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4.0 von 5 Sternen stravinsky-stokovsky klänge aus philadelphia, 8. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Stravinsky & Stokowski (Audio CD)
gelb-labels neues yannick nezet-seguin-album mit stravinskys >sacre< und den
stokovsky-bearbeitungen aus philadelphia hat schon ein andres kalliber als die neue
rotterdamer tchaikovsky-schmonzette, allemal musikalisch, wenn auch der <sacre<
inzwischen zum musik-repertoire gehört - zumindest für leute, die über beethovens
schicksal seiner 5ten auch hinauskommen.

yannick nezet-seguin geht den >sacre< sehr sportiv, schneller als boulez in
cleveland an, im zweiten >sacrifice-<-teil sind sie allerdings fast gleichauf.
dennoch vergibt yannick nezet-seguin durch seine forsche gangart manche artikula-
tions-und instrumentations-details, die der höchst sacre-versierte boulez akribisch
berücksichtigt und ebenso feinsinnig wie aufnahmetechnisch superb realisiert:
man vergleiche z.b. nur die >action rituelle< des zweiten teils - einstieg der blech-
bläser, streichereinsatz - um die besondere artikulations-meisterschaft eines boulez
als zeitgenössischer komponist nachzuvollziehen.
es gibt m.e. eine discografische >sacre-kultur< die bei monteux-stravinsky beginnt
und über markevitch-boulez (orch.national de l'o.r.t.f. paris, 1963-!) bei boulez endet.
y.n.-s. ist da respektabel nur einer unter manch andren.
Le Sacre du Printemps/Der Feuervogel

die stokovsky-stücke des albums sind wie immer zwiespältig, da stoki als erstklassiger
dirigent sich auch als komponist fühlte, der ein genialischer bearbeiter war.
er hat div. fremdkompositionen von bach bis rachmaninov arrangiert und meist in richtung
spät-romantischer vollorchestraler vehemenz dirigiert, allerdings auch durchaus kleinteilig-
solistisch subtil. stokovsky himself at his best.
Leopold Stokowski - The Columbia Stereo Recordings
yannick nezet-seguins auswahl der stoki-orchester-transkriptionen gipfelt wohl in bachs
meta-grosser (orgel)toccata-fuge-d-moll: klanglich schön eindrucksvoll.
allerdings hat vor vielen jahren am gleichen ort der meist unterschätzte (münchner-
general-) dirigent und grosse musiker wolfgang sawallisch stokovsky eingespielt,
und seine bach-toccata klingt vergleichsweise artilkulierter phrasiert, akzentuierter
und auch klanglich opulent und keinesfalls veraltet.
Stokowski Transcriptions Sawallisch/Wolfgang

also, ein neues, klanglich durchaus erstklassiges, jedoch musikalisch weniger
überzeugendes album, vergleichsweise.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenaufnahme !!! Kaufempfehlung !! glatte 5 Punkte mit Awardpotential, 21. September 2013
Von 
R. Hefty "robert50114" (Burgrieden Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stravinsky & Stokowski (Audio CD)
Im Gegensatz zu seiner neuen Tschaikowski CD mit der "Pathetique" handelt es sich hier um eine absolute Spitenleistung des jungen kanadischen Dirigenten Yannick Nezet-Seguin! Unterstützt von dem brillianten Philadelphia Orchestra, dessen Chef Nezet - Seguin aktuell ist, hat diese CD Potential etliche Schallplattenpreise abzustauben.
Akustisch absolut der Hammer - besser noch als Muti's MFSL Version ursprünglich EMI ebenfalls mit dem Philadelphia Klangkörper. Das das Orchester mit dem Stück mehr als vertraut ist merkt man in jeder Passage. Die Erstaufführung von Sacre du Printemps war ja just mit diesem Orchester unter Leopold Stokowski. Um seinen Todestag vor 35 Jahren zu honorieren hier eine mehr als gelungene Zusammenstellung mit Arrangments des Dirirgenten von Bach und nochmals die weniger häufig aufgenommene Pastorale von Strawinski.
Die CD muss mit auf die einsame Insel , da bin ich mir sicher !!! The Philadelphia Orchestra &
Yannick Nézet-Séguin & Aufnahme team hier insbesondere Charles Gagnon - superb !
Bitte mehr davon - Suchtpotential !!!
Interpretation 5
Klang 5
Repertoirewert 5
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Stravinsky & Stokowski
Stravinsky & Stokowski von Yannick Nezet-Seguin (Audio CD - 2013)
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