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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht wie viele meinen und nicht das beste, aber ein tolles Spiel
Ich muss direkt sagen, dass ich den ersten Teil nie gespielt habe. Aber ich habe schon einige Stunden nun das Spiel gespielt und sehe hier einen tollen Mix aus God of War und dem letzten DmC (Devil May Cry) Teil. Das Spiel ist cineastisch gemacht, aber reicht das aus?

Castlevania: Lords of Shadow 2 fährt dort fort, wo der erste Teil aufgehört hat...
Vor 8 Monaten von Jospiko veröffentlicht

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Focus auf die schlechten Phasen des Vorgängers
Vorweg, mir hat der erste Teil sehr gut gefallen.
Leider kommt es mir so vor, als hätte man Alles, was mir am Vorgänger nicht so gut gefiehl, besonders ausgebaut...

Es sind in der ersten Hälfte des Spiels sehr viele, teils unlogische jump & run Einlagen drin die durch die ungenaue Steuerung sehr hohes Frustpotential haben.
Ich...
Vor 8 Monaten von André Stumpf veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht wie viele meinen und nicht das beste, aber ein tolles Spiel, 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich muss direkt sagen, dass ich den ersten Teil nie gespielt habe. Aber ich habe schon einige Stunden nun das Spiel gespielt und sehe hier einen tollen Mix aus God of War und dem letzten DmC (Devil May Cry) Teil. Das Spiel ist cineastisch gemacht, aber reicht das aus?

Castlevania: Lords of Shadow 2 fährt dort fort, wo der erste Teil aufgehört hat. Dracula, geschwächt durch sein Martyrium, ersteht wieder auf und strebt danach, sich von den Fesseln seines untoten Daseins zu lösen. Und zu den Feinden gehört auch Satan selbst. Dieser ist auf der Erde und will die Apokalypse auf den Planeten bringen. Und so muss Dracula seine Kräfte wieder gewinnen und einen Pakt mit dem Tod schließen, um Satan zu besiegen und schließlich ewige Ruhe zu finden. Parallel trachtet der Belmont Clan dem Vampirfürsten nach dem Leben, um das Rätsel hinter der eigenen, mysteriösen Herkunft zu lösen.

Das alles klingt schon mal nicht schlecht und das Spiel hat mich direkt nach dem starten in seinen Bann gezogen. Die Umsetzung ist cineastisch und sowas mag ich. Schon DmC fand ich wirklich gelungen und auch hier haben wir es wieder mit einem coolen Charakter zu tun, der es versteht ordentlich auszuteilen. Dabei hat er verschiedenste Waffen und Möglichkeiten die Gegner zu besiegen und blocken. Aber auch Kletter-Szenen warten darauf gespielt zu werden. Wie bei God of War passieren bei Kämpfen auch allerlei Dinge im Hintergrund. So kämpft man direkt am Anfang auf einem Arm eines riesigen Roboters der versucht die Burg zu zerstören. Dass dies alles andere als ein ruhiger Kampf wird versteht sich von selbst. Immer wieder muss man springen, wenn die Faust des Roboters gegen die Burg haut, damit man nicht herunter fällt. Und das im richtigen Moment, der einem zum Glück angezeigt wird. Zwischen den Kämpfen gibt es immer kleine Szenen, die den Kampf noch intensiver machen und wenn ein Gegner geschwächt ist und gelb leuchtet, ist er bereit ausgesaugt zu werden, was man auch im perfekten Timing machen kann.

Die musikalische Untermalung passt zu den actionreichen Kämpfen immer stets und drückt eindrucksvoll die innere Zerrissenheit Draculas aus. Die Soundeffekt klingen wirklich erstaunlich realistisch und auch die Sprachausgabe ist echt gut, denn man hat das Spiel erst gar nicht synchronisiert, sondern dem Spiel lediglich Untertitel verpasst, was ich in keinster Weise störend empfinde.

Neben der Akustik stimmt aber auch das Optische. In technischer Hinsicht ist das Spiel wirklich der Hammer und hier kommt die Xbox360 schon an ihre Grenzen. Man legt das Spiel ein und nach einer Ladezeit muss die Xbox360 werkeln bis zum Schluss. Und das Spiel läuft in jeder Szene flüssig. Keine Ruckler und auch die Bildrate geht nicht einmal nach unten. Selbst die heftigsten und technisch anspruchsvollsten Boss-Battles, wie der Kampf auf dem Roboter und weiteren bei denen es richtig abgeht, laufen absolut flüssig. Es gibt viel zu staunen und man muss nur auf die spiegelnden Böden achten. Also hier findet man viel Liebe zum Detail.

Die Steuerung soll laut manchen Rezensionen dem ersten Teil gleich kommen, aber sie ist in keiner Weise schwer oder kompliziert. In einer Einführung am Anfang bekommt das Wichtigste erklärt und danach geht alles von Hand. Dracula reagiert sofort, allerdings manchmal etwas ungenau. Es sind in der ersten Hälfte des Spiels ein paar unlogische Jump & Run Einlagen drin die durch die ungenaue Steuerung sehr hohes Frustpotential haben. Ansonsten ist das Prinzip aus Spielen wie God of War oder DmC bekannt. Kombos, Kämpfe, Finishing und durch die Luft gewirbel. Sei es mit Schwert, brennenden Händen oder einfach nur einer Kette. Die Kämpfe machen jede Menge Laune und auch der Schatzsuchertrieb wird befriedigt, wenn man denn gerne Dinge sucht. Dann wird man auch hier bedient.

