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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen108
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--- Inhalt & Kritik ---

Eine optische Täuschung begrüßt den Pet-Shop-Boys-Fan im Jahr 2013, als er das zwölfte Studioalbum des Synth-Pop-Duos ELECTRIC vorbestellen will. Die blauen Striche, die ein symmetrisches Muster bilden, lassen Beweglichkeit und Dreidimensionalität aufkommen. Das Auge verfängt sich in dieser Illusion, dass es einem schwindelig wird.
So in etwa wirkt auch die dazugehörige Platte der Pet Shop Boys, die mit dem Titel AXIS vielversprechend eröffnet wird. Verspielte Instrumentalpartien sind an der Tagesordnung, die von Neil Tennants gehauchtem Sprechgesang begleitet werden. AXIS könnte durchaus das Intro einer verschollenen TV-Actionserie aus den Achtzigern gewesen sein, so melodisch und aufweckend wie es wirkt.
Der zweite Höhepunkt ist die hippe Kollaboration mit dem Rapper Example in THURSDAY, mit dem die Discoikonen zu ihren Wurzeln zurückkehren. Der Track riecht dazu total nach dem Produzenten Stuart Price, der ein Händchen für massentaugliche Discomusik mit zurückhaltenden Beats und klanglichen Spielereien besitzt. Er hat bereits für Popgrößen wie Madonna und Take That Stücke komponiert, die sich als lang anhaltende Ohrwürmer entpuppt haben. THURSDAY gehört genau in diese Kategorie. Textlich handelt er übrigens davon, ein verlängertes Wochenende mit dem persönlich liebsten Menschen auf der Welt einzulegen - ideal als Soundtrack zum "Vorglühen" verwendbar!
Das Gleiche gilt für LOVE IS A BOURGEOIS CONSTRUCT. Wenn man die PSB-Klassiker vorangegangener Jahrzehnte schätzt oder Madonnas Longplayer CONFESSIONS ON A DANCE FLOOR liebt, sollte man unbedingt in diesen Track hereinhören.
Erwähnenswert, wenngleich nicht jedermanns Sache, erscheint auch SHOUTING IN THE EVENING. Dieses Lied steht für die Experimentierfreudigkeit der Pet Shop Boys, weil es wie die Vertonung ätzender Säure oder eines Drogentrips anmutet - hektisch und beißend. Eindrucksschindende Impulse hätte man sich auch für THE LAST TO DIE gewünscht, das ein Bruce-Springsteen-Cover darstellt, aber im melodischen Albumreigen vollends untergeht.

--- Die Doppelvinyl ---

Die neun Titel von ELECTRIC sind auf zwei audiophilen 180-Gramm-Schallplatten erschienen. Das Cover ist zwar nicht zum Aufklappen, aber es bietet genug Stauraum für die beiden dicken Scheiben. Deren Schutzhüllen wurden aus stabiler, hochglänzender Pappe gefertigt und tragen das Bild eines Pet Shop Boys auf der einen und die jeweiligen Songtexte auf der anderen Seite.
Ein Downloadcode wurde dem Set in Form einer Visitenkarte beigelegt. Für die Aktivierung müssen allerdings Name und E-Mail-Adresse angegeben werden. Dieser Datenangabezwang hinterlässt bei einigen Käufern sicherlich einen faden Beigeschmack.
Die hohe Qualität der schwarzen Vinyl kann der Download in seiner Datenrate von 192 kBit/s nicht halten. Der Standard für MP3-Dateien liegt mittlerweile bei 320 kBit/s um die Dynamik sauber zu halten und nicht zu Tode zu komprimieren.
Warum ist in der Titelinformation die Rede davon, dass es sich um Titel x von 11 handelt? Gibt es etwa zwei Bonustitel, von denen man nichts weiß? Dies ist höchstwahrscheinlich nur ein Eingabefehler...
Trotz allem ist die Zugabe der digitalen Version löblich, da sie traurigerweise nicht bei jedem Vinyl-Album dazugegeben werden. Würde dies geschehen, dann hätte die Schallplatte in der allgemeinen Käufergunst sicherlich eine weitere Steigung zu verzeichnen.

