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188 von 199 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MacBook 2013 vs. MacBook 2012
Am 10. Juni 2013 war es soweit. Ganz nebenbei und relativ unspektakulär wurde die neue Version des Macbook Air vorgestellt. Außerlich nicht bzw. kaum verändert soll es nun dank neuem Haswellprozessor einen ganzen Tag mit einer Akkuladung hinkommen. Zwölf Stunden werden versprochen. Zumindest bei der 13" Version.

Die Applefraktionen Pro und...
Vor 15 Monaten von Hieronymos veröffentlicht

versus
46 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hervorragendes Gerät in fast jeder Hinsicht!
Die Akkulaufzeit hält keine 12 Std., sondern höchstens 11 Std. Das macht aber nichts. Kein Ultrabook erreicht solche Werte.

Der Prozessor ist zwar nur mit 1,3 Ghz. getaktet, kann bei bedarf aber bis 2,6 Ghz per Turbo Boost übertaktet werden. Trotz allem ist das Gerät einen Tick langsamer (bis 5 %) wie das Vorserienmodell. Dies ist aber...
Vor 17 Monaten von Daniel veröffentlicht


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188 von 199 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MacBook 2013 vs. MacBook 2012, 21. August 2013
Am 10. Juni 2013 war es soweit. Ganz nebenbei und relativ unspektakulär wurde die neue Version des Macbook Air vorgestellt. Außerlich nicht bzw. kaum verändert soll es nun dank neuem Haswellprozessor einen ganzen Tag mit einer Akkuladung hinkommen. Zwölf Stunden werden versprochen. Zumindest bei der 13" Version.

Die Applefraktionen Pro und Contra schrien mal wieder lautstark: Kein Retinadisplay, optisch unverändert, keine Revolution, geringer getakteter Prozessor? Bitte was?

Die im Raum stehende Frage lautet somit: Welchen Mehrwert bietet mir das neue Macbook überhaupt und lohnt sich das Upgrade?

Da ich sowohl das 2012er als auch das 2013er testen konnte, bin ich der Meinung, mir als User ein Urteil erlauben zu dürfen.

Was mich im Vorfeld extrem geärgert hat, waren vermeintliche Tests bzw. "Fachseiten", die das neue MacBook ebenso vermeintlich getestet haben, dann aber doch nur die bereits bekannten Fakten anhand von technischen Specs und Pressefotos aneinanderreihten und im Grunde aus Nutzersicht gar nichts brachten.

Das kostete Zeit und verschwendete meine ebenso unnütz.

Daher bekommt ihr hier nun eine kleine Rezension ganz aus Usersicht:

Erwartungen

Nun, die WWDC hat die wesentlichen Neuerungen ja gezeigt:

- Haswell Prozessoren

- schnellere Grafik (Intel HD 5000)

- 12 bzw. 9 Std. Akkulaufzeit

Was habe ich also erwartet? Genau das! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und, wie wir Apple kennen, sind die Akkulaufzeiten in der Regel keine leeren Versprechungen.

Und ich kann vorweg nehmen: Sie wurden erfüllt!

Fakten

Verglichen wurde das 13" Macbook Air in der jeweiligen Basisausstattung. Dies dürfte die Konfiguration der meisten MBA-Besitzer sein.

Macbook 2012 = 1,8 Ghz Ivybridge i5, 128 GB SSD, 4 GB Arbeitsspeicher

Macbook 2013 = 1,3 Ghz Haswell i5, 128 GB SSD, 4 GB Arbeitsspeicher

Praxis

Äußerlich hat sich tatsächlich nicht viel getan. Lediglich das Mikrofon wurde verändert und besteht nun aus zwei "Löchern", wovon das eine das tatsächliche Mikrofon darstellt und das andere zur Reduzierung von Umgebungsgeräuschen dient. Dies klappt auch erstaunlich gut, obwohl das Gegenüber einen hier ein wenig dumpfer wahrnimmt.

Hat man das Macbook also in der Hand, bekommt man den Eindruck, exakt das gleiche Gerät zu haben wie zuvor. Dass muss aber im Fall Apple nicht schlecht sein, den Verarbeitung ist nach wie vor nahezu unerreicht gut.

Im täglichen Arbeiten lässt sich ein minimaler Geschwindigkeitszuwachs feststellen, ansonsten ist alles beim Alten. Aber: es ist auch gefühlt nicht langsamer, was definitiv für die Effizienz des 1,3 Ghz Haswell Prozessors spricht.

Das "Sofort-Da-Gefühl" ist vorher gewesen und es ist auch jetzt wieder da. Von daher brauchen wir über große Geschwindigkeitsdifferenzen der Prozessoren nicht mehr sprechen. Wer viel mit Video etc. arbeitet, greift eh zu den Pro Versionen. Das Gesamtsystem arbeitet flott. Punkt.

Die neuen SSD hängen nun statt am bisherigen SATA3 Anschluss am PCIe und arbeiten entsprechend flott, wenn große Datenpakete kopiert werden. Fällt aber im alltäglichen Arbeiten kaum auf und beeindruckt nur bei entsprechenden Benchmarktests. Von ca. 40% Leistungssteigerung ist da die Rede.

Der Bildschirm ist gut. Nicht sehr gut aber gut. Es ist kein Retinabildschirm aber es stört nicht, wenn man in normalem Abstand vor dem Macbook Air sitzt. Die Farben sind relativ kräftig und die Kontraste im Vergleich zum Vorgänger leicht verbessert. Das Macbook Air ist auf maximale Portabilität ausgelegt und so macht ein Retinadisplay in Verbindung mit der angepeilten Akkulaufzeit unter den momentanen technischen Möglichkeiten offenbar keinen Sinn.

Letzten Endes würde man vermutlich aber auch Gefahr laufen, den Pro Modellen von unten das Wasser abzugraben.

Wenn man nun den Akku vollgeladen hat, was in etwa anderhalb Stunden dauert, muss man wirklich zweimal hinsehen, wenn einem die Akkuanzeige plötzlich eine Restlaufzeit von schlappen 18 Stunden anzeigt. Natürlich sind das nur theoretische Werte aber der Eindruck ist dennoch enorm.

In der Praxis werden bei normalem Surfen in Summe tatsächlich zwischen 10-15 Stunden erreicht. Unter Volllast können es aber auch mal nur fünf Stunden sein. Aber welches Notebook bietet das zur Zeit?

Ein weiterer Vorteil ist, bedingt durch diese Tatsache, dass ich bei gleichem Notebookalter und Anwenderprofil auf Dauer erheblich weniger Ladezyklen auf dem Tacho habe, als bei dem Vorgänger. Macht sich z.B. beim Verkauf später gut.

Das Arbeiten mit dem Macbook ist ein Traum, aber das war beim Vorgänger nicht anders. Ich muss mir jetzt keine Gedanken im Alltag um Akkulaufzeiten machen und schon nach der nächsten Steckdose schielen und das lässt einen wirklich entspannt werden.

Eine dicke Extraerwähnung verdienen die Lautsprecher. Diese klingen nicht nur klar und deutlich sondern sogar in gewisser Weise voluminös. Und zwar deutlich besser als beim 2012er Vorgänger. Alleine ob der Gesamtgröße sowie fehlendem Resonanzkörper beeindruckt diese Tatsache doppelt.

Kosten

War das Macbook Air 2012 noch mit 1.199,- € gelistet, hat nun eine Preissenkung stattgefunden und das neue Macbook Air 2013 ist bereits ab einem Listenpreis von 1.099,- € zu haben. Ich erwähne deshalb den Listenpreis, weil es mittlerweile bei zahlreichen Händern wie z.B. Amazon oder MacTrade deutlich günstiger zu haben ist.

Gerade bei Amazon muss man aufpassen, dass man für das "alte" Macbook zuviel bezahlt, da der Neupreis auf ähnlichem Niveau dort liegt.

Geht man von einer ungefähren Preisdifferenz von 200,- € zwischen alt und neu aus (2012er refurbished vs. 2013er neu), so muss sich jeder selber überlegen, ob ihm die Vorteile dies wert sind.

Fazit

Lohnt sich das Upgrade also nun oder nicht?

Wenn man von einem 2012er Macbook Air kommt, lohnt sich meiner Meinung nach das Upgrade nur, wenn man die Akkulaufzeit benötigt. Denn diese ist signifikant gestiegen und hält, was sie verspricht.

Für alle anderen, die ein 2012er Modell besitzen, kann ich ruhigen Gewissens sagen: Behaltet es, die weiteren Unterschiede sind so marginal, dass sie in der Praxis nicht auffallen.

Habt ihr allerdings ein Macbook Air 2011 oder älter, solltet ihr tatsächlich über einen Wechsel nachdenken, denn das neue Macbook rennt wie der Teufel. Zumindest gefühlt. Eine Leistungssteigerung ist dann doch deutlich feststellbar.

Die vielfach in der Presse zu lesenden Fehler (WLAN, wechselnde Lautstärke, flackerndes Bild) sind bei mir in der Praxis nicht aufgetaucht und wurden ansonsten auch per Update behoben.

