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470 von 486 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMETOP 10 REZENSENTam 13. August 2013
Stand: 19.7.2014

BREAKING NEWS: Panasonic hat eine neue Gerätegeneration angekündigt (DMR-BST/BCT- 940/845/745/740, ab Mitte August). Neu sind u.a „TV Anywhere“ (Streamen von Video/TV nicht nur im WLAN, sondern auch über das Internet) und „Keyword Recording“, d.h. endlich ein halbwegs modernes EPG. Der 940 (schwarz) hat 3 Tuner (für 3 Programme, nach wie vor nicht SAT und Kabel in einem Gerät) und 2 GB, der 845 (silber) hat 2 Tuner und 1 GB, die 700er (schwarz oder silber) 2 Tuner und 500 MB.

ACHTUNG: Nerviger Firmwarebug in Bezug auf die Sommerzeitumstellung! Nutzer sollten nach der Zeitumstellung stets prüfen, ob ihre Timerprogrammierungen noch korrekt sind. Das Gerät stellt nicht nur automatisch die Uhr um (korrekt), sondern ändert ohne Zutun des Nutzers bei manchen Sendern zugleich die einprogrammierten Zeiten ab (wer also z.B. stets um 20.15 Uhr eine Serie aufnimmt, sollte prüfen, ob dort noch "20.15" steht und nicht "21.15"). Das klingt wie ein verspäteter Aprilscherz, ist aber leider real.

I. Infos zur Kaufentscheidung

1. Für wen ist das Gerät etwa und für wen nicht?

a) Die Vorteile der Geräte sind z.B.
- vergleichsweise einfache Bedienung der Grundfunktionen (wenn die Sonderfunktionen genutzt werden sollen, wird es allerdings recht kompliziert, siehe Handbuch),
- Wiedergabe von DVD, Blu-Rays (auch in 3D), Musik, Fotos, Videos (auch in AVCHD und direkt von der SD-Karte des Camcorders/Fotoapparats durch eingebauten SD-Card-Reader),
- die Möglichkeit, Videos auf DVDs oder Blu-Rays zu brennen (auch AVCHD-DVDs),
- die Möglichkeit, TV-Programme und Aunahmen per App und WLAN auf Smartphones oder Tablets zu streamen,
- die Möglichkeit, TV-Programme auf DLNA-fähige Geräte zu streamen (z.B. zu einem anderen TV in einem Rau, ohne TV-Anschluss; funktioniert super mit Panasonic-Geräten, s.u.),
- die „Nachrüstung von Smart-TV-Funktionen“, HbbTV und DNLA-Medienstreaming für das eigene TV (falls das TV das noch nicht konnte),
- sehr gute Bild- und Tonqualität in SD und HD.

b) Was das Gerät nicht kann/was nicht gut ist:
- das EPG ist recht primitiv und im Bedienkomfort weit schlechter als die EPGs der meisten HDD-Receiver und lädt Programmdaten oft nicht automatisch nach (siehe unten),
- die einfache Bedienung wird durch etliche Restriktionen erkauft, z.B. hält sich das Gerät (anders als viele Linux-Receiver, aber wie alle anderen Markengeräte auch) an alle DRM-Restriktionen, schlimmer: es fügt diesen Beschränkungen unsinnigerweise noch etliche eigene hinzu,
- eine Nachrüstung von Funktionen gibt es (anders als bei Linux-Receivern) nicht, Updates dienen nur der Fehlerkorrektur, allerdings können neue Funktionen über Web-Apps (Netzwerkdienste) dazukommen,
- Streaming/Fernprogrammierung funktionieren nicht immer ganz zuverlässig.

c) Fazit
- Wer einen in den Grundfunktionen einfach zu bedienenden HDD-Rekorder will, der auch DVDs und Blu-Rays brennen kann, hat kaum eine Alternative.
- Wer keine DVDs oder Blu-Rays brennen will, ist mit einem modernen HDD-Receiver mit zeitgemäßem EPG und einem BD-Player besser bedient.
- Wer DMR-Beschränkungen nicht mag und bereit ist, sich in die komplexe Bedienung dieser Geräte hineinzufuchsen, wird mit einem Linux Receiver (Dreambox, VU+ usw.) glücklicher werden.

TIPP: Die Bedienungsanleitung lässt sich als PDF-Dateien von der Panasonic-Webseite herunterladen.

2. Modellunterschiede der aktuellen Gerätegeneration (730/735/835)

- BST = SAT Doppeltuner (2 Anschlüsse), BCT = DVB-C/DVB-T Doppeltuner (1 Anschluss, entweder DVB-C oder DVB-T); einen analogen Kabeltuner hat der BCT nicht!
- 735/835 silbern, 730 = schwarz
- 835 = 1 TB, 730/735 = 500 GB (500 GB = 212 Stunden SD oder 76 Stunden HD in unkomprimierter DR-Qualität)
- Ansonsten die alle Funktionen aller Geräte gleich.

3. Unterschiede zur Vorjahresgeneration (820/720/721)

Die Änderungen zur Vorjahresgeneration sind recht überschaubar.

a) Hardware
- nur noch eine SCART-Buchse (In) vorhanden. Kein SCART-Out mehr (ist auch überflüssig)
- dort wo früher Scart-Out sitzt, ragt jetzt die WLAN-Antenne ein wenig aus dem Gehäuse
- Festplatten auch im NTFS-Format unterstützt
- Optik etwas schlichter
- sicher auch Änderungen im Innenleben

b) Software

- Remote Recording, d.h. Aufnahmeprogrammierung per App/Browser über das Internet
- Miracast-fähig (per WLAN), d.h. den Bildschirm von Android-Smartphones oder Tablets auf dem TV-Bildschirm wiedergeben. Funktioniert sehr gut.
- Wifi-direct, d.h. Verbindung mit anderen Wifi-direct-Geräten direkt ohne Umweg über ein WLAN.
- 4D Upscaling (d.h. vierfaches Full-HD). Das ist derzeit noch eher Zukunftsmusik, nur begrenzt sinnvoll, denn 4D-Medien (z.B. Redray-Disks) kann das Gerät nicht abspielen.
- Anzeige der Sendernamen auch im Rekorderdisplay (das nur sechs Zeichen hat, aber Namen laufen durch)
- Optische Überarbeitung des Titelmenüs und einiger (aber nicht aller) anderer Menüs (teils eher „App-Design“ als „Listen-Design“).

TIPP: Die neuen Funktionen werden exklusiv bleiben. Firmwareupdates für frühere Generationen, die Funktionen nachrüsten, hat es bei Panasonic noch nie gegeben.

4. Brauche ich eine weitere Smartcard / ein weiteres CI+ Modul?

Grundsätzlich nein.

- Für „Free-TV“-Sender (ARD, ZDF, RTL, SAT1 usw.) in SD, bei ARD/ZDF/arte auch in HD braucht man seit einiger Zeit (jedenfalls im Kabel) weder CI-Karte noch Smartcard mehr.

- Wer auch andere Sender (d.h. Pay-TV-Sender incl. privater HD-Sender) aufnehmen will, aber nur ein CI-Modul mit Smartcard im TV hat, steckt diese in den Rekorder um. Der Rekorder kann dann alles aufnehmen. Das TV kann ohne den Rekorder nur noch Free-TV, aber man kann für die anderen Sender ja den Tuner des Rekorders nutzen.

- Die beiden Tuner des Rekorders teilen sich ein CI-Modul und eine Smartcard. Der zweite CI-Schacht ist nur für den Fall vorhanden, dass man zwei verschiedene Smartcards verschiedener Anbieter gleichzeitig nutzen möchte (z.B. Kabel Deutschland und Sky).

- Wer bisher zwar eine Smartcard, aber kein CI-Modul hat, muss letzteres dazuerwerben, wenn er die Smartcard im Panasonic nutzen will.

