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TOP 500 REZENSENTam 27. September 2013
... nimmt AB da. In den USA mit dem Debüt gut gestartet, fliegen sie in ihrer Heimat inzwischen fast schon etwas unter dem Radar, während sie in Europa dafür immer populärer werden. Andere Bands würden bei so einem Trend schnell ein paar Melodic Rock Songs einstreuen, versuchen in Soundtracks zu kommen oder in Werbespots. Nicht aber AB. Schon ihre ersten drei Alben hatten die Tendenz immer härter und immer düsterer zu werden, „Fortress“ setzt das kompromisslos fort. Von ihren Alternative / Grunge Wurzeln sind AB inzwischen Lichtjahre entfernt. Die Band hatte ja schon angekündigt, dass das neue Album anders wird. Zum Teil stimmt das auch, „Fortress“ ist hart und metallisch, melodisch und trotzdem mit zum Teil sehr komplexen Songwriting versehen. Progressive Elemente werden sehr gekonnt eingestreut. Andererseits aber bleibt genug klassischer AB Sound, um Fans nicht zu viel Veränderung zuzumuten.

CRY OF ACHILLES ist ein Opener, zu dem man sich erst einmal trauen muss. Er beginnt akustisch mit Flamenco(!) Gitarren, und entwickelt sich dann aber schnell in ein wahres Gitarrenunwetter, um dann im Chorus herrlich hymnisch zu werden.

ADDICTED TO PAIN war ja schon veröffentlicht. Der Song ist sehr gerade aus, voller Energie, ein schöner schneller Rocksong, der verdeutlicht wie weit sich AB inzwischen vom Sound ihrer Ursprungsband entfernt haben und der zeigt, was für ein guter Sänger Myles Kennedy ist. Ich schreibe das nur, falls es noch Fans gibt, die sich immer noch gegen diese Einsicht wehren ;-)

BLEED IT DRY halt den Adrenalinpegel auf Maximum, der Song wird ganz klar von den Riffs und Soli von Tremonti dominiert. Besonders die Solos im Mittelteil sind brilliant.

LOVER gibt dann zum ersten Mal etwas Luft zum Durchatmen. Sehr ruhig und sehr bluesig, in manchen Momenten auch etwas psychedelisch. Ein Ballade wie sie bis jetzt im Handbuch von Alter Bridge noch nicht vorkam.

THE UNINVITED lädt zum Referenzenraten ein. Eine hatte die Band ja schon vorab selber verraten, ein Gitarrenriff ist an Tool’s „Schism“ angelehnt. Was hier aber noch deutlicher durschimmert sind die seeligen Led Zeppelin, und zwar ‚No Quarter‘. Und dann gibt es natürlich bei der Gitarrenarbeit noch einen guten Schuss Metallica. Trotzdem ein spannender Song!

PEACE IS BROKEN hällt die beste Melodie des Album bereit, sehr melodisch und wie fürs Stadion gemacht.

CALM THE FIRE erweitert das musikalische Spektrum von Alter Bridge und ist vielleicht ein Fingerzeig, wohin die musikalische Entwicklung noch so gehen kann. Der Song ist sehr verspielt, ein wenig progrock-mäßig und erinnert – natürlich – sehr an Muse. Nur als Vorwarnung, wer bei Muse zurückzuckt könnte hier etwas negativ überrascht werden. Für mich ein absolutes Highlight, zeigt der Song doch, dass sich Alter Bridge nicht mit dem Statusquo zufrieden geben sondern noch Entwicklung zulassen. Der Song beginnt ruhig und endet in einem wahnsinnig guten Refrain.

WATERS RISING halt eine kleine Überraschung bereit, Tremonti greift zum Mikro, den Mut hatte er sich ja bereits durch sein Soloalbum geholt. Tremonti und Kennedy wechseln sind ab, was dem Song neben den tollen Riffs noch eine Extraportion Dynamik gibt.

FARTHER THAN THE SUN ist vielleicht einer der typischten Alter Bridge Songs, gesunde Härte, klarer Verse-Refrain-Aufbau. Erinnert ein wenig an ‚Rise today‘, nur eine Spur härter und aggressiver.

CRY A RIVER ist Metal pur, ähnlich wie ADDICTED TO PAIN.

