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TOP 500 REZENSENTam 20. September 2013
Wozu braucht man ein Live-Album von Bryan Ferry? Überraschungen gibt es nicht wirklich. Auch wenn "Live in Lyon" ein Mitschnitt der ausgedehnten, mehrteiligen Tournee zum Album "Olympia" ist, schafften es (leider) nur drei der zehn Stücke des Albums ins Live-Set. Der Großteil, 19 der 22 gespielten Songs, des 90minütigen Live-Programms sind eine erlesene Werkschau der nun vierzig Jahre währenden Karriere des Briten. Stücke aus der Roxy Music Ära, prägende Stücke seiner zahlreichen Solo-Alben aus allen Dekaden und natürlich auch Coversongs, die Ferry im Laufe der Jahre zu seinen eigenen machte. Und ausnahmslos alle verharren weitgehend im originalen Arrangement, wie sie einst im Studio erdacht wurden.

Doch "Live ist Leben" notierte Udo Jürgens in das Booklet seines aktuellen Live-Albums und wollte damit sicher nicht den Beweis antreten, dass er des Übersetzens fähig ist. Er bringt damit zum Ausdruck, was für Bryan Ferry in höchstem Maße gilt. Im Studio ist er der Klangperfektionist, kein Ton ist da Zufall, jede Phrasierung bis zum Durchatmen konzipiert. Daher klangen und klingen seine Alben, egal ob nun Roxy Music auf dem Cover steht oder Bryan Ferry, stets etwas kühl - perfekt zwar, zweifellos elegant und absolut stilecht und musikalisch brillant, aber kühl. Auf der Bühne entledigen sich die Stücke des Übermaßes an Perfektion, atmen frei, leben. So perfekt und virtuos auch alle Bühnen-Mitstreiter und Ferry selbst die Songs getreu den Studio-Arrangements reproduzieren, mischen sich unvermeidlich Zwischentöne ein, gerade im Gesang, heißes Blut pumpt durch die Adern der Songs - und das tut dem Material so unendlich gut!

Cool bleibt dabei nur Bryan Ferry selbst. Betont relaxt, jede Geste wie zufällig, flirtet er subtil mit dem Publikum und liefert mit seinem gesamten Habitus eine Definition von Britishness. Doch das sieht man natürlich nur bei den Videoformaten (wahlweise BluRay oder DVD). Hört man das Album nur in der den Deluxe-Editionen beigelegten (um drei Songs auf knapp 80 Minuten gekürzten) CD-Version, bleibt der Gewinn vor allem in Ferrys wohltuend älter gewordenen Stimme und dem lebendigeren Klangbild der vertrauten Arrangements - und ja, das ein oder andere Solo weicht dann doch auch von der vertrauten Studiofassung ab.

Mit bewegten Bildern wird das Album dann zum Ereignis. Bryan Ferry bleibt der ewige Verteidiger von Stil und Ästhetik. In Person, aber auch in Ausgestaltung des Bühnenbildes. Ob Einspieler auf der sich über den gesamten Bühnenrücken erstreckenden Videowand oder vor allem die Damen davor: die langen, schlanken Beine der Tänzerinnen, die Band, bei der Frau von der Leyen ihre vehement geforderte Frauen-Quote für bevorzugte Lebensbereiche übererfüllt vorfindet, alles bildet, zusammen mit dem perfekten Sound und dem mit jeder Geste zuvorkommende und gleichsam feinfühlige und bestimmte Eleganz ausstrahlenden Sänger in der Bühnenmitte, eine Demonstration des guten Geschmacks.

Doch so sehr Ferry auch Glanz liebt, verkommt das Bühnenbild nicht zur Materialschlacht. Zu viel Pomp und Protz ist bekanntlich stillos. Kamerateam und Regie fügen sich ganz in Ferrys Vorstellung einer geschmackvollen Darbietung. Die Perspektiven wechseln, aber nicht zu oft und nie zu hastig, von dem Schwenk über die Open Air Arena bis hin zu intensiven Close-ups, alles strahlt eine gereifte Würde und Stilsicherheit aus. Bilder vom Bühnenrücken werden für Sequenzen gesondert eingespielt und das die Kamera der schönen Saxophonistin und der schönen Keyboarderin auffällig häufig auf den Hintern starrt, anstatt sich ihrem Antlitz zu widmen, liegt wohl an der Begeisterungsfähigkeit der zuständigen Filmcrew. Bryan Ferry ist jedenfalls meist von vorn zu sehen...

Die Damen sind bei Ferrys Musik seit jeher elementar - nicht nur Dekoration! Wenn sich auf früheren Alben-Covers beispielsweise Jerry Hall oder auf dem jüngsten Album zur Tour Kate Moss nicht unbedingt für einen ausgedehnten Winterspaziergang gekleidet in Szene setzen lassen, dann beweist Ferry auch und gerade hier Stil. Er stellt die Ladys ins Zentrum der Performance, betet sie aus der gebotenen Distanz an, spielt das Spiel des sich Verzehrens - "Slave to love" eben. Knisternde Erotik, kein On-Stage-Porno á la Madonna. Vor allem aber bleibt es in jeder Sekunde ein Konzert, keine Varietee-Show, die Musik steht im Mittelpunkt.

