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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen54
4,1 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Standard|Ändern
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am 2. März 2014
Ganz entgegen vieler Zeitschriftenmeinungen habe ich mir Lords of Shadow 2 gekauft und bin sehr angetan. Ich sage gezielt "angetan", weil ich bewundernswert und mutig finde, dass das Spiel nicht versucht, over-the-top zu sein, es ist also nicht bombastisch. Der erste Teil war, alleine schon durch die Hybris des Helden, immer einer aufregenden Reise in den Wahnsinn verpflichtet, ins Verderben einer tragischen Liebe - stetig wechselnde Settings, vollkommen bewusste Führung der Geschichte, klare Struktur der Erzählweise.

"Story ... schön gemacht!"
LoS2 kennt seine Vorgeschichte, heißt, dass sich das Spiel völlig im klaren darüber ist, welche Geschichte es weiter-erzählt. Darum werden hier nicht allzu viele Worte über den sukzessiven Aufbau der Handlung verloren. Viele Dinge verstehen sich - auch in der Figurenlogik - einfach von selbst, wenn man intensiv der Geschichte des Vorgängers gelauscht hat. Für Neulinge könnte es an der Stelle problematisch werden. Man sollte den ersten Teil also schon gespielt haben (auch heute noch eines der wenigen Meisterleistungen der letzten Jahre im Genre der Action-Adventures). Ich teile also überhaupt nicht die Meinung, dass das Spiel nicht weiß wohin es will. Es erzählt nur sehr still, mit sehr wenigen Nuancen und Worten. Teilweise auch ein wenig chaotisch, denn es setzt keine Maßstäbe wie man was zu interpretieren hat. Gut, sage ich. In dem Rahmen, in dem es operiert, nimmt es sich nicht zu viel vor, nur selten keilt es aus und verliert kurz den Faden, den man sich dann aber in 95% aller Fälle selbst wiedererschließen kann.

Obwohl einige sehr blutige Stellen im Spiel enthalten sind, ist der einstmalige Gabriel deshalb nicht für das verachtenswert was er ist, aber sehr wohl hat er der Menschheit abgeschworen und befindet sich im Zustand eines sehr alten Vampirs, der die Welt und seine Erinnerung in einer nahezu wahnsinnigen Vermischung antrifft (daher auch der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit: Wird ja auch immer mal wieder bemängelt). Das was er dabei tut, liegt außerhalb moralischer Anschauungen, ist aber nicht weniger leidvoll für ihn.
Ihm erscheinen Gesichter aus längst vergangenen Tagen, die Darcul in seiner ursprünglichen Form so sehr geliebt hat und die er nie wieder lieben können wird. Die Tragik steht dem Protagonisten zu Gesicht geschrieben, auch sein Zorn. Trotz alledem ist er nicht gleichgültig gegenüber dem was geschieht, auch wenn der Grund für seine Reise darin besteht, vor allem für sich selbst Ruhe zu finden. Die Geschichte spielt also nach seiner Rache an der Menschheit, tausend Jahre nach seinem letzten Untergang. Gewisserweise - sofern so etwas möglich ist - spielt man mit einer zunächst gebrochenen, ruhigeren Gestalt des Dracul.

Man hätte die Geschichte natürlich auch da ansetzen können, wo er seine wahnsinnige Wut hatte und Rache für die Verheimlichung und den Tod seines Sohnes übte. Dann allerdings hätte das Spiel mit den ruhigen Konventionen des Vorgängers vollkommen gebrochen und ich bin froh, dass Mercury Steam uns keinen Kratos geliefert haben, sondern sich da selbst treu geblieben sind.

"Settings ...sehr gut bis zur Gänsehaut."
Auch hier scheiden sich die Geister, dabei ist das moderne Setting jetzt weder abwegig noch schlecht umgesetzt. Die Schleicheinlagen sind (bis auf eine Ausnahme) auch nicht so anspruchsvoll, aber durchaus spaßig. Sie lockern das Geschehen auf. Ich verstehe die Gemüter, die jedem auf die Birne hauen können möchten, auch den in den Schleicheinlagen unbezwingbaren Wächtern. Aber Dracul ist nicht bei vollen Kräften und übt sich in Geduld ... Das wird auch konkret thematisiert und ist meines Erachtens ganz passend. Seltsam finde ich nur, dass man hier scheinbar (?) Metal Gear-Niveau erwartet hat; dann allerdings wäre der Fokus des Spiels wirklich gestört worden (und Die Schleicheinlagen bei Batman waren auch nicht wirklich anspruchsvoller obwohl das ein wesentliches Element des Spiels war). Ob es die Passagen an sich wirklich gebraucht hat, weiß ich nicht wirklich. Ich weiß nur, dass ich es innerhalb des Spielgeschehens nie total unpassend fand (bis auf eine Ausnahme). Die Ecke ist mir an dem Spiel sogar recht sympathisch.

