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Kundenrezensionen

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am 12. Oktober 2013
Der Autor kommt aus einem Nachbarort. Deswegen war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Bea, als ich von dem Buch hörte. Ich habe es sofort bestellt und als es kam, hatte ich es innerhalb von 3 Stunden ausgelesen. Weil es absolut fesselnd war. Eine traurige Geschichte, die aber durchaus ab und an ganz witzige Passagen enthält. Toll auch, wie offen die Eltern reden. Absolut empfehlenswert dieses Buch!
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am 12. September 2013
In diesem Buch dokumentiert Sebastian Willing den Weg, den seine Frau, die jüngere Schwester von Bea und er mit Tochter Bea bisher gegangen sind. Bea, ein Mädchen von nun dreizehn Jahren, die an einer Krankheit leidet, die keinen Namen hat. Es gibt Einblick in den täglich Alltag, mit all seinen Höhen und Tiefen - und Fragen, auf die es vermutlich keine Antwort gibt.

Meinung / Fazit:
Diese Dokumentation über das Leben und Zusammenleben mit seiner Tochter Bea hat mich sehr berührt.
Man nimmt so viel im Leben als selbstverständlich an und macht sich oft keine Gedanken darüber, wie es wäre, wenn sich das Leben plötzlich in die andere Richtung entwickelt.
Die Geburt eines Kindes ist ein bedeutender Abschnitt im Leben eines Paares, dass kann ich als Mutter bestätigen.
Zuerst schien bei Bea auch alles normal zu sein, keine Auffälligkeiten in den Untersuchungen, alles im normalen Rahmen, sogar der Kinderarzt sah keinen Grund zur Sorge. Und dann, nach knapp drei Jahren, der Zusammenbruch von Bea. Kein Arzt weiß bis heute, woran sie erkrankt ist.
Verschiedene Therapien und Fördermöglichkeiten wurden ausprobiert - brachten aber keine Fortschritte, es gibt eher Rückschritte als Fortschritte.
Mit viel Liebe und stetigem Einsatz betreuten Sebastian und seine Familie Bea und taten sich mit dem Entschluss nicht leicht, Bea mit dreizehn Jahren in eine betreute Wohngruppe zu geben. Bea fühlt sich wohl dort, kommt ab und zu an den Wochenenden nach Hause und ist und bleibt weiterhin ein geliebtes Kind.
Die Zeit hat gezeigt, diese Entscheidung war richtig.

Ein Buch mit vielen Gedanken, Gefühlen, Höhen und Tiefen. Lesenswert!
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am 29. Juli 2013
Ein bisschen Angst hatte ich vor diesem Buch. Ich bin selbst Mutter einer 14jährigen Tochter, aus diesem Grund gehen mit Geschichten über kranke Kinder oder verwaiste Eltern sehr nah. Sebastian Willing ist es allerdings gelungen so zu schreiben, dass ich als Leserin immer eine gute Distanz wahren konnte. Nicht zu emotional erzählt er den Weg von Bea von der Geburt bis zu ihrem 13. Lebensjahr. So war ich weniger traurig sondern viel mehr voller Bewunderung für die Kraft, die Beas Eltern für die Pflege ihrer behinderten Tochter aufgebracht haben. Ständige Anfälle, kaum Entwicklung, Bea bleibt geistig auf dem Stand einer etwas Anderthalbjährigen und dazu die Ungewißheit, das das Kind überhaupt hat, denn trotz zahlreicher Untersuchungen bleibt dies ein Rätsel.

Ich habe das Buch von gestern auf heute in nahezu einem Rutsch gelesen, es ist sehr interessant und natürlich war ich gespannt, wie das Buch, bzw. die Geschichte um Bea vorerst endet. Es läßt sich flüssig und einfach lesen und ich kann mir ein kleines Bild von Alltag mit Bea machen. Als Mutter einer 14jährigen Tochter bin ich einmal mehr dankbar ein gesundes Kind haben zu dürfen, welches seine eigenen Wege geht und mir mittlerweile, längst dem Gröbsten entwachsen, viel Freiraum gibt.

