Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
9
4,9 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:3,76 €

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. August 2006
Als Imagine 1988 in die Kinos kam, war es die erste ernstzunehmende Film-Doku über John Lennon. Vieles was hier gezeigt wird, wurde später für die Beatles Anthology wieder verwendet. Auch die collagenartige Machart und Lennons aus Interviews entnommener Begleitkommentar wurden kopiert. Trotzdem hat "Imagine" einen ganz eigenen Stil und unterscheidet sich sehr von der geschönten Anthology, es geht wesendlich realistischer zu und die unangenehmen Seiten von Lennon werden nicht ausgespart. So sieht man ihn in einem Interview mit einer Zeitungsreporterin anlässlich der Rückgabe seines MBE-Ordens. Weil John ihren scharfen Einwänden hinsichtlich der Wirkungslosigkeit dieser Protestaktion keine schlüssigen Argumente entgegensetzen kann, weicht er am Ende in persönliche Beleidigungen aus. Noch interessanter ist die köstliche Auseinandersetzung mit dem konservativen Karikaturisten Al Capp während eines Bed-Ins. Capp führt das Wort und greift John, der sich einmal als schüchtern bezeichnete, wegen der Nacktfotos auf dem Two Virgins Album an. Während Capp seine Position treffend und äußerst amüsant formuliert, druckst John nur herum, kann aber, mehrmals unterbrochen von Yokos Geschwafel, keine überzeugenden Akzente setzen, und verfällt letztlich abermals in Beschimpfungen. Viele weitere sehr interessante Episoden, sowie eine Reihe exklusiver Interviews mit Julian-, Sean- & Cynthia Lennon, Elliot Mintz, May Pang, seiner Tante Mimi und der wohl unvermeidlichen Yoko Ono, ergeben eine abwechslungsreiche und sehr unterhaltsame Dokumentation über einen einzigartigen aber auch sehr widersprüchlichen Künstler.
22 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Als dieser Film 1989 in die deutschen Kinos kam, war ich begeistert von dem Interview- und Filmmaterial, das dem Fan bis dahin in dieser Fülle nicht zugänglich war. Der Film berührt mich noch heute, selbst wenn er angesichts der Materialfülle, die in der Beatles-"Anthology"-5-DVD-Box auftaucht, eher als Aufwärmübung gelten darf. Deshalb bleibt auch das Bonusmaterial dieser 2005 veröffentlichten DVD ziemlich enttäuschend: wenn den Filmemachern schon Ende der 80er 200 Stunden Filmmaterial zur Verfügung standen und ihnen während der Dreharbeiten ständig von allen Seiten zusätzliches Material angeboten wurde, wieso hat es dann auf der Bonus-DVD nur für ein knapp sechsminütiges BBC-Interview 1971 in Tittenhurst, acht Minuten Privataufnahmen in Tittenhurst 71, ein wohlwollendes zehnminütiges Interview mit Johns ehemaligem Direktor der Quarry Bank Highschool, eine sehr schöne Akustikgitarren-Liveversion von Imagine (19.12.'71 in New York) und einen viertelstündigen Tribut an Lennon gereicht, in dem eben jene Regisseure, Autoren, Produzenten und Cutter einem dem Mund mit der Erwähnung eben jenes Materials (Heimvideos, Livemitschnitte, Fernsehinterviews etc.) wässrig machen? Allein Johns Tante Mimi hat für diesen Film ein siebenstündiges (!) Exklusivinterview gegeben, wie wir erfahren. Sehr schade!

Die deutschen Untertitel sind sehr gut, bis auf die eine Stelle, an der Lennon ca. '63 erzählt "they'd billed us 'from Hamburg'" ("sie kündigten uns als 'aus Hamburg' an"), und die Übersetzer verstehen "Bill was from Hamburg" und es sinnfrei mit "Bill war aus Hamburg" übersetzen.

Davon unbenommen bleibt der Hauptfilm (101 Minuten) sehr gelungen. Man kann fast sagen, die Rahmenhandlung bilden zahllose Szenen aus den '71er Dreharbeiten zur Entstehung der "Imagine"-LP; zu sehen sind neben dort Lennon George Harrison, Nicky Hopkins, Klaus Voormann und - natürlich - Yoko "you know" Ono. Während der ersten 68 Minuten wird immer wieder in Einschüben und Rückblenden von Lennons Kindheit, seiner Jugend und natürlich seiner Karriere bei den Beatles erzählt; dazu kommt laufend, ebenfalls aus vielen Stunden Interviewmaterial zugespielt, Lennons Stimme aus dem Off.