Ich kenne Castlevania ja eigentlich nur als 2D-Spiel auf den guten, alten Konsolen. Aber auch in 3D macht der Vampir eine gute Figur. Für Veteranen sicher ungewohnt, aber es ist erfrischend und spannend zugleich. Entwickelt wurde Lords Of Shadow, wie schon der Vorgänger, von dem spanischen Entwickler-Team Mercurysteam.

Fazit

Lords Of Shadow 2 ist kein klassisches Castlevania. Aber gebt dem Spiel eine Chance und es wird euch belohnen. Ich bin auch skeptisch dran gegangen, waren doch Tests bisher eher verhalten. Es ist aber definitiv ein unterhaltsames, gut inszeniertes und vielseitiges Spiel. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber das erwartet man auch gar nicht.

Dennoch gebe ich dem Spiel nur vier Sterne, weil es manche Fruststellen echt genervt haben. Sterben an der selben Stelle im zweistelligen Bereich nervt.

Der Soundtrack ist super, die Sprachausgabe passend, das Gameplay flüssig. Das Spiel ist nicht das beste Spiel, aber für den Preis von 40 Euro sicher nicht verkehrt.

Den bisherigen eher nicht so guten Rezensionen kann ich nicht zustimmen. Ich habe Castlevania: LoS 2 als cineastisches, actionreiches und flüssig spielbares Spiel wahrgenommen. Technisch bis auf die Steuerung 1A. Soundtrack und Grafik sind ebenfalls spitze.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Graf trinkt niemals Wein, 13. März 2014
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Achtung, ich hole jetzt weit aus. Wer direkt zur eigentlichen Rezension von Lords Of Shadow 2 springen möchte, der lese bitte ab dem nächsten Absatz weiter. Ich bin schon lange ein großer Freund der Castlevania-Reihe. Super Castlevania IV (1992) fürs SNES habe ich beispielsweise bis zum Umfallen gespielt. Die Serie hat mittlerweile so viele Teile für die unterschiedlichsten Plattformen, dass ich den Überblick verloren habe. Ich war jedenfalls sehr erfreut, als ich 2010 endlich Lords Of Shadow in den Händen hielt. Mir war klar, dass es kein "klassischer" Castlevania-Ableger sein würde. Vielmehr waren in dem Spiel die meisten Elemente aus anderen Spielen zusammengeklaut; aber das immerhin gut. Ein bisschen God Of War hier, eine Schippe Shadow Of The Colossus da. Hat aber funktioniert und Spaß gemacht. Richtig genial war der Abspann, der zum Besten gehört, was man in der Videospielgeschichte je gesehen hat. Da kämpft man sich das ganze Spiel über durch ein mittelalterliches Szenario, und am Ende ist Gabriel selbst zu Dracula geworden; und steht plötzlich in einer modernen Umgebung. Das war so richtig "Alter, das ist ja der Hammer!". Zudem war es ein gekonnter Cliffhanger. Ich habe mir gewünscht, dass ich sofort an der Stelle in der modernen Welt weitermachen kann.

Das hat dann aber natürlich ein paar Jahre gedauert. Tatsächlich befindet man sich nach dem Tutorial in der modernen Welt, und das als Dracula himself. Allerdings ist es nicht richtig, was auf der Verpackung steht: Dort wird nämlich behauptet, man kämpfe zum ersten Mal in der Castlevania-Reihe als Dracula. In Aria Of Sorrow für den GameBoy Advance war man als Soma Cruz unterwegs, und der war die Reinkarnation Draculas. Na gut, lassen wir die Erbsenzählerei. Man bewegt sich nicht nur in der Stadt, die rund um Draculas altes Schloss aufgebaut wurde, sondern auch in einer mittelalterlichen Parallelwelt, in welcher das Schloss noch vollständig steht. Dumm nur, dass Draculas Schergen plötzlich von "bösem Blut" befallen sind und sich gegen ihren alten Meister stellen. In der modernen Welt hingegen plagt man sich in erster Linie mit Satan und seiner Armee herum, die mal wieder der Meinung sind, nach mehreren Jahrhunderten Stunk machen zu müssen. Dann ist die Stadt auch noch von einer Art "Vampir-Zombie-Virus" befallen. Wenn's läuft, dann läuft's.

