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Kundenrezensionen

614
3,8 von 5 Sternen
Xbox One Konsole + Kinect
Edition: inkl. KinectÄndern
Preis:459,00 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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64 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2014
Eins vorneweg: Dies ist keine Fanboy-Rezension. Ich werde hier zwar auf Vor- und Nachteile eingehen,
aber "schlechtreden" möchte ich keines der Systeme, oder gar deren Besitzer ;)
Ich habe mir zwar das Titanfall-Bundle zugelegt, da ich aber die Konsole (samt Kinect) bewerten will und das Spiel dafür gänzlich unwichtig ist poste ich hier.
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//ZUM VERSAND:

Dieser ging wie immer über Amazon sehr schnell, Mittwochs gegen 15 Uhr bestellt, Donnerstag Mittag war sie da.
Alles ordentlich verpackt, keine Beulen oder Beschädigungen. Besser geht es nicht.
Da das eine Sache von Amazon bzw. DHL, UPS und Co. ist lasse ich das in meiner Bewertung außen vor!

//HARDWARE:

Hier sei zuerst wieder gesagt, dass die Optik Geschmackssache ist, und nicht in meine Wertung einfällt, auch wenn sie mir durchaus gefällt.
Die XBox selbst ist zugegebener Maßen recht groß geraten. Auch das externe Netzteil ist nicht sonderlich praktisch.
Dies sind allerdings Punkte die ich gerne in Kauf nehme, um einer Überhitzung des Systems, wie zu XBox 360-Zeiten, vorzubeugen.
Die Konsole ist sehr gut verarbeitet. Nichts knarscht oder knistert. Das System selbst ist flüsterleise.
Aus nächster Nähe (ca. 40 Centimeter) lässt sich minimal die Festplatte vernehmen, wenn geschrieben wird.

//BETRIEBSSYSTEM/SOFTWARE:

Das Betriebssystem der One ähnelt bekannterweise sehr Windows 8 und ist nach einer gewissen Zeit auch recht flüssig/schnell,
kommt aber kurrioser Weise nicht ganz an die Geschwindigkeit des XBox 360 Dashboards ran. Auch wenn es dafür etwas Abzug gibt,
ein massives Problem sehe ich hier nicht. Softwaretechnisch lässt sich hier bestimmt noch etwas regeln, wie es auch bei der 360 der Fall war.
Zusatzfunktionen wie das Durchschleusen eines HDMI-Signals nutze ich derzeit nicht, können bei gegebener Hardware aber durchaus interessant sein.
Zu einem Mittlerweile ja identischen Preis zur PS4 (sofern Version OHNE Kinect) ist so etwas ein nettes Gimmik.
Hervorheben möchte ich allerdings die Art und Weise, sowie das Tempo in dem Microsoft die Box erweitert.
So gibt es ein zentrales Forum in dem jeder seine Wünsche äußern kann.
Einige der dort genannten Wünsche haben es zügig in die monatlich erscheinenden Updates geschafft,
welche immer viele nützliche, wenn auch teils überfällige, Funktionen hinzufügen.
(Hier möchte ich anmerken, dass sowohl MS wie auch Sony meiner Meinung nach komplett unfertige Konsolen auf den Markt gebracht haben.
USB und 3D-Blue Ray-Unterstützung sind hier nur einige Dinge die anfangs fehlten).
Ansonsten wartet das System mit vielen sozialen Features auf, die einem sozialen Netzwerk gleichen. Man kann die Aktivitäten seiner Freunde verfolgen, liken und so weiter.

XBOX LIVE glänzt nach wie vor mit tollen Angeboten an Filmen, Musik und Apps und wird kontinuierlich größer.
Mir gefällt besonders das neue Spieler-Bewertungssystem, welches dafür sorgt, dass nach und nach nur noch gute und faire Spieler mit eben solchen spielen.
Spielverderber, Störer und Cheater spielen so nun ebenfalls mit ihres gleichen. Gut gelöst, wie ich finde!
Die Preise für XBox Live Gold sind besonders bei 12 Monats-Karten günstig, vergleichbar mit den nun ebenfalls anfallenden Kosten für Playstation Plus, und liegen bei ca. 3€ im Monat (12-Monate).
Zu den besseren und beeindruckenden Verkaufszahlen der PS4 sei zu sagen, dass sich die PS4 auch auf mehr Märkten befindet, vor allem sich aber BEIDE Konsolen DEUTLICH besser verkaufen als ihre Vorgänger.
Wer also befürchtet auf der One keine Mitspieler zu finden, dem sei Entwarnung gegeben. Es sind Millionen ;)

Microsoft scheint begriffen zu haben, dass ein Fehlstart hingelegt wurde. Sie sind im Zugzwang, was mir als Kunden einen gewissen Vorteil einräumt,
da man schon jetzt beobachten kann wie Microsoft die Kunden durch eben solche Forenumfragen mehr integriert, schneller updatet und häufiger Geld in die Hand nimmt,
was sich durch (zeit-)exklusive Inhalte von Spielen zeigt. So besitzt MS die Kaufkraft Partnerships mit Studios einzugehen,
die beispielsweise exklusive Inhalte der Limited Edition von "The Witcher 3" einbringen.

//ZUBEHÖR:

Das enthaltene Zubehör ist ebenso gut verarbeitet wie die Konsole selbst.
Allen voran der CONTROLLER. Dieser liegt spitze in der Hand, ist präzise und schnell, und die Batterien halten EWIG!
Ich selbst nutze zwar professionelle Akkus, aber die mitgelieferten Batterien ermöglichten stundenlangen Spielspaß.
So halte ich eben die Entscheidung auf Batterien zu setzen für einen immensen Vorteil.
Batterien lassen sich in einem Haushalt eben immer leichter auftreiben als ein Ladekabel, welches bei der PS4,
aufgrund der leider recht kurz geratenen Akkulaufzeit des Controllers ein häufig gesehener Gefährte ist.
Wenn ich recht im Bilde bin ist der PS4 Controller während des Ladens, anders als noch zu PS3 Zeiten, nicht bespielbar,
auch wenn Sony da bestimmt noch nachpatchen kann. Auch aufgrund der massiven Qualitätsprobleme bei den Analogsticks des Konkurrenz-Controllers,
bei dem sich diese nach wenigen Stunden Stück für Stück auflösen, sehe ich hier einen der größeren Vorteile der One.
Grundsätzlich liegen jedenfalls beide gut in der Hand, wobei ich auch hier den der XBox präferiere.

Das mitgelieferte HEADSET ist zwar eine günstige Beigabe, erfüllt aber vollends seinen Zweck und überzeugt durch gute Sprachqualität.
Eure Freunde werden sich freuen ;) Bei mir wird es jedenfalls erst durch ein Wireless Headset ersetzt, sofern MS dieses auf den Markt bringt.
Nett sind auch hier wieder die Details wie eine beleuchtete Mute-Taste oder das flache Kabel, wie man es von Beats-Kopfhörern kennt, um ein Verknoten zu vermeiden.
Ich stehe auf solche Details!

KINECT ist leicht installiert, hat einen dank eines gewaltigen Weitwinkelobjektivs auch immer im Blick und wird von mir hauptsächlich zum Videochatten benutzt,
wobei es auch ohne eingestecktes Headset prima als Mikrofon benutzt werden kann.
Spiele dafür besitze ich nicht, Bewegungs- sowie Sprachsteuerung sind tolle Präsentationsobjekte, aber nicht sonderlich funktionell.
Ich nutze sie kaum. Meistens ist der Controller einfach schneller und die Sprachsteuerung braucht wohl noch etwas Zeit und weniger Willkür bis sie einwandfrei läuft.

