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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2013
Ich bin ein Liebhaber der Flavia de Luce-Reihe aus der Feder von Alan Bradley und kam dadurch irgendwie auf die aktuelle Taschenbuch-Ausgabe von Ben Aaronovitch.

Der Autor sagte mir nichts, allerdings lasen sich die ersten Zeilen des Buches in der Buchhandlung so genial, dass ich es mir kaufte und nun froh bin, diesen Autor kennenlernen zu dürfen.
In der Vita durfte ich dann gleich erfahren, dass Ben Aaronovitch seines Zeichens Drehbuchautor für "Doctor Who" ist / war.

Bei diesem Band handelt es sich wohl um den schon dritten Teil seiner Krimireihe um den "Zauberlehrling" Peter Grant, seines Zeichens Police Constable in London. Aber auch ohne die Vorkenntnisse bereitet das dem Verständnis keinen Abbruch.
Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich schon blöd grinsend, teils laut lachend im Zug gesessen habe, wenn ich den Roman schmökere. Es liest sich herrlich unkompliziert, der Erzählstil ist so gut mit ironisch-sarkastischen Andeutungen und Aussagen gespickt, wie es nur der gute alte britische Humor kann. Als Tüpfelchen auf dem i empfinde ich dann die herrlichen (gut aufgeteilten) Anspielungen auf diverse britische (Kult)-Serien / Autoren oder Filme. Wer Sherlock Holmes, Doctor Who und James Bond kennt, wie liebt, weiß die Begrifflichkeiten einzuordnen, die dem schon äußerst gelungenen Humor noch mehr Tiefe verleihen. Schön sind auch die zahlreichen Erklärungen zu Londons Innenstadt, dass man dem Protagonisten wahrlich auf Schritt und Tritt folgen kann. Wunderbare Zeitvertreib!
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am 27. Mai 2013
Der dritte Fall für Peter Grant, Polizist, Zauberlehrling und Mitglied der Spezialtruppe für Verbrechen mit magischem Hintergrund: diesmal muss er sich mit Gespenstern und sonstigen übernatürlichen Kreaturen im Londoner Untergrund herumschlagen. Und das scheinen nicht alle harmlose überfahrene Sprayer zu sein, denn als in einer U-Bahn-Station ein erstochener Mann gefunden wird, lassen sich an der Mordwaffe deutliche Spuren von Magie feststellen. Dumm nur, dass das Opfer nicht nur Kunststudent, sondern auch Sohn eines amerikanischen Senators war und Peter deshalb FBI-Agentin Kimberley Reynolds an die Seite gestellt wird, die von übernatürlichen Phänomenen gar nichts hält...

Ich habe schon die letzten beiden Fälle von Peter Grant mit großem Vergnügen gelesen und Ben Aaronovitch scheint mit jedem Band besser zu werden. Der trockene englische Humor ist schon auf den ersten Seiten spürbar. Vor allem die Schilderungen, wie der moderne Polizeiapparat mit so etwas altertümlich-abstrusem wie Magie umgeht, sind einfach köstlich. Die Protagonisten gewinnen merklich an Tiefe, vor allem Lesley, die im 2. Band ja nur als Randfigur vorkam und immer noch mit den Auswirkungen ihrer Gesichtsdeformation zu kämpfen hat, spielt wieder eine etwas größere Rolle und entwickelt sich zu einer starken Partnerin für Peter. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist der Kriminalfall diesmal klarer strukturiert und der dominierende Handlungsstrang. Alte Fragen werden zwar wieder aufgegriffen und weiterentwickelt, nehmen aber deutlich weniger Raum ein, was der Geschichte guttut, weil der Spannungsbogen nicht immer wieder abfällt. Bisher der beste Zauberkrimi von Ben Aaronovitch!
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Nach den Ereignissen in "Schwarzer Mond über Soho" ist nun auch Peters Kollegin Lesley in das Londoner Pendant zur Ghostbuster-Zentrale eingezogen - zumindest in dienstlicher Form, wobei sie offiziell wegen ihrer Verletzungen noch krankgeschrieben ist. Nach einem kleinen Einsatz für eine Verwandte Peters wird die Sonderabteilung unter der Leitung von Nathan Nightingale aber zum Tatort eines Mordes an dem Sohn eines amerikanischen Senators gerufen, wo so "seltsame" Sachen aufgefallen sind, über die die "normale" Polizei nicht so gerne redet.