ALL ENDS WELL ist „die“ Ballade des Album, falls es AB nochmals in die Charts schaffen sollten, dann mit diesem Song, der wie gemacht ist fürs Melodic Rock Radio. Im Gesamtkontext ist das allerdings einer der schwächeren Songs auf dem Album, weder musikalisch noch textlich sticht er hervor. „Nur“ ein guter Song, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

FORTRESS lässt dann den vorhergehenden Song schnell wieder vergessen. FORTRESS ist komplex und 8 Minuten lang werden alle musikalischen Register gezogen. Was hier an der Gitarre passiert, sollte sich jeder mal gönnen, der sich für dieses Instrument interessiert. An manchen Momentan fühle ich mich sehr positiv an Mastodon erinnert. Ähnlich wie CALM THE FIRE zeigt FORTRESS das enorme Potential, dass noch in Alter Bridge schlummert.

Fazit: ich bin ja oft zu schnell begeistert von einem Album, das ist mir oft schon selber aufgefallen. Trotzdem, ich denke hier das bis dato beste AB Album vor mir zu haben. Wo andere Bands über die Jahre softer werden, eher in die musikalische Mitte ziehen, geben AB mächtig Gas. Ihre Melodieverliebtheit bleibt (PEACE IS BROKEN, ALL ENDS WELL), auch „klassische“ harte AB Songs sind vertreten (FARTHER THAN THE SUN), auf der anderen Seite werden die Metalanteile deutlich höher (ADDICTED TO PAIN, CRY A RIVER) und es werden ganz neue progressive Elemente (FORTRESS, CALM THE FIRE) in den trotzdem stimmigen Gesamtsound eingeflochten. So darf es weiter gehen …

PS. Die ersten 16 Rezensionen alle mit 5 Sternen. Gut zu sehen, dann stehe ich doch nicht so alleine mit der sehr guten Einschätzung da stehe ;-)
1111 Kommentare| 60 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2013
Meine Vor-Rezensenten haben bereits alles geschrieben: AB haben sich mit "Fortress" selbst übertroffen!
Die Produktion ist ultimativ fett, die Songs sind ein gutes Stück härter und teilweise progressiver als auf allen Vorgängern, ohne ihre für AB so typische homogene Struktur zu verlieren.
Ich habe noch nie ein Album zuvor gehört, welches mich von Anfang an derart begeisterte, und welches nach dem mittlerweile zwanzigsten Durchlauf noch weiter "wächst".
Tremonti ist das aktuell wohl kreativste Riff-Monster des gesamten Rock-Universums.
Meine persönlichen Faves, sofern man dies hier überhaupt so sagen kann: "Bleed it dry": Maximal heavy, aggressiv und düster. "The uninvited": Knallhart, progressiv und abermals düster. "Waters rising": Unglaublich spannend und emotional, Kennedy & Tremonti ergänzen sich gesanglich perfekt! Dann ist da noch der würdige "Blackbird"-Nachfolger "Fortress".
...und alle anderen Songs selbstredend ebenso. Wenn überhaupt ein Song weniger heraus sticht, so ist es die dennoch starke Ballade "All ends well".
Gratulation und vielen Dank für mein persönliches Highlight 2013.

Nachtrag:
Wer hier auch nur einen Song vorwärts skipt, ist selbst daran schuld: Jedes Stück entwickelt eine schier unerträgliche Spannung. Die einzelnen Tracks sind gespickt mit unendlich vielen Details, welche sich immer wieder bis zum Song-Ende brutal ins musikalische Hirn einbrennen!
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am 29. September 2013
Ich hatte fast ein bisschen Angst vor der neuen CD! Ich liebe AB III, habe sie über 2 Jahre hoch und runter gehört und erst später angefangen, mich in Blackbird und das Debutalbum reinzuhören. Mittlerweile liebe ich sie alle. Aber ich war echt nervös, ob meine Erwartungen zu hoch wären, wenn das neue Album kommt.
Es kam.
Ich hörte in jedes Lied rein und dachte "S*** - das ist aber fieses Heavy-Metal!" Obwohl ich "Addicted to Pain" vom ersten Ton an suuuper klasse fand.
Dann habe ich die CD ins Auto gepackt und auf einer langen Fahrt, alleine und sehr, sehr laut gehört. Alle Lieder von A bis Z durchgehört. Und da war es klar:
Das ist kein Schalalie. Das ist nix zum hören und mitgrölen. Das sind epische Kunstwerke. Hinter jeder Note kommt eine ungeahnte Wendung. Die Refrains sind nicht absehbar - aber so, so, gut!