//DAS SPIELEANGEBOT:

Hier wieder eine Geschmackssache, was für ein Spielertyp man ist. Deshalb fließt in meine Bewertung auch nur der Umfang des Angebotes an sich ein,
nicht aber meine persöhnliche Meinung über die Qualität von Spielen oder Genres.
Auch hier denke ich kann die XBox One durchaus überzeugen. Mit den meisten Blockbustern ist gegen Winteranfang dieses Jahres zu rechnen,
die bisherige Ausbeute ist auf beiden Systemen derzeit etwas mau, bessert sich allerdings.
So gibt es schon jetzt zahlreiche Ankündigungen für Titel verschiedenster Genres, unter denen natürlich auch die Großen wie FIFA, CoD, Witcher und Co. zu finden sind,
sowie zahlreiche neue Kreationen von Microsoft(partner)studios. Für Abwechslung und Angebot ist also mehr als gesorgt.
Auf die typische Diskussion bezüglich der Auflösung und FPS der Spiele gehe ich hier nur noch einmal marginal ein.
So scheinen die meisten neuen Spiele alle komplett identisch zu sein. Selbst Destiny und Diablo entsprechen, bis auf letzteres bei den FPS, komplett ihrem Äquivalent auf der PS4.
Das ist eine nette Entwicklung für mich als Besitzer, spielte aber nie eine massive Rolle in meiner Entscheidung, da die Grafik in Form von Partikeln, Beleuchtung etc. eh immer identisch war.
Auflösung wird viel zu häufig mit Grafik gleichgestellt. So war ich auch vorher dazu bereit die Differenz zwischen teilweise 900p und 1080p in Kauf zu nehmen, da mich andere Kriterien überzeugt haben.
__________________________________________________________________

Unterm Strich kann ich sagen, dass ich mit meiner One bisher zufrieden bin und optimistisch in die Zukunft schaue.
Microsoft updatet regelmäßig, schnell und kundenorientiert, die Hardware lässt sich super spielen, überzeugt Qualitativ und das Spieleangebot sieht vielversprechend aus.
Der Onlinedienst sowie die Spielerzahlen überzeugen nicht erst seit Gestern und der Controller ist nochmals eine Steigerung gegenüber der hochgelobten 360 Version.
Zusammengefasst ergibt sich:

+ Controller
+ Onlinedienst
+ Update-Service
+ Verarbeitungsqualität
+ Spieleangebot (teils subjektiv)
+ Vernetzung durch HDMI Port (wenn Bedarf)
+ Kinect (falls genutzt)
_______________

- Teils etwas geringere Leistung
- Größe

Ich hoffe ich kann mit meiner Rezension ein paar Leuten bei ihrer Entscheidung helfen ;)
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2015
Zuerst möchte ich sagen, dass ich PCler der (fast) ersten Stunde bin (ZX81 und Pong). Und da mir dieses ewige Nachrüsten für den nächsten PC-Kracher derbst auf den Puffer geht - wollte ich nun etwas zum Daddeln was eben nicht alle Nase lang nach einer stärkeren Grafikkarte schmachtete...

Die Frage PS4 oder XBO gab es für mich nicht (nicht weil ich die PS4 nicht mag - sondern weil ich das Kinect Feature von der ersten Sekunde interessant fand) - also ab in den Laden und ein Bundle mit Kinect, einem 2. Controller und Hama Dual Ladestation gekauft.

Da ich alle "Features" nutzen wollte, baute ich die komplette Verkabelung um. Den Sky-Receiver per HDMI Kabel an die XBO - diese per HDMI ans Heimkino und von da aus in den Fernseher. Eingeschaltet und man glaubt es kaum - sie startete gleich ohne zu mucken.
Nun kamen die ersten Hürden - ich und Controller... Noch nie so ein Ding in den Fingern gehabt - aber er fühlte sich gleich "richtig" an... Aber was kann die XBO dafür, dass ich mit solchen Dingern keine Erfahrungen hatte... Nachdem die ersten Einstellungen konfiguriert waren und ein Microsoft-Konto angelegt wurde (was mir erst im 3. Anlauf gelang) wurde gleich ein Update runtergesaugt. Und so wartete ich geduldig - nach dem 3. Anlauf hat auch das Update endlich den richtigen Weg auf meine XBO gefunden...

Die eigentlichen Einstellungen der XBO gehen schnell von der Hand - ein PayPal Kontoruckzuck eingerichtet und eine Gold-Mitgliedschaft einfach leicht freigeschaltet. Das Dashbord kann nach dem Februar-Update noch besser personalisiert werden (Hintergrundbild / transparente Kacheln). Apps gibt es zuhauf und können leicht installiert werden - die wichtigsten kann man am Dashboard anpinnen - praktisch :-) Will man mehrere Apps oder Spiele herunterladen - so werden alle in eine Warteschlange geschoben und brav nacheinander heruntergeladen.

Möchte man seine XBO als Entertainmentcenter nutzen, so empfiehlt sich der Zukauf der Xbox One Media Remote. Gerade wenn man nur mal Musik hören, fernsehen oder in Amazon Instant Video stöbert, ist es komfortabler als der Controller. Bei Kinect kann man das auch bequem per Stimme und "SiFi-Hampelei" erledigen - aber manchmal hat man da einfach keinen Nerv zu :-)

TV
Sind die Einstellungen erledigt (welcher Dienstanbieter, TV, Receiver und Ton) kann es losgehen. Das TV-Signal kommt bei mir vom SKY-Receiver per HDMI - nun kann man entweder weiter mit der Sky Fernbedienung umschalten - oder man nutzt die XBO Fernbedienung / Controller oder die Stimme - alles funktioniert sehr gut. Manchmal stößt die Stimmerkennung allerdings an ihre Grenzen - gerade bei ähnlich klingenden Sendern wie MTV und NTV :-) Die XBO interne EPG ist gewöhnungsbedürftig - aber OK - man erhält Empfehlungen, kann Favoriten anlegen - einzig allein die Kanalbelegung stimmt mit der von Sky nich 100% überein.

Apps und Gedöns
Die für mich wichtigsten funktionieren tadellos...
Amazon - ruckzuck angemeldet - schon kann es losgehen... Schaut man sich eine Staffel an, dann werden die Episoden automatisch hintereinander weg abgespielt - das war bei meiner TV-Amazon-App nicht so - finde ich klasse :-)
Sky Snap - auch hier ruckzuck angemeldet - aber ich vermisse Sky Go - aber vielleicht kommt's ja noch...
XBOX-Music - kostet nach einem Monat 9,99€ / Monat (oder ~99€ / Jahr) - kein Muss - aber richtig cool. 30.000.000 Songs zum anhören - man kann Wiedergabelisten und Sammlungen erstellen / mit Handy und PC synchronisieren und auch herunterladen (zumindest Handy)
eaaccess - Genial - für 3,99€ kann man NFS Rivals, Battlefield4, EA Sports UFC, Madden 25, uvm. zocken und es kommen weitere dazu. Außerdem erhält man zusätzlich 10% auf EA Spiele im XBO Store
XBOX Gold - Online Zocken, satte Rabatte im Shop und pro Monat (ab 04/15 evtl. 2) ein Game für lau?! Der Pendant zum PSN eben... Auch hier kann man 6,99€ / Monat latzen, 19,99€ / 3 Monate oder 59,99€ / Jahr (hier beim großen A auch etwas günstiger)

Games
Nun - nachdem sie nicht mehr so "frisch" ist, gibt es genug Auswahl an klasse Titeln - bei den Preisen muss ich manchmal schlucken - aber wenn es im Store mal wieder einen "SuperSale" gibt und man teilweise bis zu 70% sparen kann - lässt sich das verschmerzen.
Die Grafik ist (je nach Game) klasse und rennt flüssig. Ich gehöre aber auch nicht zu denen, die mit der Nase am TV hängen und Pixeltreppchen suchen...

Kinect
Ich gehöre nicht zu den Teufelsanbetern und mach so einen Herrmann aus dem Ding das es gleich mit Blende versehen werden muss - sonst kann jeder ins Wohnzimmer schauen - wir sind die Borg... Sowas machen dann die - die auch ihr Handy in Alufolie wickeln damit es nicht geortet werden kann :-) WTF... Ich habe es ganz einfach und ohne Blendenschnickschnack aufgestellt - die Konfiguration gibt mir die Möglichkeit einzustellen was Kinect soll und was nicht.
Es funktioniert gewöhnungsbedürftig aber tadellos - man kann es zur Steuerung der XBO oder TV Programms nutzen - oder zum Zocken... Es gibt einige Spiele die Kinect unterstützen - und seien es nur die Voice-Commands - aber da ich die Kister erst seit einem Monat mein Eigen nenne, habe ich nicht so viele getestet. Meine Kinder stehen auf die Tanzspiele - und das macht auch richtig Spaß. Bei Battlefield 4 kann man sich z.B. nach links und rechts lehnen (richtig cool) oder sich beim Fahren per Kopfbewegung umschauen (das fand ich allerdings nicht so praktisch). Oder man nutzt Kinect für XBO Fitness.

Sonstiges
Die 500 GB sind vielleicht nicht viel - aber es können ja mittlerweile bis zu 2 USB 3.0 Platten >256GB angehängt werden. Schade finde ich nur, dass man nur schwierig die interne Platte tauschen kann - z.B. auf eine SSD...
Es gibt auch eine Menge klasse Designfolien um die Konsole noch ein wenig aufzuwerten.

