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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen a whirlwind of language
I guess I came to this book through the back door -- first I read Michael Cunningham's pulitzer prize winning book The Hours (based on Mrs. Dalloway) which I LOVED, and then I decided to read the original. First off, I must say that Cunningham impressed me even more when I fully understood the references and parallels that he uses. As for Mrs. Dalloway, it is the...
Veröffentlicht am 5. Juli 2000 von M. H. Bayliss

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen About missed chances and the blooming life
"Mrs. Dalloway" is a melancholical story about a woman in her fifties. But because the story is combined with many thoughts and descriptions, it is not an easy read.

In Vriginia Woolf's "Mrs. Dalloway" the protagonist, a woman passed the age of fifty, walks through the streets of London, looks at the shops, people, flowers and listens to the various sounds,...
Veröffentlicht am 26. Juni 2011 von laxschrift


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen a whirlwind of language, 5. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: Mrs. Dalloway (Taschenbuch)
I guess I came to this book through the back door -- first I read Michael Cunningham's pulitzer prize winning book The Hours (based on Mrs. Dalloway) which I LOVED, and then I decided to read the original. First off, I must say that Cunningham impressed me even more when I fully understood the references and parallels that he uses. As for Mrs. Dalloway, it is the language itself that dazzles. The plot is nothing to speak of -- it's similar to a Jane Austen book when lots of interesting and not-so-interesting people interact in their mundane lives. It's what Woolf does with the subtle interactions and her stream of conscious writing that makes this book so good. Having read maybe 6 of Woolf's works, my favorite is still To the Lighthouse. Maybe that's because Mrs. Ramsey is so much more human -- Mrs. Dalloway is always described as distant and cold. This book is a love story of sorts about how Clarissa turns down the true love of her life and instead marries a wealthy politician. Like Ulysses, the narrative jumps around the minds of various characters in their journey from morning in London when Clarissa goes to buy flours to the evening of her party. It is a bit difficult, but the language itself makes it worth the effort.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein modernistisches Muss!, 31. März 2009
Von 
Ich muss zugeben, dass ich das buch 2 Mal lesen musste um es richtig schätzen zu wissen. Der Erzähstil ist anders als alles andere und etwas schwer zu verstehen. Kein Erzähler nimmt einen bei der Hand und erklärt. Man muss schon selbst mitdenken und auf alles von alleine draufkommen. Das macht das Buch aber auch sehr spannend. Eins der wenigen Bücher die nach jedem Mal lesen besser wird. Wirklich alles versteht man wohl erst wenn man Virginia Woolfs essays gelesen hat.