Schnell sind die ungewöhnlichen Ermittler in einen neuen Bereich der Londoner Unterunterwelt eingespannt, wo sie sowohl alten Bekannten, wie auch ganz neuen Wesenheiten begegnen - und Peter entnervt feststellt, dass Lesley sehr viel schneller das Zaubern lernt als er.

Wieder eine Geschichte von großem Unterhaltungswert - und voller Informationen zu Londons Architektur und Geschichte. Da skann ein wenig den Handlungsfluss stocken lassen, doch Londonfans wird das wohl eher weniger stören. Mir gefiel es auf jeden Fall.
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am 31. Mai 2013
In diesem Band der "Flüsse von London"-Reihe trifft man neben den Hauptcharakteren (der Belegung des Folly) auch einige andere alte Bekannte wieder, und natürlich gibt es auch neue Charaktere, von denen sich die eine oder der andere noch mal in weiteren Büchern zeigen könnten.
Fundort einer Leiche ist ein U-Bahn-Tunnel. Von dort geht es noch wesentlich weiter in den Untergrund, als es Peter Grant lieb ist. Lesley, im ersten Band spektakulär verletzte Kollegin von Peter Grant, nimmt eine aktivere Rolle als in den anderen beiden Bänden ein - und wird inoffiziell zum zweiten Magielehrling Nightingales - ohne Peter vom Rang der Hauptperson zu verdrängen. Nightingale hält sich weitgehend im Hintergund - sein Lehrling arbeitet wesentlich intensiver mit der Mordkommission zusammen. Und mit der Transportbehörde.
Ein alter innerpolizeilicher "Gegner" der magischen Einheit der Polizei, Seawoll, leitet die Ermittlungen zur Aufklärung des Mordes an einem amerikanischen Studenten. Es mischt sich auch das FBI ein, Missverständnisse sind vorprogrammiert.
Es kommt zu Verfolgungsjagden in Londons Untergrund - dabei stellt Nightingale fest, dass auch er noch nicht alles kennt.

Alles in allem hatte das Buch Tempo, Witz (die englische Kunst des sich selbst Belächelns wird von Peter Grant ausgiebig gepflegt) und kommt mit viel weniger Blut und Sex aus als die beiden Vorgänger. Was für mich ein Plus war.
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am 23. Mai 2013
Nach “Schwarzer Mond über Soho” ist “Ein Wispern unter Baker Street” der dritte Band um den Londoner Bobby und Zauberlehrling Peter Grant.

Schon das Cover von des Buches reiht sich perfekt an die zwei vorangegangenen Bände an: Neben den Wimpel mit dem Namen des Autors befinden sich erneut zwei Totenköpfe – einer von beiden wispert auf diesem Cover ein “pssssst”. Auch die Londoner Karte ist wieder auf dem Cover zu finden. Diesmal weist ein skelettierte Hand auf einen blutigen Fleck inmitten der Karte, auf den nächsten Tatort.

Ein Toter in der U-Bahn lässt nicht unbedingt eine übernatürliche Todesursache vermuten. Als Peter die magische Aura der Tatwaffe – eine Tonscherbe – erkennt, liegen die Ermittlungen jedoch schnell in seiner Hand. An der Seite seiner ehemaligen Kollegin Leslie, die mittlerweile als inoffizielles Mitglied der Abteilung für Übernatürliches gilt, macht sich Peter an die Ermittlungen.

Auch dieses Mal nimmt Ben Aaronovitch gekonnt den Faden aus den vorangegangenen Bänden auf. Und so beginnt “Ein Wispern unter Baker Street” mit einer eher inoffiziellen Mission von Leslie und Peter. Auf den dringenden Wunsch von Peters Mutter gehen die zwei der Geisterentdeckung eines Schulmädchens, Abigail, nach. Mit der später folgenden Ermittlungen hat diese Entdeckung eher weniger zu tun, sie liefert aber guten Stoff für ein paar spätere Seitenhiebe der Kollegen und vielleicht auch für ein weiteres inoffizielles Teammitglied.

