Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen34
4,6 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. August 2013
Keine Frage, der Wechsel zu einem Major bedeutet für jeden Künstler eine Zäsur - aber diesen haben die vier Gesangsakrobaten mit Bravour vollzogen. In jedem der 14 Songs von WSM sind die einmaligen Maybebop-Trademarks zu spüren - mal amüsant, mal melancholisch, stets kompositorisch ausgefeilt. Über die außerordentlichen stimmlichen Fähigkeiten, brauchen wir hier nicht zu sprechen, diese sind den Fans der Jungs sowieso seit Jahren bekannt.

Meiner Meinung nach hat WSM sogar das Zeug, sich noch einem viel größeren Publikum zu öffnen - und zwar ganz besonders wegen eines Songs: "Was ist mit der Liebe"! Klar, das ist alles andere als ein typischer Maybebop-Song - aber er hat definitiv Hitpotential und würde, wäre er als Single ausgekoppelt, ganz sicher von vielen Radiostationen gespielt.

Warner sollte sich ein Beispiel an Klaus Voormann (richtig, der "5. Beatle") nehmen. Dieser hatte mal den Mut, als Produzent einer Rockband einen völlig untypischen Song als Single auszukoppeln weil er dessen Hitpotential erkannt hat - die Folge waren millionenfache Plattenverkäufe und die Spitze der Charts in vielen Ländern.

Ich würde es machen...!
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2013
Ich bin ehrlich beeindruckt. Konnte das neue Album heute früh bereits im Auto hören, kannte aber natürlich schon einiges aus dem Konzert.

Jedes einzelne Lied macht einfach richtig Spaß. Auch klanglich super-professionel produziert, ist dieses Album ein absoluter Genuss für Geist und Ohren. Ich kann gar keine einzelnen Lieder heraus heben, da ich dann auch wieder andere herausheben müsste und weiteren wieder nicht gerecht würde. Ein praktisch perfekter Mix aus Witz, Gefühl und Drive. Es ist von allem etwas dabei.

Die Texte sind durchweg genial, auch wenn ich mir (bei einigen wenigen Liedern) noch einen etwas spielerischeren Umgang mit den Wörtern wünschen würde... aber wie gesagt, nur vereinzelt und bei einigen wenigen Liedern. Eigentlich kann (und man will auch) alle Lieder immer wieder hören um neue Spitzen, neue Wortspiele, neue Details herauszuhören bzw. sich über diese immer wieder zu freuen. Dieses Album gehört auf jeden Fall zu den besten, die Maybebop je produziert hat. Und es sind "Dinger" dabei, die wirklich kaum noch zu toppen sind. Um nur mal als Beispiel den Erlkönig oder "Nimm mich mit" zu nennen. Diese Stücke haben schon im Konzert einen unglaublichen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen und diesen auf dem Album nur noch untermauert.

Ich bin verwundert, dass ich erst die 2. Rezension schreibe. Man könnte den Eindruck haben, Maybebop sei immer noch ein Geheimtipp... aber m.E. hat sich dieses Quartet (nicht zuletzt mit diesem Album) auf den (deutschen) Acapella-Olymp hochgearbeitet, geschrieben und gesungen. Es gibt wohl nur eine oder zwei Acapelle-Gruppen (nagut, eigentlich nur eine, sorry, Aggro ;-) ), die Maybebop das Wasser reichen können. Wobei diese aber auch über 25% mehr Manpower verfügt ;-)

