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Kundenrezensionen

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am 15. Juni 2014
Jeder, der Puzzles, Rätsel, Ironie, Sarkasmus, Humor und ganz besondere Aha-Effekte mag, ist mit "Sherlock" mehr als gut bedient. Dieses Genie bewegt sich so gekonnt zwischen Realität und Wahnsinn, dass ich selbst bei mehrfachem Anschauen immer noch ins Staunen gerate und ist dabei ganz weit entfernt von "Unwirklichkeit", was ich überhaupt nicht tolerieren würde.Alles ist logisch, taktisch klug und raffiniert - aber eben nur für ein Genie durchführbar und für einen gewöhnlichen Menschen immer erst hinterher nachvollziehbar. Gerade deshalb bin ich von dieser Serie so fasziniert.
Staffel 3 krönt die bisherigen Folgen.
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am 14. April 2014
Die dritte Staffel von Sherlock ist wohl speziell für die Fans der Serie gemacht! Die Drehbücher sind wie immer TOP: Brilliante Plots, perfekte Dialoge, Benedict Cumberbatch und Martin Freeman in Höchstform, Situationskomik vom Feinsten, alles trotzdem very British. Die erste Folge dreht sich vor allem um den "Tod" Sherlocks im Reichenbach-Fall. Ein absoluter Geniestreich, wie der "Fall" aufgelöst wurde! Die zweite Folge steht im Zeichen der Hochzeit von John Watson. Ich hab Tränen glacht! Die Folge gleitet aber trotzdem nicht ins Lächerliche ab. Das Drehbuch ist fantastisch: Wenn man es genau nimmt zeigt der Film den Ablauf des Hochzeitstages von John und Mary von morgens bis abends allerdings mit vielen Flashbacks. Ich bin eigentlich kein Freund von Flashbacks, aber hier sind sie so brilliant eingesetzt, dass sich diese Folge wie ein Mosaik zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügt: Es wird geheiratet, ein Fall wird gelöst, eine Trauzeugenrede wird gehalten (in kompletter Sherlock-Manier: Desaster und Brillianz treffen aufeinander. Die Rede ist legendär!). Und alle drei Dinge geschehen auch noch gleichzeitig!
Über die dritte Folge will ich nichts verraten (Spoiler!), aber es sei Folgendes gesagt: Der Bösewicht stellt meines Erachtens alle bisher dagewesenen Sherlock-Baddies in den Schatten, absolut atemberaubend gespielt. Was die Handlung betrifft, nur eines noch: Sauerstoffzelt bereitstellen! Es wird eine emotionale Achterbahnfahrt.

