Kundenrezensionen

265
4,4 von 5 Sternen
Selection
Format: Kindle EditionÄndern
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In der Zukunft sind die Menschen in unterschiedlichen sozialen Schichten unterteilt, genannt Kasten. Die junge America Singer gehört mit ihrer Familie der fünften Kaste an und ist damit Hunger und Entbehrungen gewohnt. Als sie eines Tages die Chance bekommt am Auswahlverfahren teilzunehmen, bei dem Prinz Maxon von Illeá seine zukünftige Frau finden will, wird sie von ihrer gesamten Familie und Freunden gedrängt daran teilzunehmen. Doch America zögert. Einerseits wäre ein Sieg für ihre Familie die Möglichkeit endlich aufzusteigen und ein sorgloses Leben zu führen. Und auch wenn sie nicht siegen würde, wäre allein schon ihre Teilnahme ein Garant dafür, dass ihre Familie für eine ganze Weile ausgesorgt hätte. Andererseits ist sie sich nicht sicher, ob sie diesem eingebildeten und aufgeblasenen Prinzen wirklich umwerben will und außerdem ist da ja auch noch ihre heimliche Liebe Aspen, dessen Heiratsantrag sie sehnlichst erwartet...

Dieses Buch lag hier eine kleine Ewigkeit herum und jetzt, kurz vor Erscheinen des zweiten Bandes habe ich es mir endlich geschnappt und konnte kaum aufhören zu lesen.
Der Schreibstil von Kiera Cass ist klasse und als absolut locker und leicht zu bezeichnen. Man fliegt förmlich durch die knapp 360 Seiten.

Die Geschichte selbst erinnert tatsächlich ein wenig an "Der Bachelor" - viele hübsche Mädels kämpfen um die Gunst eines Mannes und das in aller Öffentlichkeit und fürs Fernsehen. So oberflächlich wie sich dieses Szenario auch anhört, ist es allerdings dann doch nicht. Jedenfalls nicht ganz. Im Vordergrund geht es zwar um den Kampf um den Traummann und die Krone und der damit einhergehenden Macht und dem Reichtum, aber im Hintergrund geht es vor allem auch um die gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse, die besonders in den Gesprächen zwischen America und Maxon immer wieder zur Sprache kommen, wenn sie versucht ihm nahezubringen, wie die Welt außerhalb des goldenen Käfigs wirklich ist, wenn man nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, sondern innerhalb der fünften Kaste oder sogar einer noch niedrigeren angehört.

Obwohl "Selection" in einer fernen Zukunft, weit hinter dem vierten Weltkrieg spielt, merkt man davon nicht allzu viel. Die Welt hat sich zwar drastisch verändert, vor allem was die Länderumverteilung und Politik angeht, allerdings kann von Fortschritt nicht unbedingt die Rede sein, schon gar nicht von einem technischen Fortschritt. Das hat mich allerdings überhaupt nicht gestört. Ich habe die Geschichte sehr genossen, nur halt zu keiner Zeit im Kopf gehabt, dass sie in der Zukunft spielt, außer, wenn von der Zeit vor den ganzen Veränderungen die Rede war, in der die Welt noch so beschrieben war, wie sie heute ist.

Die Protagonistin America Singer ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie ist eine junge Frau, für ihre Verhältnisse sehr gebildet, hübsch, natürlich, besonnen, sympathisch - ja, eigentlich schon viel zu perfekt! Tatsächlich hat die Protagonistin nur wenige Fehler, aber die paar machen sie noch einmal liebenswerter. Das empfindet wohl auch Prinz Maxon. Seine Figur ist ähnlich angelegt, hinzu kommt noch eine Portion Naivität, denn ein zukünftiger erwachsener Regent, der als durchaus interessiert und intelligent dargestellt wird und trotzdem kaum Ahnung von der Welt dort draußen zu haben scheint, den kann ich nur als naiv bezeichnen. Trotzdem würde auch ich ihm mein Herz schenken, denn seine Naivität macht er definitiv mit seinem Charme wett.
Die weiteren Figuren bleiben allesamt ein wenig blasser, was allerdings nicht allzu schlimm ist, denn sie sind eh eher Nebenfiguren.
Ein wenig hervorheben könnte man hier vielleicht noch Americas erste Liebe Aspen, auf die sie im Palast wieder stößt. Eigentlich ist Aspen ebenfalls ganz nett und ich kann gar nicht genau beschrieben wieso, aber mir ist er tatsächlich nie sonderlich sympatisch gewesen. Ob das von der Autorin gewollt ist oder ob da doch mehr meine Vorliebe für den Prinzen durchscheint, das werde ich wohl erst am Ende der Reihe wissen, wenn ich weiß, für wen America sich schlussendlich entscheiden wird.

Einerseits ärgere ich mich, dass ich diese tolle Buch nicht schon früher gelesen habe, andererseits freue ich mich auch, weil ich jetzt beinahe nahtlos zu Band 2 übergehen kann und mich allzu lange warten muss, denn das Ende ist schon gemein und absolut offen!

