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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 1. Oktober 2013
Eine Neueinspielung der beiden Klavierkonzerte von Brahms hat es notorisch schwer, tritt sie doch quasi gegen eine Vielzahl hervorragender Aufnahmen an (im übrigen sehr männlich dominiert). Nun also macht sich H. Grimaud, die schon früh bei Brahms aufhorchen ließ, daran, ihre Version dieser beiden "Schlachtrösser" der Öffentlichkeit zu präsentieren. Und schlägt sich nicht schlecht, aber die Erfüllung ist es dann leider auch nicht geworden.
Insbesondere in den Ecksätzen vermisse ich jetzt die Unbändigkeit, vielleicht auch die Kraft, mit der z.B. ein K. Zimerman unter Bernstein diese Werke angeht (hier hören wir eine quasi kraftvoll strömende Energie). Wir hören bei Grimaud viele schöne Stellen, aber es gelingt ihr meiner Ansicht nicht ganz, den Spannungsbogen zu halten - wobei nicht auszuschließen ist, dass hier auch das Dirigat von A. Nelsons nicht das Niveau z.B. von Bernstein in Wien erreicht. Nelsons, recht eigentlich als "Hitzkopf" bekannt, wirkt hier mitunter erstaunlich "brav" - bei insgesamt hervorragenden Orchesterleistungen.
Es gibt immer wieder ganz wundervoll gestaltete Passagen, aber in der Summe wird kein wirklich Ganzes daraus. Und dennoch sind diese Aufnahmen interessant, weil sie einen eher lyrischen Zugang zu diesen sonst oft sehr kraftvoll interpretierten Werken aufzeigen und weil Grimaud z.B. im Andante des zweiten Klavierkonzertes mit großer Klarheit und Tiefe (und welch Cello-Solo der Wiener Philharmoniker) punkten kann. Als Bereicherung des Werk-Kanon keine schlechte Aufnahme, aber im Schatten großer Vorgänger-Produktionen, von denen Zimerman/Bernstein/Wiener Philharmoniker mein Favorit wäre.
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am 7. Oktober 2013
MIt großer Vorfreude habe ich auf diese Neuerscheinung einer großen Pianistin gewartet, war aber über das Ergebnis doch etwas enttäuscht: das d-moll Konzert ist jugendlich frisch, eher lyrisch durchsichtig eingespielt, sehr erfreulich. Im B-Dur Konzert besinnen sich jedoch alle Beteiligten (Solistin, Orchester, Dirigent, Tonmeister) auf jedes gängige Brahms-Klischee, so da sind: dicker, schwerer Klang, massige Fortissimi, "norddeutsche" Schwerfälligkeit. Man hat von der hochbegabten Künstlerin aus ihren Mädchenjahren schon viel Überzeugenderes gehört. Schade!
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am 14. Oktober 2013
Hélène Grimaud ist bei uns in Frankreich eine Ikone. Kunststück. Sie ist in der Welt eine gefeierte Pianistin, für manche Konzerte und Einspielungen zu Recht. Jetzt legt sie die Klavierkonzerte von Brahms vor. Ich selber kenne die nur die Aufnahme des 2. Konzerts, gesendet von radioclassique. Daher habe ich bislang nur kommentiert. Da die Rezensionen und besonders die Kommentare sehr gegensätzlich und auch persönlich sind, möchte ich nun eine kleine Rezension schreiben, die sich aber im wesentlichen mit meinem Kommentar deckt. Zugleich werde ich die CD bewerten und zwar mit drei Punkten. Warum?

Es geht mir nicht darum, ob Frau Grimaud prinzipiell überbewertet ist, obwohl ich Musiker kenne, die mit etlichen hochklassigen Pianisten gespielt haben und dieser Meinung sind. Mir geht es nur um das 2. Konzert. Und hier stelle ich fest, dass Frau Grimaud bemüht ist, aber auch nicht mehr. Klanglich geben weder das Klavier noch das Orchester etwas her. Ein Kommentator hier im Forum (Kommentar auf die Rezension von Sagittarius) zitierte eine Rezension von Alan Elsner. Herr Elsner charakterisiert die Komposition absolut zutreffend, eine Mischung aus Kraft und Eleganz. Wie er dann aber darauf kommt, dass Frau Grimaud, anders als ihre Pianistenkollegen über den rein pianistischen Bereich hinausgehend, eben diesen Ausdruck versinnbildlichen soll, kann ich nicht nachvollziehen. In den kraftvollen Passagen ist sie zu kraftlos - und das ist nicht das erste Mal, dass ihr dies vorgeworfen wird (na gut, sie ist halt keine Argerich). In den zarten und eleganten Abschnitten pflügt sie sich ungelenk durch die Partitur. Das Orchester ist hier leider auf Augenhöhe mit der Pianistin - ausdruckslos, steif. Hinzu kommt, dass Frau Grimaud einfach technische Probleme hat. Sie mag sich zwar seit Jahren mit Brahms beschäftigen, aber die Leichtigkeit eines Katchen oder Arrau ist ihrem Spiel fremd. Die Technik von Brahms ist in der Tat vertrackt, nicht umsonst hat Brahms selbst ein Etüdenwerk geschrieben, um die Beschäftigung mit seiner Technik zu erleichtern, die zwischen Rhythmik, Lyrik, Kraft und Eleganz dauernd hin und her schwingt. Man kann die Punkte, wo Grimaud hier nicht an die Erfordernisse heranreicht, ganz klar festlegen (z.B. wie ich in meinem Kommentar bereits bemerkt habe, Takt 105 im letzten Satz). Der Mangel an Technik zieht dann auch den Mangel an Ausdruck nach sich. Das kann man deutlich hören.

