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57 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine ungewöhnliche Entwicklung
... nimmt AB da. In den USA mit dem Debüt gut gestartet, fliegen sie in ihrer Heimat inzwischen fast schon etwas unter dem Radar, während sie in Europa dafür immer populärer werden. Andere Bands würden bei so einem Trend schnell ein paar Melodic Rock Songs einstreuen, versuchen in Soundtracks zu kommen oder in Werbespots. Nicht aber AB. Schon ihre...
Vor 10 Monaten von ROTT veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Weiss noch nicht...
Ich gebe hier nur eine vorsichtige Bewertung ab, ich muss mich erst noch richtig reinhören. Kann aber sagen, dass die Musik gut ist, eigentlich auch nach meinem Geschmack, aber bis jetzt habe ich zu diesem Silberling noch keinen richtigen "Zugang" gefunden... Es gibt kein Stück, welches mich auf Anhieb vom Hocker reisst, aber... schaun mer mal ;-)
Vor 19 Tagen von Heiko Dietrich veröffentlicht


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57 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine ungewöhnliche Entwicklung, 27. September 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fortress (MP3-Download)
... nimmt AB da. In den USA mit dem Debüt gut gestartet, fliegen sie in ihrer Heimat inzwischen fast schon etwas unter dem Radar, während sie in Europa dafür immer populärer werden. Andere Bands würden bei so einem Trend schnell ein paar Melodic Rock Songs einstreuen, versuchen in Soundtracks zu kommen oder in Werbespots. Nicht aber AB. Schon ihre ersten drei Alben hatten die Tendenz immer härter und immer düsterer zu werden, „Fortress“ setzt das kompromisslos fort. Von ihren Alternative / Grunge Wurzeln sind AB inzwischen Lichtjahre entfernt. Die Band hatte ja schon angekündigt, dass das neue Album anders wird. Zum Teil stimmt das auch, „Fortress“ ist hart und metallisch, melodisch und trotzdem mit zum Teil sehr komplexen Songwriting versehen. Progressive Elemente werden sehr gekonnt eingestreut. Andererseits aber bleibt genug klassischer AB Sound, um Fans nicht zu viel Veränderung zuzumuten.

CRY OF ACHILLES ist ein Opener, zu dem man sich erst einmal trauen muss. Er beginnt akustisch mit Flamenco(!) Gitarren, und entwickelt sich dann aber schnell in ein wahres Gitarrenunwetter, um dann im Chorus herrlich hymnisch zu werden.

ADDICTED TO PAIN war ja schon veröffentlicht. Der Song ist sehr gerade aus, voller Energie, ein schöner schneller Rocksong, der verdeutlicht wie weit sich AB inzwischen vom Sound ihrer Ursprungsband entfernt haben und der zeigt, was für ein guter Sänger Myles Kennedy ist. Ich schreibe das nur, falls es noch Fans gibt, die sich immer noch gegen diese Einsicht wehren ;-)

BLEED IT DRY halt den Adrenalinpegel auf Maximum, der Song wird ganz klar von den Riffs und Soli von Tremonti dominiert. Besonders die Solos im Mittelteil sind brilliant.

LOVER gibt dann zum ersten Mal etwas Luft zum Durchatmen. Sehr ruhig und sehr bluesig, in manchen Momenten auch etwas psychedelisch. Ein Ballade wie sie bis jetzt im Handbuch von Alter Bridge noch nicht vorkam.

THE UNINVITED lädt zum Referenzenraten ein. Eine hatte die Band ja schon vorab selber verraten, ein Gitarrenriff ist an Tool’s „Schism“ angelehnt. Was hier aber noch deutlicher durschimmert sind die seeligen Led Zeppelin, und zwar ‚No Quarter‘. Und dann gibt es natürlich bei der Gitarrenarbeit noch einen guten Schuss Metallica. Trotzdem ein spannender Song!

PEACE IS BROKEN hällt die beste Melodie des Album bereit, sehr melodisch und wie fürs Stadion gemacht.

