ist. Aber warum ist ein UN Beobachter so wertvoll? Wäre er jetzt Arzt, ein Marine, ein Geschichtswissenschaftler mit Zombie-Erfahrung könne ich das verstehen. Nach den Gegebenheiten des Films aber nicht so wirklich. Lustigerweise hat es mich auch etwas irritiert, auf einmal Moritz Bleibtreu in einer Nebenrolle zu sehen. Aber das kann man dem Film ja kaum anlasten ;) Trauriger Fakt am Rande: Dass Kinder in einem amerikanischen Film nicht ausflippen, wenn ein Mann mit einem Gewehr vor ihnen herumballert, spricht leider für sich.

Alles in allem kann ich World War Z durchaus als actionreichen Film für einen regnerischen und dunklen Herbstabend empfehlen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die 5-Minuten-Terrine unter den Katastrophenfilmen, 13. Februar 2015
Von 
Estragon - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: World War Z (DVD)
Vieles von dem, was Max Brooks’ Roman interessant machte, taucht in diesem Film nicht auf: Die Berichte aus den unterschiedlichen Ländern der Welt, die unterschiedlichen politischen Reaktionen, die verschiedenen Formen politischen Versagens und die vielfältigen Formen sozialen Leidens und menschlicher Grausamkeit. So dürften etwa die in China spielenden Episoden schon deshalb eliminiert worden sein, weil die Volksrepublik China mittlerweile ein Riesen-Absatzmarkt für Hollywood-Produkte ist. Da zieht man schon mal bereitwillig den Schwanz ein.

Das Filmdrehbuch konnte natürlich längst nicht alle im Roman geschilderten Ereignisse aufnehmen, aber es hätte das Wesentliche herausfiltern können. Doch solch ein Konzentrat ist es nicht geworden, sondern eher eine verdünnte Version des Romans. Die komplexe Misere, die der Roman aus verschiedensten Perspektiven schildert, wird im Film auf den schlichten Kampf zwischen Menschen und Zombies reduziert. Wobei der aktive Teil der Menschheit aus US-Militär, UN-Einrichtungen und Brad Pitt besteht.

Dass das Ganze auf die ausgeleierte Ein-Mann-muss-alles-tun-um-seine Familie-zu retten-Erzählschnur gezogen wird, führt dazu, dass die Erzählung mächtig abtrus gerät. Die zahllosen Ungereimtheiten der Story haben andere Rezensenten bereits aufgelistet und vollkommen zurecht beklagt.

Die Story geht so – Vorsicht, milde Spoiler! –: Eine Zombie-Epidemie droht die Menschheit auszuradieren. Gerry Lane (Brad Pitt) wird losgeschickt, um die Angelegenheit zu regeln. Er fliegt nach Korea, bekommt eine Information und muss vor Zombies weglaufen. Er fliegt nach Israel, bekommt keine Information und muss vor Zombies weglaufen. Auf dem Weiterflug kommt ihm der entscheidende Geistesblitz, aber wieder sind da Zombies. Das Flugzeug baut einen Crash, doch zum Glück direkt vor einem UN-Labor, wo die Problemlösung Gestalt annehmen kann. Für die Weltrettung braucht Lane höchstens zwei Tage. Ein Art geistiger Blitzkrieg gegen die Zombies. Und die 5-Minuten-Terrine unter den Katastrophenfilmen.

Regisseur Marc Forster hatte zuvor durchaus bemerkenswerte Filme vorgelegt. Allerdings hing immer auch ein Verdacht inhaltsarmer Virtuosität in der Luft. Sein ›James Bond‹ – »Ein Quantum Trost« (2008) – ist der deutlich schwächste der Daniel-Craig-Ära. Zum Zombie-Thema fällt ihm jedenfalls nicht viel Neues ein. Zwar fügt er geschickt sattsam bekannte stilistische Versatzstücke zusammen, – mehr aber auch nicht. Die zahlreichen oft gesehenen Standardsituationen, erzählerischen Klischees und optischen Mätzchen – wie etwa flackernde Neonröhren – sind selbst filmstilistische Untote, die aufs Publikum losgelassen werden. Doch im Unterschied zu den Zombies im Film fehlt ihnen der Biss.
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146 von 180 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Achtung: dies ist keine realistische Doku über Zombies, 10. November 2013
Von 
Bahar Ruhanya - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: World War Z (DVD)
„World War Z“ ist die Verfilmung eines Bestsellers von Max Brooks.
Eine Zombie-Plage greift weltweit um sich und droht die ganze Menschheit auszulöschen.

