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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung mit ein paar Schwächen
Wie sehnsüchtig habe ich die Fortsetzung von Divergent erwartet! Jetzt habe ich leider eher gemischte Gefühle. Erst mal zur Handlung: Die setzt genau dort ein, wo sie im vorigen Band aufgehört hat. Nach der Attacke der Erudite auf das Abnegation-Hauptquartier sind Tris, Tobias und ein paar andere auf der Flucht.
(Was die "paar anderen" anbelangt: Ich...
Veröffentlicht am 19. Mai 2012 von ~Bücherwürmchen~

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Fortsetzung. 2,5 Sterne
Ich möchte dich, lieber Rezensionsleser, eigentlich gar nicht mit vielen Worten bombardieren, denn das haben schon andere für mich getan.
Stattdessen möchte nur auf die Punkte eingehen, die mich dazu verleiten sogar fast drei Punkte weniger zu vergeben:

1.) Mir war der 2. Band zu hektisch. Die Spannung ist oftmals gegeben, aber es fehlten...
Veröffentlicht am 14. Mai 2012 von Sarah A.


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4.0 von 5 Sternen Mitreißend, frustrierend, überraschend, 15. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Ich bin zufrieden mit Insurgent. Vom Pacing her, vom Erzählstil, hätte ich mir persönlich einen etwas langsameren Einstieg und ein paar mehr "Atempausen" gewünscht, und vielleicht ein wenig mehr Humor und weniger Melodrama, aber insgesamt fühle ich mich weder von der Autorin noch von ihren Charakteren verraten. Ich kann nachvollziehen, warum Tris so gehandelt hat, wie sie es tat (es ist ja nicht so, als wenn uns ihre Beweggründe nicht immer wieder aufs Brot geschmiert worden wären ;)), und ich bin auch mit dem Konflikt zwischen ihr und Tobias zufrieden.

Achtung, Alles was jetzt folgt, könnte wirklich als Spoiler aufgefasst werden!

Natürlich ist es nett, in Geschichten in "Friede Freude Eierkuchen" Welten mit perfekten Beziehungen einzutauchen – persönlich bevorzuge ich aber eine etwas realistischere Herangehensweise. Und genau das können wir hier sehen: Die beiden haben unterschiedliche Herangehensweisen an Situationen, reagieren – auch durch ihre Vorgeschichte – unterschiedlich auf die selben Reize, und haben unterschiedliche Prioritäten. Das ist völlig normal, völlig egal, wie sehr man einander liebt! Die Qualität einer Beziehung zeigt sich darin, wie man damit umgeht. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass die beiden erst seit wenigen Wochen zusammen sind – sie hatten also noch gar keine Zeit, sich wirklich richtig kennen zu lernen, auf diese Konfliktpotentiale zu stoßen und Strategien zu entwickeln, wie sie am geschicktesten damit umgehen können. Natürlich hätten die meisten Probleme sehr simpel dadurch gelöst werden können, dass die beiden miteinander darüber reden – aber hey, wie viele Paare (und Menschen im allgemeinen) tun das schon? Das war schon ein Problem des Shakespear'schem Dramas, hier hat sich in den letzten paar Hundert Jahren also schlicht nicht viel geändert ;) Dabei Kudos an Tobias, dass er Tris – trotz ihrer selbstmörderischen Tendenzen – niemals aufgibt. Und das, obwohl er wirklich allen Grund hat, sich mit "Vertrauen" zurück zu halten.
Und so sehr mich Tris waghalsiges Verhalten und ihr Wunsch nach … "endgültigem Frieden" zwischenzeitlich frustriert hat, es hat sie trotzdem sehr menschlich gemacht. Das Mädchen ist immerhin erst 16 Jahre alt und hat, neben einigen anderen Menschen, gerade einen ihrer wenigen echten Freunde erschossen und beide Eltern verloren; da ist es wenig verwunderlich, wenn sie jetzt unter Schock steht und von Schuldgefühlen geplagt wird. Und gerade wenn sie glaubt, sie würde ihre Eltern wiedersehen und endlich "Ruhe" haben, wenn sie stirbt, kann ich verstehen, warum sie sich waghalsig ins Getümmel stürzt, um anderen zu nützen – um ihre Eltern stolz zu machen, in dem sie ihr Leben für andere gibt. Umso erfreulicher zu sehen, dass sie ihren Lebenswillen wiederfindet, wenn sie wirklich glaubt, hier und jetzt sterben zu müssen.
Noch ein Punkt, der mir gefallen hat: Ich kann in Divergent und Insurgent durchaus die eine oder andere Parallele zu den Hunger Games (und diverse andere Klischees) finden – auch Veronica Roth hat keine Skrupel, liebgewonnene Nebencharaktere sterben zu lassen. Allerdings wird dem Tod dieser Charaktere zumindest direkt Aufmerksamkeit gewidmet, er wird betrauert und beeinflusst die Handlung und das Handeln der Protagonistin und hilft der Dramaturgie. Ich hasse es, wenn liebgewonnene Charaktere ohne großes Aufsehen im Off oder in einem Nebensatz dahingerafft werden – Spannung und ein Gefühl dafür, dass es jeden erwischen könnte, kann man auch anders generieren. Diese Charaktere haben es verdient, dass ihr Tod zumindest gewürdigt wird! (Yes Mockingjay, I am looking at you >_>)