--- Fazit ---

Die 80er-Revival-Welle ist gerade wieder am Abebben. Die Masse ist wohl gesättigt vom hochenergetischen Synthiesound, der mit neumodischen Beats unterlegt wird.
Dabei hat das in der Masse untergegangene Popalbum ELECTRIC von den Pet Shop Boys seine Höhepunkte, die auf der audiophilen Pressung auf zwei 180-Gramm-LPs sehr gut zur Geltung kommen. Der Downloadcode, der leider nicht allzu hochqualitativ ist, rundet die Sache nichtsdestotrotz zu Genüge ab - vier Sterne.
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am 31. Juli 2013
Das ist ein PSB Album wie es sein muss, 9 gewaltig geladene Elektrosounds die sich gewaschen haben, nach dem letzten Album Elysium hätte ich nicht gedacht, das dieses Album so gut klingen würde, da ich Fan der PSB seit den 80ern, seit Westend Girls, aber 9 super Dancesongs, kann man stundenlang hören, macht immer wieder Spass, man fühlt sich gut 20 Jahre jünger. Eine Band für die Ewigkeit, einfach kult weiter so.
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am 12. Juli 2013
Die beste Nachricht ist, dass Electric der Beginn einer Trilogie ist. Es ist das erste von drei Alben, die von Stuart Price produziert werden.

Er hat es auf diesem Album geschafft, die ohnehin eingängigen Melodien dieser Songs einen druckvollen Sound zu verleihen, der absolut futuristisch klingt, obwohl sich oft mit wundervollen Retro-Synths in der Vergangenheit bedient wird (ohne dabei altes zu kopieren). Die Songstrukturen halten sich auf diesem Album nicht unbedingt an die Pop-Regeln, was sich gerade bei "Inside a dream" und "Fluorescent" sehr positiv auswirkt.

"Love is a bourgeois construct" ist der typischste PSB Song und das auf ganz hohem Niveau. Melodie (Klassik-Sample/H. Purcell), Sound und Lyrics in Perfektion. Dieser Song braucht Vergleiche mit It's a sin u. a. absolut nicht scheuen. Genauso wie Thursday, die kraftvolle Pop-Nummer mit dem Plädieren für den Donnerstag als Wochenendstart sich mit "West End Girls" und "Love comes quickly" messen kann. Diese Vergleiche sind nicht übertrieben.
Mehr ist nicht zu sagen, da vieles auch in anderen Rezensionen detailiert erklärt wird.

Man dachte Daft Punk bringen das Dance Album des Jahes heraus. Heruasgekommen ist ein GUTES Soft Rock/Pop Album mit Disco Anleihen.
Man denkt die Pet Shop Boys bringen ein Pop Album heraus. Herausgekommen ist das Dance Album des Jahres.
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am 1. Mai 2016
Ich habe die CD gestern bestellt. Laut Beschreibung wird eine MP3 Fassung mit angeboten. Diese kann ich jedoch nicht abrufen. Auf Nachfrage teilt mir Amazon mit, dass keine kostenlose Mp3 Fassung angeboten wurde.
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am 20. Juli 2013
Irgendwie habe ich das Gefühl mir wurde hier ein Wunsch erfüllt den ich schon immer hatte, ihn aber nicht beschreiben konnte - Pet Shop Boys liefern mit diesem Album mächtig ab. Hier können sich "angesagte" Künstler die sich derzeit im DanceFloor-Einheitsbrei verlieren eine ordentliche Scheibe abschneiden und einmal sehen wie perfekt elektronische Musik sein kann.

Dieses Album mit den Vorgängern zu vergleichen macht für mich wenig Sinn - jedes Album der Pet Shop Boys stellt ein eigenes und vor allem abgeschlossenes Kapitel dar. Bei Electric handelt es sich dabei eindeutig um einen weiteren, wenn nicht den Höhepunkt einer inzwischen 25jährigen Geschichte - es ist schlicht und einfach ein Meilenstein.