------------------ SPOILER (Anfang) -----------------------

Eine Zombie-Plage greift weltweit um sich und erfasst auch Philadelphia, wo sich Ex-UNO-Mann Gerry Lane (Brad Pitt) aufhält. Mit seiner Familie kann Gerry flüchten und in einem Hochhaus Zuflucht finden. Als hohes Tier, dessen Kompetenz gefragt ist, genießt er eine Sonderbehandung. Er und seine Familie werden mit einem Hubschrauber gerettet und auf einen Flugzeugträger vor der amerikanischen Küste gebracht. Dort erfährt Gerry, dass die Zombie-Plage inzwischen die ganze Welt erfasst hat. Die zivilisierte Welt, wie wir sie kennen, mit all ihren Regierungen und Ordnungen, gibt es nicht mehr. Gerry lässt sich zu einer gewagten Mission überreden: mit einem begnadeten Wissenschaftler soll er den Ursprung der Seuche lokalisieren und klärende Antworten finden. Dummerweise stirbt dieser Wissenschaftler, der ihr größter Hoffnungsträger war und Gerry fliegt nach Jerusalem. Diese Stadt hat vorsorglich hohe Mauern errichtet und ist von der Seuche verschont geblieben. Sie ist wie eine gesunde Oase. Doch die Zombies werden vom Lärm und von der festlichen Lautstärke Jerusalems angelockt. Sie türmen sich an der Mauer auf und gelangen vereinzelt in die Stadt. Das genügt, um die gesamte Stadt zu infizieren. Abermals muss Gerry flüchten und im Flugzeug hat er einen Einfall, der die Menschheit retten könnte...

------------------ SPOILER (Ende) -------------------------

Meinung: Ich verstehe das Genörgel nicht an diesem Film - die allzu strenge penible Kritik. Die Story ist unterhaltsam und fesselnd - mehr wollte ich auch nicht als Zuschauer. Die Kritik von unflexiblen Zombie-Dogmatikern ist geradezu lächerlich: die Zombies in "World War Z" sind anders, sie haben nicht die gleichen Eigenschaften wie in anderen Filmen zB sie bewegen sich schneller als in anderen Filmen ect. In Vampirfilmen wird das Thema Vampirismus auch variiert. Ohne Variationen wären die Möglichkeiten schnell durchgespielt, langweilige Wiederholungen würden den Unterhaltungswert beeinträchtigen und das Genre würde sich totlaufen.

Für alle, die den mangelnden geistigen Anspruch bemängeln: wenn ich eine intellektuelle Herausforderung haben will, lese ich philosophische Literatur. Wenn ich geistigen Urlaub und Eskapismus haben will, schaue ich mir Unterhaltungsfilme an...

Über die Logiklöcher, die ärgerlichen Ungereimtheiten habe ich mich kurz geärgert, dann ging der Film weiter und ich habe sie schnell vergessen. Es gibt Zuschauer, die können sie einfach nicht vergessen. Mann, mann, mann das ist ein Unterhaltungsfilm und nicht „Die Kritik der reinen Vernunft“.

Kritik: Als adäquate Umsetzung des Romans ist der Film gescheitert. Fans des Bestseller werden enttäuscht sein und könnten ihn als unannehmbar betrachten. Da der Film mit dem Anspruch auftritt eine Buchverfilmung zu sein, kann man ihn als Mogelpackung bezeichnen.
Eine weitere berechtigte Kritik an dem Film ist die Frage, warum die Herstellung 400 Milionen gekostet hat... für diese sündhafte Verschwendung an einen belanglosen Unterhaltungsfilm ziehe ich ein Stern ab !