Meinung zum Hörbuch
Ich bin eigentlich überhaupt kein Hörbuch-Fan. Ich kann gesprochenen Büchern kaum folgen und schweife mit meinen Gedanken meist schnell ab, weswegen ich ungern Hörbücher höre.

Bei Selection wollte ich aber mal wieder eine Ausnahme machen. Zum einen war ich sehr gespannt auf die Sprecherin Friederike Wolters, die keine ausgebildete Sprecherin oder Schauspielerin ist und extra für die Aufnahmen zu Selection gecastet und schließlich auch auserwählt wurde. Dieser neuen Stimme wollte ich gerne eine Chance geben und mich auch selbst davon überzeugen, dass es eine passende Stimme für die Stimme der America Singer ist.
Außerdem habe ich vor einigen Monaten bereits die Bücher gelesen, so konnte ich mich ganz gelassen an die Hörbücher wagen, ohne Angst zu haben, dass es mir nicht schnell genug geht, weil ich ja immer schnell wissen will, wie es weiter geht, und ich musste auch nicht befürchten, dass ich etwas wichtiges verpasse, wenn ich kurzzeitig mit meinen Gedanken mal wieder woanders bin.

Friederike Wolters hat eine wirklich junge und unverbrauchte Stimme. Sie klingt aufgeweckt und meistens sanft, kann aber auch sehr bestimmend wirken. Für mich war sie wirklich die perfekte Stimme für die Protagonistin America Singer.

Ihr Erzähltempo ist angenehm und meistens richtig. Ab und an war es mir ein wenig zu langsam erzählt, aber das fiel mir nur in wenigen Szenen so auf. Die musikalische Untermalung finde ich ebenfalls gut gelungen, nicht ablenkend und genau richtig, sehr unauffällig.

In dieser Kombination hat das mit den Hörbüchern wirklich sehr gut geklappt und ich hatte wirklich viel Spaß beim Hören, was ich selbst gar nicht geglaubt hatte. Ich fand es sehr schön meine Erinnerungen diese tolle Geschichte durch diese Hörbücher wieder aufzufrischen und denke, dass ich auch vor Erscheinen des dritten Bandes im Februar noch einmal zu diesen Hörbüchern greifen würde.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2015
Ich habe schon lange von der Selection Triologie geröhrt. Auch die Buchtuber haben viel von den Büchern geschwärmt jedoch kam mir die Story in der Beschreibung sehr lau vor. Es klang wie der Bachelor trifft eine schlechte Version der Tribute von Panem. Aber ich hab mich letztendlich doch überwunden es zu kaufen weil ich mich überraschen lassen wollte.

Meine Erwartung gegenüber des Kasten Systems und des Castings haben sich gleich zu Anfang erfüllt und es wurde im Laufe des Buches nicht besser. Es war sehr leicht geschrieben aber ich konnte zu keinen der Charaktere eine Verbindung aufbauen noch konnte ich mitleiden, mitfühlen.

Die Chraktere haben mich nicht interessiert, leider kein Einziger. Sie haben nicht gut miteinander harmoniert.
Die Hauptprotagonistin war die Perfektion selbst. Sie war wunderschön, groß schlank hatte feuerrotes wildes Haar, welches Sie natürlich noch wunderschöner macht, sie kann jedes Instrument spielen, singen, spricht 4 Sprachen und wird von jeden geliebt. Das ist ja alles schön und gut aber etwas zu viel des guten. Ihr Charakter hat mich nicht überzeugt denn trotz aller Begabungen wirkte sie einfach langweilig und hat mich nicht berührt.

Die Beziehungen zu den anderen Charakteren waren genauso langweilig wie die Protagonistin selbst und die Dreiecks Beziehung war für mich weder aufregend noch nach zu vollziehen.(Und ich habe nichts gegen die Dreiecks Beziehungen in Büchern an sich, da sie in anderen Büchern, wie z.B. The Infernal Devices einfach herzzerreißend waren.)
Ich konnte nicht nachvollziehen warum Ihr Freund Aspen und America sich lieben, für mich war es wenn dann nur eine leichte verliebtheit aber man konnte nicht von richtiger Liebe sprechen, denn sonst hätten die Charaktere anders gehandelt, aber das Spielt nicht zur Sache als die Beziehung zu Ende ging war ich einfach nur erleichtert diese beiden nicht länger sehen zu müssen da keiner von beiden ein interessanter Charakter war und diese Beziehung nicht die Stärke hat um als glaubhafte, emotionale Dreiecksbeziehung stand zu halten.
Die Beziehung zu dem Prinzen ist nicht viel besser gestaltet als die zu ihren Freund zu Haus. Er ist nicht wirklich interessant noch interessiert mich sein Schicksal. Und natürlich hat er sich nur in unsere America verliebt. Diese beiden passen nur leider genauso schlecht zusammen wie America und Aspen was sehr schade ist.
Einen kleinen Hoffnungsschimmer hatte ich zuerst bei Americas Zofen. Jedoch waren sie leider nicht genaug ausgebaut auch nicht sehr interessant und ich konnte mit niemanden mitfühlen.

