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533 von 554 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau, eigentlich toll, aber schlechtes EPG und schikanöse Kopierbeschränkungen
Stand: 19.7.2014

BREAKING NEWS: Panasonic hat eine neue Gerätegeneration angekündigt (DMR-BST/BCT- 940/845/745/740, ab Mitte August). Neu sind u.a „TV Anywhere“ (Streamen von Video/TV nicht nur im WLAN, sondern auch über das Internet) und „Keyword Recording“, d.h. endlich ein halbwegs modernes EPG. Der 940 (schwarz) hat 3...
Vor 12 Monaten von ETK veröffentlicht

versus
59 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grundsätzlich gelungen - aber noch sehr viel Potential nach oben
# Datenstand: 25.2.2014 #

Tja, wo soll man bei einem Gerät mit so einem Funktionsumfang beginnen...vielleicht mal mit meiner Ausgangsposition. Nach ca. 10 Jahren mit analogen HDD/DVD-Recordern war ein Umstieg auf digitales Kabel-TV fällig, nicht zuletzt wegen dem wesentlich besseren Programmangebot.
Weil der Eindruck des Recorders auf mich...
Vor 7 Monaten von achtsindleiderkrank veröffentlicht


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533 von 554 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau, eigentlich toll, aber schlechtes EPG und schikanöse Kopierbeschränkungen, 13. August 2013
Von 
ETK (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Stand: 19.7.2014

BREAKING NEWS: Panasonic hat eine neue Gerätegeneration angekündigt (DMR-BST/BCT- 940/845/745/740, ab Mitte August). Neu sind u.a „TV Anywhere“ (Streamen von Video/TV nicht nur im WLAN, sondern auch über das Internet) und „Keyword Recording“, d.h. endlich ein halbwegs modernes EPG. Der 940 (schwarz) hat 3 Tuner (für 3 Programme, nach wie vor nicht SAT und Kabel in einem Gerät) und 2 GB, der 845 (silber) hat 2 Tuner und 1 GB, die 700er (schwarz oder silber) 2 Tuner und 500 MB.

ACHTUNG: Nerviger Firmwarebug in Bezug auf die Sommerzeitumstellung! Nutzer sollten nach der Zeitumstellung stets prüfen, ob ihre Timerprogrammierungen noch korrekt sind. Das Gerät stellt nicht nur automatisch die Uhr um (korrekt), sondern ändert ohne Zutun des Nutzers bei manchen Sendern zugleich die einprogrammierten Zeiten ab (wer also z.B. stets um 20.15 Uhr eine Serie aufnimmt, sollte prüfen, ob dort noch "20.15" steht und nicht "21.15"). Das klingt wie ein verspäteter Aprilscherz, ist aber leider real.

I. Infos zur Kaufentscheidung

1. Für wen ist das Gerät etwa und für wen nicht?

a) Die Vorteile der Geräte sind z.B.
- vergleichsweise einfache Bedienung der Grundfunktionen (wenn die Sonderfunktionen genutzt werden sollen, wird es allerdings recht kompliziert, siehe Handbuch),
- Wiedergabe von DVD, Blu-Rays (auch in 3D), Musik, Fotos, Videos (auch in AVCHD und direkt von der SD-Karte des Camcorders/Fotoapparats durch eingebauten SD-Card-Reader),
- die Möglichkeit, Videos auf DVDs oder Blu-Rays zu brennen (auch AVCHD-DVDs),
- die Möglichkeit, TV-Programme und Aunahmen per App und WLAN auf Smartphones oder Tablets zu streamen,
- die Möglichkeit, TV-Programme auf DLNA-fähige Geräte zu streamen (z.B. zu einem anderen TV in einem Rau, ohne TV-Anschluss; funktioniert super mit Panasonic-Geräten, s.u.),
- die „Nachrüstung von Smart-TV-Funktionen“, HbbTV und DNLA-Medienstreaming für das eigene TV (falls das TV das noch nicht konnte),
- sehr gute Bild- und Tonqualität in SD und HD.

b) Was das Gerät nicht kann/was nicht gut ist:
- das EPG ist recht primitiv und im Bedienkomfort weit schlechter als die EPGs der meisten HDD-Receiver und lädt Programmdaten oft nicht automatisch nach (siehe unten),
- die einfache Bedienung wird durch etliche Restriktionen erkauft, z.B. hält sich das Gerät (anders als viele Linux-Receiver, aber wie alle anderen Markengeräte auch) an alle DRM-Restriktionen, schlimmer: es fügt diesen Beschränkungen unsinnigerweise noch etliche eigene hinzu,
- eine Nachrüstung von Funktionen gibt es (anders als bei Linux-Receivern) nicht, Updates dienen nur der Fehlerkorrektur, allerdings können neue Funktionen über Web-Apps (Netzwerkdienste) dazukommen,
- Streaming/Fernprogrammierung funktionieren nicht immer ganz zuverlässig.

c) Fazit
- Wer einen in den Grundfunktionen einfach zu bedienenden HDD-Rekorder will, der auch DVDs und Blu-Rays brennen kann, hat kaum eine Alternative.
- Wer keine DVDs oder Blu-Rays brennen will, ist mit einem modernen HDD-Receiver mit zeitgemäßem EPG und einem BD-Player besser bedient.
- Wer DMR-Beschränkungen nicht mag und bereit ist, sich in die komplexe Bedienung dieser Geräte hineinzufuchsen, wird mit einem Linux Receiver (Dreambox, VU+ usw.) glücklicher werden.

TIPP: Die Bedienungsanleitung lässt sich als PDF-Dateien von der Panasonic-Webseite herunterladen.

2. Modellunterschiede der aktuellen Gerätegeneration (730/735/835)

- BST = SAT Doppeltuner (2 Anschlüsse), BCT = DVB-C/DVB-T Doppeltuner (1 Anschluss, entweder DVB-C oder DVB-T); einen analogen Kabeltuner hat der BCT nicht!
- 735/835 silbern, 730 = schwarz
- 835 = 1 TB, 730/735 = 500 GB (500 GB = 212 Stunden SD oder 76 Stunden HD in unkomprimierter DR-Qualität)
- Ansonsten die alle Funktionen aller Geräte gleich.

3. Unterschiede zur Vorjahresgeneration (820/720/721)

Die Änderungen zur Vorjahresgeneration sind recht überschaubar.

a) Hardware
- nur noch eine SCART-Buchse (In) vorhanden. Kein SCART-Out mehr (ist auch überflüssig)
- dort wo früher Scart-Out sitzt, ragt jetzt die WLAN-Antenne ein wenig aus dem Gehäuse
- Festplatten auch im NTFS-Format unterstützt
- Optik etwas schlichter
- sicher auch Änderungen im Innenleben

b) Software

- Remote Recording, d.h. Aufnahmeprogrammierung per App/Browser über das Internet
- Miracast-fähig (per WLAN), d.h. den Bildschirm von Android-Smartphones oder Tablets auf dem TV-Bildschirm wiedergeben. Funktioniert sehr gut.
- Wifi-direct, d.h. Verbindung mit anderen Wifi-direct-Geräten direkt ohne Umweg über ein WLAN.
- 4D Upscaling (d.h. vierfaches Full-HD). Das ist derzeit noch eher Zukunftsmusik, nur begrenzt sinnvoll, denn 4D-Medien (z.B. Redray-Disks) kann das Gerät nicht abspielen.
- Anzeige der Sendernamen auch im Rekorderdisplay (das nur sechs Zeichen hat, aber Namen laufen durch)
- Optische Überarbeitung des Titelmenüs und einiger (aber nicht aller) anderer Menüs (teils eher „App-Design“ als „Listen-Design“).

TIPP: Die neuen Funktionen werden exklusiv bleiben. Firmwareupdates für frühere Generationen, die Funktionen nachrüsten, hat es bei Panasonic noch nie gegeben.

4. Brauche ich eine weitere Smartcard / ein weiteres CI+ Modul?

Grundsätzlich nein.

- Für „Free-TV“-Sender (ARD, ZDF, RTL, SAT1 usw.) in SD, bei ARD/ZDF/arte auch in HD braucht man seit einiger Zeit (jedenfalls im Kabel) weder CI-Karte noch Smartcard mehr.

- Wer auch andere Sender (d.h. Pay-TV-Sender incl. privater HD-Sender) aufnehmen will, aber nur ein CI-Modul mit Smartcard im TV hat, steckt diese in den Rekorder um. Der Rekorder kann dann alles aufnehmen. Das TV kann ohne den Rekorder nur noch Free-TV, aber man kann für die anderen Sender ja den Tuner des Rekorders nutzen.

- Die beiden Tuner des Rekorders teilen sich ein CI-Modul und eine Smartcard. Der zweite CI-Schacht ist nur für den Fall vorhanden, dass man zwei verschiedene Smartcards verschiedener Anbieter gleichzeitig nutzen möchte (z.B. Kabel Deutschland und Sky).

- Wer bisher zwar eine Smartcard, aber kein CI-Modul hat, muss letzteres dazuerwerben, wenn er die Smartcard im Panasonic nutzen will.

- Nur wer einen anderen Rekorder, Receiver oder Fernseher hat, mit dem er auch unabhängig vom Panasonic-Rekorder alle Sender empfangen will, braucht eine zwingend weitere Smartcard und ggf. ein weiteres CI-Modul bzw. muss die Karte umstecken.

- Zwar zeichnet der Rekorder auch ohne Smartcard verschlüsselte Sender auf. Aber eine nachträgliche Entschlüsselung (durch späteres Umstecken der Smartcard) funktioniert (jedenfalls bei mir) nicht.

5. Welche Medien soll ich dazu kaufen?

Es funktionieren u.a.
- BD-RE (25): TDK 2x, Verbatim 2x
- BD-R (25): TDK 4x; Panasonic 4x, 6x;
- BD-R (50): Panasonic 4x
- DVD-RW: Verbatim (2x, 4x, 6x)
- DVD-RAM Panasonic 2-3x

Bitte beachten: AVCHD-DVD setzen das „DVD-R“-Format voraus (mit „DVD+R“ geht das nicht).
Ich werde nach und nach verschiedene DVD- und Bluray-Rohlinge testen, wäre aber dankbar für Eure Rückmeldungen per Kommentarfunktion nach dem Muster („BD-R des Herstellers X funktioniert / funktioniert nicht“). Ich sammle das dann hier in der Rezension, die ich ständig erweitern werde.

6. Welche Zubehör brauche ich (außer DVD/BD)?

a) Dem Gerät liegt kein HDMI-Kabel bei. Also unbedingt mitbestellen, falls nicht vorhanden.
b) Sinnvoll ist auch ein USB-Verlängerungskabel (z.B. AmazonBasics USB 2.0 A-Stecker auf A-Buchse Verlängerungskabel (1 Meter)), weil die hintere USB-Buchse schwer erreichbar ist.
c) für BCT: Bei Empfangsstörungen hilft ggf. ein Koaxialkabel mit Mantelstromfilter für ca. 5 Euro.
d) für BST: Wer nur ein SAT-Kabel hat, braucht ggf. einen Destacker/Satelite Router um das zu splitten, wenn man gleichzeitig zwei Sender aufnehmen will (vgl. Diskussionsthread zum BST).

II. Installation

1. Das Gerät ist erstaunlich klein und leicht (siehe Foto BCT 730). Der Aufsteller-Aufkleber oben auf dem Gerät klebte so fest, dass ich schon Angst hatte, beim Abmachen das Gerät zu beschädigen. Geht aber rückstandsfrei und ohne Schaden ab.
2. Es liegen FB, Batterien, gedruckte Anleitung (heute nicht mehr selbstverständlich) sowie Antennen- und Netzkabel bei (kein HDMI-Kabel)
3. Das Gerät hat auf der rechten Seite Belüftungsschlitze, die nicht verstellt werden sollten.
4. Das Gerät installiert sich im Wesentlichen selbst (Sendersuche etc.).
5. Ins Internet funkt es sowohl auf 2,4 als auch auf 5 GHz. WPA2 wird unterstützt. Die Verbindung kann per Schlüsseleingabe oder WPS hergestellt werden.
6. Das Gerät wurde bei mir mit Firmware 1.03 geliefert. Aktuell ist 1.30. Ein Update kann man einfach per Internet machen, nachdem das Gerät damit verbunden wurde. Firmware 1.30 scheint nur ein paar Bugfixes zu enthalten.

7. Wer Fernsehsender auf das Mobilgerät streamen oder den Rekorder per App steuern möchte, möchte, kann dafür die App „DIGA Player“ kostenlos herunterladen. Für die Nutzung von „Remote Recording“ muss „doppelt“ freigeschaltet werden:
- Registrierung auf der Pansonic Webseite rec-panasonic-com (Striche durch Punkte ersetzen)
- Koppelung der Geräte (dafür App starten, wenn beide Geräte sich im gleichen WLAN befinden; App sucht dann das Gerät selbst). Danach geht die Fernprogrammierung dann auch über das Internet.

8. Wer ein anderes Panasonic-Gerät hat, dessen Fernbedienung konfligiert, muss sowohl beim Gerät im Einstellungsmenü als auch auf der FB einen anderen Code wählen. Wie das geht, steht auf S. 99 der Anleitung.
9. Ggf. muss ein CI-Modul mit Smartcard eingesteckt werden.
10. Wer eine permant sichtbare Uhr wünscht, muss die Displayhelligkeit auf maximal schalten.

11. Wenn der Rekorder mal massive Fehlfunktionen hat oder ihn die App nicht findet, hilft es ggf. ihn vom Strom zu trennen (sozusagen ein „kalter Reset“).

III. Funktionsbeschreibung, Test, Kritik (wird ständig erweitert)

1. Medienwiedergabe (4,5 Sterne)

a) Hier gibt es nichts zu meckert. Bild und Ton sind 1A. Auch 3D-BD können wiedergeben werden und auf Wunsch kann sogar auf „4D“ hochskaliert werden. Das Laufwerk ist sehr leise (sowohl HDD als auch DVD/BD). Alle wesentlichen Formate können auch von SD-Karte oder per USB (Stick/HDD) wiedergegeben werden. Bei für Apple-Geräte kodierten Videofiles (MP4, M4V) ist er etwas wählerisch und spielt manche Dateien ab und manche (anders als z.B. die PS3) nicht.
TIPP: Besonders feinhörige Menschen können die HDD über die Menüfunktion mit dem seltsamen Namen „Klangoptimierungsmodus“ abschalten. ABER ACHTUNG: Solange man das nicht wieder anmacht, sind keine Timeraufnahmen mehr möglich.

b) Medien können auch von USB-Festplatten abgespielt werden (die auch kleiner als 160 GB sein dürfen). Bei den Festplatten unterscheidet das Gerät zwei Arten:
- Festplatten, von denen man extern aufgespielte Inhalte wiedergeben kann („USB-Gerät“). Diese Platten können nicht zum Verschieben von Dateien (siehe unten 5b) genutzt werden. Sie können in FAT12, FAT16, FAT32 oder NTFS formatiert sein.
- Festplatten zum Verschieben von Daten („USB-HDD“). Diese müssen „registriert“ (und damit gelöscht) werden und können nur zum Auslagern von Daten genutzt werden (siehe unten 5b).

