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143 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen voll erfüllt - kompakte Kamera mit höchster Bildqualität
Getestete Version: Silber, mit 16-50 Objektiv

Nachdem ich selbst regelmäßig von den Reviews anderer Amazon Nutzer profitiere, ist nun eine gute Gelegenheit, ebenfalls etwas beizutragen. Die X-M1 ist im August 2013 erschienen und ich habe eines der ersten Exemplare ergattert – wenn auch nicht bei Amazon.

Vorweg: ich möchte NICHT...
Vor 12 Monaten von Jungdrache veröffentlicht

versus
42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten
Zuerst möchte ich sagen, dass ich bisher immer von den Rezessionen hier profitiert habe, daher wollte/muss ich auch mal helfen.
Ich fotografiere seit ca 18 Jahren vorwiegend Nikon, absolute hobbymäßig. Meine letzte Spiegelreflex war die D7000. Nun will aufgrund der Größe und des Gewichts auf eine Systemkamera wechseln. Aufgrund der...
Vor 9 Monaten von george2004 veröffentlicht


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143 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen voll erfüllt - kompakte Kamera mit höchster Bildqualität, 18. August 2013
Getestete Version: Silber, mit 16-50 Objektiv

Nachdem ich selbst regelmäßig von den Reviews anderer Amazon Nutzer profitiere, ist nun eine gute Gelegenheit, ebenfalls etwas beizutragen. Die X-M1 ist im August 2013 erschienen und ich habe eines der ersten Exemplare ergattert – wenn auch nicht bei Amazon.

Vorweg: ich möchte NICHT die vielen ausführlichen und guten Reviews anderer Online-Quellen nachmachen, sondern eine sehr persönliche Sicht meiner Kaufentscheidung und Bewertung abgeben.

Woher komme ich? Ich bin Hobbyfotograf mit 15 Jahren Erfahrung mit allen möglichen Kameras. Vom Smartphone über Schnappschusskameras bis zu Nikon Spiegelreflexkameras (SLRs) mit einer inzwischen guten Auswahl an Objektiven.
In dieser Zeit lernt man vor allem, dass es keine „perfekte“ Kamera gibt, sondern nur Kompromisse bezüglich Preis, Gewicht/Größe und Performance.

Nach welchem Kompromiss habe ich gesucht?
Ein Smartphone ist toll, weil man es meistens dabei hat. Das ist immer besser, als ein Bild zu verpassen.
Meine Nikon D90 hingegen macht auch mit ihren 3 Jahren und 12 MP noch klasse Aufnahmen, ist super zu bedienen, fokussiert je nach Objektiv blitzschnell und die Auswahl an Objektiven ist gigantisch. Für wichtige Events (Familienfeiern, Konzerte etc.) gibt es nichts Besseres.

Die X-M1 sollte meine Kamera werden, die
- keine Kompromisse bei der Bildqualität macht (gleicher DX/APS-C Sensor wie bei den großen Brüdern X-Pro1 und X-E1). In meinem Fall sogar eine Verbesserung gegenüber der Nikon D90.
- Gewicht und Größe gegenüber meiner SLR deutlich einsparen
- eine Systemkamera mit einer vernünftigen Auswahl an Objektiven sein
- gut verarbeitetet und optisch ansprechend sein.

Was die X-M1 für mich NICHT sein sollte (weil jede Kamera ein Kompromiss ist):
- eine Kamera, die in die Hosentasche passt (= Smartphone)
- ein perfekt zu bedienende, ergonomische Kamera (= SLR)

Erfüllt die X-M1 meine Erwartungen? Ja, in (fast) jeder Hinsicht.

PRO
- Super Bildqualität. Auch bei hohen ISO Werten bis 3200/6400.
- Super Farben (perfekte Haut-Töne; Möglichkeiten der „analog-Filmsimulation“)
- Kompakt und leicht genug (wenn auch nicht für die Hosentasche)
- KIT Objektiv (16-50) günstig, leicht, mit guter Optik und Weitwinkel (16mm)
- Gute und weiter wachsende Auswahl an Objektiven
- Klasse Verarbeitung und Haptik – Kamera und Objektive (Ausnahme:Kit-Objektiv)
- Sinnvolle Möglichkeit der Anbindung von Smartphone und Tablet über WiFi

CONTRA
- KIT Objektiv aus Plastik und nicht sehr lichtstark (dafür günstig und leicht)
- WiFi bleibt hinter den Möglichkeiten von 2013 zurück (nur Transfer und Geo-Tagging möglich, keine Remote-Kamera-Auslösung)

Bin ich zufrieden? Absolut!
Die weiteren Investitionen in Objektive werde ich mit einem Gefühl tätigen, hier nicht auf das „falsche Pferd“ gesetzt zu haben. Ich bin sicher, das Fuji mit der X-Serie auf dem richtigen Weg ist.