Alles in allem warte ich gespannt auf Band 3 :)
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4.0 von 5 Sternen Gutes 2. Buch, 10. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo, ich habe nach Divergent unbedingt wissen wollen wie es weiter geht. Das 2. Buch gibt dem Leser auch keine Pausen. Bin jetzt zur Hälfte durch und es gibt keine Längen. Einzig die Hauptfigur Tris ist manchmal anstrengend. Ihr Freund Four reagiert da genauso wie ich beim Lesen, also zum Hineinfühlen doch wieder gut. Ich finde es auch gut, das die Aktionen nicht so stark voraussehbar sind. Noch immer weiß man nicht wieso alles passiert. Also ich lese weiter und werde auch auf den 3. Teil warten.
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3.0 von 5 Sternen Gute, aber nicht perfekte Fortsetzung, 5. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Ich muss sagen ich habe den ersten Teil gerade dem Ende zu richtig verschlungen, auch wenn ich am Anfang mit 'Divergent' nicht so ganz warm geworden bin. Nun habe ich direkt im Anschluss den zweiten Teil gelesen und bin zum einen etwas Enttäuscht zum anderen aber auch schon gespannt auf das Finale. Im Großen und Ganzen ist der Schreibstil solide und lässt sich schön flüssig lesen. Zur Geschichte selber kann ich nur sagen dass es mir Stellenweise etwas zu langatmig war und mich das ewige Hin und Her zwischen den einzelnen Quartieren doch leicht verwirrt hat. Auch die ewige Geheimniskrämerei mancher Personen hat meinen Neugier-Pegel nur in eine unangenehme Zone gebracht statt ihn zu besänftigen. Am meisten hat mich jedoch das zeitweise sehr extreme Rumgejammer und *SPOILERALARM SPOILERALARM SPOILERALARM* das 'Ich will nicht leben , ich muss einen Sinnvollen Tod haben'-gedenke von Tris GENERVT!! Gottseidank hat sie das ja noch überwunden und ich hoffe sehr dass das auch so bleibt!
Zum Schluss hin ist es dann nochmal richtig spannend geworden, wesegen ich auf keinen Fall darauf verzichten kann Teil 3 zu lesen!!

