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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewohnt gute Kost
Da ist es also, das neue POWERWOLF-Album. Eigentlich könnte ich hier auch schon aufhören zu schreiben, vom Cover bis zu Band-Fotos und letztendlich der Musik ist alles genau so, wie man es nach den letzten beiden Alben erwarten konnte, Neuerungen sucht man auf PREACHERS OF THE NIGHT beinahe vergebens, dafür gibt es einige interessante...
Vor 18 Monaten von Dani de Rais veröffentlicht

versus
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu sehr auf Nummer sicher
Zunächst: Ich bin trotz relativ fortgeschrittenem Metal-Alter beileibe keiner, der bei Bands wie Powerwolf sofort "Hype!" oder gar "Schlager!" schreit. Grundsätzlich finde ich die älteren Outputs der deutsch-rumänischen Truppe sogar gut bis sehr gut. Auch live machen die Wölfe meiner Ansicht nach hervorragend Stimmung, auch wenn es sicher nicht...
Vor 17 Monaten von Stefan T. veröffentlicht


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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Power mit Powerwolf!!!, 20. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Achtung: diese Rezension handelt nur vom Earbook exklusiv bei Amazon!!!
Die Musik verdient eindeutig 5 Sterne, was viele andere Rezensenten ebenso sehen.
Nun aber zur Aufmache der 40 Euro teuren Version bei Amazon.
Als das Earbook kam, war ich erst mal begeistert von der Wirkung des Covers. Mächtig und typisch Powerwolf (obwohl das letzt Cover eh nicht mehr zu übertreffen ist). Beim Aufklappen des Buches war ich allerdings etwas enttäuscht: Das schöne Booklet ist 3 mal wackelig mit einem Tacker befestigt worden. Heutzutage kann man so ein Buch auch anders binden (zumindest für den Preis). Auch der Patch liegt einfach nur lieblos im Buch und man fragt sich nach dem Sinn dieses Extras. Das nächste Mal würde ich lieber mehr Geld in eine aufwendig gestaltete Bindung stecken und vielleicht auch noch ein Zertifikat mit der Nummer des immerhin auf 1000 Einheiten limitierten Buches drucken. Das haben andere Labels schon für 30 Euro hinbekommen...
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu sehr auf Nummer sicher, 20. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Preachers of the Night (Audio CD)
Zunächst: Ich bin trotz relativ fortgeschrittenem Metal-Alter beileibe keiner, der bei Bands wie Powerwolf sofort "Hype!" oder gar "Schlager!" schreit. Grundsätzlich finde ich die älteren Outputs der deutsch-rumänischen Truppe sogar gut bis sehr gut. Auch live machen die Wölfe meiner Ansicht nach hervorragend Stimmung, auch wenn es sicher nicht jedermanns Sache ist, wenn auf dem Metal-Festival zum Kirchgang gerufen wird...

Bei "Preachers Of The Night" war ich im Vorfeld skeptisch. Auch wenn zum (sehr guten) Vorgänger "Blood Of The Saints" der übliche 2-Jahres-Abstand eingehalten wurde, war die Erinnerung an diese Scheibe noch sehr frisch. Ein gewisses Gefühl der Übersättigung also, das sich beim Anhören des vorab veröffentlichten "Amen & Attack" noch verstärkte. An sich ist der Opener von "Preachers Of The Night" beileibe kein übles Stück, aber leider auch vollkommen mit bekannten Hits (speziell: "Sanctified With Dynamite" und "We Drink Your Blood") der Band austauschbar. Um es kurz zu machen: Der erste Durchlauf von "Preachers Of The Night" bestätigte meine Befürchtungen. Man spürt förmlich bei jedem Song, wie er nach bewährtem, mittlerweile aber leider auch ausgereiztem Powerwolf-Konzept am Reißbrett entstanden sein könnte. Auf den ersten drei Platten klang das alles noch frisch und neu, hatte Wiedererkennungswert und machte Lust auf mehr. Beim 2013er-Output fehlt mir dieses Gefühl fast vollständig. Egal ob der erwähnte Opener "Amen & Attack", "Coleus Sanctus" (ein thematischer quasi-Nachfolger des Gassenhauers "Resurrection By Erection") oder "Lust For Blood" (warum auch nicht, gab ja bisher schon "In Blood We Trust", "We Drink Your Blood" und "All We Need Is Blood"...) - praktisch jedem dieser Stücke fehlt meiner Meinung nach der eigene Charakter. Ebenso geht es dem eingängig-flotten, ein wenig zu sehr nach "Catholic In The Morning...Satanist At Night" klingenden "Sacred & Wild". Außerdem lassen Tracks wie das prinzipiell gute "Secrets Of The Sacristy", "Cardinal Sin", "In The Name Of God (Deus Vult)" sowie "Extatum Et Oratum" einen wirklich starken Refrain vermissen und rauschen dementsprechend am Hörer vorbei. Diese Lieder klingen in meinen Ohren eher wie Überbleibsel aus alten Recording-Sessions aus denen man noch schnell Songs zusammen gestückelt hat. Leidenschaft und Spielfreude sscheinen hier durch stures Wiederholen von Altbewährtem ersetzt worden zu sein. Der Tiefpunkt ist der stinklangweilige Rausschmeißer "Last Of The Living Dead", in meinen Ohren ein echter Totalausfall.

