Kundenrezensionen


57 Rezensionen
5 Sterne:
 (16)
4 Sterne:
 (14)
3 Sterne:
 (18)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (6)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von den Gesetzen gestohlener Dinge
Johann Friedrich von Allmen oder vielmehr "Allmen International Inquiries" wird ins Schlosshotel zu einem Auftrag gebeten. Ein Hotel, das seine Stellung als bestes Haus am Platz bereits vor Jahren eingebüßt hatte, in Art-Deco-Möbeln oder diese vielmehr in der Patina der vergessenen Jahrzehnte aus Glanz und Glamour versinken.

Die Auftraggeberin...
Vor 17 Monaten von Esther veröffentlicht

versus
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider eher langweilig
Ich hatte den 3. Allmen-Roman mit Freude vorbestellt, da kam er auch noch früher als erwartet... Leider hat mir das Buch nicht gefallen, ich fand die Geschichte sehr mühsam, schwerfällig, vieles an den Haaren herbeigezogen oder gar unmöglich, es fehlt die Eleganz und Leichtigkeit und die diskrete Ironie der ersten beiden Bücher. Schade. Ich hoffe,...
Vor 16 Monaten von Babs veröffentlicht


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von den Gesetzen gestohlener Dinge, 30. Juni 2013
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
Johann Friedrich von Allmen oder vielmehr "Allmen International Inquiries" wird ins Schlosshotel zu einem Auftrag gebeten. Ein Hotel, das seine Stellung als bestes Haus am Platz bereits vor Jahren eingebüßt hatte, in Art-Deco-Möbeln oder diese vielmehr in der Patina der vergessenen Jahrzehnte aus Glanz und Glamour versinken.

Die Auftraggeberin ist eine steinalte Dame, Dalia Gutbauer, die in den Fünfziger Jahre keiner Klatschkolumne entkommen war. Eine reiche Erbin, ein Partygirl das plötzlich von der Bildfläche verschwunden war. Doch verschwunden ist diesmal ein überaus wertvolles Dahliengemälde von Fantin-Latour - einst ein Geschenk der Liebe ... und Diebesgut. Kein Wunder dass die persönliche Assistentin der alten Gutbauer Allmen International Inquries der Polizei den Vorzug gibt, denn das Bild muss wieder an seinen Platz zurück, koste es was es wolle. Leider folgen bereits gestohlene Dinge einer gänzlich anderen Gesetzgebung!

John von Allmen, sein guatemaltekischer Mitarbeiter Carlos und dessen neue Freundin Maria aus Kolumbien nehmen sich des Falls an. Dem nicht genug, wohnen auch alle drei gemeinsam im Glashaus hinter Allmens ehemaliger Villa Schwarzacker. Alle drei gewinnen weiter an Charakter, wobei das gerade Herrn von Allmens Zukunft (als Krimifigur) gut tut!

Der Roman ist wie die beiden vorherigen kein Maß an Action, startet aber doch etwas spritziger durch als der rosa Diamant. Rasch hält Allmen Einzug ist das alte Hotel, um dem Geschehen näher zu sein. Auch der eine oder andere (natürliche) Tote treten auf, handelt der Roman doch vorwiegend von schrulligen alten Leuten, die sich samt und sonders im Leben nichts schuldig geblieben waren. Der Krimi ist leicht, kurzweilig und von einer feinen Note subtilen Humors.

Für mich der bislang beste und ausgewogenste der drei Allem Romane.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Behagliches Lesevergnügen, 7. Januar 2014
Von 
R.E.R. "R.E.R." - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
Dicht, konzentriert und trotzdem mit jener noblen Finesse. Er ist unvergleichlich, vornehm, vortrefflich, hervorragend. Sensationell, intensiv, exotisch und dabei typisch."

