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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lead me through Babylon,
so betitelte zumindest Steve Malins in seiner Biographie Black Celebration" dass Kapitel zur Entstehungsgeschichte dieses Albums. Drei Jahre zogen nach Violator" ins Land und DM kehrten nicht nur musikalisch verändert zurück. Aus Frontmann Dave Gahan war dass Abbild eines gefallenen Rockstars geworden, dass er noch Jahre vorher selbst gerne parodierte. Mit Bart,...
Veröffentlicht am 11. Januar 2010 von Exciter30

versus
8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Judas ...
Doku-Video:
Heftig! Was man hier erfährt grenzt an das Ende von DeMo. Und das nicht nur wegen des Heroin-Konsums von David Gahan. Das Übel scheint dieser Platte geradezu anzuhängen wie eine Klette. Band nach "Violator" ausgebrannt, kein Gemeinschaftsgefühl mehr vorhanden, zerstritten ... nicht einmal Flood, der "Violator" so genial mit A. Wilder...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2006 von BorgWars


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Album!, 21. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Songs of Faith and Devotion (Audio CD)
Ganze 3 Jahrevon(1990-1993)mußten vergehen,ehe nach Violator nun endlich das neue Studioalbum erschien.Ich weiß noch,das ich damals tagelang vor dem Chateau du Pape Studios in Hamburg rumhing,nachdem sich rumgesprochen hat,das Depeche dort an ihrem neuen Album arbeiteten und schon damals fiel dem geneigten Fan auf,das Dave doch irgendwie anders sei als noch 90,was sich nicht nur auf die nun wallende Rockermähne an Daves Kopf bezog aber egal,es geht ja hier um SOFAD!Und da kann man nur sagen:Der nächste Meilenstein!Es war(und ist)ein Album,was mich persönlich vom ersten bis zum letzten Track fasziniert!Es geht los mit der damaligen vorab Single I Feel You:Was für ein Hammer Song,natürlich waren viele damals enttäuscht,weil das Stück doch sehr Rocklastig ist aber dieser Song hat so viel Elan und Bombast,das es nur so kracht!Dann kommt Walking in my Shoes:Ein etwas ruhigerer Track(ebenfalls Single)der aber so verspielt ist,das man bei jedem durchhören was neues entdeckt!Übriegens geniale Lyrics!3.Condemnation(auch Single):Darf es etwas Gospel sein?Absolute Überraschung für mich damals aber trotzdem geil!Danach folgt das etwas flottere The Mercy in you,sehr schöner Song,mit verspieltem Rhythmus und verzerter Gitarre!Dann darf Martin bei Judas ran und es ist Zeit für Gänsehaut pur,was für eine Balade und was für ein Text,für mich auch heute noch eines seiner schönsten Stücke!Dann folgt die vierte(!)Single Auskopplung in your room mit ihrer düsteren Schönheit,die sich langsam zu einem echtem power Song hocharbeitet,sehr geil!Hiernach das geniale get right with me,das musikalisch wieder überrascht,gefolg von einem Mördersong:Rush,dieser Track ließ mich lange Zeit nicht los und kommt noch heute wie ein Orkan über mich,ein echter Kracher vor dem Herrn!Auf Rush folgt der nächste Vocal Beitrag von Martin,nämlich das mit einem kompletten Orchester eingespielte One Caress!Wer dann denkt es kommt nichts mehr der irrt gewaltig:Higher Love,der opener der Devotional Tour!Ein Song in klassischer DeMo Manier,der einen sofort in seinen Bann zieht!

Fazit:SOFAD ist für mich das White Album von Depeche Mode,nach dem schönen Violator so ein Album nachzulegen,da gehört ne Menge Mut dazu,klar waren damals viele Fans enttäuscht,denn so rockig wie hier klangen DeMo noch nie und nie wieder aber man merkt auch,das es sich hier um Musiker handelt,die sich nicht in Schubladen stecken lassen und ihr eigenes Ding durchziehen und sich vor allem weiterentwickeln!Ein erneutes Meisterwerk!