Bea geht kann ich jedem empfehlen, der gerne und mit Interesse Schicksalsberichte dieser Art mag. Und auch Menschen die wie ich, besonders beim Lesen nahe am Wasser gebaut sind, können das Buch bedenkenlos zur Hand nehmen, ist hat mich zwar nicht unberührt gelassen, aber auch nicht fertig gemacht.

Bei so einer Geschichte, die so ganz anders ist als die Bücher, die ich sonst lese, fällt es mir schwer meinen Gesamteindruck in kurze Worte zu fassen. Worte wie toll und spannend sind hier fehl am Platze und dennoch hat es ein so großes Interesse geweckt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
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am 11. Juli 2013
Klappentext:
Dieses Buch beschreibt den Abschied von einem Kind, einem geliebten Menschen, einem Baby. Es begleitet drei Menschen auf einem Weg, dessen Ende bereits bekannt ist, dem Kampf zwischen Herz und Verstand, in dem Wissen, dass keiner von beiden gewinnen kann. Es gibt keinen Gewinner, wenn man sein Kind verabschieden, sich von seinem Baby trennen muss, selbst wenn es kein Abschied für immer ist. Dieses Buch enthält Gedanken, Gefühle, Belangloses und Interessantes, Höhen und Tiefen. Es möchte unterhalten, ein Lächeln vermitteln und versinkt dennoch stellenweise in Traurigkeit. Es erlaubt Einblicke, die vorher noch nie geschrieben, zum Teil nicht einmal ausgesprochen wurden. Dieses Buch ist keine Geschichte, keine Fiktion und keine Utopie, sondern die Dokumentation eines vorgezeichneten Weges, den zu gehen viel Kraft gekostet hat, obgleich es keine Alternative gab. Es klärt auf über die Hintergründe und lässt zugleich entscheidende Fragen offen. Fragen, die tatsächlich bis heute unbeantwortet sind und vermutlich auch nie mehr beantwortet werden. (Textquelle: amazon.de)

Zum Buch:
Das Cover zeigt ein Bild von Bea. Auf dem ersten Blick meint man, sie sei ein ganz normales Mädchen, ihre Krankheit sieht man ihr nicht an.

Zitate:

„Immer, wenn du glaubst, dass es nicht weitergeht, dass Du an etwas zerbrichst, findest Du am Ende doch noch irgendwo die Kraft, um die Probleme durchzustehen“
(Seite 59)

„Vom Verstand her gesehen, ist es wirklich die beste Lösung, aber gefühlt bleibt es falsch.“
(Seite 74)

Erster Satz:
„Der Himmel ist blau, die Sonne scheint, aber trotzdem ist es kalt, wie immer zu dieser Jahreszeit.“

Meine Meinung:
In diesem Erfahrungsbericht erzählt uns der Autor Sebastian Willing, als Vater von Bea, seine Geschichte über den Alltag mit seiner Tochter und dem schweren Weg des Abschied nehmens.

Schon sehr früh werden Tanja und Sebastian Eltern, doch die Freude ist groß. Trotz einer schweren Geburt scheint alles in Ordnung zu sein. Doch bald bemerken die jungen Eltern, dass mit Bea etwas nicht stimmt. Sie hängt in ihrer Entwicklung stark hinterher, sprechen scheint sie auch nicht zu wollen und dann auf einmal klappt Bea einfach so zusammen.
Die Ärzte rätseln und keiner kann genau sagen, was Bea fehlt. Sie erleidet immer mehr Anfälle, die zeitweise auch immer stärker werden und entwickelt sich eher zurück als vorwärts.
Mit den Jahren wird die Pflege um Bea immer anstrengender, die Nerven werden stark strapaziert und die Entscheidung steht fest … Bea wird in eine Wohngemeinschaft einziehen.