Man muss das natürlich nicht kritisieren. Es gibt - gerade was die von mir angeführte Stelle betrifft - einen netten Briefwechsel zwischen Joachim Kaiser und Claudio Arrau um die Schwierigkeit dieser Musik und der Technik, die notwendig ist, sie zu realisieren. Claudio Arrau hat sich nicht nur in seiner Antwort auf Kaiser wahrhaft souverän und edel gezeigt. Vergleichen Sie daher einmal sein Spiel - tiefgründig, wenn notwendig kraftvoll und dabei immer elegant und gesanglich - mit dem von Frau Grimaud - monoton, ohne echte Höhen und Tiefen, eher bemüht. Dazwischen liegen Welten.

Da ich das erste Konzert nicht gehört habe, möchte ich keine Kaufempfehlung aussprechen. Ich selber werde die CD nicht kaufen, denn es gibt in der Tat schon etliche Alternativen, von denen einige zu den Höhepunkten der Brahmsinterpretation gehören. Die Aufnahme des 2. Konzerts von Hélène Grimaud gehört definitiv nicht dazu.
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am 23. Juli 2015
Diese weltberühmte Pianistin ist zurecht berühmt! Die 2 Konzerte sind einfühlsam und adäquat interpretiert, Es bleibt kein Wunsch offen. Auch das Orchester wir prima geleitet. Nelsons Impulse kann man überall spüren, er ist eben auch ein Meister! Wenn sich dann zwei Musiker so gut verstehen, kann das Orchester davon nur positiv beeinflußt werden. Wobei das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowieso zu meinen Lieblingen gehört.
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am 30. September 2013
Frau Grimaud spielt schon lange Brahms,u.a das erste Konzert.Mit dem zweiten tat sie sich schwerer-Vor Jahren wollte sie es in Bremen spielen.Voller Erwartung hingegangen,um dann zu erfahren,dass sie doch wieder das Schumann Konzert spielt- Nun also doch aufgenommen.
Warum spielt man diese Konzerte ein?

Frau Grimaud meint zu Brahms:"Mit seiner Pianistik hatte ich zuerst meine Schwierigkeiten, aber ich spürte von Anfang an eine tiefe Resonanz. Die Brahms Klavierkonzerte zählen zu den schönsten Werken der Klaviermusik. Das erste Klavierkonzert ist ein ungeschliffener Diamant, eine reine Äußerung der Seele. Der erste Satz ist für mich wie ein Requiem, der zweite wie ein Gebet, und der dritte wie ein Kampf, der langsam zum Annehmen des eigenen Ich und der im Leben durchlittenen Krisen führt. Es folgt die Koda, wo die Seele endlich jubeln kann. Dieses Konzert entwirft ein sehr persönliches Weltbild. Es ist von großer Innerlichkeit, und emotionaler Zerrissenheit, es spricht von Herzeleid. Die Musik von Brahms schlug einige sehr persönliche Saiten in mir an. Ich erkannte in ihm den unmittelbarsten Nachfolger von Bach und Beethoven"
Das reicht natürlich als Grund. Die DG sagt sich.Grimaud verkauft sich. Natürlich Werbung mit dem Gesicht;eine schöne Frau.
Und lohnt sich diese Aufnahme?

Daß ich diese Pianistin für deutlich überschätzt halte, habe ich schon mehrfach geschrieben und dafür viele Abklicks erhalten.

Kann ich diese Aufnahmen unbefangen hören? Ich kenne unendlich viele Aufnahmen beider Konzerte. Das erschwert weiter die unbefangene Rezeption. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: keine der beiden Aufnahmen elektrisiert mich.
Das erste Konzert in der Wiedergabe durch Grimaud entbehrt der Kühnheit, die das Werk hat und die ein Katchen, ein Weissenberg, ein Gelber realisiert haben.Orchestral ebenfalls allenfalls solide.Weder ein Monteux,ein Rattle oder ein Karajan werden erreicht. Die Zahl der Aufnahmen, die dieser vorgestellten über sind, könnte ich leicht vermehren, ob ich nun an Serkin oder Fleisher denke oder viele andere.

