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am 11. August 2013
Der erste Eindruck von der neuen AUTOPSY-Schlachtplatte "The headless ritual" ist auch gleichzeitig der allerwichtigste: Musikalisch hat sich bei den Mannen um Death-Metal-Urgestein Christ Reifert nichts, aber auch rein gar nichts geändert...zumindest nicht in negativer Hinsicht. Die vier Kalifornier sind zum Glück in der luxuriösen Position, dass die treue Hörerschaft eigentlich keine großen Wunder mehr erwartet, und AUTOPSY somit ohne Erwartungsdruck richtig frei aufspielen können. Wie im Falle des Vorgängers "Macabre eternal" kommt am Ende halt doch mal ein kleines Meisterstück zum Vorschein. Auf dem neuen blutgetränkten 44-Minüter setzen die Ekel-Veteranen haargenau dort an, wo sie aufgehört haben...und exakt mit den Mitteln, die sie am besten beherrschen - jedoch mit zwei wichtigen Unterschieden: Die 10 Songs von "The headless ritual" enthalten insgesamt weniger "Ballast", so dass die Scheibe unterm Strich auch über 20 Minuten kürzer ausgefallen ist. Hinzu kommt - jawoll ja! - die schrittweise Rückbesinnung auf die eigenen, abartig kriechenden Death/Doom-Wurzeln, die den neuen AUTOPSY-Sound endlich wieder bestimmen. Ohne wieder reflexartig (unangebrachte!) Vergleiche zu "Mental funeral" ziehen zu wollen...aber soooo laaangsaaam war diese Band schon lange nicht mehr. Zumindest teilweise!
Mit Schädelspaltern wie "Mangled far below" , "Arch cadaver" , "Coffin crawlers" und "Running from the goathead" haben Reifert & Co. natürlich wieder klassische Schädelspalter aus der "Stumpf ist Trumpf"-Kategorie am Start, die einmal mehr beweisen, dass alle uralten Achtziger-Death-Metaller halt immer noch insgeheim eine Grind/Hardcore-Vorliebe pflegen. Neben vielen Mid-Tempo-Passagen wird nämlich liebend gern frei von der Leber drauflos geknüppelt. AUTOPSY-like halt! Melodische Experimente gibt es wenige ("Thorns and ashes" , "The headless ritual")...raubeinige Haudrauf-Attacken dafür umso mehr. Hinter der Schießbude gröhlschreit Chefdenker Chris Reifert erneut wie ein tollwütiger Brüllaffe kurz vor der Zwangserschießung durch den Amtstierarzt, und bringt die Gewaltbereitschaft dieser Scheibe dabei treffend auf den Punkt. Die Songtexte sind dabei wieder märchenhaft schön und ein Muss für alle Horror/Splatter-Fans. Kult!
Die musikalischen Höhepunkte stehen dicht an dicht. Wie bereits geschildert, der widerlich kellerasselige Doom-Death bei u.a. "Flesh turns into dust" , "Slaughter at the beast house" , "When hammer meets bone" (durch verstörende Gitarrentupfer besonders intensiv!) und der unkaputtbaren Neu-Hymne "She is a funeral" (nur noch geil!) sorgt für einige der besten Todesblei-Momente des laufenden Jahres. So klingt es also, wenn die lebenden Toten kurz nach der mitternächtlichen Auferstehung wieder ihre Instrumente einstöpseln?! Offensichtlich! Und da auch die ungestüme Produktion erneut nicht dem plastikhaften Hochglanz gewichen ist - allein die Drums sind absolute Spitzenklasse! - , können AUTOPSY ihrem Ruf als alles niedermetzelnde Großmacht mit Nachdruck gerecht werden. Ein Pflichtkauf für alle Metalheads, die Knüppelklassiker wie "Leprosy" (DEATH) , "From beyond" (MASSACRE) oder "Severed survival" (ähem, AUTOPSY) immer noch feierlich in einer Sänfte zum CD-Player tragen lassen. 5 Sterne für eine bockelstarke Platte !!!
66 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Das aktuelle Blut- und Hoden-Epos dieser Ausnahme-Band (nach wie vor!) kommt in einigen Details fast seriös, ja, - räusper - sublim daher. Die einst quälerischen, abnormen, morbiden, heimtückischen, schädelspaltenden, perversen (weitere Attribute bitte selbst dazudichten) Doom-Passagen weichen zuhörends beinahe als harmonisch zu benennenden, die an den - vor allem frühen - Peaceville-Katalog und Paradise Lost, Anathema, etc. gemahnen. Und überhaupt erlaubt man sich einige stilistische Ausbrüche, was sich aber die DM-Legende nach ihrer Exhumierung ja von Neubeginn an herausnahm.
Viele Oldschool-Dogmatiker betrachten das vermutlich als Verrat und den direkten Weg in den Easy Listening-Death Metal vom Schlage SFU, Hypocrisy, Amon Amarth, Arch Enemy und Konsorten. Naja, man muss aber nicht all die Jahre immer das Gleiche machen, Alleinstellungsmerkmale haben Autopsy noch zur Genüge - und anbiedernd eingängig sind sie auch aktuell nicht.
Dass Problem ist aber, dass dieses Album nur selten aufhorchen lässt, kompositorisch ist das alles "so mittel". Auf "Macabre Eternal" wurden wirklich wieder alle Register gezogen, die Platte wird auch nach dem fünfzigsten Durchlauf nicht öde, aber beim Hören von "THR" reißt es einem nicht gerade durch zwanghaftes Bangen den Kopf von den Schultern, und es reißt einen auch nicht vom Stuhl (dem Sitzmöbel). Genausowenig übrigens, wie das allerorten gebetsmühlenartig gepriesene Cover von Joe Petagno, dessen Arbeiten mir aber generell nichts geben.
Ich ahne aber, dass Reifert und seine Meute ihr Pulver noch nicht verschossen haben, die nächste Platte wird ggf. wieder pathologisch relevant und überhaupt relevant.
22 Kommentare|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juli 2013
Es sind einige Jahre vergangen seit "Mental Funeral", dem Kult-Album von Chris Reifert & Co. Haben Autopsy etwas verlernt, sind sie zahmer geworden? Im Gegenteil, sie sind bösartiger denn je, aber auf sehr hohem Niveau. Die Gitarrenarbeit hat enorm zugelegt (man beachte die Intros von "She is a Funeral" und "Coffin Crawlers"), die Kompositionen sind trotz vermehrter Breaks bedeutend fließender, und die Vocals stellen selbst Reiferts Glanzleistungen vom letzten Abscess-Release in den Schatten. Alles in allem ein Lehrstück in Sachen morbidem Death Metal, der jede Spur von Mainstream gnadenlos zersägt und zertrümmert. Favoriten unter den Songs habe ich keine, das Album sollte in einem Stück gehört werden, nur so entfaltet sich seine blutige Faszination.