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit dem Teil und bereue den Kauf auch nicht. Es wird zwar noch etwas dauern, bis ich beim Shooterzocken beim Umschauen nicht immer die Kontrolle verliere - aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 15. Februar 2015
Ich wollte eigentlich noch etwas warten mit dem Kauf der Xbox One, habe aber zugeschlagen da die Xbox One
jetzt bei Amazon einen günstigen Preis hat und so langsam einige gute Spiele auf den Markt kommen. Vorher hatte
ich noch gewartet da die meisten Spiele nicht direkt für die Next Gen optimiert waren sondern nur etwas aufgewertete
Kopien der aktuellen Spiele waren. So langsam rollt es aber an und viele Hersteller arbeiten auf Hochtouren an die neuen
Spiele. Ich habe schon einige Konsolen besessen (NES, SNES, N64, Playstation, Playstation 2, Xbox, Xbox 360, Playstation 3, Nintendo Wii)
und kann mir daher ein gutes Bild von Konsolen machen, dabei muss ich sagen das es seitdem es die Xbox gibt mich immer dahin gezogen hat. Bei Sony bzw. der Playstation mochte ich nie den Controller und die Benutzeroberfläche. Playstation ist natürlich auch eine sehr gute Konsole und ich möchte diese auch nicht kritisieren, nur für meinen persönlichen Geschmack nicht. Aber da hat jeder ja seinen eigenen Geschmack, ich gehe auch ungern nach Mainstream, ich schaue einfach was mir besser gefällt. Mir ist das Gameplay, die Bedienung, der Controller und Benutzerfreundlichkeit immer sehr wichtig. Ob jetzt die Playstation oder Xbox etwas bessere Grafik hatte war mir egal, so etwas habe ich nie als Entscheidungskriterium für eine Konsole genommen.
Denn so groß waren und sind die Unterschiede nie gewesen.

Microsoft hatte sich damals vor dem Release der Xbox One fast ins Aus geschossen (auch bei mir), denn es hieß erst das
es Internetzwang geben soll und die Konsole nur mit Kinect laufen wird, dies hat Microsoft zum Glück aufgehoben. Ich war nie ein Fan von Kinect und werde es auch bei dieser Xbox One nicht nutzen. Ohne diese Nachrichten wäre der Anlauf der Xbox One sicherlich besser gelaufen.

Jetzt aber zu der Xbox One.
Die Xbox One selber und auch das Zubehör sind sehr gut verarbeitet und wirken hochwertig. Mir gefällt das aktuelle Design der Xbox One, es wirkt irgendwie schlicht gehalten aber gleichzeitig edel und modern. Es geht in Richtung der ersten Xbox mit modernen Design. Man findet folgende Anschlüsse an der Xbox One: 3x USB, 1x HDMI IN, 1x HDMI Out, LAN, Optischer Anschluss,IR Ausgang, Anschluss für Kinect und für das Netzteil.

Als ich mir alles angeschaut hatte, ging es an die Installation, diese verlief einfach und schnell dazu benötigt man auch kein Handbuch.
Man stöpselt die Xbox One an den Strom, den HDMI-Kabel an das Wiederabgabegerät (bei mir ein Beamer) und bei Bedarf den optischen Kabel an eine Anlage etc. Schon ist die Xbox One bereit und es kann los gehen. Einen Knopf zum einschalten der Xbox One gibt es nicht direkt, hier braucht man nur den Finger über das Xbox One Symbol an der Konsole zu halten und die Xbox startet. Man kann sie natürlich auch über den Controller einschalten. Hat man dies getan wird man gleich zu Beginn Schritt für Schritt durch das Menü geleitet um die Xbox One einzurichten. Hier ist mir gleich aufgefallen wie leise die Xbox One arbeitet. Die Konsole lässt sich via WLAN oder LAN-Kabel verbinden, ich wählte hier das LAN-Kabel. Nun Updatet die Konsole noch auf die aktuelle Version.
Das Spiel, die DVD oder die Blu Ray wird nicht wie gewohnt über ein Laufwerksschacht eingelegt sondern wird in einen Schlitz eingezogen.
Finde ich persönlich viel besser. Entnehmen tut man die Disc wieder indem man mit den Finger über den Eject Touch-Sensor streicht.

Die Benutzeroberfläche ist sehr aufgeräumt, übersichtlich und leicht zu bedienen, sie wirkt modern und lässt sich nach belieben anpassen,
so kann man z.B bestimmte Apps wie Amazon instant Video, Youtube oder den Internet Browser auf die Startseite als Kachel anpinnen.(ähnlich wie bei Windows) Man hat damit alle wichtigen Dinge sofort zur Verfügung. Die Apps wie z.B der Internet Explorer zum Surfen auf der Xbox One laufen sehr flüssig und lassen sich leicht mit den Controller bedienen,
so kann man nebenbei im Internet stöbern oder sich einen Film über Instant Video anschauen. Was mir sehr positiv aufgefallen ist das man sogar mitten im Spiel auf den Browser und andere Apps zugreifen kann, ohne das Spiel beenden zu müssen. Man kann einfach durch einen Klick auf das Spiel weiterspielen und das ohne irgend welche
Verzögerungen. Legt man ein Spiel ein wird dieses zu erst installiert und ist nach einigen Minuten bereit, auch hier kann man das Spiel als Kachel auf die Startseite ablegen. Die Spiele laufen sehr flüssig und sehen einfach Klasse aus, man merkt natürlich sofort den Unterschied zu den älteren Konsolen, dabei wird die Grafik in Zukunft durch optimierte Spiele
noch besser werden, darauf freue ich mich schon sehr.

Die Sticks am Controller reagieren fein und präzise, ich war sehr überrascht wie gut der Controller in der Hand liegt und wie einfach
alles abläuft. Ich hätte nicht gedacht das Microsoft den Xbox 360 Controller noch toppen kann. Hier haben die Entwickler noch mal eine Schaufel
drauf gelegt, der Controller ist noch handlicher und viel besser verarbeitet wie der Xbox 360 Controller. Die hinteren Schultertasten fühlen sich
beim Drücken genial an, auch die anderen Knöpfe wurden optimiert. Es wirkt alles viel abgestimmter und hochwertiger.
Was sofort auffällt ist das erstklassige Vibrationsfeedback welches auch speziell in den Fingerspitzen an den Schultertasten zu fühlen ist.
Dies war auch ein Grund warum ich mich für die Xbox One entschieden habe, weil ich die Controller der Xbox Allgemein am besten finde. Und ich denke das ein Controller ein sehr wichtiger Bestandteil der Konsole ist und damit erst der Spaß bzw. die Beziehung zum Spiel aufgebaut wird.
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1.984 von 2.295 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2013
Ein Jahr ist die Xbox One nun erhältlich. Vieles hat sich seitdem getan, die Konsole hat sich weiterentwickelt, und auch hinter den Kulissen, beim Hersteller Microsoft, hat sich einges verändert. Ich möchte das einjährige Jubiläum der Konsole zum Anlass nehmen meine Rezension neu aufzulegen, und die vergangenen Monate zu reflektieren.

::: Konsole und Zubehör :::

- Konsole

Zunächst fälltauf, dass die Xbox One spürbar größer ist als die Xbox 360. Sie ist zudem etwa 30% größer als die PlayStation 4, und das obwohl letztere das Netzteil in der Konsole integriert hat. Bei der Xbox One ist dieses, genau wie beim Vorgänger, extern und mit einem aktiven Lüfter ausgestattet. Dieser ist zwar nicht besonders laut, kann aber dennoch störend sein wenn die Konsole im Schnellstartmodus betrieben wird. Darauf werde ich später nochmals genauer eingehen. Das Betriebsgeräusch der Konsole selbst ist verhältnismäßig leise. Wer eine Xbox 360 Slim besitzt wird die Xbox One als deutlich leiser empfinden. Der Kinect-Sensor ist ebenfalls mit einem kleinen Lüfter ausgestatt, dieser ist aber nahezu unhörbar.
Das Design des Gehäuses würde ich als schlicht und schnörkellos bschreiben. Der Ein-/Ausschalt-Knopf ist als berührungsemfpindliches Xbox-Logo realisiert. Auch der Laufwerks-Auslöse-Knopf ist berührungsempfindlich. Das Blu-ray-Laufwerk kommt als Slot-in-Laufwerk daher, d.h. es gibt keinen ausfahrbaren Laufwerksschacht.
Auf der Rückseite der Konsole findet man einen Ethernet-Port, den Kinect-Anschluss, einige USB-Anschlüsse, den optischen Tonausgang, und natürlich HDMI in (für den Anschluss einer Settop-Box) und out (zum Fernseher). Kritikwürdig finde ich die position des einzigen von vorne aus erreichbaren USB-Anschlusses: Dieser befindet sich auf der linken Seite der Konsole. Dort ist er, für mich zumindest, nicht optimal erreichbar.
Die Größe des Gerätes kann gleichzeitig als Vor- und Nachteil betrachtet werden. Zwar wirkt die Konsole neben anderen Geräten etwas klobig, aber die Wärmezirkulation in der Konsole scheint sehr gut zu sein. Die Konsole wir auch unter Last nicht besonders heiß, und Wärme scheint gut abgeführt zu werden. RoD-geplagte Xbox 360-Besitzer wissen dies sicher zu schätzen.