Bild und Sound sind makellos und die Synchronisation klingt glaubwürdig - professionell.

Fazit: kann man sich anschauen. Ausleihen oder kaufen.

In der IMDb-Wertung erreicht dieser Film eine gute Note von 7,1 (1-10)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okay, mehr aber auch nicht, 2. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World War Z (Amazon Instant Video)
Für eine Laufzeit von fast 2 Stunden hat der Film überraschend wenig Story untergebracht. Dabei beginnt der Film mit so viel Potential - er wirft ein ums andere Mal wirklich interessante Handlungsstränge auf, nur um sie dann sofort wieder fallen zu lassen und nie wieder zu erwähnen. Und darin liegt das Hauptproblem des Films: Er vermittelt den Eindruck man habe nur einen halben Film gesehen weil nichts seinen Abschluss findet.
Man kann nur annehmen dass die Eltern des Jungen nicht überlebt haben, nur annehmen dass unser 'Held' den Ring abgeliefert hat der ihm gegeben wurde, muss sich selbst überlegen was der Protagonist eigentlich für einen Job gemacht hat der ihn soo wichtig und bedeutend macht, die eigene Fantasie bemühen um die angedeuteten Eheprobleme nachzuvollziehen und sich ausdenken, wo das Virus nun eigentlich herkam.

Auf alles wird verzichtet um mehr Actionszenen zu zeigen, wie unser Held von Zombiehorden verfolgt wird. Wenn das dann wenigstens wie in einem klassischen Zombiefilm wäre - ein wenig gruselig, erschreckend, nah und persönlich. Oder wenigstens ein wenig Splatter, wenn es schon nicht wirklich gut geht. Aber dieser Film hier will offensichtlich "sauber" bleiben, also sind das alles klinisch saubere Zombies die in freundlichem Sicherheitsabstand zur Kamera herummarschieren und sich große Mühe geben alles andere als furchteinflößend zu sein.

Der Film kann sich nicht entscheiden was er sein will, und so sind weder die Actionszenen noch die sonstige Handlung mehr als halbherzig gemacht. Von all den logischen Brüchen fange ich gleich gar nicht an (das haben andere schon getan); sie sind sowieso nur ein weiter Ausdruck dessen, dass der Film sich keine Zeit für seine eigene Story nehmen will. Alles in allem ist der Film nicht SCHLECHT, man kann ihn sich ansehen, aber es erwartet einen bei weitem nicht die epische emotionale Story welche die Trailer vermitteln.
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32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bombastisch, 10. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: World War Z (Amazon Instant Video)
World War Z macht einfach sehr, sehr viel richtig.

Ja, es ist in erster Linie Effekt-Kino - aber dafür der allerfeinsten Art.

Kein langes Vorgeplänkel, keine Nebencharaktere die eingeführt werden: "Wie heißt du? - Hier hast du ne Waffe. Töte sie." ZACK BUMM KRAWUMM !!!

Trotzdem ist der Film durchaus intelligent gemacht. Keine dummen Sprüchen. Keine schlechten Schauspieler. Dafür 100% Spannung und ein beklemmendes Gefühl über fast durchweg 2 Stunden.

Klar hier und da ein paar Logiklöcher und das Ende ist auch bisschen schmalzig, aber was solls? - Das ist nun mal Entertainment ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Welt voller Grauen..., 5. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World War Z (Amazon Instant Video)
die Geschichte des Films ist gut. Wer auf Zombiefilme steht wird die Geschichte mögen. Auch die Zombiegestalten nebst Filmkulisse sind Klasse gemacht. Den Gestalten will man wirklich nicht begegnen. Brad Bitt ist wie so oft genial (überzeugt für mich in fast jeder Rolle).