2. Medienstreaming / Apps (4 Sterne)

a) Ein Highlight des Geräts ist die Fähigkeit nicht nur Bilder und Videos von der Festplatte, sondern auch TV-Sendungen zu streamen. Allgemein gilt dazu folgendes:
- Das Streamen erfolgt über DLNA (der Rekorder erscheint im Netzwerk als DLNA-Medienserver).
- Das Gerät mit der App/der PC muss sich dafür im gleichen WLAN-Netz befinden. Ein Streamen über das Internet geht nicht.
- Der Stream ist um ein paar Sekunden zeitversetzt. Also nicht wundern, wenn Ihr Fußball streamt und alle anderen jubeln schon ein paar Sekunden vor Euch, wenn ein Tor fällt ...
- DVD- oder Bluray-Inhalte werden nicht getreamt.
- Das Streamen funktioniert ggf. nicht zuverlässig, wenn der Rekorder gerade eine Aufnahme macht oder etwas kopiert.
- Das Streamen ist grds. problemlos bei allen Sender, die ohne CI-Modul und CAM-Karte empfangen werden können (auch in HD).
- Bei verschlüsselten (Pay-TV-)Sendern wird es kompliziert: Diese können zwar auch gestreamt werden, aber nur solange der Rekorder das CI-Modul nicht für andere Aufgaben (etwa Aufnahmen) braucht. Wenn ein verschlüsseltes Programm gestreamt wird, kann nicht gleichzeitig am TV ein andere verschlüsseltes Programm angeschaut werden. Das ist lästig, aber Schuld sind hier wohl die Sender.
- Wenn eine verschlüsselte Sendung mit Jugendschutz gestreamt werden soll, geht das ggf. nicht, weil die App keine PIN-Eingabe erlaubt. Lösungen: a) Jugendschutz deaktivieren oder b) den Kanal auf dem Rekorder zu wählen, die PIN mit der Fernbedienung einzugeben und bei der App die Anzeige des gerade auf dem Rekorder laufenden Programms (erscheint, wenn der Rekorder läuft, als erster Eintrag in der Programmliste über ARD) zu wählen.

Ich habe folgende Streaming-Varianten getestet: aa) App, bb) PC, cc) PS3, dd) Panasonic-TV (DLNA). Hier das (etwas durchwachsene) Ergebnis:

aa) App „DIGA Player“ (Android/iOS, 4 Sterne iOS, 1 Stern Android)
Mithilfe der App DIGA Player streamt das Gerät das Fernsehprogramm und die Festplatteninhalte auf Wunsch auf ein Smartphone oder Tablet. Das ist grundsätzlich toll und funktioniert bei iOS meistens gut. Die iOS-App erlaubt kein Weiterstreamen von der App zu Apple-TV. Stürzt die App bei iOS mal ab, kann es sein, dass auch der Rekorder zunächst keinen verschlüsselten Kanal mehr wiedergibt. Doch merkt der Rekorder das nach kurzer Zeit und gibt die CAM-Karte wieder frei.
Die Android App (App 1.3.1) funktioniert nur für Fernprogrammierung, Streamen geht nicht. Das ist seit Oktober 2013 so. Panasonic ignoriert die Beschwerden der Android-User. Abhilfe: Mit der Kombination aus den Apps BubbleUPnP und VLC geht das Streamen. Beides kann man kostenlos laden.

bb) Streamen zum PC (3 Sterne)
Leider gibt es keine „Windows App“ zum Rekorder. Der Rekorder wird aber (mehr schlecht als recht) vom Windows MediaPlayer erkannt, so dass grds. Festplatteninhalte auch auf Windows PCs gestreamt werden können. Auch TV-Programme werden gestreamt.

Beim Windows-Media-Player finden sich die Aufnahmen unter Videos und die TV-Programme unter „TV-Aufzeichnungen“, wobei allerdings nicht der Sendername, sondern nur der Name der gerade laufenden Sendung dargestellt wird. Leider ist das Ganze etwas unkomfortabel. Man kann Videos auch auf den PC downloaden/Programme aufnehmen, indem man auf den Titel geht, dann die rechte Maustaste drückt und aus den Eigenschaften den Link bis ".... BDY" kopiert. Den dann in den Browser eintragen und "Speichern unter" wählen und ".VOB" anhängen.

Andere Freeware DLNA-Clients (z.B. XMBC) habe ich nicht mit dem Rekorder verbinden können. Auch die aktuelle Version von VLC unterstützt das Streamen m.W. nicht mehr. PowerDVD und WinDVD sollen auch als DLNA-Clients funktionieren, doch habe ich die aktuellen Versionen dieser Programme nicht und bei den Testversionen ist ausgerechnet diese Funktion deaktiviert. Ein Programm, das die Programmnamen (ARD usw.) anzeigt wie die Panasonic-App oder Panasonic-Fernseher, habe ich nicht finden können.

bb) Streamen zur PS3 (4 Sterne)
Die PS3 erkennt den Server und man kann sogar Favoritenlisten anwählen. Hat man das getan werden zwar nicht die Programmnamen (ARD usw.) anzeigt, sondern nur die Sendungstitel, aber immerhin in der Reihenfolge der Sender. Das Streamen klappt sehr gut. Auch Filme von der HDD können gestreamt werden (manchmal muckt die PS3 und zeigt eine Fehlermeldung, dann einfach noch mal versuchen).

dd) Streamen zum Panasonic-Zweit-TV in anderem Raum (5 Sterne)
Perfekt. Der Fernseher zeigt ein Auswahlmenü (Filme von HD, TV-Programme, Bilder). Wählt man TV-Programme werden die Senderlisten des Rekorders (Favoriten etc.) mit den korrekten Sendernamen angezeigt. Das Streamen läuft hervorragend. Es ist fast so, als wären der Rekorder und das TV per HDMI verbunden (allerdings kann man nicht direkt die Kanäle umschalten und HbbTV/Videotext etc. geht natürlich auch nicht; es ist halt nur ein Videostream). Auch manche Panasonic BD-Player (z.B. meine ältere BT230-Anlage) verhalten sich entsprechend und erlauben ein sehr komfortables Streamen. Bei älteren Panasonic-Playern wird das Auswahmenü ggf. aber nicht angezeigt. Die Streamen dann wie die PS3.

Wie das mit anderen DLNA-fähigen Fernsehgeräten/BD-Player/Mediaboxen (WD Live TV etc.) ist, konnte ich leider mangels Hardware nicht ausprobieren. Für Rückmeldungen dazu wäre ich dankbar. Ich baue sie dann hier ein.

ee) Tipps: (1) BCT/BST und PC/Gerät mit der App sollten mit dem gleichen WLAN-Router verbunden sein. Sind sie mit verschiedenen Routern/Repeatern verbunden, dauert es manchmal lange, bis sie sich finden oder sie finden sich gar nicht. (2) Falls das WLAN zu lahm ist, hilft aa) eine Verbindung per LAN-Kabel, bb) eine Menüeinstellung "Konvertierungseinstellung für DLNA", die Ruckler vermindern soll (um den Preis, dass man dann nicht mehr Spulen kann). Man kann auch die Qualität des DLNA-Datenstroms auf 3 MBit/s reduzieren (oder beides).

b) Die App DIGA Player ist auch für die Fernaufnahmesteuerung (Remote Recording) zuständig. Das funktioniert aber erst, wenn Rekorder und App einmal im WLAN gekoppelt wurden (s.o.). Das Ganze geht auch über den Webbrowser. Man muss sich dafür nur bei auf der Seite rec-panasonic-com einloggen (Gedankenstriche bei der Adresse durch Punkte ersetzen).

c) Bei dem Gerät sind etliche APPS vorinstalliert (z.B. YouTube, ZDF Mediathek, Rovi-Guide, Skype). Für Skype ist sogar eine Taste auf der FB vorhanden. Man braucht allerdings eine spezielle (teure) Panasonic-Webcam dafür. Andere Apps können über den Panasonic Marketplace teils kostenlos, teils gegen Geld nachgeladen werden. Eine Lovefilm-App gibt es bisher nicht. Dafür hat Panasonic mit dem letzten Firmwareupdate jetzt einen Webbrowser nachgerüstet.

3. EPG (2,5 Sterne)

a) Das EPG ist zwar schneller als bei der Vorgängergeneration, aber sonst leider kaum verändert und damit total veraltet. Es gibt nur die „horizontale Darstellung“ mit mehreren Sendern übereinander und den Programmen nebeneinander. Eine Umschaltung auf die ausführlichere vertikale Darstellung des Programms eines Senders geht (anders als bei den meisten Receivern) nicht. Das EPG erlaubt keine Suche nach bestimmten Programmen. Serienprogrammierungen erfolgen wie beim alten VHS-Rekorder statisch (d.h. der Rekorder nimmt jeder Woche das Programm zur gleichen Zeit auf). Moderne EPG erkennen neue Serienfolgen automatisch und passen die Sendezeiten an. Das kann der Panasonic (anders als z.B. der Kabel Deutschland HD-Rekorder von Sagem) nicht. Immerhin wird das TV-Programm in einem kleinen Fenster angezeigt, wenn das EPG läuft.

b) Das Updaten des EPG ist – wie schon bei den Vorgängern und wie schon dort oft kritisiert – immer noch unzuverlässig. Daten werden häufig nicht automatisch nachgeladen oder nur für 1, 2 Tage (man muss dann den Sender anwählen und die i-Taste drücken, damit er sich die Daten holt). Auch das können die viele andere EPGs besser, zumal die Sender DAten für eine ganze Woche liefern. Ggf. hilft es, das Gerät 15 Minuten oder so auf dem Infokanal des Kabel-/Sat-Anbieters laufen zu lassen.

c) Eine gewisse Abhilfe schafft zudem der der Rovi-Guide. Das ist ein weiteres EPG, das unter „Netzwerkdienste“ erreichbar ist. Über dieses kann man direkt Sendungen zur Aufnahme programmieren, und es hat eine Suchfunktion. Eine automatische Serienaufnahme (mit automatischer Anpassung veränderter Sendezeiten) ist dadurch aber auch nicht möglich. Ein integriertes zeitgemäßes EPG wäre besser gewesen.

4. AVCHD-Verarbeitung (1,5 Sterne)

Man kann mit dem Gerät auch AVCHD-Aufnahmen, die man selbst auf dem Camcorder gemacht hat "bearbeiten“ (genaugenommen nur rearrangieren, einzelne Aufnahmen löschen und den Rest auf DVD oder BD brennen). Wenn man die SD-Karte direkt aus dem Camcorder einsteckt, kann man die Dateien von dieser kopieren. Der Rekorder nimmt die verschiedenen Files grds. als einen Film auf. Die Einzeldateien werden zu Kapiteln. Am Anfang jedes Kapitels wird kurz eingeblendet, wann es aufgenommen wurde.
ÄRGERLICH: Das Gerät kopiert AVCHD-Dateien NUR von der Original-SD-Karte (mit allen vom Camcorder angelegten Verzeichnissen) oder von DVD/BD. Von der USB-HDD spielt er AVCHD-Dateien zwar problemlos ab, weigert sich aber, sie zu kopieren. Auch von SD-Karten werden AVCHD-Dateien nicht kopiert, wenn nur die MTS-Dateien darauf sind. Das ist nicht technisch bedingt, sondern basiert auf einem geradezu schikanösen Kopierschutz (der ja, da es um eigene Camcorder-Aufnahmen geht, völlig fehl am Platze ist). Selbst wenn AVCHD-Files von einer selbst gebrannten DVD oder BD auf die HDD kopiert werden, prüft das Gerät erst minutenlang, ob sie nicht kopiergeschützt sind.
Man kann übrigens (warum auch immer) AVCHD-Dateien von der HDD nur auf DVD oder BD kopieren. Ein Kopieren der (eigenen!) Camcorder-Aufnahmen auf SD, USB-Stick oder eine externe Platte erlaubt das Gerät nicht. Das verstehe, wer will ...

5. Kopieren/Verschieben (1 Stern)

a) Verschieben (externe USB-HDD)
- Es können bis zu acht externe Festplatten registriert werden. Das Registieren beinhaltet ein Formatieren in einem besonderen Format. ACHTUNG: Alle Daten werden gelöscht; immerhin geht das nicht versehentlich, sondern nur über eine (durch die Notwendigkeit eine Taste für mehrere Sekunden zu drücken gegen Kinder und leichtsinnige geschützte) Menüfunktion.
- Die Platten müssen eine Kapazität zwischen 160 GB und 2 TB haben (Platten unter 160 GB werden nicht erkannt).
- Die Buchsen liefern 500 mA-Spannung, was für die meisten USB 2.0, 2,5-Zoll-Platten reicht.
- Man kann nur eine Platte zum Auslagern auf einmal anschließen (an vordere oder hintere USB-2.0-Buchse).
- Auf die Platten können dann per USB 2.0 TV-Aufnahmen verschoben werden. Wohlgemerkt: Man kann Aufnahmen nur verschieben. Sie werden dann (ob man will oder nicht) von der internen HDD gelöscht. Umgekehrt das gleiche Spiel: Man kann Dateien von der externen HDD auf die interne verschieben, aber nicht kopieren, weil das Original zwangsweise gelöscht wird. Das wirkt wie ein schlechter Scherz, ist aber leider wahr.
- Man kann die Videos und andere Dateien dann auch direkt von der an den Rekorder angeschlossenen Platte abspielen.
- TV auf eine externe Platte aufnehmen kann man nicht. Das ist schade.
- Die Aufnahmen auf der Platte können NUR mit dem konkreten Rekorder (auch nicht mit einem anderen Rekorder des gleichen Typs) abgespielt werden. Auch PCs erkennen die Platten nicht mehr

ACHTUNG: Wenn man die Registrierung einer Platte löscht, können die Inhalte auch nicht mehr mit dem eigenen Rekorder wiedergeben werden und wenn der Rekorder kaputt geht, sind wegen dieser Schikane auch alle Aufnahmen auf den externen Platten futsch. Panasonic rät deshalb, die Platten nur zum temporären Lagern von Daten zu verwenden und sie besser auch auf DVD/BD zu brennen ... In Zeiten, in denen Dateien immer weniger von optischen Medien und immer mehr von HDD abgespielt werden, ist das so etwas wie die Mutter der schlechten Scherze!