- Nur wer einen anderen Rekorder, Receiver oder Fernseher hat, mit dem er auch unabhängig vom Panasonic-Rekorder alle Sender empfangen will, braucht eine zwingend weitere Smartcard und ggf. ein weiteres CI-Modul bzw. muss die Karte umstecken.

- Zwar zeichnet der Rekorder auch ohne Smartcard verschlüsselte Sender auf. Aber eine nachträgliche Entschlüsselung (durch späteres Umstecken der Smartcard) funktioniert (jedenfalls bei mir) nicht.

5. Welche Medien soll ich dazu kaufen?

Es funktionieren u.a.
- BD-RE (25): TDK 2x, Verbatim 2x
- BD-R (25): TDK 4x; Panasonic 4x, 6x;
- BD-R (50): Panasonic 4x
- DVD-RW: Verbatim (2x, 4x, 6x)
- DVD-RAM Panasonic 2-3x

Bitte beachten: AVCHD-DVD setzen das „DVD-R“-Format voraus (mit „DVD+R“ geht das nicht).
Ich werde nach und nach verschiedene DVD- und Bluray-Rohlinge testen, wäre aber dankbar für Eure Rückmeldungen per Kommentarfunktion nach dem Muster („BD-R des Herstellers X funktioniert / funktioniert nicht“). Ich sammle das dann hier in der Rezension, die ich ständig erweitern werde.

6. Welche Zubehör brauche ich (außer DVD/BD)?

a) Dem Gerät liegt kein HDMI-Kabel bei. Also unbedingt mitbestellen, falls nicht vorhanden.
b) Sinnvoll ist auch ein USB-Verlängerungskabel (z.B. AmazonBasics USB 2.0 A-Stecker auf A-Buchse Verlängerungskabel (1 Meter)), weil die hintere USB-Buchse schwer erreichbar ist.
c) für BCT: Bei Empfangsstörungen hilft ggf. ein Koaxialkabel mit Mantelstromfilter für ca. 5 Euro.
d) für BST: Wer nur ein SAT-Kabel hat, braucht ggf. einen Destacker/Satelite Router um das zu splitten, wenn man gleichzeitig zwei Sender aufnehmen will (vgl. Diskussionsthread zum BST).

II. Installation

1. Das Gerät ist erstaunlich klein und leicht (siehe Foto BCT 730). Der Aufsteller-Aufkleber oben auf dem Gerät klebte so fest, dass ich schon Angst hatte, beim Abmachen das Gerät zu beschädigen. Geht aber rückstandsfrei und ohne Schaden ab.
2. Es liegen FB, Batterien, gedruckte Anleitung (heute nicht mehr selbstverständlich) sowie Antennen- und Netzkabel bei (kein HDMI-Kabel)
3. Das Gerät hat auf der rechten Seite Belüftungsschlitze, die nicht verstellt werden sollten.
4. Das Gerät installiert sich im Wesentlichen selbst (Sendersuche etc.).
5. Ins Internet funkt es sowohl auf 2,4 als auch auf 5 GHz. WPA2 wird unterstützt. Die Verbindung kann per Schlüsseleingabe oder WPS hergestellt werden.
6. Das Gerät wurde bei mir mit Firmware 1.03 geliefert. Aktuell ist 1.30. Ein Update kann man einfach per Internet machen, nachdem das Gerät damit verbunden wurde. Firmware 1.30 scheint nur ein paar Bugfixes zu enthalten.

7. Wer Fernsehsender auf das Mobilgerät streamen oder den Rekorder per App steuern möchte, möchte, kann dafür die App „DIGA Player“ kostenlos herunterladen. Für die Nutzung von „Remote Recording“ muss „doppelt“ freigeschaltet werden:
- Registrierung auf der Pansonic Webseite rec-panasonic-com (Striche durch Punkte ersetzen)
- Koppelung der Geräte (dafür App starten, wenn beide Geräte sich im gleichen WLAN befinden; App sucht dann das Gerät selbst). Danach geht die Fernprogrammierung dann auch über das Internet.

8. Wer ein anderes Panasonic-Gerät hat, dessen Fernbedienung konfligiert, muss sowohl beim Gerät im Einstellungsmenü als auch auf der FB einen anderen Code wählen. Wie das geht, steht auf S. 99 der Anleitung.
9. Ggf. muss ein CI-Modul mit Smartcard eingesteckt werden.
10. Wer eine permant sichtbare Uhr wünscht, muss die Displayhelligkeit auf maximal schalten.

11. Wenn der Rekorder mal massive Fehlfunktionen hat oder ihn die App nicht findet, hilft es ggf. ihn vom Strom zu trennen (sozusagen ein „kalter Reset“).

III. Funktionsbeschreibung, Test, Kritik (wird ständig erweitert)

1. Medienwiedergabe (4,5 Sterne)

a) Hier gibt es nichts zu meckert. Bild und Ton sind 1A. Auch 3D-BD können wiedergeben werden und auf Wunsch kann sogar auf „4D“ hochskaliert werden. Das Laufwerk ist sehr leise (sowohl HDD als auch DVD/BD). Alle wesentlichen Formate können auch von SD-Karte oder per USB (Stick/HDD) wiedergegeben werden. Bei für Apple-Geräte kodierten Videofiles (MP4, M4V) ist er etwas wählerisch und spielt manche Dateien ab und manche (anders als z.B. die PS3) nicht.
TIPP: Besonders feinhörige Menschen können die HDD über die Menüfunktion mit dem seltsamen Namen „Klangoptimierungsmodus“ abschalten. ABER ACHTUNG: Solange man das nicht wieder anmacht, sind keine Timeraufnahmen mehr möglich.

b) Medien können auch von USB-Festplatten abgespielt werden (die auch kleiner als 160 GB sein dürfen). Bei den Festplatten unterscheidet das Gerät zwei Arten:
- Festplatten, von denen man extern aufgespielte Inhalte wiedergeben kann („USB-Gerät“). Diese Platten können nicht zum Verschieben von Dateien (siehe unten 5b) genutzt werden. Sie können in FAT12, FAT16, FAT32 oder NTFS formatiert sein.
- Festplatten zum Verschieben von Daten („USB-HDD“). Diese müssen „registriert“ (und damit gelöscht) werden und können nur zum Auslagern von Daten genutzt werden (siehe unten 5b).

2. Medienstreaming / Apps (4 Sterne)

a) Ein Highlight des Geräts ist die Fähigkeit nicht nur Bilder und Videos von der Festplatte, sondern auch TV-Sendungen zu streamen. Allgemein gilt dazu folgendes:
- Das Streamen erfolgt über DLNA (der Rekorder erscheint im Netzwerk als DLNA-Medienserver).
- Das Gerät mit der App/der PC muss sich dafür im gleichen WLAN-Netz befinden. Ein Streamen über das Internet geht nicht.
- Der Stream ist um ein paar Sekunden zeitversetzt. Also nicht wundern, wenn Ihr Fußball streamt und alle anderen jubeln schon ein paar Sekunden vor Euch, wenn ein Tor fällt ...
- DVD- oder Bluray-Inhalte werden nicht getreamt.
- Das Streamen funktioniert ggf. nicht zuverlässig, wenn der Rekorder gerade eine Aufnahme macht oder etwas kopiert.
- Das Streamen ist grds. problemlos bei allen Sender, die ohne CI-Modul und CAM-Karte empfangen werden können (auch in HD).
- Bei verschlüsselten (Pay-TV-)Sendern wird es kompliziert: Diese können zwar auch gestreamt werden, aber nur solange der Rekorder das CI-Modul nicht für andere Aufgaben (etwa Aufnahmen) braucht. Wenn ein verschlüsseltes Programm gestreamt wird, kann nicht gleichzeitig am TV ein andere verschlüsseltes Programm angeschaut werden. Das ist lästig, aber Schuld sind hier wohl die Sender.
- Wenn eine verschlüsselte Sendung mit Jugendschutz gestreamt werden soll, geht das ggf. nicht, weil die App keine PIN-Eingabe erlaubt. Lösungen: a) Jugendschutz deaktivieren oder b) den Kanal auf dem Rekorder zu wählen, die PIN mit der Fernbedienung einzugeben und bei der App die Anzeige des gerade auf dem Rekorder laufenden Programms (erscheint, wenn der Rekorder läuft, als erster Eintrag in der Programmliste über ARD) zu wählen.