CALM THE FIRE erweitert das musikalische Spektrum von Alter Bridge und ist vielleicht ein Fingerzeig, wohin die musikalische Entwicklung noch so gehen kann. Der Song ist sehr verspielt, ein wenig progrock-mäßig und erinnert – natürlich – sehr an Muse. Nur als Vorwarnung, wer bei Muse zurückzuckt könnte hier etwas negativ überrascht werden. Für mich ein absolutes Highlight, zeigt der Song doch, dass sich Alter Bridge nicht mit dem Statusquo zufrieden geben sondern noch Entwicklung zulassen. Der Song beginnt ruhig und endet in einem wahnsinnig guten Refrain.

WATERS RISING halt eine kleine Überraschung bereit, Tremonti greift zum Mikro, den Mut hatte er sich ja bereits durch sein Soloalbum geholt. Tremonti und Kennedy wechseln sind ab, was dem Song neben den tollen Riffs noch eine Extraportion Dynamik gibt.

FARTHER THAN THE SUN ist vielleicht einer der typischten Alter Bridge Songs, gesunde Härte, klarer Verse-Refrain-Aufbau. Erinnert ein wenig an ‚Rise today‘, nur eine Spur härter und aggressiver.

CRY A RIVER ist Metal pur, ähnlich wie ADDICTED TO PAIN.

ALL ENDS WELL ist „die“ Ballade des Album, falls es AB nochmals in die Charts schaffen sollten, dann mit diesem Song, der wie gemacht ist fürs Melodic Rock Radio. Im Gesamtkontext ist das allerdings einer der schwächeren Songs auf dem Album, weder musikalisch noch textlich sticht er hervor. „Nur“ ein guter Song, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

FORTRESS lässt dann den vorhergehenden Song schnell wieder vergessen. FORTRESS ist komplex und 8 Minuten lang werden alle musikalischen Register gezogen. Was hier an der Gitarre passiert, sollte sich jeder mal gönnen, der sich für dieses Instrument interessiert. An manchen Momentan fühle ich mich sehr positiv an Mastodon erinnert. Ähnlich wie CALM THE FIRE zeigt FORTRESS das enorme Potential, dass noch in Alter Bridge schlummert.

Fazit: ich bin ja oft zu schnell begeistert von einem Album, das ist mir oft schon selber aufgefallen. Trotzdem, ich denke hier das bis dato beste AB Album vor mir zu haben. Wo andere Bands über die Jahre softer werden, eher in die musikalische Mitte ziehen, geben AB mächtig Gas. Ihre Melodieverliebtheit bleibt (PEACE IS BROKEN, ALL ENDS WELL), auch „klassische“ harte AB Songs sind vertreten (FARTHER THAN THE SUN), auf der anderen Seite werden die Metalanteile deutlich höher (ADDICTED TO PAIN, CRY A RIVER) und es werden ganz neue progressive Elemente (FORTRESS, CALM THE FIRE) in den trotzdem stimmigen Gesamtsound eingeflochten. So darf es weiter gehen …

PS. Die ersten 16 Rezensionen alle mit 5 Sternen. Gut zu sehen, dann stehe ich doch nicht so alleine mit der sehr guten Einschätzung da stehe ;-)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album of the year, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
Meine Vor-Rezensenten haben bereits alles geschrieben: AB haben sich mit "Fortress" selbst übertroffen!
Die Produktion ist ultimativ fett, die Songs sind ein gutes Stück härter und teilweise progressiver als auf allen Vorgängern, ohne ihre für AB so typische homogene Struktur zu verlieren.
Ich habe noch nie ein Album zuvor gehört, welches mich von Anfang an derart begeisterte, und welches nach dem mittlerweile zwanzigsten Durchlauf noch weiter "wächst".
Tremonti ist das aktuell wohl kreativste Riff-Monster des gesamten Rock-Universums.
Meine persönlichen Faves, sofern man dies hier überhaupt so sagen kann: "Bleed it dry": Maximal heavy, aggressiv und düster. "The uninvited": Knallhart, progressiv und abermals düster. "Waters rising": Unglaublich spannend und emotional, Kennedy & Tremonti ergänzen sich gesanglich perfekt! Dann ist da noch der würdige "Blackbird"-Nachfolger "Fortress".
...und alle anderen Songs selbstredend ebenso. Wenn überhaupt ein Song weniger heraus sticht, so ist es die dennoch starke Ballade "All ends well".
Gratulation und vielen Dank für mein persönliches Highlight 2013.