Handlung? die ist ziemlich egal. es geht viel mehr darum was die charaktere denken, fühlen und planen. da es fast keien handlung gibt werden sich manche - die Woolfs Intentionen nicht verstehen - vermutlich langweilen.
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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht sperrig, aber allemal lohnend, 24. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Mrs Dalloway: Roman (Taschenbuch)
Mein Weg zu Virginia Woolf und zu Mrs. Dalloway war ein wenig verwinkelt. Es begann mit einem Film. Der Film hieß „The Hours" und war eine Verfilmung von Michael Cunninghams gleichnamigem Buch. Hierbei wurde das Leben dreier Frauen auf eine sehr interessante Weise erzählt und miteinander verwoben. Doch dazu ein andermal mehr.... Eine dieser Frauen war Virginia Woolf, die zu Depressionen neigte und schon einige erfolglose Selbstmordversuche hinter sich hatte. Der Film beschrieb eine wichtige Periode ihres Schaffens: Die Entstehung des Romans Mrs. Dalloway, der mit ihr zusammen den roten Faden der Geschichte bildet. Sie selbst hat diesen vierten Roman als einen ihrer gelungensten bezeichnet.
Wahrscheinlich schaffen professionelle Rezensenten viel eher einen interessanten Abriss der Geschichte darzustellen und häufig bedienen sich gerade im Bereich ernster Literatur die Menschen gerne einer sagenhaft eloquenten Ausdrucksform. Leider liegt mir das nicht und so beschränke ich mich auf die Einfachheit, mit der ich Mrs. Dalloway wahrgenommen habe:
Der Roman beschreibt einen Tag im Leben von Clarissa Dalloway, Gattin eines Parlamentsabgeordneten. Der Leser wird mit Clarissas geplanter Abendgesellschaft in die Geschichte eingeführt. Clarissa ist krampfhaft bemüht die nahende Gesellschaft gebührend zu empfangen und verköstigen. Anfangs gewann ich den Eindruck, sie opfere ihr alles und es wirkte, als hing sie mit ihrem Leben daran. Sie scheint alles dafür zu geben, glücklich auszusehen, nur damit niemand merkt, dass sie unglücklich ist. Die Geschichte tut sich in einigen Nebensträngen auf, die letztlich aber in der Gesellschaft von Clarissa münden.
Da taucht ein Mann aus anderen Zeiten auf... Peter Walsh, dessen Umtriebigkeit sie letztlich doch gegen das „Glück" mit Richard Dalloway eintauschte. In dem Buch kehren Peter und Clarissa unabhängig voneinander gedanklich zu ihrer gemeinsamen Zeit zurück, ehe Peter nach Indien ging. Clarissa betrachtet die Zeit etwas verklärt, rechtfertigt vor sich aber die Entscheidung. Und auch Peter scheint sich mit den Gedanken an seine Verlobung in Indien nicht so erfreuen zu können, wie an dem Gedenken alter Zeiten. Nur ist Clarissas Ehe mit Dalloway nicht glücklich ist und auch die gemeinsame Tochter Evelyn entfernt sich im schwierigen Alter der Pubertät von Ihrer Mutter, steht im Einfluss der schwermütigen Mrs. Kilman. Mrs Kilman hält sich an Ihrem Glauben fest und an der Askese und ergeht sich darin, sich von der reichen Glitzerwelt aus der Evelyn kommt abzugrenzen. Doch Glück und Freude scheint sie darin nicht zu finden. Und Peter, der in der Gesellschaft eher belächelt wird, weil er eine Karriere gegen einen impulsive Handlung eingetauscht hat ist auch nicht glücklich, auch wenn einige das wohl annehmen, Ihn als Bonvivant betrachten.
Es gibt noch ein paar interessante Nebenschauplätze an diesem Tag, aber der aufregendste war in meinen Augen hierbei das Leben von Lucrezia und Septimus Warren Smith. Septimus, der unter dem leidet, was er im ersten Weltkrieg mit ansehen musste, der stets pflichtbewusst und erfolgreich irgendwann einfach unter der Last erdrückt wird und nun langsam den Depressionen verfällt. Eine Krankheit die man als solche nicht behandelt und der auch Lucrezias Liebe nicht beikommen kann. Es scheint wohl nicht von der Hand zu weisen, dass sich Virginia Woolf in der Figur des Septimus etwas spiegelt, zumindest erscheint es mir so.
Mrs. Dalloway war für mich ein sehr interessanter Abstecher in das Reich der Klassiker. Ohne einen Spannungsbogen und einzig auf die Gesellschaft im Hause der Dalloways zulaufend, hat der Roman eine eigenartige Anziehungskraft. Für mich liegt sie nach wie vor in der Figur seiner Autorin und deswegen habe ich mich auch dazu entschlossen, die Biografie ihres Mannes zu lesen, der darin das Leben mit seiner schwer kranken Frau beschreibt. Zwei Dinge habe ich immer zur Beschreibung meines Lesegefühls bei Mrs. Dalloway erwähnt: Einerseits habe ich immer etwas gebraucht, ehe ich in diesem Roman drin war. Ich verglich es mit den 3D-Bildern, bei denen man diesen starren Blick bekommen musste und irgendwie durch das Bild durch oder an dem Bild vorbei sehen musste. Ähnlich musste ich meinen Verstand verschieben, ehe ich Zugang zu Clarissas Welt erhielt. Andererseits war der Sog dann auch sehr stark. Ich fühlte mich auch lange nach dem Schließen des Buches schwermütig und traurig.