Die Kritik mag sehr hart klingen und das bedauere ich sehr aber ich bin wirklich sehr enttäuscht und kann den Hype um diese Reihe nicht nachvollziehen. Auch entschuldige ich mich das ich so oft die Wörter " nicht interessant" und "uninteressant" benutzt habe aber das sind die Wörter die dieses Buch und die Handlung am besten beschreiben. Ich habe selten ein so langweiliges und uninteressantes Buch gelesen wo ich einfach froh war als es zu Ende war und ich nicht das geringste Interesse verspürte den 2. Teil zu lesen, da mich wie gesagt, das Schicksal der Charaktere überhaupt nicht interessiert. Ich kann nicht genau sagen warum das Buch so uninteressant für mich war, es war der ganze Schreibstil und die Charakterschwäche aller Charaktere. Das Buch war einfach geschrieben ich finde es gut das ich es gelesen habe damit ich jetzt weiß wovon ich rede und die Idee an sich ist auch interessant aber einfach schlecht und naiv und nicht tief genug umgesetzt.
Daher 2 Sterne.

Fazit:
Ich würde nicht empfehlen dieses Buch zu lesen, jedoch sollte sich jeder eine eigene Meinung bilden und Geschmäcker sind (zum Glück) ja auch unterschiedlich :)
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55 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2013
Würdest du dich bei einem Casting bewerben, bei dem du mit 34 anderen Mädchen um eine Krone kämpfst? Um einem Prinzen,den du nur aus dem Fernsehen kennst? Und einem ganzen Land, dass dir dabei zuschaut? Wo du doch eigentlich einen anderen liebst?
America ist ein ganz normales Mädchen, dass mit seiner Familie im Staat Illeà lebt. Nichts besonderes - bis zu dem Tag, an dem der Brief des Königspaares kommt, das nach einer Frau für den Prinzen sucht...
Illeà ist aus den Überresten Amerikas ,nach dem 4.Weltkrieg, entstanden und jetzt herrscht dort ein Kastensystem. Je höher die Kaste, desto besser geht es einem, aber Americas Familie gehört der 5. von 8 Kasten an. Deshalb ist ihre Mutter sehr erfreut, als der Brief für das Casting kommt. Aber America möchte sich zunächst nicht anmelden, denn sie liebt Aspen, den sie nur heimlich treffen kann, da er der 6.Kaste anghört und es für sich für ein Mädchen nicht schickt, Jungen aus niedrigeren Kasten als Freund zu haben.
Aber erstaunlicherweise will auch Aspen, dass America sich anmeldet. Schließlich lässt sie sich doch überreden die Anmeldung auszufüllen und abzugeben. Große Hoffnungen macht America sich nicht, denn es werden nur 35 Frauen aus Millionen von Bewerberinnen ausgewählt und éigentlich möchte sie ja gar nicht erwählt werden...
Doch dann fällt ausgerechnet die Wahl auf sie!
Das Bild, dass sich America von Prinz Maxon im Fernsehen gemacht hat, ist das eines eingebildeten, oberflächlichen Prinzen. Aber zu ihrem Erstaunen muss sie feststellen, dass seine Majestät ganz anders ist und das es auch unter den Bewerberinnen Freund und Feind gibt...
Mehr will ich im Moment nicht verraten.
Das Buch habe ich beim stöbern auf Amazon gesehen und mir mal die Infos dazu angesehen. Schließlich habe ich es dann gekauft. ZUM GLÜCK!!!
Zuerst einmal, ist das Cover wunderschön und es hat mich gewundert, dass das nicht auf éinem Schutzumschlag abgedruckt war, sondern direkt aufs Buch. Das kommt ja nicht mehr so oft vor, bei gebundenen Büchern. Die Autorin hat einen tollen Erzählstil und ich konnt mir alles ganz lebhaft vorstellen.
Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Prinz Maxon war sehr zu meiner (und Americas) Überraschung nicht der oberflächliche, nur auf Aussehen und Rang bedachte, reiche Prinz. Ok, am Anfang war er ein bisschen steif, was aber einfach daran lag, dass er noch keine Erfahrung mit Mädchen hat. Im Laufe des Buches ist er mir total ans Herz gewachsen. Maxon, wie America ihn oft anredet, ist liebenswürdig, nett ,freundlich und echt wenig Ahnung von Mädchen (das ist aber voll süß:D). America ist oft unentschlossen, wegen Aspen, und macht es Maxon am Anfang wirklich nicht leicht. Denoch ist auch sie mir ans herz gewachsen, denn eigentlich (schon wieder dieses Wort ;D) ist sie ein sehr nettes Mädchen. Aspen finde ich leicht schwierig zu beschreiben, auf der einen Seite liebt er America, auf der anderen Seite schickt er sie fort, zu einem Casting, bei dem die Siegerin den Prinzen heiratet. Ich denke über diesen Charakter muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Mir hat das Buch echt super gut gefallen und würde es jeder Zeit weiterempfehlen!!! Ein Lesespaß, den man nicht verpassen sollte!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2013
Bei „Selection“ handelt es sich um einen 366-Seiten langen Roman der Autorin Kiera Cass. Das Buch ist der erste Band der Reihe. Das Geschehen spielt sich in der Zukunft, im neu gegründeten Land Illeá, ab. Alles wurde in „Kastensysteme“ gegliedert, die das Leben und Ansehen der Menschen regeln.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 17-jährige America Singer. Sie ist eine fünf, (Nr. des Kastensystems, in dem sie sich befindet) und lebt daher mit ihrer Familie in eher ärmlichen Verhältnissen. Ansonsten ist sie jedoch ein ganz normales Mädchen- bis sie eines Tages einen Brief vom Königshof bekommt. Prinz Maxon, Thronfolger von Illeá, sucht eine Gemahlin. Für jedes junge Mädchen im Land ist das die Gelegenheit, einmal Königin zu werden, zu regieren und den Prinzen zu heiraten. Doch America hat keine Lust, sich zu bewerben. Sie findet die Vorstellung von einem Leben im Palast schrecklich, und den Prinzen schätzt sie zuerst als oberflächlich und steif ein. Außerdem gibt es da noch ihre große Liebe, Aspen. Die beiden können jedoch nicht offiziell zusammen sein, da Aspen im Kastensystem unter ihr steht, und es für America eine schlechte Zukunft bedeuten würde, ihn zu heiraten. Als sie ihm von dem Brief erzählt, rät auch er ihr, sich für das Casting zu bewerben, da er es nicht ertragen kann, ihr eine schöne Zukunft verwehrt zu haben. Nach langem Drängen auch zu Seiten ihrer Mutter, und weil America sowieso nicht damit rechnet, in die engere Auswahl zu kommen, gibt sie schließlich nach. Es kommt, wie es kommen muss, und America wird in die engere Auswahl gewählt, so dass sie in das Königshaus einziehen muss. Dort beginnt eine aufregende Zeit für sie. Zum einen Teil ist sie froh darüber, nicht zu Hause zu sein, da sich Aspen kurz vor ihrer Abreise von ihr getrennt hat, und es ihr sehr schwer fällt, darüber hinwegzukommen. Sie lernt den Prinzen kennen, und merkt dabei, dass sie ihn vollkommen falsch eingeschätzt hat. Maxon stellt sich als charmanter, liebenswerter und sogar humorvoller junger Mann heraus, und America beginnt trotz ihrer anfänglichen Abneigung, Gefühle für ihn zu entwickeln. Doch schließlich gibt es auch noch andere Mädchen, die sich für den Prinzen interessieren. Und außerdem hat America noch immer nicht aufgehört, Aspen zu lieben…