Macht weiter so Jungs !!!!
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am 14. Juli 2013
Also okay beim ersten durchhören war ich auch noch leicht erstaunt und wußte nicht was ich von der neuen Cd der Pet Shop Boys halten soll. Nach mehrmaligen Durchläufen kann ich nur sagen das dieses Album spitze ist und gar nicht so dem Sound der Pet Shop Boys entfernt ist. Dance & Electronic vermischen sich zu einem Sound der die Ohren umschmeichelt und sich dort als musikalischer Ohrwurm festsetzt. Bitte macht nicht den voreiligen Fehler das Album nach einmaligem Hören zu bewerten. Seine wahre musikalische Pracht entfaltet sich bei mehrmaligen Durchläufen. Anspieltipps: "Axis" ;"Fluorescent"( ähnelt Visage mit "Fade to Grey") und "THe Last to die".
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am 16. Juli 2014
Wir sind immer total begeistert, wenn es von den Jungs eine neue CD gibt und die gehört dann auch kurze Zeit später zu unserer Sammlung. Ein wieder sehr gelungenes Werk.
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am 15. Juli 2013
Ich kann die Bewertungen mit 3 oder weniger Sternen, wenn sie von „Fans“ geschrieben sind, nicht wirklich nachvollziehen. Wo wären wir als Musikliebhaber bzw. die Pet Shop Boys heute, wenn sie sich als Musiker nicht weiterentwickelt hätten und das neue Album genauso wie „Please“ 1986 klingen würde… Sicherlich nicht 2013 beim 12. Studioalbum! Stuart Price hat mit seinem Produktionsstil maßgeblichen Anteil an einer neuen direkten Discorichtung, nebenbei auch daran, dass ich mit Human“ bzw. „Confessions on a Dancefloor“ überhaupt Musik von den Killers und Madonna im Schrank habe. „Elysium“ ergeht es ähnlich wie „Behaviour“, den wahren Wert wird man erst nach Jahren wirklich raushören können… Aber Electric… Ich finde Keines der Stücke schlecht. Die ganze Platte ist eigentlich eine reine elektronische Symbiose. Auffallend aber für mich besonders: „Axis“ eröffnet die Platte ähnlich krachend wie „Time on my hands“ von „Disco 3“. „Bolshy“ versetzt mich mit seiner Leichtfüßigkeit in meine Kindheit zurück, „Fluorescent“ geradewegs in die Jugendzeit.
Mir sind viele der Tracks wichtig, die „nur“ Albumtracks bleiben und nicht als Single veröffentlicht werden – unter ihnen manch‘ Perle für die Ohren. „Legacy“ vom 2009er „Yes“ mit seinen orchestral, manchmal „kirmesartigen“ Passagen, auf Elysium war es „Ego Music“. Auf der neuen Platte ist es für mich „Shouting In the Evening“ mit dieser thematischen Zweiteilung: Die harten Dancepassagen auf der einen Seite, auf der Anderen unterbrochen von Neil Tennants in den Höhenlagen überzogenen Stimme.
Aber mit „Example“ einen Rapper in einem PSB-Titel, „ach du dicker Vater“…. nee doch nicht! Er fügt sich nahtlos und sehr angenehm in „Thursday“ mit ein.

E L E C T R I C – definitiv DIE Pop-/Dance-Platte des Jahres, die den Katalog der Pet Shop Boys bestens erweitert.
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am 12. Juli 2013
Alles begann mit einem Freudenschrei. Nachdem ich die Meldung vernommen hatte, das "Stuart Price" für die Produktion des nächsten Pet Shop Boys Album verantwortlich sein wird, war ich mehr als nur begeistert, denn ich kannte seine Produktionen bereits von anderen Künstlern und war von seinem Handwerk der Live-CD "Pandemonium" sowie der letzten Singleversion von "Memory of the Future" überzeugt. Doch fangen wir der Reihe nach an.

1. Axis:

Der Song dürfte bereits den Meisten aus dem YouTube-Trailer bekannt sein, welcher bereits vor Monaten im Netz auftauchte und einen musikalischen Vorgeschmack dessen bot, was man vom neuen Album erwarten kann; ein sehr Synth-Pop mäßiges Album im Stil der 80'er mit modernen Elementen und dieser Titel bringt es auch verdammt gut rüber. Dabei beschränkt sich der Track meist bis auf ein paar elektronisch verzerrten Samples wie den Worten "Electric Energy" auf rein instrumentale Sounds, die allerdings an einer Stelle des Songs etwas schräg und abgedreht wirken. - Hier entscheidet einfach der Geschmack, doch mir war es etwas zuviel des Guten. Trotzdem zählt der Track zu den Highlights und bietet genau den richtigen Einstand für die folgenden Titel.

Wertung: 8/10

2. Bolshy:

In den ersten Sekunden des Hörens fühlt man sich direkt wieder in die 90er zurück versetzt: Typische "Roland-Drumsets", wie man sie z.B. noch von Songs wie "Before" kennt. Neben Neil's Stimme sind hier auch russische Sprachsamples im Wechsel zu hören. Obwohl der Song musikalisch sehr angenehm klingt und an die guten, alten Zeiten erinnert, fehlt es ihm leider an einer eingängigen Melodie, an die man sich jederzeit zurück erinnern kann und wirkt etwas wie eine zweitklassige B-Seite. Da aber auch diese wie bei den meisten PSB-Songs stets hörenswert sind, kann man sich den Song auch ruhig ein zweites oder drittes mal hintereinander anhören. Dennoch bleibt hier das Gefühl, das den Herren musikalisch einfach nicht mehr eingefallen ist, was sich besonders am Schluß des durch die ziemlich eintönige Melodie bemerkbar macht.

