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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber es hätte soviel mehr sein können.
Im Laufe der letzten Jahre hat Steven Wilson seine Beteiligung am Blackfield-Projekt immer mehr zu Gunsten seiner Solokarriere zurückgefahren. Blackfield liegt nunmehr künstlerisch praktisch vollständig in den Händen von Aviv Geffen, der auch schon auf dem Vorgängeralbum "Welcome To My DNA" bis auf einen Song alle Stücke komponiert...
Vor 16 Monaten von Konsolomio veröffentlicht

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neu und anders, nicht besser.
Bislang war Blackfield für mich immer automatisch ein 5-Sterne-Kandidat. Aber mit diesem Album verlässt die Gruppe den melancholischen Stil der ersten drei Alben und hört sich zeitweise fast schon schlagerhaft an. Die letzten vier Stücke auf dem Album gehen dann aber wieder in den gewohnten Blackfield Stil über. Sicherlich eine Weiterentwicklung...
Vor 16 Monaten von Paul Constantine veröffentlicht


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber es hätte soviel mehr sein können., 31. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Limited) (Audio CD)
Im Laufe der letzten Jahre hat Steven Wilson seine Beteiligung am Blackfield-Projekt immer mehr zu Gunsten seiner Solokarriere zurückgefahren. Blackfield liegt nunmehr künstlerisch praktisch vollständig in den Händen von Aviv Geffen, der auch schon auf dem Vorgängeralbum "Welcome To My DNA" bis auf einen Song alle Stücke komponiert hatte.

Geffens Gespür für großartige Pop-Melodien kommt auch auf IV wieder voll zur Geltung. Der Prog-Einfluss von Wilson ist zwar fast komplett zurückgefahren, aber wer gerne eingängige und nicht allzu seichte Popmusik mit hervorragendem mehrstimmigen Gesang hört, ist auf dem neuen Album richtig.

"Pills" ist ein erstklassiger Opener, der in dieser Form noch am ehesten an die ersten Blackfield-Klassiker erinnert. Ein spannender Songaufbau mit regelmässiger Steigerung und auch Zurücknahme des Tempos lässt eigentlich keine Wünsche offen.

Die folgenden drei Songs erinnern mit ihrem sehr poppigen Charakter an Geffens Soloveröffentlichungen, denen er sich hier praktisch 1:1 annähert. Das mag zwar leichtgewichtiger klingen, dafür überzeugen die Stücke mit schönen Melodien und gehen gut ins Ohr. Erstmals ist bei "X-Ray" mit Vincent Cavanagh (Anathema) auch einer von drei weiteren Gastsängern auf einem Blackfield-Album vertreten.

"Firefly" mit Brett Anderson (Suede) ist dann das nächste Highlight. Eine wunderschöne, aber keinesfalls seichte Melodie sorgte bei mir zusammen mit Andersons einzigartiger Stimme für Gänsehautfeeling. Bei dem Song schwingt ein leichte Melancholie mit, welche "Firefly" die nötige Tiefe verleiht.

Anschließend wird bei "The Only Fool Is Me" leider deutlich, dass das Album scheinbar mit etwas heißer Nadel gestrickt wurde. Denn es folgt der erste Song unter 2 Minuten, der zwar auch gefällig klingt, aber sich aufgrund der Kürze kaum entwickeln kann. Auch die meisten anderen Songs kommen kaum mal über die 3 Minuten-Marke. Es müssen ja keinen ausufernden 10 Minuten-Monster werden, aber ein wenig mehr Quantität kann man schon erwarten.

"Jupiter" ist der erste von Steven Wilson gesungene Song und konnte mich erst beim dritten Anlauf überzeugen. Dann aber gräbt sich die tolle Melodie und die ausgefeilte Pop-Komposition ins Hirn und lädt aufgrund des schönen Satzgesangs zum Mitträllern ein. Ein kleines Juwel.

Forscher geht es dann endlich mal bei "Kissed By The Devil" zur Sache. Hier bestimmen etwas härtere Gitarrenriffs und eindringlicher Gesang mit aufrüttelndem Charakter die Atmosphäre. Vergleichbar ist der Song mit "Blood" vom Vorgängeralbum, der auch dort eine Art "Wachmacher" war.