Was mich gestört hat: die Handlung war irgendwie konfus, alles lief viel zu schnell ab, ich kam kaum mit meinen Gedanken hinterher. Außerdem waren mir viele Szenen zu militärisch. Das hätte man anders lösen können. Es fehlte das WIR Gefühl, das einbeziehen der Familie oder irgendwelchen anderen nicht militärischen Personen. Ich glaube das hätte dem Film sehr gut getan.

Trotz allem ein guter Film mit einem Top-Hauptdarsteller, durch den viel herausgeholt wird.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Ende!!!!, 16. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World War Z 3D [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Um es vorweg zunehmen:
Ich bin kein Zombiefilm-Fan und bewerte daher aus Sicht eines "Actionthriller"-Fans.

Ich hab mir World War Z im Kino mit ein paar Freunden "auf gut Glück" angesehen, d.h. ich hab überhaupt nicht gewusst worums geht, und hab mir das Ganze einfach mal spontan angesehen. Wenn ich gewusst hätte, dass es um Zombies geht, wäre ich wahrscheinlich gar nicht erst ins Kino, da ich grundsätzlich von solchen Filmen nicht sehr viel halte.

Aber "World War Z" war eine echte Überraschung: Ich hab selten einen so spannenden Film gesehen. Eine gute und spannende Geschichte mit Spannungsmomenten, wo man es kaum aushält ruhig sitzenzubleiben!!! Ich bin wirklich besgeistert gewesen. Manchmal sind die ein oder anderen Zombies (besonders der letzte) mehr zum Lachen als zum Gruseln, aber das hat schon gepasst. Das Beste dabei: Es spritzt nicht sinnlos Blut durch die Gegend oder ähnliches, das hat mir gut gefallen, das wäre hier einfach überflüssig gewesen.

Also kurz und knapp folgende Bewertung:

Story und Spannung: 9/10
Bild und Ton (Bluray): 9/10

Kaufempfehlung!!!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zombies der anderen Art, 22. April 2014
Rezension bezieht sich auf: World War Z [Blu-ray] (Blu-ray)
Brad Pitt und ich - quasi eine Hassliebe. Er ist sicherlich kein schlechter Schauspieler und er ist sicherlich auch wahnsinnig charismatisch, aber dennoch wollte der Funke bei mir nie so ganz überspringen. Von daher war ich auch recht skeptisch, was "World War Z" anging. Da ich Zombies jedoch sehr gerne mag und das Setting an sich auch ganz spannend fand, habe ich dann doch zur Blu-Ray gegriffen und ich muss gestehen, dass der Film doch besser war, als ich im Vorfeld gedacht habe.

Der Cast ist zwar an manchen Stellen relativ gewöhnungsbedürftig, da ich immer wieder das Gefühl hatte, dass Brad Pitt und seine Filmpartnerin so gar nicht zusammenpassen wollten, aber gut, dies ist ja wie immer Geschmacksache. Man muss jedoch zugeben, dass sämtliche Schauspieler in diesem Film ihr bestes gegeben haben und die Angst und Unruhe bei allen Darstellern stets spürbar war, sodass ich mich das ein oder andere Mal dabei ertappt habe, wie ich überlegt habe, wie ich wohl an ihrer Stelle reagiert hätte.

Von den Zombies war ich jedoch am Anfang enttäuscht. Ich muss dazu sagen, dass ich die Bücher von Max Brooks im Vorfeld nicht gelesen habe und dadurch nicht wusste, wie seine Vorstellung von diesen sind, aber dennoch muss ich auch zugeben, dass ich an den viel zu schnellen, kurz beißenden, aber nie fressenden Zombies dann doch Gefallen finden konnte. Die Erklärungen, wie die Menschen sich verwandelt haben und wie diese unter Umständen immun gegen Angriffe werden, fand ich sehr interessant und plausibel, sodass man dem Film in Sachen Glaubwürdigkeit kaum etwas vorwerfen kann.