Wertung: 6/10

3. Love is a bourgeois construct:

Der Anfang beginnt dumpf im typischen House-Style und entfaltet sein volles Volumen erst nach einigen Sekunden, ähnlich wie die altbekannten Hits von Eric Prydz. Die satten Drums tun ihr übriges und verleihen dem Song den berüchtigten Stil, den man von Stuart Price gewohnt ist. Zudem kommt hier auch eine relativ eingängige Melodie zum Zuge, die durchaus Orhwurm-tauglich ist, wenn da nur nicht wieder die soundmäßigen Totalausfälle wären, die sich nach der 5Min. Marke bemerkbar machen und eher nach Geräuschen eines 56K-Modems klingen oder "psychedelic Trance", was aber meines Erachtens in einem PSB-Song nichts zu suchen hat. Dies zerstört leider einiges an Atmosphäre, die sich bis dahin aufgebaut hat und wirkt einfach zu überdreht. Zum Glück ist der Spuk nach ein paar Sekunden wieder vorbei, so das der Song zu seiner ursprünglichen Struktur zurück kehrt. Abgesehen davon ist der Song jedoch durchaus hörenswert.

Wertung: 7/10

4. Fluorescent:

Auch dieser Song trägt einen gewissen Retro-Flair mit sich und ähnelt soundmäßig abgesehen von der Kick-Drum etwas dem Visage-Klassiker "Fade to Gray". Insgesamt ein hörenswerter Song ohne Totalausfall, der teilweise jedoch ein wenig "schief" klingt, was wohl beabsichtigt war. Trotzdem wirkt der Song auch hier eher wie eine B-Seite und es fällt sich beim ersten Anhören an Melodie und Text zurück zu erinnern. Insgesamt ein solider Song, der allerdings nicht jedermann's Geschmack sein dürfte; ich wurde damit leider nicht so richtig warm.

Wertung: 6/10

5. Inside a dream:

Auch dieser Song klingt anfangs ziemlich satt und vielversprechend, verliert allerdings dann wieder aufgrund der eintönigen Melodie an Energie, was spätestens beim Refrain auffällt. Doch dann plötzlich ab Position 2:15 baut sich der Song wieder auf und das nicht von ungefähr, sowohl musikalisch als auch von der Melodie her. Schade, das der Song immer wieder zwischen diesen Höhen und Tiefen hin und her schwankt, denn er hätte durchaus das Potential für einen Hit.

Wertung: 7/10

6. The last to die:

Dieser Song, welcher ursprünglich von "Bruce Springsteen" geschrieben wurde, klingt bereits von der ersten Sekunde an sehr vielversprechend und baut sich recht langsam auf, doch spätestens nach dem Einsetzen der Kick-Drum hat man sich zurecht gefunden. Auch hier liegt wieder das typische B-Seiten Prinzip zugrunde, so das man eine eingängige Melodie hier vergebens sucht. Allerdings leistet sich der Songs keinerlei störende Einflüsse oder übedrehte, psychedelische Elemente und zählt auf jeden Fall zu meinen Favoriten. Besonders gut kommt der Song übrigens über eine entsprechende Anlage im Auto oder der Disco.

Wertung: 8/10

7. Shouting in the evening

Auch dieser Song enthält wieder jede Menge abgedrehte und psychedelische Stellen, die man entweder lieben oder hassen kann. Zudem klingt Neil's Stimme hier arg und sehr unangenehm verzerrt. Insgesamt für mich der schwächste Song des Albums.

Wertung: 5/10

8. Thursday (featuring Example)

Endlich mal ein Song, der wirklich richtig typisch 80's klingt. Insbesondere Strings und Drums, die während der ersten Minute zu hören sind erinnern stark an die ersten PSB-Hits wie "West End girls" oder "Love comes quickly" (der Song, der mich ursprünglich zum PSB Fan machte) sowie einige Songs, die auf dem Album "Alternative" zu hören waren. Man fühlt sich gleich wieder 30 Jahre zurück versetzt und der Refrain hätte sogar Potential für eine Single. Für mich persönlich ist dies neben "Vocal" der stärkste Song des Albums, zumal hier auch endlich wieder Chris Lowe's Stimme zum Einsatz kommt (Textstelle: Thurstday, Friday, Saturday, Sunday). Etwas ungewohnt ist dagegen die RAP-Einlage von "Example", die im späteren Verlauf des Songs zu hören ist, was dem Song jedoch keinen Abbruch tut.