Generell bekommt das Buch von mir drei Sterne, da ich es als eine gute Überleitung zum hoffentlich wieder sehr guten Finale empfinde, ich jedoch aber von einem ganzen Buch ein bisschen mehr als nur Überleitung und Geheimniskrämerei erwarte!
Für alle dennen Divergent gefallen hat ist Insurgent definitiv ein Muss!
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5.0 von 5 Sternen Brilliant!, 18. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Taschenbuch)
Dieses Buch hat es in sich. Ich habe es förmlich verschlungen und es lässt mich nicht mehr los. Die Spannung aus dem ersten Buch wird weiter gesteigert und lässt einen nicht mehr aufhören zu lesen! Absolut spannend und empfehlenswert und garantiert süchtigmachend! Aber aufgepasst! Der nächste Band kommt erst im Oktober 2013, Durchhalten ist also angesagt!!
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4.0 von 5 Sternen Insurgent, 7. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Ich mag die Welt von Veronica Roth. Die Sache mit den Fraktionen, der Prüfung und alles finde ich leicht zu verstehen. Deswegen lese ich gerne englische Jugendbücher, die versteh ich leichter, da ich das sprachliche Niveau einfacher empfinde. Nachdem ich Divergent gelesen hab, war ich auf den Nachfolgeband echt gespannt. Ich hatte auch eine lange Odysee zur richtigen Version des Buches, aber jetzt habe ich sie und halte sie in Ehren, auch wenn das Eselsohr oben auf dem Bild nicht danach aussieht. Es war ein Unfall. Jetzt zum Thema.
Anfangs hab ich eine kleine Wiederholung der Geschehnisse vermisst. Es hätte mir echt geholfen ins Thema einzusteigen. Ich hatte die groben Verläufe noch im Kopf, aber nicht alles und war über den direkten Einstieg sehr verwirrt.
Ich hab auch mein altbewährtes Young Adult Problem. Ich hasse die Hauptfigur! Tris nervt total! Sie will sich dauernd opfern. Sie hört die Leute, hört ihnen aber nicht zu und jammern, sorgt und streitet rum. AH. Four mochte ich im letzten Band sehr, aber hier nervt er genauso. Er streitet sich dauernd und rennt Tris doch wie ein Schoßhund hinter her. Wo ist der Junge aus dem letzten Buch geblieben? Im letzten Buch??? Ich weiß es nicht, aber ich kann ja auch sehr gut um nervende Charaktere herumlesen und habe mich mehr auf die Story konzentriert.
So war ich vom Verlauf gefesselt und versuchte hinter her zu planen und hab auch meine eigenen Vermutungen auf gestellt. Am Ende platzte dann die Überraschung, leider oder vielleicht zum Glück hat sich meine Vermutung nicht eingestellt… aber wer weiß! Es folgt ja noch ein Buch! Ich geb dem Buch die Note B!
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5.0 von 5 Sternen Stellt den Vorgänger in den Schatten, 24. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Inhalt:
Nachdem die Dauntless aus ihrer Simulation erwacht sind und erfahren haben, dass sie von den Erudite dazu gezwungen wurden, unschuldige Abnegations zu ermorden, ist das Lager in zwei Teile gespalten: die einen stellen sich gegen die Erudite und flüchten zu den Amity, die anderen schließen sich den Erudite an. Tris verlor während des Kampfes ihre Eltern und konnte nur knapp mit ihrem Bruder Caleb, ihrem Freund Tobias und dessen Vater Marcus entkommen. Doch auch in der Fraktion Amity sind die Dauntless und Abnegations nicht sicher und müssen bald wieder fliehen. Diesmal zur letzten Fraktion, die noch vom Krieg unberührt ist: Candor. Tris, die unter der Schuld am Tod von Will leidet, und die anderen übrig Gebliebenen suchen verzweifelt Verbündete und nach einem Weg, den Krieg zu ihren Gunsten zu entscheiden. Gesuchte Allianz finden sie ausgerechnet unter den Fraktionslosen, doch Tris misstraut dieser Verbindung. Zudem erfährt sie, dass Marcus eine Information kennt, die über die Zukunft aller Fraktionen entscheiden kann und ist hin und her gerissen zwischen ihrer Liebe zu Tobias, der seinen Vater hasst, und ihrem Gewissen und ihrer Überzeugung.

