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am 1. Juli 2013
Schwierig, dem Anspruch der beiden Herren gerecht zu werden. Ich bin weit davon entfernt, auf jeden einzelnen Titel einzugehen und ihn in seine Bestandteile zu zerlegen. Das wäre so, als würde man ein Gemälde in 12 Teile sägen und jedes für sich alleine in eine passende Schublade stecken.

Jedenfalls habe ich mir selten so konzentriert ein (zumindest teilweise) deutschsprachiges Album angehört. Wirklich lohnend fand ich das schon immer beim künstlerischen Output von Blixa Bargeld. Seine Texte - oder, besser gesagt, Satzfetzen, Aufzählungen und Wortgebilde ("Buntmetalldiebe") lassen immer Platz, die eigene Fantasie zu bemühen, ohne auch nur eine Sekunde anstrengend zu sein. Diesmal scheint er sich textlich vom Dadaismus etwas entfernt zu haben, im Gegensatz zum offensichtlich mittlerweile vergriffenen Mimikry-Album mit Alva Noto. Das Album ist seit seinem Erscheinen letzte Woche bei mir im Dauereinsatz, denn Blixa ist nicht nur ein großartiger Künstler, er macht auch irre Spass!

Produziert mit dem aus Italien stammenden Tonkünstler Teho Teardo, der vorrangig Filmmusiken schreibt, bekommt man hier praktisch nie-gehörte Klangwelten aus Kammermusik und rätselhaften Texten - mal deutsch, mal englisch, mal italienisch - zu hören, gehüllt in allerfeinste und behutsam eingesetzte Elektronik.