All das macht dieses Bryan Ferry Live-Album unbedingt lohnend und nach dem 2000er Mitschnitt "Live at the Apollo" der Roxy Music Reunion Tour wurde es auch mal wieder Zeit. Zumal das musikalische Spektrum hier so breit ist, wie auf keinem Live-Album zuvor. Aus jeder Schaffensphase kommen Stücke zum Zug und belegen eindrucksvoll Ferrys weites musikalisches Spektrum - besser als jede bisher erhältliche Best of Compilation.

Die neben den Standard DVD oder BluRay Versionen erhältlichen Deluxe-Editionen von "Live in Lyon" lohnen für jeden, dem es nicht nur um das Konzert geht. Gar nicht so sehr nur der beigelegten CD des selben Konzerts wegen, sondern mehr noch wegen der wertvollen Aufmachung. DVD (oder BluRay) und CD kommen im Hardcover-Buch mit fast 80 Seiten daher. Alle beteiligten Musiker und ebenfalls alle bisher veröffentlichten Ferry-Alben werden wort- und bildreich dargestellt. Auch hier Perfektion bis ins Detail.

Für Fans ist "Live in Lyon" klare Pflicht, für Entdecker vielleicht der beste Einstieg in Bryan Ferrys ganzheitliches Kunst-Konglomerat aus Klängen, Worten und Bildern und den dadurch entstehenden einzigartigen Eindrücken.
33 Kommentare|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
aber leider nicht der erhoffte ganz grosse Wurf, ist diese Blu-ray der "Olympia"- Tournee von Altmeister Bryan Ferry.
Liest man sich durch die Setlist, werden doch grosse Erwartungen geweckt, denn kaum ein Highlight aus der sehr langen Karriere wird ausgelassen.
Sogar einige "Roxy Music"- Songs sind mit dabei. Auch hat Herr Ferry nicht gegeizt, was das Bühnenbild, die Band und die Optik angeht, sogar zwei "Go-Go"-Tänzerinnen
sollen die Show aufpeppen.
Hat der Altmeister das nötig? Ehrlich gesagt..... ja, denn er ist doch spürbar in die Jahre gekommen, manche Songs werden nur mehr gehaucht, denn gesungen. Es ist nunmal leider so, daß der Zahn der Zeit auch an der Stimme nagt.
Bei manchen Songs wird Bryan Ferry nur noch von der nur exquisit zu nennenden Band und den fantastischen Backgroundsängerinnen ins Ziel gerettet.
Dennoch hatte ich meine Freude daran, von daher finde ich vier Sterne eine angemessene Bewertung, denn noch immer kann ich mich nicht ganz dem grossen Flair und Zauber von Bryan Ferry entziehen. Schade zudem, daß das Publikum, wohl bedingt durch den Regen (tödlich für ein "Open Air"- Konzert) auch nicht unbedingt eine außergewöhnliche Atmosphäre erzeugt, ich habe da auch schon wesentlich ausgelassenere Stimmung erlebt.
Vielleicht rafft sich Bryan Ferry zusammen mit seinen alten kongenialen Mitstreitern Phil Manzanera und Andy Mackay ja doch noch zu einer grossen "Roxy Music"- Abschlusstour auf, es würde mich persönlich sehr freuen, habe ich doch sowohl Ferry Solo als auch die Band mein ganzes Leben lang verfolgt.
Leider kann ich aber insgesamt hier nicht die Höchstwertung vergeben, das verhindert leider der eine oder andere hier genannte Kritikpunkt.
Nichtsdestotrotz war es insgesamt aber, als Fazit, ein immer noch sehens-und hörenswertes Konzert eines ein wenig altersmüde wirkenden Bryan Ferry.
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am 20. März 2016
Es ist schon bemerkenswert, was hier so alles zur stimmlichen Leistung von Bryan Ferry geschrieben wird! Ein Rezensent versteigt sich gar dazu, zu behaupten, er habe seine einstmals grandiose Stimme verloren! Andere sprechen von Abstrichen, die man wegen seines Alters machen müsse und die das Hörerlebnis trübten. Nachdem ich auf der englischen Amazon-Homepage kaum solcherart kritische Stimmen fand, und diese Aufnahme insgesamt sehr viel besser wegkamen, war meine Neugier geweckt: Haben Engländer und Deutsche unterschiedliche Maßstäbe, unterschiedliche Musikanlagen oder verschieden "gestimmte" Ohren?
Mein Eindruck nach dem Abspielen von CD und BluRay: wer hier von deutlichen stimmlichen Einbußen schreibt, die gar das gesamte Hörerlebnis negativ färben, der übertreibt maßlos! Sicher, Ferrys Stimme ist älter geworden, etwas rauher, interessanterweise eher in den Tiefen als den Höhen - was übrigens schon auf den Dylanesk-Aufnahmen (Studio und Live) zu hören ist - aber dadurch keineswegs weniger ausdrucksstark! Zudem sind die Backgroundsängerinnen derart genial in den Mix integriert, dass es sehr schwer fällt, selbst wenn man ausgesprochen analysierend hört, herauszuhören, wer für was verantwortlich ist. Das Gesamtergebnis ist jedenfalls absolut zufriedenstellend! Hier wird die großartige Popmusik, die Ferry über mehr als vier Jahrzehnte erschuf, in jeder Hinsicht herausragend dargeboten. Neben den gesanglichen Leistungen vermögen auch Band und Sound voll und ganz zu überzeugen - und das ist doch das Wichtigste bei einer Konzert-Aufnahme, oder? Hier wird übrigens nicht nur mit sehr viel Stil und Können musiziert, sondern auch mit Herz und Engagement. Und das gilt für das gesamte Ensemble!
