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Kundenrezensionen

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am 29. März 2007
Eins der großartigsten Alben der Musikgeschichte und vielleicht das bedeutendste Werk von Depeche Mode (da "Black Celebration" alles ausmacht, was Depeche Mode darstellen) wird nach 20 Jahren neu aufgelegt und in einem neu abgemischten kraftvollen 5.1 Surround Sound (Dolby Digital und DTS) präsentiert ... man hört der Produktion ihr Alter nicht an, es ist ein Genuß für die Ohren. Als Bonus gibt es ein paar bekannte Live-Tracks aus dieser Zeit, die aber ebenfalls in Surround abgemischt wurden (zumindest das Publikum klingt räumlich verteilt).

Die Video-Doku offenbart auch dem Hardcore-Fan noch völlig neue Dinge und das gesamte Design wurde liebevoll gestaltet bzw. schließt direkt an der originalen Idee an. Für alle Sammler und Fans ein Muss!
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am 8. Februar 2016
5. Mai 1986, Rudi-Sedlmayer-Halle München. Mein erstes Depeche Mode Konzert war eine Offenbarung. Im Publikum Gleichgesinnte, schwarzgewandete Waver und Gruftis. Auf der Bühne Depeche Mode in trendigen Lederoutfits hämmern auf allerlei Rohre, Metallstangen, Synthesizer und Drummachines. Dave Gahan begeisterte mit seinen energetischen Tanzeinlagen.
BLACK CELEBRATION entstammt einer Zeit, in der die Popmusik ungeahnt aufblühte, wie man es seit den 60er Jahren nicht mehr erlebte, inklusive unzähligen Jugendsubkulturen. Eine unfassbar spannende Zeit, wie sie die heutige Jugend leider nicht mehr erleben darf mit all dem eintönigen und uniformen Klangbrei aus seelenlosen 08/15-Produktionsstätten.
BLACK CELEBRATION markiert auch gleichzeitig die düsterste Phase von Depeche Mode, die ihren Tribut an den vorherrschenden New Wave zollen und neben THE CURE, ANNE CLARK, OMD, SOFT CELL und NEW ORDER diese Phase der 80er Jahre entscheidend prägen.
Auf dem großartigen Album überraschen die Synthipopper mit innovativen Samples und rohen Sounds. Quasi als Gegenpol stehen die schönen, geradlinigen Melodien und natürlich Dave Gahan mit seiner prägnanten und ehrfurchtgebietenden Stimme. Die Grundstimmung ist düster und tragend, abgesehen von A QUESTION OF TIME folgen alle Titel eher einem moderaten Beat.
BLACK CELEBRATION ist demzufolge auch kein Party-Album, aber grandiose Titel wie STRIPPED oder BLACK CELEBRATION haben auch nach 30 Jahren nichts von ihrer Klasse verloren und immer noch so schön, dass einem die Tränen kommen, nicht nur der alten Zeiten wegen...
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am 5. April 2007
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Black Celebration ist eines der besten Alben überhaupt und meiner Meinung nach auch das Beste von Depeche Mode. Grandiose Stücke wie Stripped, A question of time, A question of lust und Black Celebration, die wie kaum andere Lieder pure Emotionen ausdrücken sind, wie ich finde, die Spitzen des Eisbergs, der sich da Depeche Mode nennt.

Der Klang ist grandios, alles klingt hervorragend, ich konnte keine Fehler entdecken - mit passender Soundanlage ist der Genuss wohl noch höher (als ich ihn haben konnte ;) ).

Die DVD ist eine informative Dreingabe, die auch den relativ hohen Preis von gut 22€ rechtfertigt; ein Preis, den ich für CDs ansonsten für viel zu hoch halte (wie es bei vielen der Fall ist). Doch hier spricht die Qualität Bände und lässt alle Zweifel beiseite fahren.