Leider stieg Alan nach diesem Album aus und hienterließ eine Lücke,die erst Zu PTA gefüllt werden konnte!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Depeche Mode`s Bestes Album, 9. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Songs of Faith and Devotion (Audio CD)
Eine wahre Kultband und ein wahres Kultalbum.
Songs of Faith and Devotion ist Hymnisch, Düster und ungewohnt Rockig. Ein Kritiker bezeichnete es einst liebevoll als "Heavy Plastic". Und ohne Zweifel: Einflüsse aus der härteren Musikrichtung sind nicht zu leugnen, ebenso finden sich aber echte Gospeleinflüsse auf dem Album. Interessant sind die Religiösen Metaphern, die Martin L. Gore nahezu ausnahmslos für die Songs dieses Albums einsetzte. Eigentlich dreht sich das Album aber um hemmungslose Liebe und Hingabe.
Absolute Highlights, wenn man denn nicht jeden Song als Meisterwerk bezeichnen möchte, sind sicherlich das unvergleichliche Higher Love, das mitreißende Rush, Mercy in You, der Gänsehaut-Song Judas und die brillante Albumversion von In your Room, welche die Single-Auskopplung deutlich übertrifft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, melancholisch, genial !!, 11. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Songs of Faith and Devotion (Audio CD)
Nach über drei harten Jahren des hoffen und bangen legten DM 1993 endlich ihr nächstes Album vor. Diese Wartezeit hat sich wirklich gelohnt kann man im Nachhinein nur sagen. Nicht nur äußerlich verändert zeigten DM ein ganz neues Gesicht. Sänger Dave Gahan mit langer Mähne und Vollbart und musikalisch mit verändertem Stil präsentierten DM uns 1993 das Album „Songs of Faith and Devotion", bei dem der Titel alleine ja schon kultverdächtig erscheint. Im Vergleich zum sehr elektronischen und Pop Musik beeinflussten Album „Violator" zeigten sich DM hier wieder mehr von Ihrer düserer und dunklen Seite. Schon die erste Single „I feel you" zeigte überdeutlich das die Band sich musikalisch weiter entwickelt hat. Wie von DM gewohnt ist auch SOFAD ein Album welches zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Der einzig abfallende Titel auf dem Album ist in meinen Augen die Singleauskopplung „Condemnation", ein Titel mit dem ich mich bis heute nicht so richtig anfreunden kann. In einem ansonsten durchweg genialen Album zählen für mich neben den Singles „I feel you", „Walking in my shoes" und „In your room" die Titel „Higher Love", „Rush" und auch „Mercy in you" zu den ansoluten Highlights. Wobei es schwer fällt sich bei solch durchweg starken Alben auf Lieblingstitel festzulegen. Jedenfalls kann man sagen das es DM mit diesem Album wieder einmal geschafft haben Ihren Siegeszug fortzusetzen. Wollen wir hoffen das wir noch einiges von den Jungs zu hören kriegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SOFAD - unusual but great though, 31. Juli 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Songs of Faith and Devotion (Audio CD)
When DM released their SOFAD in 1993, they had already come a long way. Everybody liked their electronic-styled music; but when this record was released, nearly everbody was shocked by the "new" sound: it was darker than usual, the lyrics were gloomier and deeper in meaning. One immediately realised that they had been going through a rather time as a band. But still, it's a great record which is quite harmoniuos and balanced - as far as the musical arrangements and lyrics are concerned. I can only recommend - to DM fans and to the occasional DM listener - buying this record as it is, despite the rather rocky style, a very sensitive album - so the best companion to a romantic and sensual evening with your beloved.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SONGS OF HIGHEST FIDELITY AND EMOTION, 4. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Songs of Faith and Devotion (Audio CD)
Als Kind der 70er und 80er Jahre fand ich schon damals an einigen Songs der Briten Gefallen. Zum DM-Fan(atiker?) avancierte ich jedoch erst nach dem Erwerb der Re-Issues von "Violator" und "Songs Of Faith And Devotion" als Collectors Edition (Hybrid-SACD + DVD) im Jahr 2006. Inzwischen war ich um einiges gealtert und meine wattstarke und oberbassbetonte Hifi-Anlage aus den 80ern sukzessive durch ein Stereo/Surround-High-End-System ersetzt worden (u.a. zwei extrem große Subwoofer mit 38cm-Monster-Bässen, die bis hinab auf 18 Hz voll präsent sind).

Was mich an den DM-Re-Issues, insbesondere auch an "Songs Of Faith And Devotion" fasziniert, sind ein dynamisch-bombastischer, transparenter und dabei phänomenal räumlicher Klang im SACD- und DVD-Stereomodus sowie interessante neue Klangwelten im SACD- und DVD-Surroundmodus ohne die bei anderen Produktionen oftmals störende Effektüberfrachtung. Zwar sind die Surround-Mixes auf der DVD dynamisch beschnitten, aber das kann ich zum Glück mit entsprechender Leistungszufuhr locker ausgleichen.

