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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen it's electric
Hoppla, hier bekommt man ja mächtig was auf die Ohren. Fast hatte ich nach ELYSIUM vergessen, dass Neil und Chris auch derartige Dancekracher raushauen können. Der Name ELECTRIC ist hier Programm, die künstlichen elektronischen Beats und Klänge scheppern an alle Stellen des Albums. Für Pet Shop Boys - Verhältnisse haben wir es hier mit...
Vor 14 Monaten von Stefan veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Gekauft nach Lifeauftritt
Habe zunächst das Konzert besucht und war hiervon begeistert. Die anschließend auf dem Markt erhältliche Audio-CD hat mich
insofern enttäuscht, da mir das ganze Album recht "discolastig" erscheint. Heiße Rhythmen aber weniger PSB-Stimme. Das nächstfolgende Werk wird ganz bestimmt, wie gewohnt, wieder besser klingen...
Vor 10 Monaten von Christian Steinhoff veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Samstags abends, 12. Juli 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
… bei den Pet Shop Boys. Die Woche war anstrengend, jetzt ist aber alles wohl sortiert für die beiden älteren Herren. Der ganze Papier- und Verwaltungskram ist erledigt, alte Verträge sind beendet, die neuen Verträge stehen, zwei Herren Mitte 50 sitzen zufrieden bei einer Tasse Tee und Short Bread in ihren Ohrensesseln und werden ein wenig sentimental. Blicken auf ihre lange Karriere zurück, schwelgen in Erinnerungen, philosophieren ein wenig herum und gedenken alten Freunden. Nach Stunden geht ein Ruck durch die beiden, Bücher werden zugeklappt, man lächelt sich kurz an, nickt sich zu und beendet einvernehmlich diesen schönen Nachmittag, um sich für den Abend herauszuputzen, den man in vollen Zügen und mit jeder Faser in jedem Moment erleben will.

So ungefähr wirken „Elysium“ und „Electric“. Man durfte ja ein wenig bang sein, das „Elysium“ einen Schlusspunkt markiert. Vielen hatte dieses sehr getragene Album nicht gefallen, einigen sehr. Unabhängig davon, hatte ich nach „Elysium“ vor noch nicht mal 10 Monaten nicht mit so einem großen Wurf gerechnet. Erwartet hatte ich ein paar nette Outtakes und Reste-Essen, aber ‚Electric‘ ist viel viel mehr als das. Es pulsiert, ist verspielt, hat keine ruhigen besinnlichen Momente sondern strahlt in jeder Sekunde die pure Lust am Leben aus.

AXIS eröffnet das Album und ist die Leitplanke für die restlichen 50 min. Der Song besteht nur aus elektronischem Rhythmus, Schicht über Schicht werden die Klänge übereinander gelegt, rattern the Synthesizer und Snare Drums. Das Ganze hat natürlich etwas von den Altmeistern Kraftwerk, ist aber sehr gelungen. Ein phänomenaler Anfang.

Nach dieser Eröffnung kommt dann mit BOLSHY die erste sehr poppige Nummer. Über House Rhythmen und Klavier und weiblichen russischen (!) Voicesampeln entwickelt sich ein fröhlicher Popsong. Der Refrain ist mir ein wenig zu süß naiv und eingängig, fängt aber den Song immer wieder ein. Von der Dramatik her ist BOLSHY aber vielleicht auch nur eine kleine Ouvertüre für …

LOVE IS A BOURGEOIS CONSTRUCT ist fantastisch, musikalisch, textlich und überhaupt. Ein wenig an William Orbit erinnernd wird ein Motto von Henry Purcell zu Beginn skizziert und immer wieder aufgegriffen. Der Song steigert sich in eine wunderbare Melodie, mit Pomp und Pathos und natürlich den Männerchöre wie seit „Go West“ geschätzt, endlich einmal wieder. Ohne jetzt zu sehr ins Schwärmen zu geraten, aber der Song wird zum Favoriten in vielen vielen Playlisten. Highlight Nummer 2 des Albums.

