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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Adventure in der Welt des schwarzen Auges
Story:
Die Story von Memoria setzt einige Monate nach dem Ende des ersten Teils, Satinavs Ketten, an, setzt aber keine Vorkenntnisse voraus. Geron ist es nicht gelungen seine Freundin Nuri, welche am Ende des ersten Teils in einen Raben verwandelt wurde zurück in eine Fee zu verwandeln. Seine letzte Hoffnung stellt ein fahrender Händler namens Fahi dar...
Vor 11 Monaten von Diegox veröffentlicht

versus
0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen so was langweiliges....
Eigentlich spiele ich gerne Adventure- Spiele. Ich suche verzweifelt nach einem guten Nachfolger von Drakensang. Das war aus der DSA - Serie echt das allerbeste Spiel, dass ich bisher gespielt habe. Memoria enttäuscht durch starre Bilder und Grafik, das ist was für Kinder, die mit anspruchgsvoller Steuerung noch nicht zurecht kommen. Habe nicht mal den ersten...
Vor 1 Monat von conni64 veröffentlicht


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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Adventure in der Welt des schwarzen Auges, 4. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Story:
Die Story von Memoria setzt einige Monate nach dem Ende des ersten Teils, Satinavs Ketten, an, setzt aber keine Vorkenntnisse voraus. Geron ist es nicht gelungen seine Freundin Nuri, welche am Ende des ersten Teils in einen Raben verwandelt wurde zurück in eine Fee zu verwandeln. Seine letzte Hoffnung stellt ein fahrender Händler namens Fahi dar. Dieser behauptet er könne Nuri zurückverwandeln verlangt von Geron aber, dass dieser zuerst ein Rätsel für ihn löst und erzält ihm darüber hinaus von der Prinzessin Sadja welche 450 Jahre zuvor in eine große Schlacht zog. Im weiteren Spielverlauf wechselt das Spiel regelmäßig zwischen diesen beiden Handlungssträngen. Die Handlung ist durchgänig spannend und merklich besser inszeniert als noch im Vorgänger. Außerdem sind alle Charaktere gut gezeichnet und die beiden Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz. Leider ist das Ende ein wenig offen geraten. Es ist also damit zu rechnen, dass es nochmal einen weiteren Nachfolger geben wird.

Gameplay:
Memoria ist ein Point&Click Adventure wie es klassischer nicht sein könnte. Die Rätsel sind dabei immer logisch und gerade gegen Ende teilweise wirklich anspruchsvoll. Darüber hinaus besitzen die beiden Protagonisten jeweils unterschiedliche Zaubersprüche, welche es geschickt für Rätsel einzusetzen gilt. Die Zauber verleihen dem sonstigen Adventuregameplay etwas mehr Tiefe und sorgen zudem für Abwechslung.

Grafik\Sound:
In Sachen Grafik liefert Memoria genau das ab was man von Daedalic erwartet: Wunderschöne Charaktermodelle bewegen sich vor handgezeichneten Hintergründen, welche einmal mehr unglaublich detailverliebt ausfallen. Die Animationen sind dabei wesentlich flüssiger als im Vorgänger und die Lippen der Charaktere bewegen sich wesentlich synchroner zum gesagten, auch wenn es hier noch etwas Verbesserungspotential gibt.
Die Vertonung ist dabei im deutschen Bereich fast konkurenzlos gut. Ausnahmslos jeder Charakter ist mit einer zu ihm passenden Stimme versehen. Abgerundet wird das hervorragende Gesamtbild von einem großartigen Soundtrack, welcher der Erstauflage des Spiels beiliegt, wenn auch nicht auf einer extra CD wie beim Vorgänger, sondern als Audiodateien im Verzeichnis des Spiels, was ein wenig schade ist.
Zudem wurde im Gegensatz zum Vorgänger Lobeswerterweise auf Steamzwang vezichtet.

