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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packende Musik..., 2. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Darkness (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Agathodaimon und die ständigen Line-Up-Wechsel, das gehört genauso zur Bandgeschichte wie die düsteren Cover-Artworks, die zum unzweifelhaften Aushängeschild gehören. Dabei wird die Musik von Agathodaimon nie langweilig, der ständige Dreh am Personalkarusell sorgt dafür das Bandboß Martin Wickler immer die richtigen Ideen in seine Truppe geweht bekommt.

Bisher gab es nur ein Album das mich nicht überzeugend konnte (Serpent Embrace - siehe meine Bewertung dort!) und nach den ersten Hördurchgängen von *In Darkness* wird sich daran so schnell nichts ändern. Zunächst fällt auf das die CD mit einer angenehmen Länge von knappen 50 min. daher kommt. Der Vorgänger *Phoenix* wirkte dagegen fast sperrig, war mit seinen 70 min. Spielzeit aber völlig legitim lang, wenn man den Ideenreichtum dieses Albums betrachtet.

*In Darkness* könnte man als eine Art Rückbesinnung betrachten. Weg von der Verspielheit von *Phoenix*, dafür gibt es wieder direkt drauf losgehenden Stoff, der genau auf den Punkt kommt. Der Stil von Agathodaimen war immer eine Verschmelzung von Black-, Dark- und Gothic-Metal. Die Dark-Metal-Elemente sind dieses Mal am stärksten ausgearbeitet und machen das Album zu einem absolut düsteren Vergnügen. *Favourite Sin* und *Dusk Of An Infinite Shade* treten dafür den besten Beweis an und sollen hier als Anspieltipps genannt werden. Knüppelorgien kommen genauso zum Tragen, wie balladeskere Sequenzen und wohldosierte Melancholie.

FAZIT: gut ausballanciertes, düsteres Werk für die dunklen Stunden des Tages...
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5.0 von 5 Sternen Höllenfahrt, 30. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: In Darkness (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Agathodaimon haben sich durch eine Annonce gefunden. Schlagzeuger und Gitarrist der Formation aus Mainz suchten und fanden auf diese Weise einen fähigen Sänger und einen guten Bassisten. Schnell stieß noch ein zweiter Gitarrist dazu und komplettierte die Band, die sich zu Beginn noch stark dem Black-Metal verschrieben hatte, diese Elemente aber nach den beiden Demos aus ihrem Stil verbannte. Mittlerweile existiert die Band seit 18 Jahren, kann auf zahlreiche Veröffentlichungen auf Samplers zurückblicken, fünf Studioalben, einen Vertrag mit Nuklear Blast und unvergessene Auftritte auf Wacken, dem WGT und bei einigen Touren. Auf das neue Album mussten die Fans allerdings einige Zeit warten. Agathodaimon haben sich damit Zeit gelassen, zwischenzeitlich einen neuen Gitarristen in ihre Reihen aufgenommen und präsentieren nun endlich In Darkness.
Der Silberling lässt sich hören. Die Mainzer finden stellenweise zu ihrem alten Stil zurück und begeben sich ganz zu den eigenen Wurzeln. Die Black-Metal-Parts ziehen ordentlich mit. Sänger Ash beweist aber ein bisschen mehr Können, growlt gekonnt die deutschen, englischen und rumänischen Texte ins Mikro, wechselt zwischendurch zu einem klaren Gesang mit tiefer, rauer Stimme, die begeistern kann. Der Sound ist mal hart und brachial, mal balladesk, ruhig, verträumt. Nach einem ruhigen, geradezu besinnlichen Anfang beim Titelsong „In Darkness (We shall be reborn)“, geht es ans Eingemachte. Die Band haut in die Instrumente, legt ein gutes Tempo hin und ballert einen Song nach dem anderen raus. Immer wieder gibt es Midtempoparts, die einen Atem schöpfen lassen und das Album zu einer guten Mischung aus schnellen und langsamen Elementen macht.
Balladen wie „Favourite Sin“ oder Hymnen lassen das Potential der Band erkennen, die anscheinend eine Reise durch ihre eigene Geschichte angetreten hat und beweisen möchte, wie sehr sie sich in all den Jahren verändert und weiterentwickelt hat.
Nachdenklich wird man beim deutschsprachigen „Höllenfahrt der Selbsterkenntnis“, das sehr an Eisregen erinnert und irgendwo zwischen Wut, Melancholie und Brachialgewalt schwebt.
Absolut unerwartet und vielleicht gerade aus diesem Grund mein persönliches Highlight des Albums: „Adio (Acoustic Version)“. Bei einer bekannten Black-Metal-Band, die sich mit kompromisslosen Growls einen Namen gemacht hat, denkt man nicht an zarte, geradezu liebevolle Akustikversionen, die tragisch und mit einer absolut sanften Stimme vorgetragen werden. Der Song zeigt das Potential des Sängers und die Wandlungsfähigkeit der Band.
Ein gelungenes Album, das Lust macht auf mehr und im CD-Player rauf und runter gespielt werden kann. Agathodaimon sollte man nach dieser Vorlage wohl auch live nicht verpassen.
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4.0 von 5 Sternen Kein Phoenix, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Darkness (MP3-Download)
Sehr geile Scheibe, keine Frage! Fans sofort zugreifen! Klingt diesmal nach ein wenig Graveworm.
Jedoch kann das schier unendlich hohe Niveau von Phoenix nicht gehalten werden. Und ein wenig schielt man immer auf die Vorgängeralben...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück auf alte Wege?...., 1. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Darkness (Ltd.Digipak) (Audio CD)
....das konnten die Jungs definitiv umsetzen. Und sie haben ganz nebenbei sogar sich selbst noch etwas bewiesen: Es muss nicht 75 min. hochtechnisch in Szene gesetzt, der Versuch unternommen werden etwas zu vermitteln, das letztlich in seinen Ansätzen gut ist und doch durch zuviel Kopflastigkeit verschwimmt. So damals bei "Phoenix" der Fall.