WARNUNG: Es kommt noch schlimmer: Bevor man eine Platte vom Rekorder trennt, MUSS man über das Festplattenmenü „Festplatte trennen“ wählen. Vergisst man das oder zieht das USB-Kabel mal aus Versehen kurz ab (egal, ob der Rekorder an oder aus ist), erkennt der Rekorder die Platte nach dem Wiederanschließen nicht mehr und alle Daten sind unrettbar futsch. Da dafür kein urheberrechtlicher oder technischer Grund ersichtlich ist, ist das schon fast boshaft zu nennen.

TIPP: Platten, die man mit dem Panasonic-Rekorder genutzt hat, werde vom PC ggf. nicht mehr erkannt. Wenn das der Fall ist, kann man sie mit der Freeware EaseUS Partition Master formatieren und damit auch für den PC wieder nutzbar machen.

- Dass solche Schikanen keineswegs sein müssen, zeigen z.B. die Hisense-Fernsehgeräte, die ganz einfach und bescheiden auf einer angeschlossenen, beliebig formatierten und beliebig großen Festplatte einen eigenen Ordner anlegen, in dem sie dann die eigenen Aufnahmen im für jeden anderen Fernseher, Mediaplayer oder PC lesbaren H.264-Format (MP4) ablegen. Man braucht auf diese Weise auch nicht eine Platte mit Fremdinhalten zum Abspielen („USB-Gerät“) und eine weitere für eigene Aufnahmen („USB-HDD“) wie bei Panasonic.

b) Kopieren
- Das Kopieren ist eine Wissenschaft für sich (weniger freundlich: ein Schmerz im ...), weil es durch ein völlig unlogisches und willkürliches System von Beschränkungen erschwert wird (siehe im Einzelnen die Anleitung). Zwischen den Medien (interne/externe HDD, SD, DVD/BD) können Dateien teils in beide (selten), oft nur in eine Richtung und teils gar nicht kopiert werden. Was wann geht, folgt keinem erkennbaren Schema und ist insbesondere NICHT immer durch den Schutz von Urheberrechten oder technisch legitimiert. Das gilt insbesondere für die total unsinnigen Kopierbeschränkungen bei selbst mit dem Camcorder aufgenommenen AVCHD-Dateien.
- Wenn man auf DVDs/BDs kopieren will, wird die Restzeit nur für den DR-Modus angegeben. Das können z.B. die alten DVD/HDD-Rekorder von Pioneer besser, die die Restzeit ausgehend von der gewählten Kopierqualität angeben (und damit die wirklich verfügbare Restzeit).
- Eher kurios: Vor dem Kopieren schätzt das Gerät auch, wie lange es wohl dauert. Das Kopieren geht dann aber praktisch immer viel schneller. Ich habe z.B. eine 11 Minuten-Aufnahme auf eine DVD-RW 2x kopieren wollen. Das Gerät schätzte erst „23 Minuten“, korrigierte sich dann aber gleich nach Beginn der Aufnahme auf realistische 5 Minuten.
- Hat man die Aufnahmen mit einem anderen Rekorder gemacht, so prüft das Gerät ewig ein (da es sich um eigene Aufnahmen handelt, offensichtlich gar nicht existentes) „Kopierschutzsignal“. Ich habe z.B. eine Fernsehsendung (2 Stunden, Free-TV) mit meinem analogen Sony-DVD-Rekorder auf eine DVD-VR kopiert (ungefähr 4 GB). Wenn ich diesen Film von der DVD zurück auf die Festplatte spiele, brauchen der Sony oder mein alter Pioneer-Rekorder dafür knapp 8 Minuten. Schnell, zuverlässig, problemlos. Der Panasonic gibt auch hier die „Primadonna“ und braucht allein 13 (!) Minuten für das Prüfen des imaginären (auf der DVD gar nicht vorhandenen) Kopierschutzsignals und dann noch mal 8 Minuten für das eigentliche Kopieren (immerhin zusammen nur 21 Minuten statt der 38 Minuten, die das Gerät vor dem Kopiervorgang schätzt). Das gleiche sinnnlose Spiel veranstaltet das Gerät beim Kopieren von selbst mit dem Camcorder gedrehten und mit dem PC auf DVD oder BD gebrannten AVCHD-Files: die Kopierschutzprüfung dauert länger als das eigentliche Kopieren. Das ist entweder ein Firmware-Bug oder pure Schikane.
- Angesichts der Kopierschutzbeschränkungen fast schon überraschend: Man kann die mit dem Gerät gebrannten DVDs und BDs tatsächlich auch auf anderen Geräte abspielen! Das setzt natürlich eine Finalisierung voraus. BDs mit DR-Dateien spielen manche Player (z.B. von Sony) nicht ab. Hier muss in ein anderes Format konvertiert werden. In den H-Formaten (HX usw.) bespielte BD sollten aber allgemein kompatibel sein.

6. TV aufnehmen (4 Sterne)

a) Aufnahmen sollte man grds. erst mal im DR-Modus. Das ist die optimale Qualität. Es werden bei DR auch alle Sprachen, Videotext usw. mit aufgenommen. Konvertiert man in eine andere Qualität, muss man sich mit einer Sprache begnügen und der Videotext geht verloren.

b) Wenn man die aktuell laufende Sendung später zu Ende schauen will, kann man einfach die REC-Taste drücken. Der Rekorder fragt dann, ob er sie bis zum Ende aufnehmen soll. Man kann auch eine andere Zeit angeben.
ACHTUNG: Man darf den Rekorder bei einer mit REC-Taste gestarteten Aufnahme nicht ins Standby schalten, sonst bricht die Aufnahme ab (wenn eine Timeraufnahme läuft, schadet die Standby-Schaltung dagegen nicht). Das ist nicht perfekt gelöst. Bei praktisch allen Receivern, die ich kenne, erscheint in diesem Fall eine Warnmeldung, die fragt, ob die Aufnahme weiter aufgezeichnet oder abgebrochen werden soll. Aber wenn man es weiß, ist es nicht so schlimm. Der Rekorder schaltet sich am Ende der Aufnahme selbst in den Standby.

c) Es gibt 32 Timer. Das reicht, zumal wöchentlich wiederholte Aufnahmen nur einen einzigen Timer benötigen. Die Aufnahme von Sendungen kann man auf vier Wegen programmieren: a) Manuell, b) über das eingebaute EPG, c) über die eingebaute EPG-App Rovi-Guide (siehe 3b), d) über die Smartphone-App DIGA Player (auch aus der Ferne). Leider taugt das EPG nicht viel. Eine Funktion die automatisch Serienfolgen sucht und (auch bei veränderten Anfangszeiten) aufnimmt, fehlt. VPS gibt es nicht mehr, AR geht auch nicht.

d) Das Gerät hat Digital-Tuner, mit denen es zwei Programme gleichzeitig aufnehmen oder eines aufnehmen und eines zum Anschauen darstellen kann. BST = 2 SAT-Programme, BCT = zwei DVB-C oder DVB-T-Programme. Beim BCT kann man nur entweder DCB-C oder DVB-T verwenden (es gibt auch nur einen Antennenanschluss).

ACHTUNG: Es gibt etliche Situationen, in denen der Rekorder ggf. eine programmierte Aufnahme nicht startet, weil er gerade mit etwas anderem beschäftigt ist (siehe Anleitung). Insbesondere sollte man sehr darauf achten, dass Kopieraktionen zwischen den Medien abgeschlossen sind, bevor eine Aufnahme starten soll:
- Wenn ein Kopieren mit Konvertierung (Echtzeit) erfolgt, kann der Rekorder, solange das dauert, nichts anderes tun. Also auch keine Sendungen aufnehmen.
- Wenn ein Schnellkopieren (HighSpeed) erfolgt, kann er nur ein und nicht zwei Programme gleichzeitig aufnehmen. Allerdings warnt das Gerät jetzt, wenn man kopieren wählt, davor und bietet an, den Kopiervorgang abzubrechen. Das ist akzeptabel.

e) Falls das Aufnehmen von Pay-TV oder HD-Sendern nicht funktioniert: Das liegt vermutlich daran, dass manche Sender das verlangen. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

f) Aufnahmeprobleme (2. Aufnahme bricht ab) können auch an einem Firmwarebug liegen, der wohl auftritt, wenn man in der allgemeinen Kanalliste die Haken hinter unerwünschten Sendern entfernt. Für Details siehe Rezension von Helmi zum BCT 730.

7. TV anschauen (5 Sterne)

a) Wenn man TV mit dem Rekorder schaut (via HDMI), wird permanent aufgezeichnet. D.h. man kann das Bild, auch wenn man nicht Aufnahme gewählt hat anhalten und max. 90 Minuten zurückspulen. Auch ist das Bild in SD wie HD sehr gut.

b) Das Gerät bietet nicht nur Videotext (der bei den meisten Sendern in eher bescheidener Qualität in ein etwas verkleinertes Fenster eingeblendet wird), sondern auch HbbtV (derzeit von ARD, ZDF, Arte und RTL ausgestrahlt). Das ist sehr nett. Man kann z.B. ohne Umweg über das Netzdienste-Menü die ZDF Mediathek erreichen.

c) Da das Gerät recht zuverlässig automatisch KAPITELMARKEN anhand des Inhalts setzt , kann man Werbung meistens einfach durch (ggf. mehrfachen) Druck auf Skip Forward überspringen. Automatische Kapitelmarken (standardmäßig an) also am besten angestellt lassen. Man kann auch während des Anschauens manuell Kapitelmarken setzen, indem man „CHAPTER“ drückt.
Sehr nett für das Anschauen von Aufnahmen sind auch die MANUAL SKIP-Tasten unten rechts auf der FB. Damit kann man per Tastendruck 60 Sekunden vor oder 10 Sekunden zurückspringen. Über die Taste TIME SLIP kann man auch eine bestimmte Zeit einstellen, die übersprungen werden soll.
Falls das Spulen/Überspringen während des Betrachtens von HD-Aufnahmen nicht funktioniert: Das liegt daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben.

IV. Fazit

Ich gebe dem Rekorder gerade noch vier Sterne. Im Grundsatz ist es ein gutes und teilweise auch sehr innovatives Gerät mit sehr vielen Funktionen und tollen Features (z.B. TV-Streaming und Remote Recording), die aber nicht immer zuverlässig funktionieren. Auch das EPG ist veraltet und beim Aktualisieren unzuverlässig. Mindestens einen Stern kosten die willkürlichen und schikanösen Kopierschutzmaßnahmen, die über die CI+/HD+-Restriktionen hinausgehen.Das ist einfach nur ärgerlich. Man könnte dafür auch zwei oder mehr Punkte abziehen, aber das es letztlich nur ein Aspekt unter vielen ist, wäre das m.E. übertrieben. Deshalb habe ich (sehr milde) nur einen Punkt abgezogen.
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176 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Gerät - nützliche Tipps u. Richtigstellung angeblicher Mängel!, 4. März 2014
Von 
La Diva (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe diesen Luxus-Recorder am 22. Februar 2014 bei Amazon gekauft.

Nach einer intensiven Erprobungs-Phase (im Dauerbetrieb) kann ich ein absolut positives Urteil abgeben!

Meine Bewertung ist folgendermaßen gegliedert:

1. Allgemeine Angaben zum Gerät
2. EPG und Richtigstellung angeblicher Mängel
3. Aufnahme / Konvertierung / Ton in 5.1 Dolby Digital / Festplattenkapazität
4. Aufnahme - und Kopierbeschränkungen
5. Aufnahme bearbeiten (Teile löschen, Aufnahme teilen)
6. Abspielbarkeit auf anderen Geräten und Auswahl der Rohlinge
7. Kopieren und Kopierzeiten auf Blue Ray / DVD
8. Sendertabelle klassisch sortieren / neue Sender hinzufügen
9. Fernseh-Empfang
10. Twin Tuner - Aufnahmemöglichkeiten
11. Verkabelungs-Tipp für zusätzlichen Tuner

Es wurde hier schon sehr viel und auch ALLERHAND UNSINN über dieses Gerät geschrieben - was manche Neu-Interessenten verunsichern könnte.

Einige falsche Aussagen sind offenbar zum Teil auf eine mangelhafte Bedienung bzw. nicht genügend technisches Verständnis zurückzuführen.

Hier handelt es sich um ein High-Tech-Gerät, das einen komplexen Arbeitsumfang abwickelt. Es genügt daher keineswegs, mal kurz im hübschen Menü herumzuklicken und zu glauben, dass man über alles Bescheid weiß. Dann kommt unweigerlich Verdruss auf. Dies und das "funktioniert" scheinbar nicht, man schimpft, macht sich Luft in einer negativen Rezension und befindet sich dennoch gedanklich auf dem Irrweg.

Ich meine, dass es unbedingt notwendig ist, das Handbuch zu lesen und es dauert eine Weile, bis man sämtliche Funktionen dieses Recorders beherrscht und ihn in vollen Zügen genießen kann. Denn er ist tatsächlich allererste Sahne!

Deshalb lege ich den Schwerpunkt meiner Rezension weniger auf "finde ich gut"/"finde ich nicht gut" - sondern auf klare Informationen und praktische Tipps.

Bitte nicht erschrecken, wenn mein Beitrag auf den ersten Blick etwas lang erscheint. Beim Lesen erkennt man, dass hier - bis auf ein paar persönliche Anmerkungen - nichts Unnötiges mitgeteilt wird.

Bevor es mit der eigentlichen Bewertung losgeht, muss ich noch etwas loswerden.

Habe mir nochmals die "untersten" Rezensionen durchgelesen und bin absolut entsetzt über diese verbalen Entgleisungen.
Top-Negativ-Rezensentin "Daisy" benützt dieses Forum ausschließlich zu einem regelrechten Hass-Feldzug gegen positive Stimmen zu dem Recorder und schreckt auch nicht vor massiven persönlichen Beleidigungen zurück. Wenn beim "Draufhauen" permanent der "böse" Firmenname (hier: Panasonic) erwähnt wird, so drängt sich ein gewisser Verdacht auf und es macht mich auch stutzig, dass die übelste Rezension von einer Person stammt, die diesen Recorder gar nicht nachweislich gekauft hat. Warum sollte man sich dann hier hinsetzen und ellenlange Vernichtungs-Beiträge schreiben, wenn nicht eine gezielte Absicht dahinter steckt?