Fazit:
Ich kann Memoria jedem Fan von Adventures, spannenden Geschichten oder dem DSA Universum uneingeschränkt empfehlen. Die vielen kleinen Schwächen welche den Vorgänger noch plagten (steife Animationen, schwächen im Rätseldesign) wurden in Memoria fast ausnahmslos ausgemerzt und es legt selbst in Punkten in denen der erste Teil schon überzeugen konnte (Story, Charaktere) noch eimal deutlich zu. Für mich ist Memoria das beste Adventure der letzten Jahre.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Adventure seit Black Mirror I, 9. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Ein gutes Adventure überzeugt wenn es an den PC fesselt und man bis in die Nacht weiterspiet um mehr von der Story zu erfahren.

-DSA Memoria hat eine angenehme Spiellänge: Waren die lezten Adventures an einem Abend leicht durchzuspielen fesselt Memmoria mindestems für ein Wochenende.

-Spannendes und befriedigendes Ende: Was von keinem der letzten Adventure der letzten Jahre erfüllt wurde macht Memoria besser: Ein überraschendes und bewegendes Ende, das für die Spielzeit belohnt und den Spieler über die Spieleit hinaus verzaubert.

-Rätsel vom Schweregrad perfekt und immer logisch.

-Kein einziges Minigame!

-Zurückhaltender und gleichzeitig charismatischer Soundtrack.

-Sehr angenehme Steuerung: Bildschirmwechsel durch Doppelklick, unterbrechen von Dialogen durch Klick, Inventar durch Mausrad: Alles Perfekt.

-Nur wenige Bugs und Glitches wie keine Spachausgabe oder falsche Sprache (alles nur 1 oder 2 mal im Spiel) Keine Hänger oder Abstürze im ganzen Spiel.

--> Startet etwas langsam aber entwickelt sich zu einer zuerst witzigen Kontroverse zwischen Prinzessin und magischem Stab, dann ungezwungen und angenehm liebevoll und romantisch, schließlich unglaublich tragisch und tiefgründig mit einem lezten Hoffnungsglimmer am Ende.

Auch Nuri und der Held finden je nach Entscheigung des Spielers ein traurig-schönes verdientes Ende.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bleibt im Gedächtnis, 21. Dezember 2013
Von 
Alexander Gebhardt "majorcrampas" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Als ich vor ziemlich genau einem Jahr das erste Abenteuer von Geron und Nuri spielte ("Satinavs Ketten") war ich von der Handlung und dem Gesamtkunstwerk durchaus begeistert. Mit Fortsetzungen habe ich da im Regelfall ein Problem, da diese es meistens nicht so ganz schaffen, die herrlichen Momente des jeweiligen Erstlinges erneut einzufangen. "Memoria" bleibt in diesem Fall der Atmosphäre des Vorgängers treu und fing mich ganz schnell wieder mit seinem ganz eigenen Charme ein. Die Geschichte setzt fast nahezu da an, wo "Satinavs Ketten" endet. Geron ist immer noch auf der Suche nach einer Heilung für seine Feenfreundin Nuri und stößt dabei auf den fahrenden Händler Fahi, der anscheinend eine Lösung kennt. Doch um die Hilfe zu erhalten, muss er für diesen ein Rätsel lösen und stolpert dabei über die weit zurückliegende Geschichte der Prinzessin Sadja, die sich mit einem seltsamen Zauberstab auf den Weg macht, um in einem Krieg gegen ein Dämonenheer Ruhm und Ehre zu gewinnen.
Beide Handlungsebenen werden, wie kaum anders zu erwarten, geschickt miteinander verknüpft, auch wenn dadurch die eigentlich "wichtigere" Geschichte um Geron und Nuri etwas zu stark in den Hintergrund gedrängt wird. Da die Abenteuer von Sadja aber ebenfalls fesselnd erzählt sind und die Auflösung ein regelrechter Gänsehautmoment ist, sei dies ausnahmsweise verziehen :) . Die Rätsel gehen insgesamt in Ordnung, aber wo auch der Vorgänger einige Frustmomente bot (siehe Elfenreich), so zeigt sich auch "Memoria" manchmal von einer etwas störrischen Seite - insbesondere nervte mich irgendwann die Sache mit den Türmen und Brücken in der finalen Phase der Sadja-Erzählung. Das man trotzdem begeistert bei der Sache bleibt ist erneut ein Verdienst der liebevollen Gestaltung des Spieles, dem man das Herzblut der Entwickler an jedem Pixel anmerkt. Atmosphärische handgezeichnete Hintergründe, die verbesserte Figurenanimation (nicht mehr ganz so "abgehackte" Bewegungen wie im Vorgänger, bessere Lippensynchronität bei den Dialogen) und die an sich passenden Stimmen (selbst der Stab gefiel mir irgendwann ganz gut, ein zu durchgedrehte Stimme hätte die Atmosphäre wohl ruiniert) runden das Erlebnis ab.