Was hier in den höchsten Tönen gelobt wird, ist nicht etwa die schriftstellerische Leistung Martin Suters in seinem dritten Kriminalfall für Konrad Friedrich Allmen. Es sind die Beschreibungen der Weine die der Gentleman Detektiv während seiner Suche nach dem Dahlien Bild von Henri Fantour-Lantour trinkt. Ein 2006 Chambertin Clos de Beze Grand Cru, den er zu Steaks die nach Art Tournedos Rossini" zubereitet wurden, genießt. Später lässt er sich noch einen Camins des Priorat zu gefüllter Kalbsbrust mit Kartoffelpüree schmecken.

Der kulinarische Höhepunkt ist aber sicherlich der Contes des Champagne Rosé 2002 in Kombination mit einem 1996 Chateau d`Yquem die er im Hotel de Palais in Biarritz zu Sole cuite à la poele avec beirre meunière et pommes vapeur" auswählt.

Draußen schäumte der Atlantik, und der Regen überzog die Fenster mit glitzernden Perlen. Speisen und Getränke, der für beide befriedigende Abschluss des Geschäfts und eine gewisse Seelenverwandtschaft, die nach und nach zutage trat, beflügelten das Gespräch und machten aus dem konspirativen Treffen einen unerwartet behaglichen Abend."

Man muss zur Krimiserie von Martin Suter nicht viel sagen, um ihre Klasse oder ihre Wirkung zu verdeutlichen. Die eingangs zitierten Adjektive aus dem Weinhandel kennzeichnen die edlen Tropfen ebenso gut wie die sprachliche Finesse und die spannende Handlung des Romans. Die Szene aus dem Buch beschreibt nicht nur die Stimmung der Protagonisten kurz vor dem großen Showdown, sondern auch die Gemütslage die einen beim Lesen des Abenteuers ergreift: Behagen.