Dracula ist bei der ganzen Geschichte so was wie der Antiheld, zumindest anfangs. Dem Spieler widerstreben einige seiner anfänglichen Handlungen direkt. Man ist der Böse, und zwar nicht der cool-böse, sondern der böse-böse, das bekommt man zu spüren. Im Laufe des Spiels erlebt der einstige Gabriel Belmont aber natürlich so was wie eine Rehabilitierung. Das Spielsystem hat sich nicht groß verändert, vielmehr wurde es erweitert. So lassen sich beispielsweise immer noch Angriffscombos mit Erfahrungspunkten kaufen, aber indem man nun die einzelnen Angriffe häufig einsetzt, kann die jeweilige Waffe (Schattenpeitsche, Schwert der Leere, Chaoskrallen) aufgewertet werden. Dann gibt es noch etliche neue Herausforderungen, Gegenstände fürs Inventar, neue Fähigkeiten (wie die Nebengestalt) und so weiter und so fort. Auch hier wurden einige Elemente einfach von anderen Spielen (gut) geklaut. So kann Dracula an bestimmten Stellen eine Rattengestalt annehmen, um an Gegnern vorbeizuhuschen und durch enge Schächte zu kriechen. Hatten wir das nicht schon bei Dishonored?

Gelungen sind vor allem mal wieder die beeindruckenden Bosskämpfe und der tolle Soundtrack von Oscar Araujo. Auch die prominenten Sprecher (Dracula/Gabriel etwa wird erneut von Robert Carlyle gesprochen, Zobek von Patrick Steward, Marie von Natascha McElhone) sind wieder mit von der Partie. Der Umfang geht ebenfalls absolut in Ordnung, man ist schon zahlreiche Stunden mit dem Spiel beschäftigt, bis man endlich dem letzten Boss gegenübersteht. Einige recht knifflige Passagen sind vorhanden, bei denen die grauen Zellen zumindest ein bisschen gefordert sind. Es wird also nicht nur drauflos geprügelt. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das Spiel nicht in einzelne Levels unterteilt, sondern in zwei große Gesamtabschnitte (altes Schloss und moderne Stadt). Dank der Kartenräume wurde ein Schnellreisesystem integriert, und mit dem Wolfsamulett kann man an gekennzeichneten Stellen von einer Welt in die andere hinübergehen. Die Story des ersten LOS wird gekonnt weitergesponnen, und sogar die der alten Castlevania-Teile wird dabei einbezogen. Denn LOS 1 spielte vor dem allerersten Castlevania fürs NES, LOS 2 hingegen nach allen anderen bisherigen Teilen.

Entwickelt wurde Lords Of Shadow, wie schon der Vorgänger, von den spanischen Team Mercurysteam. Schon witzig, denn auf den ersten Blick erscheint das Spiel ziemlich japanisch. Einige Figuren, besonders Alucard (lest den Namen mal rückwärts; huiuiui, Überraschung!), könnten von der Optik her kaum mehr dem Ideal eines japanischen Designers entsprechen. Aber das muss wohl so sein, schließlich wurden die Originalfiguren ja dereinst in Japan entworfen. Ein wenig enttäuscht war ich allerdings, als ich nach langer Spielzeit endlich den allerletzten Boss besiegt hatte. Ich hatte mich auf einen ähnlich genialen Abspann wie den von LOS 1 gefreut, stattdessen ist das Ende von LOS 2 hingegen relativ kurz und ohne große Aussage. Schade; und Entschuldigung, da ich jetzt gespoilert habe. Ansonsten aber macht das Spiel jede Menge Spaß und bietet abwechslungsreiche Einlagen. Die Kämpfe machen Laune, auch der Schatzsuchertrieb wird ausreichend befriedigt. Ach ja, in LOS 2 gibt es den Gegner mit dem genial-dämlichsten Namen seit langer Zeit: den Krawallpanzer. Sollte ich mal eine deutschsprachige Black Metal- oder Grindcore-Band gründen, werde ich sie so nennen.

Zusammenfassung: Lords Of Shadow 2 ist natürlich kein klassisches Castlevania, weswegen nicht jeder Fan der alten Teile jubeln wird. Für sich genommen ist es aber ein unterhaltsames, gut inszeniertes und vielseitiges Spiel. Es erfindet das Rad nicht neu, nutzt Altbewährtes jedoch vorbildlich. Der Soundtrack ist super, das Gameplay flüssig. Nur der Abspann ist für mich ein wenig enttäuschend. LOS 2 ist vielleicht nicht unbedingt das beste Spiel der letzten Jahre, aber eine runde Sache. Auf einer Zehnerskala bekäme es von mir acht Punkte.
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4.0 von 5 Sternen Schaurig-schönes Grusel-Fantasy-Abenteuer, 24. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Vorweg: Ich habe von den alten Castlevania-Spielen nur Teil 4 mal kurz angezockt. Und von daher kann ich nicht von enttäuschten Erwartungen sprechen, da mir der Vergleich zur Reihe fehlt.
Ansonsten kannte ich eben nur Castlevania - Lords Of Shadow 1, und das habe ich verschlungen und geliebt.
Und bei seinem Nachfolger ging es mir ganz genauso, obwohl dieser wieder manches anders macht und durchaus seine Schwächen hat.