Apple hat insgesamt behutsame Modellpflege betrieben und keine großen Experimente gewagt. Genau das gefällt mir dabei, denn es wurde ein nahezu perfektes Gerät in den genau relevanten Bereichen noch verfeinert.
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78 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualitativ hochwertiges Notebook mit umwerfender Akku-Laufzeit!, 21. März 2014
Nach über 14 Jahren Windows (Win95, Win XP, Win Vista, Win7) habe auch ich den Umstieg auf den Mac gewagt. Mein 6 Jahre altes Vaio Notebook funktioniert zwar noch gut, aber nach 6 Jahren wollte ich ein neues Gerät. Und vor allem ein neues OS. Es sollte also ein neues Macbook Air 13“ mit 256 GB und 4 GB RAM (Mid 2013) werden. Im Folgenden werde ich meine Erfahrungen mit diesem Gerät erläutern:

Zunächst aber die Frage: Macbook Air? Macbook Pro Retina? Oder doch Macbook Pro mit HDD und optischem Laufwerk. Das alte Pro mit HDD schied für mich von Anfang an aus: Ein Mitarbeiter im Apple Store meinte, dass Apple wohl das Gerät vom Markt nehmen wird, weil HDD und optisches Laufwerk nicht mehr zukunftsfähig sind. Schade eigentlich, bei dem Pro kann man nämlich die Ausstattung im Nachhinein noch ändern, z. B. kann man die HDD durch eine SSD austauschen, außerdem kann man auch das DVD-Laufwerk sowie den Akku austauschen. Damit wollte ich mich aber nach dem Kauf eines Neugeräts nicht mehr rumschlagen. Ein Umbau geht beim Air und Pro Retina nicht mehr: Alles fest verlötet, Akku festverbaut (SSD und Akku können vom Fachmann ausgetauscht werden; RAM jedoch nicht!). Daher sollte man sich wirklich sicher mit seiner Konfiguration sein. Das Pro mit Retina hat natürlich ein tolles Display, das war für mich aber nicht entscheidend, da ich kein Grafik-Designer o. Ä. bin. Das Retina ist genauso teuer wie das Air 13" 256 GB, hat aber nur 128 GB. Der Unterschied Retina / kein Retina fällt mir kaum auf, außer man hält das Display direkt vors Gesicht, was aber niemand macht. Daher hab ich mich fürs Air entschieden, zumal es viel dünner ist, weniger wiegt und der Akku länger hält.
Das Air 11" hat auch seinen Reiz, da es sehr mobil ist, ähnlich wie ein Netbook. Es hat eine niedrigere Akku-Laufzeit als das 13". Da kompromisslose Mobilität eine nicht ganz so große Rolle für mich spielt und 11" wirklich klein sind und ich mir nicht unbedingt ein externes Display dazu kaufen wollte, fiel auch das 11" weg.

Wichtig zu wissen ist noch, das es sich hier um das Macbook Air Mid 2013 handelt. Es verfügt über den schnellen und effizienten Haswell-Prozessor. Das neueste Macbook Air Mid 2014 wurde im Preis gesenkt, verfügt über den gleichen, aber etwas schnelleren (+0,1 Ghz) Prozessor, der die Akku-Laufzeit nochmals erhöhen soll. Es handelt sich um reine Modellpflege. Der Unterschied zw. Mid 2013 und Mid 2014 ist nicht so groß wie der Unterschied Mid 2013 und Mid 2012, da das 12er über den älteren Ivybridge-Prozessor verfügt.

Das minimalistische Design ist zeitlos und elegant. Es setzt voll auf Understatement. Am auffälligsten ist noch der beleuchtete Apfel auf der Displayrückseite. Das Macbook Air ist so dünn wie das Display meines alten Vaio. Unglaublich. Das gebürstete Aluminium fühlt sich äußerst hochwertig an. In dieser Preisklasse gibt es nichts Vergleichbares; vergleichbare Ultrabooks von Asus und Sony erreichen diese Wertigkeit nicht ganz. Das Tippen auf der Tastatur fühlt sich sehr gut an, hätte mir aber doch ein (noch) besseres Gefühl erwartet. Die Tastaturbeleuchtung ist sehr praktisch und sieht wirklich cool aus. Die Beleuchtungsstärke lässt sich sogar einstellen.
Leider ist das Air 13" mit 1,3 kg etwas schwer im Vergleich zum 11". Es hätte ein deutlich niedrigeres Gewicht haben können, wobei 1,3 kg noch akzeptabel sind. Aluminium ist eben schwerer als Plastik...

Die Ausstattung ist etwas spärlich, aber für mich ausreichend: 2x USB 3.0, 1x Thunderbolt, 1x SD-Eingang und einen AUX-Anschluss. Und das wars auch schon. 4 GB RAM sind im Air standardmäßig verbaut, wer mehr will, zahlt deftige Aufpreise, und zwar direkt im Apple Store, da diese Konfiguration nur auf Wunsch angeboten wird (das gilt auch für 512 GB SSD). 128 GB SSD war mir zu wenig, 256 GB mussten es sein, leider auch mit deftigen Aufpreisen erkauft. 8 GB RAM, 512 GB Speicher und i7-Prozessor gibts nur auf Anfrage und zu horrenden Preisen. Thunderbolt ist der "Ersatz" für alle anderen Anschlüsse. Jedoch benötigt man unverschämt teure Adapter, die es ermöglichen, den Mac an andere Geräte anzuschließen: Z. B. Thunderbolt to HDMI, Thunderbolt to VGA, Thunderbolt to Ethernet, etc. Die Adapter gibts aber auch bei Drittanbietern für weniger Geld. Direkt kann man den Mac über Thunderbolt mit dem Apple Thunderbolt Display (ca. 1000 €) verbinden. Würde es für jedes Gerät zig Anschlüsse geben, könnte das Air niemals so dünn sein. Auf Amazon habe ich mir einen günstigen Thunderbolt-VGA-Adapter gekauft und ihn an einem Flat-TV ausprobiert: Es ist wunderbar einfach, ein externes Display anzuschließen. Der Mac erkennt ihn sofort und man kann entweder den Schreibtisch erweitern oder das Bild duplizieren. Wenn man das Display vom Mac ausschaltet, läuft das Bild auf dem externen Display weiter. So kann man z. B. wunderbar Podcasts oder TV-Programme (mit der richtigen App) schauen. Ganz toll und viel besser als bei Windows gelöst, wo man noch irgendwelche Tasten umständlich drücken musste.

Beim Einschalten ertönt eine Melodie wie aus „A Clockwork Orange“, das Einrichten war kinderleicht, da ich bereits eine Apple-ID besaß. Insgesamt hat das konfigurieren nicht mal 7 Minuten gedauert, bis ich zum ersten Mal den Schreibtisch (also den Desktop) sehen durfte. Meine Daten habe ich mit Hilfe meiner alten externen Festplatte (für Windows formatiert) auf den Mac übertragen; der Mac hat die Festplatte ohne Probleme erkannt.

OS X Mavericks. OS X ist für einen erfahrenen Windows-User eine große Umstellung. Es ist nicht ganz so intuitiv wie ein iPad, also wie iOS, zu bedienen, das liegt jedoch in erster Linie am Touchscreen. Aber nach fast einer Woche komme ich sehr gut damit zurecht. Man lernt jeden Tag neu dazu. Nichtsdestotrotz dürfte das Betriebssystem eine Hürde für jeden Windows-User sein. Bücher wie „Mein erster Mac“ benötigt man aber eher nicht, schaden aber auch nicht. Auf diversen Apple-Internetseiten (macwelt, maclife etc.) gibt es viele Informationen und Tipps rund um den Mac. Man spürt jedoch immer, dass OS X Windows gegenüber deutlich überlegen ist.

Programme. OS X kommt standardmäßig mit iLife (iPhoto, iMovie, Garage Band) und iWorks (Pages, Keynotes, Numbers). iWorks kommt vom Umfang her leider nicht an Office von Microsoft ran. Sehr positiv ist aber, dass iWorks mit Windows-Dateien(.docx, .pptx, etc.) kompatibel ist. Man kann auch ein Dokument in Pages als .docx abspeichern (leider etwas umständlich). Trotzdem habe ich mir Office für Mac gekauft. Die Unterschiede zur Windows-Version betreffen nur das Design und die feste Mac-typische Menüleiste, die unabhängig vom Fenster starr ist.
Auch viele Programme, die man aus iOS kennt (Facetime, iBooks, Karten) sind integriert. Klasse finde ich auch, dass man keinen Adobe PDF-Reader laden muss; die Mac-Vorschau für PDFs kann sogar PDFs bearbeiten (markieren, kommentieren) und zusammenfügen. Internetseiten können in der Druckvorschau als PDF gedruckt werden. Das alles geht ohne irgendwelche Extra-Programme, die man installieren muss.
Sonst sind sehr viele Programme bereits integriert, die man auch tatsächlich nutzt. War bei Windows eher nicht der Fall. Leider ist das App-Angebot im Mac-Appstore eher nicht so groß, es gibt überwiegend sehr teuere Apps für Profis.
Über Time Machine kann man laufend Back-Ups erstellen und den Mac bis zu einem bestimmten Datum zurücksetzen. Dafür braucht man entweder eine externe Festplatte (Vorsicht: Festplatten die für Windows formatiert wurden, werden für den Mac formatiert, damit ein Back-Up erstellen kann; alle Daten werden gelöscht) oder Time Capsule über WLAN. Für den Mac formatierte Festplatten werden von Windows nicht erkannt.
iMovie gefällt mir sehr gut. Es ist sehr einfach und intuitiv zu bedienen (im Vergleich zum MovieMaker von MS). Man kann Diashows mit Effekte und Musik erstellen und im iTunes-Format speichern. Man merkt aber oft, das der Mac an seine Grenzen kommt, da iMovie viele Ressourcen benötigt. Der Rechner wird schnell laut und sehr heiß.
Erfreulich ist, dass es viele Programme, die ich unter Windows kenne, auch für den Mac gibt (Firefox, Virtual DJ, Evernote, CCleaner, etc.).
Viele weitere Programme die in OS X integriert sind (Boot Camp, etc..) muss ich erst noch erkunden.
Es gibt sogar ein Programm von Google, mit dem man den Mac mit einem Android-Smartphone synchronisieren kann. Der Mac erkennt also Android-Geräte.
Der Finder ist großartig (das Pendant zum Start-Button, den Microsoft mit Win8 eingestampft hat). Mit dem Finder findet man wirklich alles. Und man findet es auch tatsächlich. Außerdem sind im Finder alle Programme, Dokumente, Bilder, Videos etc. aufgelistet. Durch den Finder werde ich den START-Button aus Windows nicht mehr vermissen, und das heißt was!
Zudem ist die Installation von Programmen, die man aus dem Internet geladen hat, wirklich genial. Man zieht das Programm nach dem Download einfach in die Programm-Liste - und das wars. Keine ewig lange Installation (mit einem Balken, der nie voll wird) wie bei Windows, wo manchmal irgendwelche Fehler auftauchen, sondern eine Installation innerhalb von Sekunden!