Ich kann wirklich nur sagen: KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN... das KANN man gar nicht bereuen. Das ist einfach nur absolute Spitzenklasse.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. August 2013
Man liebt MAYBEBOP voll und ganz oder man respektiert, was diese Jungs auf die Bühne und stimmlich ins Mikrofon bringen. Punkt. Wer nur einen Ansatz von musikalischem Sachverstand in sich verspürt, wird schnell einsehen, dass es zu diesen zwei Auffassungen keine Alternative gibt. Was MAYBEBOP seit Jahren ausschließlich mit ihren Stimmen auf die Beine stellen, bewegt sich jenseits aller Schubladen und abseits dessen, was das A-capella- und Boygroup-Singsang-Genre bisher (und überhaupt?) hervorgebracht hat. Kein Vergleich! Mit Ihrem neusten Album „Weniger sind mehr“ ist MAYBEBOP mehr denn je ein Kunststück gelungen: Gesangtechnisch auf höchstem Niveau, textlich eingängig, humorvoll und tiefgründig zugleich, kompositorisch und im Arrangement ausgefeilt bis in die letzte Note. Ein solches Album auf die Beine zu stellen, bei dem zugleich Mainstream und Ohrwurm auf ihre Kosten kommen und das gleich mehrere chartverdächtige Titel liefert, verdient auch sachlich betrachtet das Prädikat „Besonders wertvoll“. 5 Sterne für „Weniger sind mehr“ von MAYBEBOP. Keine Frage. Und wer ein eingefleischter Fan der vier Jungs ist, packt einfach noch 5 Sterne obendrauf.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. August 2013
Maybebop bei einer großen Plattenfirma? Nach »Superheld« und der EMI-Erfahrung mit seinen negativen musikalischen Erscheinungen nun vielleicht erneut? Alle Angst war unbegründet, es wird längst nicht so viel verbogen wie man den Teufel vielleicht an die Wand gemalt hat. Das neue Album wird zuallererst einmal kräftig (und ungewohnt) beworben, viele TV-Spots künden von »Weniger sind mehr« und das Video zur Single unterstreicht die Botschaft, »Im Moment ist alles richtig«. Die beste A-cappella-Band Deutschlands kann diesen Popularitätsschub vielleicht auch gebrauchen, bislang mehrt sich der Ruhm von Olli, Jan, Lukas und Sebastian nur über begeisterte Mundpropaganda von unzähligen ausverkauften Konzerten und vielen wichtigen Musikpreisen. Es muss noch eine Schippe draufgelegt werden, deswegen jetzt der Sprung mit Warner Music. Sollte klappen – bitte aber trotzdem in diesem Zuge nicht abheben… Umfassend gesagt: es wird ein solides, gutes Album abgeliefert, dass nur wenige Faux-pas eines eventuell bei der Musikfarbe mitmischenden Plattenmultis bietet. Die Kritik der Songs im Einzelnen:

01. Im Moment ist alles richtig
Die Metamorphose dieses Songs ist erstaunlich: aus dem verschwurbelten kopflastigen Text eines bekannten Poeten ist mit der Umdichtung ein perfekter Start ins Album gelungen, ein Ohrwurm erster Güte. Das aktuell laufende Musikvideo dazu unterstreicht das Gute-Laune-Gefühl der Band. Mit etwas Glück wird dieser Titel auch häufig im Radio laufen, eine gute Wahl für eine (eventuelle?) Single. Diese Botschaft kommt an, denn mit diesem Titel ist auch bei Maybebop alles richtig. Ein perfekter Song, der genau so auf die Bühne gezaubert wird. Meine Wertung: 5 von 5.

02. Alles in den Genen
Ein Blick ins Booklet und man sieht, dass dieser Text nicht vom Mastermind Oliver Gies stammen kann. Man hört es irgendwie heraus – der Text holpert etwas ungelenk vor sich hin wie ein Trabant auf Kopfsteinpflaster (oder wie Maybebops goldene Himbeere »Wenn der Urlaub kommt«). Es geht ums Dicksein und den inneren Schweinehund, dabei wirkt der Song etwas bemüht. Mäßig witzig, aber doch geschickt im Maybebop-Stil verpackt. Ob er den Sprung in die Konzertliste schafft, wage ich zu bezweifeln. 2 von 5.

03. Kleiner grauer Falter
Hier allerdings merkt der Hörer wieder sofort eine Gies’sche Komposition. Die arme Motte, die immer zum Licht fliegt, ist Hauptthema eines leichtfüßigen Walzers zum Herzerwärmen. Auch dieser Titel hat Ohrwurmqualitäten und lädt zum Mitsummen ein, besonders im Mittelteil – Maybebop at its best. 5 von 5.

04. Ideal
Wiederum eine »Fremdkomposition« über eine Beziehungskiste, leichtfüßig arrangiert und mit süßen, kleinen Sprachgimmicks von Olli garniert(»Kling Klang«). Schon wieder wird das Körpergewicht kurz thematisiert… Beschwingt und recht gut, plätschert aber trotzdem etwas vor sich hin. 3 von 5.