Ich habe folgende Streaming-Varianten getestet: aa) App, bb) PC, cc) PS3, dd) Panasonic-TV (DLNA). Hier das (etwas durchwachsene) Ergebnis:

aa) App „DIGA Player“ (Android/iOS, 4 Sterne iOS, 1 Stern Android)
Mithilfe der App DIGA Player streamt das Gerät das Fernsehprogramm und die Festplatteninhalte auf Wunsch auf ein Smartphone oder Tablet. Das ist grundsätzlich toll und funktioniert bei iOS meistens gut. Die iOS-App erlaubt kein Weiterstreamen von der App zu Apple-TV. Stürzt die App bei iOS mal ab, kann es sein, dass auch der Rekorder zunächst keinen verschlüsselten Kanal mehr wiedergibt. Doch merkt der Rekorder das nach kurzer Zeit und gibt die CAM-Karte wieder frei.
Die Android App (App 1.3.1) funktioniert nur für Fernprogrammierung, Streamen geht nicht. Das ist seit Oktober 2013 so. Panasonic ignoriert die Beschwerden der Android-User. Abhilfe: Mit der Kombination aus den Apps BubbleUPnP und VLC geht das Streamen. Beides kann man kostenlos laden.

bb) Streamen zum PC (3 Sterne)
Leider gibt es keine „Windows App“ zum Rekorder. Der Rekorder wird aber (mehr schlecht als recht) vom Windows MediaPlayer erkannt, so dass grds. Festplatteninhalte auch auf Windows PCs gestreamt werden können. Auch TV-Programme werden gestreamt.

Beim Windows-Media-Player finden sich die Aufnahmen unter Videos und die TV-Programme unter „TV-Aufzeichnungen“, wobei allerdings nicht der Sendername, sondern nur der Name der gerade laufenden Sendung dargestellt wird. Leider ist das Ganze etwas unkomfortabel. Man kann Videos auch auf den PC downloaden/Programme aufnehmen, indem man auf den Titel geht, dann die rechte Maustaste drückt und aus den Eigenschaften den Link bis ".... BDY" kopiert. Den dann in den Browser eintragen und "Speichern unter" wählen und ".VOB" anhängen.

Andere Freeware DLNA-Clients (z.B. XMBC) habe ich nicht mit dem Rekorder verbinden können. Auch die aktuelle Version von VLC unterstützt das Streamen m.W. nicht mehr. PowerDVD und WinDVD sollen auch als DLNA-Clients funktionieren, doch habe ich die aktuellen Versionen dieser Programme nicht und bei den Testversionen ist ausgerechnet diese Funktion deaktiviert. Ein Programm, das die Programmnamen (ARD usw.) anzeigt wie die Panasonic-App oder Panasonic-Fernseher, habe ich nicht finden können.

bb) Streamen zur PS3 (4 Sterne)
Die PS3 erkennt den Server und man kann sogar Favoritenlisten anwählen. Hat man das getan werden zwar nicht die Programmnamen (ARD usw.) anzeigt, sondern nur die Sendungstitel, aber immerhin in der Reihenfolge der Sender. Das Streamen klappt sehr gut. Auch Filme von der HDD können gestreamt werden (manchmal muckt die PS3 und zeigt eine Fehlermeldung, dann einfach noch mal versuchen).

dd) Streamen zum Panasonic-Zweit-TV in anderem Raum (5 Sterne)
Perfekt. Der Fernseher zeigt ein Auswahlmenü (Filme von HD, TV-Programme, Bilder). Wählt man TV-Programme werden die Senderlisten des Rekorders (Favoriten etc.) mit den korrekten Sendernamen angezeigt. Das Streamen läuft hervorragend. Es ist fast so, als wären der Rekorder und das TV per HDMI verbunden (allerdings kann man nicht direkt die Kanäle umschalten und HbbTV/Videotext etc. geht natürlich auch nicht; es ist halt nur ein Videostream). Auch manche Panasonic BD-Player (z.B. meine ältere BT230-Anlage) verhalten sich entsprechend und erlauben ein sehr komfortables Streamen. Bei älteren Panasonic-Playern wird das Auswahmenü ggf. aber nicht angezeigt. Die Streamen dann wie die PS3.

Wie das mit anderen DLNA-fähigen Fernsehgeräten/BD-Player/Mediaboxen (WD Live TV etc.) ist, konnte ich leider mangels Hardware nicht ausprobieren. Für Rückmeldungen dazu wäre ich dankbar. Ich baue sie dann hier ein.

ee) Tipps: (1) BCT/BST und PC/Gerät mit der App sollten mit dem gleichen WLAN-Router verbunden sein. Sind sie mit verschiedenen Routern/Repeatern verbunden, dauert es manchmal lange, bis sie sich finden oder sie finden sich gar nicht. (2) Falls das WLAN zu lahm ist, hilft aa) eine Verbindung per LAN-Kabel, bb) eine Menüeinstellung "Konvertierungseinstellung für DLNA", die Ruckler vermindern soll (um den Preis, dass man dann nicht mehr Spulen kann). Man kann auch die Qualität des DLNA-Datenstroms auf 3 MBit/s reduzieren (oder beides).

b) Die App DIGA Player ist auch für die Fernaufnahmesteuerung (Remote Recording) zuständig. Das funktioniert aber erst, wenn Rekorder und App einmal im WLAN gekoppelt wurden (s.o.). Das Ganze geht auch über den Webbrowser. Man muss sich dafür nur bei auf der Seite rec-panasonic-com einloggen (Gedankenstriche bei der Adresse durch Punkte ersetzen).

c) Bei dem Gerät sind etliche APPS vorinstalliert (z.B. YouTube, ZDF Mediathek, Rovi-Guide, Skype). Für Skype ist sogar eine Taste auf der FB vorhanden. Man braucht allerdings eine spezielle (teure) Panasonic-Webcam dafür. Andere Apps können über den Panasonic Marketplace teils kostenlos, teils gegen Geld nachgeladen werden. Eine Lovefilm-App gibt es bisher nicht. Dafür hat Panasonic mit dem letzten Firmwareupdate jetzt einen Webbrowser nachgerüstet.

3. EPG (2,5 Sterne)

a) Das EPG ist zwar schneller als bei der Vorgängergeneration, aber sonst leider kaum verändert und damit total veraltet. Es gibt nur die „horizontale Darstellung“ mit mehreren Sendern übereinander und den Programmen nebeneinander. Eine Umschaltung auf die ausführlichere vertikale Darstellung des Programms eines Senders geht (anders als bei den meisten Receivern) nicht. Das EPG erlaubt keine Suche nach bestimmten Programmen. Serienprogrammierungen erfolgen wie beim alten VHS-Rekorder statisch (d.h. der Rekorder nimmt jeder Woche das Programm zur gleichen Zeit auf). Moderne EPG erkennen neue Serienfolgen automatisch und passen die Sendezeiten an. Das kann der Panasonic (anders als z.B. der Kabel Deutschland HD-Rekorder von Sagem) nicht. Immerhin wird das TV-Programm in einem kleinen Fenster angezeigt, wenn das EPG läuft.

b) Das Updaten des EPG ist – wie schon bei den Vorgängern und wie schon dort oft kritisiert – immer noch unzuverlässig. Daten werden häufig nicht automatisch nachgeladen oder nur für 1, 2 Tage (man muss dann den Sender anwählen und die i-Taste drücken, damit er sich die Daten holt). Auch das können die viele andere EPGs besser, zumal die Sender DAten für eine ganze Woche liefern. Ggf. hilft es, das Gerät 15 Minuten oder so auf dem Infokanal des Kabel-/Sat-Anbieters laufen zu lassen.

c) Eine gewisse Abhilfe schafft zudem der der Rovi-Guide. Das ist ein weiteres EPG, das unter „Netzwerkdienste“ erreichbar ist. Über dieses kann man direkt Sendungen zur Aufnahme programmieren, und es hat eine Suchfunktion. Eine automatische Serienaufnahme (mit automatischer Anpassung veränderter Sendezeiten) ist dadurch aber auch nicht möglich. Ein integriertes zeitgemäßes EPG wäre besser gewesen.