Die Akku-Laufzeit ist einfach unglaublich. Man kann über eine halbe Stunde arbeiten und die Anzeige rechts oben bleibt noch immer bei 100 %! Bei gemischter Nutzung (Vorlesung mitschreiben, Internet surfen, Musik hören, etc.) schafft der Mac locker 10 Stunden (wenn nicht sogar mehr). Nach 5 Stunden Vorlesung hatte der Akku eine Restkapazität von ca. 68 %. Im Prinzip kann man die Akku-Laufzeit mit der eines iPads vergleichen. Die Helligkeit der Tastaturbeleuchtung und des Displays hat kaum Einfluss auf die Akku-Laufzeit.

Die Qualität des Displays geht voll in Ordnung. Ich kann nicht nachvollziehen, warum z. B. Chip Online das Display kritisiert hat. Für den Normal-Anwender ist es mehr als ausreichend. Man kann die Helligkeit wunderbar einstellen. Die Helligkeit in der höchsten Stufe ist sehr hoch. Auch die Lautsprecher sind gut, jedoch kann man keine Wunder erwarten, zumal die Lautsprecher nicht sichtbar sind. Das Air ist auf Mobilität ausgerichtet, daher darf man keine ultimative Display- und Tonqualität erwarten.

Das Air ist im Betrieb so leise, dass man sein Ohr direkt ans Gerät halten muss, um leiseste Geräusche wahrnehmen zu können; das ist ein gewaltiger Unterschied zu einem Standard-Windows-Laptop. Besonders wenn ich mit dem Mac lerne/arbeite, schätze ich diese Ruhe unheimlich! Wenn man ein grafikaufwendiges Spiel spielt, ist es jedoch vorbei mit der Ruhe und der Lüfter schaltet sich ein.

Außerdem gelingt es wunderbar einfach vom Standby-Modus in den Arbeitsmodus zu kommen: Man klappt den Mac auf, der Bildschirm ist sofort, man tippt sein Passwort ein - das wars. Man kann das "Aufwecken" gut mit dem eines iOS-Geräts vergleichen.

Die Bedienung des Trackpads ist verglichen mit den Touchpads von Windows-Rechnern deutlich intuitiver. Das ist mir aufgefallen, als ich meinen alten Windows-Laptop mal wieder benutzt habe. Die „geheimen“ Bedien-Tricks lernt man ebenfalls intuitiv. Für alte Windows-Veteranen: Für einen Rechtsklick tippt man mit zwei Fingern gleichzeitig auf das Trackpad. Mission Control (alle Tasks werden wie auf einem iPad aufgelistet) erreicht man durchs Wischen mit vier Fingern. Das Trackpad lässt sich in den Systemeinstellungen individuell anpassen.

Leider ist Air-Drop für OS X ist nicht mit Air-Drop für iOS kompatibel, d. h. man kann keine Dateien zwischen iPad und Mac über Air-Drop teilen. Ich weiß nicht was sich Apple dabei gedacht hat. Außerdem gibt es manchmal mit dem WLAN Probleme, wenn das Air zu lang im Standby war. Wenn ich das WLAN aus- und dann wieder einschalte, läuft wieder alles. Ich weiß nicht obs am Mac oder am Router liegt; ist aber nur ein kleines Manko.
Was mich enorm ärgert ist, dass die Firewall bei erstmaligem Systemstart deaktiviert ist - und zwar aus Prinzip! Scheinbar gibt es beim Hersteller überhaupt kein Gefahrenbewusstsein. Als User bin ich davon zu 100 % ausgegangen, dass die Firewall aktiviert ist - das war sie aber nicht, bis ich sie aktiviert habe. Apple wirbt damit, dass man sich als Mac-User um nichts kümmern muss und dass alles von Beginn an so läuft, wie es sein muss (nicht so wie bei Windows); dass die Firewall ab Werk vorsätzlich deaktiviert ist, kann nicht sein! Zumal auch keine Warnungen vom System kamen... Daher rate ich jedem neuen Mac-User: Überprüft umgehend eure Firewall nach erstmaligem Start! Schließlich gibt es für OS X auch Viren, auch wenn das die weiße, saubere Apple-Welt nicht wahrhaben will. Auch wenn eine Infizierung sehr unwahrscheinlich sein dürfte.
Leider wird der Mac unter Last sehr warm, wenn man z. B. ein Video mit iMovie erstellt oder beim Spielen eines grafikaufwändigen Spiels, man darf aber nicht vergessen, dass Metall ein guter Wärmeleiter ist. Der Lüfter schaltet sich relativ spät ein und ist etwas laut.

Insgesamt habe ich den Umstieg von Windows auf Mac nicht bereut. Alles fühlt sich hochwertiger und smarter an. Das Gesamtkonzept stimmt einfach. Angefangen bei der Verpackung, der tollen Tastatur (und Tastaturbeleuchtung) über die einzigartige Qualitätsanmutung bis zur intuitiven Bedienung. Ein Mac ist wirklich sein Geld wert und eines der wenigen Produkte bei Apple, die durch Preis-Leistung überzeugen! Außerdem haben Macs einen hohen Restwert, das heißt, dass hohe Preise für Gebrauchtgeräte gezahlt werden. Das Macbook Air ist im Vergleich zu anderen Ultrabooks nicht teurer, obwohl Apple stets Premiumpreise verlangt. Das liegt daran, dass Apple das Air seit 2008 im Sortiment hat und die anderen Ultrabooks erst seit 2011/12 erhältlich sind, man hat sich also einen Kostenvorteil verschafft. Bei anderen Apple-Produkten sieht das leider anders aus: Ein iPhone 5s mit 64 GB Speicher gibts bei Apple für 899 €. Für 100 € mehr bekommt man ein Air 11" mit 128 GB mit einer langen Lebens- und Nutzungszeit.

Ich habe im Vorfeld viele Rezensionen zum Macbook Air auf Amazon gelesen, die mir geholfen haben. Ich hoffe nun, dass ich auch dir mit meiner Rezension geholfen habe!
P.S. Ende 2014 wird wohl der Nachfolger des Air mit verändertem Design und möglicherweise ohne Lüfter erscheinen...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Habe bekommen, was ich erwartet habe., 8. Juni 2014
Ich habe mein MacBook Air nun seit einem Jahr und bin absolut zufrieden damit. Der einzige Aspekt, der meiner Meinung nach vor dem Kauf bedacht werden sollte, ist der recht hohe Preis. Wenn man bereit ist, diesen zu bezahlen und sich der Leistung des Gerätes bewusst ist, dann dürfte man eigentlich nicht enttäuscht sein. Die hohe Akku-Laufzeit ist einfach genial und erlaubt es, das Notebook den ganzen Tag durchgehend zu verwenden ohne zwischendrin irgendwo laden zu müssen. CPU und GPU sind beide überraschend potent, trotz der Tatsache, dass beide Komponenten natürlich in erster Linie darauf ausgelegt sind, Strom zu sparen. Ein echter Pluspunkt ist zusätzlich noch die SSD, welche Ladezeiten nahezu komplett eliminiert. Das Display ist makellos, auch wenn keine Full-HD (1920x1080) Auflösung zur Verfügung steht - die Größe von gerade einmal 13" erlaubt es einem dennoch, ein klares, scharfes Bild zu haben. Perfekt für Geschäftsreisen oder den Urlaub: Kompakt, Stromsparend, überraschend performant und auch ohne separate Maus dank dem großen Trackpad sehr einfach zu bedienen. Klare Kaufempfehlung!
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Fast) Perfekt!, 8. November 2013
Ich habe mir dieses MacBook vor einer Woche in einem örtlichen Geschäft gekauft (zwegs Zusatzversicherung). Als Student für Informatik wollte ich zusätzlich zu meinem Acer Aspire V3-772G 17 Zoll Notebook noch ein kleines Zweitgerät haben, welches vor allem im täglichen Uni-Betrieb durchhält.

Zum Anfang zur Info: Ich habe das 13 Zoll Modell mit dem Standard i5, 4GB RAM, 128 GB „SSD“ (100GB kann man selbst verwenden)

MacBook gekauft, Versicherung dazu, nach Hause, auspacken:

Was mir als erstes auffiel war die Verpackung. In einem Karton eingepackt die typisch weiße Schachtel mit dem Apfel. Das MacBook selbst war gut verpackt. In Plastikfolie eingepackt und der Deckel der Box ist zusätzlich noch einmal mit einer Art Flies ausgelegt damit das MacBook beim Transport nicht gegen den Deckel kommt. Zubehör (leider) spärlich, Ladekabel, Apfelsticker, zwei drei Kurzanleitungen in verschiedenen Sprachen und noch ein kleiner Adapter, um das Netzteil des Ladegerätes direkt an die Steckdose zu klemmen.
Einrichtung: Das MacBook bootete beim ersten Mal erstaunlich schneller, war jedoch nicht sofort einsetzbar. Wer schon einmal ein Apple Gerät eingerichtet hat weis, dass man zunächst sich mit einer Apple-ID anmelden muss/soll. Ansonsten W-Lan (Router Belkin N300 wurde sofort gefunden und funktioniert ohne Probleme im n-Standard – natürlich auch im g) und das Benutzerkonto einrichten. Alles einfach und ohne Probleme. Dann landet man auch schon auf der Arbeitsoberfläche von MacOS.