****
Update nach ca. 2.000 Bildern und Erfahrungen mit dem 16-50 Kit sowie dem 35 1.4 Objektiv:

- 16-50 mm extrem nützliche Brennweite für Universal- und Urlaubsphotographie
- Optische Qualität des 16-50 absolut überzeugend
- Bildstabilisator funktioniert einwandfrei - erlaubt scharfe Aufnahmen ohne Stativ bis 1/6 Sekunde im Weitwinkelbereich
- 35 mm 1.4 optimal für Portaits und Aufnahmen bei nur wenig verfügbarem Licht
- Blitz liefert super Ergebnisse als Fill-in-Flash (z.B. Portraits bei Gegenlicht)
- Blitz lässt sich manuell 90 Grad nach oben klappen für Bounce-Flash (geht mit keiner anderen Kameras der X-Serie)
- schwenkbares Display extrem nützlich für alle Aufnahen, die nicht auf "Augenhöhe" erfolgen - Überkopf oder auf Bodenhöhe. Ermöglicht vollig neue "Perspektiven"...
- den fehlenden Sucher vermisse ich persönlich nicht, mit dem schwenkbaren Display komme ich prima bei allen Lichtverhältnissen klar.
- die Advanced Filter Optionen machen Spaß - vor allem Schwarz-Weiß mit der Option, eine definierte Farbe fabig zu belassen (rot, grün, blau, orange, gelb)
- beindruckende Bildqualität direkt aus der Kamera (jpg) bis ISO 3200/6400.
- Auto White Balance liefert in 99% sehr gute Ergebnise - nur minimale Nacharbeit in Lightroom bei wenigen Bildern notwendig.

Seit Kurzem besitze ich jetzt auch das Pancake 27mm 2.8.
Erste Tests sind sehr vielversprechend.
Jetzt habe ich fast eine X100s - aber mit der Option, auch andere Objektive zu verwenden :-)
Mehr zu dieser super kompakten Kombo, sobald ich etwas mehr Erfahrungen damit gesammelt habe...

********

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfüllt meine Ansprüche, 12. Februar 2014
Von 
Norbert Zimmermann - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-M1 kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD, WiFi) inkl. XC 16 - 50mm F3.5-5.6 OIS Objektiv silber (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Vorab. Wie - fast - immer werde ich im ersten Kommentar einen Link mit Beispielfotos hinterlegen, damit Sie nach dem Lesen dieser Rezension auch etwas Greifbares zum Anschauen haben.
__________________________________

- Durch ihren doch eher langsamen Autofokus ist die Kamera definitiv keine Schnappschusskamera.
- Auch Videos sind keine Stärke der Kamera. Der langsame Autofokus macht sich auch hier bemerkbar. Er benötigt auch dort immer etwas länger um nachzukommen.

+ Wer hingegen so wie ich durch ein Objektiv mit Festbrennweite (EOS 100 - 50mm/1,4) sozialisiert wurde, geht anders an die Fotografie heran. Mir ist es nicht so wichtig, wenn mir so manches Foto entgeht, da ich dafür dann wieder andere Aufnahmen machen kann, die mit anderen Kameras/Objektiven nicht möglich sind.

Die X-M1 hat definitiv das Potential mich auf Dauer anzusprechen. Bei der Qualität der bisherigen Aufnahmen ist der Kauf einer Festbrennweite - wahrscheinlich 35mm - fest eingeplant. Allerdings erst dann, wenn ich mich noch mehr mit den Funktionen der Kamera beschäftigt habe.
__________________________________

+ Die Verarbeitung der Kamera macht einen sehr gute Eindruck, und auch das Kit-Objektiv wirkt gut verarbeitet.
++ Mit dem Kit-Objektiv gelangen mir Aufnahmen in Innenräumen ohne Blitz in ISO 3200 auf denen kein merkliches Rauschen erkennbar ist, und die mich sprachlos zurückgelassen haben.
++ Überhaupt finde ich die Bildqualität exzellent.
+ Die Bedienelemente sind logisch und sinnvoll angeordnet.
- Einzig eine programmierbare Taste neben der Fn-Taste um Belichtungswerte und Brennweite zu speichern, habe ich vermisst.
+ Entgegen der Testberichte hat sich bei mir kein Einstellrad verstellt.
+ Das um die eigene Achse drehbare LCD-Display hat eine gute Auflösung und Qualität, …
+ … und macht so manche Aufnahme überhaupt erst möglich, ohne dass man sich verrenken muss.
+/- Einmal wurde das Sonnenlicht so reflektiert, dass das Licht aus mehreren Richtungen auf das Display traf. Da konnte ich natürlich nichts mehr auf dem Display erkennen.

+ Bisher dachte ich immer, dass wirklich übersichtlich gestaltete Einstellungsmenus eine besondere Domäne von Canon seien. Die X-M1 hat mich hier definitiv eines Besseren belehrt. Es gibt da tatsächlich noch eine Steigerung.
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Fazit: Wer eine Kamera sucht, die auch bei hohen ISO-Werten nicht einknickt, und eine wirklich gute Aufnahmequalität besitzt, ist bei dieser Kamera sehr gut aufgehoben. Der langsame Autofokus stört mich zwar weniger, dennoch ziehe ich hierfür einen Stern ab. Vielleicht legt Fujifilm mit dem Nachfolger der X-M1 hier ja nach.

Sollten sie noch Fragen zu einzelnen Punkten meiner Rezension haben, so beantworte ich diese gerne in den Kommentaren.

Sollte mir noch etwas Negatives oder Positives auffallen, so werde ich dies hier vermerken.
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52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleine leichte Systemkamera mit exzellenter Bildqualität auf Spielgelreflexniveau, 17. August 2013
Ich besitze neben den Nikons D4 und D800E bereits von Fuji die X-Pro1, die X-E1 und die X100S. Die X-M1 habe ich mir mit dem sog. "Pancake"-Objektiv 27 mm hauptsächlich für die Street- und Menschenfotografie gekauft. Des weiteren möchte ich - da diese Kamera so klein und leicht ist - auf Ihr dauerhaft ein Weitwinkel wie das hervorragende Zeiss Touit 12mm, 2.8 oder das gleich gute Fuji 14mm drauf haben, denn jeder Objektivwechsel hat trotz automatischer Sensorreinigung immer das Risiko, dass sich doch ein Staubkorn auf dem Sensor absetzt. Der kleine Body der X-M1 fällt in der Kameratasche kaum ins Gewicht und wenn das Weitwinkel schon vormontiert wurde, ist man einfach schneller.