Wirklich schade, dass man in einem reinen Technik-Forum, in dem es nur darum gehen sollte, auf zivilisierte Weise Erfahrungen auszutauschen, auch dermaßen unerfreuliches und unfaires Verhalten erleben muss.

Nun zum Recorder: Durch die diversen Negativ-Rezensionen war ich im Zweifel, ob ich ihn kaufen soll. Doch es gibt auf dem Markt in dieser Preisklasse nur eine Alternative für einen Recorder mit Full-HD Twin-Tuner sowie Blue Ray-Brennmöglichkeit (der hier noch etwas schlechter abschnitt). Vor 3 Wochen wurde der Recorder von einer Fremdfirma über Amazon angeboten. Ein paar Tage später war das Gerät durch Amazon selbst erhältlich. Da schlug ich zu. Denn nirgendwo hat man eine so großzügige Rückgabefrist wie hier (30 Tage). Also genug Zeit, alles gründlich zu testen! Es war ein absoluter Glückskauf und nun kann ich endlich mein eigenes Urteil abgeben.

Meine Bewertung:

1. Allgemeine Angaben zum Gerät

Der Recorder (ich habe die silberfarbene Ausführung) ist aus einwandfreiem Material, hat eine elegante Optik und ein superleichtes Gewicht.

Die Erstinstallation geht wie von selbst und bereitet keinerlei Schwierigkeiten.

Es wird ein grandios ausführliches und sehr gut verständliches Handbuch mitgeliefert, was heutzutage keine Selbstverständlichkeit ist. Man muss nur den Kopf hineinstecken.

Die Menü-Führung ist geschmeidig, kinderleicht und optisch toll aufbereitet.

Der Recorder läuft extrem leise und ohne störende Nebengeräusche.

2. EPG - der Programm-Guide und Richtigstellung angeblicher Mängel

Ich muss dem Rezensenten ETK (Schöpfer der "eierlegenden Wollmilchsau") heftigst widersprechen, wenn er den EPG als "schlecht" und "primitiv" bezeichnet und die Aufnahme - und Kopierbeschränkungen dem Recorder zuschreibt.

Habe heute (1. 5. 2014) ETK's Beitrag, den er ursprünglich im August 2013 verfasst hat, nochmals durchgelesen und festgestellt, dass er inzwischen einige Aussagen geändert hat. Meine Erklärungen, die sich auf die Funktionen des Recorders beziehen, behalten trotzdem ihre Gültigkeit.

Der Programm-Guide (EPG) im Querformat (logisch, eine Tabelle auf einem BREIT-Bild-Bildschirm so wiederzugegeben) ist ausgesprochen übersichtlich und lässt sich sehr schnell in den Tagen und Uhrzeiten vor - und zurückstellen. In den Tagen kann man über die gelbe bzw. grüne Taste zügig hin - und herspringen (+/- 24 Stunden). Die Inhaltsangaben der Sendungen (sie sind für eine Woche im Voraus komplett und lückenlos) werden über die Info-Taste abgerufen.

Die Sendungen sind mit einem einzigen Tastendruck programmiert. Das Timer-Display erscheint sofort, man landet automatisch auf der Zeiteinstellung und kann - bei Bedarf - blitzschnell die Anfangs - und Endzeit ändern. Alles in allem (einschl. Zeitänderung) ein Aufwand von 5 Sekunden. Klasse!

Wenn jemand meint, dass der Guide "von Gestern" wäre, ist das blanker Unsinn. Ich kenne 8 verschiedene EPGs im Bekanntenkreis und dieser wird von keinem anderen übertroffen. Es ist ALLGEMEIN so, dass die Inhaltsangaben spärlicher werden, je weiter der Sendetermin in der Zukunft liegt. Kein mir bekannter EPG gibt für mehr als eine Woche im Voraus Informationen zu den Sendungen. Das liegt am System der Übermittlung der Sendeanstalten und nicht am Recorder, der die Informationen lediglich abruft und nicht selbst "verfasst". Da es öfter Programmänderungen bzw. Verschiebungen gibt, sowie die Gäste einer Polit-Runde oft bis kurz vor Schluss nicht feststehen, wäre es auch Quatsch, für einen längeren Zeitraum komplette EPGs aufzubauen, die dann wie ein löchriger Käse wären. Eine Woche im Voraus ausführlich über hundert Kanäle serviert zu bekommen, sollte doch wirklich genügen. Sollte man mal verreisen und längerfristig Aufnahmen programmieren wollen, kann man sich eine 14-Tage-Fernsehzeitschrift kaufen und im Timer-Menü - unabhängig vom Guide - über "weitere zeitgesteuerte Aufnahme" programmieren.

Aufnahme - und Kopierbeschränkungen
Manche Leute können die Geräte-Technik und die Einschränkungen der Fernsehanstalten nicht unterscheiden und bemäkeln den "Kopf" der Wollmilchsau, obwohl das Problem an der "Po-Öffnung" - nämlich dem Sendesignal, das von AUSSEN kommt - liegt.
Ich kann versichern, dass in diesem Recorder kein böser kleiner Zwerg wohnt, der den Besitzer mit eigenen "schikanösen Aufnahme - und Kopierbeschränkungen" ärgert... ;-) Beide Begriffe erläutere ich noch ausführlich unter Punkt 4.

Jemand berichtet sehr aufgebracht darüber, dass beim Wechsel zur Sommerzeit der Recorder zwar automatisch die Zeit umgestellt hat, aber ZUSÄTZLICH auch alle bereits eingestellten "Winter"-Timer-Programmierungen um eine Stunde verlegt hat. Das stimmt!
Diese übereifrige "Doppelmoppelei" entbehrt nicht einer gewissen Komik - aber auch nicht TOTAL aller Logik. Wenn man nämlich die grundsätzliche Zeiteinstellung NICHT auf "automatisch" eingestellt hat (ist auch manuell möglich), wäre das automatische Ändern der bereits programmierten Sendungen durchaus hilfsbereit und sinnvoll. Es ist also eher als "Über"-Service zu betrachten, der etwas in die Hose ging.
Habe es mit Humor genommen, die fraglichen Programmierungen umgehend geändert und diesen "schweren Firmwarebug" großzügig verziehen, da der Recorder mich GANZ VON SELBST aufgefordert hat, alle bereits vorhandenen Timer-Programmierungen nach der Zeitumstellung auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Das Winterzeit-Gewurschtel wird erst wieder Ende Oktober spruchreif und vielleicht ist der Fehler dann nach regelmäßigen Updates (die man automatisch erfolgen lassen kann) behoben.

Es ist übrigens GENERELL so, dass der Recorder immer wieder mit seinem Besitzer "spricht"! Bei verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten gibt er jeweils ausführliche eigene Erklärungen ab, damit man nichts unternimmt, was den technischen Ablauf einschränken könnte.
Er ist wie ein treuer Hund, der seinem Herrchen/Frauchen alles recht machen möchte und wenn er ein oder zwei Mal das Stöckchen verliert, das er mir zuvor schon 175 mal gebracht hat, schlage ich ihm nicht gleich den Kopf ab... ;-) tja... als WIE "schwerwiegend" jemand einen Fehler einstuft, liegt wohl auch immer ein wenig an der unterschiedlichen Toleranzgrenze des einzelnen Individuums... bin wohl eher der entspannte Typ... während ein anderer sich die Haare rauft... und darüber braucht man gar nicht streiten.

3. Aufnahme
Die Fernsehaufnahmen funktionieren rein technisch wie am Schnürchen. Habe hier gelesen, dass die Aufnahmen nicht pünktlich starten oder enden. Wenn eine Aufnahme "kurz vor Schluss" endet, liegt das selten am Recorder, sondern an der grundsätzlichen Tatsache, dass die wenigsten Sendungen auf die Minute pünktlich beginnen und enden sowie die Sendesignale nicht immer exakt eintreffen. Ich habe mich noch nie darauf verlassen, sondern gebe routinemäßig vor jeder Sendung 2 Minuten und danach 5 bis 10 Minuten zu. Ist in Sekunden erledigt und wirklich kein Aufwand. So habe ich auch nie das Problem, dass etwas vom Film fehlt. Bei bekannten "Überzieh"-Sendungen wie Musikantenstadl, einem Fußballspiel oder "Wetten dass..." würde ich sogar 45 Minuten drauf geben, falls das "meine" Sendungen wären.
Sonderfall: Man kann problemlos zwei Sendungen parallel (also mit einer Überlappung) aufnehmen. Wenn aber eine dritte Aufnahme ins Spiel kommt und es eine weitere Überlappung gibt, wird möglicherweise eine Aufnahme 2 Minuten vor Ende abgebrochen, weil der Recorder sich auf die nächste Aufnahme (mit Senderwechsel, bei dem eventuell auch noch entschlüsselt werden muss) vorbereiten muss. Man bekommt schon während der Programmierung einen Hinweis und sollte in der Timerliste nachschauen, welche Sendung eventuell ungewollt verkürzt wird (sie ist markiert). Dann die Endzeit vorsichtshalber manuell um einige Minuten verlängern. Das fehlt zwar vom Anfang der darauffolgenden Aufnahme, ist aber wohl leichter zu verschmerzen als das fehlende Ende eines Krimis. Wie man sogar 3 (!) Aufnahmen gleichzeitig ohne gegenseitige Störungen durchführen kann, verrate ich unter Punkt 11...

Konvertierungsmöglichkeiten
Einige Rezensenten bemängeln, dass die Aufnahmen NUR im DR-Modus (Original-Qualität) möglich seien. Das ist richtig - aber man kann die Aufnahmen vom anfänglichen DR-Modus in ein anderes Format konvertieren, um z. B. Platz auf der Festplatte zu sparen.
Im jeweils der Sendung zugeordneten Timer-Display erscheint grundsätzlich zuerst "Konvert. aus". Wenn man darauf klickt, ändert man den Status auf "Konvertierung ein" und kann per Pfeiltaste unter folgenden Qualitäten wählen:
HG, HX, HE, HL, HM, XP, SP, LP und EP. Die Aufnahme wird dann nachträglich und automatisch vom DR-Modus in das gewünschte Format konvertiert. Nähere Erklärungen zu den verschiedenen Formaten findet man im Handbuch.

Ton in 5.1 Dolby Digital
Der Recorder nimmt in 5.1 Dolby Digital auf, wenn die Sendung so ausgestrahlt wurde.

Anmerkung zur Kapazität der Festplatte:
Da ich wirklich attraktive Filme auf Disc kopiere, habe ich mich für die "kleinere" 500 GB-Festplatte entschieden. Sie bietet Platz für ca. 30 (!) 2-Stunden-Spielfilme in DR-Höchstqualität und jede Menge "Kleinkram".
1 TB (1000 GB!) halte ich persönlich für übertrieben. Die Aufnahmen stapeln sich zu einem unüberschaubaren Berg und man kommt aus dem Blättern und Suchen gar nicht mehr heraus. Warum sollte man sich diesen Recorder kaufen, wenn man kein Interesse daran hat, seine Lieblingsfilme auf Blue Ray/DVD zu kopieren und somit sicher auszulagern? Geht der Recorder mal kaputt, kann man die vollgestopfte Festplatte sowieso vergessen.

4. Aufnahme - und Kopierbeschränkungen

Nun zu einem Problem, das wirklich unangenehm ist:

Die KOMPLETTE RTL HD-Sendergruppe (RTL HD, Super RTL HD, RTL 2 HD und RTL Nitro HD) und auch andere Pay-Sender beschneiden rigoros die Aufnahmefunktion und somit wird einem auch die spätere Kopiermöglichkeit auf Disc genommen.

Das liegt an kommerziellen Interessen und undurchsichtigen Film-und Senderechten und dafür trägt der Recorder KEINE Schuld, da er nur die entsprechenden Signale entgegen nimmt. Bei meinem Fernseher, der ebenfalls eine Aufnahmefunktion besitzt, ist es dasselbe.
Also bitte verstehen, dass hier kein technischer Mangel beim Endgerät vorliegt!

Die Einschränkung läuft folgendermaßen ab: Die Aufnahme hat eine zeitlich begrenzte "Wiedergabe-Berechtigung" von 90 Minuten ab BEGINN des Films. Das heißt genau: Man MUSS die Aufnahme spätestens um 21.45 ansehen, wenn der Film um 20.15 Uhr begonnen hat. Versäumt man das, erlischt sie um 21.46 Uhr und man findet sie nur noch als leeres Gerippe in der Titelliste.
Solch eine Aufnahme ist daher relativ unbrauchbar (man hat nur den Vorteil der kleinen Zeitversetzung und kann Werbung überspulen). Späteres Kopieren kann man vergessen.
Der Recorder gibt unentwegt den Hinweis, dass eine Aufnahme bald erlischt und kennzeichnet sie auch noch mit einer roten Stoppuhr in der Titelliste. Mehr kann er nicht tun. Wie ich weiter oben schon erwähnte, kommuniziert er ständig mit seinem Besitzer, um ihm Unannehmlichkeiten zu ersparen.

Theo, der mir hier schon einige hilfreiche Kommentare geliefert hat, schreibt, dass das RTL HD (Pay-Sender) macht, damit man Filme nicht kopieren, schneiden (WERBUNG entfernen) und vor - und zurückspulen (WERBUNG ignorieren) kann. Im Handbuch werden die heimtückischen Beschränkungen ebenfalls erwähnt, wenn auch mit keiner Silbe begründet und erklärt.

Will man sicher sein, eine Aufnahme unbegrenzt abspielen und kopieren zu können, so rate ich, bei der RTL-Sendergruppe die Sendung mit geringfügig schlechterer Bildqualität auf den freien RTL-Sendern (ohne HD) aufzunehmen. Dann kann nichts passieren.
Das Erste HD, ZDF HD, Arte HD, 3sat HD und alle dritten HD-Sender sind frei und haben daher grundsätzlich keine Aufnahme - und Kopierbeschränkungen. Man wird somit nach der Aufnahme auch keine böse Überraschung erleben.

Kleine persönliche Anmerkung zu weiteren "willkürlichen Kopier-Schikanen":
Ein Rezensent beschwerte sich darüber, dass der Recorder eigene private Video-Aufnahmen vor dem Kopieren eine ganze Viertelstunde lang prüft.
Ich kann diese Vorsichtsmaßnahme durchaus nachvollziehen, da man ja auch auf die Idee kommen könnte, illegales oder urheberrechtlich geschütztes Material zu kopieren und kommerziell zu vertreiben. Welchen "Mangel" soll also der Recorder diesbezüglich haben? Und außerdem gelang doch das Kopieren seines Videos!

5. Aufnahme bearbeiten (Teile löschen und Aufnahme teilen)
Man kann die Aufnahmen über "Teile löschen" sehr komfortabel und blitzsauber schneiden (z. B. Werbung entfernen).