05. Esst mehr Insekten
Dieser Titel soll angeblich bei den Konzerten nicht gut laufen, ist aber meiner Meinung nach eine typische und hervorragende Maybebop-Nummer. Ein sperriges Thema wird auf die Bühne gebracht, lange bevor es von den Medien aufgegriffen wird. Der Verzehr von Krabbeltieren ist sicher nicht jedermanns Geschmack (höhö), wird aber durch einen cleveren Text perfekt in Szene gesetzt. Der Clap zum Schluss wertet neu den Titel auf. Richtig gut, eine lustige Gies-Nummer mit vertrackten Superreimen, auch auf den Konzerten immer noch ein Knaller im Programm »Weniger sind mehr«, selbst wenn es die Jungs anders sehen mögen. 5 von 5.

06. Nimm mich mit
Noch ein Knaller – für mich dauerte es etwas, bis ich mit dieser Nummer warm wurde. Andere hat der Song im Sturm erorbert. Jan liefert hier bei den Konzerten einen denkwürdig starken Gesangspart ab, singt sich die Adern am Kopf dick und seinen Beziehungsschmerz ins Mikro. Das Gute daran: die elektronisch anmutenden Effekte sind alle a cappella und werden exakt so von Maybebop auf der Bühne wiedergegeben. Ein starkes Stück. 5 von 5.

07. In zehn Jahren
Achtung: böser Ohrwurm. Man denkt, der Song wäre leicht überstanden und dann summt man den Refrain tagelang vor sich hin. Dass alles in zehn Jahren besser wird, bleibt zu hoffen. Viele Fans singen zum Schluss mit: Maybebop lud zu einem offenen Studiotag ein und begleiten Jan zu seinem Lied. Einmal gelaufen, wird man dieses Gute-Laune-Ding nicht mehr los. Böser Ohrwurm. 5 von 5.

08. Beim nächsten Mal
Noch so eine tolle Bühnennummer. Lukas singt sich den Frust über das Übergangenwerden vom Leibe, wiederum mit starkem gag-haltigen Text von Olli. Hier darf er sympathisch rumpöbeln und holt zum Rundumschlag aus… beim nächsten Mal. Die Fans helfen mit lautstarkem »Lass es raus, lass es raus« nach. Super Nummer. 5 von 5.

09. Was ist mit der Liebe?
Jetzt kommt doch ein typischer Plattenfirma-Ausrutscher… Bislang ist ja noch alles gut gegangen, aber jetzt macht Maybebop auf Coldplay. Ein Blick ins Booklet besagt, dass es erstaunlicherweise drei Autoren bedurfte, einen derartig flachen, nichtssagenden Song zustande zu bekommen. Ein Text zum Nebenbei-Bügeln, man verpasst nichts, und ein Songkonstrukt, das jeder anderen Gruppe passen würde, nur nicht Maybebop. Aufgepasst: das IST NICHT Maybebop, und ich hoffe inständig, dass Warner nicht meint, dass dies Maybebop werden könnte. Ein Song für den »Musikexpress« auf dem Schützenfest, kann man auch mit zwei Promille mitgrölen, ohowhoohoho, ohowhoohoho… »Steignseein, kommsenäher, die nächste Fahrt geht rückwarts« und dazu dieses flache Konstrukt dröhnend aus den Rummelboxen. Schlimm. »Wenn der Urlaub kommt«, Inhaber der goldenen Himbeere im Maybebop-Katalog, reicht selbige weiter und wird endlich erlöst. Ein böser Fehlgriff, bitte nie und nimmer wiederholen – dieser Titel ist für das Renommée von Maybebop fast schon rufschädigend. 0 von 5.

10. Liebesbrief
Direkt auf diese Zitrone kommt wiederum ein Meisterwerk. Sebastian singt eine Ballade über seine verflossene Liebe, die sich in einem Liebesbrief manifestierte. Man meint, der gute Geist von Franz Schubert hätte Oliver Gies beim Schreiben über die Schulter geschaut und dieses Kleinod mitgeschaffen. Herzerweichend gesungen und zum Heulen schön. 6 von 5.

11. Fahrgefühl
Wiederum eine Nummer, die den typischen Bühnenhumor von Maybebop wiedergibt. Olli und Jan streiten sich jazzig musikalisch über das Cabrio-Fahren und legen abermals eine humorige Gute-Laune-Nummer hin. Sehr beschwingt und direkt zum Mitsingen. 5 von 5.

12. Erlkönig
Spätestens seit Bachs »Air«, dass Tausende Konzertbesucher ergriffen hat und ein Paradebeispiel für die musikalische Qualität des Quartetts ist, ist klar, dass klassische Stücke eine willkommene Abwechslung im Programm sind. Hier bekommt jeder seine Rolle: Olli ist der Erzähler, Sebastian der reitende Vater, Lukas der Erlkönig (auf der Bühne immer besonders grimmig) und Jan als Sohn, der hier wiederum äußerst stark und eindringlich singt. Treibend und perfekt. 5 von 5.