FLOURESCENT hat eine sehr drückende Stimmung, kalt, etwas paranoid passend zum Technorhythmus. Erinnert ein wenig an früher Soft Cell Werke, was aber natürlich auch wieder keine schlechte Referenz ist. "At midnight / it's time for business... every scandal has its price".

INSIDE A DREAM ist das Highlight Nummer 3 des Albums. Der Song lebt von einem faszinierenden Kontrast. Der Beginn und der Mittelteil sind von einem kühlen schnellen House Beat dominiert, der jeweils zum Refrain hin aufgebrochen wird, verschwimmt und weicher wird. Wieder 5 von 5 Punkten, wieder ein Song mit Potential für einen Klassiker.

THE LAST TO DIE ist der am simpelsten aufgebaute Song auf dem Album, was aber wahrscheinlich auch damit zu tun hat, dass es ein Cover von Bruce Springsteen ist ;-). Scherz beiseite, die PSB polieren den im Original gar nicht einmal so auffälligen Song zu einer kleinen Perle. Ein stampfender Discobeat, der getragene und teilweise leidende Gesang von Neil, verfremdete Gitarren wie sie gerne von Keane eingesetzt werden. Es ist schon etwas unheimlich, erst der sechste Song des Album, aber schon das 4. Highlight.

SHOUTING IN THE EVENING gibt dann etwas Luft zum Durchatmen. Nicht weil der Song langsam wäre, ganz im Gegenteil, sondern weil er „nur“ ein guter Song ist, der von Highlights umgeben wird. Mehr ein Skizze als ein Song.

THURSDAY setzt den Homerun fort und greift sehr tief in die (eigene) Zitatekiste. Rhythmus und Beginn sind deutlich an „Westend Girls“ angelehnt. PSB wären natürlich nicht PSB, wenn sie nicht noch etwas mehr dazu packen würden. Und dieses Mehr ist eine schwelgerische Melodie, ein textlich eine Verbeugung vor dem Hedonismus, und natürlich ein kleiner Rap, der aber nicht weiter auffällt. Wieder 5 von 5 Punkten für diesen Song.

VOCAL ist natürlich schon längst bekannt und ist der perfekte Schlusspunkt für dieses (für mich) unerwartet starke Album. Die Stimmung ist schwebend, die Snare Drums treiben den Song in Wellen voran. Ein wenig erinnert mich das an das wunderbare Saint Etienne Album „Words and Music“ von 2012, in dem es nur um die Liebe zur Musik ging, der Grundtenor hier bei diesem Lied und generell beim ganzen Album ist derselbe ….

„Everything about tonight feels right and so young“
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Axis of Dance Music, 12. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
Die beste Nachricht ist, dass Electric der Beginn einer Trilogie ist. Es ist das erste von drei Alben, die von Stuart Price produziert werden.

Er hat es auf diesem Album geschafft, die ohnehin eingängigen Melodien dieser Songs einen druckvollen Sound zu verleihen, der absolut futuristisch klingt, obwohl sich oft mit wundervollen Retro-Synths in der Vergangenheit bedient wird (ohne dabei altes zu kopieren). Die Songstrukturen halten sich auf diesem Album nicht unbedingt an die Pop-Regeln, was sich gerade bei "Inside a dream" und "Fluorescent" sehr positiv auswirkt.

"Love is a bourgeois construct" ist der typischste PSB Song und das auf ganz hohem Niveau. Melodie (Klassik-Sample/H. Purcell), Sound und Lyrics in Perfektion. Dieser Song braucht Vergleiche mit It's a sin u. a. absolut nicht scheuen. Genauso wie Thursday, die kraftvolle Pop-Nummer mit dem Plädieren für den Donnerstag als Wochenendstart sich mit "West End Girls" und "Love comes quickly" messen kann. Diese Vergleiche sind nicht übertrieben.
Mehr ist nicht zu sagen, da vieles auch in anderen Rezensionen detailiert erklärt wird.

