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Kundenrezensionen

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Der Film beginnt mit einer Szene auf der Rollbahn, in der Leon (Antonio Banderas) von Jessica (Penélope Cruz) erfährt, dass diese von ihm schwanger ist. Ein reiner Insidergag von Almodóvar für zwei seiner bevorzugten Darsteller, die mit der Handlung nichts zu tun hat. In der Business-Class des nach Mexico-City startenden Flugzeugs befinden sich sehr unterschiedliche Charaktere: eine Puffmutter, ein Schauspieler, eine Wahrsagerin, ein zwielichtiger Investor und drei schwule Flugbegleiter. Durch die Ankündigung einer Notlandung mit ungewissem Ausgang (defektes Fahrwerk) geraten die Reisenden in Panik und mittels Mescalin (den Schmuggelweg werde ich lieber nicht nennen) in ungesteuerte emotionale Ausbrüche. Wie gut, dass die Passagiere der Economy-Class bereits in Tiefschlaf versetzt wurden, was die Wahrsagerin aber nicht daran hindert, mit einem attraktiven schlafenden Latino endlich ihre Unschuld zu verlieren ...

Auch die letztendlich erfolgreiche Notlandung ist ein Insidergag, den allerdings nur das spanische Publikum wirklich verstehen wird. Sie erfolgt auf dem Flughafen La Mancha (Aeropuerto Central Ciudad Real), der 2008 als erster privat betriebener internationaler Großflughafen des Landes eröffnet wurde und nach Insolvenz 2012 geschlossen wurde - eine der größten Investitionsruinen Spaniens.

FLIEGENDE LIEBENDE ist als Komödie durchaus unterhaltsam, aber kein weiterer Meilenstein in der Filmographie von Pedro Almodóvar (* 1949). Er erinnert in seinem schrillen und häufig geschmacklosen Humor vor allem an die Frühwerke des Regisseurs (insbesondere LABYRINTH DER LEIDENSCHAFTEN), die seinerzeit im Spanien der Post-Franco-Ära tatsächlich noch Tabus brachen. Das ist 30 Jahre später allerdings nur noch sehr schwer möglich. Wer nur die letzten Filme La mala educación (2004), Volver (2006), Zerrissene Umarmungen (2009) und Die Haut, in der ich wohne (2011) kennt, wird dem Film möglicherweise mit großem Unverständnis gegenüberstehen.

Die Blu-ray von Universal/Tobis präsentiert den Film erwartungsgemäß in hervorragender Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial besteht aus einem extrem dürftig zusammengeschnittenen Making-off, einer Bildergalerie und Werbetrailern für Fliegende Liebende. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Fazit: 4 Sterne für einen unterhaltsamen Film, der absolut Geschmackssache und vor allem im Rahmen des Gesamtwerkes von Pedro Almodóvar von Interesse ist.
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am 15. August 2014
Almodovar bürstet mal wieder kräftig gegen den Strich: Promis und Tucken lassen im Angesich einer drohenden Flugzeugkatastrohe alle Hemmungen fallen. Sehr amüsant - aber keine große Kunst. Muss ja auch nicht sein...
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am 19. November 2015
Erst war ich ein wenig skeptisch, wurde aber von der schauspielerischen Leistung einiger schwuler Darsteller sehr positiv überrascht, was den Film letztendlich zu einem Vergnügen machte.
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am 4. Juni 2016
Ich fand den Film einfach nur amüsant...und Insider werden auch wissen warum.
Da wird aber auch alles deutlich ausgesprochen. Die Dialoge haben's in sich.
Die Handlung ist beinahe nebensächlich.

Great Art, Pedro !
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am 11. Juli 2013
(Kinoversion)

Nachdem Pedro Almodóvar, der exzentrische spanische Regisseur, sich in den vergangenen Jahren in seinen Filmen eher ernsteren Themen gewidmet hat - "Die Haut in der ich wohne", "Sprich mit ihr", "Zerrissene Umarmungen" - wendet er sich in seinem 20. und aktuellen Film "Fliegende Liebende" wieder der leichteren Filmkost zu. Leider erreicht "Fliegende Liebende" nicht die absurde Komik und skurrile Verrücktheit seiner frühen Werke wie "Fessle mich" oder "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs". Der Film ist ein amüsanter, 90minütiger Zeitvertreib, der weder bleibende Schäden noch einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Während der Laufzeit fühlt man sich recht gut unterhalten, aber nach Verlassen des Kinosaals wird im Gedächtnis des Zuschauers nicht viel von Almodóvars phlegmatischer Regie hängen bleiben.