Die Grundidee des Buches ist relativ einfach: Mehrere Mädchen, die „Erwählten“, die sich um den Prinzen und die Krone streiten. Nur die Hauptperson will das eigentlich gar nicht, auch, weil sie ja eigentlich einen anderen liebt, und natürlich interessiert sich der Prinz am meisten für sie. Viel mehr steckt eigentlich nicht hinter der Geschichte. Zusätzliche Passagen handeln ansonsten höchstens noch von Angriffen der Rebellen, die jedoch nur am Rand erwähnt werden, und von den Fernsehauftritten und Streitereien der Mädchen. Zum Teil mag das sehr oberflächlich sein, aber Americas Gefühle und Gedanken werden in dem Roman sehr einfühlsam beschrieben. Es gibt eigentlich nur zwei wirklich ausdrucksstarke Charaktere: Den von America und den von Maxon. Die anderen Personen, die im Buch vorkommen, scheinen eher als Platzhalter zu dienen, und wirken sehr blass. Auch über Aspen, Americas eigentliche Liebe, erfährt man nicht besonders viel. Der Sinn des Buches besteht hauptsächlich darum, für wen America sich entscheiden soll, Aspen oder Maxon.

Fazit: Ein nettes Jugendbuch, eher für Mädchen geeignet, bei dem man nicht unbedingt viel über die Handlung nachdenken muss, aber gut unterhalten wird.

(S.G.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 2013
Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe? (Quelle: Klappentext)

Was für ein tolles Buch !!! Diese Dystopie, gepaart aus die Tribute von Panem und The Bachelor hat mich von Anfang an so gefesselt, dass ich dieses Buch in 2 Tagen verschlungen habe!

Selection spielt in dem Land Illeá, welches nach dem 4ten Weltkrieg aus Amerika entstanden ist.
Die Protagonistin selbst, die America heißt, stammt aus der 5ten von 8 Kasten und führt eine heimliche Beziehung mit dem durch und durch attraktiven Aspen, der aus der 6ten Kaste kommt. Dies gestaltet sich in soweit schwierig weil im Falle einer Hochzeit America ebenfalls in die 6te Kaste absteigen würde und damit nicht mehr wie ein Diener wäre und Hunger leiden dürfte.