Man muss rechts neben dem Vorschaubild (welches sehr schön groß und deutlich ist) nur den jeweils gelb unterlegten Bearbeitungsbalken ansehen, der genau anzeigt, ob die gewünschte Schnittstelle bereits markiert worden ist oder nicht.

Wenn der gelbe Balken auf "Start" steht, abwechselnd mit Play-Taste und Schnell-Vor/Rücklauf bis zur Stelle spulen, wo der Anfang der Schnittstelle gesetzt werden soll. Zur groben "Anpeilung" ist auch die "Skip"-Taste hilfreich.
Hat man den exakten Punkt getroffen, mit OK bestätigen oder - wenn man die Zeitzugabe VOR dem eigentlichen Filmbeginn herausschneiden will - SOFORT auf OK drücken.
Die OK-Taste ersetzt die Stopptaste. Also NICHT den Film an der Schnittstelle anhalten sondern den laufenden Film mit der OK- Taste anhalten und gleichzeitig markieren.
Hat man den Anfang der Schnittstelle bestätigt, springt der gelbe Balken automatisch auf "Ende". Man spult bis zum gewünschten Ende der Schnittstelle und bestätigt wieder mit OK. Der herauszuschneidende Bereich ist somit fertig markiert.
Was vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist: Dass man die gelben Balken mit "Start und "Ende" nicht selbst aktiv anwählt sondern der Recorder das übernimmt.
Manchmal übersieht man seine "Eigenmächtigkeit" und kommt etwas durcheinander. Falls man einen Fehler gemacht hat, besteht aber die Möglichkeit, einen Schritt zu wiederholen, indem man "Start" oder "Ende" selbst neu anwählt. So kann man auch eine Schnittstelle nachträglich verbessern, falls sie noch nicht genau auf dem gewünschten Punkt sitzt. Oft knallt ja die Werbung schon fast in den letzten gesprochenen Satz und da braucht es schon einige Geschicklichkeit, einen Film perfekt zu säubern.

Der Stand der Bearbeitung ist ganz klar an den blauen Balken zu sehen, die die bereits herausgeschnittenen Teile markieren. Vor "Fortsetzen", dem letzten Bearbeitungpunkt, kann überhaupt nichts passieren und man kann so lange probieren, bis alles stimmt.
Falls das Durcheinander mit "Start" und "Ende" zu groß wird, einfach noch mal rausgehen und frisch anfangen. Keine Angst, es klappt schon und mit etwas Übung wird man ganz schnell zum "Schneide-Profi" und es geht wie's Brezelbacken!

Nachtrag am 20. 4. 2014: Ein Rezensent schrieb, dass man die Aufnahmen am Anfang und Ende nicht schneiden könnte. Ich habe das heute - nach 2 Monaten Betrieb - zum ersten Mal auch erlebt. Das liegt wohl daran, dass - entgegen meiner Gewohnheit - die Zeitzugabe am Ende des Films sehr eng war (nur etwa 10 Sekunden). Ich bekam eine Meldung, dass der Punkt hier nicht gesetzt werden kann. So habe ich das Ende über "Aufnahme teilen" (nicht so exakt) entfernt.
Wenn man Anfang und Ende blitzsauber abschneiden möchte, sollte man eine etwas großzügigere Zeitzugabe einstellen. Dann gibt es kein Problem.

"Aufnahme teilen": Es stimmt, dass bei "Aufnahme teilen" der Teilungspunkt nicht immer korrekt durchgeführt wird und um ca. 2 Sekunden verrutscht. Für mich ein Pillepalle-Fehler, der bestimmt keinen Stern Abzug gibt. Denn wie oft kommt es schon vor, dass man eine Aufnahme in Stücke hackt?

6. Abspielbarkeit auf anderen Geräten und Auswahl der Rohlinge
Hat man die Aufnahmen (geschnitten oder nicht) auf Blue Ray oder DVD kopiert und die Disc fertig bespielt, sollte man das Finalisieren nicht vergessen. Sonst kann man sie eventuell später nicht auf "allen Geräten" abspielen. Dieser Begriff ist ohnehin überzogen, denn auf "ALLEN" Geräten abspielen geht sowieso nicht, weil es natürlich auch stets an der Güteklasse/bzw. Kompatibilität des Endgerätes und dem Disc-Typ liegt. Es hat z. B. wenig Sinn, eine selbst gebrannte Luxus-Blue-Ray in einen alten Laptop zu stecken... ;-)

Es gibt auch Qualitätsunterschiede bei den Rohlingen und ich würde testen, welche am vertrauenswürdigsten sind. Die wieder bespielbaren Discs sind nach meiner persönlichen Erfahrung häufiger nicht für "alle Geräte" geeignet und die DVD-Großpackung-Rohlinge vom Discounter sind auch nicht gerade Weltmeister in allgemeiner Kompatibilität. Dieser Recorder ERKENNT und FORMATIERT sie noch nicht mal. Meinem alten Wald - und Wiesenrecorder waren sie gut genug... allerdings hatten sie dort beim Abspielen häufig "Luftlöcher" und hakten. Bei Rohlingen sollte man daher - genauso wie beim Gerät - auf gute Qualität achten. Genauere Angaben über Rohlinge folgen gleich unter Punkt 7.

7. Kopieren auf Blue-Ray / DVD-Disc
Die Blue-Ray / DVD - Wiedergabe - und Aufnahme-Qualität ist ein Hochgenuss! Bild und Ton sind absolut brillant und kaum zu toppen.
Selbst gebrannte Discs gelingen perfekt!

Kopieren auf Blue Ray-Disc
Das ist mein bevorzugtes Kopiermedium! Obwohl ich keine Markenwerbung betreiben möchte, lobe ich die Verbatim-Dual-Layer-BD-Rohlinge (doppelte Spielzeit). Sensationelle Qualität und noch etwas günstiger als z. B. TDK (ebenfalls sehr gut). Der Rohling ist in SEKUNDEN formatiert (nicht in "bis zu 2 Minuten", wie der Recorder anfangs angibt) und die "voraussichtliche Kopierzeit" wird ebenfalls erheblich unterschritten!
Man bekommt vor dem Kopierstart eine ungefähre Vorab-Schätzung (z. B. 31 Min. für einen 90-Minuten-Film). Die TATSÄCHLICHE Zeit beträgt dann nur ca. 6 Minuten!
Meine Blue Rays brenne ich grundsätzlich in Original-Qualität (DR) und Maximum-High Speed. Also - einfach kopieren und sich überraschen lassen, wie schnell das von statten geht!

High-Speed-Geschwindigkeiten:
Man kann sogar zwischen 2 High-Speed-Geschwindigkeiten wählen: Bei "Maximum" hat man die oben beschriebene superschnelle Übertragung, die dann etwas lauter "schnurrt" (kann man locker ein paar Minuten lang ertragen). Wählt man "normal", geschieht das Kopieren etwas langsamer und dafür leise.
So findet man die Voreinstellung:
Function Menue > Einstellungen > Grundeinstellungen > HDD/Disc/USB HDD > Einstellungen für Aufnahme > BD/DVD-Geschw. für High Speed-Kopie

Im Blue Ray-Kopiermenü erscheint unter "Kopiermodus" grundsätzlich zuerst "High Speed". Wenn man nichts ändert, findet das Kopieren automatisch in DR und High Speed statt. Wählt man die Pfeiltaste rechts neben der Leiste an, erscheint die komplette Tabelle mit sämtlichen möglichen Kopier-Formaten. Wählt man "DR", wird die Datei in Original/Höchstqualität kopiert. NUR im DR-Modus ist High Speed möglich. Die weiteren Formate habe ich unter Punkt 3 (Konvertierungsmöglichkeiten) aufgezählt. Alle anderen Formate als "DR" werden in Originalgeschwindigkeit übertragen.

Kopieren auf DVD
Ich persönlich finde das Kopieren auf DVD eher uninteressant - doch auch hier läuft alles problemlos ab. Es sind allerdings (DVD-qualitätsbedingt) nicht alle Formate verfügbar.

Sowohl für das Kopieren auf Blue Ray als auch DVD gilt Folgendes:
Sind die Aufnahmen bereits auf der Festplatte konvertiert worden oder sollen sie erst während des Kopierens für mehr Speicherplatz oder mehr Abspielmöglichkeiten auf anderen Geräten konvertiert werden, wird alles etwas komplizierter, weil zahlreiche Konvertierungs-Formate vorgeschlagen werden, die man selbst festlegen muss. Das Handbuch gibt ausführliche Hilfestellung.

Möchte den Verwendern, die Schwierigkeiten beim Kopieren haben, einfach folgenden Rat geben:
Macht euch nicht verrückt, sondern studiert erst mal in aller Ruhe die Tabelle, die vor dem Kopierstart erscheint.
Man sollte jeden einzelnen Punkt ansehen und überlegen, ob man ihn überhaupt eingestellt hat. Zum Beispiel: Quelle, Ziel, Kopiermodus und ob man den/die richtigen Titel angewählt hat und bei mehreren Titeln die Titelliste korrekt ist. Wenn ein Titel in der Liste falsch ist oder doppelt vorkommt (passiert leicht), einfach mit der DEL-Taste entfernen.
Der Recorder präsentiert alles klar und übersichtlich. Wenn eine Einstellung nicht möglich oder kombinierbar mit einer anderen ist, gibt er - wie immer - eine Erklärung dazu ab. Es gibt kein Problem, wenn man mit ruhiger Überlegung den Anweisungen folgt und nicht versucht, alles husch husch "runterzuknattern".

Wenn man sich alle erdenklichen Kopier-Varianten wünscht (dafür kauft man doch ein Luxus-Gerät), braucht man sich nicht beschweren, wenn eine Speisekarte vorgelegt wird und man aufgefordert wird, mit dem Finger auf das zu zeigen, was man haben möchte.
Muss schmunzeln, wenn ich lese: "Jaaah.. mit meinem ALTEN Recorder war alles viiiel einfacher... furchtbar, was man hier alles einstellen muss!" Gegenfrage: Und welchen FUNKTIONSUMFANG hatte der gute alte im Vergleich zu diesem?
Wenn "noch sehr viel Potential nach oben" ist, wie Rezensent Achtsindleiderkrank meint, dann wohl nur zum Umbau in ein Raumschiff, das die Wünsche des Recorderbesitzers von den Augen abliest und sich selbsttätig bedient... grins ;-)

und weiter geht's...
Habe in einer Bewertung gelesen, dass geschnittene Aufnahmen fehlerhaft wiedergegeben werden. Mag sein - aber am RECORDER liegt es sicher nicht.
Ich schneide extrem viel und habe noch keinen einzigen Fehler beim Abspielen einer fertigen Disc feststellen können. Eventuell hat der/die Rezensent/in einen minderwertigen Rohling verwendet oder die Disc nicht finalisiert oder die geschnittene Aufnahme auf einem anderen Player abgespielt, der nicht den Qualtätsstandard dieses Recorders besitzt und Schnittstellen fehlerhaft "abtastet".

ACHTUNG!!! Dieser Recorder formatiert KEINE Sony-DVD-Rohlinge! Bei 88 % bleibt der Formatierungsvorgang kommentarlos stehen und bewegt sich nicht weiter. Der Recorder lässt sich nicht mehr bedienen, man muss den Netzstecker ziehen, neu einschalten und die Disc wieder herausholen. Ratlosigkeit! Die Nichterkennung der Sony-Discs sollte man eigentlich bemängeln, aber es kam mir auch folgender Gedanke: Vielleicht ist nicht der Recorder schuld, sondern möglicherweise verweigern Sony-Rohlinge die "Zusammenarbeit" mit einem Panasonic-Recorder und haben einen "Geheimcode", der von anderen Herstellern nicht geknackt werden kann. Mein alter Panasonic-Recorder hat Sony-Scheiben ebenfalls nicht formatiert.
Ich finde diese Kämpfe unter den Marktriesen abstoßend - aber als Kunde muss man das leider schlucken. Ärgere mich über den überflüssigen Kauf (nehme nur 10er Packs und das Geld gibt's sicher nicht zurück) - aber da ich nicht weiß, bei welcher der beiden Firmen die Ursache liegt, werde ich dem Recorder vorerst mal keinen Punktabzug dafür geben.
Vielleicht können mir die Software-Entwickler von Panasonic und Sony erklären, wo "der böse kleine Zwerg" in diesem Fall wohnt?

8. Sendertabelle klassisch (ohne Favoriten-Listen) sortieren
Ja, es stimmt, dass man da erst mal etwas überfordert ist. Ich finde das Angebot für die Einteilung in "Favoriten"-Listen zwar luxuriös - ist mir persönlich dann doch zu viel des Guten. Habe keine Lust, für alles eine extra Liste anzufertigen, da sich mein Sender-Geschmack auch wieder ändern kann. Ich möchte ganz einfach die Sender so sortieren, dass ich im Guide alles übersichtlich habe und nicht irgendwelche exotischen Sparten-Sender meine Programmtafel stören. Leider gibt es im Handbuch für die klassische Sortierung keine klare und verständliche Anleitung, was ich hiermit gerne übernehme.

Und so geht es:
FUNCTION MENU (rechte Langtaste neben OK) > Einstellungen > Grundeinstellungen > DVB-Sendertabelle > Einstellungen für DVB-C-Sender (Kabel) > Senderliste. Es erscheint die aktuelle, noch ungeordnete Liste. Den Sender, den man verschieben möchte, markieren und anschließend mit der grünen Taste "SCHIEBEN". Nach Druck auf die Taste kann man den gewünschten Programmplatz eingeben. Ist eigentlich gar kein "Schieben" sondern eine direkte Platzwahl. Zum Bestätigen des neuen Platzes nochmals die grüne Taste drücken.
Achtung: Da sich viele "störende" Sender im vorderen Bereich tummeln, wird das Ganze etwas mühsam. Denn die verschwinden dadurch nicht automatisch sondern hängen sich einfach dran. Beispiel: auf Platz 7 befindet sich Bayern Alpha. Man möchte aber auf Platz 7 Pro Sieben haben. Man "verschiebt" Pro Sieben auf den richtigen Platz und Bayern Alpha hockt dafür auf Platz 8. Am besten die langweiligen Sender erst mal auf die hinteren Plätze verbannen, damit der Überblick besser wird. Trotzdem benötigt das Sortieren viel Zeit bei um die 80 Lieblingssendern...:-) Aber auch das ist irgendwann mal bewältigt und eine einmalige Anstrengung, die sich lohnt.