Wirklich zu gefallen wissen - weil sie aus der Masse herausstechen - eigentlich nur die Stücke "Kreuzfeuer" (sehr düster, mit deutsch-lateinischen Lyrics und echt cooler Gesanglinie) und die lässig hingeriffte, großartige Sergej Lukianenko-Verbeugung "Nochnoi Dozor". Übrigens hat sich das bei mir erst nach mehrmaligem Hören herauskristallisiert, ein Prozess, der bei den anderen Songs leider nichts genützt hat.

Generell kann man die Songs auf "Preachers Of The Night" als das übliche sakrale, englisch-lateinische Konglomerat bezeichnen, das hauptsächlich von Sangeswunder Attila Dorn und der mächtigen Kirchenorgel lebt. Wobei man auch hier konstatieren muss, dass der Rumäne sich zwar innerhalb des Powerwolf-Konzeptes sehr gut bewegt, man aber auch das Gefühl hat, jede Gesangslinie schon hundert Mal gehört zu haben. Speziell bei den Chören denkt man sich wiederholt: "Das kenn' ich doch..." Textlich bleibt man im Bereich von Sagen und Religion, wobei letztere mittlerweile sehr deutlich dominiert. Es gibt also wieder viel "Halleluja", "Amen", "Sanctus" usw. zu hören. Dass sich an dieser Thematik die Geister scheiden ist klar - für mich ist die Konzentration auf Religion und religionskritische Themen kein Grund für eine schlechte Bewertung. Im Gegenteil, das kann man schon als Alleinstellungsmerkmal sehen.

Fazit: Man kann den Wölfen nicht nachsagen, dass sie eine schlechte Band wären. Vor allem technisch hat es das Rudel wirklich drauf - schade, dass die gute Gitarrenarbeit, die man beispielsweise in "Secrets Of The Sacristy" zu hören bekommt, nicht von einem ebenso starken Refrain gekrönt wird. Auch im Sympathie-Bereich kann die Truppe durchaus punkten - das alles steht außer Frage. Meiner Ansicht nach funktioniert "Preachers Of The Night" einfach deshalb nicht, weil es zu routiniert, zu abgeklärt und letztlich zu gewollt klingt. Ich bin - nebenbei bemerkt - eigentlich auch ein Freund von "schönen" Produktionen, in vorliegendem Fall haben sich Powerwolf mit dem allzu glatten Mix aber keinen Gefallen getan. In meinen Ohren ist jedoch speziell in punkto Songwriting der Qualitätsunterschied zu den letzten drei Alben eklatant und es reicht damit nur für magere zwei Sterne.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Powermetal-Rausch, 19. Juli 2013
Als ich die Vorveröffentlichung hörte war ich mir zunächst nicht sicher, ob das Lied neu ist. Spricht dafür, dass sie sich treu geblieben sind. Muss nichts schlechtes sein. Preachers of the Night steht seinem Vorgänger in nichts nach und Powerwolf servieren mir das, was ich erwartet habe: Spaß, Fighter-Powermetal, heilige Extase, latainische Einschübe in klösterlicher Manier und Lieder, die ganz nah an früheren Hits - vielleicht auch anderer Komponisten - entlang schwappen, aber genug Eigenleben und musikalische Abweichungen haben, um eine vollkommene Daseinsberechtigung zu haben. ZB Der Refrain von Cardinal Sin. An welches Lied aus den 80ern erinnert er mich? Ich weiß es nicht. Es ist ein Lied aus den 80ern, eins mit verhalltem Sänger...Egal. Das aus den 80ern hat mir definitv nicht so gefallen wie Cardinal Sin. Und so gehen sie alle gut ins Ohr, ohne Ausnahme. Die CD ist perfekt durchhörbar, hat kein Lied, das extrem heraus sticht. Weder nach unten noch nach oben. Sie ist wie eine bunte, von Luftschlangen und Feuerwerk untermalte 200-kmh-Fahrt durch ein juchheizendes Rockland. Mit erhöhtem Puls. Ich hoffe, ich habe sie nicht zu schnell über - die Gefahr von solch einem Rausch. Nur aus Sorge davor gibt es vorsichtig einen Punkt Abzug. Ich Schwarzseher. Und verdammt, ich darf sie nicht ins Auto packen. Flensburg hat genug zu tun.