"Grafik und Gameplay... sehr nett bis Gänsehautstimmung."
Mit meinem 32" habe ich weder Artefakte noch Unschärfe bemerkt beim Rundumblick. Im Gegenteil ist es ein Augenschmaus alles mit freier Kamera erkunden zu können. Auch die Kämpfe haben nie darunter gelitten. Die Areale sind immer so aufgebaut, dass man sich immer schnell und gut orientieren konnte (da helfen auch die Finisher, während denen man die Kamera neu justieren kann). Für einigermaßen geübte Spieler also kein Grund zur Beanstandung. Die Animationen und Kämpfe fühlen sich fantastisch an und sehen hervorragend aus. Die "Leere-Klinge" und die "Feuerhandschuhe" sind geniale Gameplayelemente, mit denen man taktisch umgehen muss. Das spielt sich toll und fühlt sich etwas ruhiger an als bei einem Bayonetta oder DMC.

"Musik und Sound... wow!"
Einfach schöne Klänge erfüllen die Räume, Klänge zum Schwelgen, zum Erkunden, zum Nachdenken über die Zusammenhänge, zum Mitfühlen. Ich meine, dass der Komponist vom ersten Teil wieder die Führung hatte und wieder eine Meisterleistung vollbracht hat. Wenige verstehen es, derartige Klänge zu zaubern, die Spannung und Erkundung so einfühlsam vermitteln und gleichzeitig völlig mitreißen können.

"Fazit...es ist Darcul!"
Wer den ersten Teil geliebt hat und seinen Blick nicht im Schraubstock gefangen hält, wird hier fündig werden und genießen können. Es ist ein blutiger Spaß mit dem ehemaligen Gabriel durch die schummrigen Korridore zu ziehen oder in einer modernen Welt für den Untergang Satans zu sorgen. Die Schleichpassagen sind nicht die Krone der Schöpfung, aber auch nicht wirklich stark gewichtet worden, sondern nur ein Auflockerungsbeiwerk. Die Erkundung selbst, das Klettern zudem, erfolgt übersichtlich und ist von der Dynamik her aus dem alten Teil oder den Uncharted-Spielen wahrscheinlich bekannt, jedenfalls eingängig. Alte Levels können wieder besucht werden, falls man da noch einmal stöbern möchte (für mich war das weniger interessant). Man sollte hierbei kein Metroidfeeling erwarten, aber das will das Spiel auch gar nicht, sondern hier hat man den Fokus klar auf die atmosphärischen Settings und vor allem die Tragik des Protagonisten gelegt, der Leben und Mensch augenscheinlich verachtet, in dem aber, ohne dass er es weiß, tief verborgen etwas Altes schlummert. Dabei wird eine interessante Geschichte über die Wiedererlangung alter Kräfte und das Wiedersehen mit alten Bekannten gesponnen, die nicht ohne Vorkenntnisse zur vollen Zufriedenheit verdaulich sein dürfte.
Nicht zuletzt ist die Kampfmechanik wieder erste Sahne und gehört zu meinen Lieblingen im Genre, alles garniert mit einer sehr schönen, sehr flüssigen Grafik, die einlädt, diesen Trip zu genießen und auf sich wirken zu lassen.
Jedem Fan des Genres empfehle ich: Lasst euch von den Fachzeitschriften nicht irritieren, denn es kommt auf die Gesamtkomposition an. Was dieses Spiel sein wollte hat es erreicht. Ein wunderschönes, eher ruhiges Gemälde ist dabei entstanden, was es hätte sein sollen nach Meinung einiger Kritiker, (God of War + Metal Gear Solid + LoS1) nicht.