Aber auch der (all-)tägliche Ärger lässt nicht lange auf sich warten. Ein amerikanischer Toter vor dem Frühstück und eine wirklich merkwürdige Tatwaffe rufen sowohl Peter als auch eine FBI-Agentin auf den Plan. Eine FBI-Agentin, die von der von der Magie Londons keine Ahnung hat – noch nicht.

Seine Ermittlungen führen Peter in die magische Unterwelt – im wahrsten Sinne des Wortes und mit weit engeren Kontakt, als er sich je hätte vorstellen können. Geführt von dem zwielichten Demi-Fae Zach macht er einige Entdeckungen und stößt auf jede Menge Scheiße – Schweinescheiße um genau zu sein. Es gibt aber auch erfreulichere Augenblicke, zumindest wenn man Zach und Peter Glauben schenken darf: Sie genießen den Anblick von Leslie, die mit nichts weiter bekleidet als einer Thermoweste und einen Schlüpfer durchs Folly rast, auf jeden Fall in vollen Zügen.

Ich habe beim Lesen weit mehr als nur Leslies Anblick genießen können. Mit seiner gewohnten humorvollen (und britischen) Erzählweise hat mich Ben Aaronovitch erneut in den Bann gezogen, mich auf einen weiteren Ausflug in die dunkelsten Ecken des magischen Londons mitgenommen, ein Wiedersehen mit alten Bekannten organisiert und gegen Ende mit Lust auf einen erneuten Ausflug zurückgelassen – ich hoffe, ich muss nicht allzulange darauf warten.
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Ben Aaronovitch lädt uns wieder ein ins beschauliche London. Es wird wieder gemordet und gemeuchelt was das Zeug hält und wie so oft, geht es nicht immer mit den richtigen Dingen zu.

Police Officer Constable Grant hat in den letzten zwei Folgen schon ordentlich Erfahrung und Rüstzeug sammeln dürfen und so geht er gut vorbereitet in sein drittes Abenteuer hinein.

Dieses Mal ist aber nicht alleine, sondern Leslie May, die wir in der letzten Folge schon kennenlernen durften , begleitet sie auf weiten Strecken dieses Abenteuers. Sein Mentor und Ausbilder Nightengale ist in dieser Folge auch wieder deutlich präsenter als zuletzt noch.

Gemeinsam bilden sie ein illustres Trio, das die magische wie wirklich Welt in London gekonnt in Atem hält und für die ein oder andere kleinere wie größere Katastrophe sorgt.

Besonders gut an dieser Folge- die ich nebenbei für die bisher Beste – halte , hat mir gefallen das ich als Hörer einen sehr detaillierten und umfassenden Einblick, in die Charaktere von Constable Peter Grant und Leslie May erhalte. Sicherlich kannte ich gerade den Ersteren natürlich aus den vorherigen Folgen, aber durch diese Folge alleine, bekam ich nochmal einen sehr umfassenden und tiefgehenden Blick auf ihn, seine Art und Denkweise.
Constable Leslie May kannte ich hingegen noch gar nicht so gut, was sicher aber durch diese Folge auch merklich geändert hat. Sie ist mir sehr positiv aufgefallen und mir gefielen die Szenen in denen sie auftrat, agierte und kommunizierte unheimlich gut. Auch das Frauenbild, das sie in der Folge präsentierte , ist eines mit dem ich mich ungesehen identifizieren kann. Interessant fand ich ebenfalls das Verhältnis von Peter und Leslie, wir dürfen gespannt sein, was ich dahingehend noch erwarten wird.

Die Geschichte ist meiner Meinung nach die bisher spannendste und beste der drei Folgen. Ich habe mir das Hörbuch schon einmal angehört, ganz zu Beginn der Serie, als noch keine andere Folge gehört hatte und habe nur Bahnhof verstanden.