4. AVCHD-Verarbeitung (1,5 Sterne)

Man kann mit dem Gerät auch AVCHD-Aufnahmen, die man selbst auf dem Camcorder gemacht hat "bearbeiten“ (genaugenommen nur rearrangieren, einzelne Aufnahmen löschen und den Rest auf DVD oder BD brennen). Wenn man die SD-Karte direkt aus dem Camcorder einsteckt, kann man die Dateien von dieser kopieren. Der Rekorder nimmt die verschiedenen Files grds. als einen Film auf. Die Einzeldateien werden zu Kapiteln. Am Anfang jedes Kapitels wird kurz eingeblendet, wann es aufgenommen wurde.
ÄRGERLICH: Das Gerät kopiert AVCHD-Dateien NUR von der Original-SD-Karte (mit allen vom Camcorder angelegten Verzeichnissen) oder von DVD/BD. Von der USB-HDD spielt er AVCHD-Dateien zwar problemlos ab, weigert sich aber, sie zu kopieren. Auch von SD-Karten werden AVCHD-Dateien nicht kopiert, wenn nur die MTS-Dateien darauf sind. Das ist nicht technisch bedingt, sondern basiert auf einem geradezu schikanösen Kopierschutz (der ja, da es um eigene Camcorder-Aufnahmen geht, völlig fehl am Platze ist). Selbst wenn AVCHD-Files von einer selbst gebrannten DVD oder BD auf die HDD kopiert werden, prüft das Gerät erst minutenlang, ob sie nicht kopiergeschützt sind.
Man kann übrigens (warum auch immer) AVCHD-Dateien von der HDD nur auf DVD oder BD kopieren. Ein Kopieren der (eigenen!) Camcorder-Aufnahmen auf SD, USB-Stick oder eine externe Platte erlaubt das Gerät nicht. Das verstehe, wer will ...

5. Kopieren/Verschieben (1 Stern)

a) Verschieben (externe USB-HDD)
- Es können bis zu acht externe Festplatten registriert werden. Das Registieren beinhaltet ein Formatieren in einem besonderen Format. ACHTUNG: Alle Daten werden gelöscht; immerhin geht das nicht versehentlich, sondern nur über eine (durch die Notwendigkeit eine Taste für mehrere Sekunden zu drücken gegen Kinder und leichtsinnige geschützte) Menüfunktion.
- Die Platten müssen eine Kapazität zwischen 160 GB und 2 TB haben (Platten unter 160 GB werden nicht erkannt).
- Die Buchsen liefern 500 mA-Spannung, was für die meisten USB 2.0, 2,5-Zoll-Platten reicht.
- Man kann nur eine Platte zum Auslagern auf einmal anschließen (an vordere oder hintere USB-2.0-Buchse).
- Auf die Platten können dann per USB 2.0 TV-Aufnahmen verschoben werden. Wohlgemerkt: Man kann Aufnahmen nur verschieben. Sie werden dann (ob man will oder nicht) von der internen HDD gelöscht. Umgekehrt das gleiche Spiel: Man kann Dateien von der externen HDD auf die interne verschieben, aber nicht kopieren, weil das Original zwangsweise gelöscht wird. Das wirkt wie ein schlechter Scherz, ist aber leider wahr.
- Man kann die Videos und andere Dateien dann auch direkt von der an den Rekorder angeschlossenen Platte abspielen.
- TV auf eine externe Platte aufnehmen kann man nicht. Das ist schade.
- Die Aufnahmen auf der Platte können NUR mit dem konkreten Rekorder (auch nicht mit einem anderen Rekorder des gleichen Typs) abgespielt werden. Auch PCs erkennen die Platten nicht mehr

ACHTUNG: Wenn man die Registrierung einer Platte löscht, können die Inhalte auch nicht mehr mit dem eigenen Rekorder wiedergeben werden und wenn der Rekorder kaputt geht, sind wegen dieser Schikane auch alle Aufnahmen auf den externen Platten futsch. Panasonic rät deshalb, die Platten nur zum temporären Lagern von Daten zu verwenden und sie besser auch auf DVD/BD zu brennen ... In Zeiten, in denen Dateien immer weniger von optischen Medien und immer mehr von HDD abgespielt werden, ist das so etwas wie die Mutter der schlechten Scherze!

WARNUNG: Es kommt noch schlimmer: Bevor man eine Platte vom Rekorder trennt, MUSS man über das Festplattenmenü „Festplatte trennen“ wählen. Vergisst man das oder zieht das USB-Kabel mal aus Versehen kurz ab (egal, ob der Rekorder an oder aus ist), erkennt der Rekorder die Platte nach dem Wiederanschließen nicht mehr und alle Daten sind unrettbar futsch. Da dafür kein urheberrechtlicher oder technischer Grund ersichtlich ist, ist das schon fast boshaft zu nennen.

TIPP: Platten, die man mit dem Panasonic-Rekorder genutzt hat, werde vom PC ggf. nicht mehr erkannt. Wenn das der Fall ist, kann man sie mit der Freeware EaseUS Partition Master formatieren und damit auch für den PC wieder nutzbar machen.

- Dass solche Schikanen keineswegs sein müssen, zeigen z.B. die Hisense-Fernsehgeräte, die ganz einfach und bescheiden auf einer angeschlossenen, beliebig formatierten und beliebig großen Festplatte einen eigenen Ordner anlegen, in dem sie dann die eigenen Aufnahmen im für jeden anderen Fernseher, Mediaplayer oder PC lesbaren H.264-Format (MP4) ablegen. Man braucht auf diese Weise auch nicht eine Platte mit Fremdinhalten zum Abspielen („USB-Gerät“) und eine weitere für eigene Aufnahmen („USB-HDD“) wie bei Panasonic.