Was ist bei "In Darkness" anders: Nun zuerst sind hier 45 min. Spielzeit völlig zureichend um alles zu sagen was dieses Album ausmacht. Was das ist? Lange ist es her das ich Agathodaimon so präzisiert und selbstbewusst erlebt habe. "In Darkness" bezieht sich auf genau das was die Jungs von Beginn an ausmachte: Melodischen Dark/Black Metal mit der gewissen, gut gesetzten Gothic-Note.

"In Darkness" ist ein hoch emotionales Album das ab dem rasenden Melo-Black Metal Opener "In Darkness (We Shall Be Reborn)" bis in die letzten klänge der Akustikversion von "Adio" vollens zu überzeugen weiß. Das Album strotzt nur so vor Eingängigkeit, Eigenständigkeit und Melancholie. Für letzteres sorgt auch der Fakt dass sich 75% der Platte im Mid- bis Downtempo-Sektor ansiedeln. Aber keine Sorge, auch der ein oder andere Wutausbruch, so zum Beispiel bei "Dusk Of An Infinite Shade" bleibt nicht aus. Also kurzum:

Wer Alben wie "Serpent's Embrace" oder "Chapter III" mochte, kann hier getrost zugreifen und sich auf ein intensives Hörerlebnis freuen. Für all jene die Agathodaimon bisher nicht kannten: Hier wird Melancholischer Dark/Black der gehobenen Klasse geboten. "In Darkness" ist daher auch als Einstieg in das Schaffen von Agathodaimon wärmstens zu Empfehlen. Zugriff!

"In Darkness"...ein Album das seine 5 Sterne mehr als verdient hat.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gutes WERK, 28. Juni 2013
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In Darkness (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Die Rheinland Pfälzer / Hessen von Agathodaimon haben vier Punkte die mir bei ihrem Namen direkt ins Gedächtnis springen:
1. mystische, blaue Artworks
2. viele Besetzungswechsel
3. viel Zeit zwischen den Alben
4. Die Musik ist ein Mix aus Gothic / Dark und Melodic Black Metal
Nun ist mit "In Darkness" das sechste Album erschienen, vier Jahre nach dem Vorgänger "Phoenix". Der sechste Longplayer begeistert direkt meine Ohren durch den druckvollen Kohlekeller Studios Sound! Oben genannten vier Punkte sind immer noch gültig, doch meine ich, dass "In Darkness" mehr "Melancholie" und Gothic Metal Vibes als sonst versprüht. Die Mischung aus derbem Gesang und klaren Passagen kommt immer noch spannend rüber, genauso wie z. B. ein musikalischer Wutausbruch bei "Dusk Of An Infinite Shade...".
Mit "Hoellenfahrt der Selbsterkenntis" ist auch ein gelungener deutscher Song an Bord, während das Lied "Adio" am Ende der CD als gut gemachte Akustiknummer gleich zweimal an Bord ist. Das wurde vermutlich gemacht, damit das Werk über die 45 Minuten Marke gelangt. Fairerweise muss ich aber anmerken, dass sich beide Versionen (ruppig und balladesk) doch sehr unterscheiden und jede für sich auch überzeugen kann!
"In Darkness" ist eine gute Scheibe, die Vorgänger fand ich jedoch einen Tick spritziger.
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In Darkness
In Darkness von Agathodaimon
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