Diese Erfahrungsgeschichte ging mir sehr nahe und die Ängste der Eltern konnte ich sehr gut nachvollziehen. Der Autor und gleichzeitig der Vater von Bea erzählt uns Leser ab der Geburt von Bea bis zum Einzug in die Wohngruppe. Den harten Weg der Untersuchungen, der Bürokratie, dem Zusammenleben, über deren Ängste aber auch über die schönen Momente und Erlebnisse mit Bea.
Diese Schicksalsgeschichte gibt aber auch anderen Betroffenen Mut und Kraft weiterzukämpfen, und zeigt ihnen auch, dass diese nicht allein mit ihren Fragen und Ängsten sind, sondern auch andere Familien betroffen sind.

Ich möchte hier an dieser Stelle auch noch einmal sagen, dass ich die Entscheidung der Familie sehr gut verstehen kann und ich finde, dass sie die richtige getroffen haben. Auch wenn es sehr schwer ist einen geliebten Menschen ziehen zu lassen, ist es doch das Beste für alle Beteiligten. Die Familie kommt zur Ruhe, Bea wird gut versorgt. Viele Betroffene plagen Schuldgefühle, ob sie das richtige getan haben und ihr Kind in eine entsprechende Betreuung gaben. Die Außenwelt reagiert in solchen Fällen sehr Zwiegespalten und ich finde, darauf sollte man als Betroffener keine Rücksicht nehmen. Man sollte für sich selber entscheiden, was am besten ist, wie man sich am wohlsten in der Situation fühlt, es hat für mich nichts mit Abschiebung zu tun, im Gegenteil.

Dieses Buch ist nicht nur für Betroffene gedacht um ihnen Mut zu geben, sondern auch für diejenigen die eine solche Situation gerne besser verstehen möchten.

Fazit:
Ein Schicksal das berührt aber dennoch Mut macht, nicht aufzugeben. Um das Glück des Kindes, aber auch um sein eigenes zu kämpfen, sich lohnt. Ein Abschied auf Raten, der einem wiederherum auch eine neue Lebenstür öffnet, und die neue Zeit genießen lässt.

Meine Wertung: 5,0 von 5 Vögel
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am 16. Juli 2013
Als ich das Buch erstmalig in Händen hielt, überkam mich gleich das Gefühl von harter Kost. Bea, ein sympathisches Mädchen, blickt dem Leser vom Coverbild direkt ins Auge, fordert ihn auf, sich mit ihrem Leben zu befassen.

Der Autor und Vater, Sebastian Willing, beschreibt das Leben seiner Familie, die Erfahrung, in sehr jungen Jahren Eltern zu werden und zu bemerken, dass es in der Entwicklung von Bea schon bald deutliche Verzögerungen gibt. Bea will nicht sprechen und bereits in jungen Jahren bekommt sie Anfälle unterschiedlicher Art, die in ihrer Stärke und in ihrem Ausmaß sehr stark variieren. Ein Leben voller Sorge, Hoffnung und Enttäuschung wird zur täglichen Belastungsprobe für die junge Familie. Bea braucht alsbald eine Rundumbetreuung, ist in ständiger ärztlicher Kontrolle, doch die Ursache für Beas Leiden wird nicht gefunden. Therapieversuche auf verschiedenen Ebenen bringen keine Erfolge.

Bea besucht einen Kindergarten und auch eine Sonderschule und das sind die einzigen freien Stunden, in denen Sebastian und seine Frau aufatmen und ihrer Arbeit nachgehen können, immer mit der Angst im Nacken, ein Anruf vom Kindergarten oder der Schule könne den halbwegs normalen Teil des Tages erneut durcheinander bringen.
Bea bekommt eine Schwester, ein gesundes Kind und so verwundert es nicht, dass die Familie mit einem behinderten und einem gesunden Kind auch auf der Gefühlsebene stark belastet ist.
Bea wird von ihren Eltern geliebt, aber ihre Krankheit bringt die junge Familie auch an ihre körperlichen und seelischen Grenzen. Als Bea dreizehn ist und auf dem geistigen Stand einer eineinhalbjährigen verweilt, teils sogar mit Rückschritten, wächst der Gedanke heran, Bea in eine Wohngruppe zu geben. Eine schwere Entscheidung, die sich die Eltern nicht leicht machen, die sich doch schon bald als richtig erweist.