Meine Meinung
Das muss man Veronica Roth lassen - sie schafft kein schwarz und weiß. Sie formt ihre Charaktere in einer Suppe aus trübem Grau. Und dies ist genial. Keinen Charakter kann man von Beginn an in eine Schublade stecken, ständig überraschen sie einen mit Aktionen, die man nie von ihnen erwartet hätte. Feinde werden zu Verbündeten und Freunde wenden sich der gegnerischen Seite zu, man kann keinen Charakter wirklich einschätzen - und das macht die ganze Sache realistisch.

And while he has done cruel, evil things, our society is not devided into 'good' and 'bad'. Cruelty does not make a person dishonest, the same way bravery does not make a person kind. Marcus is not good or bad, but both. Well, he is probably more bad than good. But that doesn't mean he's lying. (S. 418)

Auch Tris ist keine sympathische Protagonistin im eigentlichen Sinne. Sie hat ihre Ecken und Kanten, ihre kritischen Ansichten und auch ihre unmoralischen Züge, die für gewöhnlich einen Leser zurück schrecken lassen. Doch hier stimmt es einfach. Tris ist nun mal nicht das süße nette Mädchen von neben an, das alles gut heißt und jedem verzeiht. Nein, sie ist durch ihre Emotionen verunsichert, geblendet, versteift und voreingenommen. Und das macht es mehr als authentisch. Auch die Beziehung zwischen ihr und Tobias, die eine größere Rolle spielt als beispielsweise in The Hunger Games von Suzanne Collins, ist nicht ohne Makel behaftet. Beide haben Geheimnisse voreinander, enttäuschen und misstrauen sich gegenseitig.

He thinks I will be there, but I will be working against him, working with the father he despises. This lie - this is the worst I have ever told. I will never be able to take it back. (S. 425)

Jemand, der sehr auf Romantik steht, wird möglicherweise wegen der Streitereien zwischen den beiden genervt sein - ich fand es erfrischend, denn auch hier ist es wieder realistisch. Die Liebe wird hier nicht in bunten Farben geschrieben, sondern eben auch in grau, denn auch in einer Beziehung gibt es immer eine Kehrseite.
Die meisten Nebencharaktere in dem Buch sind mir sehr ans Herz gewachsen und umso schockierender waren viele Tode und Seitenwechsel für mich. Doch auch hier kann ich nur wieder sagen: so spielt das Leben, auch wenn es nicht schön ist.

'Don't be an idiot!' he says, his voice weak. 'Leave me.' It is the last thing he says. (S. 474)

Mein Kritikpunkt hier: Tris' Selbstmordkommandos in der Mitte des Buches. Zwischenzeitlich ärgert und nervt es ein klein wenig, wie "selbstmordbereit" und ihres Lebens überdrüssig sie ist. Zum Glück ändert sich das ab einem gewissen Punkt...

'I'm not important. Everyone will do just fine without me,' I say. (S. 311)

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Das Englisch ist auf einem relativ einfachen Niveau und sollte prinzipiell keine Probleme machen. Die Sicht ist die von Tris, wie im ersten Band, und ist gut umgesetzt. Man erfährt nur das, was Tris sieht/weiß/hört/denkt/fühlt. Alles andere bleibt dem Leser so lange verschlossen, bis die Protagonistin davon erfährt. Zudem passt der schlichte Schreibstil zu Tris' Kühle. Viele Kapitel enden mit kleinen Cliffhangern, die zum Lesen anregen. Sowieso ist das Buch sehr spannend geschrieben, sodass ich es innerhalb von anderthalb Tagen durch hatte. Die vielen kleinen (und großen) Wendungen, welche die Autorin eingebaut hat, sorgen dafür, dass man sich als Leser nie sicher sein kann, was als nächstes passiert, welchen Charakteren man trauen kann und ob die Seite, für die Tris kämpft, wirklich "nur" gut ist. Das Ende dieses Bandes ist relativ offen, ein großes Geheimnis wird angelüftet und man erfährt, dass Tris indirekt etwas damit zu tun hat. Welche Auswirkungen dies auf die kommenden Handlungen haben wird? Ich weiß es nicht. Es bleibt jedenfalls spannend.