Nachtrag am 6. 4. 2014: neue Sender hinzufügen
Habe seit einigen Tagen jedes Mal beim Einschalten des Recorders eine Meldung bekommen, dass "neue Sender gefunden wurden" und ob man diese der Senderliste hinzufügen wolle. Ich dachte an die Mühe, die meine persönliche Reihenfolge gemacht hat und befürchtete, dass bei einer neuen Aktion alles, was ich bereits fein säuberlich geordnet habe, wieder durcheinander geschmissen würde und ignorierte das Angebot erst mal. Dann ging mir die ständige Meldung auf den Keks und ich wagte die neue Sendersuche.
Nun gibt es sämtliche dritte Programme (als freie Sender) ebenfalls in HD-Qualität und es sind noch etliche neue Pay-HD-Sender hinzugekommen!
Gott sei dank... der Recorder war so gnädig und hat meine eigene Reihenfolge NICHT angegriffen und die neuen Sender brav in den hinteren Bereich gesetzt.
Trotzdem war es eine Hundsarbeit, alle alten dritten Programme zu verbannen, durch die HD-Ausgabe zu ersetzen und zu entscheiden, welche neuen Sender interessant sein könnten. Nun ist alles wie geschleckt und es gibt noch mehr Seh-Genuss!

9. Fernseh-Empfang
Der Empfang ist grundsätzlich sehr gut, nur bei einigen wenigen Sendern ein kleines bisschen "schlierig".
In diesem Fall kann man über die Wiedergabe-Einstellungen nachträglich Bildoptimierungen vornehmen (sehr gute Anleitung dazu im Handbuch) und es besteht außerdem die Möglichkeit, einen Sender bei nicht ganz optimalem Empfang über die manuelle Sendersuche nachzustellen. Habe ich noch nicht gemacht, weil es bisher nicht ernsthaft erforderlich war.

10. Twin Tuner - Aufnahmemöglichkeiten
Man kann 2 Free-TV-Sender gleichzeitig aufnehmen sowie einen Free-TV-Sender und einen Pay-Sender.
Es ist auch die gleichzeitige Aufnahme von 2 Pay-Sendern möglich, wobei allerdings eine der beiden Aufnahmen verschlüsselt erfolgt. Um diese Aufnahme ansehen und kopieren zu können, muss sie anschließend entschlüsselt werden, was man unmittelbar nach Abschluss der Aufnahme über:
OPTION > Bearbeiten > Dateientschlüsselung
machen kann oder durch eine grundsätzliche Voreinstellung über:
FUNCTION MENU > Einstellungen > Grundeinstellungen > HDD/Disc/USB HDD > Einstellungen für Aufnahme > Aufnahme für verschlüsselten Sender > "automatisch"
über Nacht geschehen lassen kann.
Da die Entschlüsselung genauso lange dauert wie der Film (zeitaufwändig!) und währenddessen keine Aufnahme und Wiedergabe möglich ist, ist wohl die "Nacht-Arbeit" am wenigsten störend.

Es gibt sogar 2 Kartenslots für verschiedene Smartcards. Ich besitze nur eine und kann darüber nichts Näheres berichten. Denke aber, dass sich dann nur das Sender-Angebot vergrößert, aber nicht die Aufnahmemöglichkeiten. Aus einem Twin-Tuner wird sicher kein Double-Twin-Tuner.

11. Tipp zur Verkabelung
Ich habe sowohl den Fernseher als auch diesen Recorder GETRENNT über je ein eigenes Empfangs-Kabel an die Kabelbuchse per Doppelstecker angeschlossen und sie NUR über das HDMI-Kabel (für die Bild/Ton-Übertragung verantwortlich) miteinander verbunden.
Durch den zusätzlichen Tuner kocht jedes Gerät sein eigenes Süppchen und ich kann außerdem auf die Festplatte, die an den Fernseher (der ebenfalls eine Aufnahmefunktion besitzt) angeschlossen ist, auch noch aufnehmen. Also: Drei Aufnahmen dreier verschiedender Sender GLEICHZEITIG ausführen.
Hinweis für die Experten: Eine Verschlechterung des Empfangs kann ich durch die Doppelverkabelung NICHT feststellen!

Apropos "Kabel": Dass im Lieferumfang nicht auch noch ein sündteures High-Speed-HDMI-Kabel (habe ich schnell bei Saturn besorgt) enthalten ist, kann ja wohl nicht ernsthaft ein Kritikpunkt sein.

Ich konnte noch nie so viel uneingeschränkte, ehrliche Begeisterung in einer Rezension mitteilen.

Musste sehr über Kommentator Theos Feststellung lachen: "Manche Leute schütteln so lange den Kopf, bis sie ein Haar in der Suppe finden."

In diesem Sinne: Viel Spaß mit diesem tollen Recorder!
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54 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DMR-BCT835EG tolles Gerät mit 2 schweren Bugs, 5. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic DMR-BCT835EG Blu-ray Recorder mit Twin HD (DVB-C Tuner, Full HD, 6x Speed, BD-R DL, 1TB Festplatte, 2x CI+) silber (Elektronik)
Nach dem hier ETK eine so ausführliche Rezension geschrieben hat gebe ich hier nur ein paar Tipps zu den DMR-BCT835EG die mir jetzt geholfen haben bei einigen Problemen.

*Achtung*: Als erstes möchte ich auf 2 Bugs hinweisen:

1.) Zeitumstellungsbug

Problem:
- Das Problem ist das bei jeder Zeitumstellung der Recorder einige programmierte Aufzeichnungen um 1 Stunde vor (im März) und 1 Stunde zurück (im Oktober) setzt aber nicht alle.
Lösung:
- Da es bis Heute (30.03.2014) kein Update gibt was das Problem behebt von Panasonic bleibt nur nach jeder Zeitumstellung das Manuelle nachsehen ob alle programmierten Aufzeichnungen auch noch stimmen.

2.) App Bug (für Telefon und Internet Version) mit Version 1.05

*Achtung* sollte jetzt seit Version 1.30 behoben sein daher das neueste Update aufspielen, zumindest bei mir aber sollte jemand das gleich Problem haben vielleicht hilft meine Lösung.

Problem:
- Das Problem war das ich am Anfang mich nicht mit dem Handy verbinden konnte (Ladet nicht mehr als max 50% (Fernsehkanalliste erhalten) oder sogar nur 25% (Timer-Aufzeichnung erhalten) dann geht nichts mehr) und auch über die Webseite (Rec Panasonic) ging nicht mehr als 50%.
- Danach konnte ich keine 2 Sendungen gleichzeitig aufzeichnen, bei der 2 Sendung stand immer was von Abbruch und das ich einen Sendersuchlauf machen solle
- Und am Schluss ging keine Aufzeichnung mehr im der gleiche Abbruch
Lösung:
- Bei mir hat geholfen wenn ich bei Grundeinstellung -> DVB-Sendertabelle -> Einstellungen für DVB-C Sender -> Senderliste (Bedienungsanleitung Seite 88) die Gelbe Taste (alle Kanäle anzeigen) gedrückt habe und kein Häkchen mehr entferne, Jetzt kann man die Sender Sortieren aber das mit den Überspringen funktioniert dann natürlich nicht, in diesen Fall habe ich alles über die Favoriten (Bedienungsanleitung Seite 86) gemacht und damit muss ich nicht alle Sender durchklicken
- Sollte das Problem immer noch bestehen würde ich vorher das System unter Grundeinstellung -> Sonstige -> Initialisieren -> Standardeinstellungen (Bedienungsanleitung Seite 100) wieder zurück setzen, Sendesuchlauf machen und keine Häkchen bei Senderleiste mehr entfernen.

Seither kann ich über die App „DIGA Player“ voll zugreifen, über Rec Panasonic geht alles und beide Tuner zeichnen wieder parallel auf.

Das Problem hat mich fast 1 Woche gekostet um es zu Lösen und ich wollte das Gerät schon zurück schicken bis ich es zufällig gelöst habe.

*.) Hier mal noch 2 Tipps für den Recorder:

- die Anzeige von der Uhrzeit im Standby-Modus funktioniert nur wen man bei Grundeinstellung -> Anzeige -> Helligkeit der Anzeige -> nicht auf Automatisch setzt (Bedienungsanleitung Seite 93)
- 10 Minuten länger aufzeichnen wie die Zeit vom TV-Guide kann man so Einstellen: Grundeinstellung -> HDD/Disc/USB HDD -> Einstellungen für Aufnahme -> Anfangsaufnahmezeit / Endaufnahmezeit hier kann man die gewünschte Zeit einstellen (Bedienungsanleitung Seite 90)

Da das Gerät echt toll ist, wenn es Funktioniert gebe ich hier 4 Sterne und hoffe das die Bugs mit einem Update behoben werden.

*** Update 29.10.2013 ***
*Achtung*
Es ist mir Gestern aufgefallen das bei der Umstellung von der Sommerzeit auf Normalzeit der Player einige Dauerprogramme um eine Stunde verschoben hat. Komisch ist nur das er nicht alle Programme verändert hat.
Daher solltet Ihr die Programme die Ihr Programmiert habt vor der Zeitumstellung überprüfen ob die Startzeit noch stimmt.

*** Update 14.11.2013 ***
Die Firmware wurde auf 1.30 Upgedatet, nach einem Kurztest mit den Häkchen bei den Sendern hat alles einwandfrei funktioniert der Bug dürfte behoben sein.

*** Update 30.03.2014 ***
*Achtung*
Der Bug mit der Zeitumstellung besteht auch mit der neuesten Firmware und daher muss alle programmierten Aufzeichnungen überprüft werden.
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59 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grundsätzlich gelungen - aber noch sehr viel Potential nach oben, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
# Datenstand: 25.2.2014 #

Tja, wo soll man bei einem Gerät mit so einem Funktionsumfang beginnen...vielleicht mal mit meiner Ausgangsposition. Nach ca. 10 Jahren mit analogen HDD/DVD-Recordern war ein Umstieg auf digitales Kabel-TV fällig, nicht zuletzt wegen dem wesentlich besseren Programmangebot.
Weil der Eindruck des Recorders auf mich insgesamt doch zwiespältig ist, habe ich mich entschlossen, meine Rezension zweizuteilen. Der erste Teil bezieht sich auf "normale" User, der zweite Teil wird dann "Freaks" gerecht ;-)

Teil 1

Die Einrichtung ist inklusive Sendersuchlauf in knapp 30 Minuten erledigt. Hier wählt man, welche Sender (Kabel digital oder terrestrisch digital) man abspeichern will, wird gefragt, welches TV-Format man haben will, welchen Energiesparmodus etc. Alles klarerweise mit Unterstützung von einer hochaufgelösten Bildschirmführung und recht logisch aufgebaut.
Wenn man die Sender dann gefunden hat, kann man sich 4 verschiedene Favoritenordner anlegen, in denen man die gewünschten Programme ablegen und gegebenenfalls neu sortieren kann. Jeden dieser 4 Ordner kann man mit einem eigenen Namen versehen und im TV-Betrieb dann auch anwählen. Man könnte also zB nach Genre oder verschiedenen Personen des Haushalts (die ja oftmals nicht alle die gleichen Programme schauen...) vorgehen.

Aufnahme
Man kann das TV-Programm dauerhaft "im Hintergrund" aufnehmen und somit jederzeit das Live-TV-Bild anhalten oder sogar zurückspulen - für mich uninteressant, aber es gibt dafür bestimmmt eine Zielgruppe.
Per elektronischer Programmzeitschrift (Guide) lassen sich auch Sendungen programmieren - wer sich allerdings einen bedientechnischen Fortschritt erhofft, wird enttäuscht sein. Mein alter Sony DVD-Recorder kann hier schon mehr (Genres bei der Aufnahme zuteilen, nach bestimmten Genres suchen etc.), und mein in etwa gleichzeitig angeschaffter digitaler DVD-Recorder DMR-EX 96 kann sogar noch eine Freitextsuche anbieten und auf Wunsch nur ein Programm vertikal darstellen. Darauf muss man beim BCT-730 leider verzichten.
Zu guter Letzt gibt es die klassische, manuelle und trotzdem übersichtliche Timerprogrammierung wie seit Jahren von Panasonic gewohnt.

Verwaltung der Aufnahmen
Per Direct Navigator kommt man ins Inhaltsverzeichnis der Festplatte, wo man die Aufnahmen chronologisch geordnet wiederfindet. Man kann Aufnahmen in einen Ordner zusammenfassen (zB Krimi, Serien, Musik, Spielfilme, Dokus etc.), was die Übersichtlichkeit deutlich erhöht.
Per Options-Menü kann man dann Aufnahmen bearbeiten (zB Umbenennen, Löschen etc.) oder auch editieren. Das klappt durch die hervorragende Kapitelautomatik des Panasonic besonders gut. Durch eine Aufnahmeanalyse werden dort Kapitel gesetzt, wo der Recorder zB Werbung vermutet. Am einfachsten ist das Löschen dieser Sequenzen durch die Funktion "Teile löschen", wo die Stellen markiert und am Schluss miteinander gelöscht werden.
Die Möglichkeit, ein gesondertes Vorschaubild zu erstellen, ist leider auch gestrichen worden. Man muss also brav Namen eintippen, was dank der murksigen Bedienung auch nicht gerade ein Vergnügen ist, um Aufnahmen auch wiederzufinden. Das gilt natürlich nur, wenn man länger als 7 Tage im voraus programmiert, ansonsten wird der Titel klarerweise vom Guide übernommmen.

Konvertieren/Entschlüsseln
Jetzt wird es ein wenig kompliziert. Im Gegensatz zu analogen DVD-Recordern kann man nicht gleich in der gewünschten Qualitätsstufe aufnehmen, also nicht zB eine Aufnahme in Longplay durchführen. Es wird immer der Originalstream auf Festplatte gespeichert. Das hat natürlich auch den Vorteil, auf die Original-Bildqualität (Aufnahmemodus DR) und zB die Dolby Digital-Tonspuren zurückgreifen zu können.
Solange man aufnimmt und wieder löscht - oder das Material in Originalqualität auf Blu-ray brennen will, stellt das kein Problem dar. Die Aufnahme wird programmiert (Aufnahmemodus DR), angeschaut und wieder gelöscht. In diesem Modus passen ca 3h30min HD und gute 10h SD auf eine Blu-ray. Das sind Näherungswerte der Bedienungsanleitung, mal schauen, wie es in der Praxis ausschaut. Umgelegt auf die Festplatte heißt das ca 75h Aufnahme in HD und ca 220 Stunden Aufnahme in SD.
Möchte man mehr auf einer Blu-ray unterbringen, nützt man entweder schon bei der Aufnahme die Option "Konvertieren" oder kann das später manuell durchführen - etwa dann, wenn man sich nachträglich zu einer Kopie auf Blu-ray entscheidet.
Gleiches gilt grundsätzlich für das Kopieren auf DVD. Auch hier stellt man die gewünschte Konvertierungsqualität ein.
Das Konvertieren erfolgt sinnvollerweise in der Nacht, weil dann im Normalfall weniger Aufnahmen laufen und die Konvertierung in Echtzeit erfolgt.
Dafür kann man dann mit Highspeed auf Blu-ray oder DVD brennen.
In DR gebrannte Blu-rays laufen übrigens nicht auf allen Blu-ray-Playern, das sollte man testen und sich gegebenenfalls einen neuen Player zulegen. Das kann man Panasonic übrigens nicht in die Schuhe schieben, sondern hier sind die anderen Hersteller gefragt, kompatible Geräte auf den Markt zu bringen. Auf aktuelleren Panasonic-Playern und natürlich den Recordern selbst laufen die Scheiben.