Die Idee, dass ein einzelner Mann die Menschheit vor dem Bösen rettet, ist sicherlich nicht neu und natürlich hat auch wieder das Militär und die UN ihre Finger im Spiel, aber dies verzeihe ich dem Film sehr gerne, da dieser trotz vieler Umstände alles andere als patriotisch wirkt. Hierbei wird auch manches recht kritisch hinterfragt, was ich mehr als gelungen finde, denn es tut auch mal gut, wenn man sieht, dass die USA nicht immer alles im Griff hat und auch mal ratlos ist. Die Art und Weise, wie der Film aufgebaut wird, ist somit mehr als gelungen und die Idee, den UN-Mitarbeiter Gerry Lane (Brad Pitt) um die halbe Welt zu schicken, um den Ursprung des Virus herauszufinden, ist spannend, in sich schlüssig und manchmal auch recht besorgniserregend. Obwohl der Film in erster Linie sicherlich nicht als Horrorfilm dienen soll, hat er mich an einigen Stellen ganz schön gegruselt.

Dennoch bin ich ein wenig enttäuscht, denn der Film hätte gut und gerne noch mindestens eine halbe Stunde Zeit gebraucht. Die letzte halbe Stunde war so informativ und spannend, dass ich sehr gerne mehr davon gesehen hätte. Doch leider war der Film dann viel zu schnell vorbei und hat ein nicht in sich geschlossenes Ende, was ich besonders bedauerlich finde. Die DVDs und Blurays verkaufen sich zwar recht gut, jedoch ist der Film an den Kinokassen nur eher mäßig ausgefallen, sodass man aktuell nur hoffen kann, dass es noch eine Fortsetzung geben wird. Es heißt zwar aktuell, dass Brad Pitt weiterhin als Produzent einen zweiten Teil machen möchte und auch bereits der Regisseur gefunden sei, jedoch sei man immer noch unentschlossen, was Drehbuch und Co. angeht, sodass dies unter Umständen doch noch ins Wasser fallen könnte, was ich mehr als schade fände, denn die Handlung hat allemal sehr viel Potential. Sollte es aber dennoch einen zweiten Teil geben, würde ich mir auch diesen anschauen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen etwas weniger als erwartet, 26. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: World War Z (Amazon Instant Video)
Eigentlich3,5 Sterne!
Der Film ist einige Jahre zu spät ! The Walking Dead kommt besser daher oder auch Dawn of dead!
Ich finde ein solcher Film muss ab 18 sein bzw so gedreht werden dass er ab 18 ist also eine härtere version!
Auch ist es eine one man Show und das nervt etwas! Besser wäre es gewesen wenn eine Truppe von 10 seals hier tätig werde da es doch manchmal verwundet wie Brad Pitt alles überlebt!
Auch ne halbe Stunde länger mit der aufräumaktion der Erde wäre schön gewesen!
Habe mehr erwartet
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin so enttäuscht, ich muss eine Rezession schreiben, 21. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World War Z (Amazon Instant Video)
Bevor sie diese Rezession lesen:

- SPOILER-ALARM –> Inhaltliche Bezüge werden zum Film hergestellt
- VERGLEICHE -> Da es sich um eine Art Zombie,- / Infiziertenfilm handelt, werde ich diesen Film mit anderen aus dem Genre vergleichen.