Dieses Mal sollte es anders sein und ich habe jede Minuten genossen, die ich in London und der magischen Welt des Constable Grant verbringen durfte.
Ja, die Serie hat Suchtfaktor das muss ich zugeben. Die Hörbücher sind ein bisschen so wie eintauchen, wohlfühlen und erleben. Ben Aaronovitch gelingt es wirklich mich immer wieder mit seinen wortgewaltigen , ja auch komplexen Erzählungen für sich zu gewinnen.

In dieser Folge standen Action, Spannung und Dramatik auch sehr im Vordergrund. Die Morde mussten aufgeklärt werden, es gab einiges zu beachten. Dadurch das der Autor schon in den letzten beiden Folgen viel Aufklärungsarbeit geleistet hatte, konnte er es sich nun leisten sich voll und ganz auf die Geschichte zu konzentrieren.

Spannung kam in keinem Fall zu kurz, es gab so viele Szenen bei denen ich einfach nur atemlos und gespannt zu hören musste, mit fiebernd und zitternd was die Constables erleben und erreichen würden.

Natürlich lernen wir in dieser Folge auch wieder neue magische Wesen kennen. Sie gehören einfach dazu und machen einen Hauptbestandteil dieser komplexen Geschichten aus. Wir lernen sie wie im vorbei gehen in den Nebenschauplätzen kennen. Der Autor macht es so geschickt, das wir zunächst überhaupt keine Ahnung haben, wen und was wir da kennenlernen. Erst zum Schluss, löst sich meist die ganze Tragweite des Gehörten auf Ich bin immer wieder von Neuem fasziniert, was der Autor sich für jede neue Folge einfallen lässt.

Dadurch wirkt nicht eine Folge wie die andere, wir werden immer wieder mit neuen Figuren , magischen Wesen und Wendungen überrascht , die in meinen Augen jede Folge einzigartig und abwechslungsreich machen.

Der Sprecher Dietmar Wunder, macht auch in dieser Folge wieder einen guten und soliden Job. Er weiß mit seiner Stimme umzugehen und die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um die Szenen passend und richtig fürs Ohr rüber zu bringen. Ich kenne den Sprecher ja schon aus den vorherigen Folgen und war daher in freudiger Erwartung eines Wiederhörens.

Das FAZIT

Der dritte Teil “Whispern unter Baker Street” war in meinen Augen, der bisher beste Teil, da die Charaktere eine neue Tiefe bekommen, aber auch die Geschichte durch Dynamik, Spannung und Magie mich nicht nur fesseln , sondern vollkommen überzeugen kann. Ich habe noch keinen Autor gefunden, der so komplexe Geschichte so mühelos erschaffen kann.

Ich freue mich auf den bereits schon erschienenen viertel Teil “Ein böser Ort” und auf den noch dieses Jahr kommenden fünften Teil.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Juni 2013
Peter Grant ist zurück, doch er kommt nicht allein. Lesley, mit der er zusammen die Ausbildung absolvierte, ist nach ihrem Unfall wieder so halb im Dienst und arbeitet genauso halb für das Folly und Nightingale. Zusammen stolpern sie mitten in einen neuen Fall, denn ein junger Mann wird tot in einem U-Bahn-Tunnel gefunden. Als ob das nicht schon genug wäre, ist bzw. war er der Sohn eines US-Senators und das ruft fast automatisch das FBI auf den Plan. Peter wird diesmal Teil des Ermittlungsteams der “richtigen” Polizei und ist der Mordkommission unterstellt. Für ihn ist es keine leichte Situation, denn jeder erwartet von ihm, dass er magische Dinge zwar möglichst schnell aufklärt, dabei aber weder einen Schaden, noch sonstige Dinge zurücklässt. Darüber reden darf er schon gar nicht.