Wenn Aufnahmen verschlüsselt auf die Festplatte aufgenommen wurden (etwa bei zwei zeitgleichen Aufnahmen mit CI-Modul), müssen sie entweder automatisch oder manuell entschlüsselt werden. Nach welchen Kriterien das Gerät entscheidet, wann es automatisch entschlüsselt, habe ich bisher noch nicht nachvollziehen können.

***** Wer also einen erstklassigen HD-Recorder, der gleichzeitig Blu-rays und DVDs brennen und logischerweise auch abspielen kann, sich im Klaren darüber ist, dass er kein handgefertigtes, 15 kg schweres Gerät ersteht, das für die Ewigkeit gedacht ist und über die eine oder andere Bedienschwäche hinwegsehen kann, findet hier das passende Produkt und auch kaum (gar keine?) Alternativen. *****

Auf weitere Funktionen gehe ich hier nicht gesondert ein, es gibt hier schon einige exzellente Rezensionen, wo man das Meiste findet, was man noch suchen könnte (Netzwerk, USB, externe Festplatten etc.)

Teil 2

Was geht, geht nicht, nicht mehr oder noch immer nicht...

Pro:
+ Endlich kann der Recorder die Titel-Spielzeit anzeigen, die DVD-Recorder von Panasonic bisher immer verschwiegen haben
+ Fast alle Menüs können direkt angewählt werden (also zB aus dem Grundeinstellungs-Menü in den Direct Navigator oder ins Timer-Menü etc.). Bisher musste man (ganz früher) aus jedem einzelnen Menü raus und dann weiter oder (aktuell noch zB beim DMR-EX 96) die X-Taste drücken um dann ins jeweilig passende Menü zu gelangen.
+ Festplatten können jetzt NTFS-formatiert sein. Die Bedienungsanleitung widerspricht sich hier zwar teilweise, werde ich aber demnächst austesten.
+ (Nachtrag 4.1.2014) Endlich lassen sich archivierte Filme von der Festplatte löschen, während eine Aufnahme läuft
+ (Nachtrag 4.1.2014) Die Time Slip-Funktion klappt bei finalisierten BD-Rs (DR-Modus), die Zeitsprungtasten bei BD-Rs und DVD-Rs
+ (Nachtrag 4.1.2014) Der Recorder merkt sich den Punkt, bis zu dem man sich eine Aufnahme angesehen hat. Das lästige Kapitelerstellen, das bisher nötig war, entfällt also
+ (Nachtrag 6.1.2014) Der Recorder hat mittlerweile auch meinen Sony Blu-ray Player ersetzt, da dieser ja weder DVD-RAM und auch nicht in vom BCT 730 (DR-bespielte) BD-Rs abspielen kann. Bei solchen BD-Rs funktioniert übrigens sowohl die Time-Slip-, als auch die Zeitsprungfunktion (-10s/+60s). Nachträglicher Pluspunkt!
+ (Nachtrag 18.1.2014) Habe eine 1TB Festplatte angeschlossen und registriert - funktioniert überraschenderweise absolut problemlos. Damit kann ein Minus zumindet wieder teilweise wettgemacht werden, weil man im Kopiermenü von HDD auf USB-HDD die Größe bestimmter Aufnahmen herausfinden kann, ohne, dass man jedes Mal einen Rohling einlegt. Das Kopieren von HDD auf USB-HDD geht auch ziemlich flott. Ich überlege mittlerweile, ob ich überhaupt noch alles auf BR/DVD brennen soll oder es einfach auf einer HDD lasse. Keinen Defekt vorausgesetzt, ließe sich damit natürlich viel Arbeit einsparen. Da es im Modelljahr 2013 aber kein Plus ohne Minus gibt, findet sich auch in der Rubrik Contra eine Ergänzung...

Contra:
- Guide/Timerprogrammierung/Aufnahme
-- keine vertikale Programmansicht mehr möglich. Dadurch leidet die Übersichtlichkeit enorm.
-- kein Suchen nach Genres oder gar Freitext
-- Genres können der Aufnahme auch nicht zugewiesen werden
-- Auch nachträglich können die Genres nicht angepasst werden. Sie werden vom Guide übernommen, und, egal, ob sie falsch sind oder es etwa kein Genre im Guide gibt - es bleibt so, wie es ist
-- Nach wie vor nur 7 Tage Programmvorschau. Das ist schlicht und ergreifend altertümlich
-- Automatischer Programmiervorlauf mit 10 Minuten ist ausreichend, der Nachlauf mit ebenfalls max. 10 Minuten ist dagegen ein schlechter Scherz, den sich Programmierer ausdenken, die so ein Gerät noch nie unter Praxisbedingungen in der Hand gehabt haben.
-- Ein seitenweises, horizontales Springen bleibt auch 2013 Wunschdenken
-- Der Recorder kann noch nicht einmal sämtliche (der ohnehin nur ein paar) vorgegebenen Genres anzeigen
-- Nach wie vor kann man zB tägliche Timerprogrammierungen datumsmäßig nicht eingrenzen. Wenn beispielsweise ab übernächster Woche 5 Sendungen wochentags zur jeweils gleichen Zeit aufgenommen werden sollen, muss man entweder 5 x programmieren oder eben "täglich" einstellen, kollidiert dann aber möglicherweise mit noch aktuellen Programmierungen dieser oder der nächsten Woche.
-- 32 Timerprogrammierungen innerhalb eines Monats sind mir (unter anderem aus dem oben genannten Grund) zu wenig
-- Wünschenswert wären selbst wählbare Statusmeldungen aufgenommmenen Sendungen (etwa gesehen, kopiert, editiert), ohne, dass man da jedesmal im Titelmenü was ändern muss
-- Die Möglichkeit, bestimmte Textmodule abzuspeichern und bei Bedarf zu verwenden, fehlt im Gegensatz zu den DVD-Recordern
-- Die Eingabe von Zeichen ist nach wie vor höchst umständlich. Es gibt keine Taste für's Leerzeichen, wenn man mal einen Umlaut braucht, wird's kriminell unsinnig und einen kompletten Titelnamen auf einmal löschen kann man auch noch nicht - wohlgemerkt, seit 2002...wozu gibt es eine Delete-Taste, die gerade dann ohne Funktion ist???
-- (Nachtrag 4.1.2014) Die Möglichkeit, einen Timereintrag zu kopieren, gibt es leider auch immer noch nicht
-- (Nachtrag 4.1.2014) Das Kopieren ist eine Wissenschaft für sich. Eine frisch eingelegte BD-R muss vom Gerät formatiert werden (zumindest die 6x TDK, die ich bisher probiert habe). Ausser dieser lapidaren Meldung gibt der Recorder aber keinerlei Hilfestellung. Man muss also ins BD-Laufwerk und die BD-R also formatieren. Mein alter Panasonic DVD-Recorder hatte dabei gleich gefragt, ob ich formatieren möchte und dies quasi im Workflow erledigt.
Nach dem Kopieren wird man gefragt, ob man den Vorgang jetzt beenden will oder nicht, aber der Vorschlag, die BD-R zu finalisieren, bleibt leider auch aus. Wieder muss man das manuell vornehmen. Das gehört natürlich in den Kopierprozess mit eingebunden und wurde bei meinen alten DVD-Recordern besser gelöst.
Man wird das Gefühl hier nicht los, dass Outsourcing betrieben wurde. Bei meinem Samsung DVD-Recorder hätte mich sowas nicht gewundert, aber solche Hürden in der Bedienung sind bei Panasonic-Geräten ungewohnt.
(Nachtrag 6.1.2014) Wenn man die BD-R einlegt und den Recorder in Ruhe lässt, schlägt er die Formatierung vor. Man darf anscheinend nur nicht sofort beim Einlesen das Kopiermenü aufrufen. Nicht unbedingt elegant gelöst, aber, wenn man's weiß...
-- (Nachtrag 6.1.2014) Habe mal diesen Roviguide via Netzwerk ausprobiert und kann sagen, dass der eigentlich auch nutzlos ist. Man hat zwar die Möglichkeit, zB "Film" als Filter einzugeben, erhält dann aber nicht etwa eine Liste, die nur aus Filmen besteht, sondern die Filme werden nur speziell gekennzeichnet. Dazu habe ich auch nichts gefunden, wie man die Favoritenliste mit dem Roviguide synchronisieren kann. Wer also wie ich kein Sky-Abo hat, muss sich auch sämtliche Sky-Programme anzeigen lassen, was natürlich nicht zielführend ist und nur aufhält.

- Direct Navigator
-- Was bekommt man angezeigt: Sender, Datum, Name der Aufnahme, Startzeit, Dauer, Aufnahmequalität, Genre, Titelanzahl. Was fehlt immer noch: durchschnittliche Datenrate, Datenmenge
-- Die Datenmenge bekommt man nur über's Kopiermenü raus, indem man eine Kopie "faked". Das geht natürlich nur, wenn ein Rohling eingelegt ist. Hier werden wohl Kobolde beschäftigt, die sich nur Blödsinn ausdenken...
-- Was wäre die Ideallösung? Passendes Menü kreieren und per Titelmarkierung einfach die betreffenden Aufnahmen zusammenrechnen lassen. Durch unterschiedliche Datenraten ist es nämlich schwer vorherzusagen, wie voll die Blu-ray mit den betreffenden Aufnahmen wird...
-- Wenn der Inhalt eines Aufnahmeordners (bei Panasonic "Gruppe erstellen") komplett gelöscht wird, wird auch der Ordner gelöscht. Also sollte man schauen, dass immer was im Ordner bleibt nach dem Kopiervorgang. Sonst muss man den Ordner nämlich wieder neu erstellen und dann auch wieder neu umbenennen.

- Konvertieren/Entschlüsseln
-- Weder das Eine, noch das Andere kann anscheinend in irgendein Zeitfenster untergebracht werden, auf das der User einen Einfluss hat. Wird ein Film vom Recorder automatisch entschlüsselt, und man schaltet den Recorder unbedacht ein, wird die Entschlüsselung gestoppt und fängt im nächsten Standby wieder von vorne an (!!!)
-- Wenn ich ein Gerät mit zwei CI-Slots kaufe, würde ich mir schon wünschen, auch zwei Programme gleichzeitig entschlüsseln zu können - der Twin-Tuner ist für mich weitestgehend nutzlos, zumal das Entschlüsselungsszenario nicht gerade logisch aufgebaut ist.

- Kopieren
-- Die geschätzten Kopierzeiten sind wohl als Scherz gedacht. Bei meiner ersten gebrannten DVD konstatierte der Recorder eine Kopierdauer von 31 Minuten, was mich kurzfristig geschockt hat. Aber er war dann zum Glück in ein paar Minuten fertig...
-- (Nachtrag 6.1.2013) Der Recorder schätzt anscheinend immer etwa drei Mal so lang wie der Kopiervorgang dann tatsächlich dauert.
-- (Nachtrag 25.2.2013) Wirklich durchdacht sind die Aufnahme- und Kopierfunktionen wirklich nicht. Nicht genug, dass man die USB-HDD nicht als Aufnahmemedium wählen kann, nein, auch ganze Ordner (die vom Recorder bei einem Serientimer ja selbständig angelegt werden) kann man nicht als solches kopieren.
Wunschvorgang: bei der Timeraufnahme USB-HDD und Ordner zuweisbar machen
Vorgang in der Realität: Quelle HDD - Ordner wird automatisch angelegt - Ordner öffnen - sämtliche Einzelaufnahmen einzeln anklicken und dann in die Kopierlist übernehmen - auf USB-HDD kopieren - sämtliche Einzeltitel wieder in einen Ordner zusammenfassen...unfassbar! Wer sich sohl sowas ausdenkt...?