Es gibt einige Kritiker, die beanstanden, dass in dieser Staffel die Kriminalfälle zu kurz kommen und zu wenig Mord- und Totschlag herrscht. Diesen sei gesagt: Sherlock ist keine Detektivserie, sondern eine Serie ÜBER EINEN DETEKTIV! All denen, die lieber einen Mordfall nach dem anderen gelöst haben möchten, rate ich eher zu Tatort.
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am 1. Juli 2014
Wenn Sir Arthur Conan Doyle noch leben würde - er wäre begeistert. Diese Staffel bietet, zwar nicht in den einzelnen Episoden, jedoch in ihrer Gesamtheit, nochmals eine Steigerung zu den beiden vorherigen. Genau genommen ist es auch eine große Geschichte, die in 3 Teilen dargeboten wird. Dabei finden neue Figuren, wie Watsons Ehefrau, nicht nur nahtlos Eingang in die Handlung, sondern tragen die Story mit, sind gut für mssive Überraschungseffekte und bereichern durch die privaten Einblicke in das Leben der beiden Protagonisten den Spielrahmen. Dass die realen Eltern von Benedict Cumberbatch nun auch im Film die Eltern von Holmes spielen ist ein nettes Detail am Rande, was die Freude an den momentan besten Kriminalgeschichten in TV und Kino nochmals erhöht. Und wenn man sich die Making Of Reportagen auf der DVD ansieht versteht man auch, warum diese Filme so gut sind. Es ist die Liebe zu den Details, die Spielfreude und -virtuosität der Darsteller, die Kreativität der Macher, die sich auf dem Bildschirm wiederfinden und uns den zur Zeit besten Fernsehgenuß bescheren. Sowohl Technik, Design, Musik, Darstellung, Drehbuch und Regie wären auch durchaus kinowürdig und könnten den britischen Touch - der bei der Bond Reihe dem Actionkino geopfert wurde - wieder zurück bringen.
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am 12. Juni 2014
Mit der hier vorliegenden dritten Staffel von SH haben sich die Macher von den vorher beschrittenen Wegen entfernt. Diese Staffel ist mehr dem zwischenmenschlichen Verhältnis von Sherlock und John sowie dessen Beziehung zu Mary aber auch zu seinem Bruder Mycroft gewidmet. Wer also klassische "Deduktionen" eines SH wie aus Staffel eins und zwei erwartet - der liegt hier falsch!
Sherlock gerät in dieser Staffel auf die "menschliche" Seite seiner Existenz: wir sehen ihn weinen, leiden, küssen (schmacht! :-) ), um seinen Freund kämpfend, lachend - alle Bandbreiten der Existenz auslebend. Und ja, wir sehen ihn - gescheitert. (wenn man das Erschießen eines widerwärtigen Erpressers als Scheitern bezeichnen kann!) Einige kritisieren diese Staffel dafür, vor allem für das Ende des in den Medien aufgebauten neuen Gegners - ich kann das schwer nachvollziehen. Mir erscheint es sehr stringent, dass Sherlock einen Gegner in den Kopf schießt, genau dahin, wo nach seiner Logik dessen Bedrohungspotential existiert!
Aber von Beginn an: die erste Folge "Der leere Sarg" handelt vom Wiederauftauchen Sherlocks. Wir erfahren, was er die beiden Jahre gemacht hat, in denen alle Welt glaubte, er sei tot. Wir erfahren, wie sehr John in Sherlock einen Freund sah, wie er um ihn trauerte. Wir erfahren auch etwas über die Bruder/Bruder-Beziehung zwischen Sherlock und Mycroft - ehrlich: ich bin froh, dass mein Bruder so nicht drauf ist.... Im Endeffekt lernen wir in dieser Staffel auch, dass Mycroft nicht der "Dümmere" der beiden Brüder ist, sondern eigentlich der "Schlauere", und wie sehr Sherlock in seiner Kindheit auch unter seinem älteren Bruder leiden musste; der ihn aber auch immer wieder angetrieben und zu Höchstleistungen geführt hat (und noch führt!)
Eingeführt wird auch Mary, die neue Freundin von John (gespielt von Amanda Abbington, auch im "wahren" Leben die Partnerin von Martin Freeman). Dass diese Beziehung ernst ist, wird spätestens im 2. Fall klar ("Im Zeichen der Drei"), als sich diese Folge um die Hochzeit von John und Mary dreht.
Dennoch muss Sherlock in der 1. Folge erst einmal seinen Freund versöhnen, was ihm nicht so leicht fällt. Wie sehr er John getroffen hat mit seinem gefakten Tod, wird Sherlock ziemlich deutlich gemacht. Wer jedoch meint, es würde zweifelsfrei geklärt werden, wie Sherlock seinen Sprung vom Dach überleben konnte, der sei auch hier getäuscht. Die Autoren spielen ziemlich genial mit diversen Möglichkeiten und - wo ich mich hätte schlapp lachen können - mit dem Fan-Hype, der um diese Staffel zwei entstanden ist. Es endet in dieser Folge wie es enden muss: John gerät in Gefahr, Sherlock rettet ihn - und das Eis ist gebrochen (und der neue Gegner eingeführt!). Diese Folge ist übrigens die einzige in dieser Staffel, mit einem wirklichen Kriminalfall - aber das nur am Rande.
Die Folge 2 handelt, wie bereits gesagt, von John und Mary's Hochzeit. Falls er es nach seinem gefakten Tod noch nicht endgültig gemerkt hat, nun bekommt er es deutlich mitgeteilt: Sherlock ist John's bester Freund und er macht ihn zu seinem "Best Man", also seinem Trauzeugen. Aber Hilfe: zum Amt des Trauzeugen gehört nicht nur die Vorbereitung auf diesen wichtigen Tag (Mary's alter Freund, der kleine Junge - schmunzel!) sondern auch die Rede auf das Brautpaar. Diese gerät, wie nicht anders zu erwarten, ein wenig ausgefallener, als man das so kennt. Aber wir erfahren sehr viel über Sherlocks Gefühlswelt, die durchaus da ist, auch wenn man das manchmal nicht so meint! Während seiner Rede lässt Sherlock noch einige Fälle Revue passieren, löst so nebenbei noch zwei ungeklärte Fälle und, das hat mich wirklich tief bewegt, versichert John und Mary seiner unverbrüchlichen Zuneigung, und dem Versprechen, immer für sie da zu sein.
Was vermeintlich "rührend aber nebensächlich" zu sein scheint, entpuppt sich in Folge 3 (die sinnigerweise "Sein letzter Schwur" heißt!) als schwere Hypothek. Wir haben ja in den ersten beiden Staffeln schon so manches Bedrohungsszenario von Sherlock und John erlebt, aber was in dieser Folge passiert, ist einfach hammer! Ich will nicht alles verraten, aber die Szene, in der Sherlock angeschossen wird und im Grunde in den Tod geht - dies wird geschildert quasi aus dem Kopf von Sherlock hinaus. Ich saß vorm TV, mir blieb der Mund offen stehen - wie das gespielt wurde von Benedict Cumberbatch.. grandios! Diese Folge hat mich extrem berührt, mich fassungslos vorm TV kleben lassen, mich tagelang nicht losgelassen. Warum? Ansehen! Sie enthält ein paar erwartet unerwartete Wendungen und die oben bereits erwähnte Lösung ist - nun ja, für SH-Puristen wohl schwer erträglich, aber durch die Entwicklung der Charaktere in dieser Staffel wohl die einzig mögliche für Sherlock um seinen Schwur zu halten.
Der bereits so oft erwähnte Cliffhanger: ich weiß nicht, ob Moffat/Gatiss wirklich gehofft haben, einen neuerlichen Hype um ein Staffelfinale auszulösen oder nicht. Ob "Er" zurückkehrt, bleibt ebenso offen, wie der genaue Ablauf von Sherlocks vorgetäuschtem Todessprung - da können wir noch einiges erwarten. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann höchstens, dass ich die Figur des Gegenspielers Magnusson nicht wirklich ausgereizt fand. Ja, der Typ war widerlich, fast schon pervers und es hat mich alle Mühe gekostet, zu verstehen, wie Sherlock bei Johns Demütigung so ruhig bleiben konnte. Aber dennoch: es war fast ein wenig enttäuschend, wie schnell es vorbei war, und wie sehr dieser Gegenspieler so gehypt wurde.
Erwähnt werden sollte, wie wahrscheinlich so oft, die glänzende Chemie der beiden Hauptdarsteller, die sicherlich auch ein Teil des großen Erfolges ausmacht. Bleibt mir nur noch, inständig die Macher anzuflehen, uns nicht wieder 2 Jahre auf die nächste Staffel warten zu lassen - angesichts des Erfolgs der beiden Protagonisten wohl ein frommer Wunsch!
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am 15. Januar 2014
Ich habe alle drei Folgen der 3. Staffel in den letzten Wochen auf BBC gesehen und es hat mich umgehauen. Das war so ziemlich das Beste was ich seit langer Zeit in TV oder Kino gesehen habe. Fantastische Schauspieler (bis in die kleinste Nebenrolle), großartige Story ( ich saß teilweise mit offenem Mund vor dem Bildschirm), mitreißende Dialoge und innovative Umsetzung, die man so im deutschen Fernsehen nicht findet. Daher kann ich es kaum erwarten die drei Folgen auf DVD immer wieder sehen zu können. Die ersten 2 Staffeln habe ich natürlich schon.
Ach ja, und Benedict Cumberbatch ist einfach eine Offenbarung :-)
Kann man auch 6 Sterne geben????
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am 14. Juni 2014
Ich bin seit der 1. Staffel dabei und auch die 3. Sagt mir sehr zu. Es mag Streitpunkte geben…die Fälle stehen im Hintergrund, die Charakerstorys sind die eigentlichen Handlungen.
Ja….stimmt. Auch kann man sagen dass die eigentlichen Ereignisse mehr eine Bühne für die Charaktere darstellen und man das Hauptaugenmerk auf die Verbindungen von Sherlock, John und Mary gelegt hat.

