Kundenrezensionen

33
4,5 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2001
Beim Stöbern im Buchladen stieß ich zufällig auf dieses Buch und beim kurzen Anlesen kam ich schon kaum davon los. So unglaublich schien mir die Lebensgeschichte von Ursula Burkowski, daß ich mich nur noch wundern konnte, wie grausam die Phantasie des Schicksals manchmal sein kann. Besonders beeindruckend und ermutigend fand ich, wie Ursula Burkowski in ihrer Entwicklung vom Kind zur Erwachsenen lernt, im System der DDR mit all seinen Einrichtungen zu funktionieren und es dennoch schafft sich selbst dabei nicht aufzugeben. Sehr früh lernt sie, sich auf ihre innere Stimme zu verlassen, denn der kindliche Glaube an die Unfehlbarkeit der Erwachsenen wird herb zerstört. Was ich aus dem Buch für mich als "Message" mitnehmen konnte: Man kann seine Träume auch ohne Illusionen aufrecht erhalten und man sollte sich niemals aufgeben !
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 1999
Ich las das Buch "Weinen in der Dunkelheit" von Ursula Burkowski nun schon zum fuenften Mal seit der Ersterscheinung im Jahre 1990. Und bis heute bin ich immer wieder stark beeindruckt! Man muß das Buch einfach lesen, um zu verstehen, was ich fühle. Natürlich auch die beiden Folgeromane: "Draußen!" und "Es gibt kein Zurück" haben mich genau so stark berührt und zugleich fasziniert. Ich würde diese Frau, die mir mittlerweile wie eine liebe Freundin vorkommt, sehr gern mal persönlich treffen. So viel Stärke, Mut und Durchsetzungskraft verdient große Anerkennung und vorallem Bewunderung! Ich hoffe auf ein weiteres Buch, um zu erfahren, was aus Frau Burkowski und natürlich ihrer Familie geworden ist.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 4. Oktober 2011
Schicksalsromane gibt es wie Sand am Meer. Einen wirklich guten Roman herauszufischen ist bei der Masse gar nicht so leicht. Aus diesem Grund habe ich stets gerne Werke aus dem Bastei Lübbe Verlag gelesen, denn hier gibt es abwechslungsreiche Schicksale, die auch nach vielen Jahren das Herz bewegen.

Das Leben in einem Heim ist nie leicht, wie es sich in der DDR jedoch verhält, ist für einen 'Westdeutschen' noch fremder. Nach der Wende versuchte Ursula Burkowski ihr Schicksal den 'Wessis' aufzuzeigen.

Ihre Autobiographie beginnt mit einer Zeit, an die sie sich nicht wirklich erinnert. Sie ist zwei Jahre alt, als ihr Opa sie und ihre anderen Geschwister allein zu Hause, halb erfroren und ohne Essen findet. Ihre Mutter ist einfach in den Westen geflohen. Ursula kommt kurzer Hand in ein Heim. Damit beginnt für sie eine Kindheit und Jugend voller Entbehrungen, Neid, Qualen und vor allen Dingen ohne Liebe. Auf der Suche nach Liebe wird sie immer wieder ausgenutzt und ist am Ende im Alter von 17 Jahren ungewollt schwanger. Damit beginnt die Heimgeschichte für ihren Sohn von Neuem.