Flug 2549 der Peninsula Airline hat ein Problem. Ob des Geturtels des Bodenpersonals (Antonio Banderas und Penelope Cruz in Mini-Rollen) hat ein nicht entfernter Bremsklotz eines der Fahrgestelle der Maschine beschädigt. Als die Crew dies bemerkt, setzt sie erstmal die komplette Economy Class auf Schlaftabletten, damit sich keine Panik ausbreitet. In der Business Class hingegen werden die "Agua de Valencia"-Cocktails kurzerhand mit Meskalin versetzt, welches einer der Passagiere glücklicherweise noch in seinem Hintern spazieren trug. Die so berauschten wie sowieso stockschwulen Stewards legen daraufhin erstmal eine flotte Sohle aufs Parkett und tänzeln sich fröhlich durch "I'm so excited". Dies wird zwar verwirrt, aber recht gleichmütig von den übrigen Passagieren goutiert. Ex-Domina Norma bändelt mit einem Auftragsmörder an, die noch unberührte, aber schon mittelalte Bruna will im Angesicht des drohenden Absturzes unbedingt noch ihre Jungfräulichkeit verlieren und die drei schwulen Stewards Ulloa, Fajas und Joserra sind eh völlig durchgeknallt. Wird dies ihr letzter Flug oder kann der Pilot die Maschine doch noch sicher landen?

Der Film ist ein typischer Almodóvar, wenngleich ihm auch der Biss früherer Werke fehlt. Fast wirkt es ein bisschen bemüht, was Altmeister Almodovar hier abliefert, so, als könnte er sich nur noch bruchstückhaft an seine alte, durchgeknallte Genialität erinnern. Zwar ist der Film bei weitem nicht so albern-schwul, wie der Trailer vermuten lässt, dennoch schwankt er so unentschlossen zwischen Komödie und Drama hin und her, dass er letztendlich keinem der beiden Genres wirklich gerecht wird. Viele Gags laufen schlicht ins Leere, hier merkt man besonders deutlich, dass die bizarre Komik, die den meisten Almodóvar-Filmen innewohnt, an schillernd-bunter Knalligkeit verloren hat. Ein richtiges Drama ist "Fliegende Liebende" trotz ernster Ansätze aber auch nicht, dafür ist er wiederum zu sehr auf lockerleichten Fluffelhumor gepolt, so dass man schlussendlich nicht weiß, ob man über diesen Flugzeug-Film nun lachen oder weinen soll.

Natürlich gelingen Almodóvar auch hier wieder ein paar grandiose Gags und viele Szenen sind so absurd, dass man um das Lachen oder Schmunzeln nicht drumrum kommt. Aber irgendwie wirkt es so, als hätte Almodóvar den Film mit angezogener Handbremse oder quietschendem Rollator gedreht, immer, wenn man denkt "Jetzt aber!", verliert sich der Humor hoch über den Wolken doch wieder in semilustiger Beliebigkeit. Und auch die ernsten Ansätze (Coming-out eines Familienvaters, schwierige Vater-Tochter-Beziehung, sexuelle Orientierungslosigkeit) arbeitet Almodóvar nicht richtig heraus, sie bleiben stecken im Morast der Oberflächlichkeit oder simplifizierten Auflösungen.

Den Darstellern, in Spanien überwiegend bekannt und beliebt und schon in diversen Almodóvar-Filmen zu sehen, ist nichts vorzuwerfen, sie spielen ihre merkwürdigen Rollen souverän und nehmen die almodóvarüblichen Verrücktheiten ihrer Charaktere gelassen hin. Schade jedoch, dass hier niemand (weder Drehbuchautor Almodóvar noch die Schauspieler) bereit war, höhere Risiken einzugehen und sowohl charakterlich als auch schauspielerisch mehr aus den Figuren herauszuholen. So bleibt denn nur eine Ahnung von dem, was möglich gewesen wäre.

Alles in allem ist "Fliegende Liebende" eine nette Komödie mit einigen almodóvartypischen Verrücktheiten, die aber in Punkto Absurdität und Genialität hinter den Erwartungen zurückbleibt, die man nun einmal hat, wenn man in einen Pedro-Almodóvar-Film geht. Die Unentschlossenheit des Regisseurs, ob der Film nun Drama oder Komödie sein soll, merkt man "Fliegende Liebende" deutlich an. Diverse Gags verpuffen bzw. lassen erkennen, dass sie wesentlich lustiger hätten werden können, die Charaktere sind recht oberflächlich gezeichnet und die dünne Handlung plätschert trotz diverser Albernheiten und guter Ideen eher dahin als dass sie schnittig an einem vorbeizieht. Dennoch vergehen die 90 Minuten wie im Flug, wobei ich gar nicht genau weiß, woran das nun gelegen hat. Ergo kann man bei "Fliegende Liebende" ruhig einen Blick riskieren, wenn man seine Erwartungen ein wenig herunterschraubt. Man kann aber auch entweder auf den DVD-Release warten oder sich lieber einen anderen, besseren Almodóvar-Film ansehen, ganz nach Gusto. Ergo durchschnittliche drei von fünf meskalingetränkten Saftschubsen, die fröhlich das Tanzbein schwingen.
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am 11. September 2015
Das Linienflugzeug von "Peninsula" ist auf dem Weg von Madrid nach Mexiko City. Doch wegen eines Fahrwerkschadens muss die Maschine noch in Spanien notlanden, erhält aber keine Landeerlaubnis. Die Crew setzt die Touristenklasse mit Schlafmitteln außer Gefecht und versucht, die Passagiere der Business Class bei Laune zu halten. Unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol kommen kriminelle Projekte von 2 Passagieren ans Tageslicht und erotische Energien von Besatzung und Fluggästen werden durch die drohende Bruchlandung freigesetzt.
Die kammerspielartige Inszenierung - die Handlung spielt fast ausschließlich im Flugzeug - lebt vom brillianten Wortwitz, den schrägen Beziehungsgeflecht zwischen der Besatzung und den Passagieren und der absurden Situation, in der sich alle befinden. Almodovar spielt wieder auf genialer Weise mit gesellschaftlichen Klischees und beleuchtet auch kurz den durch Korruption fehlgeleiteten Bauboom in Spanien. Ich wurde bestens Unterhalten und habe mich köstlich amüsiert!
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am 21. Oktober 2015
Toller Film. Hatte viel negatives über den Film gehört und wollte mir eine eigene Meinung bilden. Muss sagen ich find ihn toll gemacht. Super lustig aufgebaut. Eine nette Unterhaltung für alle die gerne Fliegen. Die Rollenverteilung passt sehr gut und ist nachvollziehbar. Trotz aller witzigen Irrungen und Wirrungen ist man am Ende froh, wie der Film endet. Das Ende ist Mega süß, wie auch die Szenen zwischen der Crew. Kann den Film nur empfehlen
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am 8. November 2013
Eine heitere Allegorie auf die Welt in der Wirtschaftskrise.
Ein wegen eines Defektes in der Luft umherirrendes Flugzeug, dessen ratlose Kapitäne auf die Rettung
aus dem Irgendwo warten, wer denkt da nicht an Staatsführer, die hilflos dem Treiben der "Märkte" ausgesetzt
sind und hoffen, dass schon alles irgendwie gut geht.
Die Passagiere der "Holzklasse", die sediert und ruhig gestellt werden, damit sie nichts merken und in Panik geraten oder gar aufmucken.... Das Brot für die Massen in Form von Bild, RTL, und Brot und Spielen in Form von zahlreichen Suchen nach irgendwelchen "Superstars", die das Volk dumm und ruhig halten soll.
Die Reisenden der ersten Klasse, die neuen (oder alten?) "Eliten", die kurz vor einer möglichen Katastrophe
ihrem dekadenten Lebensstil frönen und Agua de Valencia versetzt mit Meskalin trinken und noch schnell eine wilde Orgie entfachen.. Wer denkt da nicht an die Banker und Finanzjongleure, Steuerverbrecher a la Hoeneß und die Reichen, die weiter machen, als wäre nichts geschehen und sich der Verantwortung entziehen.

Herrlich die Tanzeinlage der drei schwulen Flugbegleiter, die weiterhin ihren Dienst verrichten (mehr oder weniger :) nach Vorschrift) um die edlen Herrschaften zu belustigen und die Skurrilitäten, die man von Almodovar gewohnt ist. Beispielsweise, als einer der First Class-Passagiere mit seiner nervenkranken Ex-Freundin telefoniert, die sich in Madrid gerade von einer Brücke stürzen will und dabei ihr Handy fallen lässt, als just
in diesem Moment eine andere Ex mit dem Fahrrad unter gerade dieser Brücke radelt und das Handy im Fahrradkorb aufgefangen wird.

Alles in allem eine unterhaltsame Komödie, die für Kurzweil beim Betrachten sorgt.

Dennoch: an Almodovars frühere Meisterwerke, wie "Das Gesetz der Begierde", "Voltar", "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", uvm., die brillierten mit skurrilen, aber sorgsam gezeichneten Charakteren, die dadurch liebenswert wurden, mit ernsten Themen, die aber nie unangenehm "schwer" wurden, mit einem subtilen Humor und Gesellschaftskritik, reicht "Fliegende Liebende" leider nicht heran.
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am 20. August 2013
Almodovar hat mit diesem Film ein konkretes Thema behandelt, das die süd-europäischen Länder: Spanien, Italien und Griechenland betrifft und zwar die Wirtschaftskrise. Es ist keine Komödie, sondern eine Parodie. Die Airlines Península (Spanien ist eine Halbinsel) startet ab,kommt aber nicht zum Ziel, sondern fliegt über Toledo und wie im Kreis.
Das Fleugzeug ist in zwei Teilen getrennt: Tourismus-class und hier schlafen alle ein. Die Parodie kann man an die Italiener so wie mich gut übertragen. Die Politiker haben uns Jahre lang durch das Fernsehen eingeschläfert und der zweite Teil des Flugzeuges besteht aus Bussinessclass und hier sind wenige Leuten (die Oligarchen der Macht) sehr wach und aufmerksam, vor allem was es mit dem Unfall im Flugzeug passiert ist. Solche sind auch die einzigen, die noch einen Konktak mit Spanien-Land haben.
Almodovars Kritik ist hier scharf wie ein Messer und richtig!
Dieses trauriges "Inscenario" wird von so köstlichen und amüsanten Shows unterbrochen, die aus einer Schwulen- "Equipe" organisiert worden ist. Es ist eine typische Art von Almodovar das Leben leichter zu nehmen.
Alle Passagieren, die inzwischen wieder wach geworden sind, haben Angst vor einem Desaster und bereiten sich auf die Landung in einen Flughafen vor, der dort niemand ist, der auf sie wartet. Man hört nur im Hintergrund einen lauten Lärm wie eine mögliche Bedrohung von irgendwoher, aber man weiß nicht woher. Das ist eine Andeutung an die Sheakespeares Kömodie "Viel Lärm um nichts".
Alle Passagieren werden am Ende gerettet, aber Almodovar kann keine Lösung für das ernste Problem geben, das mit unserer Lebens-Existenz zu tun hat und zeigt sich fast resigniert. Könnte er recht haben? Die Frage bleibt noch offen.
Auf jeden Fall ist dieser Film sehenswert und bringt den Zuschauer zu denken und wenn so eine mentale Funktion in Betrieb kommt, ist immer positiv.
Gut fand ich die deutsche Synchronisation im Kino.
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am 24. Juli 2014
Ich mag den Film - Pedro Almodovar versteht es sehr gut seine unterschiedlichen Charaktere perfekt darzustellen. Schade, dass er ein bißchen kommerzieller geworden ist. Zum Film brauche ich nix mehr zu schreiben, da ist schon alles gesagt.
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