Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren calendarGirl Prime Photos Erste Wahl Learn More Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen6
3,8 von 5 Sternen
Preis:24,40 €+ Versandkostenfrei
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. August 2013
Mal ehrlich, dieses "Pflege-Set" von Velux ist absolut unverschämt überteuert!

Hier wird von Velux schamlos ausgenutzt, daß man gar keine andere Wahl hat, als dieses Zeug zu kaufen, es gibt ja keine Alternative im Fachhandel.

Was bekommt man nun für sein Geld?

1. Eine Rolle schwarzen "Luftfilter", simpelster Schaumstoff von der Sorte, der nach ein paar Jahren auseinanderbröselt, wenn der Weichmacher ausgedünstet ist. Den Effekt kenne ich zur Genüge, hatte mal Lautsprecherabdeckungen, die plötzlich stückweise auf den Teppich bröselten, später dann Ohrpolster bei meinem Sennheiser - Kopfhörer, wo ich eines Tages nach dem Benutzen plötzlich mit schwarzen Schaumstoffresten rund um die Ohren dastand, sehr unangenehm! Die Ersatzpolster, die ich natürlich teuer bezahlen musste, waren dann allerdings aus Stoff, da hat zumindest Sennheiser wohl dazugelernt. Aber das nur am Rande.

2. Eine weitere Rolle Schaumgummidichtung für die Lüftungsklappe oben, wieder ein billiger Schaumstoff, diesmal in grau und selbstklebend.

3. Eine kleine Plastiktube mit Schmierfett.

4. Ein Stück Schleifpapier für Fenster in der Variante mit Lüftungsgitter (haben wir nicht, also unnütz).

5. Kleine Aufkleber für Fenster mit Lüftungsgitter (wieder unnütz für uns).

6. Eine Anleitung für Analphabeten (nur ein paar Bildchen als Erklärung).

Der Inhalt reicht wohl für 2 grosse Fenster (wir haben ein grosses GPU 606) oder drei - vier kleine.

Wenn man dieses Set allerdings jahrelang lagert, dürfte der Schaumstoff dadurch nicht besser werden, wer also nur ein Fenster hat, wird wohl mit dem übriggebliebenen Rest nur begrenzte Zeit etwas anfangen können.

Gut, das Schmierfett kann man ja ab und zu benutzen - laut Anleitung soll man die Getriebe der Velux - Fenster 2 x im Jahr fetten. Aber das ginge natürlich weitaus billiger mit Schmierfett aus dem Baumarkt, wo nicht "Velux" draufsteht.

Alles in allem also maßlos überteuerte Cent-Artikel, die man mit diesem Set erwirbt (ich habe das günstigste Angebot im Fachhandel vor Ort gefunden, der Preis war 19,- €)!

Zur Anwendung hier mal ein Erfahrungsbericht:

Nun war es also soweit, nach 15 Jahren war der Zustand von Luftfilter und Lüftungsklappendichtung so indiskutabel geworden, daß ich mich aufraffte, dieses Pflege-Set von Velux zu kaufen, um dem Elend Einhalt zu gebieten.

Die Schaumgummidichtung an der Lüftungsklappe hatte sich in den letzten Monaten mehr und mehr zersetzt und hing nun in Teilen am Fensterflügel fest und bröckelte ansonsten traurig vor sich hin.

Der Filtereinsatz im Zuluftschlitz (der, wie sich im Laufe des weiteren Vorgehens herausstellte, einmal blau gewesen war - was in meiner Erinnerung schon lange nicht mehr präsent war) war von den gelegentlichen Putzvorgängen an Fenster und Rahmen relativ unbehelligt geblieben und machte einen mikrobiologisch fragwürdigen Eindruck.

Also, ein Mann musste tun, was ein Mann tun muss - ran an den Feind!

Zunächst einmal nahm ich eine gründliche Reinigung von sämtlichen Flügel- und Rahmenteilen vor, heisses Wasser mit einem ordentlichen Schuss Allzweckreiniger und ein - bis dahin - tadelloses Mikrofasertuch und los ging es. Meine Herren, so ein Veluxfenster hat wirklich sehr viele Ecken, wo man nicht so oft putzt. Nach diversen Wischgängen war dann irgendwann das Fenster sauber, das Wischwasser schwarz, ein Finger blutig (sehr scharf, diese Bleche von Velux...) und ein Mikrofasertuch wohl für's Leben gezeichnet (vielleicht wird es ja auch wieder sauber, mal sehen).

Jetzt also erstmal schnell den Luftfilter wechseln.