Nachtrag:
Wer hier auch nur einen Song vorwärts skipt, ist selbst daran schuld: Jedes Stück entwickelt eine schier unerträgliche Spannung. Die einzelnen Tracks sind gespickt mit unendlich vielen Details, welche sich immer wieder bis zum Song-Ende brutal ins musikalische Hirn einbrennen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nix zum mal eben reinhören - das muss man genießen!, 29. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
Ich hatte fast ein bisschen Angst vor der neuen CD! Ich liebe AB III, habe sie über 2 Jahre hoch und runter gehört und erst später angefangen, mich in Blackbird und das Debutalbum reinzuhören. Mittlerweile liebe ich sie alle. Aber ich war echt nervös, ob meine Erwartungen zu hoch wären, wenn das neue Album kommt.
Es kam.
Ich hörte in jedes Lied rein und dachte "S*** - das ist aber fieses Heavy-Metal!" Obwohl ich "Addicted to Pain" vom ersten Ton an suuuper klasse fand.
Dann habe ich die CD ins Auto gepackt und auf einer langen Fahrt, alleine und sehr, sehr laut gehört. Alle Lieder von A bis Z durchgehört. Und da war es klar:
Das ist kein Schalalie. Das ist nix zum hören und mitgrölen. Das sind epische Kunstwerke. Hinter jeder Note kommt eine ungeahnte Wendung. Die Refrains sind nicht absehbar - aber so, so, gut!

Je öfter ich das Album höre, desto weniger kann ich mich für ein Lieblingsstück entscheiden! Alle sind unglaublich. Und zu jedem Lied gehören die melodiösen Töne genau so dazu, wie die harten Riffs. Der Bassist hat mal ordentlich was zu tun bekommen, auf der Scheibe!

Fazit: Super!
Ich liebe Alter Bridge und freue mich mächtig auf das Konzert :-)))
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie können es immer noch, 9. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
Fette Riffs, wuchtig, grandiose Rythmusarbeit, klasse Gesang - Alter Bridge sind wieder da, und liefern das totale Brett. Melodiös und hart, mit gerade der richtigen Portion Technik, tolle Songs. Mark Tremonti ist ein super Lead-Gitarrist, seine Genialität steckt aber in seinen kreativen Riffs und der Rythmusarbeit - kompromissloser Groove ohne Ende.

Das Album wird auch nach mehreren Durchläufen nicht langweillig und fängt dann erst an sich immer mehr zu entwickeln.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 12 Sterne, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
...würde ich vergeben, wenn es möglich wäre. Für jeden Song einen.
Die Lieder sind in sicher sehr abwechslungsreich, Tempi Wechsel, von hart nach softer und wieder härter. Insgesamt sind die Lieder in Summe einen Ticken härter als bei den Vorgängerversionen, knüpft damit fast an die Härte von Tremontis "All I Was" an, aber es ist und bleibt Alter Bridge. Sie sind sich treu geblieben und haben sich dennoch weiterentwickelt. Als alter AB Fan bin ich total begeistert und freue mich schon aufs Konzert :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach eine geile Scheibe!, 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
Als relativ neuer Fan (höre sie erst seit einem Jahr - leider!) habe ich mich jedoch direkt in die Musik dieser Band reinfühlen können. Ihre großen Balladen (Before Tomorrow Comes, Watch Over You) und ihre harten, jedoch weiterhin melodischen Songs ( Come To Life, Metalingus) und DAS Lied Blackbird können jeden, der selbst Musiker ist einfach nur begeistern (Eine der wenigen Bands, die nicht nur Powerchord an Powerchord mit billigen Harmonien reiht).
Was die neue Scheibe anbelangt ist natürlich die dazugewonnene Härte anzumerken, genau wie härtere Abmischung für einen raueren Sound im Allgemeinen. Dass dies einigen Fans (besonders den weiblichen) missfallen kann ist kein Wunder, jedoch zu sagen, dass das nicht mehr Alter Bridge sei ist mMn komplett übertrieben, da man sich die alten Klassiker ja weiterhin anhören kann und wenn man Lust auf härteres hat einfach Fortress einlegt ;)