Zur Bonus-CD. Ein Orchester mit Interpretationen von 4 Liedern aus der CD. Mit großem Chor, ohne Lead-Gesang. Wer auf Trailer-Musik mit Pathos steht mag das. Wer mit Klassik nichts anfangen kann, für den ist die Bonus-CD nichts. Ich fand die Idee sehr gut, den Lead-Gesang weg zu lassen, so kommt die Musik noch tragender.

Ähnliche Interpreten. Inhaltlich: (aber deutlich lieber) Orphaned Land. Musikalisch: The Other, Misfits, Blind Guardian
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amen and attack!, 7. Oktober 2013
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Preachers of the Night (Audio CD)
Powerwolf sind schon ein eigenwilliger Haufen. Sie geben sich, auch von ihren Texten her, als eine Mischung aus Werwölfen, gottesfürchtigen Priestern und Klischee-Teufelsanbetern aus. Klingt merkwürdig und paradox, aber irgendwie funktioniert es. Dass das alles mit einem ordentlichen Schuss Humor zu verstehen ist, haben Songs wie "Saturday Satan" oder "Resurrection By Erection" in der Vergangenheit bereits gezeigt. Damit hat die Band nicht nur relativ großen Erfolg, sondern auch Nörgler auf den Plan gerufen, die irgendwo in den tiefen 80ern stecken geblieben sind und meinen, Metal dürfe nicht ein kleines bisschen witzig sein. Dabei übersehen sie allerdings, dass sie selbst oftmals wandelnde Klischees sind; unfreiwillige Komik ist meist am besten. Zurück zur gewollten Variante: Trotz des offensichtlichen Augenzwinkerns sind Powerwolf nicht als Spaßband zu verstehen. Sie setzen auf ihr bewährtes musikalisches Rezept: traditioneller, bewusst nicht allzu komplexer, dafür umso eingängigerer Metal, garniert mit den Klängen einer Kirchenorgel. Das Aushängeschild bleibt aber Attila Dorn, dessen tiefer Gesang zwar pathetisch, jedoch niemals übertrieben klingt. (Kleiner Tipp am Rande: Ich kann übrigens auch die sehr coole Band Red Aim empfehlen, in der der "Rumäne" (hüstel) unter seinem anderen Pseudonym Doc Don Rogers einst gesungen hat.) Natürlich sind die Texte von Powerwolf ein wenig bescheuert, aber das muss halt einfach so sein. Und ganz ehrlich: Die Lyrics von Bands wie Manowar, Saxon oder Anvil sind keinen Deut weniger albern. Neu ist auf "Preachers Of The Night" ein Text, der komplett in deutscher Sprache verfasst wurde. "Kreuzfeuer" fügt sich tatsächlich harmonisch ins Gesamtbild ein, ohne negativ aufzufallen; ich mag es nämlich normalerweise nicht, wenn deutsche und englische Texte auf einem Album vermischt werden. Der einzige Ausrutscher ist "Secrets Of The Sacristy", das einfach zu sehr nach europäisch-cheesigem Power Metal mit Kinderliedmelodien klingt. Ansonsten ist aber alles im grünen Bereich, obwohl die Vorgängeralben ein paar Hits mehr in petto hatten. Wer die Band bisher mochte, kann auch diesmal blind zugreifen, und wer Powerwolf aus metallisch-orthodoxen Gründen ablehnt, der soll halt weiterhin zum Lachen in den Keller gehen und da seine Uralt-Platten von Mercyful Fate und Judas Priest hören. Die finde ich übrigens lustiger als Powerwolf.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Namen des Herrn, 30. Dezember 2013
Zwei Jahre ist es her, dass Powerwolf mit ihrem Album Blood of the Saints die Massen begeisterten. Die Power-Metal-Band preschte nach vorne und direkt in die Gehörgänge zahlreicher neuer Fans, die von der Kraft der Songs und den ausgefeilten Melodien überwältigt waren. Hinzu kamen die Auftritte, die wie Messen anmuteten. Wenn Attila Dorn die Bühne betritt, schwebt ein leichter Nebel, der an Weihrauch erinnert, über die Bühne, Choräle erklingen, und er schreitet so erhaben voran wie der Papst. Powerwolf schaffen es aber trotz aller Parodie, ihre Auftritte und Musik nicht als billigste Blasphemie darzustellen. Im Gegenteil, gibt Gitarrist Matthew Greywolf doch zu, regelmäßig in der Bibel zu lesen. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass in vielen Songs Anlehnungen an die Heilige Schrift zu finden sind.Mit ihrem neuen Album Preachers of the Night geht die Formation den bereits beschrittenen Weg weiter und festigt ihren Stil. Die Vorab-Single „Amen & Attack“ hat bereits gezeigt, dass es kraftvoll, schnell und mit den typischen choralartigen Klängen weitergehen wird. Schon alleine „In nomine veritas …“ erinnert an die Liturgie der katholischen Kirche – manch einen auch an das gleichnamige Pen-and-Paper-Rollenspiel.