Man dachte Daft Punk bringen das Dance Album des Jahes heraus. Heruasgekommen ist ein GUTES Soft Rock/Pop Album mit Disco Anleihen.
Man denkt die Pet Shop Boys bringen ein Pop Album heraus. Herausgekommen ist das Dance Album des Jahres.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer!!!, 20. Juli 2013
Von 
Rudi Wolf "Rudi" (Memmingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
Irgendwie habe ich das Gefühl mir wurde hier ein Wunsch erfüllt den ich schon immer hatte, ihn aber nicht beschreiben konnte - Pet Shop Boys liefern mit diesem Album mächtig ab. Hier können sich "angesagte" Künstler die sich derzeit im DanceFloor-Einheitsbrei verlieren eine ordentliche Scheibe abschneiden und einmal sehen wie perfekt elektronische Musik sein kann.

Dieses Album mit den Vorgängern zu vergleichen macht für mich wenig Sinn - jedes Album der Pet Shop Boys stellt ein eigenes und vor allem abgeschlossenes Kapitel dar. Bei Electric handelt es sich dabei eindeutig um einen weiteren, wenn nicht den Höhepunkt einer inzwischen 25jährigen Geschichte - es ist schlicht und einfach ein Meilenstein.

Macht weiter so Jungs !!!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pet Shop Boys neu aber irgendwie auch vertraut, 14. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric (MP3-Download)
Also okay beim ersten durchhören war ich auch noch leicht erstaunt und wußte nicht was ich von der neuen Cd der Pet Shop Boys halten soll. Nach mehrmaligen Durchläufen kann ich nur sagen das dieses Album spitze ist und gar nicht so dem Sound der Pet Shop Boys entfernt ist. Dance & Electronic vermischen sich zu einem Sound der die Ohren umschmeichelt und sich dort als musikalischer Ohrwurm festsetzt. Bitte macht nicht den voreiligen Fehler das Album nach einmaligem Hören zu bewerten. Seine wahre musikalische Pracht entfaltet sich bei mehrmaligen Durchläufen. Anspieltipps: "Axis" ;"Fluorescent"( ähnelt Visage mit "Fade to Grey") und "THe Last to die".
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da kommt Power raus., 31. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
Das ist ein PSB Album wie es sein muss, 9 gewaltig geladene Elektrosounds die sich gewaschen haben, nach dem letzten Album Elysium hätte ich nicht gedacht, das dieses Album so gut klingen würde, da ich Fan der PSB seit den 80ern, seit Westend Girls, aber 9 super Dancesongs, kann man stundenlang hören, macht immer wieder Spass, man fühlt sich gut 20 Jahre jünger. Eine Band für die Ewigkeit, einfach kult weiter so.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach wie vor unschlagbar gut!, 15. Juli 2013
Von 
Florian Thiele (Wilhelmshaven) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
Ich kann die Bewertungen mit 3 oder weniger Sternen, wenn sie von „Fans“ geschrieben sind, nicht wirklich nachvollziehen. Wo wären wir als Musikliebhaber bzw. die Pet Shop Boys heute, wenn sie sich als Musiker nicht weiterentwickelt hätten und das neue Album genauso wie „Please“ 1986 klingen würde… Sicherlich nicht 2013 beim 12. Studioalbum! Stuart Price hat mit seinem Produktionsstil maßgeblichen Anteil an einer neuen direkten Discorichtung, nebenbei auch daran, dass ich mit Human“ bzw. „Confessions on a Dancefloor“ überhaupt Musik von den Killers und Madonna im Schrank habe. „Elysium“ ergeht es ähnlich wie „Behaviour“, den wahren Wert wird man erst nach Jahren wirklich raushören können… Aber Electric… Ich finde Keines der Stücke schlecht. Die ganze Platte ist eigentlich eine reine elektronische Symbiose. Auffallend aber für mich besonders: „Axis“ eröffnet die Platte ähnlich krachend wie „Time on my hands“ von „Disco 3“. „Bolshy“ versetzt mich mit seiner Leichtfüßigkeit in meine Kindheit zurück, „Fluorescent“ geradewegs in die Jugendzeit.
Mir sind viele der Tracks wichtig, die „nur“ Albumtracks bleiben und nicht als Single veröffentlicht werden – unter ihnen manch‘ Perle für die Ohren. „Legacy“ vom 2009er „Yes“ mit seinen orchestral, manchmal „kirmesartigen“ Passagen, auf Elysium war es „Ego Music“. Auf der neuen Platte ist es für mich „Shouting In the Evening“ mit dieser thematischen Zweiteilung: Die harten Dancepassagen auf der einen Seite, auf der Anderen unterbrochen von Neil Tennants in den Höhenlagen überzogenen Stimme.
Aber mit „Example“ einen Rapper in einem PSB-Titel, „ach du dicker Vater“…. nee doch nicht! Er fügt sich nahtlos und sehr angenehm in „Thursday“ mit ein.

