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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geradlinieger aber absolut genialer Rock mit Steve Walsh, 24. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 1st (Audio CD)
Die Gruppe Streets wurde 1981 von Steve Walsh gegründet. Dieser hatte seine Stammband Kansas wegen Differenzen mit Kerry Livgren verlassen.
Im Vergleich zu Kansas spielten Streets sehr geradlinigen dafür aber unglaublich kraftvollen Rock. Walsh fand in Tim Gehrt (Schlagzeug), Billy Greer (Bass, heute Kansas) und Mike Slamer (Gitarre) drei Mitstreiter, die auf sehr hohem Niveau spielten. Hervorzuheben ist hier vor allem die Gitarrenarbeit von Mike Slamer.
Ein weiterer Grund, warum sich Streets so positiv von anderen Bands abhebt ist Steve Walsh, der in den 80ern auf dem Zenit seiner (auch heute noch) ausergewöhnlichen Gesangsleistungen stand.
Die Songs von 1st gehen einem nicht so schnell aus dem Kopf. Wer ein Freund von guter Rockmusik ist sollte unbedingt zugreifen und am besten gleich das zweite (und leider letzte) Studioalbum, Crimes In Mind, mitbestellen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AOR-Perle aus den 80ern mit Kansas-Sänger Steve Walsh, 18. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: 1st (Audio CD)
So schöne Folgen wie "Streets" kann der Frust eines Musikers haben! Und der saß tief beim Gründer der Band, Steve Walsh. Ein paar Jahre nach den ganz großen Kansas-Klassikern knisternde es zunehmend zwischen Sänger Walsh und Songschreiber Kerry Livgren. Walsh wollte straighteren Rock machen und mochte zudem die zunehmend christlich geprägten Texte Livgrens nicht mehr. 1981 kam es zum Split, Walsh machte mit Streets seine eigene Firma mit neuen Mitarbeitern auf. Drummer Tim Gehrt arbeitete schon an seinem Soloalbum "Schemer Dreamer" mit. Basser Billy Greer spielte bislang nur bei regional bekannten Bands im Raum Tennessee. Und mit Mike Slamer hat sich ein Brite aus Birmingham bei Walsh beworben, der mit "City Boy" schon ein paar Erfolge vorzuweisen hatte, stilistisch irgendwo zwischen frühen Queen und Styx, progressiv angehauchter Classic Rock mit Funk-Elementen. Streets gab es zwar nur kurz, von 1983 bis 1985, dafür bestanden so manche persönliche Verbindungen noch für Jahrzehnte...

Das Debütalbum "1st" besteht aus 38 Minuten straight vorgetragenem, melodischem Hardrock, der z.B. Freunden früher Bon-Jovi-Alben oder Giant-Liebhabern gut gefallen dürfte. Zwar wurden auch Kansas, mit Walsh zuletzt 1981 auf "Audio Visions" immer kompakter und geradliniger, hatten aber doch noch einen epischen und progressiven Touch, während Streets dagegen eher etwas Pose-rockiges ausstrahlt. Alle neun Songs sind superbe Ohrwürmer, größtenteils Radio- und Disco-taugliche Rocker: Hymnen wie IF LOVE SHOULD GO, EVERYTHING IS CHANGING oder FIRE, dessen mitreißender Drive durchaus Stadion-Potenzial gehabt hätte, hätte sich denn die Karrierekurve entsprechend nach oben gebogen. Zeitgemäß spielen auch Keyboards eine Rolle, übernehmen sogar mal parallel mit der Gitarre (FIRE) oder allein (MOVE ON) die ein oder andere Hookline und treten so in den Vordergrund. Insgesamt bleibt man aber härter und deutlich gitarrenlastiger als das Gros der AOR-Konkurrenz. Schließlich steht Mike Slamer für außergewöhnlich gute Gitarrenarbeit. Seine Riffs sind abwechslungs- und ideenreich und nicht zuletzt extrem cool und sind alles andere als reine Begleitung, sondern prägen die Songs mit und geben ihnen ein hohes instrumentales Niveau. Besonders erwähnenswert sind hier die etwas nachdenklicheren und detailfreudigen Mid-Tempo-Nummern ONE WAY STREETS und LONELY WOMAN'S CRY, aber auch das frickelig verspielte BLUE TOWN, das im Nachhinein irgendwie an Giant erinnert, obwohl Giant zu jeder Zeit noch ein Funkeln in den Augen Dan Huffs waren.

Das Aushhängeschild schlechthin bleibt natürlich Steve Walsh, dessen unglaublich präsente Stimme in der Lage ist, Wolken vom Himmel zu vertreiben. Genial: Die gemeinsamen Passagen mit Billy Greer, der selbst ein exorbitant starker Sänger ist. Deshalb hat Walsh ihn auch nach dem Ende der Band bei seiner Rückkehr zu Kansas gleich mitgenommen. Und dort, bei Kansas, machte sich Greer nicht nur als Basser, sondern auch als einer der besten Sänger für die so wichtigen "Harmonies" im ganzen Genre einen Namen, sang bei so manchen Gigs die schwierigen Parts fast im Alleingang. Im neuen Jahrtausend gründete er eine eigene Band, "Seventh Key", übernahm selbst den Lead Gesang, und Gitarre spielte... Mike Slamer. Musikalisch knüpften sie fast nahtlos an Streets an. Mike Slamer spielte zudem Prädikats-AOR mit "Steelhouse Lane" und auch auf Walshs Soloalbum "Glossolalia" - so schließen sich die Kreise.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich habe über 1000 CDs (Heavy Metal Hradrock Rock AoR),, 4. September 2008
Rezension bezieht sich auf: 1st (Audio CD)
und die beiden STREETS LPs 1st und Crimes In Mind sind meine absoluten NR.1 danach kommt lange nichts mehr. Ich besitze die beiden LPs auf Schallplatte seit ca 1987 und eine Doppel/CD mit beiden Alben seit ca 1998 und trozdem habe ich beim kauf der Remasterten CDs nicht 1sec überlegt.

Ich schreibe normalerweise keine Rezesionen aber hier muss ich einfach mal über meinen Schatten springen. Diese Band hätte es verdient gehabt erfolgreicher zu werden.

Wer auch nur annähernd was mit zb.: Eye of the Tiger - Survivor (um was allgemein bekanntest aber längst nicht so gutes Beispiel zu nennen)anfangen kann, werden die 2CDs gefallen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ultimativer Melodicrock-Hammer mit Steve Walsh (Kansas), 4. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 1st (Audio CD)
Beide Streets Scheiben sind ein absolutes MUSS für jede vernünftige Hardrock/AOR Sammlung. Es gibt keinen einzigen Lückenfüller, jedes Lied ist eigentlich schon den Kaufpreis wert - vor allem waren die CDs bis vor kurzem nicht zu bekommen. Am besten vergleichen lässt sich Arbeit von Steve Walsh wohl mit dem recht kommerziellen Kansas Album "Power", welches ja nicht so in die Prog-Rock Ecke passt, wie viele andere Kansas Scheiben .... absoluter Blindkauf!
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