Ich finde es einfach faszinierend wie AB sich immer weiterentwickeln und entgegen der Mehrheit der Bands (Volbeat, Rise Against, Linkin Park etc.) nicht softer, sondern härter werden und das machen, worauf sie Lust haben und ihre Musik auch live ausleben (Noch keine Band gesehen, die Live solchen Spaß hat und die Songs fühlt)

Absolute Anspieltipps meinerseits wären "Fortress", "The Uninvited", "Waters Rising" und "Cry Of Achilles".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alter Schwede!, 1. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
Was soll man zur Entwicklung der anfangs als Zweitband von Creed denunzierten Band rund um Mark Tremonti und Myles Kennedy noch viel sagen? Vom internationalen Geheimtipp haben sie sich mit den vorherigen 3 Alben durch konstant gute Qualität immer weiter in der modernen Rockszene hochgespielt und dieser Trend erreicht für mich mit der neuen Platte "Fortress" den bisherigen, qualitativen Höhepunkt. Schon die erste Singleauskopplung "Addicted To Pain" hat mich echt beeindruckt und die hohe Erwartungshaltung wurde auch vom Rest des Albums für mich mehr als erfüllt.

Was schon beim ersten Durchlauf recht schnell auffällt: die Härte hat eindeutig zugenommen bzw. einen höheren Anteil als auf den drei Vorgängern. Die Verspieltheit und genialen Riffs von Tremonti sorgen aufs Neue für den ein oder anderen WOW-Effekt, die Songs sind wirklich extrem gut komponiert und arrangiert - sprich: das Album klingt sehr reif und ausgearbeitet. Die charismatischen und von Stimmumfang nur so strotzenden Vocals von Kennedy suchen in der modernen Szene sowieso vergeblich nach würdigen Vergleichswerten. Gepaart mit den Gesangsharmonien von Tremonti ergibt sich der mittlerweile schon sehr ans Herz geschlossene, einzigartige Alter Bridge - Sound, der sich in den zahlreichen Ohrwurm-verdächtigen Refrains (z.B.: Cry A River, All Ends Well, Addicted To Pain...) als bemerkenswerte Konstante durchzieht.

Ich verzichte bewusst darauf, die Songs einzeln bzw. nur einzelne Songs zu bewerten und mit anderen zu vergleichen, weil die gesamte Platte für mich ein in sich stimmiges Werk ist, das man sich auf jeden Fall in einem Durchgang anhören sollte. Speziell dann nämlich wird einem die wirklich hohe Qualität und Einzigartigkeit bewusst, die heutzutage wirklich Seinesgleichen sucht und das Herz eines Rock-Fans wahrlich höher schlagen lässt. Füpr Musiker bietet das Album einige Leckerbissen, angefangen von den gewohnt außergewöhnlichen Harmoniewechsel und dem virtuosen Gitarrenzweigespann Tremonti/Kennedy.

Fazit: Wer die ersten drei Alben stark gefunden hat, wird für "Fortress" nichts anderes empfinden. Im Gegenteil: an komponisatorischer Vielfalt, Härte und musikalischer Reife übertrifft es für mich die Vorgänger noch einmal um ein schönes Stück. Bereits die erste Single "Addicted To Pain" gibt einen netten Vorgeschmack, was man für die restlichen Songs erwarten kann, daher kann ich jedem empfehlen, sich die Scheibe schon im Vorhinein anzuhören. Respekt an die Band, eine äußerst gelungene LP, die bereits jetzt die Vorfreude auf das nächste Album und (wie in meinem Fall) das kommende Live-Konzert in der Nähe erweckt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein großartiges Album auf dem richtigen Weg!, 15. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
Ich bin langjähriger Creed- und Alter Bridge- Fan. Ich besitze alle Alben dieser Band.
Dieses hier ist etwas besonderes:

Es schafft als erstes Album die echte Verschmelzung der Wurzeln mit den neuen Einflüssen, welche vor allem Myles Kennedy mit in die Band gebracht hat.

