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Die Gewöhnungsphase für dieses Album war etwas länger als Normal üblich. Ich hatte noch nie von diesem Musiker gehört, auch der beiliegende nette Brief überzeugte mich nicht sofort, solche Schreiben liegen allen CDs bei. Also stand das Album erst mal weit hinten auf dem Regal auf dem ich die "Neuen" erst einmal parke.
Zum Jahresende habe ich mir die Zeit genommen und mir das Album mehrmals angehört und nach jedem Durchgang geviel es mir besser.
Was dieses Album so ungewöhnlich macht sind die Art und Weise wie hier der Blues zelebriert wird. Es klingt erst einmal sehr Modern und doch hört man alle klassischen Elemente wie Slide-Gitarre, Harmonika und die akustische Gitarre. Die Rhythmusabteilung sorgt für einen stampfenden groove wie man ihn im R&B gewöhnlich hört. Sean O'Connor spielte eine exzellente Gitarre, ob nun akustisch, elektrisch oder slide...alles klingt sehr gut.
Und die Harp von Paddy Smith ist die wahre Freude. Das er mehr als 10 Jahre in Chicago verbrachte kann man ab und an hören. Seine Vorbilder sind Little Walter und Paul Butterfield. Er gehörte viele Jahre zur Hausband im House Of Blues, stand dort mit vielen Größen des Blues auf der Bühne. Vor zwei Jahren zog es ihn zurück in die Heimat Irland. Er wohnt 50km nördlich Dublin. Hat dort in kurzer Zeit eine Band zusammengestellt und im September 2013 dieses Album eingespielt.
Sean O'Connor - Gitarre/slide/Akustik-Gitarre/Banjo, Frank Chircop-Drums und Dave Byrne am Bass.
12 Titel sind auf dem Album und es läuft knapp 38 Minuten in meinem CD-Spieler.
Was sofort auffällt ist der Bass, der ist Abgrundtief und drückt in die Magengrube. Wenn man das Album zum ersten mal hört versucht man es irgendwie ein zu ordnen, zu vergleichen. Es ist mir nicht gelungen.
01 Poor me, beginnt mit einer akustischen Gitarre und könnte auch Hillcountry Blues, bis nach 30 Sekunden der Bass & das Schlagzeug einsetzt. Jetzt hört man Hillcountry Blues mit Drum&Bass aus dem R&B Genre. Die Harp ist Klasse gespielt. Was ein Mix. Chicago trifft auf Delta-Blues und das ganze auf einem R&B Teppich.
02 Let those Blues in, ist R&B pur bis, ja bis die Harp einsetzt, auch bei diesem Song gelingt das Täuschungsmanöver.
03 Hard times, kommt sehr modern daher. Stampfender Rhythmus untermalt mit einer akustischen Gitarre. Dann packt Paddy seine Harp und ab geht die Post....!!
04 Come Home Girl, wieder ein sehr moderner Song mit loops usw. aber die Harp ist und bleibt einfach Klasse.
05 Hope, ist ein sehr schöner Song. Klingt sehr nach Roots-Blues-Country.
06 I keep on runnin', ein wunderbarer Song, sehr viel Roots mit viel R&B akustischer Gitarre. Paddy erzählt uns von seinem Leben in Chicago...
07 Blue Skies, es überwiegt die Roots Music aber es bleiben die ungewöhnlichen Klänge der Harp und des Akkordeons die diesen Song interessant machen
08 I got lovin' if you want it, den Song kann man auch in jeder Jazz Lounge spielen. Gefällt mir nach jedem hören besser!!
09 Billy and John, wenn der Song einsetzt denk man an Hillbilly, Bluegrass....aber nicht lange, dafür sorgen Paddy und die Rhythmus Mannen. Sean zieht gnadenlos sein Banjo Part durch, da können die anderen noch so modern klingen, die Wurzeln bleiben im Hillbilly. Paddy entlockt seiner Harp ein 1A Solo.
10 If you see my Baby, Chicago is back in Town...nur solange sie es zulassen denn sie nehmen den Zug Richtung Süden und machen kurz Stopp in Memphis bis weiter geht nach New Orleans. Mein Favorit!
11 Cook County Hop, wenn man mehr als 10 Jahre in Chicago lebt kann es passieren das man auch mal eingebuchtet wird, davon kann auch Paddy ein Lied singen. Er macht es auf seine ganz eigene Art.
12 Judas, ist low down Country Blues und kommt ganz Frisch zubereitet aus dem Delta, nördlich von Dublin....bis, ja genau bis die R&B Maschine einsetzt.

Sehr zu empfehlen, das Album sortiere ich inzwischen in die Top 10 für 2013 ein.
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