Das mag nicht jedem gefallen, es ist sicher ein Unterschied zu früheren Folgen…aber mir gefällt es. Auch das Sherlock ein wenig zu tauen beginnt, Emotionen zeigt die man fast als menschlich verstehen könnte…gefällt nicht jedem. Mir schon. Es handelt sich bei dieser Staffel also meiner Meinung nach um eine reine Geschmackssache. Und meinen trifft es völlig. Ich sehe sie als gelungene Fortsetzung der ersten beiden an, finde die Weiterentwicklungen der Charaktere gelungen…auch wenn stellenweise ein wenig…dick aufgetragen wurde…Stichwort: Marys Vergangenheit….aber daran scheitert meiner Meinung nach absolut nichts.
Traurig dass man, ersten Gerüchten zufolge, wohl wieder bis 2016 warten muss bis die nächste Staffel erscheinen wird.
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am 15. August 2014
Ich habe die Filme mehrmals anschauen müssen/dürfen bis ich verschiedene Nuancen erkannt habe.
Aber genau deshalb kauft man sich eine DVD um die Filme öfter sehen zu können. Auch die Original-Stimmen waren wieder ein Erlebnis wert.
Die manchmal feine Ironie kommt eben erst in Englisch perfekt rüber
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am 22. Juni 2014
Von Staffel zu Staffel wird die Serie noch besser! Wer die ersten beiden Staffeln kennt und liebt, sollte die dritte Staffel nicht verpassen.