Erster Eindruck:

Linux??? Da ich bis jetzt noch nicht mit MacOS gearbeitet habe hatte ich keinen wirklichen Plan, was ich machen soll. Es gab in der vergangenen Woche einige Momente wo ich eine bekannte Suchmaschine oder Mitstudierende fragen musste wie das denn jetzt geht. Wer auch immer mir mal gesagt hat MacOS sei intuitiv und einfach zu bedienen der lag damit zwar nicht ganz falsch, inzwischen funktioniert es so im Großen und Ganzen, aber wenn man nur von Windows kommt ist es eine doch nicht so kleine Umstellung (Linux Erfahrung hilft meiner Meinung nach sehr).
Das Gerät selbst kam mit 78% Akku aus der Box und hielt trotz intensivster Nutzung bis zum Abend des zweiten Tages, also einen ganzen Tag. Gut, Apple verspricht 12 Stunden Akkulaufzeit, vom dem her nicht sonderlich erstaunlich, aber dazu später mehr.

MacBook:

Es ist nicht so leicht wie gedacht und ist meiner Umhängetasche gut bemerkbar, aber nicht störend schwer. In meine Tasche, Standardumhängetasche, nicht besonders groß, passt es mit Filz-Hülle gut hinein. Die Anschlüsse sind Ultrabook technisch ebenfalls Standard. Gibt welche mit mehr, welche mit weniger, 2x USB 3.0, MacSafe 2 Netzteilanschluss, Kopfhörer/Mikrofon Buchse, SD-Kartenleser und Thunderbolt Anschluss. Letzterer dient auch als Anschluss für alle möglichen Adapter. Die beiden USB Ports arbeiten danke USB 3.0 sehr schnell, meine Dateien waren schnell auf der „SSD“ des MacBooks. Auch mit einem USB 2.0 Stick hatte das MacBook keine Probleme. Insgesamt ist das ganze MacBook aus einem Uni-Body-Aluminium-Design-Block-Dings (Wie auch immer man das nennt) gemacht. Es fühlt sich hochwertig an und bleibt während des Betriebs meist ganz angenehm warm. Das einzige was mich stört ist die Unterseite bei meinem Gerät. Hier ist eine einzige große Wartungsklappe die die Bezeichnung eigentlich nicht verdient hat. Drückt man in der Mitte von dieser drauf, so klingt es wie wenn die Klappe gegen irgendein anderes Aluminium-Teil des Gerätes kommt. Nicht störend, aber naja, muss ich mal schauen. Das Touchpad ist aus Glas und funktioniert exzellent, noch nie so ein gutes gesehen. Mir gefällt’s. Direkt über dem Touchpad das so aussieht als würde es nicht ganz Mittig im Gehäuse sitzen ist die Tastatur. Ja, geht, eine normale Notebook-Tastatur würde ich jetzt mal so sagen. Die von meinem Acer steht ihr in nichts nach, außer der Hintergrundbeleuchtung, die ich aber sofort ausgeschaltet hab, bin kein Fan von. Aber die Beleuchtung funktioniert gut, so viel sei an der Stelle gesagt. Darüber groß, der Bildschirm. Ich weis nicht was alle hier meckern. Klar, kein Retina, kein Full-HD, aber mal ganz ehrlich, mir fehlt es nicht. Für 999€ Kaufpreis könnte man so etwas schon erwarten, zumindest Full-HD, aber es könnte auch schlechter sein. Was mir nicht gefällt ist die Blickwinkelstabilität. Die ist nicht wirklich gut, aber noch in Ordnung. Die Facetime-HD Kamera hingegen hat mich nicht überzeugt. Grundsätzlich telefonier ich nicht viel mit Skype oder ähnlichem, aber nur nach dem kurzen Antesten war ich enttäuscht. Meiner Meinung nach ist die vom iPhone 5 hier um Welten besser (Muss ja auch für die ganzen Hipster).

Das Gerät im groben zusammengefasst: Gut bis Sehr-Gut. Das mit der Wartungsklappe muss ich mir nochmal anschauen, aber es ist ja auf 4 Jahre Garantie drauf, (leider) ein Grund mehr sich diese Zusatzgarantien zu überlegen, Apple selbst gibt ja nur 1 Jahr, lausig! Mir gefällt es jedoch sehr gut, aber zu meinem persönlichen Fazit später mehr. Technisch gesehen ist das Gerät absolut in Ordnung.

Leistung:

Das MacBook selbst ist beim Booten und im laufenden Betrieb ziemlich schnell. Es kann gut mit meinem Acer mithalten, wenn es ums Arbeiten geht. Spiele und Videoschnitt bzw. Bildbearbeitung sollte man jedoch nicht mit einander vergleichen, doch dazu wurde das MacBook Air wohl auch nicht gemacht. Insgesamt bleibt es während des gesamten Office-Betriebs angenehm kühl, erwärmt sich nur leicht. Der Lüfter war bei mir noch nie hörbar, er ist jedoch da, was man während der Installation von Mavericks nicht nur leicht merkte. Hier kam das kleine Gerät wohl doch an seine Grenzen, wurde unangenehm warm (CPU/GPU >100° C) und der Lüfter lief an. Leider nur für 10 Sekunden, dafür aber ordentlich hörbar und unter dem Display kam ganz schön was an Wärme raus. Der Lüftungsschlitz liegt nämlich genau hier, so dass das Gerät während des geöffneten Bildschirms nach oben heraus pustet und wenn es geschlossen ist nach unten. Ziemlich clever Konstruktion, jedoch die enorme Erwärmung bis der Lüfter mal anspringt, naja, ich weis ja nicht. Dass das Gerät so leise ist, ist wirklich angenehm, im normalen Betrieb bleibt es ja auch angenehm kühl, aber dass der Lüfter dann erst bei solch hohen Temperaturen anspringt, schlecht gelöst. Den Spielebetrieb hab ich nicht getestet, dafür nutze ich das MacBook nicht. Laut anderen Reviews soll es aber gar nicht einmal so wenig Leistung haben. Insgesamt geht die Leistung des ganzen Gerätes trotz schwacher CPU absolut in Ordnung. Mir fehlt sie nicht, wie gesagt, Office-Betrieb und ein bisschen das Internet unsicher machen. Hier holt die pseudo SSD einiges raus. (Ist ja keine richtige SSD, da sie nicht über SATA oder ähnlichem angebunden ist, sondern direkt aufs Mainboard gelötet). (Ach ja, mal so ganz nebenbei, Aufrüsten ist leider nicht, also wenn ihr euch für eine Konfiguration entschieden habt dann ist die fest)<- BITTE ZUM LETZTEN SATZ NACHTRAG LESEN!

REICHT MIR MEINE KONFIGURATION:

Wie ihr schon aus der Überschrift lesen konntet geht es ab jetzt komplett subjektiv weiter. Wer mit meiner Meinung nicht einverstanden ist darf gerne kommentieren, aber erwartet nicht dass ich sie ändere.

Zunächst, ich bin kein Apple-Fan-Boy. Ich besitze zwar neben dem MacBook noch das iPhone 5 und das iPad 3, jedoch bin ich kein Fan der Marke. Mir gefallen die Produkte eigentlich auch nicht überragend, das Preis-Leistungsverhältnis ist katastrophal schlecht. Nun, warum kaufe ich mir sie dann trotzdem? Ist ja viel Geld. Nun, um ganz ehrlich zu sein, es gibt keine vernünftigen Alternativen. So schön auch alle immer Android finden, nein, es ist meiner Meinung nach grottenschlecht. Ein Gerät, ein Smartphone, sollte den Nutzer unterstützen. Ihm helfen. Es sollte stabil laufen, vor allem wenn der Nutzer es braucht und es sollte eine gewisse Qualität bieten. Und das tut meiner Meinung nach ein Plastikhandy nicht (Das gilt auch für das iPhone 5C). Es muss den Nutzer unterstützen. Und genau hier möchte ich wieder auf das MacBook zurückkommen. Dieses Gerät unterstütz mich sehr und auch wenn der Anfang schwierig war und der Umstieg naja, es hilft mir sodass ich es in der Uni leichter habe. iCloud, Pages, etc., Dinge, die ich hilfreich finde und vor allem die funktionieren, die bietet mir Apple. Das ist der Grund warum ich das Gerät habe. Ich sehe so viele an der Uni, die immer in jeder Pause ihr Gerät an der Steckdose haben und sich regelrecht drum kloppen, warum? Mein Akku hält ganze zwei Tage und selbst dann ist er noch nicht ganz leer (Genauso bei meinem iPhone). Und dabei benutze ich die Geräte noch nicht einmal sparsam sondern genau immer dann, wenn ich sie nutzen will und sie brauche. Ich habe selbst lang mit mir gerungen, kaufe ich mir ein MacBook, 1000€ sind viel Geld für einen Studenten noch dazu, wo ich schon ein Notebook für denselben Betrag besitze, doch nach einer Woche bin ich froh mich so entschieden zu haben (Nope, ich bin kein Mama und Papa zahlt alles Student). Wer noch mit sich kämpft – und ich denke das tun einige – der sollte mal ganz dringend in einen Markt in der Nähe schauen und dort mal sich ruhig eine halbe Stunde Zeit nehmen und es in Ruhe testen. Der Preis hier bei Amazon ist mit grad so ebenfalls um die 999€ echt gut und wer keine Garantieverlängerung oder so möchte, kann auch ruhig hier kaufen (Aufpassen welcher Händler ausgewählt ist). Doch der Test vor Ort, wenn man es schon selbst einmal in der Hand hatte bringt einem weiter. Da sind Leistungsdaten auf dem Papier oft nicht entscheidend. Das MacBook läuft bei mir manchmal am Rande des Arbeitsspeichers von 4GB. Klingt schlecht, oder? Nein, obwohl es das tut lief es bei mir dort immer noch genauso schnell wie bei jeder andern Auslastung darunter. Solche Dinge merkt man nur durchs persönliche Testen. Meine Ansprüche erfüllt das Gerät, deshalb werde ich es behalten. Kostenloses Mavericks, kostenloses iWorks, gutes iLife Packet, das alles sind Dinge die ich am MacBook schätze. Von meiner Seite gibt es zwar keine klare Kaufempfehlung, aber auf jeden Fall eine „probiert es aus, die Zeit ist nicht verschwendet“ Empfehlung.