In Einzelinterviews für den Film äußern sich neben Yoko wie oben erwähnt Johns Tante Mimi, George Martin, May Pang, Lennons Geliebte während seines "verlorenen Wochenendes" '73/'74, Sean Lennon als angehender Teenager, der sich liebevoll an seinen Vater erinnert, und Julian Lennon, dessen Erinnerungen noch sehr von Trauer geprägt sind; in späteren Jahren hat er sich zunehmend kritisch über John Lennons Rolle als überwiegend abwesender und auch abweisender, zumindest nicht präsenter Vater geäußert. Dies scheint Lennon später selber bewusst geworden zu sein, denn er hat sich, was damals noch ungewöhnlicher war als heute, in den letzten fünf Jahren seines Lebens ganz Seans Erziehung gewidmet.

Cynthia Lennon kommt recht weinerlich und Klischees verhaftet rüber ("he had a guitar over his shoulder and a look that said 'kill!'"); in ihrem Buch "John" (2005) redet sie eindeutig mehr Tacheles. Der Journalist Elliot Mintz wirkt etwas schmierig und wichtigtuerisch, und es ist ihm anzumerken, wie sehr er davon zehrt, sich zu Lennons "Freunden" zu rechnen; immerhin wird er im Abspann unter Beratung extra aufgeführt.

Die zahlreichen Beatles- und Lennonsongs sind verständlicherweise fast alle stark gekürzt; leider hat man, anders als später bei der Beatles-"Anthology"-Reihe, fast immer die Studioversionen unter die Livemitschnitte der Beatles gelegt, was zur Folge hat, dass sie, je nachdem, wie schnell die Beatles die Songs gerade spielten, im Tempo angepasst werden und so entweder etwas schleppender oder aber viel schneller klingen, im Falle von From me to you fast mickymausig. Zudem scheint mir die Tonspur, wie das öfter beim Übertragen von amerikanischem auf europäisches Filmformat der Fall ist, um 4% schneller zu laufen als z.B. die VHS-Cassette, und selbst die lief schon eine Idee beschleunigt. Dies ist umso bedauerlicher, als George Martin für den Abspann einen viel besseren Stereomix von In my Life angefertigt hatte als den auf CD erhältlichen; durch die unnatürliche Beschleunigung geht dieser Reiz wieder verloren. (Zu meinem großen Unverständnis muss ich feststellen, dass die DVD, anders als die Videocassette, nur mit einer Mono-Spur aufwartet! Soll so etwa den Bootleggern vorgegriffen werden?)

Laut den Produzenten hat Yoko begrüßt, dass nicht Fans, sondern neutrale Filmemacher am Werk waren, damit das Ergebnis möglichst objektiv bleibe, und sie habe sich sehr unterstützend verhalten und keinerlei Zensur vorgenommen. Dies würde mir Achtung abnötigen, denn in den Büchern von z.B. Frederic Seaman, Lennons Assistent Ende der Siebziger, und auch in May Pangs Buch "Loving John" kommt Yoko in ihrer alles dominierenden Rolle keineswegs gut weg (Seaman berichtet sogar vom ominösen Verschwinden von Lennons Tagebüchern und von Bedrohungen durch angeheuerte Bodyguards).

Insgesamt bleibt das Portrait des Menschen John Lennon ziemlich ungeschminkt; er wird nicht als musikalisches Genie verklärt, sondern auch mit seinen menschlichen Schwächen dargestellt, seiner Unselbständigkeit, seiner psychischen Abhängigkeit von Yoko, mit seinen Selbstzweifeln, seinen alkoholbedingten Ausrastern während seines "verlorenen Wochenendes" und auch als jemand, der im Überschwang öfter mal übers Ziel hinausschießt, wie für mich persönlich zwei Szenen belegen: einmal, als der Cartoonist Al Capp John und Yoko während ihres Bed-Ins in Toronto besucht, Yoko ziemlichen Hippiequatsch verzapft ("in dieser Welt sind wir alle miteinander verheiratet"), worauf Capp mit treffendem, aber beleidigendem Sarkasmus reagiert und Lennon, trotz teilweise fehlender Argumente, souverän in seiner Rolle als schlagfertiger Gastgeber bleibt.