Natürlich habe ich die kleine X-M1 einem ausgiebigen Test unterzogen. Ich habe aber nicht mit dem Kit-Objektiv 16-50 testen können, weil ich das nicht gekauft habe, da ich schon das 18-55 besitze. Objektive mit denen ich insbesondere die X-M1 und die hinsichtlich Bildqualität über jeden Zweifel erhabene X-E1 verglichen habe, waren das Fuji 27mm Pancake, das Fuji 35mm, 1.4, das Fuji 18-55 und das Zeiss Touit 12mm.

Bezüglich Bildqualität ist die X-M1, ich konnte es selbst kaum glauben, mit der X-E1 ebenbürtig. Schärfe, Farben, Kontrast auf höchstem Niveau. Evtl. werden bei der X-M1 die Farben einen Tick kräftiger dargestellt, das ist aber kaum erkennbar und hat mir teilweise sogar besser gefallen. Die Schnelligkeit des Autofokus war ebenfalls vergleichbar.

Mit dem 27er Pancake wiegt die Kamera mit einer Sonnenblende (die ich separat gekauft habe), dem Displayschutz (von GGS, Panasonic GF1 passt wie angegossen!) einer Handschleife, dem Handgriff (der die Kamera erst wirklich handlich macht) 565g. Mit dem 18-55er wiegt sie 695g. Eine Nikon D4 wiegt mit dem vergleichbaren 24-70 knapp 2,5 kg, eine D 7100 mit dem 24-70 runde 2 kg. Überraschend, ich habe die Aufnahmen der X-M1 mit der D4 verglichen. Bei niedriger ISO sind die Ergebnisse vergleichbar, ab 800 ISO hat die D4 geringe Vorteile bis ISO 6.400. Weiter ging es bei der X-M1 nicht.

Ich verstehe deshalb nicht, wie man eine D7100 mit einer X-M1 vergleichen kann. Die D7100 mit dem entsprechenden Objektiv ist 3x so schwer und so teuer und gefühlt 4x so groß. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man Menschen mit der niedlichen, etwas nostalgischen X-M1 und dem Pancake fotografieren will, diese sich gerne fotografieren lassen, wenn ich aber mit einer riesigen Spiegelreflex, wir der D4, anrücke, diese eher zurückhaltend bzw. verschreckt reagieren.

Jede Kamera für ihren Zweck. Wer eine leichte kleine Systemkamera mit einer hervorragenden Bildqualität sucht, ist mit der X-M1 bestens bedient. Die Kamera macht Spaß, hat viele Einstellmöglichkeiten, der ausklappbare Sucher (ein weiterer Kaufgrund) eignet sich für viele Zwecke (die ich mit den anderen Fujis und Nikons nicht machen kann) und fühlt sich, evtl. auch aufgrund des Handgriffs wertig und stabil an.

Aufgrund der Lichtempfindlichkeit der X-M1 brauche ich kaum zu blitzen, höchstens um Schatten aufzuhellen, das geht mit dem eingebauten Blitz gut. Wenn ich richtig Blitzen muss, kann ich auf dem vorhanden Blitzschuh (welche kleine Kamera hat das schon?) einen richtigen externen Blitz ansetzen.

Was ich an den anderen Fujis schätze und was die X-M1 nicht hat (irgendwo muss der niedrigere Preis ja herkommen) sind die fehlende Drahtauslösermöglichkeit und die Wasserwaage. Dass bei der Größe kein Sucher möglich war, ist klar, aber ich vermisse ihn doch manchmal. Auch hätte ich mir gewünscht, dass das Auslösegeräusch so lautlos wie bei der X100S ausfällt, der Auslöser ist aber ungefähr (so leise) wir bei der X-E1.