Wertung: 10/10

9. Vocal

Dieser Song wurde bereits einige Wochen vor der Veröffentlichung des Albums als Digital-Download veröffentlicht und ist zweifellos neben "Thursday" der beste Song des Albums, auch wenn der Song stellenweise ein wenig "überproduziert" wirkt. Die Melodie ist eingängig, fetzig und eignet sich auch gut für jede Tanzfläche oder im Auto. Schade nur, das er als letzter Track auf die CD gepresst wurde. Meines Erachtens hätte er sich als einer der ersten Songs wesentlich besser präsentiert.

Wertung: 9/10

Fazit: Der Wechsel vom bisherigen Plattenlabel "Parlophone" nach 28 Jahren hat den Jungs anscheinend gut getan, denn mit diesem Album zeigen sie, das sie so langsam wieder zu ihren Wurzeln zurück kehren. Allerdings waren meine Erwartungen scheinbar doch etwas zu hoch, denn ich hätte mir von einem Porduzenten wie "Stuart Price" weitaus mehr eingängige und hittauglichere Songs gewünscht. Letztendlich ist es nur bei 2-3 Titeln geblieben, die diese Erwartungen erfüllen konnten. Das ganze wirkt wie eine Bonus-CD im Stil von "Relentless", welche 1993 zusammen mit "Very" in limitierter Auflage erhältlich war. Besonders unbegreiflich für mich sind die ziemlich abgedrehten Einlagen im "Psy-Trance" Stil, die sich besonders im 3. und 7. Titel bemerkbar machen und es mir erschwert haben, den Track durchgehend genießen zu können. Zumindest schlägt dieses Album nach dem relativ enttäuschenden "Elysium" wieder den richtigen Weg ein, was mir mit viel Wohlwollen 4 Sterne Wert ist. Allerdings erwarte ich beim nächsten Album wieder mehr eingängige Titel, die man sich auch gerne mehrmals hintereinander anhören und mitsummen möchte. Zu erwähnen sei an dieser Stelle noch, das es nun endlich auch wieder eine ordentliches CD-Case gibt und nicht wie bei den Veröffentlichungen der letzten 4 Jahre eine simple Pappschachtel.
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am 12. Juli 2013
Das beste und koheränteste PSB Album seit vielen Jahren und das obwohl hier diesmal die Dance-Keule geschwungen wird wie seit "Relentless" von 1993 nicht mehr. Anders als damals (war ja nur die Beigabe zu "Very" im Prinzip) handelt es sich bei "Electric" um ein vollwertiges Studio Album der Pop Legenden. Und das hat es richtig in sich. Kein einziger ruhiger Song, keine Ballade, sondern ausschließlich feinste elektronische Tanzmusik. Teils retro, teils sehr modern, durchgehend aus einem Guss. Stuart Price, Neil und Chris haben hier eine super Arbeit vorgelegt. Es ist schwer Highlights hervorzuheben, weil jeder Track etwas besonderes ist, aber wenn ich es versuchen müsste, würde ich sagen, dass die besten Titel "Love is a bourgeois construct", "Fluorescent", "Thursday" (mit britischen Musiker und Rapper "Example") und "Vocal" sind. Nicht davon abschrecken lassen, dass es "nur" 9 Titel sind auf dem Album. Die Spielzeit beträgt trotzdem 50 Minuten. Es ist also kein verkürztes Mini Album oder so. Ich würde dieses Album nicht mal nur den PSB Fans empfehlen (die kaufen die Platte ja sowieso), sondern auch Leuten, die vielleicht normalerweise nicht so viel mit den Pet Shop Boys anfangen können, die aber auf gut gemachte Dance Musik stehen. Auch diese Leute dürften bei Tracks wie "Axis", "Inside a dream" oder sogar bei der harten Techno Nummer "Shouting in the evening" auf ihre Kosten kommen. Ich persönlich mag auch die ruhigere Seite der PSB wie zuletzt auf "Elysium", aber in diesem Falle kann man gar nicht anders als das Album einfach laut aufzudrehen, zu tanzen und dabei breit zu grinsen. Willkommen zurück auf der Tanzfläche, Boys!
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