Wer also den Vorgänger bereits kennt und liebt kann bedenkenlos zugreifen. Alle anderen sollten unbedingt zuerst "Satinavs Ketten" spielen, denn obwohl man "Memoria" durchaus auch ohne diese Kenntnis spielen könnte, würde ein Großteil der Atmosphäre verfliegen. Insgesamt gibt es damit volle 5 Sterne und hoffen wir auf ein schnelles Wiedersehen mit unseren Freunden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin Begeistert, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Ein tolles Spiel mit unglaublichen, handgezeichneten Szenerien. Auch komplett ohne das Vorwissen aus "Satinavs Ketten" oder um die Welt aus DSA spielbar, auch wenn der erste Teil genauso empfehlenswert ist. Tolle Rätsel, die ein wenig Hirnschmalz erfordern aber doch lösbar sind, interessante Dialoge und eine wunderbar ausgefeilte Handlung. Nur zu empfehlen für alle, die Point and Clicks mögen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schön gestaltet, kleinere Macken, 28. September 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Memoria ist der Nachfolger des Point & Click Adventures "Satinavs Ketten" und spielt einige Monate nach den Ereignissen des ersten Teils. Logischerweise wäre es angeraten, zuerst den Vorgänger zu spielen, falls man dies noch nicht getan hat, da man ansonsten anfangs nicht verstehen würde, worum es überhaupt geht. Sollte man dennoch keine Lust haben, den Vorgänger zu spielen, sollte man sich wenigstens im Handbuch unter der Rubrik "Was bisher geschah" informieren. Zu der Story werde ich so wenig wie möglich erzählen, da diese, meiner Meinung nach, der Hauptbestandteil eines Point & Click Adventures ist.

Grundlegend geht es darum, dass der aus dem Vorgänger bekannte Geron versucht, seine Freundin von dem Dasein als Rabe zu befreien. Dieses Mal schlüpft man jedoch auch in eine andere Rolle, nämlich in die von Prinzessin Sadja, welche 400 Jahrhunderte vor den Ereignissen von Memoria das Ziel anstrebt, die größte Heldin aller Zeiten zu werden. Was dies mit Gerons Geschichte zu tun hat, wird man in dieser großartig erzählten Geschichte nach und nach herausfinden.

Anzuschauen ist dies größtenteils ebenfalls sehr schön, vorausgesetzt, man mag den gezeichneten Grafikstil. Besonders die vielen verschiedenen Landschaften und auch die Charaktere sind sehr hübsch anzusehen. Leider passen die Sprechanimationen nur selten zum Sound, was besonders bei Nahaufnahmen ziemlich hässlich ist. Die Sprecher an sich haben jedoch großartige Arbeit geleistet und untermalen die tolle Atmosphäre des Spiels noch einmal. Leider wird diese Atmosphäre von den diversen Bugs gestört, denen man begegnen wird. Sie hindern einen zwar nicht am Weiterkommen, da es größtenteils Grafik- oder Untertitelbasierte Fehler sind, aber teilweise ist es doch schon recht nervig, wenn der Untertitel einfach so verschwindet, den falschen Text anzeigt oder auch die falsche Farbe hat. Abgesehen davon gibt es beim betreten eines anderen Raums manchmal einen schwarzen Rand, der erst nach einigen Sekunden verschwindet und einige namenlose Objekte. Mit diesen kann man zwar interagieren, doch der Protagonist wird sie nur mit einem typischem "Ich kann das nicht machen" Spruch quittieren.