Danach gibt es wieder poppige typische Aviv Geffen-Kost. Schöne Melodien und mehrstimmiger Gesang umschmeicheln auch hier die Ohren. Nichts herausragendes, aber äußerst gefällig.

Den Abschluss bildet "After The Rain", welches mit 1:26 min.-Spielzeit leider wieder nur eine Momentaufnahme darstellt, und sein Potential deshalb nicht voll entfalten kann. Das ist schade, da einige gute Ideen vorhanden sind und eine entspannte Melancholie vorherrscht.

Insgesamt ist IV ein gutes Popalbum mit schönen Melodien, abwechslungsreichen Songs und überzeugender Gesangsarbeit aller Beteiligten. Die Dauer des Albums hat allerdings fast schon EP-Charakter. Knapp 31 Minuten sind für einen neuen Longplayer schon arg wenig. Das würde evtl. nicht stören, wenn es weniger, aber dafür ausgefeiltere Songs geben würde. Die Zwei-Minuten-Stücke stoßen hier besonders sauer auf. Vor allem da bei "After The Rain" viel Potential liegen gelassen wurde.

Versöhnlich stimmt mich allerdings die grandiose 5.1 Surround-Version auf der DVD der Special Edition. In Sachen Mehrkanalton-Abmischung macht Steven Wilson so leicht niemand was vor. Das Album ist druckvoll, der Satzgesang wird exzellent auf die zusätzlichen Boxen verteilt und kann so vollends begeistern. Diese Edition kommt als schönes Digibook.

Für das nächste Album wünsche ich mir etwas mehr Sorgfalt beim Songwriting. Solche Zwei Minuten-Ausfälle darf es nicht geben. Da ich guter Popmusik, auch als Prog-Liebhaber, keinesfalls abgeneigt bin, kann die tolle Rock/Pop-Symbiose der letzten Veröffentlichungen gerne beibehalten werden. Solange die Melodien stimmen, kann es auch etwas seichter sein.

Normales Album - 3 Sterne
Limited Edition (inkl. Surroundversion) - 4 Sterne
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im wahrsten Sinne des Wortes schön, 15. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Audio CD)
In den Jahren 2004, 2007 und 2011 sorgte das Duoprojekt Blackfield mit seinen bisher drei Studioalben für musikalische Highlights, deren melancholisch-glitzernde Songperlen in der aktuellen Musikwelt ziemlich einzigartig waren. Und nun sind nicht einmal zweieinhalb Jahre vergangen, bis mit BLACKFIELD IV ein erneuter kleiner Geniestreich das Licht der Welt erblickt hat.

Israels Popstar Aviv Geffen, eh schon immer die treibende Kraft, hat nunmehr endgültig die Stabführung übernommen. Während Kumpel Steven Wilson mit der Produktion seines sperrigen, aber viel gelobten (Jazz)-Prog-Monuments THE RAVEN THAT REFUSED TO SING beschäftigt war, begann Geffen, seine musikalischen Vorstellungen vom vierten Blackfield-Album in die Tat umzusetzen. Artig konzidiert er gleichwohl, dass Wilson an den meisten Stücken beteiligt gewesen sei, dass er mitsinge, diverse Gitarren spiele und die Songs auch abgemischt habe. Nun schön. Trotzdem ist dies eindeutig ein Werk von Aviv Geffen, und das ist auch gut so.

Denn was für ein wundervolles Album ist ihm hier gelungen! Jeder der zehn Songs ist eine Perle für sich, wobei einige, wie immer, noch herausragen: Der Opener "Pills" knüpft fast nahtlos an mein absolutes Lieblingsstück "End Of The World" von BLACKFIELD II an. 'There's a pill for every hour / These days you don't have to feel'. Oder das schwebende kleine Liebeslied "X-Ray", gesungen von Vincent Kavanagh (Anathema). Oder "Firefly" mit Leadsänger und Geffen-Idol Brett Anderson (Suede). Oder die zauberhafte Miniatur "The Only Fool Is Me" mit Jonathan Donahue (The Flaming Lips). Oder das schwelgerische "Jupiter", für das Ilana Yahav ein unbedingt sehenswertes Sandkunst-Video beigesteuert hat. Oder die kraftvollen, von Wilsons Gitarren getriebenen, gleichwohl zutiefst melodischen "Kissed By The Devil" und "Lost Souls".