Fazit
In meiner Rezension zu Divergent habe ich nur 4 Sterne verteilt, weil ich meinte, die Story sei noch ausbaufähig und vielleicht nicht hundertprozentig innovativ. Dieser Band ist, in meinen Augen, noch besser gelungen als der erste. Ich weiß von einigen Rezensionen, dass manche vom zweiten Band enttäuscht waren, doch mich hat er noch mehr gefesselt als der erste, und das liegt unter anderem an den vielen eingebauten Twists und Wendungen. Zudem ist die Story bei Weitem actionreicher und spannender und hinterlässt beim Cliffhanger am Ende auch ein fieseres Gefühl für's Warten als der erste Teil. Alles in allem kann ich sagen, dass ich diese Fortsetzung für äußerst gelungen halte und sie jedem empfehlen kann, der schon den ersten Teil mochte und vor Blut und Tod nicht zurück schreckt.

Weitere Rezensionen findet man auf meinem Buchblog kaugummiqueen.blogspot.de
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5.0 von 5 Sternen The thrillingly dark sequel to New York Times bestseller, DIVERGENT., 6. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Taschenbuch)
Insurgent
Reihe Band II
Veronica Roth

I have done bad things. I can't take them back, and they are part of who I am.

Tris has survived a brutal attack on her former home and family. But she has paid a terrible price. Wracked by grief and guilt, she becomes ever more reckless as she struggles to accept her new future. Yet if Tris wants to uncover the truth about her world, she must be stronger than ever...because more shocking choices and sacrifices lie ahead.

Fighting for survival in a shattered world...the truth is her only hope.

Cover:
Neben dem Cover, dass ihr oben seht, gibt es noch ein weiteres Cover.
Ich gebe zu, es hat etwas. Ich weiß, es passt besser zum Cover des ersten Teils. Es ist harmonischer, toll und alles und trotzdem habe ich mich bewusst für das andere Cover oben entschieden.
(Es ist das lila!!!!!!!!) Das liegt wohl einfach daran, dass mich das Cover auf Anhieb angesprochen hat. Das blau-goldene Cover hat Wiedererkennungswert, aber das lilafarbene Cover spricht mich an. Ich würds kaufen, auch wenn es nichts mit 'Die Bestimmung' zu tun hat.
Der Titel ist auf seine Art super in Szene gesetzt. Das Mädchen mit dem Rücken zu einem stehend, die brennenden Blätter, die in echt noch viel cooler wirken und ja verdammt!!! Text!!!
Ich liebe Zitate oder Sprüche oder dergleichen auf Covern. Ist sicher ne Geschmacksfrage und vielleicht leide ich da genau wie mit meiner 'Face'-Liebhaber Beziehung unter verrückten Gefühlen, aber ich stehe halt echt drauf. Für mich ein rundherum tolles Cover, dass anspricht, mich begeistert und mir gefällt.
Ich vergebe:

5 von 5 Sterne

Leseeindruck:
Die Erwartungen waren ja enorm! Ich habe dieses Buch auch viel zügiger im Anschluss an den ersten Teil gelesen, als ich das sonst bei Reihen mache. Ich lasse mir da ja gerne etwas Zeit, um die Story sacken zu lassen, bevor ich wieder eintauche. Ich weiß auch nicht, es ist sonst so schnell vorbei. Ich genieße lieber. (Es sei denn es gibt fiese Cliffhänger!)
In diesem Fall habe ich also mal ungewohnt schnell die Fortsetzung gelesen und muss sagen, dass meine Erwartungen - trotz kleiner Kritikpunkte - übertroffen wurden. Ich finde dieser zweite Teil ist keineswegs der ruhigere, wie oft schwächere, Mittelteil vor einem großen Finale. Ich hatte in vielerlei Hinsicht eher das Gefühl, dass die Geschichte in eine ungeahnte Richtung geht und tatsächlich das erste Buch eher ein Aufhänger war, für eine Geschichte, die sich jetzt erst so richtig entfaltet. In Buch 2 geht es nämlich viel mehr um die Hintergründe der Fraktionen, man erfährt mehr über die Fraktionslosen und natürlich über den Konflikt der 'Erudite' mit den restlichen Fraktionen bzw. den Verrätern, die den Erudite helfen und denen, die dagegen etwas unternehmen wollen.
Zum Schreibstil kann ich nur sagen, die rasante Zugfahrt geht weiter. Man reist im gleichbleibender Geschwindigkeit, manches Mal gar halsbrecherisch, durch die Seiten und wird von einer 'Action' in die Nächste geworfen. Wie schon im ersten Teil gelingt es der Autorin dabei Charaktertiefe zu zeigen. Sie schafft es, dass die Figuren einem nicht fremd werden, oder oberflächlich wirken. TOP!!!
Die Story ist wie angedeutet spannend, sie ist verzwickt, teilweise überraschend und selbst in ihren einfachsten Dingen, kann sie einen unerwartet überraschen, weil man einfach durch die rasante Action vergißt an das Selbstverständlichste zu denken.
Die Charakterentwicklung von Tris und Tobias find ich grandios. Tris kommt mit einigen Geschehnissen aus Teil I und Entscheidungen, die sie getroffen hat, nicht zurecht. Sie quält sich mit diesen Erinnerungen herum und lässt daraufhin niemanden an sich heran. So wie sie hat aber auch Tobias seine Geheimnisse und die Reibungen sind vorprogrammiert. Die Lovestory ist also angepasst an den Hauptplot und die Welt, in der die Figuren leben, alles andere als rosarot und einfach. Dabei finde ich die einzelnen Gedanken und Entscheidungen sehr gut erklärt und für mich auch nachvollziehbar. Es gefällt mir, dass die Autorin Tris eine Richtung einschlagen lässt, die für mich, nach allem was sie durchmachen musste, völlig normal scheint. Sie verändert sich, läuft weg, versucht alles alleine zu machen, geht eigentlich innerlich kaputt daran und muss dann schließlich beweisen, ob sie die Kraft hat, wirklich 'Brave' zu sein. Denn manchmal bedeutet mutig zu sein, sich selbst zu verzeihen. Sich selbst eine zweite Chance zu geben. Oder auch das Richtige zu tun, selbst dann wenn man davor steht, alles zu verlieren. Ich liebe das Ende und wie die Autorin es schafft aus der beinah rücksichtlosen Dauntless-Tris doch wieder (total nachvollziehbar herausentwickelt), mit der letzten Entscheidung und dem was sie tut, die Abnegation-Triss werden zu lassen. Ganz große Charakterstärke!!!
Auch die Nebenfiguren, sowohl Alte als auch Neue sind sehr sympathisch und besonders eine Entwicklung ist dahingehend gelaufen, dass sie mich mit Geschehnissen aus Band I versöhnte und ich froh war, dass Veronica Roth das so gelöst hat.
Ein bisschen Kritik neben all dem begeisterten Lob habe ich aber doch.
Obwohl in einem 'Krieg' oder einem brutal geführten Kampf immer Opfer zu vermelden sind, gab es auch in diesem Buch wieder 'Tote' die mir nicht zugesagt haben. Es gab so manchen Verlust, der wenig Eindruck auf die Entwicklung des Charakters nahm und auch so keinen erkennbaren Zusammenhang zum Verlauf der Story bot, so dass ich ihn als traurig und sinnlos empfand. Natürlich ist das ein gutes Gefühl, denn das ist es ja: brutale Kämpfe führen zu sinnlosen Opfern, die man betrauert und das bittere Gefühl bleibt da, die Person hätte nicht sterben sollen, das macht doch gar keinen Sinn!!! Aber da es im Buch nicht nur einmal passiert, fand ich es doch einfach: too much! Weniger Drama hätte das Buch genauso gut gemacht und mich versöhnlicher gestimmt. So hat es doch einen kleinen Makel. Wichtige Figuren (für mich persönlich) leben noch, aber trotzdem gab es für mich ein paar zuviele Verluste, die ich diesmal fies finde und lieber nicht gelesen hätte. Nicht, nachdem ich im ersten Teil schon einen solch gemeinen Verlust verziehen habe.
Das furiose Ende macht in jedem Falle Lust auf mehr und erzeugt einen ganz neuen Spannungsmoment bei dem zumindest ich unbedingt wissen will, was Veronica Roth da für uns bereit hält.