Die Rätsel haben für gewöhnlich einen recht ausgewogenen Schwierigkeitsgrad und sind, bis auf wenige Ausnahmen, mehr oder weniger logisch. Sollte man dennoch nicht weiterkommen, kann man sich mit einem Druck auf die Leertaste alle Hotspots anzeigen oder sich vom Spiel einen Tipp geben lassen. Diese sagen einem teilweise jedoch nur etwas Offensichtliches, auf das man auch alleine kommen könnte oder das einem sogar schon gesagt wurde. Je nachdem wie klug man sich anstellt, wird man das Ende des Spiels nach 3-5 Tagen erreicht haben und ist um eine großartige Spielerfahrung reicher.

Fazit:
Memoria war ein grandioses Point & Click Adventure, mit dem ich viel Spaß hatte. Die Story zog mich vom Anfang bis zum Ende in ihren Bann und auch die Bugs, unter denen das Spiel leidet, konnten mir meinen Spaß nicht verderben. Dieses Spiel hat sich 4 von 5 Zauberstäben und die Hoffnung auf einen dritten Teil redlich verdient.

Diese Rezension hat mein Sohn geschrieben und befindet sich im Original auf dessen Blog.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Schwarze Auge - Memoria - wahrhaft meisterlich gelungen, 31. August 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Das Schwarze Auge - Memoria

Das Spiel kommt auf 2 DVD's daher und beträgt in etwa 10 GB. Die Installation brauchte seine Zeit und verlief problemlos.

Story: Geron ist ein Vogelfänger und Retter des Königreichs Aventuriens. Er möchte seine Freundin Nuri, welche im Körper eines Raben steckt, wieder in ihre menschliche Gestalt zurück verwandeln. Dann hört er vom fahrenden Händler Fahi, welcher die Fähigkeit besitzt, Nuri wieder zurück verwandeln zu können. Allerdings ist dies an eine Bedingung seitens Fahi geknüpft, nur wenn Geron das Rätsel um der vor fünf Jahrhunderten lebenden Prinzessin Sadja löst, dann wird Nuri ihre ursprüngliche Gestalt zurück erhalten.

Es machte mir wirklich riesigen Spaß Geron auf seinem Weg und Sadja auf ihrem Weg zu begleiten. Herauszufinden wie die Rätsel zu lösen sind und v.a. wie die Geschichte weiter geht. Das Spiel war so spannend, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte und konnte. Selten hat mich ein Spiel so in den Bann gezogen. Auch die Vertonung ist hervorragend gelungen, alle Charaktere wurden super eingesprochen. Die Spiellänge ist auch positiv zu bewerten, ich habe in etwa 10 - 11 Stunden gebraucht, um den Abspann zu sehen und somit ist es jeden Cent wert.

Daedalic hat in meinen Augen alles richtig gemacht, es ist ein Meisterwerk geworden.

Memoria ist nach Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten der 2. Teil der Saga. Auch wer Teil 1 nicht gespielt hat, kann bedenkenlos zugreifen, denn Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, aber auch nicht verkehrt.

Jetzt habe ich nur noch eine Frage, wann kommt Teil 3 Daedalic?
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Rückkehr nach Aventurien, 8. September 2013
Von 
Oliver Naumann (Ebersbach an der Fils) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Mit Memoria bringen die Adventure-Großmeister von Daedalic ihr zweites Spiel aus der Reihe "Das Schwarze Auge" heraus. Der direkte Nachfolter von "Satinavs Ketten" bügelt einige der Schwächen aus dem Vorgänger aus und überzeugt mit einer großartigen Geschichte, wundervollen Hintergründen und interessanten Charakteren.