Aufgrund von Druck derjenigen die sie lieben, bewirbt sie sich auch auf das große Casting um Prinz Maxon von Illeá. Und kommt sogar in die engere Auswahl, so dass sie mit 34 anderen hübschen Mädchen ins Capitol fliegt.
Hier beginnt nun der Kampf zwischen Freund und Feind, zwischen dem Capitol und den Rebellen und für America die Frage: Maxon oder Aspen.

Dieses Buch war für mich ein Cover-Kauf der sich sowas von gelohnt hat, dass ich den zweiten Band kaum abwarten kann.
In einem leichten und schnellen Schreibstil geschrieben, fliegen die Seiten einfach nur so dahin.
Die Geschichte ist Bildlich beschrieben und die Charaktere sind allesamt so unterschiedlich, interessant und sympathisch, dass es eine wahre Freude ist.

Leider hat das Buch ein sehr offenes Ende, jedoch ohne Cliffhänger. Es wirkt als wäre es einfach in der Mitte durchgeschnitten. Die Handlung sollte somit im zweiten Band (Elite) nahtlos fortgesetzt werden.
Laut dem Sauerländerverlag erscheint dieser jedoch erst im Frühjahr 2014.

Ich habe mich absolut verliebt in dieses wirklich großartige Buch und kann es kaum erwarten weiter zu lesen. Empfehlen tue ich dieses Buch allen von 13 - 99 und allen Tribute von Panem und Dystopie Fans .

Von mir erhält Selection von Kiera Cass 97 Punkte und somit 5 von 5 Sternen !!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2013
Meinungsgeschwätz

Bei diesem Buch gehen die Meinungen auseinander. Einige sagen es ist eine lächerliche Version einer Paarung von "Der Bachlor" und einer Monarchie-Dystopie. Andere wiederum halten es mit für die beste Neuerscheinung dieses Jahres. Ich weiß nicht wem ich mich anschließen soll. Ich glaube bei diesem Buch bin ich einfach mal die Schweiz. Denn es gab einen Teil der mir so gut gefiel dass ich Gänsehaut bekam, aber auch ein Stück in dem meine Illusion in Scherben zerfiel und mir irgendwie zu schaffen machte. Im Ganzen hat es mir aber gut gefallen.

Um anderen einen Gefallen zu erweisen meldet sich America bei dem Casting für die 35 Ewählten aus jedem Teil des frischen Staates Illeá der sich nach dem 4. Weltkrieg gebildet hatte. Unter ihnen soll Prinz Maxon traditionsgemäß seine Frau suchen die neben ihm Regieren soll. America hat eigentlich kein Interesse an ihm oder der Krone, denn sie war sehr glücklich mit Aspen, ihrer verbotenen Liebe der aus einer der unteren Schichten stammt nämlich Kaste 6, die meistens als Bedienstet arbeiteten und sehr arm sind. Als Amercia ausgelost wird muss sie gehen, denn durch die Entschädigung die sie für jeden Tag den sie im Palast verbringt kann sie ihre Familie Versorgen die Kaste 5 sind. Sie lernt Prinz Maxon besser kennen und entdeckt dass dieser gar nicht so furchtbar ist, wie sie dachte.

In der Handlung geht es Hauptsächlich um die Liebesgeschichte weswegen ich nicht viel anderes zu erzählen habe. Leider entsteht eines dieser verhassten Liebesdreiecke zwischen Aspen, America und Maxon. Für mich jedoch gab es immer nur einen der an Americas Seite gehörte, mit dem anderen konnte ich mich nie so wirklich anfreunden und war meiner Meinung nach vollkommen überflüssig. America geht die Sache nicht schnell an. Die Gefühle entwickeln sich langsam und nach und nach, was ich auch gut so fand. Was wäre dass für eine Handlung, wenn sie sich gleich beim ersten Satz verlieben würden? Es treten einige Komplikationen auf, also war es auch nicht ganz so einfach. America hegt immer noch Gefühle für Aspen und ist sich sehr unsicher was Maxon und sie angeht, sie weiß aber dass es mehr als Freundschaft ist.

Ein Merkmal im Buch - außer die Liebesgeschichte - gefiel mir besonder gut. Nämlich die Kastenaufteilung die sich die Autorin überlegt hat. Die Bürger von Illeá sind nämlich in 8 Schichten sogenannten Kasten aufgeteilt. Es werden nicht alle Kasten näher erläutert aber so viel konnte ich in Erfahrung bringen.