Zunächst beginnen wir mit dem großen Rätsel um Sherlocks Überleben nach dem Todessprung und dem Wiedersehen mit John. Dann steht die Hochzeit von John und Mary, meine persönliche Lieblingsfolge bis jetzt! Doch auch im Staffelfinale erwarten uns wieder viele Geheimnisse, Freunde und Gegner - und natürlich erneut eine (wenn nicht gar mehrere) überraschende Wendung...

Sherlock in der Gegenwart - brilliant! Benedict Cumberbatch und Martin Freeman habe ich noch nie besser gesehen. Sie sind die perfekte Besetzung und machen die Serie erst zu dem Erfolg, der sie ist...
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am 5. Juni 2014
Spannend, unterhaltsam und richtig gut. V.a. Folge 1 und 3 haben mir sehr gut gefallen. Für mich war Folge 2 etwas schwächer, weil sehr viel Monolog und wenig "action" vorkamen, aber sie war als Bogen zwischen 1 und 3 notwendig. Die 3 Folgen der 3. Staffel sind anders als die der beiden vorangegangenen, aber damit nicht schlechter. Großartig finde ich den Spannungsbogen, der über drei Folgen gehalten wird, in Staffel 3 noch mehr als in 1 und 2. Letztlich sind die Staffeln jeweils eine Einheit.