Die Melodien sind eingängig und schnell. Die Gebrüder Greywolf schrubben einmal mehr über die Saiten von Bass und Gitarre, mal schnell, mal etwas langsamer, mit der Leidenschaft, die ein Musiker braucht, um mitzureißen. Dabei sind die Instrumente mal im Hintergrund und begleiten den Gesang, mal stehen sie absolut im Vordergrund, überzeugen durch rasche Tempowechsel und gekonnte Riffs, die sich vor allem in den kurzen Soloparts zeigen, beispielweise gegen Ende von „Secrets of the Sacristy“
Immer wieder hört man Organist Falk Maria Schlegel, der nicht einfach nur ein Keyboard unter seinen Fingern hat, sondern wie schon beim vorherigen Album auf einer richtigen Orgel spielt. Dadurch erscheint der Klang dem Kenner voller und dem Fan authentischer. Das Instrument Orgel wird gerade bei dieser Band in ein ganz neues Licht gerückt, und Schlegel zeigt deutlich, was man aus ihr alles herausholen kann und wie vielseitig sie ist.
Neben all den scheinbar blasphemischen Texten gibt es doch immer wieder Einschübe, die anderes sagen und deutlich machen, dass Powerwolf nicht einfach verteufeln und der Institution Kirche mit den gleichen Vorurteilen begegnen, die diese selbst anderen entgegenbringt. Sicherlich sind Zeilen wie „Gott hat uns den Wahn gebracht“ aus „Kreuzfeuer“ nicht gerade das beste Beispiel, aber auch vor allem dieses Lied – auf Deutsch gesungen – führt eben deutlich vor Augen, dass sich die Band wirklich mit dem Thema Religion, Christentum und Kirche auseinandersetzt.
Wer aber glaubt, es ginge nur um Religiöses, der irrt. Zum einen ist Religion zwar omnipräsent und in allen Lebensbereichen zu finden, zum anderen gibt es aber auch Songs, die diesen Aspekt in den Hintergrund rücken.
„In the Name of God we got to Heaven“ ist der Beginn von „In the Name of God“ und hat das typische Mitsingpotential, das man von Powerwolf in fast jedem Lied präsentiert bekommt. Zwischendurch gibt es immer wieder lateinische Einschübe, die nicht fehlen dürfen und die den Kirchenlied-Charakter verstärken. Es ist wie eine liturgische Feier, das Beten eines Psalms, bei dem der Prediger beginnt und die Gemeinde schließlich antwortet.
Attila Dorn mit seiner ausgebildeten Stimme kann beides: Die harte und die zarte Schiene, die zum einen die Wucht hinter einem Song herausbrüllt, zum anderen aber fast schon liebevoll und voller Glauben die Konfessionen ins Mikro singt.
Auch rumänische und russische Einschläge sind deutlich, und dem Fantasyfan wird bald ein Song ins Auge stechen, der an einen bekannten Fünfteiler erinnert – wenngleich die Verfilmung leider nur aus zwei Teilen bestehen durfte. „Nochnoi Dozor“ (dt. Wächter der Nacht) ist aber hauptsächlich auf Englisch gesungen.
Den Abschluss bildet „Last of the Living Dead“. Langsam und majestätisch schreitet die Melodie voran, hervorragend hier auch wieder Sänger Attila Dorn, der stimmlich einem Pavarotti das Wasser reichen kann. Zwischendurch gibt es dann Rufe einer Meute – perfekt für den Liveauftritt, bei dem dann das Publikum „Living Dead, pray for Living Dead“ rufen wird. Hier gibt es einen genialen Gitarrenpart, der gerne länger hätte ausfallen dürfen. Der Song dauert 7:43 Minuten, nicht wundern, wenn er nach knapp vier Minuten schon vorbei ist. Einfach die Anlage aufdrehen und lauschen. Hier wird Stimmung aufgebaut, die das Lied und dessen Worte abrundet.