- Controller

Der Controller ähnelt von seiner Anmutung her dem der Vorgängerkonsole. Dennoch hat Microsoft den Controller in einigen Bereichen verbessert. Die Thumbsticks sind präziser und haben eine angeraute Textur, die sich aber auch schneller abnutzen dürfte. Das Xbox-Logo auf dem Controller fungiert jetzt als Home-Button. Der Guide wurde abgeschafft, und damit auch die Funktion des Buttons auf dem Controller. Neben dem Home-Button liegen der View-Button, dessen Funktion mir oft nicht ganz klar ist, und der Menü-Button, der wiederum stets genau das macht, was man erwartet. Das Akkufach auf der Unterseite des Controllers ist jetzt besser intergriert als bei der Xbox 360, es steht nämlich nicht mehr heraus. Nett sind zudem kleine Vibrationsmotoren in den Triggern auf der Stirnseite des Controllers. Im direkten Vergleich mit dem 360-Controller ist der von der One etwas leichter. Auf der Vorderseite des Controllers blinken zwei IR-LEDs, mit deren Hilfe Kinect den Spieler verfolgen kann. An der Vorderseite des Controllers befindet sich ein Micro-USB-Anschluss. Dadurch kann der Controller direkt mit der Konsole verbunden werden und ist sogar updatefähig. Von dieser Funktion hat Microsoft bereits Gebrauch gemacht. Wer ein Play & Charge Kit sein Eigen nennt kann den Controller über diesen USB-Anschluss selbstverständlich auch aufladen, und gleichzeitig zum Spielen benutzen. Für alle die es nicht wissen: Der Xbox One-Controller hat keinen integrierten Akku. Er kann mit handelsüblichen AA-Batterien bzw. Akkus, oder mit besagtem Play & Charge Kit betrieben werden. Die Akkulauftzeit des Controllers ist im Vergleich zu seinem Vorgänger etwas schlechter, aber immer noch gut. Mit dem Play & Charge Kit schaffe ich trotz angeschlossenem Headset ca. 15 Stunden.
Nach knapp einem Jahr Benutzung zeigt der Controller kaum optische Verschleißerscheinungen. Allerings wirkt er dennoch nicht ganz so Robust wie die Xbox 360-Controller, was sich durch knarzen beim festeren anfassen bemerkbar macht. Ein solches Verhalten zeigen meine 360-Controller auch nach mehreren Jahren Nutzung nicht.

- Headset

Microsoft legt der Konsole ein vollwertiges Mono-Headset bei, mit dem man auch langfristig bestens auskommen kann. Das Headset bietet genügend Verstellmöglichkeiten, sodass jeder eine passende Einstellung finden sollte. Es wirkt auch nicht klapprig, wobei es natürlich nicht mit der Solidität diverser Zubehör-Headsets mithalten kann. Solange man sich nicht draufsetzt sollte das aber kein Problem sein. Angeschlossen wird das Headset an den Controller über einen proprietären Anschluss von Microsoft. Das Kabel hat eine gute Länge. Am Stecker kann die Lautstärke verstellt und das Mikrofon stummgeschaltet werden. Der Stecker hällt bombenfest am Controller. Offen gesagt erschließt sich mir der Vorteil des proprietären Anschlusses für den Kunden aber noch nicht, sodass ich davon ausgehen muss, dass Microsoft hier in erster Linie auf den eigenen Vorteil bedacht war.

- Kinect

Hier muss ich ganz deutlich sagen, dass ich auch bestens ohne dieses Extra ausgekommen wäre. Doch zunächst einmal zu den wichtigsten Funktionen: Sprach- und Gestensteuerung. Leider halte ich von beidem nicht viel. Die Spracherkennung ist zu ungenau, vor allem dann, wenn man sie bräuchte. In einem stillen Raum funktioniert sie meist, beim fern sehen oder beim Betrachten eines Filmes eher weniger. Der Sinn der Gestensteuerung erschließt sich mir überhaupt nicht. Ungenau, kompliziert, im Großen und Ganzen völlig sinnfrei. Außerdem hält Kinect eine Stehlampe andauernd für eine Person. Dummerweise scheint die Stehlampe sogar Hände zu haben. Ich bin nicht begeistert. Kinect-Spiele besitze ich nicht. Hätte es die Konsole zum damaligen Zeitpunkt schon ohne Kinect gegeben, Ich hätte ohne zu zögern diese Version gekauft. Fazit: Wer an Kinect-Spielen kein Interesse hat kann auf Kinect verzichten.

::: Xbox Steuerung (Betriebssystem) :::

Viele werden es wissen, andere nicht. Auf der Xbox One läuft mehr als nur ein Betriebsystem. Die Xbox Steuerung, also der Teil von dem der Anwender etwas mitbekommt, setzt auf den Windows NT 6.2 Kernel. Es ist also im Grunde genommen Windows.

In meiner ersten Rezension hatte ich hier viel zu kritisieren. Als mangelhaft empfand ich inbesondere die Geschwindkeit des Betriebssystems und den schlechten Funktionsumfang, gerade im Vergleich mit der Xbox 360. Gleich Vorweg: Beide Probleme kann man mehr oder weniger als gelöst betrachten.

Während die Geschwindigkeit zwar mittleweile gut, aber oft noch nicht ganz optimal ist, hat sich beim Funktionsumfang enorm viel getan. So ist die Xbox One jetzt in allen Bereichen der Xbox 360 zumindest ebenbürtig, in vielen anderen aber sogar deutlich voraus.

Der größte Vorteil des neuen Systems ist seine Multitaskingfähigkeit. Ein Spiel spielen oder einen Film ansehen, und einfach mal eben zurück zum Startbildschirm gehen und eine App starten? Kein Problem. Natürlich lassen sich die meisten Apps auch jederzeit neben einem Spiel andocken, sodass man diese parallel nutzen kann. Anfangs war dies noch etwas umständlich, nach der Einführung des sog. "Snap Centers" ist die Bedienung aber äußerst komfortabel. Alle wichtigen Funktionen der Konsole lassen sich mittlerweile durch andocken der entsprechenden App verwalten. Dies umfasst beispielsweise Freunde, Nachrichten, Erfolge, Party und darüber hinaus noch viele weitere Apps wie Skype, YouTube, Twitch und den Internet Explorer. Dies ist eine gute überleitung zum nächsten Kapitel: Apps!

Die Konsole ist nämlich sehr modular aufgebaut. Viele Funktionen sind nicht teil des Betriebssystems selbst, sondern können im Store als App heruntergeladen werden. Dies umfasst nicht nur Apps von Drittanbietern, sondern auch Apps von Microsoft, die früher Teil der Xbox-Steuerung waren, wie z.B. den Media Player, auf den ich später nochmal näher eingehen werde, den Blu-ray-Player, und ähnliches. Vorteil: Neue Funktionen können unabhängig von einem Konsolenupdate ergänzt werden, womit wir schon beim nächsten wichtigen Punkt wären, nämlich den Updates.