Sicher keine leichte Kost, aber ich kann es nur empfehlen. Ein Stück Literaturgeschichte.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitloses, literarisches Schwergewicht!, 7. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Mrs Dalloway: Roman (Taschenbuch)
"Mrs. Dalloway" von Virginia Woolf gehört zu den wichtigsten Romanen des 20. Jahrhunderts und es ist das Herzstück im Werk der englischen Autorin, die am Leben wie am Schreiben gleichermaßen litt und ihrem Leben allzu früh selbst ein Ende setzte.
Meisterhaft beschreibt sie einen Tag im Leben der 52-jährigen Clarissa Dalloway, einer Frau der englischen Upper-Class, die eine gesellschaftliche Abendeinladung vorbereitet.
Während ihrer Verrichtungen sinniert sie über das Leben und wir erleben sie als typisches Kind ihrer Zeit, dabei verunsichert und melancholisch, traurig über verpasste Chancen, gleichwohl wissend, dass sie nie den Mut aufgebracht hätte, gegen die Konventionen zu verstoßen.
Und gleichzeitig ist es die Geschichte eines Freundes, der am Leben verzweifelt und sich am Ende dieses Tages umbringen wird...
Virginia Woolf gelingt gleichzeitig eine sehr stimmungsvolle Momentaufnahme Londons zwischen den Weltkriegen, das auf heutige Leser noch immer zeitlos wirkt.
"Mrs. Dalloway" ist ein Buch von ungeheurer literarischer Kraft, dabei jedoch nicht leicht zu durchschauen. Es ist streckenweise doch recht mühsam, sich auf dieses Buch einzulassen. Es belohnt den Leser aber mit tiefgründigen Einblicken in die Gefühlswelt der Protagonistin.
Ein Buch, für das man Zeit und Muße braucht!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!, 29. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Mrs Dalloway: Roman (Taschenbuch)
Am Anfang sind die Schachtelsätze etwas gewöhnungsbedürftig, deshalb war ich froh, daß ich das Buch nicht auf englisch gelesen habe wie ich es anfangs vorhatte. Mit einem Satz: das Buch ist eine Wucht! Der Erzählstil ist einfach klasse! Oft habe ich innegehalten und einen Abschnitt noch einmal gelesen, weil ich von der Schreibweise fasziniert war.
Im wesentlichen geht es um vier Personen, von denen zwei im Vordergrund stehen und miteinander verbunden sind: Clarissa Dalloway und Septimus Warren Smith. Hinter diesen beiden Personen stehen zwei weitere (Peter Walsh und Reiza Warren Smith), die dem Leser ein Bild von Clarissa und Septimus aus ihrer Perspektive vermitteln. Faszinierend! Man muß sich allerdings ziemlich konzentrieren beim Lesen, wegen der bereits erwähnten Schachtelsätze, aber wenn man das Buch ausgelesen hat, möchte man am liebsten gleich wieder von vorne anfangen. Fünf Sterne!
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Woolf through and through!, 11. Juli 2001
Von Ein Kunde
I've read a few other works by Virginia Woolf and I am always delighted by her prose. She has a wonderful way of going off on a tangent, stream-of-consciousness-like, and with one little phrase, bring the reader back to the real, physical world. She is highly creative as you will see in her novel Orlando and even makes a seemingly dry subject like "Women and Fiction" into something fun and interesting, as in A Room of One's Own. Mrs Dalloway, is the story of one single day leading up to the culminating event of a party in Mrs Dalloway's home that evening. We meet several people, some of whom have nothing to do with Mrs Dalloway, but are nonetheless important to the story. Each character has a very distinctive voice and manner of thinking. This is perhaps the most amazing thing about Mrs Dalloway and Virginia Woolf. Woolf is able to give each of her characters personality without losing her own on the way. It's a rather ordinary story about a day in an ordinary woman's life, but told by Woolf it becomes something quite extraordinary indeed. If you have read Michael Cunningham's "The Hours" without reading Mrs Dalloway, I would recommend reading it again after reading Woolf's novel. Both are wonderful works of art.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die unerträgliche Lächerlichkeit des Seins, 18. Juli 2014
Von 
Kalamaria - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mrs Dalloway: Roman (Taschenbuch)
... mit ihren Nichtigkeiten, den Wichtigkeiten, den Gecken in ihrem Schein, die sich ihren Teil vom Kuchen holen wollen - und eine gewaltige Todessehnsucht. Kurzum, das Leben nach dem 1. Weltkrieg mit seiner Leere, seiner Hoffnungslosigkeit und der Suche nach (neuer) Sinnhaftigkeit - das porträtiert Virginia Woolf in einer 1925 erschienen, zwar wenig umfangreichen, aber umso gewaltigeren Gesellschafts- und Milieustudie.