b) Kopieren
- Das Kopieren ist eine Wissenschaft für sich (weniger freundlich: ein Schmerz im ...), weil es durch ein völlig unlogisches und willkürliches System von Beschränkungen erschwert wird (siehe im Einzelnen die Anleitung). Zwischen den Medien (interne/externe HDD, SD, DVD/BD) können Dateien teils in beide (selten), oft nur in eine Richtung und teils gar nicht kopiert werden. Was wann geht, folgt keinem erkennbaren Schema und ist insbesondere NICHT immer durch den Schutz von Urheberrechten oder technisch legitimiert. Das gilt insbesondere für die total unsinnigen Kopierbeschränkungen bei selbst mit dem Camcorder aufgenommenen AVCHD-Dateien.
- Wenn man auf DVDs/BDs kopieren will, wird die Restzeit nur für den DR-Modus angegeben. Das können z.B. die alten DVD/HDD-Rekorder von Pioneer besser, die die Restzeit ausgehend von der gewählten Kopierqualität angeben (und damit die wirklich verfügbare Restzeit).
- Eher kurios: Vor dem Kopieren schätzt das Gerät auch, wie lange es wohl dauert. Das Kopieren geht dann aber praktisch immer viel schneller. Ich habe z.B. eine 11 Minuten-Aufnahme auf eine DVD-RW 2x kopieren wollen. Das Gerät schätzte erst „23 Minuten“, korrigierte sich dann aber gleich nach Beginn der Aufnahme auf realistische 5 Minuten.
- Hat man die Aufnahmen mit einem anderen Rekorder gemacht, so prüft das Gerät ewig ein (da es sich um eigene Aufnahmen handelt, offensichtlich gar nicht existentes) „Kopierschutzsignal“. Ich habe z.B. eine Fernsehsendung (2 Stunden, Free-TV) mit meinem analogen Sony-DVD-Rekorder auf eine DVD-VR kopiert (ungefähr 4 GB). Wenn ich diesen Film von der DVD zurück auf die Festplatte spiele, brauchen der Sony oder mein alter Pioneer-Rekorder dafür knapp 8 Minuten. Schnell, zuverlässig, problemlos. Der Panasonic gibt auch hier die „Primadonna“ und braucht allein 13 (!) Minuten für das Prüfen des imaginären (auf der DVD gar nicht vorhandenen) Kopierschutzsignals und dann noch mal 8 Minuten für das eigentliche Kopieren (immerhin zusammen nur 21 Minuten statt der 38 Minuten, die das Gerät vor dem Kopiervorgang schätzt). Das gleiche sinnnlose Spiel veranstaltet das Gerät beim Kopieren von selbst mit dem Camcorder gedrehten und mit dem PC auf DVD oder BD gebrannten AVCHD-Files: die Kopierschutzprüfung dauert länger als das eigentliche Kopieren. Das ist entweder ein Firmware-Bug oder pure Schikane.
- Angesichts der Kopierschutzbeschränkungen fast schon überraschend: Man kann die mit dem Gerät gebrannten DVDs und BDs tatsächlich auch auf anderen Geräte abspielen! Das setzt natürlich eine Finalisierung voraus. BDs mit DR-Dateien spielen manche Player (z.B. von Sony) nicht ab. Hier muss in ein anderes Format konvertiert werden. In den H-Formaten (HX usw.) bespielte BD sollten aber allgemein kompatibel sein.

6. TV aufnehmen (4 Sterne)

a) Aufnahmen sollte man grds. erst mal im DR-Modus. Das ist die optimale Qualität. Es werden bei DR auch alle Sprachen, Videotext usw. mit aufgenommen. Konvertiert man in eine andere Qualität, muss man sich mit einer Sprache begnügen und der Videotext geht verloren.

b) Wenn man die aktuell laufende Sendung später zu Ende schauen will, kann man einfach die REC-Taste drücken. Der Rekorder fragt dann, ob er sie bis zum Ende aufnehmen soll. Man kann auch eine andere Zeit angeben.
ACHTUNG: Man darf den Rekorder bei einer mit REC-Taste gestarteten Aufnahme nicht ins Standby schalten, sonst bricht die Aufnahme ab (wenn eine Timeraufnahme läuft, schadet die Standby-Schaltung dagegen nicht). Das ist nicht perfekt gelöst. Bei praktisch allen Receivern, die ich kenne, erscheint in diesem Fall eine Warnmeldung, die fragt, ob die Aufnahme weiter aufgezeichnet oder abgebrochen werden soll. Aber wenn man es weiß, ist es nicht so schlimm. Der Rekorder schaltet sich am Ende der Aufnahme selbst in den Standby.

c) Es gibt 32 Timer. Das reicht, zumal wöchentlich wiederholte Aufnahmen nur einen einzigen Timer benötigen. Die Aufnahme von Sendungen kann man auf vier Wegen programmieren: a) Manuell, b) über das eingebaute EPG, c) über die eingebaute EPG-App Rovi-Guide (siehe 3b), d) über die Smartphone-App DIGA Player (auch aus der Ferne). Leider taugt das EPG nicht viel. Eine Funktion die automatisch Serienfolgen sucht und (auch bei veränderten Anfangszeiten) aufnimmt, fehlt. VPS gibt es nicht mehr, AR geht auch nicht.

d) Das Gerät hat Digital-Tuner, mit denen es zwei Programme gleichzeitig aufnehmen oder eines aufnehmen und eines zum Anschauen darstellen kann. BST = 2 SAT-Programme, BCT = zwei DVB-C oder DVB-T-Programme. Beim BCT kann man nur entweder DCB-C oder DVB-T verwenden (es gibt auch nur einen Antennenanschluss).

ACHTUNG: Es gibt etliche Situationen, in denen der Rekorder ggf. eine programmierte Aufnahme nicht startet, weil er gerade mit etwas anderem beschäftigt ist (siehe Anleitung). Insbesondere sollte man sehr darauf achten, dass Kopieraktionen zwischen den Medien abgeschlossen sind, bevor eine Aufnahme starten soll:
- Wenn ein Kopieren mit Konvertierung (Echtzeit) erfolgt, kann der Rekorder, solange das dauert, nichts anderes tun. Also auch keine Sendungen aufnehmen.
- Wenn ein Schnellkopieren (HighSpeed) erfolgt, kann er nur ein und nicht zwei Programme gleichzeitig aufnehmen. Allerdings warnt das Gerät jetzt, wenn man kopieren wählt, davor und bietet an, den Kopiervorgang abzubrechen. Das ist akzeptabel.

e) Falls das Aufnehmen von Pay-TV oder HD-Sendern nicht funktioniert: Das liegt vermutlich daran, dass manche Sender das verlangen. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

f) Aufnahmeprobleme (2. Aufnahme bricht ab) können auch an einem Firmwarebug liegen, der wohl auftritt, wenn man in der allgemeinen Kanalliste die Haken hinter unerwünschten Sendern entfernt. Für Details siehe Rezension von Helmi zum BCT 730.

7. TV anschauen (5 Sterne)

a) Wenn man TV mit dem Rekorder schaut (via HDMI), wird permanent aufgezeichnet. D.h. man kann das Bild, auch wenn man nicht Aufnahme gewählt hat anhalten und max. 90 Minuten zurückspulen. Auch ist das Bild in SD wie HD sehr gut.

b) Das Gerät bietet nicht nur Videotext (der bei den meisten Sendern in eher bescheidener Qualität in ein etwas verkleinertes Fenster eingeblendet wird), sondern auch HbbtV (derzeit von ARD, ZDF, Arte und RTL ausgestrahlt). Das ist sehr nett. Man kann z.B. ohne Umweg über das Netzdienste-Menü die ZDF Mediathek erreichen.

c) Da das Gerät recht zuverlässig automatisch KAPITELMARKEN anhand des Inhalts setzt , kann man Werbung meistens einfach durch (ggf. mehrfachen) Druck auf Skip Forward überspringen. Automatische Kapitelmarken (standardmäßig an) also am besten angestellt lassen. Man kann auch während des Anschauens manuell Kapitelmarken setzen, indem man „CHAPTER“ drückt.
Sehr nett für das Anschauen von Aufnahmen sind auch die MANUAL SKIP-Tasten unten rechts auf der FB. Damit kann man per Tastendruck 60 Sekunden vor oder 10 Sekunden zurückspringen. Über die Taste TIME SLIP kann man auch eine bestimmte Zeit einstellen, die übersprungen werden soll.
Falls das Spulen/Überspringen während des Betrachtens von HD-Aufnahmen nicht funktioniert: Das liegt daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

IV. Fazit

Ich gebe dem Rekorder gerade noch vier Sterne. Im Grundsatz ist es ein gutes und teilweise auch sehr innovatives Gerät mit sehr vielen Funktionen und tollen Features (z.B. TV-Streaming und Remote Recording), die aber nicht immer zuverlässig funktionieren. Auch das EPG ist veraltet und beim Aktualisieren unzuverlässig. Mindestens einen Stern kosten die willkürlichen und schikanösen Kopierschutzmaßnahmen, die über die CI+/HD+-Restriktionen hinausgehen.Das ist einfach nur ärgerlich. Man könnte dafür auch zwei oder mehr Punkte abziehen, aber das es letztlich nur ein Aspekt unter vielen ist, wäre das m.E. übertrieben. Deshalb habe ich (sehr milde) nur einen Punkt abgezogen.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2014
Der PANASONIC DMR-BCT835 kommt nicht nur super stylish daher, sondern hat es auch in sich!
Nutze den Panasonic hauptsächlich zum aufzeichnen des TV-Programms auf die Festplatte oder um Mediatheken (vor allem die der öffentliche rechtlichen Sender sind sehr gut), Video on Demand (das integrierte Wlan Modul funktioniert perfekt) oder BluRays/DVDs zu schauen. Ab und an läuft auch noch eine Audio CD. Gebrannt wird bei mir selten, da ich nicht so der "Jäger und Sammler" bin. Und was soll ich sagen: Abends gibt's jetzt nur noch Dinge zu sehen, die mich auch interessieren.