Und so erledigt er seine Ermittlungsarbeit auch größtenteils allein oder mit Lesley zusammen. So ganz nebenbei versuchen sie noch, den Gesichtslosen aus dem letzten Band zu finden und spüren geheimen Studentenverbindungen und dem Londoner U-Bahn-Netz nach. Sie treffen dabei auf Feen, einige Töchter der Flussgöttinnen, einen Erdbändiger und viele andere magische Geschöpfe. Einen wirklichen Plan haben sie lange Zeit nicht und ermitteln kreuz und quer durch London und seine speziellen Plätze. Irgendwann bekommen sie jedoch den entscheidenden Hinweis und von da an geht alles plötzlich sehr schnell. …

(Ich würde euch gern mehr zur Story verraten, aber damit würde ich das Buch eigentlich schon zu Ende erzählen ….)

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Im nun schon dritten Band entführt uns Aaronovitch in den Untergrund von London. Zusammen mit Peter Grant entdeckt der Leser nicht nur die U-Bahn-Tunnel, sondern er erfährt auch die Geschichte des Bau’s, entdeckt alte und vergessene oder auch unbekannte Tunnel. Und so ganz nebenbei gibt es auch noch einen Rundumschlag zum Thema Keramik und Töpfern, denn schließlich wurde der tote Student mit einer Scherbe erstochen. Einer Scherbe, an der eine ganze Menge Vestigium hängt – dieses Gefühl, das allen Gegenständen anhaftet, die auf irgend eine Art und Weise mit Magie in Berührung kamen.

Anders als in den letzten beiden Bänden dauert es diesmal eine ganze Weile, bis Peter so richtig in Fahrt kommt. Der Anfang ist zwar nett, aber auch nicht viel mehr als das. Zu sehr zieht es sich in die Länge, zu ausführlich werden viele Dinge erklärt. Allerdings betrifft das immer nur die Ermittlungsarbeit oder die Londoner Geschichte. Wer als Quereinsteiger die beiden vorangegangenen Bände nicht kennt, wartet vergeblich auf Aufklärung. Es lohnt sich allerdings, sich durchzukämpfen, denn nach rund 1/3 des Buches gewinnt Peter wieder seine altbekannte Form inklusive seines britischen Humors. Die Geschichte gewinnt zusehends an Fahrt und am Ende überschlagen sich die Ereignisse fast. Ein bisschen schade finde ich dieses ungleiche Verhältnis schon, auch wenn sich die Story wie immer sehr leicht und gut lesen lässt.
Viele alte Bekannte, wie zum Beispiel einige Töchter der Flußgöttin, kommen vor erneut vor und natürlich hat Peter immer noch die gleichen, sturen Vorgesetzten.

Beim Lesen vermisste ich sehr stark die Leichtigkeit der vergangenen Bände. Die Story ist gut und schräg, wie schon die letzten Male, allerdings fehlt ihr einfach das gewisse “Etwas”. Eine Dinge wirken ein bisschen zu abgedreht, wieder andere werden nicht ausgeschöpft. Die angekündigte FBI-Agentin zum Beispiel nervt in Wirklichkeit nicht halb so sehr, wie ich nach dem Lesen des Klappentextes vermutet hätte.

Von mir gibt es diesmal “nur” 4 Sterne, denn die Story hatte mehr Potenzial. Trotzdem kann ich den dritten Band guten Gewissens empfehlen. Leser die London kennen, werden damit wahrscheinlich noch mehr Spaß haben!
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am 25. Mai 2013
Was entsteht, wenn man Krimihandlung mit Fantasy-Elementen und Humor kreuzt? Etwas ganz Eigenwilliges – Urban Fantasy der besonderen Art.

Peter Grant, farbiger Police Constable der Londoner Polizei und Zauberlehrling in Ausbildung hat einen neuen Fall. Ein amerikanischer Student wird erstochen in einem U-Bahn Tunnel gefunden. Und wenn es nur den geringsten Verdacht gibt, dass es nicht mit ganz so rechten Dingen zugeht, wird die Spezialabteilung für Magie hinzugezogen. Peter, seine junge Kollegin Lesley und ihr Lehrer Nightingale. Es ist schon skurril, wie sich die gestandenen Polizisten mit dieser Abteilung so schwer tun und doch nicht ohne sie auskommen wollen. Solide Ermittlungsarbeit gepaart mit Magie, Feen und Flussgöttern. Eine herrlich schräge Mischung.