Viel Spaß beim Zocken.
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am 7. März 2014
Mit "Lords of Shadow 2" habe ich, wie damals mit "Lords of Shadow" auch, ein Problem. Gut, nach "Lords of Shadow" und "Mirror of Fate" habe ich ohnehin KEIN Castlevania erwartet wie es eben die Japaner so machen. Also weder ein RPGlastiges "Metroidvania" noch einen der actionlastigeren Vertreter wie "Super Castlevania IV". So ganz selbstgemacht ist dieses Problem bei "Lords of Shadow 2" nun aber auch nicht.

Was man Mercurysteam einfach mal anerkennen muss: Sie hören auf Fanfeedback. Das vielleicht mit gutem Recht als Gejammer bezeichnete "Wir wollen ein Castlevania wie Symphony of the Night" wurde mit "Mirror of Fate" versucht und bei "Lords of Shadow 2" hat man sich der gewünschten freien Kamera zugewendet. Nur zu welchem Preis macht man das? Im Falle von "Mirror of Fate" kann man es fast schon als recht unnutz und nur Mittel zum Zweck - der da mehr Verkäufe zu sein scheint - bezeichnen, denn worin liegt der Sinn eines RPGgameplays, wenn ich in der Mitte der 20er das Aufleveln unterbinde und ohnehin kaum mehr Abwehr oder Stärke durch Levelanstieg bekomme? Eben genau an sowas scheint auch der hier vorliegende zweite Teil - eigentlich der Dritte - zu scheitern. Die freie Kamera kann nämlich sehr schnell die ohnehin etwas lästigen Kämpfe, bei denen man einmal mehr auf selbst die simpelsten Gegner gefühlte Stunden kloppen kann, unheimlich grausam gestalten. Nämlich dann, wenn die Kamera Gegner nicht mehr erfasst und diese somit ungesehen angreifen, während ich einen Gegner in meinem Sichtfeld bearbeite.
Ein weiteres Problem an der Kamera, aber auch an der deutlich offenere Spielwelt, die nicht mehr aus einzelnen als Kapitel getarnten Levelauswahlen besteht, ist die herrliche Tristesse der Level, bzw. der eine oder andere Schluckauf - sprich Ruckler. Wo ich in einer festen Kamera noch genau Szenarien gestalten und nicht unendlich Weitblick mit einfachen Mitteln vortäuschen kann ist es einfach in einer vollen 3D-Welt, die mehr oder weniger komplett einsehbar ist, zwar auch der Technik geschuldet, dass es Abzüge in Texturen und manch flüssiger Animation oder Kamerafahrt geben mag, aber im direkten Vergleich mit dem Vorgänger fällt es einfach zu stark auf, dass man nicht mehr an die vielen kleinen Details des Erstlings herankommt. Gut, das neue Setting der modernen Welt mag auch dazu beitragen, aber man hätte bestimmt auch den einen oder anderen üppigen Garten in das moderne Setting pflanzen können, sogar mit einigen "Gothic-Kitsch"-Elementen, wie zum Beispiel das Gewächshaus in "Batman - Arkhman Assylum". In den Passagen, die uns bei "Lords of Shadow 2" in die Vergangenheit führen kann man doch auch opulent auftragen, wieso also in der "Hier und Jetzt"-Welt, die auf Draculas Schloss aufbaut, dann eher nur Ikea-Niveau abfeuern, also das wohl einfachste, aber durchaus nicht ganz schlechteste Design was geht? Leider verhält es sich mit dem Gegnerdesign auch so, denn was hier gezeigt wird ist einfach nur Massenware die okay ist, aber mehr auch nicht.

Wo übrigens oben Fanfeedback erwähnt wurde: Auf Wunsch kann man in diesem Titel QTEs abschalten und sich ganz der Inszenierung einigen Kämpfe hingeben ohne durch alberne Knöpfchen-Spiele gestört zu werden. SCHÖN!

Größtes Ärger am Spiel sind - man ahnt es schon - die schon oft erwähnten Schleicheinlagen, wobei sie eher schlecht werden, weil man den eigentlichen Kick solcher Aufgaben völlig entfernt hat. Es geht dabei doch darum, dass der Spieler beobachten muss und sich seine eigene Taktik selbst aussuchen kann. Stirbt man, dann ist es die eigene Schuld, die im Idealfall auch sofort ersichtlich ist. Hier hingegen wird man gezwungen nur vorgegebene Aktionen zu nutzen und es gibt jeweils nur eine einzige Lösung. Der Weg zum Ziel ist hier Trial and Error. Dazwischen gibt es kein "ja, so geht es auch" womit einfach unheimlich wenig Spaß durch das eigentlich nette Feature vermittelt wird.