Ein tolles Album, das ein würdiger Nachfolger zum hochgelobten Vorgänger Blood of the Saints geworden ist. Mitreißend und stimmungsvoll powern die Wölfe einmal mehr richtig rein und begeistern mit ausgereiften Songs und einem guten Sound.
Sehr schön ist auch die Limited Edition für Hardcorefans. Wer 129 € hinblättert, bekommt neben dem Album einen kleinen Altar mit Kerzen, vier LPs, einem Patch, einer Bonus-CD und vier weiteren Songs.

Anspieltipp: Amen & Attack
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr erwartet, 6. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Preachers Of The Night (MP3-Download)
Zuerst mal Vorab - jeder Powerwolf Fan muss das Album haben.
Leider bin ich ein bischen enttäuscht.
Die Lieder fangen immer super an. Man ist total hin und weg. Und dann......... "nur" die übliche Kost.
Damit man mich nicht falsch versteht.. die Titel sind super, aber man merkt dass da einfach noch mehr drin war!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hm, ich hatte mehr erwartet!, 9. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich gönne Powerwolf ihren Erfolg. Allerdings will ich die Behauptung aufstellen, daß mancher Rezensent eher Symphatiesterne vergeben hat. Nachdem ich mir das Album bestimmt 10-15 mal angehört habe, komme ich zum Schluß, daß man viel zu wenig gute "Riffs" geboten bekommt. Die Melodien sind z. T. viel zu schnell bzw. fröhlich und würden eher zu Helloween passen... Kaum eine Passage, die den Hörer wirklich mitreisst!
Durchschlagend finde ich lediglich den Song "Lust for blood". Für mich ist "Preachers of the night" ein ganz gewöhnliches Powermetalalbum. Nicht mehr, nicht weniger.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann bringen Powerwolf eigentlich mal ein Album raus das nicht überragend ist?, 21. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Album ist Spitze!
Wer auf guten Powermetal steht wird hier voll bedient.
Powerwolf sind auch live zu empfehlen, im Herbst gibt es die Wolfsnächte Tour auf der neben Powerwolf auch noch einige interesante Vorbands spielen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut und solide, wie die anderen Powerwolf-Alben auch, 31. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein neues und gutes Album im klassischen Powerwolf Stil. Wer Powerwolf kennt und gut findet macht beim Kauf keinen Fehler.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch ein Überalbum?!, 2. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sie haben es getan! Die Frage ist nur: Wie??
Die saarländischen Über-Metaller von Powerwolf haben ihr Potential seit "Blood of the Saints" noch weiter ausgeschöpft. Alleine der Opener "Amen and Attack" kracht richtig rein.Weiter geht es mit dem "heiligen Hodensack" (Coleus Sanctus), ein Song der sich trotz lateinischem Refrain im Kopf festsetzt und nicht mehr rausgeht.
"Kreuzfeuer" ist das Debut überhaupt. Ein deutscher Song von Powerwolf, gab es noch nie. Und auch dieser setzt sich im Gehörgang fest. Und genauso geht es weiter, bis zum Ende der Platte. Danach wandert der Finger direkt zum Repeat-Knopf, versprochen!

Wer die letzte CD schon mochte, wird diese LIEBEN! Ein Hit trifft den nächsten und man darf gespannt sein, welche es in die Live-Auswahl schaffen. Das Zeug dazu haben sie alle!
mein Anspieltipp neben den oben genannten Liedern ist noch "Lust for Blood", sooo blutrünstig und sooooooooo genial gemacht.
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