13. So bin ich ohne dich
Die vierte Komposition aus anderer Feder macht sich dann überraschend gut. Beschwingt und süß wird ein kleines Liebeslied gesungen, was wäre, wenn der oder die Liebste nicht da ist. Ein wenig wird textlich bei Reinhard Meys »Von Klarsichthüllen…« abgeguckt, aber das macht nichts. Dieser Titel darf auch gerne neu ins Bühnenprogramm rutschen. 4 von 5.

14. Weniger sind mehr
Der Titeltrack steht kurioserweise am Ende der CD, passt aber hier ganz gut hin. Das Tempo wurde etwas verlangsamt und macht den Song weniger beschwingt als es live der Fall ist. Trotzdem ist das ein guter Abschluss, der Song wird wieder mit einigen neuen Effekten und Gimmicks unterstützt. Und schon ist das neue Album vorbei. 4 von 5.

Bis auf den einen, wirklich eklatanten Ausrutscher (der Maybebop offenbar massenkompatibel machen soll) und einigen weniger starken Titeln ist kein großer Qualitätsverfall nach dem Wechsel zu einem Majorlabel zu verzeichnen. Auch die Produktion hält sich erstaunlich zurück – Lukas Teske hat nach den etwas überzüchteten letzten CDs »Wie neu« und »German verboten« zwar modern gemischt, aber hier und da wieder einen Gang herausgenommen. Das macht sich wohltuend bemerkbar. Es bestünde sonst die Gefahr, dass neue Hörer enttäuscht wären, wenn vier Stimmen im Konzert multigelayerte Stimmen nicht reproduziert bekommen würden. Gut zwei Drittel der Titel zeigen aber Maybebop so, wie sie sich auch auf der Bühne präsentieren (können). Der Rest sind weniger harmlose Stücke, meistens wohl der Auswahl der Plattenfirma zuzuschreiben.

Die CD »Weniger sind mehr« ist mit 47 Minuten dennoch gefühlt kurz und enthält dem Hörer zudem einige weitere gute Songs aus dem gleichnamigen Programm vor. »Lass Dir Zeit« soll auf CD laut der Band wegen der Gedankenpausen nicht funktionieren – sorry, aber dann hätten so einige Maybebop-Titel nie den Weg auf CD finden dürfen. »Wie’s mir geht«, das offenbar autobiographische Stück des stets an allen Fronten werkelnden Masterminds Olli, fehlt ebenso, eine beschwingte Samba. »Keine Lust mehr«, der brüllend komische Gesangsrollentausch von Countertenor Jan und Bass Sebastian, mag ebenfalls nur live funktionieren, wird aber auch von mir hier vermisst. Letztlich ist das morbide »Angst vor dem Tod« wohl eher der Angst von Warner Music zum Opfer gefallen – auch dieses starke, wenn auch sperrige Stück im Stile vom »Ebenbild« hätte ein CD-Release verdient und das Album abgerundet.

So reiht sich die neue CD hinter die von mir hoch geschätzten Alben »Endlich authentisch« (an diesem Album stimmt ALLES!) und »Extrem nah dran« ein. Solide gemacht, stark abgemischt und viele Facetten von Maybebop zeigend, die auch auf der Bühne perfekt umgesetzt werden. Warner wird der Ausrutscher mit »Was ist mit der Liebe?« nur verziehen, wenn er einmalig bleibt – Maybebop ein flaches neues Kleid zu verpassen, um es massentauglich zu bekommen, ist ein Feldversuch, der meiner Meinung nach gehörig in die Hose gegangen ist. Abgesehen davon bekommt der Hörer einen guten Eindruck von der besten A cappella-Band Deutschland und er sollte sich nicht allein auf diesen neuen von 2013 verlassen, sondern auch noch ein paar Jahre mit den letzten beiden zuvor genannten Programmalben zurückblicken und damit seine Vorstellung komplettieren. Die Fehler der »Superheld«-Phase werden also nicht 1:1 wiederholt, sondern nur leicht angedeutet. Man sollte drüber reden und bei der nächsten CD komplett wieder auf Oliver Gies und seine genialen Arrangements als auch formvollendeten Texte setzen. Man hört nämlich die »fremden« Songs irgendwie doch raus…
Insgesamt gebe ich 4 von 5 Sternen.
66 Kommentare|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2013
Für manchen ist ja gute Musik + gute Texte = schlechtes Produkt; wahrscheinlich deswegen, weil nur gut sein kann, was kein Mensch versteht und hören will.