Eine Ecke des Luftfilters mit zwei Fingern vorsichtig gepackt und dann voooorsichtig den versifften Filter aus der Halterung gezogen. Igitt, wie ekelhaft - von vorn sah das Ding schon nicht schön aus, von hinten aber so, daß man eine leichte Gänsehaut bekam. Kennen Sie den Film "Outbreak"? Der hatte damals eine ähnliche Wirkung auf mich. Kurz auf den Boden gelegt (also den alten Filter, nicht mich), den neuen Filterschaumstoff ausgerollt und in der gleichen Länge wie den alten abgeschnitten.
Alten Luftfilter voooorsichtig im Müll entsorgt, kurz überlegt, ob Sagrotan auch Duschgel und Shampoo anbietet.

Anmerkung: der alte (ehemals blaue) Luftfilter, der originär im Fenster verbaut war, war ein stabiles, filzartiges Stück Gewebe, weit stabiler und vertrauenserweckender als der billige Flatterschaum, den man in diesem Set erhält!

Nun denn, nach nochmaligem Putzeinsatz - dort, wo eben noch das Bakterienwohnheim (vulgo "alter Luftfilter") gesessen hatte, war erneut das bedauernswerte Mikrofasertuch gefragt - konnte nun der neue insektenstoppende Schaum seinen Platz einnehmen.
Das ging problemlos, der Schaum hat in der kompletten Länge eine vorgegebene Perforation (was kaum zu sehen ist!), an der man ihn auf die richtige Breite bringen kann (offenbar gibt es zwei verschiedene Größen). Dann wird er einfach in die Aluschiene oben gesteckt, unten in die Lücke gestupft und fertig.

OBACHT! Bitte darauf achten, den Schaumstoff nicht in die Länge zu ziehen! Sonst kommt er einem am Ende zu lang vor, man schneidet ihn ab und danach zieht er sich im Laufe der Zeit wieder zusammen, wodurch er dann einige Zentimeter zu kurz wäre - ein Fehler, der immer gern bei Gummidichtungen bei Türen gemacht wird, die dann unten zu kurz sind.

So, nun voller Tatendrang an den Gummi der Lüftungsklappe!

Flugs die Schrauben der Scharniere entfernt (man kommt so gerade eben mit einem Schraubenzieher an der Lüftungsklappe vorbei) und die Scharniere lösen sich von der Klappe (ein Tipp: da das Scharnier ein wenig im Weg ist, wenn es da so dumm herumhängt, einfach oben die beiden Schwenkriegel am Flügel mit den Fingern in die andere Position drücken, dann schnappt das Scharnier etwas nach oben und stört nicht mehr ganz so).

Nun soll man laut Anleitung den gesamten Schaumgummistreifen von der Lüftungsklappe lösen und als Längenmaß für den neuen nehmen, wenn ich die Zeichnung richtig interpretiere.
Das war zumindest bei meinem bröseligen Exemplar nicht möglich.
Ich habe einfach einen kleinen Mülleimer druntergehalten, den Malerspachtel angesetzt und den alten Schaumstoff abgeschabt und in den Eimer fallen lassen.
Leider befand sich unter dem entfernten Schaumstoff nun der weitaus haltbarere Klebefilm, den zu entfernen eine - sagen wir mal undankbare - Aufgabe ist!
Das extrem klebrige Zeug, das zudem auch noch haarfeine gewebeartige Kunstfasern enthält, die man nun ständig an Fingern, Armen und allem anderen kleben hat, lässt sich nur mit großer Mühe von der Lüftungsklappe entfernen.
Ich habe den Malerspachtel schnell gegen ein Cuttermesser getauscht, mit dessen lang ausgefahrener Klinge ( Vorsicht in der Nähe der Fensterlaibung, Puls- oder Schlagadern!) liess sich dann einiges der klebrigen Pampe abschälen.

Ganz sauber jedoch bekommt man die Lüftungsklappe so nicht.

Mit etwas Isopropanol - Alkohol (Apotheke, Reinigungsbenzin geht wahrscheinlich auch) habe ich nun einfach die Lüftungsklappe nur an den Rändern sauber gewischt, wenn der neue Schaumgummi aufgeklebt ist, sieht man ja eh von der Klappe nur noch einen schmalen Streifen rundherum.
Die Klebkraft des neuen Schaumstoffs scheint der des alten übrigens in nichts nachzustehen, also Vorsicht beim Aufkleben - nochmal lösen und korrigieren ist nicht!!!
Auch das hatte ich schliesslich bewältigt.

