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4.0 von 5 Sternen LOS AMANTES PASAJEROS - Die neue Komödie von Pedro Almodóvar
Der Film beginnt mit einer Szene auf der Rollbahn, in der Leon (Antonio Banderas) von Jessica (Penélope Cruz) erfährt, dass diese von ihm schwanger ist. Ein reiner Insidergag von Almodóvar für zwei seiner bevorzugten Darsteller, die mit der Handlung nichts zu tun hat. In der Business-Class des nach Mexico-City startenden Flugzeugs befinden sich...
Vor 10 Monaten von j.h. veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Almodovar. Und doch nicht ganz...
Eine heitere Allegorie auf die Welt in der Wirtschaftskrise.
Ein wegen eines Defektes in der Luft umherirrendes Flugzeug, dessen ratlose Kapitäne auf die Rettung
aus dem Irgendwo warten, wer denkt da nicht an Staatsführer, die hilflos dem Treiben der "Märkte" ausgesetzt
sind und hoffen, dass schon alles irgendwie gut geht.
Die Passagiere...
Vor 10 Monaten von CMgames veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Almodovar. Und doch nicht ganz..., 8. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine heitere Allegorie auf die Welt in der Wirtschaftskrise.
Ein wegen eines Defektes in der Luft umherirrendes Flugzeug, dessen ratlose Kapitäne auf die Rettung
aus dem Irgendwo warten, wer denkt da nicht an Staatsführer, die hilflos dem Treiben der "Märkte" ausgesetzt
sind und hoffen, dass schon alles irgendwie gut geht.
Die Passagiere der "Holzklasse", die sediert und ruhig gestellt werden, damit sie nichts merken und in Panik geraten oder gar aufmucken.... Das Brot für die Massen in Form von Bild, RTL, und Brot und Spielen in Form von zahlreichen Suchen nach irgendwelchen "Superstars", die das Volk dumm und ruhig halten soll.
Die Reisenden der ersten Klasse, die neuen (oder alten?) "Eliten", die kurz vor einer möglichen Katastrophe
ihrem dekadenten Lebensstil frönen und Agua de Valencia versetzt mit Meskalin trinken und noch schnell eine wilde Orgie entfachen.. Wer denkt da nicht an die Banker und Finanzjongleure, Steuerverbrecher a la Hoeneß und die Reichen, die weiter machen, als wäre nichts geschehen und sich der Verantwortung entziehen.

Herrlich die Tanzeinlage der drei schwulen Flugbegleiter, die weiterhin ihren Dienst verrichten (mehr oder weniger :) nach Vorschrift) um die edlen Herrschaften zu belustigen und die Skurrilitäten, die man von Almodovar gewohnt ist. Beispielsweise, als einer der First Class-Passagiere mit seiner nervenkranken Ex-Freundin telefoniert, die sich in Madrid gerade von einer Brücke stürzen will und dabei ihr Handy fallen lässt, als just
in diesem Moment eine andere Ex mit dem Fahrrad unter gerade dieser Brücke radelt und das Handy im Fahrradkorb aufgefangen wird.

Alles in allem eine unterhaltsame Komödie, die für Kurzweil beim Betrachten sorgt.

Dennoch: an Almodovars frühere Meisterwerke, wie "Das Gesetz der Begierde", "Voltar", "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", uvm., die brillierten mit skurrilen, aber sorgsam gezeichneten Charakteren, die dadurch liebenswert wurden, mit ernsten Themen, die aber nie unangenehm "schwer" wurden, mit einem subtilen Humor und Gesellschaftskritik, reicht "Fliegende Liebende" leider nicht heran.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Wunsch war, geistreich unterhalten zu werden, 19. März 2014
Von 
Grauwolf - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende [Blu-ray] (Blu-ray)
Leider hat der Film "Fliegende Liebende" das jedoch nicht zu vollbringen vermocht. Letzten Endes geht es darum, dass ein Flugzeug wegen eines Fahrwerksproblems nicht mehr landen kann und die Reisenden sowie die Crew damit fertigwerden müssen. Weiter als bis zu der Szene des Telefonats eines Passagiers mit seiner etwas irren Geliebten auf der Brücke haben wir es nicht geschafft. Es wurde alles zu bunt, und als dann auch noch die Exfreundin ebenfalls am Boden ins Spiel kam, war es für uns aus.