Nicht nur die opulenten und vor allem echten (!) Streicherarrangements erinnern mich wiederholt an das, was Robert Stigwood für die legendären ersten drei, vier Alben der Bee Gees zwischen 1967 und 1969 aufs Band gezaubert hat. Die blutjungen Gebrüder Gibb waren damals wiederum nicht unerheblich von den Beatles beeinflusst, von deren unvergänglichem Gestus zum Beispiel "Kissed By The Devil" ganz stark inspiriert worden sein muss.

Einige Kritiker beklagen sich darüber, dass BLACKFIELD IV ganze einunddreißig einhalb Minuten lang ist. Dazu sagt Aviv Geffen: 'Das ist ein Statement. Man misst Kunst nicht mit einer Stoppuhr. Wir haben viele Tracks von der Scheibe geschmissen, die mal eben gerade so in Ordnung waren. Ich hasse es, wenn Künstler Füllmaterial auf ihren Platten zulassen'.

Selten habe ich eine zutreffendere Aussage gehört. Im Übrigen kommt einem die Scheibe im positiven Sinne viel länger vor als eine halbe Stunde. Dieser Effekt ist sicherlich auch dem Umstand zu verdanken, dass hier jeder Song genau an der richtigen Stelle anzutreffen ist. Der 'Flow' von BLACKFIELD IV ist ziemlich einzigartig. Eine bittersüße Frühherbstplatte, die genau zum richtigen Zeitpunkt veröffentlicht worden ist. Gestern heruntergeladen und bereits mehr als ein halbes Dutzend Mal durchgehört. Ich kann mich nicht erinnern, wann zuletzt mir das mit einer neuen Scheibe passiert ist.

Fazit: Es gab in diesem Jahr und wird in diesem Jahr kein, im wahrsten Sinne des Wortes, schöneres Album mehr geben.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neu und anders, nicht besser., 30. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Limited) (Audio CD)
Bislang war Blackfield für mich immer automatisch ein 5-Sterne-Kandidat. Aber mit diesem Album verlässt die Gruppe den melancholischen Stil der ersten drei Alben und hört sich zeitweise fast schon schlagerhaft an. Die letzten vier Stücke auf dem Album gehen dann aber wieder in den gewohnten Blackfield Stil über. Sicherlich eine Weiterentwicklung von den ersten drei Alben, aber keine, die mir persönlich sonderlich gefällt.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Derbe schade - eine vergebene Chance, 4. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Audio CD)
Wie für einen der anderen Rezensenten war für mich Blackfield immer ein 5-Sterne-Kandidat. Traumhafte Melodien und Harmonien gingen Hand in Hand mit vertrackten und instrumental höchst anspruchsvoll gestalteten Songstrukturen. Reste davon sind auch auf IV zu besichtigen (bzw. zu hören) - aber eben nur Reste.

Das kreative Potenzial von Aviv Geffen allein reichte offenbar nur für ein halbes Album, denn mit knapp über 31 Minuten ist das nicht mehr als eine EP. Steven Wilsons Rückzug aus dem Songwriting - bei "Welcome to my DNA" noch ohne gravierendere Folgen - macht sich schmerzlichst bemerkbar. Anders als auf den Vorgängeralben werden die Möglichkeiten der musikalischen Ideen nicht mehr wirklich ausgeschöpft. Manche der 11 Tracks kratzen die 2-Minuten-Grenze mit Mühe an und hinterlassen so kaum mehr als den Eindruck dessen, was daraus mit mehr Bemühen und Willen zur Gestaltung hätte werden können.