5*-Kaufempfehlung!
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am 22. April 2009
"Black Celebration" darf getrost als einen der großen Meilensteine von Depeche Mode angesehen werden. Viele Fans sehen dieses Werk noch heute als ihr Bestes an. So radikale Grooves wie bei "Fly on the windscreen", "Stripped" oder "A Question of time" gab in der elektronischen Musik vorher noch nie. In einer Zeit wo seichter, billiger Pop die Charts stürmten, kamen Depeche Mode mit einem so skurrilen Album zurück. Die Grundstimmung des Albums ist düster und traurig gehalten. Seltsamerweise wirken die Songs trotz aller Dunkelheit aufbauend, was die breite Masse allerdings erst sehr viel später begriff! Depeche Mode verströmten in ihren Songs zum ersten mal wirklich Herzblut! Auch Martin Gore singt auf diesem Werk öfters den je, dadurch kommt auch die zarte und traurige Seite des Albums sehr schön zum Ausdruck. "Black Celebration" wirkt immer noch zeitlos und klingt trotz des alters noch erstaunlich modern, da der Sound derart ausgeklügelt und nicht mehr zu toppen ist. Die vielen minimalistischen Balladen sind ein wahrer Ohrenschmaus und unterstreichen den traurigen Charakter dieses Meisterwerkes. Dieses Album besitzt eine dunkle, erotische Schönheit und gibt dem Hörer viel mentale Energie. Hier schafft es die Band sehr gekonnt eine Brücke zwischen coolen klängen und sehr gefühlvollen Harmonien und Wärme zu bauen. "Black Celebration" ist der "Soundtrack" der 80ger Jahre und wer die Alben anderer Künstler dieser Zeit kennt, weiß das Depeche Mode ihrer Zeit um Lichtjahre voraus war! Dieses Werk traf genau den Nerv der Zeit wie kein anderes Album. Es hatte einen enormen Einfluss auf die Musikszene! Dieser Sound wurde dann vom "Kommerz" ausgereizt und ausgebeutet. Folglich konnte auch Depeche Mode nichts wirklich neues mehr mit ihren folgenden Alben erschaffen und waren deshalb auch nicht mehr die schrägen Vögel von einst. Für Neueinsteiger ist es ein ideales Werk um sich mit der musikalischen Essenz der Band zu beschäftigen! Dave Gahans Stimme klingt hier sehr markant und hinterlässt neben Martin Gore einen sehr eindrucksvollen Gesang! Die Harmonie zwischen Dave und Martins Stimme war selten so stark ausgeprägt wie hier. Auf der Ebene des elektronischen Sounds hat die Band mit "Black Celebration" zweifellos ihren Zenit erreicht! Auch optisch befand sich die Band auf ihrem Höhepunkt. Die Band befand sich im besten Alter und konnten ihre Musik mit ihren Frisuren und ihren Lederklamotten perfekt unterstreichen. Besonders Martin mit seinem Lederrock, Lippenstift und Hut sorgte immer für Aufsehen.
"Black Celebration" ist ein sehr ausgefeiltes elektronisches Album voll großartiger Melodien und kleinen minimalistischen Meisterwerken. Diese traurige und düstere Stimmung ist absolut einzigartig und ist mit keinem anderen Werk zu vergleichen. "Black Celebration" ist ein sehr erotisierendes Album ohne Ausfälle.
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am 20. Juli 2003
wäre das richtige Wort, um dieses Geniestück zu beschreiben, kein Stück ist wie das andere und doch fügt sich alles zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Black Celebration ist das erste so genannte Konzeptalbum der Gruppe und ohne zu untertreiben als fantastisch und wegweisend zu bezeichnen. Stripped zum Beispiel in der neu eingespielten Version gegenüber der Singleversion ist auch heute noch immer hypnotisch fazinierend, wenn man sich im Vergleich dazu die 1986 in den Charts plazierte Musik anhört, können einem fast die Tränen kommen. So schön die Harmonie, die Melodie gräbt sich in die Erinnerung und doch ist da diese Prise Schrägheit, diese künstlerische Präsenz - ganz klar eines meiner Lieblingsalben dieser Gruppe!!
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am 2. Dezember 1999
Nach den Alben "Construction Time Again" und "Some Great Reward", die deutlich in Richtung der metallischen Kläge gingen, schlugen Depeche Mode mit "Black Celebration" wieder mehr die Richtung der atmosphärisch dichten Klänge ein. Die CD beginnt mit dem Stück "Black Celebration", das zu einem absoluten Klassiker von Depeche Mode wurde, obwohl es noch nicht einmal als Single veröffentlicht wurde. Auch Stücke wie "A Question of Time" und "Stripped" werden immer unvergessen bleiben. Leider sind auf diesem Album ein paar Ausrutscher dabei, die nicht ganz an die Qualität der anderen Stücke heranreichen, diese fallen allerdings nicht stark ins Gewicht. Mit diesem Album zementierten Depeche Mode ihren Anspruch als beste Synthie-Band und befreiten sich endgültig vom Image der Teenie-Gruppe. Ein absolutes Hörerlebnis! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. April 2007
Als Depeche Mode Fan der ersten Stunde kam ich nicht umhin mir auch diese Collectorsedition zu kaufen. Und wie die anderen Reissues ist auch die von einer hervorragenden Qualität.