Sebastian Willing beschreibt den Lebensweg seiner Tochter und die Familiensituation in einer Art, in der die tiefe Liebe zu Bea in jeder Zeile deutlich wird, aber auch die Ohnmacht, die die Eltern immer wieder spüren, das Gefühl, auf körperlicher und emotionaler Ebene deutlich an ihre Grenzen zu stoßen.

Die Entscheidung, Bea in eine Wohngruppe zu geben, haben sich die Eltern nicht leicht gemacht. Man spürt förmlich, wie das Gefühl, einen Teil von sich selbst wegzugeben, „sie zu entsorgen“, wie der Vater es beschreibt, sie innerlich fast zerreißt.

Das Buch hat mich sehr berührt und auch mitgenommen. Wenn ich sage, es hat mir auch sehr gefallen, so meine ich damit, dass es anderen Eltern mit behinderten Kindern in einer ähnlichen Entscheidungsphase helfen kann. Da, wo Bea nun lebt, geht es ihr gut. Unter diesem Aspekt können auch die Eltern inzwischen mit dieser Entscheidung leben.
Was mir auch wieder deutlich zu Bewusstsein kam, ist die Tatsache, welch großes Glück es ist, wenn ein Kind gesund geboren wird und sich normal entwickelt.

Somit ist dieses Buch empfehlenswert für alle.

In seinem Blog: [...] beschreibt Sebastian Willing Beas weiteren Weg, so dass der Leser Bea nicht aus den Augen verliert.
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am 27. Juni 2013
Ich lese sonst aus Prinzip keine Schicksalsromane. Schon den Begriff an sich finde ich unglücklich, da Roman immer Fiktion suggeriert, es in diesen Büchern aber meist um die brutale Realität geht. Genau mit diesem Wissen im Hinterkopf fehlt mir persönlich der emotionale Abstand zu Schicksalserzählungen, eben gerade, weil ich weiß, es ist wirklich passiert.
Dennoch hat mich "Bea geht" von Anfang an angesprochen, vielleicht, weil ich beruflich oft mit Eltern oder Betreuern behinderter Personen zu tun habe, vielleicht auch nicht...wer weiß das schon. So oder so, nach einigem hin und her hatte ich beschlossen, es mit "Bea geht" zu versuchen.

Eines kann ich ganz klar sagen: bereut habe ich das auf keinen Fall!
Ja es ist teilweise sehr bewegend, aber der nüchterne Schreibstil von Sebastian Willing hilft, dass es nicht ins emotionale Desaster abgleitet.

Ein Kind zu bekommen, verändert alles und das Leben der Eltern wird hinterher nie wieder so, wie es vorher war. Was wie ein Klischee klingt, ist doch die pure Wahrheit, das kann jeder bezeugen, der selbst Kinder hat. Wieviel mehr noch verändert sich alles, wenn sich herausstellt, dass das Kind, bei dem nach der Geburt doch alles so war, wie es hätte sein sollen, "anders" ist, nicht "normal"? Ich denke, das kann nur jemand nachempfinden, der tatsächlich in der Situation ist oder war.

Wir begleiten Bea und ihre Eltern auf einem Weg, dessen Ende vorbestimmt ist, doch auch hier ist der Weg das Ziel. Sehr reflektiert beschreibt Sebastian Willing das Leben um und mit Bea, die schönen und die traurigen Momente, die Freude, aber auch die Belastung, die Beas Krankheit, die bis heute keinen Namen hat, mit sich bringt - für alle Beteiligten. Der Kampf zwischen Herz und Verstand, der Liebe zum Kind und dem Ende der eigenen Kräfte.

Ich bin wirklich durch die knapp 160 Seiten geflogen und Beas Schicksal geht mir auch Tage später noch durch den Kopf.