Der Film hatte seine Momente zum Schmunzeln, aber vieles davon war aus meiner Sicht einfach nur überdreht. Das Fahrwerksproblem ergibt keinen wirklichen Sinn, einen echten Start des Flugzeugs (ja, ich bin Fliegerei-Fan) alias geregelten Beginn des Fluges gab es auch nicht, man ist eben dann "Platsch" nach dem Intermezzo am Flughafen mitten in der Luft und kommt nicht mehr runter. Einfach so. Dafür geht dann der "Spaß" an Bord los, der für uns zunehmend an Reiz verlor.
Nahezu jeder relevante Charakter auf dem Flug (wohl außer den Passagieren der 1. Klasse) ist homosexuell. Die Trinkerei eines Stewards und passende Anspielungen auf die Wirtschaftskrise waren ganz witzig, ebenso wie die Einstiegsszene am Airport, aber das hat nicht gereicht. Gegen Mitte wurde der Film für uns einfach unerträglich, und wir haben dann aufgehört, ihn uns anzusehen. Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen LOS AMANTES PASAJEROS - Die neue Komödie von Pedro Almodóvar, 7. November 2013
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film beginnt mit einer Szene auf der Rollbahn, in der Leon (Antonio Banderas) von Jessica (Penélope Cruz) erfährt, dass diese von ihm schwanger ist. Ein reiner Insidergag von Almodóvar für zwei seiner bevorzugten Darsteller, die mit der Handlung nichts zu tun hat. In der Business-Class des nach Mexico-City startenden Flugzeugs befinden sich sehr unterschiedliche Charaktere: eine Puffmutter, ein Schauspieler, eine Wahrsagerin, ein zwielichtiger Investor und drei schwule Flugbegleiter. Durch die Ankündigung einer Notlandung mit ungewissem Ausgang (defektes Fahrwerk) geraten die Reisenden in Panik und mittels Mescalin (den Schmuggelweg werde ich lieber nicht nennen) in ungesteuerte emotionale Ausbrüche. Wie gut, dass die Passagiere der Economy-Class bereits in Tiefschlaf versetzt wurden, was die Wahrsagerin aber nicht daran hindert, mit einem attraktiven schlafenden Latino endlich ihre Unschuld zu verlieren ...

Auch die letztendlich erfolgreiche Notlandung ist ein Insidergag, den allerdings nur das spanische Publikum wirklich verstehen wird. Sie erfolgt auf dem Flughafen La Mancha (Aeropuerto Central Ciudad Real), der 2008 als erster privat betriebener internationaler Großflughafen des Landes eröffnet wurde und nach Insolvenz 2012 geschlossen wurde - eine der größten Investitionsruinen Spaniens.

FLIEGENDE LIEBENDE ist als Komödie durchaus unterhaltsam, aber kein weiterer Meilenstein in der Filmographie von Pedro Almodóvar (* 1949). Er erinnert in seinem schrillen und häufig geschmacklosen Humor vor allem an die Frühwerke des Regisseurs (insbesondere LABYRINTH DER LEIDENSCHAFTEN), die seinerzeit im Spanien der Post-Franco-Ära tatsächlich noch Tabus brachen. Das ist 30 Jahre später allerdings nur noch sehr schwer möglich. Wer nur die letzten Filme La mala educación (2004), Volver (2006), Zerrissene Umarmungen (2009) und Die Haut, in der ich wohne (2011) kennt, wird dem Film möglicherweise mit großem Unverständnis gegenüberstehen.

Die Blu-ray von Universal/Tobis präsentiert den Film erwartungsgemäß in hervorragender Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial besteht aus einem extrem dürftig zusammengeschnittenen Making-off, einer Bildergalerie und Werbetrailern für Fliegende Liebende. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Fazit: 4 Sterne für einen unterhaltsamen Film, der absolut Geschmackssache und vor allem im Rahmen des Gesamtwerkes von Pedro Almodóvar von Interesse ist.
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1.0 von 5 Sternen Alles in allem eine totale Geld- und Zeitverschwendung, 13. Juli 2014
Von 
Andreas Weckler (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende [Blu-ray] (Blu-ray)
Angetan vom spaßigen Trailer des Films habe ich ihn (nachdem wir es nicht ins Kino geschafft haben) bei Amazon bestellt.

Leider wurden (wie so oft) die besten Szenen des Filmes für den Trailer in einer Art verwurstet, die einen vollkommen anderen Inhalt des Filmes vermuten lässt.

Eine wirkliche Handlung ist im Film nicht auszumachen; zu Beginn wird ein Szenario dargestellt, das aber erst deutlich später auch erklärt wird (wir haben vermutet, dass eine ganze Szene fehlt)

Es folgen peinliche Sex-Szenen, lahme Dialoge und ein Ende, das sogar filmisch billig gemacht ist.