Story:
Seit Geron und Nuri in "Satinavs Ketten" den Seher besiegen konnten, ist Fee Nuri im Körper eines Raben gefangen. Vogelfänger Geron setzt nun alles daran, ihr ihren alten Körper zurück zu geben. Dabei helfen soll der Tulamide Fahi, der Geron einen Tausch anbietet: Die Lösung seines Rätsels gegen eine Transformation Nuris in ihr ursprüngliches Selbst. Was als harmloses Spruchrätsel beginnt, entwickelt sich schnell zu einem immer größeren Mysterium. Denn die Wurzeln dieses Rätsels reichen Jahrhunderte zurück, bis kurz vor die Entscheidungsschlacht gegen den Dämonenmeister Borbarad.
In dieser Zeit folgt die tulamidische Prinzessin Sadja ihrem Drang, sich zu beweisen, und findet zusammen mit ihren Gefährten in einem unterirdischen Magiergrab eine magische Maske und einen Stab, der nicht nur unbekannte Kräfte, sondern auch eine Seele besitzt. Mit beidem im Schlepptau macht Sadja sich auf den Weg in den Raschtulswall, um sich der Schlacht gegen Borbarad anzuschließen.
Es ist nur logisch, dass beide Fäden trotz des gewaltigen Zeitunterschieds zusammen laufen. Dabei entfaltet die Geschichte schnell eine größere Komplexität, als Satinavs Ketten sie an irgendeinem Punkt vorzuweisen hatte: Zahlreiche Wendungen halten die Story interessant und sorgen zeitweilig gar für Verwirrung. Nicht alle Stränge und Zusammenhänge zwischen den beiden Zeitebenen sind sofort zu durchschauen, für die Auflösung einiger Aspekte müssen wir uns sogar bis zum Ende gedulden.
Stichwort Ende: Was Daedalic hier gelungen ist, grenzt an ein kleines Meisterwerk. War die Geschichte in Satinavs Ketten noch beinahe belanglos, das Ende enttäuschend und unbefriedigend und schlecht inszeniert, wartet hier ein grandioses Finale auf, das für gleich mehrere Aha-Momente sorgt, sehr emotional und dabei gleichermaßen befriedigend ist, wie es Raum für eine Fortsetzung schafft - großartig!

Charaktere und Hintergrund:
Zu Geron und seiner Feenfreundin Nuri gesellen sich in diesem Abenteuer zwei weitere Hauptcharaktere: Prinzessin Sadja und ihr sprechender Stab. Das neue Duo ist dabei mindestens genauso unterhaltsam wie das alte, denn Sadja und ihr hölzerner Freund haben allerlei teils witzige, teils tiefgründige Dialoge spendiert bekommen, die sehr zur Atmosphäre beitragen. Um Geron und Nuri ist es dabei etwas stiller geworden: Oft ist Geron allein unterwegs und selbst wenn Nuri bei ihm ist, trägt sie weniger bei als noch im Vorgänger - was durchaus positiv auffällt, denn der Umschwung von der nervigen naiven Fee zu einem melancholischen Wesen, das zu vergessen droht, wer es selbst ist, weiß durchweg zu überzeugen und sorgt für bittersüße Spielmomente.
Da ist es umso trauriger, dass fast alle Nebencharaktere flach und farblos bleiben. Das betrifft ebenso Gerons und Sadjas Gegenspieler, die zwar Persönlichkeit haben aber dafür wenig Tiefe. Trotzdem bleiben einige davon aufgrund ihrer schön geschriebenen Dialoge und guten Sprecher im Gedächtnis.
Da das Spiel im Universum von "Das Schwarze Auge" angesetzt ist, möchte ich als langjähriger Pen&Paper-Rollenspieler auch hierzu noch einige Worte verlieren: In Satinavs Ketten wirkte das Spiel noch recht schlecht in die Fantasiewelt Aventurien eingebunden. Die Story war ersetzbar und bot kaum Anknüpfungspunkte an die bekannte Welt; in ihrer Form hätte sie in jedes beliebige Fantasy-Universum gepasst. Memoria macht das besser: Nicht nur werden spannende Teile des aventurischen Hintergrunds (Magiergräber, Borbarad, ...) ins Spiel eingebracht, auch bekannte Örtlichkeiten dürfen besucht werden (Drakonia, Wüste Gor, Raschtulswall, ...) und auch bei Kleinigkeiten gibt es immer wieder Verweise zum DSA-Lore: In Rätseln suchen wir magische Kraftspeicher, untersuchen magische Ströme mit einem Odem Arcanum, finden allerlei Artefakte, lernen einige Wörter der tulamidischen Sprache und erkennen Zauber wie den "Hartes Schmelze" oder den "Blick in die Gedanken" wieder. So gehört sich das für ein DSA-Spiel!