Schön, dass Maybebop dies anders sehen und (mal wieder) eine CD vorlegen, die genau das hat: sogar sehr, sehr gute Musik + sehr, sehr gute Texte. Beeindruckend ist dabei die nahezu perfekte und liebevolle "Instrumentierung" aller Songs. Denen, die so etwas platt als "Schlager" abtun, kann ich nur raten, sich die CD mal per Kopfhörer zu gönnen...

Glanzpunkte für mich:

Mein Sommerhit wird sicherlich "Fahrgefühl", und ein besonderes Kunstwerk ist "Kleiner grauer Falter". "Alles in den Genen" gibt ein Lebensgefühl wieder, dass ich selbst nur zu gut kenne und "Im Moment ist alles richtig" hat Chartpotential.

Ob man mehr Insekten essen muss? Ich weiss es nicht! Aber mehr Maybebop hören kann ich absolut empfehlen - und freue mich auf das Konzert hier in Hannover, nachdem ich eine Reihe der neuen Songs schon live auf dem Kirchentag hören konnte (war übrigens ein tolles Konzert).
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2013
Ein rundum gelungener Sound. Sehr schön das es eine Acapella Band so weit gebracht hat. Natürlich verdient. Hört man sehr Gerne!!!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Weniger Sind Mehr" ist der Titel des neuen Maybebop Albums. Und treffender kann eine Accapella-Band ihre Songs wohl auch nicht umschreiben. Weniger Musik ist mehr Augenmerk auf Gesang und Text. Und dieses Motto, das vor 20 Jahren auf frische und frivol befreiende Art von den Prinzen verkörpert wurde, transferieren Maybebop in die Gegenwart. Irgendwie kann man die vier Freunde Jan Bürger, Lukas Teske, Oliver Gies und Sebastian Schröder als Prinzen 2.0 bezeichnen.
Und so haben Maybebop auch nach nunmehr zehn Jahren noch immer ihre Frische beibehalten und zeigen auch mit "Weniger Sind Mehr" die vielfältigen Möglichkeiten des Accapella und Dubstep Genres. Im gegenwärtigen Strom der Maschinen, wo viele Hits aus der Computerschmiede ohne viele Innovationen unter dem Prädikat "Massenkompatibilität" gestanzt werden, ist es schlichtweg erfrischend, wenn sich Bands gegen das Einschlagen dieser leichtesten Lösung entscheiden und aus Überzeugung andere Wege einschlagen. Und das man auch mit minimaler Ergänzung große Abwechslung und Melodien kreieren kann, zeigt das Quartett zudem eindrucksvoll.
14 neue Songs, die sich inhaltlich vom Insektenverzehr bis hin zum perfekten Moment, von rockigen Ansätzen bis hin zum balladesken Höhepunkt erstrecken, lassen "Weniger Sind Mehr" zu einer interessanten deutschsprachigen Erlebnisreise der anderen Art werden. Und alles, was heutzutag anders als der Mainstream und trotzdem von bedingungsloser Qualität ist, bekommt eine ganz andere Art der Würdigung. Und so bleibt einem nur, den Hut vor Maybebop und ihrem neuen Album zu ziehen und es so auf eine ganz eigene Art zu würdigen. Selten klang ein Spätsommer so erfrischend anders.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. August 2013
Auf diesem Album sind zahlreiche Ohrwürmer vereint, die Songs führen den Hörer durch eine Vielfallt an Musikrichtungen.
Die Texte sind mal lustig mal ernst mal mit sehr viel Tiefgang und sehr viel Gefühl.
Je häufiger man die Lieder hört desto besser werden sie.
Beide Daumen hoch!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2013
Konnte die Lieder bereits vorab im Konzert genießen. Ein ablsoutes MUSS für alle Maybebopfans!!!!
Immer wieder genial wie sie es schaffen, ohne Instrumente zu unterhalten.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2013
Das ist mal wieder ein sehr gelungenes Album! Bin begeistert!
Wurde schon sehnsüchtig erwartet und läuft seit Ankunft in "Endlosschleife".
Für Acapella-Freunde sehr zu empfehlen - auch wenn man das Fehlen der Instrumente gar nicht bemerkt - wie immer!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

16,99 €
16,99 €