Alles in allem eine totale Geld- und Zeitverschwendung
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2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 21. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende (DVD)
Ich mag die (meisten) Filme von Pedro Almodovar.
Dieser gehört nicht dazu: ich halte ihn für eine Trash-Komödie.
Hier und da gibt's mal eine kleine Szene zum Schmunzeln, das war's.
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5.0 von 5 Sternen Klassiker, 24. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende (DVD)
Ich mag den Film - Pedro Almodovar versteht es sehr gut seine unterschiedlichen Charaktere perfekt darzustellen. Schade, dass er ein bißchen kommerzieller geworden ist. Zum Film brauche ich nix mehr zu schreiben, da ist schon alles gesagt.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine Parodie des heutigen Lebens, 20. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende (DVD)
Almodovar hat mit diesem Film ein konkretes Thema behandelt, das die süd-europäischen Länder: Spanien, Italien und Griechenland betrifft und zwar die Wirtschaftskrise. Es ist keine Komödie, sondern eine Parodie. Die Airlines Península (Spanien ist eine Halbinsel) startet ab,kommt aber nicht zum Ziel, sondern fliegt über Toledo und wie im Kreis.
Das Fleugzeug ist in zwei Teilen getrennt: Tourismus-class und hier schlafen alle ein. Die Parodie kann man an die Italiener so wie mich gut übertragen. Die Politiker haben uns Jahre lang durch das Fernsehen eingeschläfert und der zweite Teil des Flugzeuges besteht aus Bussinessclass und hier sind wenige Leuten (die Oligarchen der Macht) sehr wach und aufmerksam, vor allem was es mit dem Unfall im Flugzeug passiert ist. Solche sind auch die einzigen, die noch einen Konktak mit Spanien-Land haben.
Almodovars Kritik ist hier scharf wie ein Messer und richtig!
Dieses trauriges "Inscenario" wird von so köstlichen und amüsanten Shows unterbrochen, die aus einer Schwulen- "Equipe" organisiert worden ist. Es ist eine typische Art von Almodovar das Leben leichter zu nehmen.
Alle Passagieren, die inzwischen wieder wach geworden sind, haben Angst vor einem Desaster und bereiten sich auf die Landung in einen Flughafen vor, der dort niemand ist, der auf sie wartet. Man hört nur im Hintergrund einen lauten Lärm wie eine mögliche Bedrohung von irgendwoher, aber man weiß nicht woher. Das ist eine Andeutung an die Sheakespeares Kömodie "Viel Lärm um nichts".
Alle Passagieren werden am Ende gerettet, aber Almodovar kann keine Lösung für das ernste Problem geben, das mit unserer Lebens-Existenz zu tun hat und zeigt sich fast resigniert. Könnte er recht haben? Die Frage bleibt noch offen.
Auf jeden Fall ist dieser Film sehenswert und bringt den Zuschauer zu denken und wenn so eine mentale Funktion in Betrieb kommt, ist immer positiv.
Gut fand ich die deutsche Synchronisation im Kino.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gays on a Plane, 11. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende (DVD)
(Kinoversion)

Nachdem Pedro Almodóvar, der exzentrische spanische Regisseur, sich in den vergangenen Jahren in seinen Filmen eher ernsteren Themen gewidmet hat - "Die Haut in der ich wohne", "Sprich mit ihr", "Zerrissene Umarmungen" - wendet er sich in seinem 20. und aktuellen Film "Fliegende Liebende" wieder der leichteren Filmkost zu. Leider erreicht "Fliegende Liebende" nicht die absurde Komik und skurrile Verrücktheit seiner frühen Werke wie "Fessle mich" oder "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs". Der Film ist ein amüsanter, 90minütiger Zeitvertreib, der weder bleibende Schäden noch einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Während der Laufzeit fühlt man sich recht gut unterhalten, aber nach Verlassen des Kinosaals wird im Gedächtnis des Zuschauers nicht viel von Almodóvars phlegmatischer Regie hängen bleiben.

Flug 2549 der Peninsula Airline hat ein Problem. Ob des Geturtels des Bodenpersonals (Antonio Banderas und Penelope Cruz in Mini-Rollen) hat ein nicht entfernter Bremsklotz eines der Fahrgestelle der Maschine beschädigt. Als die Crew dies bemerkt, setzt sie erstmal die komplette Economy Class auf Schlaftabletten, damit sich keine Panik ausbreitet. In der Business Class hingegen werden die "Agua de Valencia"-Cocktails kurzerhand mit Meskalin versetzt, welches einer der Passagiere glücklicherweise noch in seinem Hintern spazieren trug. Die so berauschten wie sowieso stockschwulen Stewards legen daraufhin erstmal eine flotte Sohle aufs Parkett und tänzeln sich fröhlich durch "I'm so excited". Dies wird zwar verwirrt, aber recht gleichmütig von den übrigen Passagieren goutiert. Ex-Domina Norma bändelt mit einem Auftragsmörder an, die noch unberührte, aber schon mittelalte Bruna will im Angesicht des drohenden Absturzes unbedingt noch ihre Jungfräulichkeit verlieren und die drei schwulen Stewards Ulloa, Fajas und Joserra sind eh völlig durchgeknallt. Wird dies ihr letzter Flug oder kann der Pilot die Maschine doch noch sicher landen?