Was dabei super nützlich ist, ist die Fernprogrammierung. Heißt konkret: Ich sitze im Zug oder sonst wo und schau mir auf dem Laptop, Smartphone oder Tablet via Panasonic App das Fernsehprogram der kommenden Tage durch und schau was interessant klingt. Ein klick... 4 Sekunden warten... und die Sendung ist Programmiert. Bei der Übersichtlichkeit dieses Services ist sicher noch Luft nach oben. Da ich bereits 2x die Obergrenze von 32 Timer Programmierungen erreicht habe, scheint es aber doch nicht so schlecht zu sein.

Dank der 2 eingebauten Receiver ist es Problemlos möglich 2 Sendungen Parallel aufzuzeichnen und eine dritte, die bereits aufgezeichnet wurde, anzuschauen. Was nicht funktioniert ist einen Online-Dienst zu nutzen, während aufgenommen wird. Da mein Fernseher aber ebenfalls Smart TV besitzt, ist das für mich kein Problem.
Was vielleicht auch noch interessieren dürfte: Das Gerät ist super leise. Die Festplatte ist nur in einem stillen Raum wahrnehmbar und das Blu Ray Laufwerk ist um Welten leiser als beispielsweise das der PS3 superslim (Mein bisher größter Fehlkauf! Aber: siehe unten).

Dass es immer noch Verbesserungspotential gibt ist klar, wobei das eine recht subjektive Sichtweise ist. Ich finde den DMR-BCT835 für meine Bedürfnisse genial und hab leider nichts Vergleichbares mit besserem Bedienkomfort gefunden. Ob ein Schnittbegeisterter Hobby BluRay "Brenner" das genau so sieht, kann ich nicht beurteilen. Ich würde den Panasonic jederzeit wieder kaufen und hoffe jetzt einfach, dass er laaaaaaange gute Dienste leistet.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juni 2014
Ich habe das Gerät gekauft, weil ich einerseits einen BluRay-Player brauchte, andererseits aber das Manko hatte, dass bisherige Geräte (HDD-Sat-Receiver, PC) die ich besaß zwar dafür taugten, per Satellit aufgenommene Filme per PC im DVD-Format brennen zu können das aber nicht für HDTV funktionierte.

Genau in diese Lücke paßt der DMR-BST von Panasonic: Er ersetzt den Sat-Receiver, kann BluRays abspielen und ist auch in der Lage, auf BD und DVD aufzuzeichnen.

Die Menüführung ist auch besser als bei einem vergleichbaren Gerät, das meine Eltern haben (es liegen ca. 3 Jahre Zeit zwischen beiden Geräten), manches ist deutlich komplizierter gelöst als bei dem Technisat HD-S2 der ersetzt wurde, aber die natlose Integration von z.B. der Mediathek der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ist schon sehenswert.

Genial einfach das Aufnehmen, das Bearbeiten geht relativ flott (Anfang + Ende wegschneiden, ggf. noch Werbeblöcke entfernen). Nachteilig fand ich, dass teilweise zu stark komprimiert wird, wenn ein Film auf DVD gebrannt wird - nur weil die nominelle Spieldauer der DVD überschritten war (n.b.: Das Material selbst hätte spätestens dann auf die DVD gepaßt, wenn einige Tonspuren gekillt worden wären, aber das Gerät hat lieber gleich neu encodiert). Hier wäre es sinnvoller gewesen mittels eines Algorithmus á la "DVDShrink" nur die Details mäßig zu reduzieren, anstatt eine komplette neue Encodierung in einem 1-pass-Verfahren durchzuführen - naja, Panasonic hat die ICs bzw. Funktionsblöcke halt aus den DVD-Recordern für die Codierung analogen Videos, da ist es ein leichtes diese Technik weiterzubenutzen.

Der Recorder hat leider beim Aufzeichnen des heute gängigen 16:9-Materials auf DVDs einen Bug: Das Material wird als 4:3 markiert, obwohl alles mit Seitenverhältnis von 16:9 encodiert ist. Das Resultat ist dann eine DVD, die beim Abspielen auf einem korrekt eingestellten System das Bild horizontal komprimiert und rechts und links schwarze Balken läßt. Der DMR-BST 735 kaschiert den Fehler überraschenderweise damit, dass er auch 4:3-DVDs im 16:9-Format (also zu breit) wiedergibt. Um das richtigzustellen, muss man lustigerweise die Wiedergabe von 4:3-Videos auf die Einstellung "16:9" setzen. Man könnte also durchaus die Meinung entwickeln, dass hier sowohl die Entwickler der Firmware als auch die Entwickler der Benutzeroberfläche nicht so wirklich wußten, was sie und das Gerät da tun...

Erst durch Nachfrage bei Amazon hat mir ein Kundendienstmitarbeiter den Weg verraten, wie man zu einer ordentlich gemasterten Disc kommen kann:

1. Man muss das aufgenommene Material vor dem Kopieren zunächst in eines der Formate SP oder LP konvertieren. Je nachdem, wie lange der Film ist und welche Kapazität die Disc hat sollte man das Format wählen. Das kann der Recorder auch sozusagen "Off-Line" nach dem abendlichen Fernsehkonsum machen.

2. Dabei entsteht eine zweite Datei, die im Menü der Aufzeichnungen zunächst gar nicht auftaucht. Erst wenn man auf den konvertierten Film geht (um ihn z.B. zu bearbeiten) öffnet sich eine zweite Liste, die die ursprüngliche Aufnahme im DR-Modus sowie die konvertierte Datei (SP oder LP) zeigt.

3. Diese konvertierte Datei kann man jetzt auf DVD brennen, aber auf einen der Minus-Typen (bei den Plus-Typen funktioniert der Trick nicht, weil der DMR-BST 735 diese anders mastert!). Das Brennen selbst dauert dann nur ca. 20 min. für einen 4x Rohling DVD-RW.

Der Grund warum dieser Trick bei DVD+R und DVD+RW nicht funktioniert liegt in der anderen Art, wie der Recorder diese mastert. Bei den +-Formaten wird immer ein einziges Title Set erzeugt. Bei den --Formaten dagegen wird für jede Aufnahme ein eigenes Titel Set erzeugt. Da das Main Menu der DVD immer in 4:3 erzeugt wird, wird beim automatischen Konvertieren auch (falsch) mit der 4:3-Kennung weitergemacht. Wird das Material nicht zum Brennen neu encodiert, dann funktioniert es zumindest auf der DVD-R und DVD-RW, da die Formatkennung für das separate Title Set richtig auf die DVD übernommen wird.

BluRays aus aufgenommenem Material zu brennen geht dagegen leicht, die Discs lassen sich auf jedem anderen BD-Player abspielen und dank der üppigen Kapazität von BluRay Discs gehen auch ca. 4h Film in 720p der öffentlich-rechtlichen auf eine Disc. Es können mehrere Filme zusammen auf eine Scheibe gepackt werden. Zwar ist kein Menü möglich, aber es lassen sich Kapitel einrichten wenn die vorher im Material auf der HDD eingetragen waren. HDTV kennt ja zum Glück auch kein 4:3 mehr, dadurch kommt es da auch zu keinen Verwechselungen.