Ben Aaronovitch hat einen unkonventionellen Stil – modern, frech und humorvoll, wie seine Hauptfiguren – da macht das Lesen mal wieder richtig Spaß. Ob es um das luxussanierte Notting Hill oder die Gepflogenheiten der englischen Polizei geht, stets glänzt er mit ironischen Seitenhieben, die einem ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Ganz nebenbei erfährt man auf unterhaltsame Weise viel über Londons Geschichte und den Bau der U-Bahn.

Einen Punktabzug gibt es allerdings. Wenn man die beiden Vorgänger der Serie nicht gelesen hat, erschließt sich einem nicht alles. Ich hätte gerne genauer erfahren, was es mit den Flussgöttern auf sich hat und was um Himmels Willen mit Lesleys Gesicht passiert ist.

Eigentlich ist Urban Fantasy so gar nicht mein Genre. Um so überraschter bin ich, wie gut mir dieses Buch gefallen hat. „Die Chance, auf ein magisches Phänomen zu stoßen, ist umgekehrt proportional dazu, wie verdammt hilfreich es wäre, es zu finden.“ Genau so verhält es sich mit guten Bücher, deshalb bin ich froh, mal wieder per Zufall eins gefunden zu haben.
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Ein Whisper unter Bakerstreet ist der dritte Band rund um Peter Grant, den Zaubererschüler bei der Londoner Polizei. Wer die ersten beiden Bände mochte, weiß schon, was er erwarten kann (und wer nicht, sollte sich auch nicht für den dritten interessieren :-) Dieser Band führt die Selbstironie und das Akte-X-mäßige geschickt weiter. Allerdings habe ich tatsächlich so ein bisschen das Gefühl, dass der Drehbuchschreiber Aaronovitch sich ein bisschen zu sehr an Serien orientiert hat: Dieser dritte Teil bringt die überspannende Geschichte nicht wesetnlich weiter (da kommen wohl noch so einige Bände), sondern konzentriert sich auf den "aktuellen" Mordfall. Und hier geht es ziemlich beschaulich zu: Grant reist von A nach B und wieder zurück, dann mal wieder zu C, dann nach B, wieder zu D... Und jedes Mal weist der Autor (durch Grant) daraufhin, dass eben so echte Polizeiarbeit aussieht. Mag sein, ist aber dennoch etwas ermüdent. Zumal die Auflösung am Ende etwas Knall auf Fall kommt und den langen Aufbau in meinen Augen nicht rechtfertigt. Auch sehe ich nicht, wo die FBI-Agentin eine für die Story wichtige Rolle spielen würde.

Das klingt jetzt alles etwas negativer, als es wirklich ist. Das Buch ist durchaus unterhaltsam und witzig und wer die ersten beiden Bände mochte, wird diesen nicht ablehnen. Aber er fällt imho doch etwas ab und ich hoffe beim nächsten Band auf etwas mehr.
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am 12. September 2013
... Herr Aaronovitch, dass können Sie besser, wie Sie mit den beiden vorherigen
Büchern der Reihe gezeigt haben.

Dieser Titel allerdings ist einfach nur schlecht. Wie schon andere Leser es auch beschrieben haben,
ist das Buch einfach nur langatmig, ohne wesentliche Anknüpfungspunkte an die vorherigen Bände.
Man könnte es auch mit gutem Willen als Reiseführer durch London betrachten, so oft wie Orte, Plätze,
und sonstige Gegebenheiten beschrieben werden. Es findet so gut wie keine Magie mehr statt, der Zauber
den die beiden vorherigen Bände entwickelt haben, wird hier von Hundert auf Null per Vollbremsung
herunter gefahren.

Herr Aaronovitch wird auch als Drehbuchschreiber für die englische Fernsehserie "Dr. Who" beworben.
Genauso kommt mir das Buch auch vor. Eine schnell herunter geschriebene Episode, weil einfach eine
weitere Episode her musste. Von einer guten, spannenden Episode war scheinbar keine Rede...

Schade, schade, vielleicht wird der nächste Band wieder besser, die Idee, die hinter der Story steckt,
hätte es verdient...
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