Die andere Szene zeigt Lennon im Gespräch mit der New York Times-Reporterin Gloria Emerson, die ihn furchtlos mit der These konfrontiert, er glaube doch wohl nicht im Ernst, seine Friedenskampagne habe auch nur ein Menschenleben gerettet, und ihn fragt, ob er mit dieser Kampagne für den Frieden oder doch wohl eher für Lennon selber werbe. Er behauptet zwar, er sei erwachsen geworden, kann aber Emersons Argumenten nichts wirklich Überzeugendes entgegenhalten. Es spricht für Yokos Größe - oder ihre Naivität-, dass sie auch diese Szenen nicht versucht hat, zu beanstanden.
22 Kommentare| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Dezember 2007
Es gibt ja viele Filme über die Beatles und deren einzelne Mitglieder. "Imagine" ist für mich der beste. Umfassend, informativ, objektiv - so wie ein guter Dokumentarfilm sein soll.
Was ich bei der DVD gegenüber der Kino-Fassung vermisse, ist die Szene, wie Lennon seinen Freunden das erste Mal "Imagine" an seinem weißen Flügel vorspielt. Vielleicht war da sein Gesang doch zu schräg ...
Äußerst positiv fand ich die Darstellung seines Todes: ergreifend, und doch gar nicht reißerisch. Und der Mörder wird überhaupt nicht erwähnt. Genau das, was er auch verdient hat.
22 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2002
Ich finde das Video wirklich gut,es war für mich super interessant und hat mich total gefesselt.Man erfährt natürlich auch etwas über John Lennon's Zeit mit den Beatles und unter Anderen gibt sogar John Lennon's erste Frau einige Statemants zu ihm ab.Vor allem ist das Video aber auf keinen Fall kurz und es kam mir,trotz meines riesen Interesse,auch nicht kurz vor.Man kann es volle 99 Minuten genießen.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2014
GRANDIOSER Klassiker - selten angeboten, aber gut eingekauft und zufrieden - was will man mehr, ohne gleich überschwänglich zu werden, selbst wenn man dazu beinahe genötigt wird!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. April 2001
Im Großen und Ganzen ist "Imagine" sehr gut gelungen! Es zeigt zu jedem Lied des Albums ein Video, allerdings wird es, wenn man es häufiger guckt, schnell langweilig. Man könnte sich theoretisch auch nur das Album auf CD anhören! Trotzdem: Für echte Lennon ist "Imagine" ein absolutes MUSS!
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. November 2007
John ist seit nunmehr > 26 Jahren tot, nur weil ihn Mark David Chapman, in einem Anfall geistiger Umnachtung, damals noch rarer als heute, denn heute ist das Routine, mit 7 Schüssen zu Tode brachte.
Das Video dokumentiert einen Teil von Johns Persönlichkeit & trifft Sie teils gut. Wie John wirklich war & wie er Yoko in seinem Leben einordnete wissen wir alle nicht: Die DVD, wie auch schon das Video voriges Jahrzehntes sind gut. Perfekt kann beides nicht sein.
Faktum ist, dass Lennon, die Beatles & auch die oft von den Medien zerrissene Yoko die Geschichte der heutigen Musik änderten. Sicherlich hat Yoko angeblich > 46.000.000 Euro an Johns Nachlass verdient, aber Sie hat das alte Material sichten lassen & selbst über die Veröffentlichung entschieden.

PS: Im Jänner dieses Jahres wurde mir ein neues Herz transplantiert, voher wurde ich mit einem Kunstherz am Leben erhalten, mit einem Narkotikum, das nur Bad Trips verursachte, ruhig gehalten!
Mit der Musik Johns & der Beatles erwachte ich aus meinem medikamentös, absichtlich verursachten, Coma:
"Das ist John Lennon, die Beatles & wer bin ich ich?"
Plötzlich war ich munter!
Ich bin selbst Facharzt für Innere Medizin!

Wer John nicht liebt, ist es nicht wert als Mensch bezeichnet zu werden, eher als Einzeller.
33 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2005
Wie kann man diesen Dokumentarfilm beschreiben???
Geil, genial, toll, super oder einfach nur spitze!
Nach langen warten erscheint er gleich in einer Special Edition auf DVD!!!
Sehr gute Arbeit!!!
Hoffen wir nur auf einen Riesenhaufen Extras.
Wer Lennon Fan ist brauch diese DVD und wer kein Lennon oder Beatles Fan ist brauch sie auch!!!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2009
Was soll ich sagen? Bin ein absoluter Fan von den Beatles und natürlich auch von John Lennon. Ich habe fast alles, was man so zu kaufen bekommt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)