Der Gesellschaft einen Spiegel vorführen will sie - was ihr mit Sicherheit nur teilweise gelingt, so dicht, so klug, aber auch so persönlich und voll von Animositäten ist dieses Buch.

Dabei bedient sie sich ihrer Protagonistin Mrs. Clarissa Dalloway und stellt nur einen einzigen Tag in deren Leben dar, ein Leben in London voller Ressentiments, Wünsche, Sehnsüchte - wobei die Todessehnsucht eine davon ist - umgeben von einer verwirrend langen Reihe von (Mit)Menschen, man könnte sagen, einer Menschenkette, die sich um Mrs. Dalloway rankt, die an diesem einen Tag eine Gesellschaft geben wird, in der der Roman kulminiert und auch endet.

Davor trifft sie eine alte Liebe wieder - Peter Walsh, den sie einst abgelehnt hat, an den sie jedoch - durchaus auch im Vergleich zu ihrem Gatten Richard - ständig denkt und Vergleiche zieht. Peter Walsh symbolisiert die damalige Lebenssituation: nicht wissend wohin, das Neue fürchtend, das Alte verwerfen oder doch lieber wahren wollend. Für mich steht er symbolisch für die Situation nach dem 1. Weltkrieg, für das Leben in den 1920er Jahren.

Mrs. Dalloway gegenüber gestellt ist ein anderes Leben, ein anderes Schicksal, nämlich das von Septimus Warren Smith, eines Kriegsheimkehrers, dessen letzter Tag dies werden soll. Die beiden begegnen sich nicht, Mrs. Dalloway hört lediglich auf ihrer Gesellschaft von ihm und überlegt, seinen Weg zu gehen.

Ein ungeheuer dichter und anspruchsvoller Roman, ein sehr persönliches und schmerzhaftes Buch ist es, das Virginia Woolf geschrieben hat: mit seinen Zweifeln an der Sinnhaftigkeit des Lebens und der Darstellung von der Leere darin ist es ein Buch für die Ewigkeit, auch wenn es ganz klar den Zeitgeist der 1920er spiegelt. Ein kluges Buch, ein vielschichtiges und zugleich ungeheuer forderndes - lesen Sie es bloß nicht mal schnell zwischendurch, Sie werden daran verzweifeln.

Nehmen Sie sich viel, viel Zeit, damit Sie sich austauschen, recherchieren können, die vorliegende Ausgabe von Fischer Klassik von 2012 (2. Auflage) ist dafür wie gemacht: liebevoll ediert mit ausführlichen Anmerkungen und einer Zeittafel, die wichtige Informationen zum Verständnis enthält.