PRO:
+ Akkulaufzeit (Bei mir 2 Tage Dauernutzung|Universitätsbetrieb eine ganze Uni-Woche)
+ Leistung (Noch nie mehr vermisst)
+ Verarbeitungsqualität
+ Mavericks Update kostenlos
+ Kostenlose umfangreiche Zusatzsoftware (iWorks, iLife, etc.)
+ Kompakt, dank SSD sehr stoßunempfindlich und dank dem Unibody Design sehr stabil
+ Läuft flüssig und ohne Systemabstürze
+ iCloud

KONTRA:
- Preis
(- Lüfter läuft nur bei sehr hohen Temperaturen an)
- Nur 1. Jahr Standardgarantie
- Geringer Lieferumfang

PS: Diese Rezension wurde mit dem MacBook geschrieben und per iCloud am PC überarbeitet.

Nachtrag vom 24.01.2014:
Das erste Semester ist fast um und die Klausurenphase steht bald an. Da ich aber gerade mal ein paar Minuten habe möchte ich einen kleinen Erfahrungsbericht verfassen.
Wer sich überlegt das MacBook für Schule/Uni und Beruf zu kaufen, ja, tut es. Es ist unfassbar schnell, mein Akku reicht mir eig. immer für die ganze Woche (Ich bin Student für Informatik, also ist das MacBook jeden Tag im Dauereinsatz) und hat dann am Wochenende meist noch etwas Akku für die vielen Übungsaufgaben übrig. Auch ansonsten ist das Gerät top. Das Klackern an der Unterseite das ich bemängelt habe ging nach zwei Tagen weg und auch sonst funktioniert alles wie gewünscht. Mehr kann man von einem Notebook für unterwegs schon fast nicht mehr verlangen.
Für alle die ab und zu mal ein kleines Spiel auf dem Teil zocken möchten, überlegt es euch. Ich habe testweise mal das Spiel "Minecraft" installiert und mich eine Stunde davor gesetzt. Zum einen, Spiele saugen am Akku. Das ist kein Geheimnis, dürfte jedem klar sein, aber ich möchte es nur noch einmal gesagt haben. Zum anderen, erstaunlich aber wahr, das MacBook packt das Spiel doch besser als gedacht. Die Frames liegen zwischen 30-60, es läuft flüssig, nur ab und zu kleine Ruckler beim Nachladen der Welt. Was hier jedoch negativ auffällt, der sonst nie zu hörende Lüfter kommt dezent aber sehr schnell in den Vordergrund und übertönt nach 15 Minuten alles. Das MacBook an sich erwärmt sich dabei unangenehm. Aber wie gesagt, ein MacBook Air ist halt kein Spielerechner, dass sollte einem vorher bewusst werden. Mit dem Rest bin ich durchwegs zufrieden und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen, der noch überlegt. Klar, es ist sehr teuer, aber erleichtert mir zumindest das Studium ungemein.

Nachtrag vom 27.03.2014:
Da ich meine Semesterferien im Ausland verbracht habe dachte ich mir es wär wohl gut noch nachträglich etwas zu den Reisefähigkeiten des MacBooks zu schreiben. Kurz, es ist unglaublich. Den acht Stunden flug hab ich mit Filmen verbracht die ich mir vorher auf iTunes gekauft habe. Das MacBook hatte hierbei überhaupt keine Probleme (DVDs sind übrigends nur mit einem externen Laufwerk möglich, das MacBook hat keines eingebaut!). Sowohl Akkulaufzeit als auch alles andere konnten überzeugen. Vier Wochen Urlaub und ich habe meinen Begleiter gerade einmal fünf mal an der Steckdose gehabt. Klar, im Urlaub macht man andere Dinge, aber ich hatte das MacBook eigentlich jeden Abend im Einsatz, habe Fotos von meiner Kamera kopiert, E-Mails nach Hause geschrieben und vieles mehr. Für solche Dinge liebe ich das Gerät. Also an alle die viel reisen und/oder viel unterwegs sind und denen die Möglichkeiten des iPads als Begleiter nicht ausreichen, klare Kaufempfehlung, wobei ich mir hier evtl. auch das 11 Zoll Modell anschauen würde. Mein 13er hat aber auch keine Probleme gemacht.

Mein Tipp: Wie in den Kommentaren bereits erwähnt, danke an dieser Stelle, die SSD des MacBook ist austauschbar, jedoch sehr sehr teuer und schwer zu bekommen. Überlegt euch also am besten wirklich vorher, wie viel Speicherplatz ihr braucht! Anders beim Arbeitsspeicher. Dieser ist fest verlötet und kann nicht getauscht werden, also auch hier, ganz genau überlegen! Lieber am Anfang etwas mehr Geld investieren (wer sich ein MacBook kauft der nimmt so oder so eine Menge Gelt in die Hand), dafür dann am Ende zufrieden sein :)
Ich habe die standart Konfiguration, wie bereits erwähnt, mit 128 GB SSD und 4GB RAM. Diese reicht mir persönlich aus. Aber lieber selbst ein Bild machen, was man speichert bzw. was man damit machen möchte.

Nachtrag vom 25.08.2014: Gerade aus New York zurück muss ich sagen, wow, ich liebe es bis heute. In all den Monaten hat sich die Akkulaufzeit nur minimals verschlechtert, es muckt und zuckt nicht, perfekt. Anfangs hab ich noch vier Sterne wegen der mangelnden Belüftung gegeben, so hab ich's heute auf fünf hoch korrigiert. Es ist für mich das perfekte Notebook. In den USA den ganzen Tag im Einsatz, zwischen durch wenn es in die Tasche kam wurde nur noch der Deckel zugemacht, nicht mehr ausgeschaltet und abends konnte ich noch ohne Probleme mit meinen besten am anderen Ende des Teiches per Face-Time telefonieren. Ich hab auch ein paar Videos geschnitten und obwohl der Prozessor relativ schwach auf der Brust ist lief alles ohne Probleme, selbst das rendern von relativ aufwendigen iMovie Projekten hielt sich was die Dauer betrachtet angeht sehr in Grenzen. Die Termalpolitik ist immer noch naja, es lief schon sehr warm dabei, aber sonst bei allen anderen Anwendungen blieb es angenehm kalt. Ein einziges mal musste ich Mac-OS zurücksetzen, aber selbst dies ging ohne Probleme (War im übrigen keine Schuld des Gerätes, sondern meine eigene, manchmal sollte man doch die Finger von gewissen Dingen lassen). Aber danke den Time-Machine Backups war nach der Neu-Installation von Mac-OS schnell wieder alles drauf und im Zustand bevor ich es verhaut hab. Es bleibt ein Top-Gerät, dass nunmal nicht gerne den Lüfter einschaltet! Absolute Kaufempfehlung von mir.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich sind wir ja keine Apple-Fans, 22. Oktober 2014
Von 
Anat - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Bis dieses MacBook zu uns kam, waren wir alles andere, als Apple-Fans. Es gab nur ein Produkt mit einem Apfel drauf bei uns: mein alter IPod Nano, den ich mit zum Laufen genommen habe, bevor ich mir ein Smartphone geholt hatte (natürlich ohne Apfel).

Seit längerer Zeit ist mein Mann von Windows genervt. Er wechselte auch auf Linux, aber das hat ihn auch nicht wirklich glücklich gemacht. Dann hat er sich ein wenig mit Apple beschäftigt, obwohl er bis dahin eher zu den Apple-Gegnern gehörte. Es klang alles sehr gut und so wurde das MacBook bestellt.

Als das MacBook dann kam, war die Enttäuschung erst einmal groß. Das MacBook wackelte. Es stand nicht gerade auf dem Tisch, sondern eine Ecke war leicht verbogen. Nachdem mein Mann die Ecke leicht zurecht gebogen hatte, stand das MacBook völlig plan auf dem Tisch. Es wackelt nichts mehr. Allerdings wären rutschhemmende Füße wünschenswert. Die Füße des MacBooks sind eher aus einer Art Hartplastik. So rutscht das ganze Teil schon mal (ein wenig!) über den Glastisch.