Aber der Reihe nach: Zunächst einmal

zur Story:
Diese ist sicherlich kein Meisterwerk an Schreibkunst, aber dennoch unterhaltsam. Man spielt Gabriel Belmont, den Helden aus dem Vorgänger, der mittlerweile zu Dracula geworden ist. Nach einem Tutorial, das auch noch in der damaligen Zeit in einer Schlacht um das Schloss des Prinzen der Finsternis spielt, erwacht man geschwächt im 21. Jahrhundert - und die Menschen haben um unser Schloss eine moderne Stadt gebaut. Vom alten Mentor Zobek wird man in Kenntnis darüber gesetzt, daß die Diener Satans alles daran setzen, ihren Herrn wiederzuerwecken, damit er die Welt erobern kann - und nur der bisher totgeglaubte Dracula hat dem etwas entgegenzusetzen. Geschwächt von äonenlangem Totenschlaf muss dieser allerdings erst einmal seine Kräfte zurückerlangen...
Wie gesagt, nichts besonderes, teilweise mit ein paar überraschenden Wendungen, die aber manchmal nicht ganz logisch nachvollziehbar erklärt werden, aber dennoch unterhaltsam.

Zum Gameplay:
Wie im Vorgänger spielt sich Lords Of Shadow 2 wieder wie eine Mischung aus Nahkampf-Action-Spiel und Kletter-und-Rätsel-Passagen a la Prince Of Persia. Die gegnerischen Monstren besiegt man wieder mit einer Vielzahl an erlernbaren Kombos, die den Kampf nie zu stumpfem Geprügel verkommen lassen. Dazu hat man wieder eine Standardwaffe - die Schattenpeitsche, das Äuquivalent zum Vampirkiller von LOS1 - und zwei verschiedene Magiefähigkeiten mit ebenfalls jeweils eigenen, vielfältigen Special Moves und Kombomöglichkeiten, wie im Vorgänger die Licht- und Schattenmagie. Hier wurde daraus zum einen das Leere Schwert mit der Leere-Magie, welches den Gegnern Lebensenergie entzieht und der eigenen Gesundheit hinzufügt, und die Chaos-Krallen, eine Feuerenergie, mit der sich Rüstungen und Schilde durchbrechen lassen. Beides lässt sich im Kampf taktisch einsetzen und ist oft sogar bitter nötig.
An vielen Stellen kommt man nur durch Klettern, Springen oder Rätsel-Lösen weiter, manchmal findet man Wege nicht auf den ersten Blick. Und an manchen Punkten sind dann Spezialfertigkeiten gefragt, die man an bestimmten Punkten des Spiels lernt, z.B. die Nebelgestalt, der Doppelsprung oder auch die Fähigkeit, sich in einen Rattenschwarm zu verwandeln. Letztere ist allerdings nur an bestimmten Punkten im Spiel möglich und hat somit kaum Rätselcharakter - hätte man besser umsetzen können.
Eine weitere Fähigkeit, die nur an bestimmten Punkten einsetzbar ist, ist die, bestimmte Gegner zu "übernehmen" - man übernimmt einfach deren Geist und kann sie eine Weile steuern, bevor sie unter der Inbesitznahme zugrundegehen und sterben. Das ist dann an einigen Punkten durchaus ein Rätselelement und erfordert etwas taktische Überlegung.
Neue Kombo-Fähigkeiten lernt man durch Verteilen von Erfahrungspunkten, die man durch besiegte Gegner oder oft auch aus zerstörten Objekten erhält. Und sowohl die Lebensenergie als auch die Energieleisten der beiden Magie-Arten lassen sich durch das Auffinden sogenannter Schmerz-Applikatoren ausbauen und erhöhen - was dann leicht zu einem Sammelwahn führen kann. Manche dieser Schmerz-Applikatoren sind zudem nicht immer gleich zu erreichen, wenn man sie findet, weil man eine dafür nötige Fähigkeit noch nicht erlernt hat. Das erhöht die Motivation, bereits durchgespielte Gebiete nochmals zu besuchen.
Es gibt noch zusätzliche Items, wie die Heiligentränen (Heiltrank) oder den Gefangenen Dämon (Sphäre, die für kurze Zeit beide Magiearten unendlich nutzbar macht), die man in begrenzten Mengen mitführen und von gefallenen Gegnern erhalten kann. Durch auffindbare Upgrades erhöht sich die Anzahl, die man von diesen Gegenständen mit sich führen kann.
Die größten Unterschiede zum Vorgänger sind neben dem Setting in der modernen Welt (die man aber immer wieder in Visionen verlässt, um die alte Welt in Draculas Schloss zu besuchen) noch die Tatsache, daß man in einer relativ offenen Welt um das Schloß herum spielt, was ein wenig wirkt wie in Dark Souls, und die Bosskämpfe. Die einzelnen Gebiete in dieser offenen Welt sind zwar immer noch Schlauchlevels, aber sie wirken zusammenhängender und offener als im Vorgänger. Die Bosskämpfe sind diesmal leider keine überheroischen Schlachten gegen riesenhafte Monster mehr, die gar keinen Platz mehr auf dem Bildschirm haben. Das ist schade, die Tatsache, daß es mir allerdings erst nach Ende des Spiels aufgefallen ist, zeigt auch wieder, daß es nicht so unbedingt gefehlt hat. Waren die Kämpfe gegen die gigantischen Bosse in Teil 1 doch eher Rätsel als Kampf, so hat man es hier dann mit etwas größeren, härteren Gegnern mit mehr Lebensenergie zu tun, für die man ein bisschen Taktik braucht und deren Schwachpunkte man teilweise finden muss.
Einen Punkt gibt es auch noch, den ich unlogisch finde: Am Anfang lernt man, daß man einen bestimmten Gegnertyp, schwergewichtige Wachen, immer heimlich umgehen muss, da die noch geschwächten Kräfte nicht ausreichen, es mich mit ihnen aufnehmen zu lassen. Das ändert sich allerdings auch zum Ende hin nicht, wenn man bereits wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, mit denen man im Tutorial am Anfang ein ganzes Heer (!) im Alleingang plattmacht.
Ansonsten wurden die Herausforderungen, die im Vorgänger mit den jeweiligen Levels verbunden waren und die man für einen 100%-Abschluss und für Boni meistern musste, hier in eine Extra-Minispielsektion verschoben. Macht für den weniger linearen Spielverlauf mit seinen offeneren Gebieten, die man zum Teil ohnehin mehrfach besuchen muss, auch mehr Sinn, ist aber dennoch ein bisschen schade, weil die Herausforderungen im Vorgänger mehr dazu motivierten, einen Level erneut zu spielen.
Hier hat man den Sammelwahn, aber sind dann einmal alle Schmerz-Applikatoren im Abschnitt gefunden, geht man nicht mehr freiwillig in ein Gebiet, sofern das Spiel einen nicht nochmals dorthin schickt.