Der Film ist ein typischer Almodóvar, wenngleich ihm auch der Biss früherer Werke fehlt. Fast wirkt es ein bisschen bemüht, was Altmeister Almodovar hier abliefert, so, als könnte er sich nur noch bruchstückhaft an seine alte, durchgeknallte Genialität erinnern. Zwar ist der Film bei weitem nicht so albern-schwul, wie der Trailer vermuten lässt, dennoch schwankt er so unentschlossen zwischen Komödie und Drama hin und her, dass er letztendlich keinem der beiden Genres wirklich gerecht wird. Viele Gags laufen schlicht ins Leere, hier merkt man besonders deutlich, dass die bizarre Komik, die den meisten Almodóvar-Filmen innewohnt, an schillernd-bunter Knalligkeit verloren hat. Ein richtiges Drama ist "Fliegende Liebende" trotz ernster Ansätze aber auch nicht, dafür ist er wiederum zu sehr auf lockerleichten Fluffelhumor gepolt, so dass man schlussendlich nicht weiß, ob man über diesen Flugzeug-Film nun lachen oder weinen soll.

Natürlich gelingen Almodóvar auch hier wieder ein paar grandiose Gags und viele Szenen sind so absurd, dass man um das Lachen oder Schmunzeln nicht drumrum kommt. Aber irgendwie wirkt es so, als hätte Almodóvar den Film mit angezogener Handbremse oder quietschendem Rollator gedreht, immer, wenn man denkt "Jetzt aber!", verliert sich der Humor hoch über den Wolken doch wieder in semilustiger Beliebigkeit. Und auch die ernsten Ansätze (Coming-out eines Familienvaters, schwierige Vater-Tochter-Beziehung, sexuelle Orientierungslosigkeit) arbeitet Almodóvar nicht richtig heraus, sie bleiben stecken im Morast der Oberflächlichkeit oder simplifizierten Auflösungen.

Den Darstellern, in Spanien überwiegend bekannt und beliebt und schon in diversen Almodóvar-Filmen zu sehen, ist nichts vorzuwerfen, sie spielen ihre merkwürdigen Rollen souverän und nehmen die almodóvarüblichen Verrücktheiten ihrer Charaktere gelassen hin. Schade jedoch, dass hier niemand (weder Drehbuchautor Almodóvar noch die Schauspieler) bereit war, höhere Risiken einzugehen und sowohl charakterlich als auch schauspielerisch mehr aus den Figuren herauszuholen. So bleibt denn nur eine Ahnung von dem, was möglich gewesen wäre.

Alles in allem ist "Fliegende Liebende" eine nette Komödie mit einigen almodóvartypischen Verrücktheiten, die aber in Punkto Absurdität und Genialität hinter den Erwartungen zurückbleibt, die man nun einmal hat, wenn man in einen Pedro-Almodóvar-Film geht. Die Unentschlossenheit des Regisseurs, ob der Film nun Drama oder Komödie sein soll, merkt man "Fliegende Liebende" deutlich an. Diverse Gags verpuffen bzw. lassen erkennen, dass sie wesentlich lustiger hätten werden können, die Charaktere sind recht oberflächlich gezeichnet und die dünne Handlung plätschert trotz diverser Albernheiten und guter Ideen eher dahin als dass sie schnittig an einem vorbeizieht. Dennoch vergehen die 90 Minuten wie im Flug, wobei ich gar nicht genau weiß, woran das nun gelegen hat. Ergo kann man bei "Fliegende Liebende" ruhig einen Blick riskieren, wenn man seine Erwartungen ein wenig herunterschraubt. Man kann aber auch entweder auf den DVD-Release warten oder sich lieber einen anderen, besseren Almodóvar-Film ansehen, ganz nach Gusto. Ergo durchschnittliche drei von fünf meskalingetränkten Saftschubsen, die fröhlich das Tanzbein schwingen.
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5.0 von 5 Sternen Was für ein Spaß!, 8. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende (DVD)
Almodovar at his best. Nach eigener Auskunft der "schwulste Film", den er je gemacht hat. Wenn es ein Genre gibt, das man "Travestie der Klamotte" nennen könnte: dies ist das Meisterstück!!!
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3.0 von 5 Sternen eher langeilig, 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fliegende Liebende (DVD)
für mich ein fehlkauf -leider. Habe mehrere anläufe genommen um diesen film bis zum ende mir an zu sehen es ist mir nicht gelungen. Habe immer versucht zu schauen es ist mir nicht gelungen.
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Fliegende Liebende
Fliegende Liebende von Antonio de la Torre (DVD - 2013)
EUR 7,99
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