Je öfter ich das Album höre, desto weniger kann ich mich für ein Lieblingsstück entscheiden! Alle sind unglaublich. Und zu jedem Lied gehören die melodiösen Töne genau so dazu, wie die harten Riffs. Der Bassist hat mal ordentlich was zu tun bekommen, auf der Scheibe!

Fazit: Super!
Ich liebe Alter Bridge und freue mich mächtig auf das Konzert :-)))
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am 2. November 2013
Als relativ neuer Fan (höre sie erst seit einem Jahr - leider!) habe ich mich jedoch direkt in die Musik dieser Band reinfühlen können. Ihre großen Balladen (Before Tomorrow Comes, Watch Over You) und ihre harten, jedoch weiterhin melodischen Songs ( Come To Life, Metalingus) und DAS Lied Blackbird können jeden, der selbst Musiker ist einfach nur begeistern (Eine der wenigen Bands, die nicht nur Powerchord an Powerchord mit billigen Harmonien reiht).
Was die neue Scheibe anbelangt ist natürlich die dazugewonnene Härte anzumerken, genau wie härtere Abmischung für einen raueren Sound im Allgemeinen. Dass dies einigen Fans (besonders den weiblichen) missfallen kann ist kein Wunder, jedoch zu sagen, dass das nicht mehr Alter Bridge sei ist mMn komplett übertrieben, da man sich die alten Klassiker ja weiterhin anhören kann und wenn man Lust auf härteres hat einfach Fortress einlegt ;)

Ich finde es einfach faszinierend wie AB sich immer weiterentwickeln und entgegen der Mehrheit der Bands (Volbeat, Rise Against, Linkin Park etc.) nicht softer, sondern härter werden und das machen, worauf sie Lust haben und ihre Musik auch live ausleben (Noch keine Band gesehen, die Live solchen Spaß hat und die Songs fühlt)