Wenn man sich den Klappentext durchliest, dann bekommt der Leser einen kleinen Vorgeschmack auf ein brutales und schockierendes Kinderleben in einem Heim. Wer ein solches Buch schreibt, der muss schon mit solchen Schilderungen aufwarten, um einen Leser zu berühren. Krebs, Aids oder Missbrauch wurde schon so häufig aufgegriffen, dass ein solches Schicksalsbuch schon eher selten ist. Leider blieb es bei einer guten Idee, denn das Schicksal, welches Ursula als qualvoll und grausam angibt, ist zwar bewegend, aber definitiv nicht qualvoll oder grausam. Die wirklich schockierenden Aspekte wurden schon in der Kurzbeschreibung genannt. Aus diesem Grund zog sich das Buch auch nur in die Länge. Ihr Schicksal unterscheidet sich in meinen Augen überhaupt nicht von anderen Schicksalen. Da gibt und gab es sicherlich tragischere Kindheiten. Um diese aufzuzeigen, geht sie neben ihrer Geschichte stets auf Freundinnen und ihre Probleme ein.
In kurzen Kapiteln geht die Autorin auf wesentliche Zeitpunkte ihres Lebens ein. Dabei achtet sie auf eine chronologische Reihenfolge. Von ihren ersten Tagen im Heim, der Einschulung, dem ersten Kuss, Parteitreffen, dem ersten Sex bis zur Geburt ihres Sohnes. Über die DDR selbst erfährt der Leser einige Informationen, die aber im Nachhinein betrachtet eher oberflächlich sind.
Stellenweise geht die Autorin auf so unwichtige Dinge ein, oder versucht zu zeigen, wie unterschiedlich die Kindheiten in Ost und West verliefen, dass man einfach nur gelangweilt den Kopf schütteln kann. Kinder aus dem Westen wurden sicherlich nicht wie Könige behandelt. Auch dort hatten es die Kinder in den Heimen mehr als schwer. Sie haben die gleichen Probleme und Ängste. Die Autorin stellt dies aber so dar, als wäre es in einem Ost-Heim alles viel tragischer gewesen.
Gerade die langweiligen Passagen, wo es dann um unwichtige Partys und Ausflüge geht, möchte man das Buch am Liebsten aus der Hand legen. Nichtsdestotrotz ließt man das Buch zu Ende, um einfach zu erfahren, wie es weitergeht, oder Dinge zu erfahren, die man wissen möchte.
Der Stil von Ursula Burkowski trägt nicht gerade zu einem Bestseller bei. Obwohl sie schon wesentlich älter ist, und einen ganz anderen Blickwinkel auf bestimmte Dinge hat, beschreibt sie ihr Leben aus einer naiven Sichtweise. Ihr Stil erinnert mich an das Tagebuch einer 13jährigen Schülerin. Es lässt sich zwar flüssig und leicht lesen, aber der gewisse Pepp fehlt einfach. Zudem gibt es in dem gesamten Buch nicht ein einzige Foto. Selbst in Zeiten der DDR gab es schon Fotos, die man hätte einbinden können.