Die Hauptprotagonistin ist mal wieder die meiste Zeit eine Sympathie Trägerin. America Singer ist ein liebes und sehr bescheidenes Mädchen das versucht möglichst perfekt für ihre Familie zu sein und sie gut ernähren möchte. Sie unterscheidet sich sehr von allen anderen Mädchen durch ihr Temperament - auch dem Prinzen gegenüber - und ihrer Fürsorge den unteren und ärmeren Kasten. Sie ist einfach sie selbst und scherte sich nie viel was der Prinz von ihr hält wie die anderen Mädchen es taten. Aber es gab einen kurzen Moment da konnte ich sie nicht ausstehen - das war kurz vor dem Ende. Denn da war sie wie die anderen Mädchen auch. Eifersüchtig und Hinterlistig und darum Bemüht den Prinzen für sich zu haben. Aber sie bekam sich schnell wieder ein und dann war das Buch auch schon zu Ende.

Von Prinz Maxon hält America wenig. Vor ihrer ersten Begegnung denkt sie er sei ein aufgeblasener oberflächlicher und selbstverliebter Schnösel. Aber das entpuppt sich schnell als vollkommen falsch eingeschätzt. Er ist äußerst nett und liebevoll und sorgt sich um das Wohl seiner Bürger. Er entwickelt schnell Gefühle für America wobei allerdings nie erwähnt wird, was er so besonders an ihr findet, denn er hat ja eine große Auswahl an Mädchen. Ich denke aber mal es ist weil America so anders als die anderen Mädchen ist. Manchmal besonders an der Stelle als ich Probleme mit America hatte, waren seine Beweggründe mir ein großes Rätsel und obwohl er sich am Schluss ein wenig Erklärt ist er mir noch ein bisschen fragwürdig. Es ist klar dass er sich nicht alleine auf America beschränken kann, denn schließlich gibt es noch einige andere Mädchen die in Frage kommen und die er näher kennen lernen muss. Trotzdem hegt er die größten Gefühle für America, er tut ihr gut und sorgt sich um ihr wohl, anders als Aspen.

Mit diesem konnte ich mich nie so recht anfreunden. Und erst Recht unsympathisch war er mir als er wieder zu America angekrochen kam und sich einfach nahm was er wollte. Und dass sie das auch noch zu ließ gefiel mir genauso wenig. Mir kam es so aber so vor dass als sie und Maxon sich gerade gestritten hatten, sie wieder mit Aspen rummachte und als zwischen ihr und Maxon wieder alles im Lot war war Aspen für sie wieder abgeschrieben. Zum Glück kam das nur einmal kurz vor, dann hatte sie sich wieder eingekriegt. aber ich bin mal gespannt ob sich dieses Hin und Her im 2. Teil wiederholen wird. Jedenfalls obwohl Aspen keinen Zweifel daran ließ dass er America liebt finde ich ist er nicht der richtige für sie. Er scheint sich nicht wirklich für ihr inneres zu interessieren, nicht so wie Maxon es tut. Im Gegensatz zum zärtlichen Maxon ist Aspen eher der leidenschaftliche Typ.

Und wie es auch sein muss bei 35 Mädchen die alle hübsch und größenteils reich sind, gibt es auch dieses eine Mädchen welches einen in den Wahnsinn treibt. Aaaaargh. Nur schon allein bei dem Gedanken an sie könnte ich ausflippen. In jedem Satz in der sie vor kommt hätte ich sie wahrhaftig erwürgen können. ARGH. Allerdings sind die Mädchen die etwas mehr in der Handlung auftreten eigentlich ganz nett, und da hatte ich so gut wie nichts auszusetzen. Bei 35 verschiedenen Mädchen ist es schier unmöglich sich jede einzelne Person vorzuknöpfen, weshalb ich auch gut verstand wieso Kiera Cass manche eher im Hintergrund ließ.

Fazit

Wer mal wieder Lust hat auf eine Liebesgeschichte ist hier genau an der richtigen Adresse! Romantische Herzen werden hier sicherlich auch ihre Kosten kommen! Die Geschichte ist fesselnd und die Charaktere auf ihre eigene Weise unterschiedlich. Bei 35 Mädchen fiel es mir nicht selten schwer durcheinander zu kommen aber die wichtigsten habe ich mir gemerkt. Das Buch hält so einige Überraschungen und Witz bereit und ich finde es ist es Wert zu lesen!
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am 26. April 2013
35 Mädchen, die bei einem Casting vom Königshaus ausgewählt werden.
35 Mädchen, die um die Aufmerksamkeit des Prinzen von Illeà kämpfen.
35 Mädchen, die seine Frau werden wollen, und somit Prinzessin von Illeà.
Es ist die Chance deines Lebens. Würdest du sie nutzen?

Illeà ist aus den Überresten der heutigen USA entstanden. Die Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, existiert nicht mehr. Die Menschen sind in ein Kastensystem eingegliedert, und leben je nach Kaste in Reichtum, Armut oder irgendwo dazwischen.