E L E C T R I C – definitiv DIE Pop-/Dance-Platte des Jahres, die den Katalog der Pet Shop Boys bestens erweitert.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Back 2 the Roots, jedoch nicht perfekt!, 12. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
Alles begann mit einem Freudenschrei. Nachdem ich die Meldung vernommen hatte, das "Stuart Price" für die Produktion des nächsten Pet Shop Boys Album verantwortlich sein wird, war ich mehr als nur begeistert, denn ich kannte seine Produktionen bereits von anderen Künstlern und war von seinem Handwerk der Live-CD "Pandemonium" sowie der letzten Singleversion von "Memory of the Future" überzeugt. Doch fangen wir der Reihe nach an.

1. Axis:

Der Song dürfte bereits den Meisten aus dem YouTube-Trailer bekannt sein, welcher bereits vor Monaten im Netz auftauchte und einen musikalischen Vorgeschmack dessen bot, was man vom neuen Album erwarten kann; ein sehr Synth-Pop mäßiges Album im Stil der 80'er mit modernen Elementen und dieser Titel bringt es auch verdammt gut rüber. Dabei beschränkt sich der Track meist bis auf ein paar elektronisch verzerrten Samples wie den Worten "Electric Energy" auf rein instrumentale Sounds, die allerdings an einer Stelle des Songs etwas schräg und abgedreht wirken. - Hier entscheidet einfach der Geschmack, doch mir war es etwas zuviel des Guten. Trotzdem zählt der Track zu den Highlights und bietet genau den richtigen Einstand für die folgenden Titel.

Wertung: 8/10

2. Bolshy:

In den ersten Sekunden des Hörens fühlt man sich direkt wieder in die 90er zurück versetzt: Typische "Roland-Drumsets", wie man sie z.B. noch von Songs wie "Before" kennt. Neben Neil's Stimme sind hier auch russische Sprachsamples im Wechsel zu hören. Obwohl der Song musikalisch sehr angenehm klingt und an die guten, alten Zeiten erinnert, fehlt es ihm leider an einer eingängigen Melodie, an die man sich jederzeit zurück erinnern kann und wirkt etwas wie eine zweitklassige B-Seite. Da aber auch diese wie bei den meisten PSB-Songs stets hörenswert sind, kann man sich den Song auch ruhig ein zweites oder drittes mal hintereinander anhören. Dennoch bleibt hier das Gefühl, das den Herren musikalisch einfach nicht mehr eingefallen ist, was sich besonders am Schluß des durch die ziemlich eintönige Melodie bemerkbar macht.

Wertung: 6/10

3. Love is a bourgeois construct:

Der Anfang beginnt dumpf im typischen House-Style und entfaltet sein volles Volumen erst nach einigen Sekunden, ähnlich wie die altbekannten Hits von Eric Prydz. Die satten Drums tun ihr übriges und verleihen dem Song den berüchtigten Stil, den man von Stuart Price gewohnt ist. Zudem kommt hier auch eine relativ eingängige Melodie zum Zuge, die durchaus Orhwurm-tauglich ist, wenn da nur nicht wieder die soundmäßigen Totalausfälle wären, die sich nach der 5Min. Marke bemerkbar machen und eher nach Geräuschen eines 56K-Modems klingen oder "psychedelic Trance", was aber meines Erachtens in einem PSB-Song nichts zu suchen hat. Dies zerstört leider einiges an Atmosphäre, die sich bis dahin aufgebaut hat und wirkt einfach zu überdreht. Zum Glück ist der Spuk nach ein paar Sekunden wieder vorbei, so das der Song zu seiner ursprünglichen Struktur zurück kehrt. Abgesehen davon ist der Song jedoch durchaus hörenswert.