War One Day Remains (mein pers. Favorit) noch sehr "Creedlastig", ließ man bei Blackbird songweise ein Mischung aus altem (z.B. Before Tomorrow Comes, Watch over you) und neuem (z.B. Blackbird) abwechseln. ABIII war dann ein Album, welches überwiegend einen neuen Stil vermitteln sollte, was meiner Meinung nach nicht gelang und ein relativ langweiliges Album nach dem Motto "nichts halbes nichts ganzes" darstellte. Für mich ein Tiefpunkt.

Ergo bin ich etwas pessimistisch an "Fortress" ran gegangen.
Jedoch wurde ich sehr positiv überrascht. Man bekommt das Gefühl, die Band schafft es zum ersten Mal, ihre Wurzeln mit der aktuellen Entwicklung INNERHALB der Songs zu einem großen Ganzen zu vermischen!

Das Ergebnis ist großartig! Ich kann nur jedem empfehlen sich auf diese Klangreise einzulassen!
4 Sterne nur, weil ich der Meinung bin, dass das Debüt-Album einfach bisher nicht zu toppen ist!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exorbitant brilliant !!, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fortress (MP3-Download)
Mich begleitet diese Band schon seit ihrem Debütalbum. One Day Remains hat mich sofort umgehauen, Blackbird ist ein Meisterwerk, ABIII überzeugt dann auch die restlichen Zweifler am Potiental dieser Band.

Fortress ist in der Tat anders, wurde von Myles Kennedy und Co. aber auch so angekündigt.
Nach der Veröffentlichung der Single "Addicted to Pain" im Internet 3 Wochen vor Album Release war ich allerdings etwas enttäuscht, der druckvolle, aber langweilige 2/4 Takt Dampfhammer Sound erinnerte mehr an eine Mutt Lange Produktion.

Umsomehr wuchs die Erwartung an den heutigen Tag (der nebenbei bemerkt ewig weit weg zu sein schien).
Gleich heute morgen habe ich es mir als mp3 Version heruntergeladen, und ich bin immer noch geflasht.

Myles Kennedy überzeugt wieder mit ausdrucksstarken gesanglichen Höchstleistungen. Die musikalischen Fähigkeiten von Mark Tremonti müssen gar nicht erst erwähnt, der Mann ist der Hammer.

"Addicted to Pain" überzeugt mich zwar immer noch nicht, dafür aber vollständig der Rest des Albums. Als Fan von Mark Tremontis Soloprojekt "All I Was" sticht natürlich für mich der Song "Waters Rising" heraus, bei dem auch er seinen gesanglichen Teil zu diesem Album beiträgt. Und der kann sich hören lassen !

Das Stück "Fortress" mit 7:34 min schließt an das Meisterwerk "Blackbird" an.
Das ganze Album ist irgendwie anders, aber dennoch bleibt Alter Bridge seinem Stil treu.

Meisterwerk !! Kaufempfehlung ? UNBEDINGT !
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisherige Krönung; Rockhöhepunkt 2013!, 3. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
Grandios. Soweit das vorweggenommene Fazit.

Aber der Reihe nach:
Alter Bridge sind, das dürfte allgemein anerkannt sein, eine Gemeinschaft von hervorragenden Musikern. Gerade Mark Tremonti und Myles Kennedy stechen hervor: ersterer ist als Gründer und Gitarrist der Rockformation "Creed" zu Bekanntheit gelangt und hat erst kürzlich ein Soloalbum eingespielt, das ihn als absoluten Ausnahmegitarristen auszeichnet; Letzterer war doch tatsächlich als Ersatz für Robert Plant von "Led Zeppelin" im Gespräch(!), hat sich jedoch genug Meriten als Sänger und Gitarrist von "Mayfield Four" und zuletzt als Hauptkollaborateur von Slash bei dessen letztem Meisterwerk "Apokalyptic Love" verdient.