Zur Grafik:
Das Spiel sieht einfach nur hammermäßig gut aus! Das verwundert mich ein wenig, hatte man den Vorgänger damals ja schon auf zwei DVDs verteilen müssen, aber hier reichte eine DVD aus - ohne dafür Abstriche in der Grafik hinnehmen zu müssen. Und die schaurig-düstere Spielwelt - ob nun in der modernen Stadt oder in Draculas mittelalterlichem Schloss - wurde nicht nur liebevoll gestaltet mit allerlei Details, sondern kommt sogar auf meinem eher alten Fernseher noch gestochen scharf rüber. Die alte X-Box360 ist tatsächlich noch zu einiger Leistung imstande, manchmal frage ich mich, wieviel besser Spiele auf der neuen Konsolengeneration überhaupt aussehen können.

Alles in allem hat mich Castlevania - Lords Of Shadow für zwei Wochen lang einige Abende lang gut unterhalten. Es hat durchaus Schwächen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau - über Kleinigkeiten. Insgesamt macht es Spaß, sich durch die düstere, gruselige Welt zu kämpfen, zu klettern und zu rätseln. Und daß man seine Fähigkeiten nicht nur im Kampf, sondern auch manchmal auch zum Vorbeikommen an unbesiegbaren Feinden taktisch einsetzen und kombinieren muss, macht das Spiel noch interessanter und abwechslungsreicher. Und überhaupt - es ist ja schon cool, daß man als Dracula den Prinzen der Finsternis höchstpersönlich spielt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blutiges Dämonengeschnetzeltes, 9. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Okay,etwas mehr Anspruch steckt dann doch drin.
Lords of Shadow setzt da an wo der Erstling aufhörte: Dracula erwacht zu neuem ( Un-)leben und muss sich den finsteren Plänen Satans stellen um seine eigene Seele zu retten.
Hierbei pendelt Dracula von der Gegenwart hin zur Vergangenheit,es gibt praktisch 2 große Locations im Spiel: eine gigantische,gegenwärtige Stadt und Draculas Schloss in der Vergangenheit. Beide Zeiten kann man an festgelegten Punkten frei betreten und mit steigender Erfahrung erschliessen sich immer neue Areale,die man vorab nicht erreichen konnte. Der Umfang des Spiels ist,wie schon beim Vorgänger,riesig und die Optik sehr ansprechend in Szene gesetzt. Besonders positiv ist die Balance der Schwierigkeitsgrade ausgefallen,LOS war im Vergleich zum Sequel stellenweise doch arg kompliziert. Was es in LOS 2 kaum noch gibt sind Rätsel,dafür einige Geschicklichkeitseinlagen und hin und wieder ,kleinere Schleichpassagen.
Kritiker können am Spiel nörgeln was sie wollen,es verbreitet eine bombige Atmosphäre und macht sehr viel Spass. Das Kampfsystem ist easy,kann man auch mit God of War vergleichen. Die einzelnen Spezielfähigkeiten geben den tollen Bossfights eine leicht taktische Note,sind Gegner zu schnell friert man sie mit dem leeren Schwert ein,sind sie gepanzert haut man mit der Chaoskralle drauf...Nichts innovatives aber passend. Sehr schön auch die Hintergrundgeschichte von Dracula und dessen Familie,die er einst im Stich liess. Die Gegnervielfalt ist enorm und reicht von einfachem Schwertfutter bis zu komplizierteren Bossen,die schon etwas zäher geraten sind. Aber wie bereits erwähnt ist der Schwiergigkeits moderat angepasst und LOS 2 nicht so bockschwer wie der erste Teil.
Wer Hack'n'Slay Actionspiele mit großem Umfang mag,kommt an Graf Dracula nicht vorbei.
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4.0 von 5 Sternen nur ein kleiner Minuspunkt, 25. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich habe Teil 1 von Lords of Shadows, welcher mich jedoch nicht so begeistert hat da die kamera mich oft an den Rand der Verzweiflung geführt hat (vorallem diverse Kletterpassagen).
Und dann habe ich gelesen dass im Nachfolger die Kamera endlich normal zu führen sei. Darauf hin habe ich es mehr schnellstmöglich geholt und durchgespielt.
Sehr gute Steuerung, knackige Schwierigkeitsgrade und ansehnliche Grafik. Einziger Minuspunkt der für mich aufkommt ist die moderne Gegend...ich war schon lange ein großer Fan der Castlevania Spiele und für mich persönlich gehörte immer eine Burg oder ähnliches mit dazu.
Ich ziehe einen Stern ab weil mir dieses Industrie- und Stadt- Zeitalter nicht recht zusagt, dennoch gehört Lords of Shadow 2 zu meinem absoluten Lieblingspielen.