Als Stereo-Purist bevorzuge ich gleichwohl die SACD-Stereo-Wiedergabe. Toll, wie auf dem Re-Issue von "Songs Of Faith And Devotion" alle Tracks durch das Remastering und das hochauflösende SACD-Format an Soundqualität gewinnen. "One Caress" rührt mich mit all seiner spürbaren Melancholie und der überragenden Klangqualität zu Tränen. "In Your Room" schießt indes den Vogel ab: Transparent und zugleich grollend-düster mit einem Tiefstbass, der an Definition und Schwärze kaum zu übertreffen sein dürfte. Und noch nie kamen mir die Stimmen von Dave und Martin so eindringlich zu Gehör.

Besonders interessant ist abermals der auf der DVD enthaltene Kurzfilm über die Hintergründe der Album-Produktion. Hier wird Klartext gesprochen, nichts beschönigt und niemand beweihräuchert. Klasse!

Ich bin ein vielseitig orientierter Musikhörer und besitze bzw. kenne tausende Tonträger von zahlreichen Interpreten. Die Re-Issues aus der Collectors Edition von Depeche Mode gehören meines Erachtens zum Besten, was die Welt dem ambitionierten High-End-Hörer und Musikfan zu bieten hat. Herzlichen Dank und volles Kompliment an die vier Jungs aus Basildon (Martin, Dave, Vince und Andy) und Alan Wilder (nach "A Broken Frame" und vor "Ultra" prägte er den Sound der Band durch seine Professionalität und Experimentierfreudigkeit maßgeblich).
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Radikaler Musikwandel von Depeche Mode, 30. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Songs of Faith and Devotion (Audio CD)
Man kann es auf diesem Album eindeutig erkennen: "Depeche Mode" haben sich von der reinen "electronic - musik" getrennt. Man hört sofort, dass die Gruppe aber auch stets für positive Überraschungen sorgt. Dieses Album klingt düsterer als die Vorgängeralben. Nachdenkliche Songs wie "Higher Love" oder "Judas". Aber auch Rockfans kommen hier auf Ihre volle Kosten: Der schnelle Gitarrensong "I feel you" - ein Traum von Rockfans - Steigerung erfolgt vom Discohit: "Rush" - ungeheuerliches schnelles Tempo - der Song reisst einen mit. "Condemnation" - eine extrem hohe Leistung von Sänger Dave Gahan. So hoch zu singen, und die Stimme lange so zu halten, ist ein enorme Leistung. Bei den anderen Songs, ausser bei "I feel you" wirkt Gahans Stimme schwächer und kraftloser. Aber: gelungener Musikwandel zum "Rock", Gahans Aufstieg zum "Rockkönig" - Abwendung von der reinen "Synthesizer - Musik". Ein hervorragend gelungenes Experiment. 1 AAA !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Stilaenderung um 180 Grad, 8. April 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Songs of Faith and Devotion (Audio CD)
Wer noch die ersten Alben von Demo im Kopf hat und nach wie vor auf simple,und recht belanglose Popsongs steht,wird von diesem Album mehr als ueberrascht sein-erst wohl negativ,aber nach mehrmaligem durchhoeren kann sich niemand mehr der Magie und Kraft die von diesen Songs nicht zuletzt durch Gahans hingebungsvollen Gesang ausgeht(Condemnation)entziehen! Ein Muss fuer Fans als auch Neueinsteiger.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders, ernsthafter und doch so vertraut!, 2. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Songs of Faith and Devotion (Audio CD)
VORWORT:

SOFAD, erschienen 1993 lernte ich erst einige Jahre später kennen, als ich mich mehr und mehr für die Band interessierte. Die Leute, welche Depeche Mode bis heute mit Songs wie "Just Can't Get Enough", "Everything Counts" oder "People Are People" verbinden, werden wohl einen Kulturschock erleben, wenn sie dieses Album zum ersten Mal hören sollten. Auf dieser Platte konnte sich Alan Wilder, der zwischen 1982-1995 zur Band gehörte, zusammen mit (Violator-Produzent) Mark Ellis so richtig nach Herzenslust austoben. Die beiden drückten SOFAD einen soundtechnisch, beeindruckenden Stempel auf, der bis heute nachhallt und deutlich macht, wie sehr sich die Synthiepopper aus Basildon über die Jahre verändert hatten. Zugegeben, der reine Pop regierte eigentlich nur auf den ersten beiden Alben bevor sie ihren Stil mit den "Industrial-Werken" Construction Time Again und Some Great Reward änderten um schließlich ab Black Celebration mit überwiegend düsteren Elektrosounds ihre wahre Stärke erkannten...