Eine wirklich bemerkenswerte Familie, mit viel Kraft und Mut und eine Lebensbeschreibung, die ich so noch nie gelesen habe.
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am 2. Juli 2013
Wir werden in ein anderes Leben entführt, dass den meisten von uns für immer eine

Fremde bleiben wird. Ein junges, verliebtes Paar bekommt ein Baby. Und Bea ist dieses

Baby. Ich konnte sie förmlich

vor mir sehen und die Tränen ihrer Eltern an meinen Lippen schmecken, so sehr ging es

mir an die Nieren. Ich hing zwischen Freude und Verzweiflung, zwischen Faszitation und

Wehmut. Der Autor schafft es einen mitzureißen und die gleichen Gefühle zu wecken, die er

und seine Frau während dieser Zeit empfunden haben.

Jeder, dem bei dem Kapitel "Tag 0" keine Tränen über die Wangen laufen ist entweder tot

oder einfach nur kalt.

Auf den ersten Blick ist "Bea geht" eine dramatische Geschichte, doch auf den zweiten und

dritten Blick ist es für mich, dass Buch diesen Jahres. Denn es hat soviel mehr ...

Wenn Sie Probleme damt haben blaue Augen und sexuelle Gelüste zu überwinden, bietet

dieses Buch genau das richtige zur Ablenkung. Kein Sex, eine Drogen kein Rockn Roll dafür

Liebe in seiner reinsten Form und zahlreiche bittersüße Tränen...
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am 16. September 2013
Diese Erfahrungsgeschichte von Bea und ihren Eltern hat mich tief im Herzen berührt.
Sebastian Willing erzählt in diesem Buch über den Abschied, den er und seine Frau von ihrer kleinen Tochter Bea nehmen mussten. Bea kam als "gesundes" Kind auf die Welt, kurz vor ihrem dritten Geburtstag fällt sie bei einem Spaziergang einfach um und krampft. Kein Arzt weiss bis heute woran Bea erkrankt ist - es gibt keinen Namen für diese Krankheit.
Es ist KEINE erfundene Geschichte, es ist genau das was Sebastian und seiner Frau Tanja passiert ist!
13 Jahre Pflege des eigenen Kindes, was im Geiste nur 1 1/2 Jahre ist, ist eine stolze Leistung, die höchsten Respekt verdient hat.
Die Entscheidung das eigene Kind nicht mehr rund um die Uhr pflegen zu können und es in eine "Pflegeeinrichtung" zu geben, stelle ich mir sehr schwer vor, selbst dann wenn man weiss das es das "beste" für das Kind ist.
Ich kann Euch dieses Buch nur ans Herz legen...
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am 15. Juni 2015
Warum wollte ich es lesen?
Durch eine Lesung des Autors vor einem Jahr in unserem kleinen Dorf, bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden und musste sie einfach lesen. Wie praktisch, dass er ein paar Exemplare dabei hatte.
Es ist eine Geschichte aus dem wahren Leben. Eine schwere Entscheidung muss gefällt werden und ob dies nicht schon schwer genug ist, legt die Bürokratie noch mehr Steine in den Weg.
Bea hat eine Krankheit, welche bis heute noch nicht definiert werden konnte.
Wie hat es mir gefallen?
Wie kann ich ein Buch bewerten, das das wahre Leben geschrieben hat? Ich weiß es nicht und deswegen werde ich es auch nicht tun, jedenfalls nicht im eigentlich Sinne, denn dass ich Dir meine Meinung hierzu mitteile, ist ja schon eine Bewertung 😉
Ursprünglich ist das Buch als Blog geschrieben worden. Also ein richtiges Tagebuch mit seine Un – und Regelmäßigkeit.
Ich finde, dass die Eltern für sich eine richtige Lösung finden mussten, und wenn das nun bedeutet, ein nettes, kompetentes Heim für Bea zu finden, dann ist es richtig. Auch eine andere Entscheidung wäre richtig gewesen, denn in meinen Augen gibt es hier kein Gut oder Schlecht. Es gibt nur den richtigen Weg mit dem alle leben können und zufrieden sind.
Ich selbst weiß nicht, ob ich es so lange geschafft hätte, aber dies kommt wohl immer auf den eigenen Charakter an und wofür man kämpfen kann und muss. Vielleicht würde ich einen anderen Gedanken darüber haben, wenn ich eigene Kinder hätte.
Ich habe bei diesem Buch viel überlegt, gelacht, fast geweint und mich mit geärgert, denn warum machen es manche Menschen einem das Leben so schwer, wobei es schon schwer genug ist? Wenn du gerne Geschichten aus dem Leben liest, dann solltest Du in dieses Buch mal reinschauen.
Und zusammengefasst?
Ein Buch voller Emotionen und Gedanken. Es zeigt die schönen und traurigen Seiten des Lebens, die jeder kennt.
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am 19. August 2013
Kurzbeschreibung:
Dieses Buch beschreibt den Abschied von einem Kind, einem geliebten Menschen, einem Baby. Es begleitet drei Menschen auf einem Weg, dessen Ende bereits bekannt ist, dem Kampf zwischen Herz und Verstand, in dem Wissen, dass keiner von beiden gewinnen kann. Es gibt keinen Gewinner, wenn man sein Kind verabschieden, sich von seinem Baby trennen muss, selbst wenn es kein Abschied für immer ist.
Dieses Buch enthält Gedanken, Gefühle, Belangloses und Interessantes, Höhen und Tiefen. Es möchte unterhalten, ein Lächeln vermitteln und versinkt dennoch stellenweise in Traurigkeit. Es erlaubt Einblicke, die vorher noch nie geschrieben, zum Teil nicht einmal ausgesprochen wurden.
Dieses Buch ist keine Geschichte, keine Fiktion und keine Utopie, sondern die Dokumentation eines vorgezeichneten Weges, den zu gehen viel Kraft gekostet hat, obgleich es keine Alternative gab. Es klärt auf über die Hintergründe und lässt zugleich entscheidende Fragen offen. Fragen, die tatsächlich bis heute unbeantwortet sind und vermutlich auch nie mehr beantwortet werden.
(Quelle: Books on Demand)