Bezogen auf die hervorragende Bildqualität, die sehr gute Ausstattung, die Größe, das Gewicht und natürlich den Preis verdient diese Kamera mindestens 5 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragende Bilder – aber nichts zum Angeben in der Hand, 13. August 2014
Das Fuji Kit Set ist in meinen Augen zu diesem Preis ein richtiger Hammer, denn die Abbildungsleistung ist phantastisch und kann sich durchaus mit sehr viel schwereren, größeren und teureren Produkten messen. Das habe ich gerade an einem Fotowochenende mit Nikon Fans ausprobiert, die beim Anfassen dieser kleinen Knipse aus Plastik, die nicht einmal einen Sucher hat zunächst die Nase rümpften. Bei den Bildern gab es dann aber dicke Backen: Egal ob man aus der Hand in einer per se dunklen Kathedrale fotografiert, in der einzelne Halogenspots für irre Dynamik sorgen, ob man mit Stativ und Fernauslöser Mond und Sterne ablichtet oder bei gutem Licht Wald und Wiesenbilder macht. Die Kleine macht so gute jpgs, dass ich überlege ob ich künftig für Standardsituationen RAW Daten noch benötige. Es liegt übrigens ein Fuji RAW Converter bei. Photoshop Elements 12 kann die RAW Daten nicht entwickeln.
Kommt man grundsätzlich ohne Sucher aus? Das ist vermutlich die schwerste Entscheidung. Obwohl die Haptik der kleinen Fuji eher dürftig ist, habe ich mich persönlich wegen des sehr guten Klappmonitors gegen die nächst höheren Modelle der Fuji Hierarchie entschieden.
Kommt man auch bei Sonne ohne Sucher aus? Ja, das gelingt, wenn man den Monitor hell einstellt. Die Batterielaufzeit ist ordentlich, so dass man dennoch einige hundert Bilder machen kann. Meine 16 GB Karte war voll (jpg+RAW, ca. 450 Bilder), bevor die Batterie schlapp machte.
Geht es also wirklich immer ohne Sucher? Es gibt Grenzen. Teils weil die sehr sinnvollen Anzeigen z.B. des Fokuspunktes und aktuellen Schärfentiefenbereichs doch Teile des Motivs verdecken und es nicht praktikabel ist, das Display immer auf Vollbild und zurück umzuschalten. Auch habe ich es erlebt, dass man beim Festlegen des Bildausschnitts winzige störende Details übersieht, die man mit einem guten Sucher vermutlich beachtet hätte. Also Fuji Entwickler: Übertragt doch bitte diesen Monitor auf ein Modell mit Sucher und es gibt 5*, zumindest von mir.
Mit den lichtschwachen „billigen-Kit-Optiken“ wird eine erstaunlich gute Abbildungsleistung erzielt, weil die kleine Fuji auch bei hohen ISO Zahlen sehr gute Ergebnisse ermöglicht. Daher kommt man damit ohne Probleme hin. Meine Vorurteile wurden zerstreut.
Als Umsteiger von Canon Produkten ist mir die Bedienung leicht gefallen. Die Menüs sind übersichtlich. Mit einer Q Taste hat man einen Schnellzugriff auf häufig benötigte Funktionen. Der manuelle Fokus wird mit auf Wunsch mit einer Kontrastanzeige und/oder Lupe unterstützt. Und es gibt zum Glück ein gedrucktes, vernünftig geschriebenes Handbuch. Daran können sich Mitbewerber ruhig ein Beispiel nehmen.
Was stört an der Kamera? Sie ist für eine Spiegellose verhältnismäßig laut. Damit behält meine fast geräuschlose Canon G1X bei sensiblen Situationen ihr Einsatzgebiet.
Belichtungsreihen können gemacht werden, doch sind diese auf max +- 1 Blende begrenzt, das ist zu wenig, wenn man ein HDR machen möchte.
Bei langen Belichtungszeiten, und hier meine ich 10 min, dauert es nochmals einige min, also gefühlte Ewigkeiten, bis die Datenauswertung anschließend fertig ist und man das nächste Bild machen kann. Während der Langzeitbelichtung zählt die Kamera die Sekunden auf dem Display mit, doch das Bild wird nicht sukzessive aufgebaut, wie es andere Kameras machen. Ein kleiner Wermutstropfen bei einem meines Erachtens herausragenden Produkt. Taugt nur nicht für Angeber, denn genau das kann man mit der kleinen Plastikknipse eben nicht. Wen’s interessiert: Das Gehäuse ist in Thailand gefertigt. Die Objektive sind made in China.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich überzeugend, 8. Februar 2014
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-M1 kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD, WiFi) inkl. XC 16 - 50mm F3.5-5.6 OIS Objektiv silber (Elektronik)
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Nach diversen Kompaktkameras auch selbst im höherwertigen Bereich wollte ich nun den nächsten Schritt, den Umstieg zur Systemkamera wagen, denn mich hat die Fotoleidenschaft immer mehr erfasst und nun wollte ich endlich mal „ordentliche“ Fotos machen. Es ist meine erste Systemkamera, womit ich noch keinen Vergleich zu anderen Systemkameras ziehen kann, sondern vor allem für die Umsteiger von Kompaktkameras berichten möchte.

Als erstes fällt der Retrolook aus Kunststoff auf, die wirklich gute Verarbeitung und Haptik (wem der Retrolook gefällt) sind gelungen, allerdings sieht man der Kamera die innere Qualität nicht an, dieses wird erst durch das Objektiv ersichtlich.

Die Bedienungsanleitung ist gut strukturiert und leicht verständlich, selbst für relativ unkundige Anwender wie mich. Am Ende sind nochmals alle Zubehörteile die möglich sind angegeben. Das Befestigen das Trageriemens sowie das Einlegen das Akkus und der Speicherkarte sind einfach, ebenso wie das Aufstecken des Objektives. Damit ist Kamera innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Danach beim ersten Einschalten noch das Einstellen des Datums, der Sprache und schon kann es losgehen.

Die Kamera hat keinen integrierter Sucher und es gibt bis jetzt keine externe Möglichkeit ihn zu erweitern, hier dient das Display als Sucher.

Das 3-Zoll-Display kann bis zu 90° nach oben oder unten geklappt, mit der Funktion der Q-Taste (Schnelleinstellung) kann gegen ein Blenden aufgrund Sonnenlichts oder anderen Lichtquellen des Displays gegengesteuert werden. Mit der „DISP/BACK“ Taste sind die gewünschten Angaben auf dem Display einzustellen.

Die Kamera liegt gut in der Hand und ist vom Gewicht, selbst mit Objektiv extrem leicht. Die Bedienrädchen sind leichtgängig und für Männerhände gut zu bedienen. Das
Hauptsteuerrad zum Einstellen der Belichtungszeit- bzw.- Korrektur ist gut zu erfassen, ähnlich die das Nebensteuerrad für die Zeit-Blenden Kombination.

Die Auswahl der Programme ist groß und geht von Porträt-, Landschafts- und Sportautomatik, sowie SR-Modus der die Scharfeinstellung übernimmt und automatisch nach Gesichtern sucht, was gerade am Anfang hilfreich ist.