Dieses wohltuend altmodische Wort trifft den Kern dessen, was die Allmen Serie ausmacht: Das angenehme Gefühl, wenn man sich zufrieden zurücklehnt, im Schein von Kerzen ein Glas Rotwein (vielleicht den oben genannten, auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglichen Camins del Priorat) trinkt, um (wie in diesem Fall) den verschlungenen Pfaden eines gestohlenen Bildes zu folgen, die einen aus dem eigenen Lesesessel ins Züricher Schlosshotel, an die Küste Frankreichs und zurück in die Silvesternacht 1958 in St. Moritz führen. Unterhaltungsliteratur par excellence!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Adel verpflichtet eigentlich ..., 25. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
... sollte man annehmen. Aber im Vergleich zu den beiden Vorgängern fällt dieses Buch aus meiner Sicht etwas ab.
Generell finde ich den Plot mit dem notorisch klammen Adeligen John van Allmen, der nach außen immer noch den gediegenen Lebemann darstellt, in Wirklichkeit aber aus Geldgründen nur noch in seinem ehemaligen Gartenhaus wohnt, sehr spannend aufgemacht. Auch seine beiden Gehilfen in allen Lebenslagen, Carlos und Maria, die ein Paar sind, tragen dazu bei, die Handlung etwas breiter aufzustellen.
Allerdings ist mir diese Story etwas zu eindimensional geraten, weil es nur um ein verschwundenes Dahlien Bild eines berühmten Malers geht und der Hauptteil der Handlung in einem angestaubten Grand Hotel spielt. Dieses Hotel beheimatet schon sehr viele skurrile Gestalten auf Seiten des Personals, als auch bei den sogenannten Stammgästen.
Das ist alles gut geschrieben und an der ein oder anderen Stelle muss man schon sehr schmunzeln, wie ein Autor auf solche Gedanken kommen kann. Das macht mit Sicherheit auch die Qualität von Martin Suter aus. Dieser Ermittler und sein obskures Umfeld haben schon absolutes Serienpotential.
Auf der anderen Seite ist die Handlung so wenig auf verschiedene Orte verteilt, dass man quasi ein Theaterstück daraus machen könnte. Weil man eben in den meisten Situationen nur unterschiedliche Räumlichkeiten eines alten Hotels nachstellen müsste. Ein Abstecher nach Biarritz, aber sonst gibt es aus meiner Sicht zu wenig Abwechslung.
Zuletzt finde ich es sogar richtig ärgerlich, dass die Geschichte nicht abgeschlossen wird, sondern mit einem klassischen Cliffhanger endet! Das hat Martin Suter absolut nicht nötig.
Ich kaufe den nächsten Allmen Roman auf jeden Fall und hätte diese Art der Verkaufsförderung nicht benötigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider eher langweilig, 8. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte den 3. Allmen-Roman mit Freude vorbestellt, da kam er auch noch früher als erwartet... Leider hat mir das Buch nicht gefallen, ich fand die Geschichte sehr mühsam, schwerfällig, vieles an den Haaren herbeigezogen oder gar unmöglich, es fehlt die Eleganz und Leichtigkeit und die diskrete Ironie der ersten beiden Bücher. Schade. Ich hoffe, es wird jetzt nicht so wie bei Ingrid Noll, deren Bücher nach den ersten drei Romanen absolut unmöglich nichtssagend geworden sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer, gemütlich-spannender, feiner und routinierter, solider von Allmen-Krimi - mit überraschendem Ende!, 29. Juni 2013
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
Johann Friedrich von Allmen, einst wohlhabender Erbe eines Schweizer Grundstücksmaklers, setzt seine zumeist lukrative und manchesmal auch gefährliche Suche nach verschwundenen Kunstgegenständen fort, die nicht selten ebenso fragwürdig verschwanden wie auch jenseits legaler Kunstmärkte erstanden wurden. Und so soll er nun ein Dahlien-Gemälde wiederfinden, das aus den Privatgemächern einer sehr alten, aber schwerreichen Industriellen-Witwe gestohlen wurde, die in ihrem eigenen, etwas verstaubten und ehemals sehr luxuriösen Hotel wohnt, das schon bessere Tage gesehen hatte. Kurzerhand mietet von Allmen sich einfach dort ein und beginnt, die wenigen, illustren und mitunter aber auch zweifelhaften Dauergäste zu befragen, während sein ihm treu ergebener Mitarbeiter Carlos ihn mit Rercherchen unterstützt. Zwar kommen nur wenige Täter in Betracht, aber die Situation stagniert und so schleusen die beiden Carlos' neue Geliebte, Maria, kurzerhand als Zimmermädchen in das Hotel ein und sie entdeckt tatsächlich Interessantes, das von Allmen einen nicht ganz ungefährlichen Besuch in der Züricher 'High Society' abstatten lässt. Ein Besuch, der selbst nach scheinbarer Lösung des Falls weitreichende Konsequenzen haben wird.

Auf diesen dritten Band habe ich mich sehr gefreut, denn Suter hat mit der Figur des 'von Allmen' einen wunderbaren Charakter geschaffen, der im klassischen 'whodunnit'-Stil auf kuriose Fälle und kauzige Protagonisten trifft. Die Geschichten sind stets auf sprachlich hohem Niveau, spannend, menschlich, souverän und besitzen einen angenehm frechen, dezent unaufdringlichen Humor. Die Skizzierung der Figuren und Schauplätze ist lebendig und ausführlich und selbst als versierter Leser von Krimis und Thrillern ist die Auflösung auch hier überraschend und nicht vorhersehbar. Doch statt knisterndem Nervenkitzel geht es auch im dritten Band wieder beschaulich und gemütlich zu - bis tatsächlich die letzte Seite eine nicht unbedingt angenehme Überraschung für den Leser birgt, die ich selbstverständlich hier nicht näher erläutere.