Es soll nun aber nicht heißen, dass das Spiel absolut für die Tonne ist. Sind wir mal fair: Es hat seine tollen Momente und es gibt wirklich sehr hübsche Szenen. Jetzt kann man darüber streiten ob die Geschichte wirklich DER Abschluss schlechthin ist, aber was man ganz sicher nicht abstreiten kann ist die erneut fantastische Untermalung von Sound und Musik. Es gibt diesmal - korrigiert mich - keinen klassischen Castlevania-Ton auf der musikalischen Ebene. Überwiegend könnte man austauschbaren Hollywood-Klang ausschreiben, was es wohl am treffendsten beschreiben würde. Der Mix aus klassischer Musik und elektornischen Elementen hingegen weiß jedoch zu gefallen und unterstreicht den Mix aus alter und neuer Welt auf wunderbare Weise.
Über die Sprecher muss man wohl kaum noch etwas sagen. Robert Carlyle und Patrick Stewart sind hier wieder über jeden Zweifel erhaben und hauchen den Figuren aus Teil 1 erneut Leben ein. Schade, dass Patrick Stewart nicht mehr durch jedes Kapitel führt, aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau. Die fehlende deutsche Synchro dürfte aber durch die wirklich großartige Besetzung und Leistung der originalen Sprecher wirklich nicht zu sehr in's Gewicht fallen.

Ein richtig persönliches Problem - oder zwei - gibt es dann aber doch noch. Gut, jetzt werden bestimmt wieder Beiträge wie "dann spiel doch Kinderspiele" oder "was soll Dracula denn machen? Blumen verkaufen?" kommen. Ich sage es trotzdem: Auch wenn es sich im Spiel irgendwie erklärt, so finde ich den hier angewandten Nutzen von Blut etwas zu weit hergeholt, dass manche Szenen nicht nur fast komödiantisch wirken, sondern man fast dazu geneigt ist zu sagen eben dies sei eingebaut, damit man es den ganzen "Kiddies" schmackhaft gemacht wird. Blutige Explosionen und etwas brutale Szenen gab's ja schon immer in Castlevania, hier scheint man mir aber doch etwas über das Ziel geschossen zu sein. OKAY, das Schlss wurde immer als Lebewesen beschrieben, daher die vielen Versionen. Da ist mit dem Blut-Aspekt an einigen Stellen schon nicht uncool, aber nur weil man Dracula spielt muss nicht alles in Blut ersaufen.
Ebenfalls gefällt mir der Bruch zu "Draculas wahrer Form" nicht. Jaja, keine Lust mehr auf Menschen und so... Ist klar. Meiner Meinung nach ist der Konflikt aus Gut und Böse, welches der Mensch hinter Dracula ja so verabscheut, aber trotzdem nicht gut ausgearbeitet worden. Er ist halt oft als Böser gekennzeichnet, der gegen noch bösere Mächte loszieht. Schade, denn Dracula mal ganz anders zu zeichnen wäre eine nicht uninteressante Chance gewesen - leider misse ich diese.

Abseits diesem bisherigen Roman gibt es natürlich noch das Kampfsystem, was aber so standardisiert ist, dass ICH nun wirklich nicht groß darauf eingehen mag. Veteranen der "Lords of Shadow"-Serie werden sich sofort heimisch fühlen und auch solche, die das Hack'n'Slay-Genre als ihr Revier bezeichnen. Störend mögen am Gameplay eher die wirklich stark vorgegebenen Hüpfpassagen auffallen (Uncharted lässt grüßen, wobei man da noch öfter in einen Abgrund fallen konnte) und der permanent laute und "krisselige" Fledermausschwarm, der wichtige Dinge anzeigt und manchmal unschöne Erinnerungen an eine gewisse Fee der Zelda-Serie hervorruft.

"Lords of Shadow 2" muss sich gewiss nicht verstecken, verglichen mit der bisherigen "Castlevania"-Serie und auch mit bisherigen Ablegern der "Lords of Shadow"-Serie ist es aber ein durchaus schwarzes Schaf. Unschöne Entscheidungen der Entwickler, leider kränkelnde Technik die durch einige Neuerungen auffällt, zu austauschbare Gegner und "moderne Level" werden den vielleicht zu hohen Erwartungen nicht ganz gerecht. Dennoch: Es mag seine Momente haben (leider auch bockdumme, wie die Weltall-Szene) und ganz missen will ich das Spiel auch nicht. Immerhin gilt noch immer bei vielen Titeln: Man entscheidet sich für Farbpalette und Setting. Nun, da habe ich dann wohl mein Hack'n'Slay gefunden, denn weder neuere DMCs noch ein GoW konnten mich auf Dauer betrachtet so unterhalten wie die spanische Version dieser Vampirhatz.