Die Bildqualität ist hervorragend und die Farben, Schärfe, Kontrast wie aus dem Leben gegriffen, selbst bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen werden die Fotos gestochen scharf. Der Bildstabilisator ist gelungen und ebenfalls der kleine und feine Blitz bleibt ohne Beanstandungen.

Die Videoaufnahmen sind zu privaten Benutzung ausreichend (1.920 x 1.080 Pixeln) mit maximal 30 Bildern pro Sekunde) und im HD Format. Sie ist sehr präzise, ohne wackeln, und mit gutem Ton. Lediglich bei schlechten Lichtverhältnissen hat mich die Kamera nicht überzeugt.

Die Kamera hat einen X-Trans-CMOS-Sensor der angeblich eine bessere Bildqualität verspricht, was ich weder bestätigen noch widerlegen kann, einzig, dass die Bildqualität hervorragend ist, kann ich versichern.

Die Wi-Fi Funktion die Fotos oder Videos auf ein Smartphone oder Tablett übertragen kann ist einfach und klappte bei mir ohne Probleme, einfach die App downloaden und schon kann es losgehen.

Fazit: Vor allem die Bildqualität hat mich komplett überzeugt und die Vielfältigkeit macht die Kamera auch für Einsteiger zu einem Erfolg.
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 3. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-M1 kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD, WiFi) inkl. XC 16 - 50mm F3.5-5.6 OIS Objektiv silber (Elektronik)
Zuerst möchte ich sagen, dass ich bisher immer von den Rezessionen hier profitiert habe, daher wollte/muss ich auch mal helfen.
Ich fotografiere seit ca 18 Jahren vorwiegend Nikon, absolute hobbymäßig. Meine letzte Spiegelreflex war die D7000. Nun will aufgrund der Größe und des Gewichts auf eine Systemkamera wechseln. Aufgrund der zahlreichen Tests und Berichte kam die Wahl auf die Fuji X-M1. Das Bildqualität hier immer hoch gelobt. So nun zu meinen Erfahrungen.
Die Bildqualität ist absolut perfekt, hier kann sich die die Fuji locker mit DSLRs messen. Auch das Rauschverhalten ist überragend. Viel besser als bei meiner alten D7000. Hier könnte ich locker 5 Sterne vergeben. Auch der kleine Blitz überzeugt. Keine Überbelichtung perfekte Hauttöne auch bei kurzer Distanz. Der Clou ist, dass man den Blitz mit dem Finger nach hinten biegen kann um so über Kopf zu blitzen. Dies funktioniert auch super. Die Bedienung ist einfach und selbstklärend. Das Menu übersichtlich. Die Drehräder gut zu erreichen und zu bedienen. Auf die ganzen Zusatzfunktionen wie Wlan, Filter, Effekte kann ich nicht eingehen, da ich diese nicht getestet habe.
nun zum Schatten:
Der Autofokus ist wirklich sehr langsam und absolut nicht geeignet bei Motiven die sich schnell bewegen (rennendes Kind), auch bei schlechtem Licht hat dieser Probleme sogar fest stehende Motive scharf zu stellen. Dies wurde schon z.B. beim Chip.de test bereits bemängelt. Meine Feststellung war, dass der Autofokus im Automatikprogramm schneller war als im M Modus.
Das Kit Objektiv und das Gehäuse fühlen sich für mich sehr billig an. Dies ist natürlich ein rein subjektives Empfinden. An der Front Gehäuse Lederimitation konnte man diese leicht eindrücken und es knarzte ein wenig. In dieser Preisklasse für mich nicht akzeptabel. Deshalb habe ich die kamera nun zurück geschickt.
Ich werde aber trotzdem weiter bei Fuji bleiben und mir die nächste höheren Modelle anschauen. Da mich die Bildqualität, Schärfe und Rauschverhalten extrem überzeugt haben. Hoffe euch ein wenig weitergeholfen zu haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Systemkamera mit überzeugendem Sensor (ohne Tiefpassfilter)..., 19. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-M1 kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD, WiFi) inkl. XC 16 - 50mm F3.5-5.6 OIS Objektiv silber (Elektronik)
zur Auswahl stand die NX 300 von Samsung und die X-M 1.

Die Entscheidung schlug zugunsten der X-M 1 aus, da
Tech-Nick zurzeit ein Angebot mit dem Gehäuse + 16-50 mm + 50-230 mm zu einem
Kampfpreis auf die Straße schickt.

Warum eine Systemkamera und keine Kompaktkamera (die DP`s von
Sigma nehme ich aus, da diese von der Abbildungsleistung eine Sonderklasse
sind und mit den Vollformats der FX-Serie durchaus in einer Liga spielen)?

Die Abbildungsleistung liegt in jeden Bereich über einer Kompaktkamera mit kleinerem Sensor.

Unboxing
Was beim Auspacken zuerst auffällt, ist die gedruckte Betriebsanleitung
mit 131 Seiten. So soll es sein! Auch ist eine Ladeschale dabei, um den
Akku separat zu laden.

Gehäuse
Das Gehäuse ist aus Kunststoff und äußerst ordentlich verarbeitet.
Blende und Zeit werden über zwei getrennte Steuerräder
(Haupt- und Nebensteuerrad) bedient. Kommt mir sehr entgegen, da ich
ausschließlich im Modus M fotografiere und keine weiteren Tasten
oder Umschaltungen im Menu vornehmen muss.