Bei den regelmäßigen Updates handelt es sich um eine der größten Stärken der Konsole. Microsoft hat es im vergangenen Jahr geschafft monatlich neue Funktionen an die Xbox-Nutzer auszuliefern, und dadurch die Konsole in einem enormen Tempo weiterentwickelt. Neben den zahlreichen Verbesserungen im Bereich der Benutzeroberfläche gab es neue Funktionen wie die Unterstützung von USB-Festplatten für Medien und Spiele, 3D-Unterstützung, Twitch-Livestreaming, die bereits angesprochenen Snap-Verbesserungen, die komplett kostenlose Nutzung von Apps, Dolby Digital, Hintergrundbilder, und vieles mehr. Updates werden mittlerweile auch komplett im Standby-Modus installiert. Das gilt sowohl für Konsolen-Updates, als auch für Spiele- und App-Updates. Dies geschieht meist nachts, sodass man eigentlich Update-Installations-Bildschirme nur noch in Ausnahmefällen zu Gesicht bekommt.

Allerdings setzt dies das Aktivieren einer Funktion voraus, auf die ich bereits im ersten Kapitel vorsprochen hatte nochmals näher einzugehen. Bei der Xbox One hat man die wahl zwischen zwei Energiemodi: Stromspartmodus und Schnellstartmodus. Ist ersterer aktiviert, fährt die Konsole beim Ausschalten komplett herunter und muss anschließend wieder komplett hochfahren, was einige Zeit beansprucht. So kennt man es von der Xbox 360. Neu ist der Schnellstartmodus. Ist dieser aktiviert, wacht die Konsole innerhalb von wenigen Sekunden auf. Dann werden, wie oben beschrieben, auch sämtliche Updates von selbst installiert und die Speichercloud synchronisiert. Zudem kann man die Konsole auch per Sprachbefehl einschalten. Der Haken: Wird die Konsole in diesem Modus betrieben, surrt ständig der Netzteilläufter. Wer die Konsole im Wohnzimmer stehen hat wird dies verschmerzen können, denn besonders laut ist der Lüfter eigentlich nicht. Im Schlafzimmer ist er aber laut genug um zu stören. Schade ist, dass über den HDMI-Eingang angeschlossene Sat- oder Kabelreceiver im Schnellstartmodus nicht durchgeschleift werden können. Dazu muss die Konsole immer laufen. Das ist unpraktisch und wirkt nicht durchdacht. Ich hätte hier auf ein Update gehofft, anscheinend lässt eine solche Funktion aber das Hardwaredesign der Konsole nicht zu. Das hätte man definitiv einplanen müssen! Dass der Schnellstartmodus den Stromverbrauch der Konsole erhöht, und zwar auf ca. 15-20W, dürfte klar sein. Für mich ist der Mehrwert aber eindeutig gegeben, alleine wegen den automatisch ablaufenden Updates. Bei mir ist der Schnellstartmodus daher stets aktiviert.

Besonders wichtig ist für mich der neue Media Player, da ich die Konsole auch als Medien-Zentrale gekauft habe. Diese App kann Medien über einen DLNA-Server oder einen angeschlossenen USB-Speicher abspielen. Erstmals gibt es auch die Unterschützung für moderne Formate, dazu gehört auch MKV, und Untertitel. Als fertig würde ich diese App zwar noch nicht bezeichnen, aber sie wird ja permanent weiterentwickelt.

::: Spieleangebot und Performance :::

Beide Konsolen haben unterschiedliche Exklusivangebote, und diese sind natürlich Geschmackssache. Hier muss jeder selbst entscheiden, welches Spieleangebot eher zusagt. Während das Spieleangebot in den ersten Monate noch etwas mau war, kann sich das aktuelle Lineup durchaus sehen lassen.

Beim Spielen ist selbstverständlich der Controller von großer Bedeutung. Ich emfehle jedem, beide Controller mal in die Hand zu nehmen. Denn auch hier ist der persönlich Geschmack entscheidend. Mir gefällt der Xbox One-Controller besser, allerdings ist dies sicher auch der Gewohnheit geschuldet. Ich war schließlich Jahre lang Xbox 360-Spieler.

Ein sensibles Thema ist immer noch die Leistungsfähigkeit der Konsolen. Jeder weiß es, die PlayStation 4 hat die leistungsfähigere GPU und den schnelleren DDR5-RAM. Auf der anderen Seite hat die Xbox One eine etwas schnellere CPU und eSRAM. Die leistungsfähigkeit einer Konsole lässt sich kaum in Zahlen ausdrücken, aber dass Multiplattform-Titel bisher in grafischer Hinsicht auf der PS4 stets die Nase vorn hatten lässt sich kaum von der Hand weisen. Aber: Der Unterschied wird immer geringer, mittlerweile so gering dass der Unterschied mit bloßen Auge kaum erkennbar ist. Weiterhin gibt es mittlerweile einige Spiele, die auf der Xbox One eine stabilere Framerate darbieten können. Microsoft scheint sehr bemüht zu sein, es den Entwicklern zu ermöglichen, das Maximum aus der Konsole herauszuholen. Ein neues Entwickler-SDK, dass den Entwicklerung u.A. die Möglichkeit gibt, auf bisher für Kinect reservierte Ressourcen zuzugreifen, ist offenbar erst der Anfang. Ob die Xbox One mit der PS4 in diesem Bereich jemals gleichziehen kann ist ungewiss, allerdings bewegen wir uns jetzt schon auf einem Niveau, wo der Unterschied zwischen beiden Konsolen mit der Lupe gesucht werden muss.

Auf der Xbox One ist für alle Spiele eine Pflichtinstallation erforderlich, die auch mal mehr als 60 GB in Anspruch nehmen kann. Kommen dann noch diverse Erweiterungen dazu, ist die 500 GB-Festplatte, von der bereits ein Teil vom Betriebssystem belegt wird, schnell voll. Eine USB-Festplatte ist ratsam, besonders für diejenigen, die ihre Spiele digital im Store kaufen. Auch Käufer von herkömmlichen Discs werden das Laufwerk der Xbox One nur beim Installieren zu hören bekommen, ist das Spiel erst einmal installiert, läuft das Laufwerk nicht mehr. Die Installationen von Disc dauern allerdings meinem Empfinden nach zu lange. Immerhin muss man bei den meisten Spielen nicht bis zum Abschluss der Installation warten, sondern kann nach 5-10% bereits losspielen. Eine schnelle Internetverbindung ist in jedem Fall ratsam. Wer ein 30-60 GB großes Spiele aus dem Store läd kommt um eine solche ohnehin nicht herum, allerdings muss man sich bei der Xbox One auch auf mehrere Gigabyte umfassende Spieleupdates einstellen. In meinem Haushalt produziert die Xbox One mittlerweile das mit Abstand größte Datenaufkommen.

Erwähnenswert wäre dann noch das sog. Game-Sharing. Damit lassen sich auf einer als Heimkonsole definierten Xbox One im Store erworbene Spiele von allen dort eingerichteten Konten nutzen. Dies kennt man bereits von der Xbox 360. Neu ist, dass auch die Vorteile eine Gold-Mitgliedschaft allen Konten zur Verfügung stehen.

::: Urteil :::

Die Xbox One ist für mich eine sehr empfehlenswerte Konsole. Ihre Stärken sind ihre Vielseitigkeit und der gute Support von Microsoft. Ich freue mich sehr darüber, jeden Monat neue Funktionen zu bekommen. Das App-Angebot im Store wächst stetig und macht die Konsole noch vielseitiger. Aber auch auf die Spieler hat Microsoft in den letzten Monat besonderes Augenmerk gelegt. Ich empfehle die Konsole deshalb, weil ich glaube, dass man mit dieser Konsole in die Zukunft investiert. Wenn Microsoft in dem Tempo weiter macht, muss ich in einem Jahr schon wieder eine neue Rezension schreiben, so schnell wird die Konsole verbessert!