Dann wurde es gestartet und mein Mann war begeistert. Das MacBook ist sehr schnell und extrem einfach zu bedienen. Selbst für jemanden, der noch nie mit einem Apple gearbeitet hat. Das Meiste ist selbsterklärend und für Weiteres gibt es genügend Literatur, die einen weiter bringt. Das einzige Problem gab es mit dem Trackpad. Das funktioniert zwar wunderbar, aber nicht von Anfang an. Es gab gewisse Funktionen, die erst aktiviert werden mussten. Um diese zu aktivieren benötigte man aber genau die bis dahin noch gar nicht aktivierten Funktionen. Wer bitte denkt sich denn so etwas aus? Man muss also kurz eine Maus anschließen, um dann alle Funktionen des Trackpads nutzen zu können. Diese Funktionen jedoch übertreffen ein normales Windows-Touchpad in ihrer Funktionalität um Längen. Da hat sich wirklich mal jemand Gedanken gemacht.

Auch ansonsten wirkt das MacBook aufgeräumter und intuitiver, als alle bisher besessenen Windows-, bzw. Linus-PCs /Notebooks. Hat man sich einmal an die Bedienung gewöhnt (und das geht schneller, als erwartet), möchte man nichts anderes mehr nutzen. Als mein Mann gestern von dem Laptop meiner Mutter saß, verfiel er automatisch in die Nutzung der Apple-Kürzel. Und mittlerweile höre ich ständig von ihm „Wieso habe ich nicht früher zu Apple gewechselt?“ Ja, er war bis vor Kurzem noch ein entschiedener Gegner von Apple. Die Sachen waren ihm einfach überteuert und der Hype um diese Firma konnte er nicht nachvollziehen. Dann saßen wir mit meinem Cousin zusammen, der ganz objektiv die Vorteile eines MacBooks gegenüber einem Windows-Laptop erklärte:
- kostenlose Updates, wenn ein neues Betriebssystem heraus kommt (muss bei Microsoft gekauft werden)
- alles, was man als Normal-User an Software benötigt, ist bereits auf dem MacBook drauf (auch hier: bei anderen Laptops muss man Zusatzsoftware kaufen- mittlerweile gibt es auch immer mehr Laptops, die sogar komplett ohne Betriebssystem verkauft werden)
- die Akkulaufzeit ist ein Traum (bis jetzt ist uns noch kein Laptop/ Notebook, welches auch nur in die Nähe kommt, selbst das Toshiba-Netbook meines Mannes gibt da eher den Geist auf)
- einfache und logische Bedienbarkeit (es scheint, als ob Apple alles aus einer Hand macht, während bei Microsoft in unendlich vielen unterschiedlichen Abteilungen Sachen entwickelt werden, die dann irgendwie zusammen gefügt werden- mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg)
- Durch die durchdachte Struktur und weil alles zusammen passt, ist das gute Teil einfach schneller, als ein Windows-Rechner. So schnell hochgefahren war bei uns bis jetzt nur ein Laptop mit Linux.

Natürlich kostet so ein MacBook erst einmal mehr, als ein Durchschnitts-Laptop, aber man bekommt eben auch mehr. Mehr Schnelligkeit, mehr Zuverlässigkeit, mehr Funktionen…

Da ich mit meinem Laptop Fotos bearbeite, würde mir ein 13-Zoll-Bildschirm nicht reichen. Von daher wäre dieses MacBook nichts für mich. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, auch in Zukunft zu wechseln. Dafür muss dann aber erst mal eine große Spardose dran glauben, weil ich dann doch noch ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen muss, um so glücklich zu werden, wie es mein Mann nun mit seinem Äpfelchen ist.
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55 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr positiv Überrascht, 2. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also ich muss gleich zum Anfang sagen: Dies ist zwar nicht mein erstes Apple Gerät, aber mein erster Mac.

Ich bin von Windows auf OS X umgestiegen - und habe es nicht bereut.

Schon seit zwei Jahren liebäugle ich die MacBook Serie von Apple. Anfangs noch den alten komplett weißen. Bisher haben mich die doch recht hohen Investitionskosten abgeschreckt. Aber inzwischen verdiene ich auch etwas besser und konnte es mir auch so besser leisten.
Wenn ich zurückdenke bereue ich es eigentlich mir das Gerät nicht schon vor zwei Jahren gekauft zu haben…

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Zu meiner (Apple) Geschichte
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Angefangen habe ich beim alten iPod Touch, bin weiter zum iPad 2, über das iPhone 4S, dann irgendwann iPad 4, Apple TV und jetzt das MacBook Air. Ich habe KEIN einziges Gerät bereut. Zwischendurch hatte ich mal ein HTC Desire und ein Android Tablet (ich bin sehr offen für andere Technologien) - aber nein… diese Android Geräte waren eine absolute Katastrophe - NIE WIEDER!
Ich bin vom Beruf IT-ler und verstehe etwas von der Materie, und das was Google da mit Android liefert (bzw. vor 1-2 Jahren geliefert hat) war einfach nur eine Katastrophe. Selten so unausgereifte und benutzerunfreundliche Software gesehen.

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Gründe zum Kauf
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Mein altes Lenovo Windows 7 Netbook wurde mir zu langsam. Es war zwar nur 1,5 Jahre alt, aber wie es heutzutage nunmal ist, sind die Teile schon nach zwei Wochen veraltet.

Nun stand ich vor der Entscheidung: Teures MacBook Air - oder - günstiges Windows Notebook mit „tollen Leistungszahlen“?
Ich stand erst dem MacBook kritisch gegenüber weil es nicht ganz so tolle „Zahlen“ hatte wie andere Notebooks in diesem Preissegment. 128 GB Speicher und 4 GB RAM lesen sich nunmal nicht so gut wie 2 TB und 16 GB RAM.

Aber da ich bisher sowohl mit Apple als auch mit Amazon nur gute Erfahrungen gemacht habe, habe ich mich auf das „Abenteuer“ eingelassen.

Zuletzt habe ich mir noch gesagt: „Wenn wirklich alle Stricke reißen, kann ich das Gerät innerhalb von zwei Wochen noch zurückschicken - Amazon macht da ja keinen Ärger“. Zudem war der Preis auf Amazon auch noch ganze 100€ billiger als beim Hersteller direkt.

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Unboxing
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Das Gerät kam gewohnt zuverlässig und unbeschädigt bei mir an. Beim Auspacken viel natürlich gleich die sehr hochwertige, durchdachte und doch sparsame Verpackung auf - wie man es eben von Apple gewohnt ist. Alleine die Verpackung verdient schon einen Design Preis.
Weiter fiel mir positiv auf, dass man das Netzteil entweder direkt in die Steckdose stecken kann, oder noch eine Verlängerung dazwischen steckt. Der Stecker an das MacBook ist Magnetisch und fällt sofort ab wenn man daran zieht. Dies hat den Vorteil, dass das Gerät nicht runterfallen kann wenn man über das Kabel Stolpert. Innovativ!

Beim Anschalten wird man direkt von dem sehr schönen Display und der leuchtenden Tastatur überrascht. Ein Assistent führt einen durch die grundlegende Konfiguration (Sprache, W-LAN usw..). Was natürlich sofort auffällt ist die ATEMBERAUBENDE Geschwindigkeit. Dazu fehlen mir einfach die Worte. Das MacBook fährt in der Zeit, die mein Lenovo braucht um aus dem Standby zu erwachen, komplett hoch. Einfach nur geil.

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Die ersten Schritte
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Da ich direkt aus der Windows Fraktion komme habe ich natürlich erst mal versucht mich zurechtzufinden. Also erst mal Microsoft Office für Mac installiert um die Kompatibilität zu meinem riesigen Dokumentenarchiv zu gewährleisten (funktioniert auch Klasse). Über den Appstore konnte ich mir dann das komplette Apple Office Paket KOSTENLOS downloaden. So ist es vorbildlich Apple! Da kann sich Microsoft eine Scheibe abschneiden… mit dem Überteuerten Office Paket.

Da ich mich dank meinen iOS Geräten schon recht gut mit Apple auskenne, war die restliche Einrichtung des Systems ein Kinderspiel. Vieles ist ähnlich wie an iPad und co. Also iMessage, E-Mail, Kalender, Aufgaben, Photostream… alles geht eigentlich Automatisch von der Hand.

OS X hat einfach so viele Innovative Sachen die einem das Leben einfacher machen… Ich vermisse Windows nicht ;-)

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Unterschiede zu Windows
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Da wäre zum Beispiel das Lunchpad, erinnert sehr an die „Appübersicht“ auf iPhone und iPad. Ist sehr übersichtlich, viel übersichtlicher als das Starmenü oder die Metro Oberfläche unter Windows.

Das Dock unten am Bildschirm. Entspricht in etwa der Taskleiste unter Windows. Ist am Anfang etwas Gewöhnungsbedürftig, aber auch eine tolle Sache. Vor allem hübsch anzusehen.

Programmübersicht. Hier weiß ich jetzt nicht wie das Teil offiziell heißt, aber über einen Tastendruck kommt man hier direkt hin und sieht sehr übersichtlich alle Programme die momentan offen sind, mit Vorschaufenster. Hier hat man auch die Möglichkeit mehrere Desktops parallel zu haben. Dieses Prinzip wird einigen bestimmt aus Linux bekannt sein. Eine tolle Sache, die Windows bis heute nicht integriert hat.

Applikationen wie E-Mail, Aufgaben, Notizen oder Kalender sind direkt in das System integriert und hübsch gestaltet. Gut das kann Windows zwar teilweise auch. Aber meiner Meinung nach bei weitem nicht so schön wie OS X.