Klappbildschirm
Für mich ein bestimmendes Kaufargument. Der von Fuji verbaute
ist einer der besten seiner Klasse. Eine Wasserwaage fehlt,
wird aber durch die einblendbaren Gitternetzlinien und die gute
Ablesbarkeit kompensiert.

Q (Quikmenu) Taste
Lobenswert, kenne und schätze ich von Sigma. Durch einen Druck
und Auswahl mit den Steuerrädern werden Parameter wie ISO, Schärfe,
Rauschunterdrückung, Bildstabilisierung direkt verändert.

Menu
Übersichtlich, es überzeugt durch Purismus und keine bunten Bildchen
wie bei anderen Mitbewerbern.

Objektive
Beide gehören zur XC Einstiegsklasse von Fuji und verfügen über kein
Metallbajonett. Das 50-230 mm habe ich sofort veräußert, da es für
meinen Geschmack zu schwer ist und ich Tele und Telemakro Aufnahmen
lieber mit meinen DSLR mache.
Das 16-50 mm (24 - 75 mm bezogen auf Kleinbild, Filterdurchmesser 58 mm) ist äußerst wertig verarbeitet.
Der Autofokus ist leise und arbeitet mit dem Gehäuse sehr zuverlässig.
Im Zweifel kann durch die Lupenfunktion zu verlässig manuell fokussiert werden.
Aber: Auf die X-M 1 gehört eine Festbrennweite: Hier das 27 mm.

Bildqualität
Tadellos, da die Schönheit des Bildes im Auge des Betrachters liegt mag dass aber
jeder anders sehen. Da für mich im Digitalzeitalter Schärfe eine wichtige Rolle spielt
überzeugt die X-M 1 auf ganzer Linie. Dies mag auch der sehr guten jpeg Engine
geschuldet sein, die eine nachträgliche Bearbeitung in Lightroom in vielen Fällen
überflüssig macht (spart Zeit und erhöht den Spassfaktor!).

Raw-Bearbeitung
Ist in geringem Umfang innerhalb der Kamera möglich. Besser mit Lightroom.
Aufgrund der sehr guten jpeg-Engine aber in vielen Fällen vernachlässigbar.

Beispielbilder habe ich hochgeladen.

Was bei einer Kaufentscheidung bedacht werden sollte
Außer Fuji bietet nur Zeiss Objektive für den X Anschluss (Mount) an. Dies erhöht die Preise
für die Objektive, sorgt aber für eine gute bis sehr gute Qualität der Objektive, selbst schon bei
der XC-Serie.

Auch ist die Kamera keine "Knipse". Sie kann es zwar auch, aber dafür gibt es preislich
günstigere Kameras mit viel mehr Programmen und besseren Möglichkeiten zum Austausch
in die sozialen Netzwerke.

Filmen soll sie auch können, spielt aber für mich keine Rolle.

Zusammenfassung
Eine äußerst wertige Kamera mit prima Bildqualität (siehe die Testergebnisse bei den
üblichen Verdächtigen), die manuell bedient sein will und den hohen Einstiegspreis
rechtfertigt. Für jeden Fotografen, bei dem manuelles Auswählen von Blende und
Zeit zur geübten Praxis gehört und der Blick von der DSLR zur Systemkamera gleitet,
eine Empfehlung!!!!!

Hinweis zu einer Tasche für die X-M 1 + 16 - 50 mm: Hama Syscase 100.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Bildqualität, einfache Bedienung., 8. Februar 2014
Von 
Kai M. (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-M1 kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD, WiFi) inkl. XC 16 - 50mm F3.5-5.6 OIS Objektiv silber (Elektronik)
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Im November 2013 hatte ich die bereits die Gelegenheit, die X-M1 im Rahmen eines Fuji-Seminars genauer kennenzulernen. Besonders beeindruckt haben mich dabei die technischen Finessen des Trans-X-Sensors, der dafür sorgen soll, dass die Bildqualität besser als bei herkömmlichen Bayer-Sensoren ist. Klingt super. Ob die in meinen Augen sehr gute Bildqualität der M1 nun dem neuen Sensor geschuldet ist, kann ich nicht sagen, es ist aber offenbar was dran...

Jetzt aber mal der Reihe nach:

Im Lieferumfang befindet sich neben einem externen Ladegerät, der Umhängeschlaufe und dem Akku ein sehr umfangreiches Handbuch, welches auch für Einsteiger sehr gut ist, wird doch dort alles detailliert erklärt. Im Kit (und nicht einzeln erhältlich) gibt es ein 16-50mm Zoomobjektiv mit Gegenlichtblende. Also alles in allem ein gutes, komplettes Paket. Der Akku ist mit denen der A1, E1, E2 baugleich.

Die Kamera wie auch das Objektiv bestehen (bis auf die beiden Rändelräder auf der Oberseite, dem Blitzschuh und den Halteösen) komplett aus Kunststoff, was mich in dieser Preisklasse doch schon etwas überrascht hat. Die Verarbeitungsqualität aller Komponenten ist jedoch über jeden Zweifel erhaben. Das Objektiv ist schon recht einfach und kann mit dem XF 18-55mm Objektiv so gar nicht mithalten. Dieses kostet allerdings allein schon gute EUR 500,-.

Die Bedienung der M1 erschließt sich sehr schnell auch Fuji-Einsteigern, da es keine verwinkelten Untermenüs gibt, was ich begrüße.

Das Display löst mit 920.000 Punkten noch zeitgemäß auf und ist klappbar, dabei allerdings nicht touchfähig. Als Abgrenzung zur deutlich günstigeren (naja, jetzt ist der Preisunterschied nicht mehr so groß, siehe unten) A1 hätte man hier einen Touchscreen einbauen können.