Absolute Anspieltipps meinerseits wären "Fortress", "The Uninvited", "Waters Rising" und "Cry Of Achilles".
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am 1. April 2016
Da legen uns Mark Tremonti, Scott Phillips, Brian Marshall & Sänger Myles Kennedy, aka ALTER BRIDGE ihr Meisterstück vor & es gibt doch tatsächlich Leute, die daran etwas zu bemängeln finden ! Zugegeben, auf den vorigen Alben befanden sich auch "zeitlose Perlen" wie z.B. "Brand New Start", welche ebenfalls zu meinen "All Time Fave's" gehören...
Geschmäcker & Schweinebraten sind unterschiedlich, aber was (wirklich) gut ist, sollte seine verdienten Lorbeeren ernten ! Um (wirklich) Gutes zu erkennen, muss man sich allerdings ernsthaft mit dem "Objekt der Kritik" auseinandersetzen, was aber zumeist negativ beurteilende gar nicht tun... Wenn nun jemand meint, "Fortress" wär' zu hart & hier gäb's zu wenig Mitsing-Möglichkeiten, dessen Meinung ich nicht teile, dann soll derjenige eben seine Jon Bovi-Sammlung nach solchen durchforsten, was ich persönlich ablehne. Da hör' ich mir (u.a.) lieber John Mayer's Live-Album "Where the light is" an, dort finde ich einiges mehr an "Tiefgang"... Und denjenigen, denen's nicht hart genug ist, empfehle ich (u.a.) Slayer's "Seasons in the Abyss"-Album, das ich selber immer wieder gerne höre !
Zum Album Fortress selbst : Mark Tremonti hat es seit "Creed"-Zeiten nicht mehr nötig, etwas zu beweisen, tut's aber trotzdem immer wieder auf's Neue. Auf Fortress gibt's mehrere Hommagen an alle möglichen Großmeister des Genres ! Dazu "strickt" Meister Tremonti überall seine eigenen "Laufmaschen" hinein & seine hochbegabte Mitstreiterschaft hilft ihm tatkräftig dabei. Ich hab's bis zur Veröffentlichung dieser "Kritik" auf gut 50 "Fortress"-Komplett-Durchläufe gebracht & trau mir deshalb eine "fundierte Kritik" zu. > Dieses ALTER BRIDGE-Album ist das Seriöseste, Vielseitigste, Abwechslungsreichste, aber auch das Verstrickteste & wahrscheinlich Anspruchvollste & erfordert deshalb auch die (weitgehend ungeteilte) Aufmerksamkeit des Zuhörers. Wer's nicht tut, wird auch nicht mit der Erkenntnis belohnt, dass von diesem Album die meisten Titel den "Test of Time" überstehen werden.
Das Album weist zwar keine wirklichen Schwachstellen auf & richtig (unangenehm) aufdringliche, schnell-lebige, Airplay-/Mainstream-Schwachstrom-Songs sind (gottlob) auch nicht auf "Fortress". Klarerweise drängen sich aber auch auf diesem Album einige (absolute) Favoriten auf. Meine wären :
"Bleed it dry"
"Addicted to Pain"
"Lover"
"Peace Is Broken"
"Calm The Fire"
sowie meine persönliche "Königs-Nummer"
"Waters Rising"
Und wenn ich mir die anderen "Kritiken" so ansehe, steh ich mit meinem "persönlichen Geschmack" nicht ganz alleine da...
Den Jon Bovi-Freunden sei noch mitgegeben : > Ich sing' auch gern bei den anderen "Fortress"-Titeln mit ! Und zwar laut, falsch & mit Begeisterung... ;-)
Den Brüdern & Schwestern der Rock-Familie sei noch mitgegeben : Hört endlich damit auf, Hass zu verbreiten ! > Wir Metaller & Hardrock-Fans sollten DAS Vorbild für musikalische Vielfältigkeit sein ! > Siehe : Heavy Metal, Hardrock, Prog Rock, Power Metal, Crossover, Industrial & wie sie sonst noch alle heißen mögen...
Also : "Horns up" & ein schönes Leben noch !...
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am 27. September 2013
...würde ich vergeben, wenn es möglich wäre. Für jeden Song einen.
Die Lieder sind in sicher sehr abwechslungsreich, Tempi Wechsel, von hart nach softer und wieder härter. Insgesamt sind die Lieder in Summe einen Ticken härter als bei den Vorgängerversionen, knüpft damit fast an die Härte von Tremontis "All I Was" an, aber es ist und bleibt Alter Bridge. Sie sind sich treu geblieben und haben sich dennoch weiterentwickelt. Als alter AB Fan bin ich total begeistert und freue mich schon aufs Konzert :-)
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am 8. Oktober 2013
...der Trend zeigt eindeutig aufwärts. Nachdem das Vorgängeralbum "AB III" zwar ordentlich, aber keine wirkliche Offenbarung für mich war, legen Alter Bridge mit "Fortress" wieder ein saustarkes Album hin. Es gibt viel zu entdecken, so z.B. Anleihen von Maidens "Wasted Years" beim "Song Cry a River", eine megastarke Ballade "Lover", die sich vor keiner Vorgängerballade der Band verstecken muß und einen richtig gut singenden Mark Tremonti bei Waters Rising. Ich habe das Album jetzt mehrfach über Kopfhörer genossen und viele Songs gewinnen beim mehrmaligen Hören hinzu - gute Beispiele sind hier "Bleed it Dry" und "The Uninvited", die mir zunächst nicht so zusagten. Es gibt klare Parallelitäten in Sachen Durchzug und Härte zu Tremontis Soloalbum, das man damit eigentlich als Brückenwerk zwischen "AB III" und "Fortress" bezeichnen kann. Wenn ich doch so viel gutes über "Fortress" schreibe, warum dann keine 5 Sterne? Nun, für mich bleibt "Blackbird" das Referenzwerk der Band - es gefällt mir einfach noch eine Spur besser. Zumal im Vergleich der beiden Titelsongs der ältere für mich deutlich die Nase vorne hat. Ich freue mich auf das Konzert Anfang November und bin sicher, dass die neuen Songs live sehr gut funktionieren werden.
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am 9. Oktober 2013
Fette Riffs, wuchtig, grandiose Rythmusarbeit, klasse Gesang - Alter Bridge sind wieder da, und liefern das totale Brett. Melodiös und hart, mit gerade der richtigen Portion Technik, tolle Songs. Mark Tremonti ist ein super Lead-Gitarrist, seine Genialität steckt aber in seinen kreativen Riffs und der Rythmusarbeit - kompromissloser Groove ohne Ende.