Auch wenn Mental Funeral (Special Edition) mit seinem primitiven Rumpel-Charme unerreichbar bleibt, ist "The Headless Ritual" ein mehr als würdiger Nachfolger. Dafür fünf Punkte und einme strikte Kaufempfehlung für alle Fans des gepflegten Underground!
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am 4. Dezember 2013
Autopsy mochte ich schon immer wegen ihrem sehr makabren und völlig eigenständigen Death Metal trifft Vitus/Sabbath-Doom Sound und nach dem monströsen Comeback in Form von "Macabre Eternal", ist auch das aktuelle Album "The Headless Ritual" eine echte Wucht, wenn auch kompositorisch minimal schwächer als der Vorgänger. Allerdings ist die Produktion die wohl beste und kraftvollste, die die Band je hatte und selbst normale Metal-Medien haben die Scheibe völlig zurecht mal abgefeiert (Rock Hard Soundcheck Platz #3 zum Beispiel). Als langjähriger Fan freue ich mich über die tadellose Rückkehr der Band und den Umstand, dass auch abseits des Szene-Untergrunds die Kalifornier mal echten, positiven Zuspruch erfahren. Das haben sie gottverdammtnochmal verdient!
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am 27. Juli 2013
Das Album ist einfach der Hammer !! Uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden der auf total guten , harten Metal ohne Eintönigkeit steht. Von Anfang bis Ende eine Klasse für sich ! Erinnert mich an die gute alte Zeit mit Carnivore ! Das waren noch Zeiten !
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am 3. Juli 2013
...haben es Autopsy ihren Status im extremen Metal zu behaupten. Das Album groovt an allen Ecken. Die Tempowechsel während der einzelnen Songs geben dem Album die nötige Abwechslung. So entsteht nie Langeweile und es gibt immer was neues in den Songs zu entdecken. Textlich bewegen wir uns wieder im Bereich des Splatter und Gore. Das Albumcover ist ebenfalls sehr gelungen und passt zum Album.

Anspieltipps sind: Slaughter at Beast House, She is a Funeral... eigentlich das ganze Album!! KLASSE!!!!!!!
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am 1. Oktober 2013
Leider muss ich der allgemeinen Euphorie der rezensierenden Fangemeinde nun einen kleinen Dämpfer verpassen: denn geht "Slaughter at Beast House" noch größtenteils straight nach vorne und weckt so die Hoffnung auf mehr, stellt man bald desillusioniert fest, dass dies offenbar auch schon die besten Momente der gesamten Scheibe waren! Dann nichts mehr außer uninspiriertes Gefrickel, ein paar pseudopervertierte Schreie von Chris Reifert und höchst durchschnittliches Geschrammel im Stile einer Poserkapelle.

Offensichtlich haben sich durch die allgemein hochstilisierte Wiedervereinigung viele blenden lassen, und als ein Sakrileg gilt es nun, Kritik an den alten Heroen zu üben. So gut die alten Bandklassiker nun auch sein mögen, sie sind eben kein Garant dafür, dass man auch fünfzehn Jahre später noch gute Alben veröffentlicht. Als jemand, der Scheiben wie "Severed Survival" oder "Mental Funeral" schon kannte und aufrichtig verehrte, als viele der jüngeren Fans noch gar nicht geboren waren, habe ich die Cojones zur Behauptung: "The Headless Ritual" ist absolut gesehen eine mittelmäßige, höchst durchschnittliche Scheibe und in Relation zum eigenen, ehemaligen Bandschaffen betrachtet sogar richtig, richtig schlecht! Beenden wir die traurige Vorstellung mit dem Titel eines Dramas unseres allseits geschätzten Shakespeare: "Viel Lärm um Nichts!"
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