Der Finder (vergleichbar mit Windows Explorer „Arbeitsplatz“) ist übersichtlich aufgebaut und unterstützt wie ein Browser mehrere Tabs. Dies ist sehr praktisch und bewahrt die Übersicht (welcher Windows Nutzer kennt nicht das Problem wenn man was kopieren möchte und dann 20 Explorer Fenster auf hat?).
Was am Anfang etwas ungewohnt ist: Apple verzichtet auf das „Ausschneiden-Prinzip“ von Windows. Unter Windows kann man bei einer Datei ausschneiden wählen, und am neuen Ort einfügen. So wird die Datei verschoben. Bei Apple wählt man Kopieren, und dann am neuen Ort „Objekt hierher bewegen“. Etwas ungewohnt, man gewöhnt sich aber schnell daran.

Die Funktionstasten sind direkt „sinnvoll“ belegt: Wer kennt das nicht unter Windows, wenn man den Bildschirm heller stellen will muss man bei allen Laptops erst einmal die Fn-Taste und dann die dazugehörige F Taste finden. Bei Apple reicht es direkt die F Taste zu drücken. Hier ist es umgekehrt - will man F1,F2 usw. aktivieren muss man die Fn taste gedrückt halten.

Dies waren nur die offensichtlichsten Unterschiede. Es gibt natürlich nur viel mehr, aber diese entdeckt man am besten selbst ;-)

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Performance und Gaming
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Die Arbeitsgeschwindigkeit von diesem Computer kann man mit einem Wort ausdrücken - GEIL. Das ist ein wirklich sehr großer Unterschied im Gegensatz zu einem Windows Rechner mit HDD.
Das MacBook verfügt über eine sehr schnelle SSD (Flash Speicher). Ein Flash-Speicher ist zwar um ein vielfaches teurer als eine Magnetplatte, lohnt sich aber auch aufgrund der Geschwindigkeit!
Alle Programme laden Super schnell. Auch Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom macht nun wieder spaß, alles läuft so rückenfrei und schnell.

Zum Spielen habe ich mir unter OS X Steam installiert und CS GO gekauft. Funktioniert gut und Rückenfrei in hohen Einstellungen. Hätte ich nicht erwartet aber ok.
Da die meisten Hersteller allerdings Spiele nur für Windows anbieten, habe ich Parallel noch via BootCamp Windows 8 installiert. Apple bietet hierfür sogar noch extra Unterstützung an. So konnte ich sogar COD MW2 auf HÖCHSTEN Einstellungen spielen. Das schafft nichtmal mein Desktop Rechner!
Also in diesem Punkt hat mich das Gerät vollkommen überrascht. Ich hätte niemals gedacht, dass es doch so gut zum Zocken geeignet ist, hab ich echt nicht erwartet.
Auch aktuelle Spiele wie COD Ghost oder Battlefield 4 lassen sich ohne weitere Probleme auf Mittleren bis Hohen Einstellungen spielen!
Minecraft funktioniert selbstverständlich auch direkt unter OS X.
Spiele sind übrigens die einzige Situation in der es für das MacBook einen Grund gibt den Lüfter anspringen zu lassen. Top! Zum Spielen nutze ich übrigens eine Bluetooth Maus von Logitech.

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Kritik
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Natürlich gibt es da wo viel Licht ist auch Schatten. Aber der Schatten hält sich hier in Grenzen ;-)

Kein 3G/Mobilfunk: Mein alter Lenovo hatte 3G (damit war er einer der wenigen…auch wenn es nicht besonders gut lief). Mobilfunk ist für einen Mobilen Computer sehr sinnvoll, da man damit egal wo man ist, sich in das Internet einwählen könnte, ähnlich wie iPhone. Hier finde ich es echt schade, dass Apple diese Option nicht in solch einem hochpreisigen Produkt anbietet. Anscheinend wäre der Stromverbrauch damit zu hoch. Fairerweise muss man hier allerdings sagen, dass sonst auch kaum ein Hersteller seine Geräte mit Mobilfunk ausliefert.
Fester Akku: Natürlich mal wieder Typisch für Apple. Schöner wäre es wenn man ihn selbst wechseln könnte.
Kein LAN-Port: Hätte aber bei diesem dünnen Design auch nicht mehr rein gepasst.
Keine direkten VGA,DVI,HDMI Ports: Es ist ein Thunderbolt Adapter notwendig, der nochmal extra Geld kostet. Da ich via Apple TV den Bildschirm trotzdem direkt Streamen kann ist das für mich kein Nachteil.

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Fazit
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Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Apple Computer eine gute Kaufentscheidung war. Als Umsteiger von Windows komme ich gut damit zurecht und habe im Notfall noch eine Windows Installation via Boot Camp.
Meine nächsten Computer werden auf jeden Fall Mac’s sein :-)
Es geht einfach alles viel schneller von der Hand als bei Windows.
Und zu Windows 8 brauche ich ja wohl nichts sagen, meiner Meinung nach das Benutzerunfreundlichste System, welches Microsoft je rausgebracht hat. Noch schlimmer als Vista…
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das perfekte Notebook für alles, 5. Oktober 2014
Hallo zusammen,
(Apple Macbook Air 13,3'' mid 2013, Intel Core i5, 256GB SSD, 8GB RAM)

Apple schafft es in der Computer-Sektion immer wieder ein perfektes Gerät zu erschaffen. Die Hardware wurde für die Software konstruiert, die Software wurde auf die Hardware abgestimmt. Hier passt alles.

Das Design ist schlicht und schlichtweg umwerfend. Unglaublich geringe Spaltmaße und klare Kanten, eine tolle Tastatur (mit noch besserer Hintergrundbeleuchtung) und das metallene Gehäuse fühlt sich darüberstreichen immer wieder toll an. Zudem ist es sehr unempfindlich gegenüber Kratzern.
Und das Macbook wurde nicht durch irgendwelche Aufkleber verunstaltet (Windows, Nvidea, AMG, etc..)

Die Anschlüsse (MacSafe II, 2x USB 3.0, 1 mini DisplayPort, 1 SD-Kartenleser) reichen für meine alltäglichen Ansprüche.
Der Akku hält wirklich 12 Stunden, wenn man bei mittlerer Beleuchtung in der Uni Texte schreibt. In echt bedeutet das: einmal laden alle 2 - 3 Tage.

Ein weiteres High Light: Der Lüfter!
Dieser dreht nämlich im Normalbetrieb (Uni, Film schauen, Internet) mit 1200 Umdrehungen pro Minute --> Man hört nichts. Also keine unterschwellige Geräuschkulisse. Bei Spielen (Civilization V, Portal 2) dreht der Lüfter bis knapp 6000 Touren hoch. In diesem Fall unterstütze ich das Macbook mit einem externen Kühlerpad von unten. Klappt zwar auch ohne, aber ich will nichts heraufbeschwören. (Trotzdem ist auch die innere Hardware sehr robust.)

Das Betriebssystem ist einfach der Hammer. In Verbindung mit der SSD ist es ein Traum, damit zu arbeiten. Es gibt so viele intelligente Schnittstellen zu anderen Apple-Programmen, ich finde bis heute immer wieder neue.

Der Preis, der auf den ersten Blick natürlich unglaublich ist, ist in meinen Augen aber gerechtfertigt. Es gibt viele qualitative Unterschiede zu den Standard Windows-Plastikbombern.
Außerdem hatte ich noch nie dieses charakteristische ohnmächtige Stöhnen, bzw. genervte Ausatmen, dass man bei Windows-Benutzern häufig erlebt.

Und bevor einer sagt: "Apple weiß alles über dich".. sage ich: Microsoft weiß auch alles über uns. Und schlussendlich werden so nur die Produkte benutzergerechter und das gefällt mir.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen MacBook Air oder Ultrabook? Klare Sache, 11. Oktober 2013
Hallo zusammen,

seit etwa 3 Monaten habe ich das Neue MB Air 13 Zoll. Dieses habe ich mir bei Apple mit der Konfiguration: 128GB SSD, Intel i7 und 8GB Arbeitsspeicher gekauft.

Anfangs war ich skeptisch und ich war sehr lange am überlegen ob ich es mir holen soll.

Aber - abgsehen von dem ziemlich hohen Preis (1 Stern Abzug) bin ich äußerst zufrieden. Zuvor hatte ich das Ultrabook HP Envy6 1000sg. Ich war zufrieden damit, aber es fehlte was.

Jetzt, nachdem ich das MB Air ein paar Monate habe, weis ich auch was gefehlt hat.

-> Die Einfachheit <-

Diese ist neben dem atemberaubendem Speed und tollen Design das wichtigste. Ich denke wenn nie jemand ein Notebook in der Hand hatte, würde er es mit diesem super schaffen.
Der MB Air war auch mein erster Mac, ich kannte also bisher nur Windows (XP, 7). Der Umstieg allgemein ist leichter als man denkt. Vom allgemeinem Nutzen her versteht man es sofort. Nur wenn es um diverse Einstellungen geht oder Programme, muss man ein wenig Geduld haben bis man es drauft hat.

Design & Mobilität:

Meiner Meinung nach das schönste 'Book was es aktuell gibt mit einem sehr angenehmen Material. Es ist super leicht, wird auch bei ein paar Stunden Betriebsdauer nicht heiß und fühlt sich gut an den Händen an. Es wiegt geringe 1,3KG und macht sich auf den Schultern im Rucksack nicht bemerkbar.

Tastatur, Bildschirm und Touchpad:

Die Tastatur ist *beleuchtet*, wow, find ich ziemlich klasse, da sich die Helligkeit selber anpasst und kaum am Akku kratzt.
Das Touchpad in sensationell leicht zu bedienen. Wie am Anfang schon erwähnt, ist es ein leichtes damit umzugehen und sämtliche Funktionen erleichtern einem das surfen, hin und her springen von Fenstern etc., einfach toll.
Der Bildschirm ist je nach Ansicht ein Minuspunkt, da es aktuell deutlich bessere gibt. Aber da das MB Air Mobilität und Schnelligkeit ausstrahlt, war das für mich nicht so wichtig. Wenn jemand die Auflösung wichtig ist, sollte dieser zu einem MB Retina oder zur Konkurrenz greifen.