Das spricht für die Konsole
+ Vielseitigkeit (Medien, Apps, Internet)
+ Gutes Multitaskingfähigkeiten
+ Ausgezeichneter Update-Support
+ Controller
+ Einfache Speicher-Nachrüstung über USB, Spiele können also leicht zu Freunden mitgenommen werden
+ Fernsehe über HDMI-Eingang oder den seperat erhältlichen USB-Tuner
+ Gutes Headset im Lieferumfang enthalten
+ Microsoft Azure-Cloud

Das spricht gegen die Konsole
- Theoretisch schwächer als die PlayStation 4
- Mehrwert von Kinect fragwürdig (Empfehlung: Konsole ohne Kinect kaufen)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2015
Bin eigentlich ein Playstation Zocker habe mir die Xbox one damals nur geholt weil die PS4 überall ausverkauft war und meine alte PS3 den Geist aufgegeben hatte.Bin aber bis jetzt sehr zufrieden mit dem kauf und bereue Ihn nicht.Habe die Konsole jetzt ein Jahr lang und sie tut das was sie tun soll. Habe bis jetzt keinerlei mängel feststellen können. Über das Design lässt sich bekanntlich streiten(mir gefällt sie gut) aber die Materialien wirken vom Controller (mit optional erhältlichen auswechselbarem Akku ) über die Konsole bis hin zu den Kabeln stabil und sehr wertig. Zur Verbesserung der Schaltflächen ,Modi und Inhalte gibt es jeden Monat ein Update. Eine stätige Internetverbindung würde ich auf jeden Fall empfehlen. Der Geräuschpegel beim betrieb ist kaum wahrnehmbar. Zu den Prozessorleistungen sowie Grafikchips oder Konsolen vergleiche möchte ich mich nicht äußern da ich nicht noch mehr Öl in das Konsolenkriegsfeuer gießen will. Wenn ich hier einige Bewertungen anschaue zu den Geräten und den Games, kann ich nur mit dem Kopf schütteln, das gilt aber für beide Seiten. Ich habe jedenfalls sehr viel Spaß mit meiner Xbox one und kann für Unentschlossene eine Kaufempfehlung aussprechen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2015
Nach ausgiebigem Testen die meiner Meinung nach bessere Konsole.
Viel benutzerfreundlicher.. Damals als die One vorgestellt wurde war das nicht so; Internetzwang und Gebrauchtspiele Sperre.
Die meisten Leute finden die One deswegen schlecht, die wahrheit ist aber, dass die One das alles nicht mehr hat. Sie läuft sehr gut, ist ganzceinfach Bedienbar mit einem sehr schicken Design, lüftet viel besser und leiser als die PS4 und der Controller liegt besser in der Hand.
Ausserdem ist der Controller mit einer besseren Akkulaufzeit dran.

XBox Live hat einen besseren Kundenservice, mehr stabilität und eine schönere Auswahl an Spielen bei Games with Gold.. Ausserdem bietet es viele nette funktionen wie zb das Skypen bzw Videochatten während man Spielt.
Die Exklusivtitel sind auch Klasse, vorallen Forza ist grossartig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nachdem ich ein sehr gutes Angebot bei einem anderen Versandhändler bekommen habe und diese jetzt eine Woche in Betrieb habe, möchte ich meine Erfahrung hier auf Amazon erwähnen.

Die Konsole kommt sauber und wertig verarbeitet daher. Sie lässt sich bei mir in einem Hifi Regal mit Receiver, Blueray Player etc. super Kombinieren und sieht dort sehr edel aus.

Der Kontroller gefällt mir im vergleich zum 360 bisschen besser, liegt besser in den Handballen und schmerzt auch nach Stundenlangem zocken nicht. Auch der Controller erhält ab und an Firmware Updates, wie dies funktioniert, könnt Ihr googlen.
Der originale Akkupack von Microsoft, fasst 1400 mAh und hält echt ewig, jenachdem wie oft die Vibratoren im Controller werkeln müssen, kann dieser schon mal 35 - 40 Stunden Saft liefern. Dem Akkupack liegt ein optisch an die One angepasstes Micro USB Kabel mit Kontrollleuchte bei, orange, ladet, weiß, Akku voll.

Der Kinectsensor 2.0 ist natürlich auch am Design der One angepasst, sieht gut verarbeitet aus aber im Vergleich zum Kinect Sensor 1.0 sehr wuchtig. Hier kann ich nichts erwähnen, da dieser bis dato nicht angeschlossen ist. Laut Aussagen von Freunden soll hier mit Sprachbefehlen einiges möglich sein, auch bei Skype eine sehr gute Bildquali sein, da Sensor Full HD Kamera hat.

Auch sei zu erwähnen, das original Microsoft Kabel dem Design der One (Matt/Klavierlack) angepasst sind. Da wurde sich viel mühe gegeben!

Im Spielbetrieb ist die Konsole so gut wie gar nicht zu hören, auch nach 8 Stunden dauer zocken mit The Witcher 3 ist nichts zu hören. Die Konsole wird schlimmstenfalls am Gehäuse handwarm, was an der Größe, den vielen Lüftlöchern als auch an dem externen Netzteil liegt. Aus meiner Sicht super gelöst!

Die Festplatte fasst leider nur 500 GB (360 GB verbleiben für Spiele, Apps etc) und ist auch nicht gerade die schnellste. Liebes Microsoft Team, da habt Ihr sicher nicht auf "Next Gen" geschaut. Dank USB lässt sich dieser erweitern aber nur mit !USB 3.0! Festplatten sowie mindestens 256 GB Platten. Wer sich eine Externe Festplatte zulegen möchte bzw. zulegen muss, dem sei geraten sich Testergebnisse anzuschauen, da externe Festplatten durchaus schneller sein können und somit Spiele schneller starten und laden können, als die Integrierte lahme Platte mit S-ATA II Anschluss. S-ATA II Anschluss max. 300MB/s, USB 3.0 Max 500MB/s

Inzwischen kann die Konsole durchaus als Multimedia Gerät verwendet werden. Jedoch die meisten Apps nur in Kombi mit Xbox Gold.
Bluerays, CD's lassen sich nach der Installation der entsprechenden Apps sowie Firmware Update der One abspielen. Super finde ich auch die DLNA Funktion, sodass ich jederzeit auf Daten des Heimnetzwerks zugreifen kann.

Die Grafik ist aus meiner Sicht echt Super. Bis jetzt Assassins Creed Unity, The Witcher III sowie Forza getestet. Hier muss man abwarten was die Hersteller noch aus der Konsole herausholen können.
Das Betriebssystem (Windows 8.1 angepasst) gefällt mir persönlich nicht so gut aber soll ja ende 2015 ein neues herauskommen.
Auch soll die Konsole ende 2015 für die meisten XBOX 360 Games abwärtskompatibel werden.

Mir ist der Kauf einer neuen Konsole noch nie so schwer gefallen, standen klar die One und PS4 im rennen. Ich habe mich für die leisere Konsole entschieden, was klar die XBOX ONE ist. Auch war ich mit der 360, vier Jahre in Betrieb sehr zufrieden was auch zum Kauf beigetragen hat.

Die ONE ist zwar recht schwer aber bedeutet im Klartext, das auch wertige Materialen bei der Herstellung verwendet wurden, zudem sie bisschen größer als die PS4 ist.

P.S. ich bin kein Fanboy! Mir kommt nur das ins Haus, was mich persönlich qualitativ überzeugt und wenns auch sehr knapp war, hätte es auch eine PS4 werden können, wenn diese nicht wie ein Staubsauger gelärmt hätte! Exklusiv Titel sind für mich weniger relevant.

Da bereits so viele Bewertungen abgegeben wurden, reicht mein Senf denk ich aus. Sollten dennoch fragen sein, bitte einfach kommentieren.
Vergesst nicht, die Ports am Router freizugeben, sonst läuft sie Online nur eingeschränkt.

Viel Spaß mit der Xbox ONE!
Kaufempfehlung!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2015
Ich besitze die One schon seit dem 24. Dezember 2013 und kann nach über einem Jahr eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Groß war das Geschrei, als im ersten Quartal 2013 die One angekündigt war. Nachdem die 360 einen großen Marktanteil gegenüber Nintendo und Sony erworben war und Microsoft zudem den besten Controller der Welt erschuf, blickten Millionen gespannt auf den Nachfolger.

Doch keine Freude strömte durchs WWW.
Die Konsole wurde als angebliche TV Box verschriehen, mit dem Aussehen eines HVS Rekorders und des Internetzwangs (Die meiner Meinung nach auch ihre Vorteile hatte...

Nachdem alle Einschränkungen seitens Don Mattrick gestrichen waren, musste dennoch die One die schwere Pille schlucken. Auch bis heute verkauft die One sich nicht ansatzweise so gut wie die PS4 (mit aktuell ca. 17 Millionen), während die One mit 11 Millionen herumgeisterte.

Dennoch kaufte ich One. Und bereue ihn kein bisschen.
Die Verarbeitung der Konsole ist hervorragend. Sie ist leise (auch wenn ich das Gefühl habe, sie wird manchmal doch lauter). Der Controller ist göttlicher als je zuvor. Das Dashboard ist für mich ein Traum. Es wirkt modern, lebhaft und spannend. Der Patch Support ist bekannter Maßen genau so genial. So basieren die Patches auf den User Voices, die man unter xbox.uservoice.com selbst erstellen, liken und kommetieren kann...