Keinen Einfluss auf die Bewertung nimmt der leider für den Verlag typisch hohe, zwingend in einer Rezension durchaus zu erwähnende Verkaufspreis in Anbetracht der extremen Kürze des Romans - oftmals betrachte ich die Lektüre der gebundenen Diogenes-Ausgaben somit als großen Luxus. Wer es es nicht eilig hat und 18,90 EUR für einen so kleinen Happen 'Unterhaltung' nicht ausgeben möchte, den man wirklich spielend einfach an einem verregneten Abend in einem Rutsch verschlingen kann, sollte einfach guten Gewissens auf die dann günstigere Taschenbuchausgabe warten. Und dennoch, diesen kleinen Luxus habe ich wirklich genossen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Bisschen verwaschen. Schade!, 9. Juli 2013
Von 
Mephitidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: Ich habe sämtliche Bücher meines Landsmannes bei mir im Regal stehen. Wo immer möglich in gebundener Ausgabe. Man könnte durchaus sagen, dass Suter zu einem meiner Lieblingsautoren gehört.
Egal welche Thematik: Martin Suter ist bekannt für seine unerwarteten Wendungen, öffnet einem die Augen für die kleinen Dinge des Alltags, beschreibt diese unglaublich bildlich und bezieht den Leser wie kein Zweiter in die Gefühlswelt seiner Protagonisten mit ein. Ausserdem liebe ich sein Faible für Kaffeehäuser, Kultur, Essen, die Natur und das "Schöne & Reiche." Ein Genuss, der einem im wahrsten Sinne auf der Zunge zergeht. Ausserdem umzeichnet kein anderer Autor Personen derart charismatisch, wie es Suter tut. Auch gefällt mir Suters Hang zum Extravaganten, ohne dabei unglaubwürdig zu wirken. Sei es beim Teufel aus Mailand, beim halluzinierenden Aussteiger, dem Demenzkranken, dem leidenschaftlich Kochenden oder auch dem Plagiator. Trotz der enormen Bandbreite an Ideen hat man stets das Gefühl, Suter weiss, wovon er schreibt. Das dürfte u.a. daran liegen, dass er sich während seiner Arbeiten intensiv mit Recherchen zum jeweiligen Thema auseinandersetzt.

Bei der Allmen Trilogie trieb es Suter leider über die Spitze hinaus. Zwar dürfen wir auch hier auf das oben beschriebene und altbewährte "Suter-Potpourri" zurückgreifen. Was aber die Erzählhandlung an sich betrifft, könnte ich jetzt - im Nachhinein - nicht mehr sagen, um was es in Allmen und die Libellen. Roman oder Allmen und der rosa Diamant genau ging. Da war doch was mit Diebstahl, Diamanten und einer verschworenen Kleingemeinde? Und wertvollen Vasen? Und einem Aufenthalt an der Nordsee, richtig? Oder verwechsle ich da etwas?
Und genau so ergeht es mir auch mit Teil III der Allmen Trilogie: Nach mehr als 100 Seiten verliert sich Suter noch immer in Beschreibungen über Leute, deren Kleidung, ihre Gesten, die Drinks, ihre Fahrzeuge und ihre Wohnhäuser, so dass der Plot leider komplett auf der Strecke bleibt. Auch auf S. 110 stochert Allmen noch immer komplett im Dunkeln. Als Leser fragt man sich zunehmend, ob man es tatsächlich mit einem Kriminalfall oder vielmehr mit einer Gesellschaftsstudie zu tun hat.

Fazit
*****
Die drei "Allmen" sind meiner Meinung nach die bisher blassesten Werke Suters. So auch der kürzlich Erschienene, "Allmen und die Dahlien." Relativ betrachtet zu Band 1 und 2 zwar keine Enttäuschung, aber eigentlich eher die "nüchterne Fortsetzung" und nicht die "brilliante Vollendung." Im Vergleich zu Suters früheren Werken bleiben die drei "Allmen" vor allem inhaltlich weit hinter ihren Brüdern und Schwestern zurück. Zwar finden wir auch in "Allmen und die Dahlien" jede Menge Kultur, Prunk, charismatische Protagonisten und nicht zuletzt einen etwas "greifbareren" Allmen. Die Handlung an sich aber geht verloren. Zum Glück machen Suters einzigartige Erzählweise, der Kniff in den Dialogen sowie Suters präzise Beobachtungsgabe für das "Menschsein" diesen Roman dennoch lesenswert. Wenn auch mit Einschränkungen.