Ich hatte Anfangs massive Störungen der Bild- und Tonübertragung zu meinem schon ca. 4-5 Jahre alten Phillipps-Flachbildschirm. Nachdem auch eine Reklamation keinen Befund lieferte sondern nur der Tipp kam, ein anderes HDMI-Kabel zu verwenden bin ich hergegangen und habe die HDMI-Einstellungen verändert. Nachdem ich die Auflösung auf 1080i "heruntergedreht" hatte und 24p aktiviert habe funktioniert die Bildübertragung völlig problemlos - scheinbar ist das "Plug & Play" bei HDMI auch nur ein Papiertiger.

Zu den Schnittstellen: Das Gerät hat auch einen AV-Stecker, hier lassen sich aber nur Videosignale zum Aufnehmen einspeisen. Grund ist die aktuelle AACS-Spezifikation: Geräte, die nach 2013 eine AACS-Zulassung erhalten haben dürfen _keine_ (!!!) analogen Videoausgänge mehr bieten, nur zugelassene digitale Schnittstellen wie HDMI incl. HDCP-Inhalteschutz sind erlaubt. Audio kann digital auch separat von HDMI ausgegeben werden, hier ist eine SP/DIF-Schnittstelle verfügbar. Zwei USB-Stecker sind vorhanden, wobei sich Filme aber nur einlesen lassen. Will man Filme auf eine externe Platte speichern, muss diese formatiert werden und ist danach nicht mehr vom PC aus lesbar. Filme lassen sich nur intern oder auf der externen Platte ablegen, eine Sicherheitskopie läßt sich nicht erstellen. Einziger Weg für so etwas ist der Export auf DVD / BD, dann bleibt auch der Film auf der internen Platte weiter vorhanden. Ein Image läßt sich auf ein externes Medium (HDD oder Stick) aber nicht erzeugen, es muss eine "echte" Scheibe sein.

Auch SD-Karten können direkt eingesteckt werden. Zwei CI+-Schnittstellen sind vorhanden, ich benutze sie aber nicht. Da diese Schnittstelle aber CI+ ist und nicht ein HD+-Modul direkt eingebaut wurde stellen sich die Nutzerbeschränkungen nach dem was ich erfahren habe sehr merkwürdig dar: HD+-Sendungen haben ein "Verfallsdatum", so dass mit max. 90min Verzögerung mit den Anschauen begonnen werden muss, sonst sind die Daten wegen des DRM nicht mehr abspielbar. Dafür läßt sich aber vor- und zurück spulen. Exportiert werden können solche Filme vermutlich auch nicht.

Zwei Sat-Leitungen können angeschlossen werden, nur wenn beide da sind oder man ein sogenanntes "Einkabelsystem" hat gehen aber gleichzeitig Aufnehmen + etwas anderes Schauen. Beim Technisat war eine "kleine" Einkabellösung eingebaut, es konnten immerhin Sender auf dem gleichen Bereich verwendet werden, so dass man bei Aufnahme eines deutschen SD-Senders jeden beliebigen anderen SD-Sender parallel schauen konnte. Gleichzeitiges Anschauen einer Aufnahme oder einer Disc geht aber, zumindest solange man das Gerät nicht (meiner Meinung unnötigerweise) damit quält, nicht nativ, sondern mit Recoding aufzuzeichnen. Diese Möglichkeit erlaubt es, unter Verlust an Bildqualität das Material nicht mit der Datenrate des Senders, sondern einer anderen neu encodiert auf Platte zu legen.

Die periodischen Aufnahmen sind sinnvoller angelegt als beim HD S2, da sich wöchentliche Aufnahmen einrichten lassen, die jedesmal die alte Aufnahme überschreiben. Dadurch hat man z.B. immer das aktuelle TerraX auf der Platte, ohne dass die alten Aufnahmen irgendwann "runtergeputzt" werden müssen. Die Aufnahme überschreibt sich dabei aber nicht wöchentlich, sondern 8-tägig soweit ich das sehen konnte.

Nach ca. einem halben Jahr muss ich meine anfängliche Meinung, dass man die mit dem Panasonic DMR-BST 735 aufgenommenen BluRay-Filme auf jedem BD-Player abspielen kann zurück nehmen: Es scheint einen Unterschied in der Encodierung von DVB-S2-gesendetem Material zu BluRay / AVCHD-spezifiziertem Material zu geben. Ich habe auf meinem Pioneer BDP-160 das Problem, dass sich BluRay-Aufnahmen von HD-Sendungen nicht (weder am PC per TSRemux generierte noch vom DMR-BST 735 gebrannte) sauber abspielen lassen: Das Bild ist extrem ruckelig. Eventuell ist es ein Problem des Players, aber der Panasonic-Recorder macht zumindest beim "schnellen" Herausschreiben von HD-Ausstralungen letzten Endes auch nichts anderes als ein PC. Hier muss ich noch einmal mit anderen Formaten experimentieren, evtl. hilft es, das Material in ein anderes HD-Format zu konvertieren.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juni 2014
Das Gerät ist super. Einziger Wermutstropfen - wie auch aus ein paar wenigen anderen Bewertungen zu entnehmen - ist, dass man in der Tat zusätzlich einen Einkabel-Router zu der Satellitenanlage braucht, wenn man während einer Aufnahme einen anderen Sender sehen will. Kostenpunkt - 100 Euro + Einbaukosten. Ich war aber darauf vorbereitet und habe mir den Mini-Router von TechniSat besorgt, und alles funktioniert bestens. Die Investition lohnt sich, denn nur so kann man alle Möglichkeiten des Twin Tuners ausschöpfen.

Ich stimme all den positiven Bewertungen zu und will hier nicht alles noch einmal wiederholen. Ich möchte lediglich auf Folgendes aufmerksam machen: In Unterschied zu all den anderen Tunern, die ich mal hatte (Hirschmann, Topfield, Humax), kann man mit dem Panasonic DMR BST835EG einen Sender z.B. auf Astra aufnehmen und gleichzeitig einen auf Hotbird sehen oder umgekehrt. Bei den anderen Tunern konnte man während einer Aufnahme nur Sender auf dem gleichen Satelliten sehen, wo die Aufnahme lief. Anders als bei den anderen Geräten, kann man auch einen "normalen" Sender sehen, während eine Aufnahme in HD läuft und umgekehrt. Man kann auch zwei Sender gleichzeitig aufnehmen. - Was aber während der Doppelaufnahme nicht geht, ist, einen dritten Sender dabei zu sehen. Das ist aber nicht so schlimm. Bei mir kommt es wohl wirklich nie vor, dass ich gleichzeitig zwei Programme aufnehme und dabei etwas Drittes sehen möchte.

Von mir - eine klare Kaufempfehlung!
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2013
Diese Gerät ist ein Alleskönner!
Ich bin begeistert.
Nachdem ich den Panasonic angeschlossen hatte und der erste Start erfolgte, führte mich das Einrichtungsprogramm ohne Probleme durch die Installation. Sender waren schnell gefunden, mein WLAN fand das Programm sofort und fragte nach dem Passwort und schon war alles getan. Selbst die Sender zu sortieren fand ich einfach. Etwas Zeit benötigt man schon, aber gegen das Sortieren der Sender meines Samsung TVs ist dies ein Kinderspiel.
Eine DVD einlegen und das Programm zum Abspielen startet automatisch, eine SD Karte mit Bilder rein und das Programm startet ebenfalls automatisch. Wunderbar.
Selbst die Grundfunktionen (Lautstärke, Programmwahl und An/Aus Knopf) meines Samsung TVs lassen sich auf der Panasonic Fernbedienung programmieren. Und wenn ich den Aus Knopf drücke schaltet sich mein TV und der Recorder aus. Prima.
Aufnehmen einer TV Sendung über den Timer ist sehr einfach: Den TV Guide aufrufen und Sendung markieren, das ist alles. Auch die Funktion des Direct TV Stopp/Play ist Klasse. Hiermit kann die laufende Sendung gestoppt und an gleicher Stelle wieder fortgesetzt werden. So verpasst man wirklich nichts mehr.
Es gibt so viele weitere Funktionen, die ich noch nicht ausprobiert habe, auch das Brennen einer aufgenommenen Sendung scheint sehr einfach vonstatten zu gehen.
Und das Bild ist Spitzenklasse. Auch die Aufnahmen sind es.