Mrs. Dalloway - ein Kind ihrer Zeit, das für die Kinder unserer Zeit jedoch eine große Bereicherung sein kann - wohlgemerkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ask not what the book can give to you. . ., 19. April 2000
Von 
brassawe (Cedar Rapids, IA USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mrs. Dalloway (Taschenbuch)
Perhaps the helpful remarks I can add to those above is that this dense little book does demand a lot of its readers. It is not a book for that airplane trip, nor is it a book for the beach. It is a book to be read amid quiet with no distractions, and only a few of us have managed to fashion such a place in our lives. If one has not, perhaps a different choice would be better.
Having said that, the stream-of-consciousness narrative is very accessible. Ms. Woolf has a knack for capturing the essence of many minor characters in very quick, brief sketches, giving the book a great deapth.
Clarissa is a more complex person than her passion for parties would indicate, complex in her sensibility and love of the beautiful, complex in those aspects of life that she has rejected. Septimus is a vivid study in madness, something which Ms. Woolf knew a great deal about. Then there is third principle character, Peter Walsh, about whom little has been said here. He is in his early fifties, was radical in his youth, a "failure" in middle life according to the estimate of the "successful," and plagued with women problems for a lifetime probably attributable to his constant love for the frigid Clarissa. Peter Walsh is a brilliant character study from the point of view of one similarly situated. Sally Seton, the only person whom Clarissa ever truly loved, is a vividly portrayed secondary character whom one runs into every day today--the aging hippie. All of these people move through a finely recreated London of that time.
I have to rate this novel a nearly perfect little gem.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen About missed chances and the blooming life, 26. Juni 2011
"Mrs. Dalloway" is a melancholical story about a woman in her fifties. But because the story is combined with many thoughts and descriptions, it is not an easy read.

In Vriginia Woolf's "Mrs. Dalloway" the protagonist, a woman passed the age of fifty, walks through the streets of London, looks at the shops, people, flowers and listens to the various sounds, "Bond street fascinated her; Bond Street early in the morning in the season; its flags flying; its shops; no splash; no glitter." And she thinks of the party she is giving this very evening, but her mind also drifts back to the past, when she was young, and in love with Peter Walsh, and also with Sally.
But the story isn' t that simple to follow. The story jumps between the various characters displayed in the book, mostly of Mrs. Dalloway and Septmus Smith. Also Virginia Wolf alternates the narration now and then, direct - indirect speech, a lot of description, thoughts. "He never knew what people thought." So this book is not an easy read. Sometimes it es even hard to follow and understand, you get the information just piece by piece and sometimes you can miss importand facts.
The story seems like a hotchpotch. Maybe it is because "Mrs. Dalloway" was created from Woolf's two short stories. "Mrs. Dalloway in Bond street" and the unfinished "The Prime Minister." But this book gives a good vision of the blooming spring, shortly after the first world war and the story is full of peotic - sometimes too much - language.
It is a very melanchocical story, "Despairing of human relationships (people were so difficult)...", and the story is best, when it deals with depression. Early in her life Virginia Woolf suffered on depression after her father died.
Virginia Woolf (1882-1941) a well known novelist, essayist and publisher. She established the Hogarth Press in 1917 with her later husband Leonard Woolf. Her best known stories are "Mrs. Dalloway" and "To the Lighthouse." She drowned herself in 1941.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergangenheitsbewältigung, 6. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mrs Dalloway: Roman (Taschenbuch)
Es passiert nicht viel in diesem Buch. Eine Gesellschaft wird vorbereitet und abgehalten und es kommt zu einem Selbstmord. Und dennoch oder gerade deshalb ist das Buch ein grosser Genuss. Wir begegnen Menschen, die mit ihrer eigenen Vergangenheit kämpfen. Mrs Dalloway, die den soliden Mr Dalloway einst ihrer Liebe Peter Walsh vorzog und sich ständig einredet, dass dies richtig gewesen ist. Peter Walsh, der diese Zurückweisung nie richtig akzeptiert hat und im Leben nicht mehr klar kommt. Septimus Smith, der den Tod seines Vorgesetzten Evans im 1. Weltkrieg nicht verkraftet und wahnsinnig geworden ist. Es ist ein geradezu poetisches, schwebendes Buch. Vieles steht nur zwischen den Zeilen. Virgina Woolf lässt uns in gekonnter Weise an der Gefühlswelt der Protagonisten teilhaben. Letztlich geht es um nichts geringeres als die Frage, wie wir Menschen mit unserer eigenen Geschichte, die wir nicht mehr ändern können und die in die Gegenwart ausstrahlt, fertig werden.
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