Die Grafik ist ein zwei-schneidiges Schwert.
Sie ist für only Konsolenspieler sehr gut. "Battlefield 4" z.B. läuft mit 60fps, hohen nach PC Maßstab Grafikeinstellungen, dafür nur mit 720p. Während der Hauptkonkurrent 900p supportet. "The Witcher 3" auf der One mit 900p, auf der PS4 mit 1080p...
Wär auf Grafik setzt und auf Konsole spielen will, sollte zur PS4 greifen. Dennoch ist auch die Grafik der One sehr schick anzusehen. Und setzt sich deutlich von der LastGen ab.

Kinect geht auch ganz gut. Nur übertönt mein Fernsehr mich selbst, so kommen Kommandos nicht immer an. Die Motion Commandos funktionieren auch super. Gerade bei Spielen wie D4 und Disney Fastansia eine wahre Freude.

Ein weiteres Merkmal der One ist das Multitasking sowohl. So kann man sich ein Broadcast auf YouTube anhören (die Videos ruckeln von YouTube im angedockten Modus seltsamer Weise), während man sich in Diablo levelt. Sehr schön.
Auch das switchen zwischen den Apps verläuft reibungslos. Die One bietet die Möglichkeit, mehrere Apps im Hintergrund laufen zu lassen. Die Faustregel ist dabei ein Spiel + 3 oder 4 Apps. So kann man ganz schnell von Twich auf Battlefield wechsel'n, von Battlefield auf Skype usw. Voraussetzung die Apps wurden davor schon geladen. Sonst kommt ein etwa 3-4 Sekunden Lade Screen. Danach geht es ratze fatz.

Dennoch hat die One auch ein Paar Schwierigkeiten. Hin und wieder stürtzt ein Spiel ab oder lässt sich nicht öffnen. Ist vlt. einmal in der Woche der Fall, trotzdem kann es nerven. Auch setzt die Steuerung manchmal (auch selten aus). Laggs im Dashbaord eben so.

Alles im Allem kann ich die One uneingeschränkt empfehlen. Grafikleistungen ist super (auch wenn nicht das non plus ultra), der Controller (mit vibrierenden Controller) einfach traumhaft und ein Dashboard zum wohlführen.
Die Exklusivtitel sind bis jetzt auch locker konkurrenzfähig, gar besser auf der PS4.
Mit Forza Motorsport 6 kommt schon die dritte Rennspiel-Granate, während die PS4 mit Driveclub rumgurkt.

5 Sterne!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2014
Anfangs war ich eigentlich mehr von der Playstation 4 überzeugt und hatte auch vor, nachdem ich sowohl eine Xbox 360, als auch zuletzt die PS3 besessen habe, mir eine zu kaufen. Da ich die Xbox One aber für einen Top Preis hätte bekommen können, entschied ich mich für die One, da sie mir auch nicht unsympathisch erschien und ich auch noch Goldmitglied bin und sonst für das PSN auch nochmal extra zahlen müsste.

- Der Inhalt -

Was dann beim Auspacken sofort ins Auge sticht, ist der riesige Kinect-Sensor, der auch einen ordentlichen Eindruck macht. Der Controller ist ebenso dabei, leider immer noch mit gewöhnlichen Batterien, der Akku muss natürlich dazugekauft werden. Das Headset, was auch bei der 360 mitgeliefert wurde, ist enthalten und optisch überarbeitet, über das verliere ich jetzt aber keine weiteren Worte. Überraschenderweise sind bei der jetzigen Generation sogar HDMI-Kabel enthalten, was bei den alten Konsolen nicht der Fall war. Das Netzteil hat sich im Vergleich zur Xbox 360 Slim kaum verändert und passt sich nur optisch der Konsole an. Ganz zum Schluss offenbart sich dann aber die große Xbox.

- Optik & Speicher -

Sie ist groß, schwer, kein Design-Meisterwerk und erinnert wirklich an einen Videorecorder mit Slot-In-Laufwerk. Aber das Äußere ist ja egal, das Innere ist wichtig. Dafür macht die One einen hochwertigen Eindruck, aber die großen Hochglanzflächen gefallen mir gar nicht. Die gibt's ja bei der PS4 auch, sie sind nach einem Mal rüberwischen direkt zerkratzt und ziehen Staub und Fingerabdrücke magisch an. Auf der Oberseite befindet auf der rechten Seite unter den Lamellen der Riesenlüfter, welcher aber eben auch mittlerweile seine Daseinsberechtigung hat und dafür sorgt, dass die Xbox leise und auch erstaunlich kühl bleibt. Mein größter Kritikpunkt ist die nicht austauschbare Festplatte, weniger wegen eines möglichen Defekts, eher wegen der in der heutigen Zeit mit 500GB zu geringen Kapazität, besonders bei Spielen die um die 30-40GB groß sind. Mit dem letzten Juni-Update lassen sich zwar externe Festplatten anschließen, wer jetzt aber denkt er kann seine alte verstaubte HDD aus dem Schrank holen, es werden nur USB 3.0 Geräte unterstützt.

- Einrichtung & Dashboard -

Während der Einrichtung kann man zwischen zwei Einschaltoptionen wählen: Höherer Stromverbrauch, schneller Start und aktivierter Sprachbefehl oder lieber ganz Ausschalten und ewig warten bis die Konsole hochgefahren hat. Verständlicherweise habe ich mich für die schnelle Variante entschieden, das würde ich auch jedem der seine Xbox regelmäßig benutzt, empfehlen, zumal die Xbox One bis zum Dashboard locker eine Minute braucht, die 360 hat es in der halben Zeit geschafft. Nach der Einrichtung landet man auf dem neuen Dashboard. Es fällt sofort auf das es wesentlich schlichter und einfacher wirkt, was vielleicht am "strahlenden" schwarzen Hintergrund liegt, der sich nicht ändern lässt. Hier hat Microsoft einerseits mitgedacht, anderseits überhaupt nicht: auf der 360 ließ sich die Kachelfarbe nicht ändern, bei der One ist es jetzt möglich, dafür kann aber der Hintergrund nicht mehr geändert werden! Wer auf die Schnapsidee gekommen ist, ist mir ein Rätsel...
Das Dashboard wurde aber deutlich entschlackt, es gibt nur noch links die Pins, also Apps die man angeheftet hat, die Startseite und links geht's weiter zum Store. Bei dem 360-Dashboard lagen alle Kategorien noch direkt auf der Startseite, bei der One wurden die jetzt alle in Apps ausgelagert. Die größte Kachel auf der Startseite ist immer die zuletzt verwendete App, da Multitasking bei der Xbox One keine unwichtige Rolle spielt. Wenn man bei der Xbox 360 im Spiel die Xbox-Taste drückt öffnet sich der Xbox Guide, über den Nachrichten oder Einladungen sichtbar sind, der wurde auf der One entfernt, da man mit der Xbox-Taste jetzt direkt auf die Startseite kommt und das Spiel im Hintergrund weiterläuft.

- der Controller -

Was man aber nie vergessen darf und das wohl wichtigste bei jeder Konsole, ist der Controller. Der Xbox One Controller wurde an vielen Stellen sinnvoll verbessert und ist ein würdiger Nachfolger des bereits sehr guten 360 Controllers. Beide Controller sehen sich weiterhin ähnlich, der One Controller sieht aber edler und weniger verspielt aus, die optisch größte Änderung ist wohl das Batteriefach, was endlich im Controller verschwunden ist. Das D-Pad wurde verbessert und steuert sich besser als bei der 360, hat mich aber nie so gestört. Die Analogsticks wurden fühlbar verkleinert, kann ich nicht so wirklich verstehen, außerdem bewegen sie sich weicher als die Sticks der 360, eher in Richtung des PS3-Controllers. Die Schultertasten hätten sich meiner Meinung nach aber auch leichter drücken können, zumal sie etwas komisch platziert sind, die vom 360 Controller ließen sich deutlich besser bedienen. Die Trigger sind aber dafür wesentlich besser als vom alten Controller, sie bewegen sich butterweich und sind leicht gedämpft, damit sie nicht mehr so klackern wie beim alten. Die Vibrationsmotoren in den Triggern sind tatsächlich eine kleine Revolution, wer Forza 5 mal gespielt hat, weiß wie genial diese Impulsive-Trigger eigentlich sind. Schade allerdings, dass viele Spiele von diesen keinen Gebrauch machen. Der Stromverbrauch geht vollkommen in Ordnung, ich benutze den Controller seit 2 Wochen mit denselben Batterien und sie sind noch halbvoll.