Rätsel:
Die Rätsel sind allesamt gut in den Spielverlauf eingebunden. Sie bremsen das Spiel kaum auf, sind motivierend, nicht zu leicht aber auch fast immer logisch. Zwar ist die Balance nicht gut gelungen (einige der meiner Meinung nach schwersten Rätsel kommen zu Beginn, während der Mittelteil und das Ende zu einfach werden), aber kaum ein Rätsel hält einen für länger als eine halbe Stunde auf. Ebenfalls positiv hervor zu heben sind die kurzen Laufwege, die durch schnelle Sprünge zwischen einzelnen Bildschirmen noch weiter verkürzt werden können.
Für wirklich dicke Brocken gibt es das "Questlog", das auf Wunsch auch Hinweise zu Lösungen anbietet. Diese schwanken jedoch zwischen nutzlos und dem kompletten Aufdecken der Lösung, sollten also mit Vorsicht genossen werden. Wenige Rätsel, wie zum Beispiel das Durchqueren eines Labyrinths im Raschtulswall, sind auf Wunsch auch überspringbar.
Schön eingebunden sind die zahlreichen Zauber, die beide Hauptcharaktere über das Spiel hinweg lernen. Sie bieten interessante Mechaniken, zum Beispiel müssen wir Personen durch Gedankenbilder beeinflussen oder kleine Tiere und Pflanzen in Stein verwandeln. Alle Fähigkeiten sind sinnvoll und werden im Spielverlauf häufig genutzt.
Dialogrätsel kommen dagegen kaum vor: Dialoge treiben zu 99% die Geschichte voran. Wir bekommen zwar oft Auswahlmöglichkeiten, bestimmen damit aber meist nur die Reihenfolge der Themen. Die Alternativen haben so gut wie nie eine Konsequenz auf die Geschichte, die damit sehr linear verläuft und wenig Wiederspielwert bietet.

Technik:
Die Hintergründe sind, wie von Daedalic gewohnt, wunderschön gezeichnen und zeigen Aventurien äußerst stimmig. Auch die Charaktere sind hübsch gezeichnet, die Animationen wirken aber manchmal etwas befremdlich.
Auch die Musikuntermalung weiß zu überzeugen, kommt aber leider zu selten zum Einsatz. Zudem sind einzelne Stücke wenig eingängig - positiv hervor sticht jedoch das sehr kraftvolle Intro- und Credits-Theme, das Gänsehaut-Feeling verursacht.
Die deutschen Sprecher leisten gute bis hervorragende Arbeit und bringen Emotionen meist sehr passend herüber. Leider wirken die Dialoge manchmal ein wenig hölzern, da sich Stimmen nicht überschneiden. Manch ein Lacher der Charaktere oder eine hitzige Diskussion wirken dadurch gekünstelt und entfalten nicht die volle Wirkung.

Fazit:
Trotz einiger spielerischer und geringer technischer Mängel vergebe ich für Memoria volle fünf Sterne. Das liegt zum größten Teil an der fantastischen Geschichte, die bis zum Ende motiviert und im Kopf bleibt, sowie an der tollen Dynamik zwischen Sadja und ihrem Stab. Eine so komplexe Story kommt nach Satinavs Ketten doch unerwartet und macht Lust auf mehr. Das Ende ist eines der besten im Adventure-Genre und kann locker mit dem von Perlen wie "The Whispered World" mithalten.
Leider ist Memoria für seinen Preis zu kurz. Adventure-Veteranen können dem Spiel beim erstmaligen Durchlauf in guten 7-9 Stunden den Garaus machen. Mit weniger Erfahrung und ohne die Nutzung von Hinweisen kann es auch etwas länger dauern. Trotzdem füllt es diese Zeit sehr unterhaltsam und ist damit für Adventure- wie DSA-Fans ein Muss.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das - genau Das ist Magie..., 10. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Schon lange hat mich keine Geschichte so verzaubert wie in diesem Spiel - weder Buch, Comic, Film, Comic, schon gar nicht als Computerspiel - ich erinnere mich noch an Klassiker vor über einen Jahrzehnt wie "The longest Journey" - und das ist schon lange her.