Nun noch schnell die Scharniere wieder anschrau...
Mist, wo saßen die noch genau? Wo sind denn die Schraubenlöcher - ah ja unter dem Schaumstoff, verdammt.
Als echter Mann hatte ich natürlich die Löcher nicht ausgemessen, wozu auch.
Kleiner Tipp: sie sitzen NICHT mittig auf der Klappe, sondern etwas tiefer. Seitlich kann man ja nix falschmachen und wenn man eine Nadel ein paarmal durch den Schaumstoff steckt, hat man auch schnell die Löcher gefunden.
Nun schnell die Scharniere wieder festgeschraubt und schon war ich fertig, nach nur wenigen Stunden Putzen, Fluchen, Ekeln und Schwitzen.
Übrigens: Wer möchte, kann ja an der Stelle, wo die Scharniere sitzen, den neuen Schaumgummi ausschneiden - ich habe das nicht gemacht, da er sich beim Festschrauben ohnehin fast auf null zusammendrückt und das somit keinen Unterschied macht. Wer sich da beim Ausschneiden nicht die grösste Mühe gibt, der hat hinterher wohl ein etwas unschöneres Bild.

Ach ja, apropos unschön: Auch der graue Schaumgummi für die Lüftungsklappe hat eine Perforation über die gesamte Länge, weil es wohl auch da zwei verschiedene Breiten gibt, die Velux ja alle mit einem Set abdecken will. Leider brauchte ich für unser Fenster die breitere Variante und musste somit die Perforation dranlassen, was etwas beknackt aussieht.
Für das Geld hätte Velux ruhig zwei Rollen von dem grauen Gummi beilegen können - eine in jeder Breite, dann sähe das hinterher auch anständig aus!

So, ich glaube das war alles soweit, vielleicht hilft meine Beschreibung ja jemandem.

Viele Spaß beim Nach"basteln" !
11 Kommentar|37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Mai 2014
Habe unser 26 Jahre altes Velux Dachflächenfenster überholt, gesäubert, gestrichen, gefettet und alle Filter ersetzt.
Mit dem Material von Velux, Lack-Set ZZZ 130 und Kombi-Pfege-Set ZZZ 220, hat das richtig Spaß gemacht.
Jetzt sieht das Fenster fast wie neu aus.
Natürlich sind die Sets nicht ganz billig, dafür gibt es aber auch qualitativ hochwertiges, genau passendes Material.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2015
Die Dichtungen in Velux-Fenstern zerbröseln nach einigen Jahren komplett. Das scheint Velux aber nicht peinlich zu sein, sondern eine gute Einnahmequelle. Denn man ist ja darauf angewiesen; eine brauchbare Alternative habe ich nicht gefunden. Nicht einmal für die Angabe der Längen und Breiten reicht es auf der teuren Schachtel.
Ich habe extra nachgemessen: es sind knapp 3 Meter. Die Dichtung ist 54 mm breit, kann aber dank Perforierung problemlos auf 44 mm Breite verschmälert werden. Der Luftfilter ist ca. 45 mm breit. Er muss mit der Schere an die benötigte Breite in Ihrem Fenster angepasst werden.
Tipp: Die Packung gibt es auch im Baumarkt.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2015
Alle 10 Jahre sollte man das Fenster pflegen. Dabei aber nicht den Holzschutz vergessen (etwas Lasur auf die angegammelten Stellen).
Beim Auswechseln des Dichtungsgummis die zwei Schrauben des Verriegelungshebels lösen und hinterher wieder exakt an die gleichen Stellen anbringen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2014
Set ist sehr umfangreich! Denke 2 breite Dachfenster kann man damit bestimmt renovieren. Achtung, die Löcher die mit dem Dichtband zugeklebt werden, gleich beim Bekleben mit einer Schraube oder Nagel anzeichnen. Hinterher ist es wirklich schwierig, wie schon mehrfach beschrieben bei anderen Bewertungen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Mai 2014
Nach 15 Jahren sollten Dichtung und Filter mal gewechselt werden und es war total einfach.
2 Schrauben lösen, alte Klappendichtung mit dem Spachtel in einem Zug abschieben. Was an Kleberesten noch vorhanden war kann man ohne Probleme drauflassen. Neue Dichtung aufkleben, Schrauben wieder reindrehen. Da die Dichtung für alte und neue VELUX-Fenster gedacht ist, kann man nun ganz einfach an der Perforation die Dichtung passend machen. Fertig!

Der Luftfilter ist, zugegeben, vom Material her nicht mehr ganz so fest wie früher, das tut dem Sinn aber keinen Abbruch. Alter Filter raus, als Zuschnittmuster für den neuen benutzen, einsetzen. Fertig!

Dann noch das Fett an die Scharniere. Fertig!

Maximal 10 Minuten Arbeit für knappe 20 Euro, die man nach 15 Jahren mal investieren kann, zumal es sich um Originalware handelt.

Ich kann das Set uneingeschränkt weiterempfehlen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
1 beantwortete Frage anzeigen


Gesponserte Links

  (Was ist das?)