Beim zweiten Konzert ist mein Eindruck noch weniger erfreulich. Wiener Philharmoniker. Ich höre sofort die Aufnahme mit Bernstein und Zimerman. Wie meilenweit ist diese doch davon entfernt. Zimerman hat Farben, die Grimaud völlig fehlen,und Bernstein gibt dem Werk eine Opulenz, die dem Wort von einem kleinen Konzert mit Klavier Lügen straft. Diese Aufnahme mit Grimaud ist mäßig transparent und gibt dem Konzert überhaupt nicht den Charme, den es hat.Zimerman hatte ich bereits genannt. So viele Namen könnten hinzugefügt werden: Richter Haaser,Richter,Serkin,Freire und manche andere mehr.
„Sie benötigte viele Jahre, um einen Zugang zu diesem Werk zu finden, ihre Vorbehalte abzubauen und es schließlich in seiner Gesamtheit zu akzeptieren. Am Ende ihres Ringens mit dem B-dur-Konzert stand Grimauds Absicht, beide Konzerte für ihr neues Album aufzunehmen, um den Konflikt endlich zu überwinden.“ So die Produktbeschreibung
Hat das Ringen einen Erfolg gehabt? Ich meine:NEIN

Beide Konzerte liegen in einer Version vor, die gegenüber dem Bestand keine Bereicherung darstellt,sich in ihrer Bedeutung vielen anderen Aufnahmen nachzuordnen ist.
Aber: Grimaud sells
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am 15. September 2014
Die Meinung meiner Vorrezensenten kann ich mich nicht ohne Weiteres anschließen. Für mich ist diese CD eine der besten Einspielungen der Klavierkonzerte 1 und 2 von Brahms. Und - ehrlich gesagt - vor dem ersten Hören wusste ich nicht, dass Brahms so schön sein kann....
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am 16. Oktober 2013
nachdem ich aufgrund der nich so dollen rezensionen nun nochmal meinen "bestand" quergehört habe(2x zimermann, berman, rittner, angelich, gilels, dichter, andsnes, feltsman, barenboim...) hab ich diese aufnahme doch ins herz geschlossen. vor allem das d-moll konzert überzegt mich. der langsame satz birgt ganz neue schattierungen mit den "klappernden" accorden, hatte ich so nich nie gehört, gefällt mir. die rahmensätze sind halt nicht so dramatisch, dafür aber wundebar ausbalanciert. was mich begeisterte ist auch die wunderbar, konzertierende produktion, orchester und klavier vertragen sich sehr schön.
lediglich der erste satz den B-Dur konzertes fällt merklich ab, da will einfach keine spannung aufkommen. wunderschön auch hier der langsame satz.
wie gesagt viele neue erfahrungen, nuancen und ein toller klang. dafür gibts volle punkte.
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am 7. November 2014
Grimaud spielt in ihrer eigenen Art. Etwas angespannt, aber sehr, sehr intensiv! Sie taucht emotional in tiefe Schichten der Musik ein und lässt uns an diesem Prozess teilhaben. Sie durchlebt die Klavierkonzerte. Sie verfügt über ein instinktives Gespür für Brahms' sche Musik.

Technisch bewältigt sie (trotz gewisser Anspannungen) die Konzerte professionell (auch live), aber vollem die "Wucht" ihrer Durchdringung überzeugt. Mir kommt es immer so vor, als dass sie mit der Inbrunst und Wildheit eines Wolfs am Klavier agiert. Warum wohl...?

Packend, überzeugend, intensiv und individuell! = *********** !

P.S. Jeder der Hélène Grimaud kritisiert, soll es selbst erst besser machen!
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am 10. Dezember 2013
Habe zwar bisher nur die 1. CD (d-moll-Konzert) gehört, da das B-Dur-Konzert aber von den Wienern begleitet wird, dürfte auch da nicht viel schiefgehen. Tolle Tonkultur im Orchester. Über Helène Grimaud zu urteilen, maße ich mir als Nicht-Pianist nicht an, vor allem ob alles technisch sauber gespielt ist, kann ich nicht beurteilen. Musikalisch ist es jedenfalls so wie Brahms klingen sollte.
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am 11. Januar 2014
Helene Grimaud spielt die beiden Konzerte in der ihr eigenen Perfektion und mit großem Einfühlungsvermögen. Die technische Qualität der Aufnahmen hat meine Erwartungen voll erfüllt.
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