Wie für viele andere ist IV für mich die erste echte Enttäuschung von Blackfield. Wird das nächste Album (wenn es denn überhaupt ein weiteres geben sollte) nicht DEUTLICH besser, wird man den Sarg über Blackfield wohl schließen können. Und das ist derbe schade!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traumhaft schöne Melodien u. Harmonien, 31. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Limited) (Audio CD)
Wer gern traumhaft schöne Melodien u.Harmonien mit eingängigem Gesang hört,sollte sich dieses Album gönnen.
Mit Progressivrock hat es allerdings nichts zu tun,es ist eben softiger Pop-Rock der phantastisch produziert wurde.
Nur die bescheidene Laufzeit von ca.31 min. lässt mich einen Stern abziehen.
Auf jeden Fall ist Blackfield eines ser besten Steven Wilson Projekte,auch wenn Aviv Geffen hier ganz deutlich das Sagen hat.
Es sind wirklich 2 Ausnahmekünstler der "jüngeren Generation".
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oh no.., 31. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Limited) (Audio CD)
Diese CD ist weit ab von dem,was zumindest ich von Blackfield gewohnt war.Zugegeben,es sind 2-3 Stücke,die ansatzweise an die Vorgängeralben erinnern,zu mehr hat es leider nicht gereicht.Außerdem ist die Spielzeit mit knapp 32 Minuten ziemlich dürftig,da erwarte ich mehr!Mit dem Songwriting hat Mr.Wilson nun schon das zweite Album in Folge nichts zu tun,was dem Vorgänger zwar nicht geschadet hat,aber dieser Veröffentlichung schon.Zuviel Pop,belanglos interpretiert.Die Gastmusiker retten die Songs auch nicht,solche Experiment sollten sich die beiden für die Zukunft schenken und sich wieder auf das besinnen,was sie in Perfektion beherschen:Wunderschöne Melodien komponieren und mehr,als eine halbe Stunde Popgeleier.Wenn es auf dem Niveau des Openers weitergegangen wäre,hätte ich glatt 5 Sterne vergeben,aber so hat es zu mehr leider nicht gereicht.Wirklich Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traumhaftschöne Melancholie ... zum vierten, 30. August 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Audio CD)
Blackfield ist vielleicht eines der merkwürdigsten Projekte des jungen Jahrtausends, aber es wird mehr als eine kleine Handvoll von Leutchen geben, die drei Kreuze schlagen werden, dass nach Album Nummer 3 noch nicht Feierabend mit der Kollaboration ist. Auf dem Zettel passt diese Kombi aus jungen, Pop Tausendsassa und Weltmusiker (Aviv Geffen) und mittelalten Paten des Progrocks (Steve Wilson) nicht zusammen, praktisch gelingt diesem Duo aber nun zum vierten Mal, etwas Besonderes zu erschaffen.

Neu ist dieses Mal, dass Steve Wilson sich deutlich zurücknimmt bei den Kompositionen. Glücklicherweise liegt der Mix noch bei ihm. Dass Geffen produziert war mir gar nicht aufgefallen. Und auch die beiden Songs, in den Wilson hinter dem Miko steht (PILLS und JUPITER) sind sehr gelungene, schwermütige, hochmelodiöse, orchestrale Perlen. Aber auch unter den Songs, die von Geffen übernommen werden sind einige Höhepunkte, das von den Texten her sehr nachdenkliche SENSE OF INSANITY oder das etwas schneller, gitarrenbeladene KISSED BY THE DEVIL sind gute Beispiele.

Neu ist dieses Mal aber auch die Vielzahl von Mitarbeitern, die den Songs auch jeweils einen Stempel aufdrücken, so dass sie nach der Hauptband der Gastsänger klingen. Besonders deutlich – und gut (ich bin grosser Suede Fan ;-) klappt das bei FIREFLY, dem Brett Anderson die Stimme leiht. Genauso gut funktioniert es bei XRAY, das von Anathema Sänger Vincent Cavanagh am Mikro begleitet wird. Persönlich nicht so gut, gefällt mir der von Jonathan Donahue (Mercury Rev) vorgetragene Song THE ONLY FOOL is me.

Fazit: IV kann an das hohe Niveau von I und II wieder anknüpfen. Wer also die ersten Blackfield Alben mochte, kann hier ohne Bedenken zu greifen. Wer Blackfield noch nicht kennt, aber auch schwelgerischen, melodischen, teils sehr melancholischen Pop steht, kann das ebenso tun.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleines schnuckeliges Pop-Ding, 30. August 2013
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Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Audio CD)
BLACKFIELD - das ist eine Band in Co-Produktion zwischen dem britischen Prog-Meister STEVEN WILSON und dem israelischen Popstar AVIV GEFFEN, die 2004 das gleichnamige Debütalbum veröffentlichten. Der melancholische Poprock, der hier dargeboten wurde, zählt m. E. zu dem Besten und Schönsten, was die Band produziert hat.