Ich kann also nur jedem Freund von Ferrys Kunst raten: Ignoriert das Gemecker und schafft Euch diesen (vielleicht letzten überragenden) Konzert-Mitschnitt Bryan Ferrys an!
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am 16. Mai 2016
Was haben Bryan Ferry und Bordeaux gemeinsam? Ein guter Jahrgang muss lange reifen dann wird er klasse. Diese Live Aufnahme aus Lyon ist wirklich ein Genuss. Gute Song-Auswahl und eine wirklich gute Begleitband. Ein Muss für den Fan.
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am 28. September 2015
Ja, ja. Ja, meine Vorredner haben alle Recht und liegen doch falsch. Mr. Ferry ist ein hervorragender Musiker, der sich im Musikgeschäft seine Persönlichkeit bewahrt und erhalten hat. Weiterhin wird auch er wie alle anderen Menschen auch älter und er tut dies sinnvoll und authentisch ohne sich auf den allgegenwärtigen, lächerlichen Jagger-Jugendkult einzulassen. Mr. Ferry legt hier eine tolle Live-Aufnahme vor, die eine tolle Atmosphäre wiedergibt während er sich zu keinem Zeitpunkt an das Lyoner Publikum anbiedert. Er rettet auch nicht die Welt (andere singen Street Fighting Man vor Investmentbankern ohne vor Scham rot zu werden) sondern er ist und bleibt eine Oase in der Wüste. Und am Ende fliegen bei ihm die Sitzkissen von den Bänken - zu Recht. Bitte mehr von diesem Mann!
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am 13. Juni 2016
One of the best concert I have seen. Bryan Ferry is in great shape and the band is super good.
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am 10. Januar 2016
Eigentlich alle live Auftritte des Iren sind nicht nur musikalisch, sondern auch in der Bildführung ein ästhetischer Genuß. 'Vergleiche zum persönlichen Konzert sind immer gegeben; zwar verfährt B.F. immer nach dem gleichen Muster - aber wenn man ihn ästhetisch mag, mag man ihn eben, denn dann passen sowohl die Texte wie auch die Bühnenauftritte sehr gut zueinander. Schade, daß derartiges immer seltener wird!
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am 10. November 2013
Es war wieder eine große Freude eine neue Live-DVD von Bryan Ferry einschieben zu können. Bei den ersten Songs hatte ich noch die Befürchtung, dass Bryan Ferry nicht bis zum Schluss durchhalten kann - er war sichtlich stark erkältet, was man nicht nur an dem Schal sieht sondern auch im Gesicht sah er etwas angegriffen aus. Er hielt aber sehr gut durch - ich hatte das Gefühl, dass er etwas genommen hat denn ab ca. der Hälfte des Konzertes drehte er plötzlich auf und agierte so wie man ihn von den anderen Konzerten kennt. Die Musiker waren wie immer absolute Spitze ! Schön, dass immer wieder Raum blieb für das eine oder andere längere Solo.
Wieder einmal ist diese DVD von Bryan Ferry ein Gesamtkunstwerk von besonderer Qualität. Ich denke für eine DVD-Aufnahme geben er und seine Musiker wirklich alles. Ich hatte vor 5 - 6 Jahren ein Konzert mit ihm in Hamburg im CCH gesehen - das Konzert hatte nicht annähernd die Klasse wie dieses hier. Okay, Pech gehabt !
Diese DVD ist für Fans ein wirkliches Muss !
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am 21. September 2013
Musikalisch steht dieses Konzert für höchste Perfektion, und gerade deshalb enttäuscht Bryan Ferry hier. Erstmals wird bei diesem Konzert deutlich, dass er seine grandiose, ganz besondere Stimme verloren hat. Er haucht die Songs heiser ins Mikro, wird von der Musik schier überrollt. Und nicht nur das. Bryan Ferry hat auch seinen Charme und seine Ausstrahlung verloren. Er wirkt farblos und uninspiriert. Die großen Momente hat dieses Konzert, wenn der einstige Meister sich zurückzieht und die Musiker zusammen mit den grandiosen Background-Sängerinnen das Ruder übernehmen. Traurig und enttäuschend ist das. Leider. Denn ich bin ein großer Roxy-und-Ferry-Fan.
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am 21. Februar 2014
Ein sehr vielseitiger Künstler, mit einer tollen Stimme, gibt hier ein Konzert mit super Begleitmusikern. Man sieht sich das Konzert auch nach mehrmaligem Betrachten nicht über.
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