Ich habe mich auf den zweiten des DAS Adventures sehr gefreut - da mir der erste schon mehr als gut gefallen hat, aber das der zweite den ersten bei weiten übertreffen würde hätte ich nicht erwartet, das liegt nicht an einer besseren Inszenierung, besseren Grafik - denn hier ist Teil I & II identisch in seiner Ausstattung, was mir auch recht ist, außer vielleicht bei der ruckartigen Animation der Figuren. Denn die Hintergrundzeichnungen von Daedalic gepaart mit ihren dezenten Soundtrack erzeugen eine wunderbare Stimmung. Diese Elemente sind hervorragend geeignet um eine gute Geschichte wie im Teil I zu inszenieren bloß im Teil II ist die Geschichte nicht mehr gut sie geht einen unter die Haut. Die Story ist von Anfang bis zum Ende unglaublich Spannend und hat keine Spannungstiefs wie im Teil I (z.B. Feenreich)und das Charterdesign ist vielseitiger allein Aufgrund dessen das man diesmal zwei Hauptfiguren in zwei verschiedenen Zeiten spielt - und das Charterdesign geht noch mehr in die Tiefe. Auch hat Teil II teilweise was von einen Epos - einen gelungen Epos - wo Teil I eher ein kleines düsteres Märchen war.

Hach habe ich diesen Ausflug in die Welt Aventurien geliebt - die Rätsel waren dabei stets immer sehr fair - nie zu schwer, aber auch nie zu einfach.

Das Ende des Spieles war grandios - darf man so was Tolles überhaupt fortsetzen? Wenn man ansatzweise an die Qualität von "Das Schwarze Auge - Memoria" heran kommt dann gerne - ansonsten lieber nicht man hat ja gesehen wie schlecht Fortsetzungen sein können siehe Geheimakte Tunguska [Hammerpreis]
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5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für ein gelungenes Spiel, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Ich habe mich vorher ziemlich "blind" für dieses Spiel entschieden, hatte aber durch die Tunguska Reihe schon gute Erfahrungen mit den Deutschen Point - and - Click - Adventure Herstellern. Also bestellt und drauf los.
Das Spiel kam pünktlich an und war ordentlch verpackt.
(Ich empfehle zuerst "Das schwarze Auge - Satinavs Ketten zu spielen - dann ist einiges klarer; es geht aber auch ohne das vorhergehende Spiel)

Die Spielführung sowie die Geschichte ist (so wie beim ersten Teil: Das schwarze Auge - Satinavs Ketten) spannend gestaltet. Es braucht manchmal schon etwas längere Gehirnzerfressende Phasen um an eine Lösung zu kommen - aber für mich macht gerade das ein Spiel interessant. Die Steuerung der Charaktere ist einfach und klar dargestellt. Was mich am meisten gefreut hat, sind die in ein richtiges Deutsch übersetzten/aufgenommenen Texte! Ich habe schon einige Point - and - Click Adventures gespielt und war oftmals massiv über die schlechte Übersetzung enttäuscht. Das ist Koch Media hier wirklich sehr gut gelungen!

Wer Spaß an Spielen wie Baphomets Fluch, der Tunguska Reihe oder Black Mirror hat/hatte wird dieses Spiel lieben. :)
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5.0 von 5 Sternen Definitiv empfehlenswert!, 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] (Computerspiel)
Hätte nie gedacht, dass es noch so gute neue Point-and-click-Adventures gibt.
Fazit: Wundervolle traurige Story im DSA-Universum, sehr schön gemachte Rätsel und ein voller Überraschungen steckender Plot, der sogar noch den Vorgänger Satinavs Ketten übertrifft.
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Das Schwarze Auge - Memoria - [PC]
Das Schwarze Auge - Memoria - [PC] von Koch Media GmbH (Windows 7 / 8 / Vista / XP)
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