FAZIT:
Die actiongeladene, rasante Fahrt durch Insurgent entwickelt sich zum süchtigmachenden Pageturner, der Charaktertiefe, Spannung, Nervenkitzel und richtig gute Story-sowie Charakterentwicklung bietet. Kein oberflächliches Hasten, sondern ein tiefgängiges Rasen, dass die Gefühlswelt des Lesers Achterbahn fahren lässt und einen ganz sicher nicht unberührt zurücklässt. Eine Fortsetzung, die sich hinter dem großen Schatten des ersten Teils, nicht verstecken braucht.
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3.0 von 5 Sternen "Insurgent. A Noun. A Person who acts in opposition to the established authority, who is not necessarily regarded as a belligere, 10. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Taschenbuch)
"Insurgent" wartet mit einem gleichermaßen packenden, wie spannenden Auftakt auf. Es geht genau dort weiter, wo "Divergent" endete. Alle, die hoffen, etwas mehr über die Gesellschaft zu erfahren, werden weitestgehend nicht enttäuscht. Über das gesamte Buch verteilt erfährt man immer wieder etwas mehr über Tris' zergliederte Welt. Veronica Roth schafft es hier recht überzeugend die Spannung aufrecht zu erhalten, da sie dem Leser meist nur Informationsbrocken zu wirft, so dass man gezwungen ist, weiter zu lesen, will man mehr erfahren. Auch was es mit den Divergenten auf sich hat, wird in diesem Buch mehr als klar.

Tris ist, wie zu erwarten zunächst überfordert, die Ereignisse und ihre Taten richtig zu verarbeiten. Es quält sie sehr, Will erschossen zu haben und sie weiß weder wie sie Tobias noch später Christina unter die Augen treten soll.
Während man mit den Figuren von Ort zu Ort und von Fraktionshauptquartier zu Fraktionshauptquartier zieht, erfährt man nicht nur mehr über diese sondern, erlebt auch mit, wie Tris mit ihrer Schuld umgeht, nachdem alle davon wissen. Ab dieser Stelle lässt das Buch in Punkto Charakter stark nach. Tris wird wankelmütig und streitsüchtig. Auch Tobias verhält sich teils nicht besser. Auch wenn man den Charakteren ihr junges Alter und die Ausnahmesituation zugute hält, wirkt das Ganze doch wie ein typischer Beziehungsverlauf:
Das Pärchen kommt über Umwege zusammen und ist eine Zeit lang glücklich, bis sie sich dann aufgrund von Missverständnissen und Streitereien erst mal wieder ein Stück voneinander entfernen. Bleibt die Frage: Finden sie wieder zueinander? In diesem Zusammenhang passt es vielleicht, doch wird der Plot dadurch stellenweise sehr vorhersehbar und auch die Charaktere können einfach nicht mehr richtig überzeugen.