mfg
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wann werde ich wissen, dass es soweit ist?" - "Wenn ich deine Schulter fasse", 1. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Das Spiel habe ich bereits am 26.02. erhalten, als Vorbesteller mit Bonuscode und Preisvergünstigung. Danke Amazon!

Nach nun mittlerweile 15 Spielstunden musste ich es mir eingestehen: Es ist der Wahnsinn. Aber der Reihe nach:

Sound/ Bild / Controls:

Anders als Lords of Shadows 1 kommt es dabei nur auf 1 DVD daher, was mich zunächst gewundert hat, aber auf die Qualität des Spiels keine Auswirkungen hat.
Die musikalische Untermalung ist so ziemlich in jedem Moment des Spiels stimmungsvoll und passt hervorragend in das stets leicht tragische Setting und drückt eindrucksvoll die innere Zerrissenheit Draculas aus. Die Soundeffekt klingen wirklich erstaunlich realistisch und auch über die Sprachausgabe werdet ihr kein schlechtes Wort von mir hören. Die Sprecher, allen voran Robert Carlyle, geben alles und unterstützen die beklemmende Stimmung in jeder Cutscene. Es geht teilweise echt unter die Haut.

Die Xbox muss aufgrund der technischen Anforderungen des Spiels einen Marathon laufen, sobald das Spiel gestartet wurde, aber die Bildrate geht nicht ein Mal in die Knie! Flüssig und ohne Ruckler, werden selbst die heftigsten und technisch anspruchsvollsten Boss-Battles - bei denen übrigens so richtig die Post abgeht - dargestellt. Was beim ersten LOS noch teilweise für Ernüchterung sorgte, sucht man hier vergebens.

Die Steuerung ist in bestimmten Punkten identisch mit der des Vorgängers, wurde aber an einigen Stellen modifiziert und geht stets gut von der Hand, meiner Meinung nach besser als beim Vorgänger. Auch im hohen Schwierigkeitsgrad - den ich euch von Beginn an empfehle, denn erst dann fordert euch das Spiel richtig - kann man in den teilweise wirklich anspruchsvollen Kämpfen immer gut reagieren.

Grafik/ Design:

Die Grafik - liebe Leute, man muss es einfach gesehen haben, sonst glaubt man es nicht - ist einfach 1. Klasse. Klare Darstellung, hohe Detailgrade - und das wirklich überall - und das bei wie bereits erwähnt stabiler Bildrate. Achtet besonders auf die spiegelnden Böden, einem Gamer geht dabei das Herz auf, so viel Liebe zum Detail steckt darin. Jeder Charakter, jeder Raum, jeder Platz hat seinen ganz eigenen Charme. Ich habe teilweise nach Kämpfen einfach nur blöd in die Gegend geglotzt, so wunderbar ist die Spielewelt gelungen. Dieses Spiel lässt keine der technischen Möglichkeiten der XBox 360 ungenutzt.

Setting: (kein Spoiler!)

Ja, die Castlevania-Welt, sie hat sich verändert - und doch auch wieder nicht! Es mag euch seltsam vorkommen, mit Dracula neben gecrashten Autos und Telefonzellen herzulaufen. Aber habt Vertrauen und lasst euch fallen, euer Vertrauen wird belohnt werden und bald festigt sich das Bild. Wenn es einen größeren Kritikpunkt an diesem Spiel geben kann, so wäre es wohl dieser. Man muss nämlich erst mit einem seltsamen Gefühl im Magen das Spiel beginnen. Aber da wird ein Moment kommen, ganz plötzlich, nachdem ihr wieder voll drin sein werdet in der Castlevania-Welt, wie ihr sie kennen und lieben gelernt habt. Wann? Jedenfalls spätestens, wenn "Er" seine Schulter fasst.

Fazit:

Dieses Spiel ist kein Konsumartikel im eigentlichen Sinne, es ist ein Geschenk - von Castlevania-Liebhabern, für Castlevania-Liebhaber. In der heutigen Zeit, in der billig programmierte Spiele von der Stange (Stichwort: free-to-play) den Gamern die Kohle aus der Tasche ziehen, ist dieses Spiel ein Beweis dafür, dass es immer noch anders geht. Die Konsolengeneration 360 findet hier ein würdiges letztes Highlight.