- der neue Kinect-Sensor -

Ein wesentlicher, stark beworbener Bestandteil der Xbox One ist natürlich der neue Kinect-Sensor. Er wurde im Vergleich zur Kinect für Xbox 360 deutlich überarbeitet, bewegt sich jetzt nicht mehr von alleine und besonders die riesige Kameralinse, die nun eine Auflösung von 1080p schafft, sticht sofort ins Auge. Auf der Rückseite hat Kinect einen kleinen Lüfter, da der Sensor bei der Benutzung doch ziemlich warm wird, der läuft aber quasi unhörbar. In den Einstellungen kann man sehen was Kinect alles im Blick hat, die Kamera hat einen großen Weitwinkel und kann ein ganzes Zimmer problemlos ins Visier nehmen. Kinect besitzt außerdem jetzt eine Nachtsicht, funktioniert also sogar im Dunkeln. Ein sinnvolles Feature von Kinect ist die Sprachsteuerung, die wirklich erstaunlich gut funktioniert. Der Xbox Einschalten-Befehl hat bisher immer ohne Probleme funktioniert und die Sprachbefehle im Menü werden auch fast immer erkannt. Einziger Nachteil ist, dass um den Befehl überhaupt zu registrieren, zuerst Xbox (gehe zu ...) gesagt werden muss, ansonsten passiert nichts. Wenn nur Xbox gesagt wird, erscheint eine Übersicht mit allen Befehlen und es muss nur der Name der jeweiligen Kachel gesagt werden. Es reicht aber bei Spielen bspw. nicht, bei Forza einfach Forza 5 zu sagen, sondern der ganze Name muss gesagt werden, in dem Fall Forza Motorsport 5.
Mit Kinect kann alternativ aber auch mit der Hand gesteuert werden. Dafür muss man sich in einer etwas entfernteren Position von den Sensor stellen und die Hand hochhalten, oft erkennt er die Hand beim ersten Mal nicht, beim zweiten geht's dann aber. Durch die Handbewegungen kann man sich durch das Dashboard navigieren, mit geschlossener Hand kann man das Menü nach links oder rechts ziehen. Wenn man die Hand ein Stück nach vorne bewegt, können die Kacheln gedrückt werden, wenn in dieser Position gehalten, wird das Optionsmenü geöffnet, das dauert aber etwas zu lange. Wenn man sich in einer guten Position befindet, geht die Bewegungssteuerung sehr gut, ist aber auf Dauer nicht so angenehm in den Armen, schnelle Bewegungen sollte man ebenso eher vermeiden.

- Leistung & Auflösungen -

Dann noch das heikle Thema mit der Grafikleistung und den Auflösungen...
Viele Leute beschweren sich immer wieder über die mangelnde Leistung des Grafikchips im Vergleich zu Playstation 4. Wir sind ja jetzt leider in der Generation angelangt, in der Grafik eine große Rolle spielt und gefühlt jede Woche gibt's irgenteine neue News in der es nur um die Auflösung auf den Konsolen geht. Viele regen sich meiner Meinung nach zu Unrecht über die 720p-Auflösungen auf. Ich habe mehrere Spiele getestet (u.a. PvZ Garden Warfare, CoD: Ghosts und Dead Rising 3), bei Garden Warfare und Ghosts laufen beide Spiele in 720p, werden von der One aber so stark hochskaliert, dass der Unterschied neben 1080p fast verschwindend gering ist. Klar bei Spielen wie Forza 5 sieht man direkt, dass es sich um 1080p handelt, aber die Grenzen verschwimmen. Bei Dead Rising 3 hingegen läuft das Spiel wirklich in nativen 720p und das sieht man dem auch an, es wirkt optisch wie von der Xbox 360.

Mein Fazit ist, dass die Xbox One trotz ein paar Schwächen eine unterschätzte Konsole ist, die mit der PS4 absolut auf Augenhöhe steht und sich keiner von der niedrigeren Auflösung abschrecken lassen sollte, der Unterschied ist wirklich nicht groß. Kinect ist wohl einer der Hauptkaufgründe für die Xbox, da kann die Playstation Kamera nicht mal ansatzweise mithalten. Ansonsten bekommt man ein perfekten Controller mit dazu der die größten Schwächen seines ebenfalls großartigen Vorgängers ausmerzt. Es bleibt aber natürlich jedem überlegen, welche Konsole er sich zulegt, wer immer eine Playstation hatte, soll auch jetzt der PS4 treu bleiben, wer die meisten Freunde auf der Xbox One hat, holt sich eine Xbox One.

Positives:
+ Ergonomischer, deutlich verbesserter Controller
+ Einfaches, schlichtes Konsolendesign
+ Ordentliche Verarbeitung; kein Knirschen oder Knarzen
+ Flüsterleise Lüfter, sowohl Konsole, Netzteil und Kinect
+ Leises In-Slot-Laufwerk
+ Konsole ist gut gekühlt; keine Chance auf einen neuen ROD
+ Zweiter HDMI-Input; für Receiver oder auch Xbox 360
+ Unkompliziert zu bedienendes Dashboard
+ Anpassbare Kachelfarben
+ Viele Multitasking-Fähigkeiten
+ 1080p Kinect: sehr viel bessere Erkennungsrate
+ Xbox mit Sprachbefehl einschalten
+ Sprach- und Bewegungssteuerung im Dashboard

Neutral:
~ sehr großes Gehäuse; externes Netzteil
~ Dashboard-Hintergrund nicht anpassbar
~ gewöhnungsbedürftige Schultertasten und Analogsticks
~ Auflösung oft nicht auf 1080p-Niveau

Negatives:
= keine austauschbare Festplatte; nur 500GB Speicherplatz (ca. 400GB frei)
= Lange Startzeit beim energiesparenden Modus
= Dashboard-Hintergrund nicht anpassbar
= Kaum richtige Kinect-Spiele (außer Kinect Sports)
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am 7. Juli 2015
Halo. Ganz klar Halo. Das ging mir im Kopf rum. Darum auch die One. HALO MCC (jetzt ist sogar ODST dabei) und HALO5. Seit es kein WipEout mehr gibt, gibts für mich keinen Grund mehr für die PS4. Aber was ja nicht ist...
Zur Konsole: Anschluss mega easy. HDMI Verbindung - klappt. Das Headset ist billigster Schrott, und hat bei mir nicht funktioniert, weg damit. Habe die 50 EUR Version gekauft - geht. Das Kinect - da brauchts noch eine Halterung - hab ich auch für 20 EUR geholt. Da bitte noch nachbessern, Microsoft. Bowling ist das einzige Kinectgame, dass mit Spaß macht. Sehr schade.
Controller ist o.k. Der beste war der Original XBox Controller, der erste, von der ersten Box, damals 2001.
Das Dashboard - Funktion bekannt seit der 360: Game, Store, Internet, Music, Filme, usw.... Der Indie Store ist total abgespeckt, sehr schade. Was war da alles auf der 360, ein Traum. Und jetzt? Gefühlt eine Handvoll. Die E3 2015 Messe macht da Hoffnung.
Die Erfolge werden von der 360 übernommen. Die Save Stände von Destiny 360 können auch auf Destiny One übernommen werden. Die von Minecraft auch. Das ist toll. Und: State of Decay kostet weniger auf One, wenn ihr es schon auf 360 habt. All das freute mich anfangs. Naja, dann begannen ein paar Probleme: Die Box wollte sich nicht ganz ausschalten - nach dem Ausschalten - sondern blinkte einfach weiter, ewig. Also zog ich den Netzstecker - das kam in einem Jahr so sechs mal vor. Grund: Unbekannt. Konsequenzen: Keine.
Die Festplatte ist zu klein. Das sollte immer ein TB sein - bitte nachbessern, Microsoft.
Screenshot und Movie Funktion: Speicherplatz ist sauschnell voll - warum? Bitte verbessern.
Ein weiterer Kaufgrund: Project Spark - ein Spieleeditor, mit dem sich Ego Shooter, 3rdperson games, Jump'n Runs, Adventures. usw... erstellen lassen. Funktioniert wunderbar. Mehr davon! Wer die Exclusivtitel auf der Box mochte, der sollte sie sich holen. So ging es mir. Abstürze / Freezes gab es mal bei Far Cry 4 und Destiny, sogar bei Minecraft. Sonst ist die Konsole stabil. Und leise. Sie steht bei mir auf einem Regal, dass sonst wie ein Resonanzkörper jedes Brummen verstärken würde.
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