Wertung: 7/10

4. Fluorescent:

Auch dieser Song trägt einen gewissen Retro-Flair mit sich und ähnelt soundmäßig abgesehen von der Kick-Drum etwas dem Visage-Klassiker "Fade to Gray". Insgesamt ein hörenswerter Song ohne Totalausfall, der teilweise jedoch ein wenig "schief" klingt, was wohl beabsichtigt war. Trotzdem wirkt der Song auch hier eher wie eine B-Seite und es fällt sich beim ersten Anhören an Melodie und Text zurück zu erinnern. Insgesamt ein solider Song, der allerdings nicht jedermann's Geschmack sein dürfte; ich wurde damit leider nicht so richtig warm.

Wertung: 6/10

5. Inside a dream:

Auch dieser Song klingt anfangs ziemlich satt und vielversprechend, verliert allerdings dann wieder aufgrund der eintönigen Melodie an Energie, was spätestens beim Refrain auffällt. Doch dann plötzlich ab Position 2:15 baut sich der Song wieder auf und das nicht von ungefähr, sowohl musikalisch als auch von der Melodie her. Schade, das der Song immer wieder zwischen diesen Höhen und Tiefen hin und her schwankt, denn er hätte durchaus das Potential für einen Hit.

Wertung: 7/10

6. The last to die:

Dieser Song, welcher ursprünglich von "Bruce Springsteen" geschrieben wurde, klingt bereits von der ersten Sekunde an sehr vielversprechend und baut sich recht langsam auf, doch spätestens nach dem Einsetzen der Kick-Drum hat man sich zurecht gefunden. Auch hier liegt wieder das typische B-Seiten Prinzip zugrunde, so das man eine eingängige Melodie hier vergebens sucht. Allerdings leistet sich der Songs keinerlei störende Einflüsse oder übedrehte, psychedelische Elemente und zählt auf jeden Fall zu meinen Favoriten. Besonders gut kommt der Song übrigens über eine entsprechende Anlage im Auto oder der Disco.

Wertung: 8/10

7. Shouting in the evening

Auch dieser Song enthält wieder jede Menge abgedrehte und psychedelische Stellen, die man entweder lieben oder hassen kann. Zudem klingt Neil's Stimme hier arg und sehr unangenehm verzerrt. Insgesamt für mich der schwächste Song des Albums.

Wertung: 5/10

8. Thursday (featuring Example)

Endlich mal ein Song, der wirklich richtig typisch 80's klingt. Insbesondere Strings und Drums, die während der ersten Minute zu hören sind erinnern stark an die ersten PSB-Hits wie "West End girls" oder "Love comes quickly" (der Song, der mich ursprünglich zum PSB Fan machte) sowie einige Songs, die auf dem Album "Alternative" zu hören waren. Man fühlt sich gleich wieder 30 Jahre zurück versetzt und der Refrain hätte sogar Potential für eine Single. Für mich persönlich ist dies neben "Vocal" der stärkste Song des Albums, zumal hier auch endlich wieder Chris Lowe's Stimme zum Einsatz kommt (Textstelle: Thurstday, Friday, Saturday, Sunday). Etwas ungewohnt ist dagegen die RAP-Einlage von "Example", die im späteren Verlauf des Songs zu hören ist, was dem Song jedoch keinen Abbruch tut.