P. S.: Gebt euch den Soundtrack, eine 1 A Einstimmung auf das was euch erwartet!
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5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss der LoS-Reihe, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Nach "Castlevania - Lords of Shadow" war ich recht gespannt auf den Nachfolger. Hier kurz meine Eindrücke dazu:

Technik:

Für 360-Verhältnisse ist die Technik erstaunlich gut gelungen und sehr atmosphärisch in Szene gesetzt. Am Ton gibt es nichts zu Meckern. Die Grafik ist recht hübsch, atmosphärisch und ganz gut gelungen. Sie hat zwar auch ihre Macken, z. B. besonders die in hellen Bildern auffallenden "Sägezahnkanten", das stört aber imo den Spielspass nicht weiter. Auf einer fast 10 Jahre alten Hardware kann man nicht mehr erwarten.

Story / Spielwelt und Gameplay:

Die Story ist recht unterhaltsam, auch wenn sie nichts weltbewegend neues bietet. Sie setzt die Geschehnisse von Lords of Shadow bzw. Mirror of Fate fort und führt sie zum Abschluss. Erstmals spielt man selbst Dracula, alias Gabriel Belmont, also auf Seiten des Bösen, was das Spiel auch recht gut umsetzt. Der Umgang mit Draculas Wesen und seiner Vergangenheit ist auch zentraler Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Problematisch ist hier manchmal nur die Erzählweise, die wechselnd zwischen einer Art "Vergangenheit" (ohne zu viel verraten zu wollen) und der Realität hin und herwechselt, was gelegentlich dazu führt, dass man der Story aufgrund der 180°-Sprünge nicht immer sofort folgen kann.

LoS 2 setzt endlich auf eine relativ offene Spielwelt, in der das "Metroidvania-Prinzip" ganz gut funktioniert. Nach und nach schaltet man neue Fähigkeiten frei, mit denen man dann allerhand in der Spielwelt versteckte Items, Geheimnisse und Power-Ups, die Draculas Fähigkeiten erweitern, aufsammeln kann. Zudem hat man jetzt auch keine feste Kameraperspektive mehr, was das Spiel imo sehr erleichtert. Neu hinzugekommen sind verbrauchbare Power-Ups, mit denen man in beschränktem Rahmen seine Gesundheit wieder auffüllen kann, oder für kurze Zeit alle noch nicht freigeschalteten Fähigkeiten für Draculas Waffen einsetzten kann. Sie vereinfachen das Gameplay etwas, sind aber nicht essenziell. Man kann sie also auch getrost links liegen lassen. Ansonsten bietet das Gameplay Bewährtes aus dem Vorgänger, incl. riesiger Bosgegner. Die Kämpfe sind mal mehr, mal weniger anspruchsvoll. Auf den niedrigen Schwierigkeitsgraden sind sie aber meist kein Problem. Fordernd wird es nur auf den höheren Schwierigkeitsgraden. Die Quicktime-Events sind nun auch abschaltbar, weswegen man die Zwischensequenzen jetzt ohne nerviges Knöpfchengedrücke genießen kann. Das Gameplay ist zwar noch nicht perfekt, aber imo bei weitem besser als in LoS, da es an den richtigen Stellen verbessert wurde.

Der Schauplatz, Draculas Burg, ist in mehrere Gebiete unterteilt, die sich meistens thematisch sehr voneinander abheben. Per Kartenteleport hat man die Möglichkeit, jederzeit zwischen den Gebieten hin und her zu wechseln, wenn man z. B. auf Itemjagd gehen will. Bis man alles gesehen und erforscht hat, ist man einige Zeit beschäftigt.

Einziges wirkliches Manko am Gameplay: Die neuen Stealth-Abschnitte. Darin muss man getarnt bestimmten Gegnern ausweichen, diese ablenken oder kurzzeitig die Kontrolle über diese mit Draculas Fähigkeiten übernehmen, um ein Ziel zu erreichen. Blöd nur, wenn man entdeckt wird, ist "game over" vorprogrammiert. Diese Abschnitte sind reichlich hanebüchen insziniert, da sie keinerlei Sinn im Anbetracht des Gesamtzusammenhangs ergeben und auch nicht wirklich notwendig gewesen wären. Da oft nicht beim ersten Blick ersichtlich ist, was zu tun ist, werden diese Abschnitte schnell frustig. Es macht schon wenig Sinn, warum Dracula, der normalerweise aus jedem Gegner - incl. der turmhohen Bosse - Kleinholz macht, nicht mit so ein paar läppischen Wächtern fertig wird. Diese Szenen wirken wie ein Fremdkörper im eigentlichen Spiel. Hier sollte wohl auf Gedeih und Verderb das Spiel noch mit einem weiteren (missglückten) Feature "aufgewertet" werden. Ging aber nach hinten los. ;)

Fazit:

LoS 2 ist bei weitem nicht perfekt, fängt aber das Castlevania-Flair recht gut ein und setzt es ansprechend um. Das Metroidvania-Prinzip motiviert und funktioniert tadellos und es macht einfach Spass, mit Dracula den Boden aufzuwischen. Soweit ich mich erinnere, ist es auch eines der wenigen aktuellen Spiele, in der man die Möglichkeit hat, einen Vampir zu spielen.