Amerika Singer gehört der fünften Kaste an. Eigentlich ist sie ganz zufrieden mit ihren Leben, sie liebt ihre Familie, ihre Musik und Aspen. Die Beziehung mit Aspen ist ihr großes Geheimnis, denn er steht eine Kaste, und damit gesellschaftlich, unter ihr.
Doch dann kommt ein Brief für Amerika an. Ein großes Casting wird veranstaltet, denn der Kronprinz sucht eine Frau. Für Amerika und ihre Familie ist das die große Chance im Kastensystem aufzusteigen. Und nach langem Überreden vonseiten ihrer Mutter und Aspen beschließt Amerika sich zu bewerben. Und dann passiert das Unfassbare: 35 Mädchen, aus jeder Provinz Illeà eines, werden ausgewählt an den Hof des Königs zu fahren. 35 Mädchen, und Amerika ist eine von ihnen.

Kiera Cass zieht einen mit ihrer Geschichte in den Bann. Ihr Schreibstil ist flüssig und man fliegt förmlich über die Seiten. Amerika ist ein Mädchen, mit dem man schnell mitfühlt und auch die anderen Charaktere, die anderen Mädchen und Prinz Maxon sind gut durchdacht. Man kann sich gut in die Situation im Schloss hineinversetzen. Jeder, der mal längere Zeit unter Mädchen verbracht hat, kann sich vorstellen, was da vor sich geht, Zickerei ist vorprogrammiert. Dennoch macht es absolut Spaß die Entwicklung der Geschichte mitzuverfolgen und zu sehen wie sich Freundschaften bilden und wie Amerika und die anderen Mädchen Prinz Maxon näher kommen.

Ich persönlich freue mich schon sehr auf die Übersetzung des zweiten Teils: The Elite
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am 24. April 2013
Meine Meinung

Über die wundervolle Gestaltung des Buches muss ich wohl keine Worte verlieren, denn auf den Bilder ist recht gut zu erkennen, wie schön das Cover doch ist. Doch nicht nur die äußerliche Aufmachung konnte mich begeistern, auch die Geschichte und damit das Innenleben hat mich von sich überzeugen können. Dennoch darf man sich von dem Cover nicht in die Irre führen lassen, denn dahinter verbirgt sich keine reine “rosa Mädchen-Liebesgeschichte”, sondern eine interessante Dystopie mit einem Hauch “Bachelor-” bzw. Castingshowfeeling.

Die 17-jährige America lebt mit ihrer Familie zusammen im Staat Illeá. Das gesellschaftliche System beruht auf einem Prinzip der unterschiedlichen Kasten. Americas Familie gehört einer künstlerisch-musikalischen Kaste an, die einen sehr niedrigen Stand in der Gesellschaft hat. Daher reicht das Geld gerade mal für das nötigste und ihre Mutter drängt America zu einem Casting, bei dem sie um die Gunst des Prinzen Maxon mit 34 anderen Mädchen konkurrieren soll. Außer gesellschaftlichem Ansehen würde eine Ernennung auch Wohlstand und viele Privilegien bedeuten, die der Familie von Ameria helfen sollen, ein besseres Leben führen zu können. Und ganz am Ende des Castings winkt der Platz an der Seite des Thronfolgers für die glückliche Auserwählte.

Alles in allem klingt das zwar ganz nett, doch America hat im Geheimen bereits andere Pläne für ihre Zukunft geschmiedet. Und dabei soll Aspen den Platz an ihrer Seite einnehmen. Doch die Liebe zwischen America und Aspen ist geheim und darf eigentlich überhaupt nicht sein.

Mir hat die Verbindung aus verschiedenen Elementen in diesem Buch unheimlich gut gefallen. Es gibt den Spruch “Die Mischung machts” und genau das trifft auf diese Geschichte zu. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen, so spannend, amüsant und unterhaltsam wie es war. Gegen Ende wird so langsam ein genauerer Einblick hinter die Kulissen des Staates mit all seinen Problemen gewährt und ich bin mir sicher, dass sich das Tempo im nächsten Band noch einmal steigern wird.

Fazit

Eine märchenhafte Dystopie, die an rosa Zuckerwatte erinnert, eine taffe und schlagfertige Protagonistin hat und vielleicht am Ende sogar mit einem Traumprinzen ein Happy End herbei zaubern kann. Absolut lesenswert!
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Worum geht es:

Nach dem dritten Weltkrieg in dem China Amerika unterwirft und Amerika es schafft in einer Rebellion wieder zu einer neuen Ära aufzusteigen entstand das neue Regime im Land das sich nun Illea nennt.
America Singer ist eine 17 Jähriger Illeanerin der Kaste 5. Ihre Mutter ist ehrgeizig und überzeugt dass America es zu einer 1 schaffen kann, und zu 1 gehört nur die Königsfamilie! Wie? Ganz einfach durch ein Casting. Prinz Maxon sucht eine Frau und dafür werden die 35 schönsten Mädchen des Landes eingeladen.
America, von ihrer Mutter genötigt mitzumachen, gelangt unter die 35 und wird ins Königshaus eingeladen. Sollte sie eine Woche im Casting bleiben heisst das viel Geld für ihre Familie!
Obwohl sie nicht an Maxon interessiert ist, sondern noch Aspen, einem Jungen aus der 6. Kaste, hinterher trauert, schliesst sie Freundschaft mit Maxon und hofft ihrer Familie helfen zu können.