Wertung: 10/10

9. Vocal

Dieser Song wurde bereits einige Wochen vor der Veröffentlichung des Albums als Digital-Download veröffentlicht und ist zweifellos neben "Thursday" der beste Song des Albums, auch wenn der Song stellenweise ein wenig "überproduziert" wirkt. Die Melodie ist eingängig, fetzig und eignet sich auch gut für jede Tanzfläche oder im Auto. Schade nur, das er als letzter Track auf die CD gepresst wurde. Meines Erachtens hätte er sich als einer der ersten Songs wesentlich besser präsentiert.

Wertung: 9/10

Fazit: Der Wechsel vom bisherigen Plattenlabel "Parlophone" nach 28 Jahren hat den Jungs anscheinend gut getan, denn mit diesem Album zeigen sie, das sie so langsam wieder zu ihren Wurzeln zurück kehren. Allerdings waren meine Erwartungen scheinbar doch etwas zu hoch, denn ich hätte mir von einem Porduzenten wie "Stuart Price" weitaus mehr eingängige und hittauglichere Songs gewünscht. Letztendlich ist es nur bei 2-3 Titeln geblieben, die diese Erwartungen erfüllen konnten. Das ganze wirkt wie eine Bonus-CD im Stil von "Relentless", welche 1993 zusammen mit "Very" in limitierter Auflage erhältlich war. Besonders unbegreiflich für mich sind die ziemlich abgedrehten Einlagen im "Psy-Trance" Stil, die sich besonders im 3. und 7. Titel bemerkbar machen und es mir erschwert haben, den Track durchgehend genießen zu können. Zumindest schlägt dieses Album nach dem relativ enttäuschenden "Elysium" wieder den richtigen Weg ein, was mir mit viel Wohlwollen 4 Sterne Wert ist. Allerdings erwarte ich beim nächsten Album wieder mehr eingängige Titel, die man sich auch gerne mehrmals hintereinander anhören und mitsummen möchte. Zu erwähnen sei an dieser Stelle noch, das es nun endlich auch wieder eine ordentliches CD-Case gibt und nicht wie bei den Veröffentlichungen der letzten 4 Jahre eine simple Pappschachtel.
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5.0 von 5 Sternen noch lange kein altes Eisen, 4. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
Die Pet Shop Boys bleiben ein Phänom. Fast 30 Jahre im Geschäft und trotzdem nicht ausgeleiert. Die beiden erfinden sich immer neu und trotzdem bleibt alles beim alten! Electric ist einfach gut! Alles im Trance und Techno Gewand überzeugen die Engländer durch Sound und Energie. Was Depeche Mode vereiert rücken die beiden wieder gerade. Trotzdem klingts nach Pet Shop Boys als wäre nie etwas gewesen! Wow! Sound und Idee genial!
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4.0 von 5 Sternen "This is my kind of music": Hochenergetisch, 8. Februar 2014
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
--- Inhalt & Kritik ---