- Bedienung allgemein
-- Offenbar war es im Budget oder Zeitplan nicht drin, endlich eine Fernbedienung mit einem neuen Layout zu designen. Lieber würfelt man anscheinend die Positionen aus, wo sich bestimmte Funktionen in Zukunft befinden sollen oder ändert einfach mal so die Belegung der Farbtasten
-- Wozu braucht man eine Time Slip-Taste, wenn sich die Funktion auch mit OK aufrufen ließe? Wie wär's damit: OK zum Aufrufen von Time Slip, Cursor rauf und runter in 10-Minuten-Schritten, und Cursor links und rechts gestaffelt in zuerst 15s, dann Minuten-Schritten? Bin ich etwa der einzige Mensch, der überflüssige Bedienschritte verabscheut!?
-- Viele für mich wichtige Tasten befinden sich ganz unten - ich bin nicht beim chinesischen Staatszirkus unter Vertrag...dauernd muss man mit der Fernbedienung jonglieren oder beide Hände benutzen...
-- Horrend: wenn man DRM-EX 96 und BCT-730 besitzt, wird man wahnsinnig, weil die Tastenanordnung auch innerhalb von Panasonic-Recordern nicht übereinstimmt! Das Layout ist seit 2006 gleich, die Funktionen wurden aber zum zumindest dritten Mal verändert!
-- Die Sprungtasten vor (60s) und zurück (10s) sind nach wie vor fix programmiert und können nicht vom User verändert werden.
-- Vieles ist unsinnigerweise mit den Farbtasten zu bedienen, obwohl in etlichen Fällen auch die OK- und Cursortasten die gleiche Funktion ermöglichen würden (zB Programme verschieben im Favoritenmenü)
-- Man kann keinen Sendernamen eingeben, wenn man ein bestimmtes Programm sucht - nur schritt- oder seitenweises Blättern möglich
-- Vielleicht könnte man sich einmal darauf einigen, mit welchen Tasten man horizontal und mit welchen man vertikal blättern kann. Wieso muss man im Timerprogramm-Menü immer noch mit den Skip-Tasten nach oben und unten blättern???
-- Wenn man einen Namen einer Timerprogrammierung eingibt und quittiert, wird "OK" zur Freigabe des Timerprogramms vorgeschlagen - macht man das, befindet man sich aber wieder im Namensmenü. Die DVD-Recorder machen das richtig.
-- (Nachtrag 18.1.2014) Leider ist es nicht möglich, als Aufnahmemedium die angeschlossene USB-HDD anzugeben. So muss man die Aufnahme immer erst mal auf der internen Festplatte speichern und dann auf die USB-HDD kopieren. Vollkommen irrwitzige Lösung, aber aufgrund der akzeptablen Kopiergeschwindigkeit OK. Ob es die Lebensdauer der Komponenten beeinflusst...?
-- (Nachtrag 25.2.2014) Aufgrund der teilweise exorbitant häufig gesetzten Kapitelmarkierungen ist es jetzt (je nach Sendung und Aufnahmedauer) praktisch unmöglich, eine Stelle per selbst gesetztem Kapitel zu finden. Es müssste eine Art übergeordnetes Lesezeichen geben, das die normalen Kapitelmarkierungen 'overruled'

Summa summarum ist also manches bedientechnisch besser, manches schlechter und sehr viel nach wie vor nicht bereinigt worden. Es gäbe also viel zu tun für Panasonic, ich hoffe, sie gehen es bald einmal an, denn ansonsten war das meine letzte Generation Panasonic-Recorder und ich werde in Zukunft reine receiver- oder rechnerbasierte Lösungen anstreben!
Da es für mich kein alternatives Produkt gibt und ich viele Geräte kenne, gegen die der Panasonic geradezu eine Offenbarung darstellt, werde ich ihn behalten und eben den einen oder anderen Workaround erarbeiten
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemischter Eindruck, aber für mich macht er alles was er soll, 26. August 2013
Von 
Renai - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic DMR-BCT835EG Blu-ray Recorder mit Twin HD (DVB-C Tuner, Full HD, 6x Speed, BD-R DL, 1TB Festplatte, 2x CI+) silber (Elektronik)
Ich habe mir das Gerät gekauft, um einfach Fernsehsendungen aufzunehmen und diese anschließend einfach ansehen zu können und bei Bedarf auch mal vorspulen zu können. Das macht der Rekorder mit nicht verschlüsselten Sendungen einwandfrei. Die HD Option meide ich, weil ich Geld dafür bezahlen muss, dass ich hinterher nicht mal spulen darf wo ich will, aber das wäre kein Fehler des Recorders sondern ein Problem des Digital Rights Managements (DRM) ...

Darüber hinaus wollte ich Sendungen auf einen aktuellen LG Fernseher (LG42LM669S) per DLNA aufrufen und ansehen können, ohne dass ich eine Sendung zweimal programmieren muss. Auch das ging einfach und problemlos auch wenn das vor- und zurückspulen nur in 1 min (kleinster Sprung) Schritten geht. Die Qualität bei einer DR Aufnahme in HD (ZDF ohne DRM) ist wie im Original und läuft über Devolo dlan 500 einwandfrei (im Cockpit angezeigte max. Leistung: 116MBit/s). Die Steuerung funktioniert komplett über den LG Fernseher mit dessen Fernbedienung.

Die 155 Stunden Aufnahmekapaziät bei der 1TB Platte reichen mir lange, da ich nichts archiviere. Aber für Sammler gibt es ja die Möglichkeiten externe USB Platten anzuschließen oder auf DVD oder Bluray zu brennen (beides noch nicht getestet). Möglicherweise gibt es auch hier Einschränkungen durch DRM.

Das Übertragen einer DRM-geschützten DVD oder Bluray über DLNA funktioniert nicht, ebenso wenig wie das Übertragen auf die Festplatte. Auf ersteres hatte ich gehofft, letzteres hatte ich nicht erwartet.

Das Abspielen von Blurays läuft problemlos, die Startzeit ist sogar etwas schneller als bei meinem alten Sony-Player. Das Abspielen von DVDs läuft auch unproblematisch, ich habe den Eindruck, als wenn das Upscaling ein etwas besseres Bild als auf meinem alten Sony Player macht :-)... aber Verwechslungsgefahr mit einer Bluray besteht nicht!

Präsentieren von Urlaubsbilder über DLNA über einen Windows-Server (Win7 und Win8) geht auf einfachem Niveau, auch wenn mein Windows sich anfangs etwas verschlossen zeigte. Kleiner Tipp: Das Starten der Diashow geht in der Software Version 1.05 nur über den Befehl "Optionen". Das Drücken der blauen Taste bringt garnichts!

Das Starten der Fernprogrammierung hinter einer Fritzbox (Standardkonfiguration) funktioniert weder mit der Android App noch mit der Apple App noch über den Browser. Die Verbindung wird hergestellt aber der Ladebalken läuft manchmal 20% und selten bis 50% und bleibt dann stehen ... Programmieren ist nicht möglich. Ein Anruf bei der Hotline war nett aber sehr unverbindlich. Ich muss dabei an die krummen gelben Früchte denken, die beim Kunden reifen ... glücklicherweise brauch ich die Funktion nicht.
Dafür funktioniert das Übertragen von aufgenommenen Sendungen wie auch das Übertragen von laufenden Sendungen einwandfrei und mit wenigen Rucklern beim Start (Test mit Android (S3) und dem iPad4).

Das Bedienkonzept erscheint mir einfach und übersichtlich, dafür fehlt möglicherweise die eine oder andere Finesse ... ?!
Das Geräusch ist manchmal deutlich zu hören (Festplatte oder Lüfter). Beim Abspielen von DVD und Bluray konnte man den Geräuschpegel senken?!
Aus einem belüfteten HiFi-Schrank hört man aber nichts.

Das Empfangsteil ist sehr gut, ich habe zwei HD Sender ARTE und Servus HD die in den letzten Wochen immer schlechtere Sendeleistung bis Sie schließlich kein Bild mehr aufbauen konnten. Diese beiden Sender sind mit dem BCT835 wieder zu empfangen, aber leider noch mit vielen Bildfehlern.

Gutes Gerät für Pragmatiker mit Hifi-Schrank.
Eher nichts für Poweruser Lust auf viele Features.

Ich würde das Gerät wieder kaufen und wenn Amazon das nächstmal schneller ist auch gerne wieder hier.

Stand 19.10.2013: Das Problem wurde direkt nach dem Kauf bei Panasonic gemeldet, bis heute ist das Problem der Fernsteuerung nicht behoben! Möglicher Workaround siehe Kommentar.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Teil, 22. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf Grund der Rezension von La Diva (äußerst ausführlich. Vielen, vielen Dank dafür) habe ich mir vor einigen Tagen den Recorder gekauft. Ich schließe mich in allen Punkten La Diva an. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Hmm, doch eines noch:
Ich habe bisher einen alten Videorecorder gehabt und hatte Bedenken, ob ich mit diesem Teil zurechtkomme. Was soll ich sagen? Nach ca. 90 Minuten (die Sendersortierung dauerte am längsten) funktionierte alles, wie ich es haben wollte und das OHNE einmal ins Handbuch zu gucken. Es ist wirklich alles selbsterklärend.
Der Recorder ist der Hammer.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ablösung Pioneer DVD-Recorder durch BCT730EG, 3. Mai 2014
Da ich kaum direkt fernsehe, vielmehr anhand der Programmzeitschrift über 14 Tage aufnehme und diese Sendungen dann ansehe, habe ich seither zwei Geräte im Einsatz:
- Pioneer DVD/Disk-Recorder (analog in/out = SD)
- Dyon Raptor HD-Recorder mit USB-Festplatte
Der Pioneer hatte zwar für mich den optimalen Bedienkomfort, ist allerdings an einem LCD-TV aufgrund der SD-Qualität nicht mehr zeitgemäß.
Der Dyon Raptor ist sehr umständlich zu bedienen und hat auch Macken bezgl. der Aufnahmen.

Daher hab ich mich nach Durcharbeiten der Rezensionen für den Panasonic DMR BCT730EG entschieden, ihn gestern gekauft und heute aufgebaut. Meine Rezension spiegelt daher nur einen ersten Eindruck des Geräts wider, ich habe auch noch nicht alle Funktionen ausprobiert.

Was mir gefällt:
- Übersichtlichkeit der Menüs und Anzeige der Hilfetexte. Da können sich andere wirklich eine Scheibe abschneiden.
- Ansteuerung anderer TVs mit Recorder-Fernbedienung (Ein-/Ausschalten, Eingangsauswahl, Lautstärke und Channel-Switch) - grad für die Lautstärke ist das sinnvoll.
- In Verbindung mit meinem Samsung-TV wird der Recorder als AnyNet-CEC-Device erkannt, d.h. ich kann auch mit der Samsung-FB ein paar Funktionen des Recorders bedienen. Z.B. kann ich über die Samsung-FB die Kanäle am Panasonic wechseln.
- Eingabe manueller Aufnahmen (da EPG keine 14 Tage umfasst) ist intuitiver als am Dyon - allerdings noch immer weit hinter dem idiotensicheren ShowView-Modus am Pioneer (seufz).
- Globaler Vorlauf der Aufnahme bis zu 5 Min, Nachlauf bis zu 10 Min (da hätte ich gerne noch die Auswahl 30 Min). Die Alternative (PDC als VPS-Nachfolger) scheint ja kaum ein Gerät zu unterstützen.
- DualChannel-Tuner zur gleichzeitigen Aufzeichung zweier Filme ("20:15-Problem").

Woran ich mich gewöhnen muss:
- Funktionstasten um die Pfeiltasten, Trifft man die versehentlich anstelle der Pfeiltasten, sind die seitherigen Eingaben weg.

Was man besser lösen könnte:
- Wenn ich in einem Menü stecke und darin verzweige, lande ich z.T. mit Return im laufenden Fernsehprogramm. Da würde ich gerne wieder ins Ausgangsmenü zurückkommen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Gerät mit nur wenigen Schwachpunkten, 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic DMR-BCT835EG Blu-ray Recorder mit Twin HD (DVB-C Tuner, Full HD, 6x Speed, BD-R DL, 1TB Festplatte, 2x CI+) silber (Elektronik)
Der Panasonic DMR-BCT835EG scheint mir derzeit (Ende 2013) im Bereich der Blu-Ray/ HDD-Kombirekorder das beste Gerät am Markt zu sein. Perfekt ist er aus meiner Sicht aber dennoch nicht.

Positv sehe ich insbesondere folgende Punkte:

+ Gerät arbeitet äußerst leise (lediglich kurzzeitig Geräusche beim Hochfahren)
+ meist gute Bildqualität, Aufnahmen sind auf den ersten Blick kaum vom Original zu unterscheiden (Ausnahmen s. unten)
+ einfache und im Vergleich zu anderen HDD-Rekordern intuitive Bedienung
+ die Aufnahmesteuerung über EPG funktioniert kinderleicht, schnell und zuverlässig (Zeitpuffer individuell einstellbar)
+ der Twin-Receiver erlaubt zeitgleiche Aufnahmen zweier Sendungen
+ sehr großer 1 TB-Speicher
+ laufende und gespeicherte Sendungen können auf's Tablet gestreamt werden (iPad + Android), man spart quasi einen Zweitfernseher
+ rein optisch macht das Gerät bei geschlossener Frontklappe einen recht wertigen/ eleganten Eindruck.

Zwei Schwachpunkte sind mir allerdings aufgefallen, weshalb ich auch nur 4 Sterne vergebe:

- Streamen auf's Tablet klappt oft erst nach 3-4 Versuchen (Fehlermeldung "Rekorder hat Priorität", obwohl gerade gar keine Aufnahme erfolgt)
- manchmal gibt es bei DVD und HDD-Wiedergaben (nicht bei Blu-Ray) kurzzeitig leichte Bildstörungen in Form feiner, gerade noch sichtbarer Linien in Teilen des Bildes. Diese Linie sind eigentlich unauffällig, wenn man sie aber erstmal entdeckt hat, stören sie doch etwas.

Fazit: Ingesamt ein gutes, aber nicht fehlerfreies Gerät. Da mir derzeit keine bessere Alternative in dem Bereich bekannt ist, gebe ich für den Panasonic dennoch eine Kaufempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller BD/DVD-Recorder!, 13. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Recorder überzeugt nicht nur durch sein schlichtes und elegantes Äußeres, sondern auch durch seine Leistung!

Wenn hier in einigen Rezensionen darüber geschrieben wird, dass man die gebrannten Blu-ray Disc's auf keinem anderen BD-Player abspielen kann, so liegt es am Unvermögen der User. Wenn man Sendungen im 'DR-Modus' (HD) aufnimmt (vom Hersteller voreingestellt), muss man die Aufnahme vor dem Brennen auf einen BD-Rohling mindestens auf HG konvertieren. Wenn man das vergisst, lässt sich die BD anschließend wirklich nur in diesem Recorder abspielen.

Ebenso bemängeln hier einige Kunden die geringe Brenngeschwindigkeit bei BD's.
Das ist keine Besonderheit dieses Recorders, sondern ist bedingt durch die BD-Rohlinge. Diese können eben nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 6x gebrannt werden.

Herkömmliche DVD's brennt er mit 16x Geschwindigkeit,
herkömmliche DVD-DL Rohlinge mit 8x Geschwindigkeit
und die Blu-ray Disc-Rohlinge mit 6x Geschwindigkeit.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen sieht der Recorder BD-Rohlinge von TDK als nicht kompatibel an.
Bei BD-Rohlingen von Verbatim gibt es keine Probleme.

Wenn die aufgenommene Sendung mit dem Tonformat DD 5.1 ausgestrahlt wurde, kann man dieses Tonformat nur auf BD-Rohlinge übertragen. Bei herkömmlichen DVD-Rohlingen geht es nur in DD 2.0 (Stereo).

Im Stand-by Betrieb verbraucht dieser Recorder 4 Watt, die man reduzieren kann, indem man die Zeitspanne für die Schnellstartphase einschränkt. Dann geht der Verbrauch auf 0,2 Watt runter.

Für mich eine lohnende Anschaffung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Gerät, 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mich für dieses Gerät entschieden habe, da die Meinungen hier doch sehr auseinandergehen.
Also Gerät gekauft, angeschlossen, Setup durchgeführt, Senderreihenfolge festgelegt, fertig. Dauer: keine 30 Minuten
War auch nix ungewöhnliches beim Setup...
Der TV-Guide ist wie bei Sky (Sender nach unten, Uhrzeiten horizontal). In meinen Augen sehr überischtlich.
Twin Tuner - wie beim UM-HD-Rekorder auch - TOP!
Ich verstehe die schlechten Bewertungen nicht wirklich...
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