Über die Mitwirkenden wurde schon alles gesagt, es ist einfach richtig gutes Spiel. Im Englischen Original gefallen mir die Dialoge noch etwas besser als in der Synchronisation, weil die Stimme / Sprache als Ausdrucksmittel noch mal akzentuierter ist. Die bildliche Umsetzung ist toll, ja, mehr Tricks als in 1 und 2, aber die sind für meinen Geschmack gut eingesetzt und keinesfalls übertrieben.

Habe viele Kritiken gelesen, die meinen, SH sei zu "soziopathisch" oder "zu wenig auf die Fälle zentriert" in dieser Staffel. Aber das Antisoziale hatten wir schon in Staffel 2 (Fenstersturz) und genau das macht ja diesen Charakter aus, das Unberechenbare, das Kompromisslose z.T. Eiskalte und das Schwanken zwischen "gut und böse". Auch die Weiterentwicklung der Figuren und deren Beziehung untereinander finde ich eher eine Bereicherung, für mich ist neben den Fällen auch die Frage spannend, wieso die Hauptcharaktere sind wie sie sind und wie sie sich zueinander entwickeln. Der Fall ist das Bonbon und gerade in Folge 3 extrem gut gelungen. Mir gefällt Magnussen deutlich besser als Moriaty, den ich irreal empfunden habe. Magnussen ist greifbar und daher für mich "gruseliger". Da ist jeder anderer Meinung, für mich ist Staffel 3 die logische Konsequenz, wenn man die Serie weiterführen möchte, und der bisher beste Teil.
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am 11. September 2014
Endlich ist er zurück. Der Held, der von sich sagt: Helden existieren nicht. Und selbst wenn – dann wäre ich keiner von ihnen.

Und schon taucht man ein in dieses absolut mitreißende Emotionsfernsehen, die brillanten Bilder und Kamera-Einstellungen, die Schönheit der Drehorte, verbunden mit der großartigen Spielfreude und Darstellungskunst der Schauspieler und den schrägen Dialogen.

Film 1: Der leere Sarg

Wie geht es John Watson? Wir erleben die tiefe Trauer und den Umgang mit dem Verlust seines besten Freundes. Auch von Sherlocks Verbleib erfahren wir etwas. Bis sie sich endlich endlich wiedersehen, wobei dieses Treffen buchstäblich danebengeht, mit Sherlocks typischer Ungeschicklichkeit im Umgang mit Menschen, denn er versucht in geradezu hilfloser Weise mit einem Witz John zu sagen, dass er am Leben ist. Genial gespielt von den beiden Hauptdarstellern, über Johns Gesicht laufen nacheinander seine ganze Fassungslosigkeit, seine Trauer, die schließlich in Wut umschlägt. Mehr sei nicht verraten. Und so dauert es, bis es wieder Johns Sherlock und Sherlocks John ist, Sherlock hat einen hochgefährlichen Fall zu lösen, muss John aus großer Gefahr retten und am Ende stehen wieder einmal beide am Abgrund in Lebensgefahr - gerade da passiert mit einem wieder einmal miesen Trick von Sherlock die endgültige Versöhnung. Dazwischen immer wieder die Lösung, wie Sherlock in "Der Reichenbachfall" überlebt hat. (oder??)

Film 2: Im Zeichen der Drei

John Watson heiratet seine Mary Morstan. Wer sonst als sein bester Freund Sherlock könnte sein Trauzeuge sein, sein "best man". Und es passiert - sie duzen sich, endlich! Wobei man sich natürlich sofort fragt, ob das gutgehen kann, mit der Trauzeugenrede, wenn man sich Sherlocks Zynismus, seinen Blick auf andere Menschen vor Augen hält. Aber er ist doch ein Genie, ein gewandter Wortakrobat, das muss einfach genial sein! So schafft er es, typisch Sherlock, zwischen für eine Hochzeit unpassenden Bemerkungen und absolut rührenden und wunderbaren Worten über John hin- und herzuswitchen und eine unvergessliche Rede abzuliefern. Immer wieder werden hier mit viel Witz Rückblicke auf die Hochzeitsvorbereitungen, auf den absolut lustigen Junggesellenabschied der beiden Freunde, der statt leicht beschwipst in einem ordentlichen Rausch endet und auf einen Fall, den sie nicht lösen konnten, der aber mit der Hochzeit verknüpft ist, eingeblendet. So muss Sherlock mitten auf der Hochzeit einen überaus kniffligen Fall aufklären.