SONGS OF FAITH AND DEVOTION:

Es kratzt, es heult, es rockt! Zumindest beim Opener "I Feel You", der bis heute nichts von seiner Größe verloren hat. Bombastisch produziert, wie die gesamte Platte über, erkennt man hier bereits, wie sehr sich der Sound vom eher zugänglichen Vorgänger, Violator unterscheidet. Es ist eine Mischung aus mehreren Musikgenres, die sich auf SOFAD tummeln und trotzdem perfekt ineinander verlaufen.

"Walking In My Shoes" knüpft nahtlos an die Brillanz des Eröffnungstracks an und punktet mit schwermütigen Klängen und E-Bow Gitarre.

"Condemnation" war wohl damals auch für die meisten DM-Fans eine Art Kulturschock, denn hier kommt richtiges Gospel-Feeling auf, und Dave Gahan singt sich in einen Rausch. Kaum zu glauben das eben jener Sänger der gleiche ist, der 13 Jahre zuvor als blasser Milchbubi mit eher bescheidenen Gesangsqualitäten ausgestattet war. Ein ergreifender Song mit viel Atmosphäre, obwohl er für mich dennoch den einzig wahren Fremdkörper auf der ansich geschlossenen Platte darstellt.

"Mercy In You" ist dann ein zeitgemäßes Stück Musik mit Trip Hop-Ansatz und aufregendem Soundgewand.

"Judas" kommt düsterer daher als je zuvor und - gerade das Outro steht bis heute für Alan Wilders große Leistung, diese Band auf völlig neue Wege gebracht zu haben, da er immer derjenige war, der sich am liebsten im Studio aufhielt und an den vielen Samples und Sounds gearbeitet hat, während der Rest der Band, zumindest im Produktionsjahr dieses Albums eher mit sich selbst beschäftigt war.

Bei "In Your Room" denke ich immer an zwei verschiedene Songs. Auf der einen Seite, die Remix-Version, die als Single erschien und eher "poppig" aufgebaut war. Auf der anderen Seite steht da eines der für mich besten DM-Stücke ever. Die Albumversion überzeugt von der ersten bis zu letzten Sekunde mit einem Schwermut und Dichte, das es mir bis heute die Schuhe auszieht. Kleiner Tipp: Am Besten so laut wie möglich genießen und die Augen schließen!

"Get Right With Me" scheint, zumindest unter den Fans zu polarisieren. Ich persönlich mag das Stück sehr gerne, da es einen aufregenden Rhytmus besitzt und abermals einen gewissen Gospeltouch aufweist.

"Rush" ist ein pulsierender Song mit - für diese Scheibe, ungewöhnlich viel Tempo und schrägem Style.

"One Caress" ist für mich eine der besten Gore-Balladen und berührt mich nach wie vor mit seinen schweren Streichern und der bittersüßen Stimmung.

Eine wahre Perle bildet "Higher Love" zum Abschluß und dieser Song war damals umgekehrt der Opener zur "Devotional-Tour", die mit 154 Konzerten die wohl zerbrechliste Phase der Band einleitete. Denn nach dieser Tour stieg Alan Wilder aus und Dave Gahan, der wohl bereits während der Tour nicht immer Drogenfrei auf der Bühne stand, stürzte sich in das schlimmste Drogengelage aller Zeiten, das ihm 1996 für zwei Minuten das Leben kostetet, ehe er wieder zu sich fand und bis heute als Charismatiker einen Großteil zum Erfolg dieser Band beiträgt.