Ein Album, das man öfter hören muss, und auch öfter hören möchte! Neubauten-Fans (bin ich selbst!) mögen mir verzeihen, aber das Album ist einfach schön - an manchen Stellen, wie dem abschliessenden Titel "Defenestrazioni", geradezu ergreifend. Schuld daran sind die grandiosen Arrangements, die teils rätselhaften, teils witzigen Texte sowie die beiden charismatischen Künstler, von denen Bargeld auch stimmlich fasziniert.
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am 11. Juli 2013
Um die Einstürzenden Neubauten ist es recht ruhig geworden, liegt das letzte offizielle Studioalbum mittlerweile auch schon sechs Jahre zurück. Doch Sänger Blixa Bargeld hingegen ist umtriebig. 2010 veröffentlichte er in Kooperation mit Alva Noto das Album „Mimikry“. Nun folgt eine Kooperation mit Teho Terado und das Album „Still smiling“.
Es ist schwierig, wenn ein so charismatischer Sänger wie es Blixa Bargeld einer ist, Alben außerhalb seiner eigentlichen Band veröffentlicht. Es klingt automatisch nach den Einstürzenden Neubauten. Und, „Still smiling“ klingt tatsächlich, jedenfalls für mich, wie ein Album der Neubauten. Nur das die „krachigen“ Momente fehlen. Aber ansonsten besitzt dieses Album im Grunde genommen alles, was ein Album der Neubauten ausmacht. Und das soll jetzt alles kein Gemotze sein, denn dieses Album ist sehr gut. Ich mag es total.
Blixas Lyrik und die Melodien der beiden Protagonisten bilden eine Einheit, die schnell zu vereinnahmen weiß. Unaufgeregt, aber ergreifend. Und das schon von der ersten Sekunde an. Und wann hat man Blixa schon einmal italienisch intonieren hören? Seine Stimme und seine Worte haben immer noch nichts von der Faszination eingebüßt. Und die sanften Melodien lullen den Hörer förmlich ein. „Come up and see me“ ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Eine sehr einprägsame, unaufgeregte Melodie, die sich aber unaufhörlich in den Gehörgängen festsetzt. Schuld daran ist diesem Fall aber auch das eingesetzte Cello. Warum auch immer, aber ich liebe es. „Axolotl“ ist dann schon der nächste Höhepunkt (und mit starken Anklängen an die Neubauten….ja ja ich weiß…immer wieder kommt man darauf zurück). Minimalistische Klänge, gezielt gesetzte Worte, und alles geht über in „Buntmetalldiebe“. Verhaltene, wenig verstörende Klänge, die kaum ausbrechen, aber dennoch die sanfte Gangart dieses Albums unterbrechen.
Das Cello ist sehr präsent. Und es wirkt. Man merkt, dass hier auch jemand zugange ist, der Filmmusiken schreibt. Blixas Stimme und das Cello sind ein sehr beeindruckendes Duo, welches gerade bei den sehr ruhigen Stücken in der Mitte des Albums wirkt. „Alone with the moon“ wirkt schon fast zu kitschig, zu romantisch. Hart an der Grenze geschrammt. Besonders wenn Blixa singt: that day coming soon….“. So schön, und danach wird man kurz wieder wachgerüttelt und Blixa singt wieder italienisch. Das alles klingt wie ein Soundtrack. So ineinander fließend und so schlüssig. Man ist irgendwo in der Toskana, oder auf einem englischen Landgut Ende des 19.jahrhunderts. Die Lyrik ist dennoch einigermaßen bekannt, es gibt bei Blixa immer gewisse Muster und Stichwörter. Was nicht als negativ bewertet werden soll. Es ist gewissermaßen ein Wiedererkennungswert.
„Still smiling“ ist ein schönes Album. Nicht zu gefällig, aber es lädt zum Träumen ein. Besser als die sogenannte Easy Listening Music. Eine Perle der Musik. Jedenfalls für mich. Diese CD läuft in Dauerschleife. Es gibt immer wieder Neues zu hören, und das macht dieses Album auch aus, und spannend. Davon möchte ich mehr. Da haben zwei Talente was richtig Gutes geschaffen. Volle Punktzahl.
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am 10. Juni 2015
Wer hätte das gedacht, dass ich alter Neubauten Fan mal über ein Werk, an dem Blixa beteiligt ist, anerkennend sage, dass es "schön" ist... Wer die ruhigeren Momente der Neubauten (die es tatsächlich auch schon sporadisch im Frühwerk zu entdecken gibt) schätzt, greife zu!
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. November 2013
Ich komme immer wieder auf blixa Bargeld zurück. Angefangen hat e sbei mir mit Kollaps von den Einstürzenden Neubauten. Seitdem ist sehr viel Zeit vergangen und Blixa Bargeld hat sich und die Neubauten stark verändert. Auf dieser Scheibe bekommt man ihn zusammen mit Teho Teardo einem italienischen soundtrack-Künstler (da muß ich mir mehr von kaufen). Blixa's Satzbau, die Fetzen, die er uns um die Ohren wirft sind immer wieder genial und lassen dem intensiven Hörer viel Platz zum Interpretieren. Sehr gutes Werk, ich würde sagen, es ist fast "schön". Anspieltipps gibts keine, das ist ein Guss und gehört zusammen. Zweifelsohne muß man sich Zeit für diese CD nehmen, beim ersten Hören, so nebenbei, wollte ich sie schon aus dem Player nehmen. Das wäre ungerecht. Mich erinnert die Scheibe an Kammer-Musik. Viel Spaß damit.
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am 2. Juli 2013
Ein sehr persönlicher Blixa Bargeld und ein unprätentiös melodischer Teho Teardo ergeben eine Melange, die wundersam still wirkt!
Sehr liebenswertes Machwerk!
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am 12. August 2013
Was BB mit den Neubauten auf die Beine bringt, ist ja auch immer wieder ein Abenteuer für die Ohren - genauso dieses Album. Interessante nein teils sogar spannende musikalische Begleitung und Herrn Bargelds Stimme, die jeden Text, sei er vielleicht auch humorvoll, sehr eindrucksvoll durch die Gehörgänge führt ... toll!
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