Kurzum, ich kann LoS 2 jedem Castlevania- und Vampirfan wärmstens empfehlen. Deshalb: Klare Kaufempfehlung.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, atmosphärisch, actionreich, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Nachdem ich bereits vom ersten "Lords of Shadow"-Spiel positiv überrascht war wollte ich mir auch den zweiten Teil nicht entgehen lassen. Ich wurde nicht enttäuscht: Fast alles, was mir am ersten Teil gefiel, ist immer noch da, und die Macher haben auch noch einmal einiges draufgesetzt.

Die Kämpfe sind wirklich packend und immer wieder aufs neue interessant. Es gibt eine ganze Reihe von wirklich guten Boss-Fights und auch die normalen Kämpfe werden durch neue Monster, Zwischensequenzen, neue Kräfte oder neue Orte interessant gehalten.

Die Story ist wirklich einfallsreich und originell. Man spielt hier einen "bösen" Charakter (Drakula), der jedoch gegen das noch größere Böse kämpft. Die Story wird ausführlich in verschiedenen Zwischensequenzen erzählt und durch die aufwendig und sehr atmosphärisch gestaltete Umgebung sehr gut unterstützt. Um hier jedem Detail folgen zu können sollte man allerdings den ersten Teil und am besten auch "Mirror of Fate" gespielt haben.

Wer ein gutes Action-Game sucht, der sollte hier zugreifen.
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5.0 von 5 Sternen ist ein super Spiel, 8. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich habe das erste Lords of Shadow nicht gespielt, werde das aber warscheinlich nachholen, denn Lords of Shadow 2 ist einfach klasse.
Die in einigen Tests kritisierten 'Schwachpunkte' empfinde ich überhaupt nicht als solche.
Die Gameplay Mischung von dem Spiel ist top.
Das Kampfsystem rockt, ich liebe dieses Action Adventure Flair, mal kämpft man, mal untersucht man was, mal gibts n kleines Rätsel, die Bosskämpfe sind durchweg hamma, ich finde auch die Parts genial, wo man zur Ratte wird. Auch wie Dracula immer wieder neue Skills lernt.

Die Grafik bewegt sich auf ganz hohem 360 Niveau, der Soundtrack ist richtig gut und die englischen Stimmen sehr überzeugend. Eigentlich gibts nicht wirklich etwas, was ich an dem Spiel schlecht finde.
Die Story ist toll gemacht und hat seine Parallelen zu Simphony of the Night.

Wer noch Bock auf n richtigen Blockbuster für 360(oder PS3) hat, greift zu
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3.0 von 5 Sternen Focus auf die schlechten Phasen des Vorgängers, 4. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] (Videospiel)
Vorweg, mir hat der erste Teil sehr gut gefallen.
Leider kommt es mir so vor, als hätte man Alles, was mir am Vorgänger nicht so gut gefiehl, besonders ausgebaut...

Es sind in der ersten Hälfte des Spiels sehr viele, teils unlogische jump & run Einlagen drin die durch die ungenaue Steuerung sehr hohes Frustpotential haben.
Ich persönlich fand den ersten Teil genial und hatte sehr viel Spass am Abwechslungsreichen Setting, bis auf das Ende was das Spiel für mich nachträglich abgwertet hat.
Ich weiss nicht, ob ich das jetzt hier als Spoiler kenntzeichnen muss oder nicht, aber hätte ich es vorher gewusst, ich hätte das Spiel nicht gekauft Also lesen auf eigene Gefahr:

Das Spiel spielt komplett in der Gegenwart, also nicht mehr in der Fantasy/Mittelalterzeit des ersten Teils! Das heisst man spielt gegen Gegner mit Gewehren und so weiter. Natürlich war das, nach dem Ende des ersten Teils, zu befürchten, aber ich finde, die Beschreibung und das Cover geben nicht wider dass es ausschließlich in der Gegenwart spielt.

Das Spiel ist technisch natürlich einwandfrei und Optik und Design der Spielwelt sucht wie schon bei Teil 1 seinesgleichen. Immer wieder habe ich mich ertappt, wie ich mich staunend umgeschaut habe oder vor einer Statue stehengeblieben bin, um möglichst viele Details zu entdecken.

Dumm nur, dass die Steuerung nicht verbessert wurde, weshalb ich immer wieder, wegen der ungenauen Steuerung, speziell beim Springen, an manchen Stellen gefühlte 40 mal gestorben bin, und ich spiele schon seit einiger Zeit auf der Xbox so dass ich weiss, dass es besser geht (die Arkham Reihe, Assassins Creed oder Dead Space zum Beispiel).

Vielleicht gebe ich dem Spiel, auch weil ich 60€ dafür bezahlt habe, noch eine zweite Chance, aber im Moment werde ich es nicht weiter bzw. fertigspielen (und das heisst Einiges, denn ich spiele eigentlich ALLES durch) .

Ich hätte mir ein Castlevania gewünscht, was seine Stärken wieder bei der Monsterjagd im Mittelalter und neuen, interessanten Waffen und Upgrades hat, und nicht mit ungenauen Hüpfeinlagen in der Neuzeit. Schade
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Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360]
Castlevania: Lords of Shadow 2 - [Xbox 360] von Konami Digital Entertainment B.V. (Xbox 360)
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