Die Kamera verfügt neben den klassischen Automatikmodi natürlich auch über alle möglichen manuellen Einstellmöglichkeiten, die die Kamera nicht nur für Einsteiger interessant macht.

Die WLAN-fähigkeiten sind auf das Überspielen von Fotos beschränkt. Fernauslösungen sind nicht möglich - da sind "die Anderen" weiter.

Die Kamera löst schnell aus und ist schnell einsatzbereit und somit komplett schnappschusstauglich. Der Blitz lässt sich händisch nach oben klappen, sodass auch indirektes Blitzen möglich ist. Ich empfehle allerdings ein Upgrade mit dem Fuji EF-20, der eine deutlich bessere Ausleuchtung ermöglicht und mit ca. EUR 80,- nicht teuer ist.

Wie bereits oben beschrieben ist die Bildqualität klasse. Selbst bei schwachem Licht und ISO 1600 sind praktisch rauschfreie Fotos möglich. Bis 6400 sind Fotos noch sehr ansehnlich (ich persönlich fotografiere bei ISO 6400 dann allerdings in s/w, was die Fotos interessanter macht und das Rauschen nicht auffällt).

Durch zwei Rändelräder und einen frei belegbaren FN-Button auf der Oberseite geht die Bedienung der Kamera schnell von der Hand, auch im M-Modus.

Für die Wahl der Materialien ziehe ich einen Stern ab, allerdings lege ich für die sehr gute Bildqualität wieder einen drauf und komme dann auf knappe 5 Sterne.

Wer etwas mehr aufs Geld schaut, nimmt die X-A1 zum Vergleich zur Hand. Wer wegen ein paar Hundertern nicht ins Schwitzen gerät, kauft sich die X-E2 (mit Sucher, besserem Material, allerdings festem Display).

Noch ein offenes Wort am Ende:

Erstaunt und enttäuscht bin ich von der Preispolitik, die ja vom Herstellen wesentlich vorgegeben werden kann. Die Kamera wird inzwischen bei amazon um ca. 25% günstiger als zum Erscheinungstermin vor 4 Monaten. Das schreckt jeden Käufer ab, der ein wenig auf den Euro schaut. Bei hochpreisigen Produkten wünsche ich mir doch etwas mehr Preisstabilität. Also: entweder die Kamera gleich günstiger anbieten oder dafür sorgen, dass der Preis zumindest mal ein halbes Jahr stabil bleibt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Kamera mit kleinen Abzügen, 11. Februar 2014
Von 
Flenders (Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-M1 kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD, WiFi) inkl. XC 16 - 50mm F3.5-5.6 OIS Objektiv silber (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich nutze diese Kamera für Alltagssituationen und in unterschiedlichsten Bereichen. Sowohl Fotografie im Freien, als auch in Räumen.
Bei viel Licht, wie auch bei wenig verfügbarem Licht.

Von der Verarbeitung her wirkt der Kamera Body sehr hochwertig. Das Objektiv, welches ebenfalls aus Plastik besteht, wirkt auch
gut verarbeitet, ist jedoch sehr leicht, was haptisch den Eindruck etwas trübt. Die Anordnung der Knöpfe auf der Rückseite ist
meiner Meinung nach ganz gut gelöst. In einem Test den ich zu der Kamera gelesen habe, war die Rede davon, dass man ständig
ungewollt die Videoaufnahme startet... Mir passierte das bis jetzt noch kein eines Mal. Es stimmt jedoch, dass man nicht viel Platz
zum Greifen hat, ohne auf einen Knopf zu langen. Da diese aber nicht gleich auslösen, ist das nicht weiter schlimm.

Nun aber zu der eigentlichen Hauptdisziplin der Kamera: Die Bildqualität. Diese ist erschreckend gut, sodass selbst meine
Canon 600D qualitativ darunter liegt. Die Schärfe ist selbst mit Kit-Objektiv einfach super, ebenso das Rauschen, welches
subjektiv nicht mehr vorhanden ist. Die Auflösung ist bei diesem Typ von Chip sehr nahe an den angegebenen 16 MPx. Hier
macht Fujifilm sehr erfolgreich sein eigenes Ding, weiter so!

Der einzige Minuspunkt, der einen schon einmal Stören kann, und für den es auch einen Stern abzug von mir gibt ist der
Autofokus. Dieser ist ganz einfach langsam. Manchmal auch auf der erfolglosen Suche nach der Schärfeebene. Dies schließt
einen Einsatz als schnelle Schnappschusskamera aus. Man braucht einen Moment. Eben eine Kamera für schöne, gemütliche
Bilder ;-) ... Am besten man probiert es mal aus, da ich persönlich ein wenig von sehr viel teureren Kameras verwöhnt bin, die
innerhalb von Sekundenbruchteilen scharfstellen, kann die Definition von langsam hier auf verschiedene Weisen getroffen werden.