WORLD WAR Z

STORY:
Die Story ist erstaunlich uninspiriert und unbefriedigend. Tatsächlich erfährt man weder, wo der Virus eigentlich herkam, noch wie er Funktioniert, noch irgendwas inhaltliches. Denn es gibt keinen Inhalt. Da ist ein Virus. Der macht Menschen böse. Fertig. Hat man schon tausend mal gesehen, meiner Meinung nach ist ein weiterer Film dieser Art schlicht überflüssig, aber das ist natürlich Geschmackssache. Das ganze wäre auch nicht weiter schlimm, wenn der Film sich vor allem mit der Atmosphäre in einem solchen Szenario beschäftigen würde, nur hier ist der Knackpunkt: Die Atmosphäre ist vor allem im Vergleich zu anderen Filmen des Genres (28 Days Later, REC. etc.) absolut schwach.
Dazu kommt, dass auch jede inhaltliche Logik schlicht nicht vorhanden ist. "Der Präsident ist tot." -> Wie der mächtigste und best geschützteste Mann der Welt sterben konnte, während noch ein großteil der Bevölkerung lebt, wird nicht erklärt. Es ist zwar unlogisch, aber Hollywood hält sich mit Dingen wie "Handlung" oder "Storyaufbau" nicht weiter auf, das Szenario wird einem einfach hingeklatscht.
Gleiches gilt auch mit Israel -> Israel fängt einen Funkspruch auf, indem es um Zombies geht, und natürlich wird einfach angenommen, dass das schon stimmen würde, weshalb man mal eben in Lichtgeschwindigkeit Mauern baut. Das ist – man kann es einfach nicht anders sagen – absolut lächerlicher Inhaltsmüll. Wer – denkt – sich – das – aus?
Und dieser Inhaltsmüll zieht sich durchgehend fort. Israel ist sicher -> bis Brad Pitt auftaucht. Kaum ist er da, geht alles schief. Natürlich steht niemand auf den Mauern und behält die Zombies im Auge, ist ja bloß das wichtigste, was man tun kann.
Dass Zombies so dumm sind und in Waffen statt Arme beisen (siehe Szene mit israelischen, weiblichen Soldat bevor ihr der Arm abgetrennt wird), aber gleichzeitig klug genug, um Türen zu öffnen ist wieder ein inhaltlicher Logikschwachsinn. Und die Krönung ist der Flugzeugabsturz, den exakt zwei Nicht-Infizierte überleben: Brad Pitt und die Israelin. Oh, und dass Brad Pitt schwer verletzt wurde macht nichts, er ist bereits 10 Min später wieder voll im Einsatz ... Wie gesagt, die Story ist einfach schlecht und an den Haaren herbeigezogen.

FIGUREN:
Die Figuren sind platt, platter, total platt. Brad Pitt ist der Superheld, der alles kann, alles weiß, alles rauskriegt, sich mit allem auskennt, immer die richtige Entscheidung trifft, überperfekt als Vater und Ehemann, überperfekt in allem. Gähn. Es findet kein Tiefgang, kein Aufbau, keine Entwicklung mit den Figuren statt, es ist schlicht und ergreifend schlecht. Gerade die Figuren müssten bei einem solchen Streifen wohl überlegt gestaltet sein, aber der Film versagt an dieser Stelle gnadenlos.

EFFEKTE:
Tatsächlich bin ich sehr überrascht, wie schlecht der Film gemacht ist. Bei einem so überaus gigantischen Budge sollte man meinen, dass wenigstens Actionszenen und Effekte ordentlich gestaltet sind. Fehlanzeige. Man wird mit hässlichen CCI-Effekten zugemüllt, die mit Wackelkameras und nervigen Schnitten kaschiert werden sollen. Das Ergebnis: 1/3 des Films sieht aus wie ein Computerspiel, ich verstehe nicht, wieso Hollywood sich in diesem Punkt scheinbar immer weniger Mühe gibt.

MUSIK:
Nicht besonders nennenswert, 08/15-Soundtrack für einen 08/15 Zombie-Möchtegern-Schrottfilm.

FAZIT:
Um es kurz zu fassen – Langweilige Story, verfehlte Atmosphäre, relativ schlechte Effekte, mieserable Figuren, total nervige inhaltliche Logikverfehlungen -> Besonders im Vergleich zu anderen Infiziertenfilmen stinkt dieser Film ab. Tatsächlich ist dieser Film schlechter als die allermeisten seiner Art, und es gibt viel Müll in diesem Bereich.
Wenn man einen guten Film dieses Genres sehen möchte, rate ich dringend zu 28 Days Later, REC, oder eventuell The Crazies.
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