Meine Meinung:

Das Spannungsgeladenene Weltgerüst aus "Tribute von Panem" vermischt mit dem Thema des Bachelor ergibt einen tollen Mix des bekannten Themas der Dystopie.
Natürlich weiss man dass America nicht in der ersten Runde rausfliegt, sonst wäre das Buch ja recht langweilig. ( Sie wird erwählt, kommt ins Königshaus, geht wieder Heim und sitzt dann da für 300 Seiten ;-) )
Im Stile von Lauren Desfanos "Totentöchter" haben wir tolle Mädchen die sich alle um die Aufmerksamkeit eines Mannes reissen, mit dem schönen Element der einen Figur die kein Interesse an ihm hegt.
Es macht Spass zu beobachten wie Amerika Maxxon gegenüber auftaucht.
Zickenkrieg ist vorprogrammiert und natürlich geht es nicht nur um das Casting. Währenddessen wird nämlich klar dass das schöne geordnete Leben in Illea nicht so friedlich ist wie man denken könnte. Rebellen zu allen Seiten greifen die Königsfamilie an und man fragt sich wogegen sie eigentlich Rebellieren. Die Kasten? Die Monarchie?
Das Buch hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt und obwohl ich die Nase voll von Dystopien habe, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Alle Gegebenheiten aus anderen Dystopien die ich mochte werden hier schön vermischt. Wer allerdings nichts mit dem Bachelor/ Big Brother - Thema anfangen kann wird sich hier vielleicht sehr langweilig.
Die Rechte des Buches wurden bereits verkauft und momentan werden Schauspieler für eine Verfilmung gecastet.

Bücher in dem Stil: Totentöchter - Lauren Destefano

Positiv:

- Americas Ablehnung zu dem Casting und gegenüber Maxon ist nachvollziehbar.
- Maxons Verhalten
- Erst nach und nach wird das Regiment erklärt unter der das Land lebt und schön war auch als die Mädchen in der Landesgeschichte unterrichtet wurden. Ein schöner Weg dem Leser mitzuteilen wie es zu dieser Zukunft kam.
- Obwohl man das Gerüst des Buches durchschauen kann wenn man mehrere Dystopien im Vorfeld gelesen hat ist es immer noch Spannend und sprüht nur so vor Flair!

Negativ:

- Eine weitere Dystopie mit altbekannten Elementen
- Die Rebellion kam nicht wirklich hervor
- Ich hätte gerne mehr aktiven Zickenkrieg gehabt
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juli 2015
Das Cover ist der Wahnsinn und gefällt mir unglaublich gut. Schon allein deswegen macht es Spaß die Geschichte zu lesen. Denn genau so habe ich mir America vorgestellt.
Die Geschichte spielt in einer dystopischen Zukunft. Eine genaue Zeitangabe gibt es nicht, es liegt irgendwann hinter dem vierten Weltkrieg. Die Menschen leben in in dem ehemaligen Amerika, dass nun Illeá heißt.
In Illeá gibt es ein Kastensystem, Kaste 1 ist die höchste Kaste und zu der gehört auch die Königsfamilie. Insgesamt gibt es 8 Kasten; America und ihre Familie sind eine 5, wohingegen Aspen eine 6 ist. Daher ist es für die beiden eigentlich unmöglich irgendwann zu heiraten, denn es ist immer besser jemanden aus einer höheren Kaste zu heiraten.
Deshalb treffen sich die beiden heimlich, aber Aspen sieht ein, dass er ihr nicht das Leben bieten kann, dass er ihr gerne bieten möchte. Er verdient weniger als sie und gehört nur zu den Bediensteten. Aus diesem Grund trennt er sich von ihr, denn er wünscht sich für America ein besseres Leben.
Zur gleichen Zeit findet ein Casting statt, bei dem 35 Mädchen aus dem ganzen Land ausgewählt werden, damit eine von ihnen den Prinzen heiratet und eines Tages Königin wird. America wollte gar nicht teilnehmen, hat es ihrer Mutter (und auch Aspen) zu liebe dann doch getan und ist eine der 35 Mädchen, obwohl sie gehofft hatte, es nicht zu werden.
Maxon war ganz und gar nicht so wie America sich ihn vorgstellt hatte. Er war nicht oberflächlich, sondern nett und einfühlsam. Er war mir somit schon bei ihrer ersten Begegnung sympathisch, wohingegen ich bei Aspen nicht ganz genau wusste, ob ich ihn wirklich mochte.
Während des kompletten Buches war ich definitiv für Maxon und hätte America gerne mal die Meinung gesagt.
Das Buch hat mich wirklich gepackt und ich war definitiv begeistert, fand es aber Schade, dass die Rebellenangriffe nur eine Randrolle gespielt haben. Man hat kaum was mitbekommen. Dadurch wirkte das ganze ein bisschen wie 'Der Bachelor', nur halt viel interessanter und spannender.
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