Die ersten drei Alben von Alter Bridge waren durchwegs sehr gut bis hervorragend: konnte das erste ("One Day Remains") noch eher als Grunge oder Progressive Rock bezeichnet werden, so wurde spätestens mit dem Nachfolger "Blackbird" die Rockwelt auf den Kopf gestellt: wie die durchgehenden Höchstbewertungen zeigen, liegt hier eines der besten Rockalben der letzten Jahre vor. Auch der Nachfolger "AB III" hielt Niveau, auch wenn er nicht die absolut entrückte Ausnahmestellung des Vorgängers erreichen sollte.

Die geneigte Musikwelt hatte vorliegendem Album entgegen gezittert: sollte das Niveau der Vorgänger jemals wieder erreicht werden können? Würden sich Alter Bridge - nach nach dem weltweiten Erfolgssturm von Kennedy mit Slash und den Sideprojekten der anderen Mitglieder - überhaupt wieder zusammen finden, um das Wagnis "Nachfolgealbum" gemeinsam anzugehen?

Die Antwort: Ja. In jedem Sinne.
Die Herren haben es doch tatsächlich geschafft, an die Vorgängerwerke anzuschließen. Ja, noch viel mehr: Sie bereichern nicht nur das eigene, sondern insgesamt das Rock- Universum um ein Meisterwerk, das wieder einmal als Album des Jahres, wenn nicht der letzten Jahre gelten darf:
* von der technischen Meisterschaft her natürlich nicht negativ verändert, eher im Gegenteil: Drums und Bass sind noch wesentlich tighter, "härter" als jemals zuvor; besonders herausragend etwa die Sololäufe in "Cry Of Achilles", "Fortress" und "Addicted To Pain". Tremonti hat seinem Können nun neben dem Blues auch das unsagbare Feeling hinzugefügt (und spielt in einer eigenen Liga, siehe seine Soloarbeit in "Bleed it dry"). Über allem thront Kennedy: die Stimme, besser denn je - trotz der jahrelangen Auslastung abwechselnder Studioaufnahmen und Stadiontours, und daher gegen alle Erwartung -, spielerisch tänzelnd zwischen sensibelster Kopfstimme a la Jeff Buckley ("Calm The Fire" - lupenreines Mayfield Four-Feeling!, "Lover"!!) und düsterem, desillusioniertem Vorwärts-Stapfen im Stile eines Chris Cornell ("Fortress" in den Versen, "All Ends Well"), was einige Songs auszeichnet -, präsenter als je zuvor und voller Power. Gut getan hat ihm sicher die Zusammenarbeit mit Slash: druckvoller klingt nun seine Stimme - anders wäre ja etwa "Halo" gar nicht möglich gewesen -, ausdauernder (man denke an "One Last Thrill" des Slashers), organisch-voller. Beispiel: "Addicted to Pain" - diese Power hatte Kennedy vor 2, 3 Jahren noch nicht!
* etwas, das sich bereits in "Blackbird" angekündigt hatte und im Nachfolger konsequent fortgeführt, erreicht nun sein Reifestadium: Tremonti und Kennedy ergänzen sich mit fast schlafwandlerischer Sicherheit, geradezu notgedrungen, perfekt an der Leadgitarre. Geneigter Leser, bitte führe dir "Cry of Achilles" und "Fortress", zu Gemüte: Ersterer Song besticht durch unglaublich kreativ-sprühende Soli von Tremonti, angefochten nur von einem absolut alles in den Schatten stellenden, höchstens an David Gilmour gemahnenden, seelenvollen, hypersensiblen Part von Kennedy. Mit Worten kaum zu fassen, bitte anhören! Letzterer enthält überhaupt Passagen im Mittelteil, die zum Größten der Gitarrenmusik gehören, die mir bekannt ist. Die Band prügelt sich durch eine regelrechte "Iron Maiden"-Apokalypse, in die sich Tremonti nur widerborstig einordnet (und gitarristisch dagegen rebelliert), während - als Kontrapunkt - Kennedy den abgeklärten, in sich selbst ruhenden Blueser gibt, der Aufregung nicht nötig hat - und der PRS Töne entlockt, die man noch nie hören durfte (für die Profis: etwa einen schrägen "Double-Stop", den nicht einmal Slash hinbekommen dürfte). Besonders stark auch von diesem: der erste Solopart von "Farther Than The Sun": ein ewiges Bending, rasend schnell angeschlagen - und das ist nur der erste Ton!