Ergänzung am 17.11.2013:
Ich muss leider heute nach 3 Wochen Benutzung hinzufügen, dass die externe Aufnahmesteuerung mit dem Panasonic App nicht funktioniert.
Ebenso funktioniert seit gestern die Seite mit den Netzwerkdiensten nicht mehr! Hier hat man normalerweise Zugriff auf Dimax oder you tube oder skype. Das Programm will eine Softwareaktualisierung durchführen, dies funktioniert allerdings nicht, da das Programm anzeigt, dass es keine Internetverbindung hätte. Dies stimmt aber nicht, es ist alles korrekt installiert und auch als aktiv eingetragen. Der Support von Panasonic lässt auf sich warten. (((
TV Sendungen in SD Qualität sind nicht von so guter Qualität wie auf meinem Samsung TV. Scharfe Kanten stellt der Panasonic nicht scharf dar. Sie wirken irgendwie "gepunktet". Bewegungen sind ebenfalls unscharf.
Bei HD Sendungen ist das Bild ok, menschliche Haut wird allerdings nicht so schön und natürlich dargestellt wie auf meinem Samsung TV (wenn ich den TV Tuner nutzte und nicht den Tuner vom Panasonic Recorder). Die Haut wirkt zu weich und unscharf.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2014
Ich habe das Gerät für meine Mutter gekauft. Die Idee war, dass sie - wenn sie den Fernseher angeschaltet hat - nur noch mit einer Fernbedienung arbeiten muss. Sie kann dann Fernsehen, DVDs oder Blue Rays sehen oder Aufnehmen und wiedergeben.

Inhaltlich ist das Bedienkonzept nicht komplett trivial und für eine 75-jährige schon eine Herausforderung. Aber mittlerweile kommt sie recht gut klar. Von der Bedienoberfläche ist die Bedienung super. Alles ist schnell und ansprechend aufbereitet. Das Problem ist eher die Vielzahl der Funktionen, für TV/Recorder/DVD/BlueRay/Internet/HbbTV etc.

Die Aufnahmen speichert man auf der internen Festplatte, so dass es keine Notwendigkeit gibt, DVDs zu brennen

Trotzdem. Verglichen mit meinem Linux Receiver ist das Gerät extrem ausgereift und einfach zu bedienen und gerade für weniger Technik-affine Menschen sehr zu empfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2014
Perfektes Gerät. Es hält alles, was es verspricht. Es gibt kaum etwas auszusetzen. Das einzige was fehlt ist AR. Die Funktion Accurate Recording (AR) ermöglicht bei digitalen Videorekordern den sendungsgenauen Mitschnitt von digitalen Fernsehsendungen ohne überflüssige Vor- und Nachlaufzeiten (früher VPS). Da der mitlaufende Programm-Guide aber ständig aktualisiert wird, stimmen die Aufnahmezeiten fast immer. Vor- und Nachlaufzeiten können später mühelos weggeschnitten werden.

Der erstklassige PANASONIC Telefonsupport muss unbedingt erwähnt werden:Bei Bedarf bekommt man Hilfe zum Festnetztarif.

Fazit: Klare Kaufempfehlung !!!
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2013
Leider muss ich in einigen Punkten meinem Vorredner widersprechen. Ich bin vom DMR-BST-700 auf diesen Rekorder umgestiegen, einiges ist besser einiges schlechter geworden. Insbesondere die Bildqualität hat stark nachgelassen. Zwar kann man jetzt vieles einstellen aber irgendwie hat das Bild keine Brillianz mehr, es wirkt immer wie mit einem leichten Grauschleier. Es ist mir nicht gelungen trotz vieler Versuche,die gleiche Bildqualität wie mit dem BST-700 einzustellen. Auch verschlechtert sich teilweise die Bildqualität durch verschiedene Einstellungen, insbesondere wenn man die Schärfeeinstellung in Richtung schärfer verändert. Ich gebe zu, dass man die Unterschiede teilweise nur im direkten Vergleich sieht, aber sie sind vorhanden.
Zusammen gefasst, hier nur die für mich wichtigsten Dinge
BesserD
- Umschaltgeschwindigkeit der Kanäle wesentlich schneller, besonders beim Umschalten von HD auf SD-Kanäle bzw. umgekehrt
- EPG besser, weil TVbild im EPG als Minifenster erhalten bleibt, leider ist die Spaltenansicht entfallen
- Teletext wesentlich schneller
- schnellere Reaktion in den verschiedenen Menüs

Schlechter
- Bildqualität!!
- viele Bildeinstellungen, die aber nicht unbedingt eine Verbesserung bringen, eher im Gegenteil

Grundsätzlich ist es immer noch ein gutes Gerät, aber leider ist nicht alles besser geworden. Hier kann man nur auf Verbesserungen durch zukünftige Updates hoffen.

Nachtrag:
Es ließ mir keine Ruhe, warum die Bildqualität schlechter (subjektiv) geworden ist. Also habe ich mir einige Stunden Zeit genommen und einige Tests gemacht. Dabei viele mir auf, dass das Bild vom BST-700 leicht bläulich und das Bild vom BST-730 leicht gelblich war. Durch diese Verschiebung ins bläuliche erscheint das Bild brillanter bzw. leuchtstärker. Durch die Verschiebung ins gelbliche jedoch wärmer, aber eben subjektiv auch nicht mehr so brillant. Beim 700 kann man hier fast nichts einstellen beim 730 schon. Mit der Veränderung z.B des Farbtonreglers ist es nur möglich ins gelbliche oder rötliche zu verschieben. Theoretisch kann man zwar einiges über die Einstellungen des Tv-Gerätes verbessern, da mein Tv aber farbneutral eingestellt ist möchte ich hier nichts ändern. Trotzdem ist es mir nun gelungen einen sehr guten Kompromiss einzustellen, deshalb gebe ich nun einen Stern mehr.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2014
Der Beste SAT Receiver den ich bisher gesehen habe. Er modeliert selbst SD (nicht HD) Bilder auf ein unglaublich HD nahes Niveau.
Steuerung über second screen, sowie WLAN Reichweite sind erstaunlich hoch.
Dass er noch einen BlueRay Brenner hat ist nett, hätte ich aber gar nicht benötigt.

Hoffe Panasonic macht auf dieser Schiene weiter, hier sind sie der Konkurenz in Stabilität und Features um längen voraus.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2014
Vorab:Habe das Gerät vor 5 Wochen nicht über Amazon sondern beim Sa.... in Potsdam gekauft.War dort deutlich günstiger.
Habe seit 10 Jahren zwei Panasonic DVD Recorder im Einsatz und war mit Ihnen sehr zufrieden.Nun hat einer das Zeitliche gesegnet und es musste was Neues her.Der neue DMR-BST 735 ist natürlich als Blue Ray Recorder eine andere Liga.Man merkt die langjährige Erfahrung des Herstellers.Habe mit der Bedienung keinerlei Probleme,da sie auf den Vorgängern aufbaut.Die BDA ist leider nach wie vorher etwas zu umständlich geschrieben,wenn man mal einzelne Punkte nachlesen will.
Die Internet Verbindung klappt einwandfrei und das Streamen absolut problemlos bei schneller Verbindung,die beiden Tuner sind auch Top und das Brennen der Blue Ray ist auch easy!
Kurzum,ich halte das Gerät für absolute Spitzenklasse und kann es jedem empfehlen,der bereit ist,sich mit der Technik auseinander zu setzen..
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