Anschlüsse:

Abgesehen von einem Ethernet Anschluss hat das MB Air was man benötigt (man nutzt eh fast nur noch W-Lan). USB3.0, Thunderbolt, SD Karten Leser, Audio in, 2 integrierte Mikrophone.
Um das MB Air am TV anzuschließen muss man sich einen HDMI mini Adapter kaufen oder wie ich es mache mit einem Apple TV via W-Lan & Bluetooth.

Akku:

Wie sagt Apple: für alles und den ganzen Tag. Hätte nicht gedacht das es funktioniert. Mein altes Ultrabook ("alt", von 08/2012), lief schon relativ lange, ca. 5,6Std. surfen etc. . Das MB Air läuft gefühlt dreimal solange. Sogar wenn ich Spiele mit diesem Spiele, dauert es 4 Std. bis der Akku sich verabschiedet. Für "unterwegs" äußerst empfehlenswert.

OSX:

Das Betriebssystem, aktuell Mountain lion ist ein toller Tapetenwechseln. Über ein Jahrzent Windows hat gereicht, und ich finde es gesser gelöst also Windows 8. Man muss sich natürlich umgewöhnen, aber das geht schnell, weil es einfach einfach aufgebaut ist.

Office:

Also hier muss man ganz klar sagen ist Microsoft mit seinem Office doch deutlich vor Apple. Auch wegen der beruflichen Nutzung von Office, ist man eig. fast dazu gezwungen für Office (sofern man alle MS-office Programme benötigt) mittels Bootcamp sich eine Windows Partiotion zu erstellen. Alternativ gibt es Excel, PowerPoint und Word auch für Mac OSX.

Preis:

Darüber braucht man ja nicht reden ... schweine teuer ..., gerechtfertig? Ist Jedermann selbst überlassen. Nachdem ich das MB Air jetzt habe, denke ich mir "kaufst du billig, kaufst du zweimal". Ich bin mir absolut sicher das man damit mehrere Jahre ohne Probleme zurecht kommt. Für mich als Student, bekommt man immerhin noch Rabatt durch das Apple on Campus Programm.

Konfiguration:

Auch das ist eine Frage der Nutzung. Speichert man viel ab? Spielt man damit? Welche Programme nutzt man und wie viele gleichzeitig?
Die Fragen muss man für sich selber beantworten. Ich empfehle auf jeden Fall 8GB Arbeitsspeicher. Optimal wäre der i7 - aber nicht notwendig. Bei der Festplatte würde ich die Standard 128GB empfehlen, da diese für Programme etc. ausreicht. Zusätzlich einfach eine externe kaufen und in dieser über die iPhoto, iTunes etc. Bibliotheken anlegen und fertig :)

Fazit:

Insgesamt kann ich mich nur etwas über den Preis beschweren. Ansonsten bin ich die letzten 3 Monate vollkommen zufrieden gewesen. Das Design ist toll, die Verarbeitung unerreicht und die Bedienung ist einfach einfach.
Wenn man also mobil unterwegs ist, mit dem 'Book zur Uni bzw. auch zur Arbeit muss, ist es wirklich empfehlenswert.

Wenn man das nötige Kleingeld hat, klare Kaufempfehlung. Und wenn jemand einen Student als Sohn/Tochter hat, oder selber einer ist, bei Apple selber kaufen. Man spart im Schnitt ca. 12%.
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71 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teuer, schick und gut, 10. Juli 2013
Von 
ETK (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
1. MacBook oder Samsung?

Mein altes MacBook Air von 2009 hat den Geist aufgegeben. Die Platte machte ständig Probleme und so musste ein neues Gerät her (da man MacBooks ja leider nicht selbst reparieren kann). Da ich mit Windows viel besser zu Recht komme als mit MacOS (ich nutze beide Systeme auf verschiedenen Geräten), wollte ich eigentlich auf ein Windows-Gerät umsteigen. Aber ein Ausflug zu Samsung war eher ernüchternd. Das Gerät sah fast so aus wie das MacBook (Samsung hatte das Design sehr schön kopiert), aber Tastatur und vor allem der Bildschirm waren ein zu herber Abstieg. Also Samsung zurück, MacBook bestellt.

2. Vergleich MacBook 2009 - MacBook 2013

Auf dem alten MacBook lief Lion. Ich hatte bewußt nicht auf Moutain-Lion upgedated, weil die größere Webintegration für mich irrelevant bis störend ist und über Performance-Probleme berichtet wurde. Wenn man von einem vier Jahre alten MacBook kommt, ist der Performancegewinn aber (wohl trotz Mountain-Lion) deutlich. Das wird sicher auch an der SSD liegen, die das 2009er Gerät nicht hatte.

Wie das 2009er Gerät wird das MacBook recht heiß (im Office-Betrieb aber weniger als das Modell von 2009). Ist also kein Notebook, mit dem man mal so eben länger auf dem Schoß arbeiten kann, wenn man sich nicht die Oberschenkel grillen möchte. Es ist aber leiser. Beim MacBook Air 2009 hatte ich schon gewitzelt, dass "Air" sich vermutlich darauf bezieht, dass der Lüfter lautstark arbeitet und pustet wie ein Fön.

Der Bildschirm ist, wie gewohnt, klasse. Dass kein Retina-Display eingebaut ist, finde ich gut. M.E. ist das eher ein Werbehype. Für den Alltag ist der Unterschied bei der Auflösung eher irrelevant, doch verbraucht ein Retina-Display (wie bei den iPads) mehr Strom. Mir ist mehr Laufzeit wichtiger als mehr Pixel. Der Bildschirm glänzt. Das mag ich eigentlich nicht, aber das Spiegeln hält sich in akzeptablen Grenzen.

Die Laufzeit ist - soweit man das nach ein paar Tagen beurteilen kann - wirklich klasse. Im Office-Betrieb kommt man auch ohne Netzanschluss locker durch den ganzen Arbeitstag.

Für Umsteiger vom MacBook 2009 ist auch nett, dass das Gerät jetzt immerhin zwei USB-3.0-Ports, einen Thunderbolt-Port und einen SDCard-Slot (SDXC) hat.

3. Tipps zum Kauf

a) Banal, aber wichtig: Darauf achten, das neuste Modell zu kaufen. Das Macbook Air 2012 und das MacBook Air 2013 kosten derzeit oft das Gleiche; wenn der Händler das - anders als Amazon - nicht durch den Hinweis "Juni 2013" klar macht, einfach mal schauen, welche Grafikkarte eingebaut ist (2012: Intel HD 4000, 2013 Intel HD 5000).

b) Amazon macht derzeit keine genaue Angabe zur Lieferzeit. Das liegt daran, dass nicht klar ist, wie viele MacBooks von Apple reinkommen. Nur mal so aus der Praxis: Bei mir hieß es zunächst, die Lieferung würde drei bis fünf Wochen dauern. Effektiv war das MacBook dann aber 8 Tage nach der Bestellung da.

c) Wer noch keine Amazon-Kreditkarte hat und das MacBook kaufen möchte, sollte sich überlegen, eine zu holen: Man bekommt nicht nur 30 Euro Stargutschrift, sondern auch später effektiv 2 % Rabatt auf Käufe von Amazon (in Form von Gutscheinen), was beim MacBook noch mal gut 20 Euro ausmacht. Und man erhält vor allem über eine mit dem Kreditkartenvertrag abgeschlossene Versicherung eine "Garantieverlängerung" um 1 Jahr für Geräte, die von Amazon (nicht Marketplace) gekauft und mit der Amazon-Kreditkarte bezahlt werden. Besonders wichtig, da Apple nur ein Jahr Garantie gibt, denn damit verlängert sich die Verkäufergarantie von 2 Jahren durch Amazon um ein weiteres Jahr auf effektiv drei Jahre (so dass sich m.E., da Amazon bei Garantiefällen auch nach dem ersten halben Jahr sehr kundenfreundlich agiert, ein teueres Apple-Care-Paket erübrigt). Ich weiß, das klingt jetzt sehr nach Werbung für Amazon, aber genau dieser Aspekt hat mich dazu gebracht, das Gerät bei Amazon zu kaufen und nicht direkt bei Apple, und ich dachte mir, das könnte auch hier den einen oder die andere interessieren. Wenn etwas gut ist, muss man auch mal loben dürfen.

UPDATE: Die Einkaufsversicherung gilt nach Änderung der Amazon AGB leider nur noch für Verkäufe, die bis zum 31.10.2014 getätigt werden. Für Einkäufe, die danach erfolgen, gilt sie nicht mehr.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Wahl.., 14. Juli 2014
erst war ich am überlegen, IMAC oder Macbook Air.. oder doch das Pro?! Ich habe mich letztendlich für dieses Modell entschieden, und ich muss sagen, ich habe es Null-komma-Null bereut!!! Dieses Gerät ist leicht, der Akku hält ewig.. ja selbst aufwendigere Rechenprozesse mit Photoshop oder ähnlichen, sind kein Problem! Ich schreibe unter anderem mein 2 Buch auf diesem Gerät, es macht keine Geräusche, es liegt gut in der Hand und der Bildschirm ist so gut wie überall einsetzbar!!! hervorragendes Gerät aus dem Hause Apple! ..empfehlenswert!!!!!!
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