Meine Meinung:
Tanja und Sebastian werden schon recht früh Eltern. Doch beide freuen sich auf das Baby. Zunächst scheint auch alles in Ordnung zu sein, wenn man von der doch schweren Geburt einmal absieht. Bald aber kristallisiert sich heraus, Bea ist irgendwie anders. Sie hinkt in der Entwicklung merklich hinterher und sprechen mag sie auch nicht. Und sie bekommt immer mehr mysteriöse Anfälle. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Der Weg der Eltern mit der Pflege ihres Kindes wird immer schwieriger. Am Ende steht ihre Entscheidung fest, Bea wird sie verlassen und in eine Wohngemeinschaft ziehen…

Das Buch „Bea geht: Ein Abschied auf Raten“ wurde von Sebastian Willing verfasst.
Er selbst ist der Vater des hier angesprochenen Kindes, von Bea. Sebastian Willing schildert hier die Geschichte seiner Tochter mit allem was dazu gehört. Er wahrt immer eine gewisse Distanz, ich denke es nimmt ihn nach wie vor sehr mit und er möchte die Gefühle, die vorgeherrscht haben, nicht unbedingt wieder hochkommen lassen.
Nachvollziehbar werden die Ängste aber auch die Freuden der Eltern beschrieben. Der Leser begleitet Tanja, Sebastian und Bea zu Untersuchungen, erlebt aber auch schöne Dinge gemeinsam mit ihnen.
Ich gebe zu ich hatte zu Beginn Respekt vor diesem Buch, hab sogar überlegt es gar nicht zu lesen. Nun aber, nachdem ich diese 160 Seiten gelesen habe, bin ich froh es doch getan zu haben. Dieses Buch ist ehrlich, emotional und nimmt mit. Man leidet gemeinsam mit den Eltern und erlebt ein ständiges Auf und Ab welches am Ende eine klare Konsequenz mit sich bringt.

Fazit:
„Bea geht: Ein Abschied auf Raten“ von Sebastian Willing ist ein sehr bewegendes Buch.
Das Schicksal von Bea berührt und regt zum Nachdenken an.
Sehr empfehlenswert!
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