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Es fällt schwer, in Giuseppe Verdis "La Traviata" eine ausgesprochen italienische Oper zu erblicken. Keine andere Partitur des Komponisten atmet soviel französisches Flair, keine andere Musik von ihm klingt so mondän und elegant. Das hat natürlich viel mit dem Schauplatz der Handlung und der Herkunft des Libretto, das auf dem Roman "Die Kameliendame" des französischen Romanciers Alexandre Dumas fußt, zu tun.
So ist die vorliegende alte Aufnahme der RCA von 1956 von ganz besonderem Interesse, weil der Franzose Pierre Monteux die musikalische Leitung übernommen hatte. Damit atmet diese Produktion noch eine Spur mehr französischen Geist als die meisten ihrer Konkurrenzaufnahmen. Dem noblen, mit feinstem Gespür ausgestatteten Dirigenten steht eine gute, teilweise sogar herausragende Sängerschar zur Verfügung. In der Titelrolle ist die heute fast vergessene Rosanna Carteri zu hören. Selbstverständlich reicht sie an so glanzvolle Rollenvertreterinnen wie Maria Callas, Joan Sutherland, Montserrat Caballé oder Ileana Cotrubas nicht ganz heran, aber sie schlägt sich mit ihrer klaren Stimme und ihren sauberen Koloraturen mehr als achtbar. Auch ihr Partner Cesare Valletti (Alfredo) hat nicht den Bekanntheitsgrad wie seine renommierten Konkurrenten in anderen Einspielungen, aber auch er gestaltet seine Partie in allen Lagen männlich und mit biegsamer, fülliger Stimme.
Der prominenteste Hauptdarsteller ist zweifelsfrei der amerikanische Bariton Leonard Warren, der 1960 auf offener Bühne der MET viel zu früh verstarb. Auch hier ist wieder zu bestaunen, wie lebensnah er seine Figuren darzustellen vermag. Er war wirklich einer der Besten seines Fachs, er verleiht dem Vater Germont würdige Zurückhaltung.
Die Comprimarii sind alle gut, es gibt keinen einzigen Ausfall. Pierre Monteux weiß Chor und Orchester des Opernhauses Rom nonchalant und mit Grazie durch alle Finessen der Partitur zu führen, er ist wirklich der "Spiritus rector" der Aufnahme, mit der er sich ein weiteres schönes Denkmal gesetzt hat.
Der Monoklang ist gut restauriert worden, so daß eine klare und rauscharme Edition vorgelegt werden kann. Wer Interesse an historischen Opernaufnahmen hat und außerdem zu den Bewunderern der außerordentlichen Dirigierkunst von Pierre Monteux zählt, der sollte hier zugreifen. Das Textheft ist allerdings relativ knapp ausgefallen.
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Ein musikalischer Rausch, eine große italienische Leichtigkeit (wie man sie an der Wiener Staatsoper 1971 gar nicht erwartet hätte), und eine erstklassige Besetzung - Gedda und Cotrubas in Bestform - bietet diese weihnachtliche Live-Aufnahme von Verdis LA TRAVIATA aus dem Jahr 1971. Edita Gruberova in der kleinen Rolle der Flora. Was will man mehr?

Dass man gelegentlich die Geräusche der Handlung, der Inszenierung hört, stört nicht - das gehört dazu, das intensiviert den Hörgenuss.

Das Label Orfeo kann mit dieser Aufnahme seinen Ruf festigen, ausschließlich Triple-A-Aufnahmen zu veröffentlichen. Dazu gibt es wie immer, ein vorbildliches, umfangreiches Booklet.

Bestens!
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