Auch die Ortswechsel wirken ab einem gewissen Punkt gehetzt und diffus. Ein wenig planlos laufen die Charakter von einem Schauplatz zum nächsten und so verliert auch der Leser irgendwann den Überblick wer eigentlich gut und wer böse ist.
Zugute halten muss man an dieser Stelle, dass es keine einfache schwarz-weiß Malerei gibt. Die Charaktere haben ganz eigene Interessen und Beweggründe so zu handeln, wie sie es tun. Dass Tris dabei aber von einem Extrem ins andere verfällt, ist irgendwann nicht mehr nachvollziehbar. Erst zum Ende hin wird sie wieder ein wenig zu der, die sie einmal war und kann den Leser wieder überzeugen.

Sehr auffällig an diesem (Jugend)buch ist auch, dass in der Handlung wichtige Schlüsselpositionen von Jugendlichen eingenommen werden. So spielen Peter, Caleb zum Beispiel sehr entscheidende Rollen, was mir in diesem Zusammenhang wenig logisch vor kam.

In gewohnter Manier fügt Frau Roth Actionszenen ein, die Fans wohl überzeugen werden jedoch teils recht gewalttätig sind. Für mich häuften sich diese zu sehr und wurden durch wiederkehrende Elemente wenig innovativ. Fast jedes Mal, wenn sich zwei Kontrahenten gegenüberstanden, konnte man sicher sein, dass einer der beiden eine Schusswunde hat, der andere dies wusste und natürlich genau hierhin trat oder schlug.

Das Ende ist wiederum gelungen und spannend. Mit einer für mich unvorhersehbaren Wendung ausgestattet, macht es Lust, die Reihe weiter zu verfolgen. Nicht zuletzt die Dynamik unter den Charakteren, welche durch ihre Ecken und Kanten dann doch lebendig wirken, kann im Großen und Ganzen überzeugen. Man darf auf den letzten Band der Reihe gespannt sein.

FAZIT:
Nachdem ich von "Divergent" absolut überzeugt war, kann mich dieses Buch nicht mehr dermaßen mitreißen. Trotz vieler Informationen über die Welt, in der Tris lebt und einigen unvorhersehbaren, sowie interessanten Wendungen, ist mir der Plot zu sprunghaft und die Charakterentwicklung im ganzen deutlich zu übertrieben. Fans des ersten Teils sollten sich trotzdem an diese Geschichte wagen, da sie trotz Abstrichen zu unterhalten weiß.

Wertung:
3 Punkte
"Insurgent" unterhält den Leser mit spannenden Elemente, schwächelt allerdings in der Charakterentwicklung und der klaren Handlungsführung.
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4.0 von 5 Sternen Not that satisfied.., 17. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hm.. when I finished the book I was not as impressed as when I read the first one. there were too many things in the plot that bothered me I guess. I didn't like how the relationship between Four and Tris changed into distrust and lies, even though I did like Tris' vulnerable side, considering the effects that the war has on her. It is very brace of the author to let Tris suffer so much. Not many authors do that. I like how Tris is desperately hurt, yet strong at the same time. Somebody to look up to.
Maybe it was because English is not my mothertongue, but towards the end the plot turned more and more confusing to me.
The cliffhanger at the end was very good after all. I will definitely read the 3rd sequel.
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4.0 von 5 Sternen spannend aber nicht so schön wie das erste Buch, Divergent, 21. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Insurgent bleibt weiterhin spannend, dennoch ist es kein so schöner roter Faden mehr zu sehen wie in Divergent. Es wird oft sehr kompliziert und viele Handlungen nicht nachvollziehbar aus der Sicht des Lesers. Das Ende kompensiert das ein wenig.
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Insurgent (Divergent Trilogy, Book 2)
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