Eine optische Täuschung begrüßt den Pet-Shop-Boys-Fan im Jahr 2013, als er das zwölfte Studioalbum des Synth-Pop-Duos ELECTRIC vorbestellen will. Die blauen Striche, die ein symmetrisches Muster bilden, lassen Beweglichkeit und Dreidimensionalität aufkommen. Das Auge verfängt sich in dieser Illusion, dass es einem schwindelig wird.
So in etwa wirkt auch die dazugehörige Platte der Pet Shop Boys, die mit dem Titel AXIS vielversprechend eröffnet wird. Verspielte Instrumentalpartien sind an der Tagesordnung, die von Neil Tennants gehauchtem Sprechgesang begleitet werden. AXIS könnte durchaus das Intro einer verschollenen TV-Actionserie aus den Achtzigern gewesen sein, so melodisch und aufweckend wie es wirkt.
Der zweite Höhepunkt ist die hippe Kollaboration mit dem Rapper Example in THURSDAY, mit dem die Discoikonen zu ihren Wurzeln zurückkehren. Der Track riecht dazu total nach dem Produzenten Stuart Price, der ein Händchen für massentaugliche Discomusik mit zurückhaltenden Beats und klanglichen Spielereien besitzt. Er hat bereits für Popgrößen wie Madonna und Take That Stücke komponiert, die sich als lang anhaltende Ohrwürmer entpuppt haben. THURSDAY gehört genau in diese Kategorie. Textlich handelt er übrigens davon, ein verlängertes Wochenende mit dem persönlich liebsten Menschen auf der Welt einzulegen - ideal als Soundtrack zum "Vorglühen" verwendbar!
Das Gleiche gilt für LOVE IS A BOURGEOIS CONSTRUCT. Wenn man die PSB-Klassiker vorangegangener Jahrzehnte schätzt oder Madonnas Longplayer CONFESSIONS ON A DANCE FLOOR liebt, sollte man unbedingt in diesen Track hereinhören.
Erwähnenswert, wenngleich nicht jedermanns Sache, erscheint auch SHOUTING IN THE EVENING. Dieses Lied steht für die Experimentierfreudigkeit der Pet Shop Boys, weil es wie die Vertonung ätzender Säure oder eines Drogentrips anmutet - hektisch und beißend. Eindrucksschindende Impulse hätte man sich auch für THE LAST TO DIE gewünscht, das ein Bruce-Springsteen-Cover darstellt, aber im melodischen Albumreigen vollends untergeht.

--- Die Doppelvinyl ---

Die neun Titel von ELECTRIC sind auf zwei audiophilen 180-Gramm-Schallplatten erschienen. Das Cover ist zwar nicht zum Aufklappen, aber es bietet genug Stauraum für die beiden dicken Scheiben. Deren Schutzhüllen wurden aus stabiler, hochglänzender Pappe gefertigt und tragen das Bild eines Pet Shop Boys auf der einen und die jeweiligen Songtexte auf der anderen Seite.
Ein Downloadcode wurde dem Set in Form einer Visitenkarte beigelegt. Für die Aktivierung müssen allerdings Name und E-Mail-Adresse angegeben werden. Dieser Datenangabezwang hinterlässt bei einigen Käufern sicherlich einen faden Beigeschmack.
Die hohe Qualität der schwarzen Vinyl kann der Download in seiner Datenrate von 192 kBit/s nicht halten. Der Standard für MP3-Dateien liegt mittlerweile bei 320 kBit/s um die Dynamik sauber zu halten und nicht zu Tode zu komprimieren.
Warum ist in der Titelinformation die Rede davon, dass es sich um Titel x von 11 handelt? Gibt es etwa zwei Bonustitel, von denen man nichts weiß? Dies ist höchstwahrscheinlich nur ein Eingabefehler...
Trotz allem ist die Zugabe der digitalen Version löblich, da sie traurigerweise nicht bei jedem Vinyl-Album dazugegeben werden. Würde dies geschehen, dann hätte die Schallplatte in der allgemeinen Käufergunst sicherlich eine weitere Steigung zu verzeichnen.

--- Fazit ---

Die 80er-Revival-Welle ist gerade wieder am Abebben. Die Masse ist wohl gesättigt vom hochenergetischen Synthiesound, der mit neumodischen Beats unterlegt wird.
Dabei hat das in der Masse untergegangene Popalbum ELECTRIC von den Pet Shop Boys seine Höhepunkte, die auf der audiophilen Pressung auf zwei 180-Gramm-LPs sehr gut zur Geltung kommen. Der Downloadcode, der leider nicht allzu hochqualitativ ist, rundet die Sache nichtsdestotrotz zu Genüge ab - vier Sterne.
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3.0 von 5 Sternen Gekauft nach Lifeauftritt, 7. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
Habe zunächst das Konzert besucht und war hiervon begeistert. Die anschließend auf dem Markt erhältliche Audio-CD hat mich
insofern enttäuscht, da mir das ganze Album recht "discolastig" erscheint. Heiße Rhythmen aber weniger PSB-Stimme. Das nächstfolgende Werk wird ganz bestimmt, wie gewohnt, wieder besser klingen. "Electric" darf allerdings in der Sammlung eines Fans nicht fehlen.
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