Somit kann ich auch leider keine ganzen 5 Sterne vergeben. Vielmehr würde ich gerne 4,5 Sterne vergeben, was leider nicht
möglich ist. Man kann diese Kamera bedenkenlos kaufen, wenn man sich des relativ langsamen Autofokus bewusst ist.
Ansonsten eine wirklich super gute Bildqualität und gute Menüstrukturen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die bessere X-A1? Oder: ist sie wirklich 200,- € Aufpreis wert?, 10. Januar 2014
Von 
Jay Tii (immer unterwegs) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-M1 kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD, WiFi) inkl. XC 16 - 50mm F3.5-5.6 OIS Objektiv silber (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Fujifilm X-A1 gibt es im Kit mit dem XC 16-50mm für 599,- € (UVP), die X-M1 für exakt 200,- € mehr. Außer einer unterschiedlichen Palette an Gehäusefarben sind die beiden Kameras in allem absolut identisch: Materialmix, Gehäuseabmessungen, Gewicht, Bedienknöpfen und -rädern, Monitor, Prozessor, etc. - bis auf den Sensor. Während die preiswertere Variante einen 16,3 Megapixel APS-C CMOS Sensor verbaut bekommt, greift die X-M1 auf einen 16,3 Megapixel APS-C X-Trans CMOS Sensor zurück.

Der Sensor macht also den kleinen (aber auch feinen?) Unterschied!

Was ist jetzt aber so speziell an dem X-Trans Sensor? Die zufällige Anordnung des Farbfilters (ähnlich der Körnung eines analogen Films) macht laut Fujifilm den Entfall des Tiefpassfilters möglich; eine Technologie, die spätestens seit der Nikon D800E "in aller Munde" ist und schärfere Bilder / höhere Auflösung verspricht. Somit ist die X-M1 zur X-A1 quasi das, was die Nikon D800E zur D800 ist, die Schwester mit den vermeintlich besseren "inneren Werten", das Modell für den "Connaisseur".

Schade, dass sich die "inneren Werte" nicht auch außen in einem gewissen Maße widerspiegeln, denn während man der X-A1 das billig anmutende Kunststoffgehäuse vielleicht gerade noch so verzeihen kann, kratzt die X-M1 bereits Preisregionen, in welcher ich persönlich dies nicht mehr als charmanten Faux-Pas ignorieren kann, sondern mich wirklich jedes Mal an der billigen Haptik störe, wenn ich die Kamera in die Hand nehme. Das ist wie ein 5-Sterne-Hotel mit Papptellern und Plastikbesteck, wie ein edler Tropfen aus der PET-Flasche oder wie eine Limousine der gehobenen Mittelklasse mit Kunstledersitzbezügen. Sorry, für knapp 800,- € erwarte ich da mehr! Speziell in der schwarzen Ausführung wirkt das Kit-Objektiv geradezu schäbig, die identische Variante in Silber an der X-A1 in Rot sieht das deutlich edler und hochwertiger aus. Das gibt für die X-M1 einen gehörigen Punktabzug!

Jetzt aber zurück zu den inneren Werten. Obwohl ich selbst ausschließlich in RAW fotografiere denke ich, dass die Ausgabe in JPEG eher auf das breite Interesse der potentiellen Klientel stößt und somit ein Wort hierzu.

JPEG:

Das überraschende Ergebnis zeigt, das die Standardeinstellungen der preiswerteren X-A1 für augenscheinlich "schärfere" (oder genauer durch den Prozessor stärker geschärfte) Bilder sorgt, mit geringfügig höherem Kontrast und stärkerer Rauschreduzierung. Details / Kanten bei höheren ISO-Werten scheint die X-A1 besser zu erfassen, während dunkle Bereiche dabei mehr Details verlieren als mittlere Töne oder Highlights. Diese Unterschiede lassen sich durch den versiert(er)en Anwender in der Nachbearbeitung jedoch nahezu ausgleichen, genauso wie die geringen Unterschiede im Weißabgleich / in der Farbwiedergabe - hier tendiert die X-M1 eher zu Magenta-Tönen. Wer also bei der X-M1 gleichwertige Resultate direkt aus der Kamera erhalten möchte, sollte sich mit den JPEG-Einstellungen befassen und von den Werkseinstellungen abweichen.
Fazit: Ganz ehrlich - wer sowieso nur JPEG schießt und die Ergebnisse keinem weiteren Workflow zukommen lässt, der sollte lieber das Geld sparen und zur günstigeren X-A1 greifen... es sei denn das eigene Ego soll mal wieder befriedigt werden.

RAW:

Wie sieht also der Vergleich bei RAW aus?

Ich persönlich störe mich immer daran, wenn für Vergleiche der Bilder die Standardeinstellungen der RAW-Converter verwendet werden. KEIN Fotograf, der seine Aufnahmen einem Workflow unterzieht, wird ohne eine aktive Verbesserung der Ergebnisse durch Anpassung der Einstellungen ein JPEG erzeugen. Daher möchte ich nur sagen, dass mit den entsprechenden Eingriffen (z.B. in Lightroom) beide Kameras sehr gute Ergebnisse liefern, die sich am Bildschirm nur noch bei Vergrößerungen jenseits der 100% marginal unterscheiden lassen, und die auch professionellen Ansprüchen gerecht werden.

Fazit:

Nur im direkten Vergleich und bei extremer Vergrößerungen lassen sich am Bildschirm geringfügige Unterschiede zwischen den beiden Kameras feststellen. Beide Kameras liefern trotz Kit-Objektiven sehr gute Ergebnisse in Sachen Bildqualität, die sich vor den schwereren DSLRs mit APSC-Senoren in keinster Weise verstecken müssen. Da die X-M1 in Sachen Material, Bodyausführung, Bedienung, Prozessor, Autofokus etc. absolut identisch mit der X-A1 ist, kommt sie auch it allen Vor- und Nachteilen, die eine CSC im Vergleich zu einer DSLR z.B. mit sich bringt. Daher mein doch etwas enttäuschtes Fazit:

Die X-M1 macht aus einem X-A1-Besitzer auch keinen besseren Fotografen und rechtfertigt für die wenigsten den stolzen Aufpreis!
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