Suter-Neulingen empfehle ich daher die früheren und extravaganteren Werke wie etwa "Lila Lila" (sofern den Film nicht schon gesehen), "Small World", "Der Koch", "Die dunkle Seite des Mondes" oder auch "Ein perfekter Freund." Also eigentlich alle Einschlägigen mit Ausnahme der Neuerschienenen. Ich persönlich hoffe, Suter findet wieder zu seiner herausragenden Hochform zurück, bin mir indes aber auch bewusst, dass nach so viel starker Arbeit zwangsläufig irgendwann der Knick kommen musste. Schade nur, dass er gleich im Dreierpack kam.

Drei Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und trivial, 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
Ich kenne alle Romane und Kurzgeschichten von Martin Suter, aber das ist mit Abstand sein schwächstes Buch. Bei "Allmen und die Libellen" war die Konstellation Carlos/von Allmen noch neu, aber nach "Allmen und der rote Diamant" verflachte die Spannung und beim letzten in der Trilogie hat man das Gefühl, dass es dem Autor schwerfällt, 200 Seiten zu füllen. Mich hat - wie meine Mit-Rezensenten - ebenfalls sehr gestört, dass in die Dialoge immer mehr spanische Brocken untermischt werden. Ein bisschen Lokalkolorit und Authentizität ist ja ganz interessant, aber nicht in dem Ausmaß. Was mir an Suter auch zunehmend missfällt, sind die diversen Drinks und Speisen, deren Ingredienzien er akribisch genau beschreibt. Dasselbe gilt auch für die Beschreibung der Kleidung seiner Protagonisten. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das ebenfalls Seitenfüller sind. Dass sich von Allmen und Maria im Schlosshotel einquartieren bzw. dort arbeiten, ist auch nichts Neues in der Krimigeschichte - Agatha Christie mit ihrer Miss Marple lässt grüßen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, 2. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
Der dritte Allmen-Titel bietet wieder kurzweilige Unterhaltung und ist schnell gelesen.
Einige Kleinigkeiten empfinde ich als überflüssig bzw. störend, beispielsweise die häufig vorkommenden Spanisch-Bröckchen der Bediensteten oder auch die gesamte Figur der Maria. Sie bleibt sehr blass und hat keine richtige Funktion.
Dennoch eine schöne Beschäftigung für einen freien Nachmittag.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Suter: Trend der Qualität weiter negativ, 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
Ich habe fast alle Bücher von Martin Suter gelesen. Seine ersten waren die besten. Allmen und die Dahlien
effektiv das schwächste. Man hat das Gefühl, dass Suter das so hingerotzt (sorry!) hat. Schade ums Geld.
Bei mir: Mülleimer statt Weitergabe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hätte mir mehr erwartet, 21. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Dahlien (Gebundene Ausgabe)
Obgleich ich die Bücher von Martin Suter sehr mag, ist dieser dritte Fall mein erstes Zusammentreffen mit dem Ermittlerduo Johann Friedrich von Allmen und Carlos. Meine Erwarungshaltung war wohl ein wenig zu hoch, denn die mangelnde Spannung in diesem Plot wie auch die für meinen Geschmack unzulänglich beschriebenen Charaktere (vor allem Carlos und Maria) enttäuschten mich. Ebenso störend empfand ich die ständigen spanischen Phrasen im Buch - es waren für mein Empfinden bei weitem zu viele, um sie ignorieren zu können. Gesamt gesehen bedeutete dieser Roman von Martin Suter einen gemütlichen Vormittag auf der Lesecouch - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Allmen und die Dahlien
Allmen und die Dahlien von Martin Suter
EUR 9,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen