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"Das Leben des Brian" ist für die meisten Fans Monty Pythons bester Film. Ich schließe mich dem ohne wenn und aber an. Und die Geschichte, wie dieser Film in die Kinos kam (bzw. in England eben nicht in die Kinos kam), diese Geschichte ist ausgesprochen spannend. Ein Lehrstück in religiöser Intoleranz und Engstirnigkeit. Und wie man sie überwindet.

"Holy Flying Circus" ist eine satirische Wiederaufnahme des Geschehens aus dem Jahr 1979, ein Spielfilm über die Pythons und ihren steinigen Weg zum Erfolg, der sich zwar nicht in allen Details an die Fakten hält, aber die Ereignisse im Wesentlichen richtig darstellt. Die Besetzung ist einfach göttlich. Ich habe mir die Augen gerieben, so ähnlich sind die Schauspieler ihren Vorbildern. Nicht nur äußerlich (vor allem Darren Boyd als "John Cleese" und Charles Edwards als "Michael Palin"), sondern auch in Gestik und Mimik. Wie die Klone.

Das Drehbuch stammt übrigens nicht aus der Feder der Pythons, noch hat irgendeiner von ihnen an der Produktion mitgewirkt, aber der Autor kennt sich sehr, sehr gut im Monty Python Universum aus. Und mit den vermeintlichen Charaktereigenschaften der Originale. Die Witze gehen nicht nur auf Kosten der Kirche und der BBC, sondern John, Michael, Graham, Eric und Terry (2x) bekommen auch reichlich ihr Fett weg. Das Drehbuch spielt mit ihren Charakterschwächen, bringt jede Menge Insidergags (sowohl aus dem "Brian" als auch aus dem Flying Circus) und glänzt mit geschliffenen Dialogen, die teilweise zum Brüllen komisch sind. Die Maschine läuft von Anfang an rund und obwohl viele Figuren sehr überzeichnet sind (herrlich: Jason Thorpe als durchgeknallter BBC Ressortchef Alan Dick und christlicher Extremist mit Tourette Syndrom). Als kleine Reminiszenz an die Pythons werden auch im Spielfilm viele Schauspieler doppelt besetzt und Frauenrollen z. T. von Männern gespielt. Aber das ist bei Weitem nicht die einzige Parallele.
Übrigens ist nicht alles nur Klamauk, denn zum Ende hin spitzt sich der Konflikt mit der Kirche immer weiter zu und sorgt auch für Spannungen innerhalb der Gruppe. Alles kulminiert in der legendären BBC-Fernsehdiskussion mit Palin, Cleese und militanten Gegnern des Films. Die Geschichte ist keinesfalls nur seicht und albern.

Den Pythons hat der Film dem Vernehmen nach gut gefallen. Bis auf John Cleese, der ihn kritisierte. Allerdings hat er ihn auch nicht gesehen. Aber das wundert irgendwie niemanden...

Wer den Python-Humor mag, der wird den Film lieben.
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am 26. September 2014
Der Film ist ein bisschen Biografie und ein bisschen Komödie. Und irgendwie fühlt man sich auch irgendwie dazwischen.
Zunächst mal sind die Python-Charakter absolut genial "wiedererschaffen" worden. Mit dieser Truppe könnte man sogar den "Flying Circus" wieder neu beleben lassen. Gerade Michael Palin ist wie aus dem Ei gepellt. Aber auch der Rest der Truppe absolut erkennbar.
Wer sich auch ein wenig auskennt in dem Python-Universum wird auch einige Seitenhiebe auf die Filme und Serie wiederfinden.

Allerdings funktioniert das teilweise überhaupt nicht. Der Film möchte die Geschichte erzählen, wie die Pythons damals den "Life of Brian" in die Kinos bringen wollten. Da schon am Anfang darauf hingewiesen wird, dass das nun kommende "so" nie passiert ist, ist man als Zuschauer erstmal verwirrt, was man nun glauben soll und was nicht (Wikipedia hilft dabei).
Einige Gags sind durchaus lustig. Kommen aber im Ganzen vielleicht auf die selben Lacher wie bei "Life of Brian" in 10 Minuten schafft. Gerade am Anfang ist der Film recht langatmig und springt von einer Ecke in die nächste. Das Interview am Schluss ist dabei wieder etwas spannend.
Wer vor allen Dingen "Life of Brian" und Monty Python nicht kennt (Stichwort "Den fand ich immer gut"), kann mit diesem Film absolut gar nichts anfangen, denn die Gags sind meistens für Fans "zurechtgeschrieben worden" und die Handlung ist als Nicht-Wissender völlig uninteressant und Belanglos.
Für Python-Fans daher interessant, aber sicher kein Film, den ich mir ein zweites Mal anschauen wollte.
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am 6. Januar 2014
Eine tolle, kleine Komödienfarce über die Komikertruppe. Zurück in die 70er auf Fernsehformat, auch das kann Spaß machen und wenn man sieht, wieviel Mühe man sich mit der Besetzung gemacht hat ist es eine helle Freude.
Die Blu Ray kann sich mehr als sehen lassen und sogar die deutsche Synchro ist besser ausgefallen als erwartet.
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am 10. Dezember 2013
Als ich zum ersten Mal von „Holy Flying Circus“ gehört habe, war ich sofort fasziniert von der Idee, die Mitglieder der Monty Pythons von anderen Schauspielern gespielt zu sehen. Dann trudelten die ersten Kritiken ein und es zeichnete sich ein recht bipolares Meinungsbild ab. Die einen fanden es total super, die anderen ziemlich schlecht. Ich finde mich irgendwo in der Mitte ein. Das größte Problem des Filmes ist, dass er krampfhaft versucht komisch zu sein und schlimmer noch, den Humor der Pythons zu kopieren, woran er zu weiten Teilen grandios scheitert!
Ich sag mal so: Der Film beginnt mit unlustigen lustigen Texttafeln (müssen rein, wie bei Holy Grail! Das ist sowas von Python!) und einem furzenden Jesus. Das ist für mich genau das Gegenteil von dem, was den Humor der Briten ausgemacht hat. Es gibt einen Haufen bizarrer Fantasie-Sequenzen, die genauso wenig zünden. Auch die Idee, dass Michael Palins Frau python-like von einem Mann (dem selben Schauspieler, der auch Terry Jones darstellt) gespielt wird, fühlt sich spätestens nach der dritten gemeinsamen Szene extrem lahm an. Einzig in den Wortgefechten zwischen den einzelnen Mitgliedern blitzt es manchmal treffsicher auf. Des weiteren negativ aufgefallen ist mir der Produzent der Fernseh-Show, der ein müder Abklatsch vom Chef der „IT-Crowd“ zu sein scheint.
Doch kommen wir nun zu den positiven Aspekten. Wie anfangs erwähnt war ich besonders darauf gespannt, wie ein Trupp junger Akteure einen Trupp weltberühmter durchgeknallter Komiker darstellen würde. Die Antwort: über weite Strecken verblüffend brillant. Darren Boyd dabei zuzusehen, wie er eine 1zu1 Kopie von John Cleese (mehr oder weniger in der Rolle des Basil Fawlty, was im Film explizit gesagt wird) abliefert, ließ meinen Kiefer mehrmals auf den Boden krachen. Michael Palin ist ebenso überragend, wenn vielleicht auch eine Spur zu alt. Terry Jones und Eric Idle sind auch unglaublich gut getroffen, auch wenn sie eher Randfiguren abgeben. Sicher kann man bemängeln, dass jeder Protagonist weniger Mensch, als vielmehr Stereotyp ist (Graham Chapman läuft, überspitzt dargestellt, zum Beispielt nur durchs Bild und ruft „I'm Gay!“), trotzdem hatte ich daran meine helle Freude. Überdies hinaus wird der Film, je länger er dauert, immer menschlicher, was in der TV-Debatte zu „Life of Brian“ gipfelt, wo die Vertreter der Kirche plötzlich die Stereotypen sind. Und den besten Gag (imo) hat man sich für die letzte Texttafel aufgehoben.
Unterm Strich bleibt also doch ein unterhaltsamer Film, der oft bemüht wirkt, zum Ende hin sein Ziel aber dennoch erfüllt.
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am 12. Juli 2014
Es war sehr interessant zu wissen das es ca. 20 Jahre dauerte bis (Life of Brain) in die Englischen kam, und nur weil die ersten 5 min. verpasst wurden.

Die Darsteller sind gut gewählt aber nicht das Original :(
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