FAZIT:

SOFAD ist nach wie vor keine leichte Kost für Ottonormal-Hörer, die eher auf Radiopop stehen. Ich finde, das man diesem brillanten Werk jedoch eine Chance geben sollte, da es mit mehrmaligem hören immer weiter wächst - was ich von der letzten Scheibe der Jungs (SOTU) leider ganz und garnicht behaupten kann - leider!
Violator ist zwar bis heute das Opus Magnum der Band und unangefochten an der Spitze meiner Lieblingsplatten der Jungs, doch SOFAD befindet sich in unmittelbarer Nähe, obwohl es, meiner Meinung nach, eines der wohl "kompliziertesten" Werke der Band darstellt. Auch Ultra oder Exciter haben ihren eigenen Charme, doch SOFAD ist für mich das letzte Album, das, ähnlich wie Violator einen durchgehend roten Faden und eine Qualität besitzt, die seitdem nicht mehr erreicht wurde.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschlagend!, 21. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Songs of Faith and Devotion (Audio CD)
Als ich dieses Album zum ersten mal hörte war ich erschlagen. Wie konnten sich DM so ändern dachte ich?! Und dabei auch noch so gut klingen? Normalerweise bin ich Gitarren sehr abgeneigt. Ich bin auch froh drum dass DM sich weitgehend wieder von ihnen verabschiedet haben. Aber auf diesem Album passen sie gut ins Konzept. Martin Lee Gore bezeichnet dieses Album heute als eines auf dem sie erfolglos versucht hätten Rocker zu sein. Das ist sicher richtig, macht die Scheibe aber nicht schlechter. Tracks wie "In your room", "Walking in my Shoes" oder "Mercy in you" sind echte Knaller, Ohrwürmer und eindringlich wie nur wenige Songs. Die Ballade mit Streichorchester "One Caress" ist fantastisch und mit Sicherheit eine der besten die Martin sich selbst auf den Leib geschrieben hat. Der einzige peinliche Ausrutscher dieses Albums ist meines Erachtens "Condemnation". Das ist zwar Daves Lieblingssong und er meint auch darauf erstmalig gut gesungen zu haben aber meine Meinung ist da anders. Das dürfte man (und die Livekonzerte haben es bewiesen) wohl weniger Gesang als Gebrüll nennen und darüber hinaus ist die Religionslastigkeit dieses Songs (der einfach gospelig klingt und dieses Thema ja auch innehat) unerträglich. Aber das Thema Religion ist ja das Konzept dieses Albums, und so skippe ich verzeihend über diesen Song hinweg. Am Ende ist man aber erschüttert von so viel Power. Das haben DM nie wieder gemacht. Ich bin darüber irgendwie erleichtert denn es hätte sehr schnell peinlich werden können. Trotzdem ist dieses Album mit Sicherheit eines der besten von DM. Und "In your room" ist einfach der beste Song auf Erden. Einfach göttlich - ganz im Sinne des religiösen Impetus.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sinnlich, 9. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Songs of faith and devotion (Audio CD)
Ich verbinde - wie sicherlich viele Fans der Band - mit dieser CD zwei völlig unterschiedliche Ressentiments. Erstens denke ich, gibt es kaum eine Platte, die sinnlicher geschrieben, eingespielt unf gesungen ist, aber auf der anderen Seite verbinde ich mit dieser CD auch die schlimmsten Zeiten im Leben des Sängers David Gahan, welche ihn selbiges beinah gekostet hätten. Obwohl Dave Gahan bei der Aufnahme dieser CD sicherlich stimmlich nicht gerade seine Höhepunkte erreicht, so paßt sie doch wieder zur Musik, die teilweise etwas "grungy" klingt. Wem jedenfalls keine kalten Schauer über den Rücken laufen, wenn Dave Gahan "I feel you" oder "In your room" singt... Martin Gore brilliert wieder durch seine Texte, wobei ich mich bei "Walking in my shoes" frage, ob er dieses Lied nicht für Dave Gahan geschrieben hat. Ungewöhnlich waren an dieser Platte die gospelartigen Einflüsse ("Condemnation"), aber auch die Gitarren ("Mercy in you"). Überhaupt klingt die ganze CD sehr amerikanisch und mehr rockig als experimentiell . Schade auch, daß dies die letzte Scheibe war, an der Alan Wilder mitgewirkt hat. Selbiger spielt bei einigen der Stücke live übrigens Schlagzeug (!). Die Lieder haben teilweise einen religiösen Charakter, ohne aber mystisch oder dunkel zu klingen. Viele fanden diese CD "ehrlich", aber ich weiß nicht, warum alles Rockige immer ehrlich klingen soll, denn für mich verleugnen Depeche Mode so ihre (elektronischen) Wurzeln. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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