* Eine deutliche positive Weiterentwicklung konstatiere ich, was die Kompositionen selbst betrifft. Ich möchte nun nicht jeden Song beschreiben, da dieser für sich eine Perle ist (und wohl von jedem Hörer anders aufgenommen werden wird); einige stechen jedoch hervor:
so sicher "Fortess", der letzte Song des Albums, der in seiner Struktur an "Blackbird" erinnert und auch sicher das Niveau des genannten Ausnahmetitels erreicht. Wie immer, siegt auch hier die Hoffnung zuletzt.
"Peace Is Broken" ist ein kaltschäuziges, bösartiges Miststück Musik, dessen Mainriff doch tatsächlich an die "Gesangslinien" eines Snoop Dogg (ernsthaft!) denken lässt. "The Uninvited" beginnt wie "No Quarter" der Godfahthers von Led Zeppelin und steigert sich eine unglaubliche Chorusmelodie.
"Calm The Fire": ein episches Meisterwerk! Dieses lässt gleich eingangs an große Momente der Msuikgeschichte denken, klingt doch das akustische, auf Hall getrimmte Gitarrenintro scharf nach Led Zeppelin (in der "III"-Ära). Myles Kennedy beschwört alte selige Mayfield-Four-Zeiten, ehe sich die Band zu einem Sixx:AM-Epos emporschwingt; einzelne Gesangspassagen in den Versen wiederum lassen an Axl Rose zu Bestzeiten ("UYI") denken. Tremonti schließlich zitiert schließlich sogar AC/DC: der Gitarrenlick von "Thunderstruck" des entfesselten Angus Young wird hier ganz beiläufig, selbstredend dargeboten, so voller unmenschlicher Überfülle ist dieser Titel!
Über allem aber steht, unanfechtbar wie ein Marmormonolith bearbeitet von Michelangelo, der Einstieg in das neue Universum: "Cry of Achilles". Der beste Bandsong seit "Slip in the Void", möglicherweise der beste jemals. Tremonti hält diesen für seine persönliche Nummer zwei nach "Blackbird". Völlig zu Recht. Beginnt die Sache mit einer dynamischen Flamencogitarre im Stile von Slash, schraubt sich die Chose zu einer harten Barriere gegen die kaltherzige, stürmische Welt da draußen empor, wird wieder ruhiger, signalisiert ihr Einverständnis mit der unergründlichen Existenz, nur um schließlich in einem verzweifelten Chorus zu kulminierten. Getragen von geradezu aberwitzigen Beats duellieren sich die Gitarren, so dass man auf die endgültige Auflösung in Ekstase hofft. Diese wird jedoch nicht gewährt; zwar versöhnlich, allerdings doch endgültig wird man am Ende auf den Boden der Realität zurückgeholt.
Man sieht, ich stehe noch völlig unter dem Eindruck dieses Titels. Dieser spukt mir seit Tagen im Kopf herum. Ich werde wohl zum Ergebnis kommen müssen, dass hier für mich einer der mein Leben bestimmenden Songs vorliegt.
* und, nicht zu vergessen: die Lyrics! "Lover", sanfter Song - mörderischer Text; "Calm The Fire" - ein Plädoyer gegen rassistischen Stumpfsinn; "Cry Of Achilles" - die Grandezza in der Agonie; "Bleed It Dry" - die (ab)sterbende Welt, während die Menschheit zusieht (und das Tempo anzieht), und und und... Reif, Mannen, reif - Danke!

Fazit: großartiges Album. Härter als alles bisher von "Alter Bridge" Gewohnte, aber auch erwachsener, organischer, rebellischer, besser in jeder Hinsicht.

Höchstpunkte. Anhören!
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Fortress von Alter Bridge (Audio CD - 2013)
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