Film 3: Sein letzter Schwur

Ein neuer Bösewicht taucht auf, bereits im ersten Film kurz zu sehen: Charles Augustus Magnussen. Er ist kein Mörder und kein herkömmlicher Verbrecher. Er handelt mit Informationen über andere Menschen, mit denen er sie erpresst. Er kennt von jedem Menschen den "Druckpunkt". Sherlock nennt ihn den "Napoleon der Erpresser" und verabscheut ihn zutiefst. Großartig, wie Lars Mikkelsen diesen geradezu widerlichen Kerl spielt.

John fehlt in seinem mittlerweile beschaulichen Eheleben das Abenteuer. So holt er einen Nachbarn aus einem abbruchreifen Drogenhaus und findet dort auch Sherlock, der angeblich "Undercover" unterwegs war. Hier gibt es viele komische Einzelheiten, die ich nicht alle ausführen kann. Sherlock soll die für eine Klientin kompromittierenden Unterlagen wiederbeschaffen, die in den Besitz von Magnussen gelangt sind. Nebenbei hat er auch eine dem fassungslosen Watson präsentierte Freundin. Schließlich wird er mit einer Schusswunde von einer völlig unerwarteten Person schwer verletzt und es scheint um ihn geschehen. Hier wird in unglaublichen Bildern sein Erleben der Geschehnisse dargestellt und als er sich ins Leben zurückkämpft, sieht man ebenso die Bilder, die in seinem Kopf ablaufen, zum Beispiel sieht man seine Hand, die über die markante Tapete daheim in der Bakerstreet streicht, in einem Licht, als würde die Nachmittagssonne darauf scheinen. Gänsehaut, man sitzt mit offenem Mund vor dem Fernseher. Am Schluss will Sherlock John und Mary unter die Arme greifen, hat aber Magnussen unterschätzt und begeht eine große Dummheit, worauf er von seinem Bruder Mycroft in die Verbannung geschickt wird. So rührend der Abschied von John am Flugzeug, unter anderem mit den Worten "Auf die beste aller Zeiten, John!"
Da taucht aber ganz am Ende jemand auf...
Gerade hat "Sein letzter Schwur" SIEBEN EMMYS kassiert! Warum wohl...

Ja, in dieser dritten Staffel wird viel Zwischenmenschliches gezeigt. Für jemand, der Sherlock nur als eiskalten, deduzierenden Detektiv sehen möchte, ist das vielleicht eine Enttäuschung. Aber gerade auch das Persönliche, der Hintergrund von Sherlock ist interessant und man merkt, dass die Menschen um ihn herum ihm doch etwas bedeuten, und das ist wichtig. Wie könnte sonst diese tiefe Freundschaft zwischen ihm und John Bestand haben und größer werden. Dennoch bleibt Sherlock er selber und er wird immer wieder unmögliche Dinge tun. Und ich finde, auch in der dritten Staffel gibt es genug Spannung und Originialität mit den gezeigten Fällen. Wer lediglich Krimi mit Spurensuche und -deutung sehen will, der findet bestimmt bei den laufenden Serien im Fernsehen etwas. Es gibt genügend.

Mein Fazit: Ich habe noch nie eine bessere Serie gesehen. Die dritte Staffel ist genauso großartig wie die beiden ersten, dennoch anders, noch komischer, tiefgründig und die eingefangenen Bilder und Tricks noch atemberaubender. Schokolade für die Augen.
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