Die Dokumentation auf der DVD hatte sogar für mich alten Hasen noch neue Infos und ehrlich gesagt, der 80er Look ist doch immer zum Schreien, im nach hinein.

Allerdings 1 Stern Abzug gab es für die Bonustracks.

Während die Livesongs noch in Stereo,DTS und DD 5.1 enthalten sind, wurden die anderen Tracks nur in Stereo mit auf die DVD gepresst.

Bei den anderen Reissues waren alle Songs im Surroundsound.

Schade, dass man da nicht konsequent blieb.

Ansonsten natürlich eines der Meilensteine in der Karriere dieser immer noch Ausnahmemusiker. Und die Songs ''Shake the Disease'' und ''It's called a Heart'' mal nicht nur auf einer Compilation.
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am 25. Juni 2013
Diese CD wollte ich haben, weil auf dem Original Bonustracks enthalten sind, unter anderem 'But not tonight' . Jedoch ist dies eine remastered Version, leider ohne das Bonusmaterial. Trotzdem kein schlechter Kauf, da die CD eine der Wenigen ist, die ich noch nicht besaß.
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am 27. November 2003
Depeche Mode haben sich in den 80ern kontinuierlich von Album zu Album gesteigert. Erster Höhepunkt Ihres Schaffens war Black Celebration 1986. Nachdem sich die Stimme von David auf den ersten Alben noch ziemlich unausgereift präsentiert, steigerte sich das Potential bis zu diesem Album enorm. In der Kombination mit Martin Gore, der einfach ein unheimliches Gespür hat tolle Songs zu schreiben, sind hier perfekte und zeitlose Stücke enstanden wie z.B. Black Celebration, Stripped, here is the House, but not tonight, A Question of Lust, A Question of Time, usw.
Es gibt kein Song auf diesem Album, der nicht gelungen ist, und ich halte Black Celebration zusammen mit Violator für das beste Depeche Mode Alben ever.
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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2009
Ja so klingt dieses Album; wenn's laaft, daunn laafts (wenn es läuft, dann läuft es eben) ist in Österreich so ein geflügelter Satz, der auf dieses Album durchaus zutrifft. Nach dem ersten großen Meisterwerk ,Reward' und dem ungeheuren Erfolg der dazugeh. singles ,People Are People' und ,Master & Servant' war Martin Gore's Selbstvertrauen offensichtlich so gestärkt, dass er es sich auf dem Nachfolger durchaus erlauben konnte sich noch ein wenig weiter hinauszulehnen. Sein songwriting war nun auf einem sehr hohen Level angekommen, es schien nahezu von selbst zu gehen, weswegen er sich auch mit Alan Wilder noch intensiver um Sound und Atmosphäre der songs kümmern konnte -genau das aber ist einer der leisen Kritikpunkte die man bei diesem Album anbringen kann. ,Celebration' stagniert kompositorisch auf sehr hohem Niveau, schafft aber dabei keine absoluten Ohrwürmer. Mit ,A Question Of Lust' und ,Stripped' ist man da am ehesten dran, und auch der Titel track hätte das Potential dazu, doch fehlt diesem fast symphonisch beginnenden song das letzte Quäntchen Eingängigkeit.

,Fly On The Windshield' hat eine großartige Bassline die aber irgendwie mit der Gesangsmelodie nicht so 100%ig harmonieren will. ,Sometimes' ist dann wieder so eine großartig gospelhafte Piano Ballade wie ,Somebody' - ein wenig zu kurz vielleicht - die wieder um Hintergrund samples und Vocal Echo ergänzt wird und so doch recht voll klingt.
,A Question Of Time' wäre ein prototypischer tanzbarer DM Hit (was er damals letztendlich auch wurde), aber auch diesem fehlt die entscheidende Hook zu einem ultimativen Klassiker.

Die klangliche Experimentierfreude und die ausgreiften Arrangements machen dieses Album aber trotzdem groß, wie der schon anfangs erwähnte bombastische Titelsong, das auf Vokal- samples aufgebaute ,It Doesn't Matter Two', oder das eigentlich soundmäßig schon fast Techno vorwegnehmende ,New Dress'. Dass die songs noch ein wenig besser hätten werden können, wurde Gore wahrscheinlich nach der VÖ bewusst, denn das Nachfolger Album hatte diese Schwäche nicht mehr...
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