Nun zog sich STEVEN WILSON, der in den Folgejahren mit seinem Hauptprojekt PORCUPINE TREE und neben vielen Nebenprojekten seit 2008 vor allem seine sehr progressiven Solo-Projekte pflegte, immer mehr aus diesem hier zurück, so dass er auf dem vierten BLACKFIELD-Album nur noch in homöopathischer Dosis mitwirkt. Was sich auf dem Vorgänger "Welcome To My DNA" schon abzeichnete, ist auf "IV noch ausgeprägter: jegliche progressive Einflüsse eines Steven Wilson sind verschwunden, dafür schwelgt das Album ausschließlich in Geffens großen Pop-Gesten.

Will sagen: alle Songs sind von Geffen geschrieben. Das ist nicht schlimm, denn seine Melodieverläufe und Refrains wissen, wie man Gänsehaut verursacht. Und dennoch will sich Ärger und Enttäuschung einstellen: zunächst droht Geffen - vor allem in "Jupiter" - in die Sparte "Schlager" abzukippen. Zweitens wirken die Songs nicht richtig auskomponiert und werden meistens abrupt abgewürgt, wenn mit Orchestern und elegischem Melodiebogen gerade erst Stimmung aufgebaut wurde. Drittens sorgt die Spieldauer von gerade mal 31 Minuten für Zähneknirschen - zumal weil bei dem Songmaterial nicht nur mehr Spielraum, sondern auch Spieldauer drin gewesen wäre.

Das "Schlimme" dabei ist: man kann diesem Album trotzdem einfach nicht böse sein! Geffen fängt einen immer wieder mit seinen Melodien ein, allen voran "Pills", "Springtime", "X-Ray" oder "Kissed By The Devil", auch die mit Harfe vorgetragene Miniatur "The Only Fool Is Me". Der Fan des Stadionrock wird das arg kommerzielle "Sense Of Insanity" ebenso lieben wie "Lost Souls", und die Gastsänger fügen sich gut in das Gesamtbild ein.

Bevor nun meine Rezension länger wird als das Album selbst: BLACKFIELD IV ist ein schnuckeliges kleines Dream-Pop-Album, ein leckerer Snack für zwischendurch - auch wenn es nie aus dem Schatten zumindest der ersten beiden Alben heraustreten kann.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweiliges Popgedudel..., 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Limited) (Audio CD)
sorry, aber das war wohl nichts... Durchschnittlicher Popmist, den man besser auch woanders kriegt. Mit den anspruchsvollen musikalischen Ideen der Vorgänger und von S. Wilson hat das aktuelle Album nichts zu tun. Absolut langweilige Fahrstuhlmusik. Schrecklich! Und selbst, wenn man diesen langweiligen Popmist haben möchte, fallen mir dutzende andere CDs und Bands ein, die das dann sogar noch besser machen.

Wie immer Geschmackssache (offensichtlich gibt es ja auch einige, die begeistert zu sein scheinen), aber ich mir fällt kein Grund ein, warum man diese CD haben sollte...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I'm loving it, 26. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blackfield IV (Limited) (Audio CD)
Es ist doch komisch wie verschieden man dieses Album rezensiert und empfindet: Während ich "Welcome to my DNA" richtig schlecht fand und den alten Blackfield nachgetrauert habe, mag ich dieses Album wieder richtig gerne, im Gegensatz wohl zu vielen anderen. Aviv Geffen scheint die abnehmende Zusammenarbeit mit Steven Wilson gutzutun, obwohl ich Steven Wilson für ein Genie halte und auch die Stimme und seine Mitarbeit an diesem Album mag. Dadurch, dass sich Geffen hier aber auch noch andere Gastsänger an Bord geholt hat, hat das Album fast ein wenig Alan-Parsons-Charakter. Ich finde, dass Brett Anderson, Vincent Cavanagh und Jonathan Donahue auch einfach gut in die poppige Art des Albums, bei dem viele Streicher eingesetzt wurden, passen. Mich hat's erwischt, keine Ahnung warum und keine Ahnung warum bei "DNA" überhaupt nicht. Hier finde ich den alten Zauber von Blackfield wieder, der einfach prima in die herbstliche Stimmung passt und der zwar kitschig ist, aber der mich trotzdem angenehm berieselt. Die kurze Spielzeit ist ärgerlich, das ist wohl wahr, hier hätte ich auch noch zwei bis drei Tracks zusätzlich genossen. Dennoch bin ich sehr froh über die Scheibe, da sie als Gesamtkunstwerk stimmig ist.
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