Im Großen und Ganzen ist das Buch eher nur mittelmäßig. Eine gute Idee reicht definitiv nicht aus. Wer ein flaches Schicksal lesen will, wird hingegen glücklich.
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2004
Ich habe mir dieses Buch zugelegt, weil ich 1989 in einem Kinderheim angefangen habe zu arbeiten. Danach kam glücklicher Weise die "Wende" und ich konnte den Jugendlichen meine Auffassung von Hilfe und Unterstützung für ihr Leben mitgeben. Da ich noch die Ausläufer dieser Erziehungsform in vollen Zügen miterlebt habe, kann ich nur sagen, es ist so echt und real was in diesem Buch geschildert wird, dass es mir eiskalt den Rücken runter läuft, wenn ich daran denke. Es ist klar, kurz, knapp und wirklich geschrieben. Genauso war es wirklich in den Heimen zu DDR Zeiten. Ich mag daran oft denken, aber ich verurteile den damaligen Staat für seinen kalten und lieblosen Umgang mit Kindern. Es treibt einen dazu, die weiteren Bücher von Ursula Burkowski zu lesen.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 1999
Ich laß das Buch das erste Mal als ich 12 Jahre war, auch wenn es nicht für meine Alter gedacht war konnte ich alles in diesem Buch mitfühlen, ich habe schon öfters über dieses Buch nachgedacht und auch die 2 weiteren Fortsetzungen gelesen. Ich finde das Buch ist lesenswert. Ich finde es schade was so einem Mädchen passieren muß, und aber auch wieder gut wie sie ihr Leben zwischen Intrigen, Einsamkeit und Brutalität meistert.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Mai 2013
Ich habe die Bücher „Weinen in der Dunkelheit“ und „Draußen!“ in 3 Tagen gelesen. Ich konnte sie nicht aus der Hand legen. Die Geschichte von Ursula Burkowski, die Geschichte eines Waisenkindes in der DDR, berührt und regt zum Nachdenken an. Im ersten Buch wird aus kindlicher Sicht erzählt, wie ein Mädchen versucht, seine Umgebung zu verstehen. Dabei nimmt dieses Mädchen keine bewusste Wertung vor, es wird nicht mahnend der Finger gegen ein politisches System erhoben. Vielmehr wird der interessierte Leser eingeladen, Erinnerungen und Erlebnisse zu teilen. Mit teils kindlicher Unschuld wird dadurch subtile Kritik geübt ohne mit den typischen politischen Diskussionen zu langweilen. Schnell fühlt mich sich in die Geschichte ein und lacht und weint gemeinsam mit ihr. Im zweiten Buch spürt man hingegen deutlich die gereifte Frau, die ihre Umwelt reflektiert. Sie ist aus den Erfahrungen ihrer Kindheit geprägt, versucht sich aber von den Zwängen und Vorurteilen, die damit verbunden sind, zu befreien. Die Autorin erzählt ohne lange Monologe oder Kitsch, ihre Stärke und Ehrlichkeit berühren. So viel Offenheit kostet Mut und verdient Respekt. Sie gewährt damit einen kleinen Blick in Ihre Seele, die dem Leser auch nach dem Zuschlagen des Buches in Erinnerung bleibt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2014
Für mich ist das Buch sehr berührend, weil es das ganze System eines Staates, der DDR, anhand eines Schicksals zeigt. Die Gefühle werden authentisch beschrieben und es ist so wichtig, dort wo Sprachlosigkeit in ist, eine Sprache zu finden, WIr wissen, dass es so viele Kinder heute gibt, die von ihren Eltern verlassen werden, aber wir dürfen nicht ( ver-) urteilen , nicht wegschauen, nicht weghören- wir sollen uns nicht als Staaten mit einem Wirtschaftswachstum sehen und mit Wohlstand, ehe nicht die Situation der Kinder in den Heimen so gut ist, dass wir garantieren können, nicht nur das Beste gewollt zu haben. Erziehung geht alle etwas an. Aber es darf nicht über Köpfe hinweg passieren, auch wenn Minderjährige Kinder bekommen.
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil ich einen Mann kenne, dessen Familie hier beschrieben wird, sein Name ist Kai und ich habe noch nie so einen interessierten, lustigen, positiven Menschen gesehen, der mich auch Dinge anders sehen gelehrt hat und den ich dort getroffen habe, wo ich es nicht erwartete: als Schüler in der HTL.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2014
Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen.Es ist sehr einfühlsam geschrieben und erzählt von den Kindern aus Heimen in der ehemaligen DDR.Alles was sie (d.U.B.) schreibt haben viele tausende und abertausend Kinder erlebt.
Wer in Familie groß geworden ist erfährt so wie es diesen Kindern in den Heimen wirklich erging (ausgenommen Kinder die sich in diesem System einfügten).
U.S. hat eine Erzählweise welche man fast immer auch bei Irish Schriftstellern findet.Einfach, einfühlsam und nicht Efekt haschend.Wer gute Literatur liebt dem empfehle ich dieses wunderbar empfundene Werk.
Slàn go fòill Irish-Underground-Peter+1 bei anamcarairishfolk
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 15. April 2010
Es ist kaum zu glauben, mein Mann hat die 3 Teile der Biographie von Ursula Burkowski "Weinen in der Dunkelheit", "Draußen" und "Es gibt kein Zurück" 1995 gekauft, da ihn der Artikel in der damaligen Zeitung sehr interessierte. Jahrelang (nun schon seit 15 Jahren) habe ich mich nicht überwinden können, diese Biographie zu lesen, weil ich Angst hatte, den Inhalt der Bücher nicht zu verkraften, insbesondere wenn es um Kinderschicksale geht. Nun endlich, habe ich alle 3 Teile gelesen - sie gehören zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe - weil sie so authentisch sind und ich mich beim Lesen so sehr in die Autorin hineinversetzen konnte. Einige Passagen haben mich auch an meine Erlebnisse in der damaligen DDR erinnert, ich war nicht im Heim, aber die politischen Machenschaften habe ich ähnlich erlebt, auch habe ich oft genau solche Gedanken gehabt, die man aber nicht aussprechen durfte, sonst wäre man "abgewandert".
Was ich an Frau Burkowski schätze, dass sie nie den Mut verloren hat, obwohl ihr soviel Leid zugefügt wurde, sie hat immer gewußt, was Recht und Unrecht ist und hat sich nicht einschüchtern lassen, von Niemanden.
Ich wünsche Frau Burkowski dass sie "angekommen" ist in ihrem Leben, so, wie sie sich das immer vorgestellt hat - in Geborgenheit, Liebe und Vertrauen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 21. April 2014
Ich habe das Buch bereits 1992 in der Erstauflage gelesen und seitdem bestimmt mehr als 20 Mal. Mich beeindruckt immer wieder, mit welcher Offenheit und Ehrlichkeit, aber auch mit wieviel Detailreichtum Ursula Burkowski die Situation für Kinder in der DDR beschreibt. Ich habe selbst die DDR erlebt, das meiste kann ich ohne weiteres unterstreichen. In vielen Passagen des Buches habe ich meine eigene Kindheit widerspiegeln sehen. Ursula Burkowski schafft es, durch die Art des Erzählens, Beschreibens und Darstellens die Zeit, in der wir gelebt haben genau als das zu zeigen, was es war. Nicht alles in der DDR war schlecht, aber vieles war eben schwer, besonders für Kinder ohne Eltern war das Leben schwer. Das Buch - ebenso wie die beiden weiteren Bücher - gingen mir sehr nahe, lese ich diese Bücher, dann sehe ich meine eigene Kindheit. Danke für ein Stück Zeitgeschichte und einen gut dargestellten Einblick in das Leben in der DDR.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Doch Narben bleiben
Doch Narben bleiben von Uwe Zoller
EUR 2,99

Weggesperrt
Weggesperrt von Grit Poppe
EUR 6,99