Das Album wird auch nach mehreren Durchläufen nicht langweillig und fängt dann erst an sich immer mehr zu entwickeln.
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am 27. September 2013
Endlich! Alter Bridge lanciert mit „Fortress“ das nächste Studioalbum. Wo geht die Reise hin? Versucht man sich in gesteigertem Airplay und wandelt auf späten Spuren von Creed oder wird die bisherige Reise fortgesetzt? Bereits seit ihrem ersten Album 2004 haben die „ex Creedler“ den Vergleich in keinster Weiser nötig und brachten erfreulich immer weniger ähnlich geartete Kompositionen in den letzten Alben. Tremonti und Co sind clever genug, hier und da Ankläge zu liefern, um natürlich auch die Anhängerschaft des „Überquartetts“ zu befriedigen.

Alter Bridge III lieferte mir bereits mehr als einmal ein Indiz daß Lieder wie Kompositionen mehr und mehr komplexer werden, stets präsent bei dem Vorwerk AB III ist eine düstere Grundnote des Albums. Nun jedoch direkt zum aktuellen Werk:

„Fortress“ startet fulminant mit einem über 6 Minuten langen Opener „Cry of Achilles“. Wow, was für ein Druck an den Gitarrenriffs. Myles Kennedy drückt sofort den eigenen Stempel in Sachen Gesangsfarbe auf. Das Lied mußte ich mehrmals hören. Ich frage mich: Wo sind die Grenzen zwischen Hard Rock / Metall / Progressive Metall etc.

Wenn es ein Lied auf der Scheibe gibt, was vielleicht einen Hauch Richtung Creed oder dem Willen einer Chartplatzierung gehorcht ist es „Addicted to Pain“. Mehrmalig abgehört ist dann dieses Lied für eine „Singleauskopplung“ für Massentauglichkeit dann doch nicht geeignet. Gelingt der Charterfolg hat sich Alter Bridge defintiv nicht am Einheitsgeschmack orientiert und dies ist ganz wunderbar. Alter Bridge fährt hoffentlich den verdienten Erfolg ein und dies wollen wir dem Quartett gönnen.

Tat bereits die zweite Rhytmusgitarre, gespielt von Sänger Kennedy Alter Bridge (besonders live) richtig gut zeigt nun auch Tremonti mehr Gesangsambitionen, bei „Water Rising“ singt er die Haupstimme. Für mich ein klares Zeichen, daß Alter Bridge als Bandgefüge immer kompakter werden und zusammenwachsen.

Bei all' dem Gewicht der Achse Tremonti / Kennedy: Schlag“werker“ Scott Phillips und Tiefsaiter Brian Marshall musizieren seit fast 2 Dekaden mit Tremonti. Hier sitzt jedes Break, Marshall sieht sich als „Fundamentalist“ der lieber rhytmussicher seine Bassgewitter liefert als durch technische ausgefeilte Soli wie ein Steve Harris von Iron Maiden glänzt.

Für die Gitarrenfraktion ist es zu langatmig die Highlights des Albums Stück für Stück durchzugehen. Es sind schlicht und einfach zu viele. Grandiose Läufe, komplexe Tempowechsel und ein extrem ausgeprägtes kompositorisches Verständnis sind die Pfunde des Mark Tremonti die für mich die Steigerung von „Ausnahmegitarrist“ zu „Ausnahmemusiker“ rechtfertigen.

Das beiliegende Booklet liefert sämtliche Lyrics des Albums, einige düstere und stimmungvolle Fotos sind auch dabei.

„Fortress“ wird sich mit dem aktuellen Werk von Dream Theather in Sachen Chartplatzierung den einen oder anderen Tanz liefern. Ohne die Anhänger von DT (ich bin selber einer) zu verstimmen: Die aktuelle Scheibe von DT hat durchgängig hohes Niveau, mit „Fortress“ haben wir eine wirkliche Meßlatte und eine weitere Steigerung von Alter Bridge. Ich freue mich auf die Tour
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am 27. September 2013
Nachdem man bei Band wie Dream Theater sich erst reinhören muß und immer wieder zittert wie die CD (Tracks oder Abmischung) wird ist bei Alter Bridge eines klar:

SIE LIEFERN AB!! UND ZWAR RICHTIG!!

Endlich mal wieder einen CD bei der man schon nach dem ersten Hören sagen kann das sie einfach der Hammer ist!

Top Abmischung und klasse Songs!!

Weiterwentwicklung ja, aber bitte so!! Alter Bridge bleibt sich treu!!
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