Ich hoffe trotzdem, dass diese Serie hiermit ein Ende gefunden hat und sich IGA dem nächsten Serienteil wieder widmet. Castlevania aus dem Westen funktioniert zwar, aber dieser gewisse Charme fehlt, der sich aus dem westlichen Fantasy-Einheitsbrei mit seinen fast schon standardisierten Massenschlachten und anderen bekannten Mitteln einfach doch noch immer hervorhebt, egal wie oft man ihn schon gesehen hat.
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am 10. Januar 2015
Wenn man den Teil 1 gerne mag, dann glaube ich ist der hier angebotene TEil 2 eine kleine Enttäuschung. Finde die GEschichte und die Grafik (alles feurig, rot gehalten) trist und nicht so abwechsungsreich wie den Vogänger. Habe nach ca 20 Spielstunden abgebrochen und nicht weitergespielt. Teil 1 hat mich 2 Wochen Dauergebunden bis ich es durchgespielt hatte ;(((
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am 11. Oktober 2015
bin ich begeistert. Habe auch den Vorgänger schon gespielt, der mir gut gefiel. Die Geschichte wird konsequent weitererzählt und es bleibt unvermindert spannend.

Einige meiner Vorredner beklagten die mangelnde Entscheidungsfreiheit. Das ist Geschmackssache. Da ich meine Hardcore Zockerzeiten aus den Teenagerjahren schon eine Weile hinter mir gelassen habe, gefällt es mir so besser. Mittlerweile habe ich Frau und Kind sowie ein berufsbegleitendes Studium und spiele daher nur noch gelegentlich.
Spiele wie GTA 5 schrecken mich ab, da ich mich dort in Nebenmissionen und Nichtigkeiten verlieren und unglaublich viel Zeit investieren würde. Ich habe lieber eine relativ lineare Handlung, ähnlich einem Film oder einer Serie, in dem ich selbst interagieren kann und freue mich dann darauf, alle paar Abende mal wieder in die Geschichte einzutauchen und sie weiter zu verfolgen.

Und dann bin ich auch glücklich ein solches Spiel (und somit die Geschichte) irgendwann abgeschlossen zu haben und mich dem nächsten zu widmen. (Steam bietet mittlerweile erstaunlich viele gute Indie-Games...) Daher bin ich voll zufrieden mit der Machart des Spiels. Wer den ersten Teil mochte, kann hier bedenkenlos zugreifen.
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am 18. Februar 2015
Ich kenne Castlevania seit meiner Kindheit, und war von Anfang an begeistert.
Ich muß sagen das es mir vom Gameplay mehr als Lords of Shadow 1 gefällt.
Grafik Atmosphäre ist einfach wundervoll bis atemberaubend !
Man fühlt sich mitten drinn statt nur dabei.
Also Ich finde es gleich gut im Vergleich zu Lords of Shadow 1 nur Grafik und Gameplay finde ich hier etwas besser.
Die Tragische Geschichte die mich sehr berührt hat von Teil 1 geht hier weiter , und ist mindestens genauso spannend und tragisch.
Ich würde mich extrem über einen dritten Teil freuen !
Lords of Shadow ist meiner Meinung nach als Castlevaniafan der ersten Stunde , die Beste Reihe .
Ich finde auch Gabriel Belmont ist der bisher im Längen bester , Charismatischster, und interessantester Belmont.
Gabriel ist auch als Dracula genau wie im ersten Teil eine absolut coole Sau ;) <
Ich finde es sehr schade das es im Netz , von Kritik und irgendwelchen möchtegern Gamern die denken die hätten Geschmack und Ahnung , nur so zertrampelt wird. Lords of Shadow hat etwas besseres verdient .
Dieses Spiel ist genial und als Castlevania und Action Adventure , nahezu unübertreffbar.
Ein must have für jeden Castlevaniafan, Ps3 Zocker, und fans von Action Adventure a la Devil May Cry Resident Evil 4 .
Ich kann es so beschreiben : Es ist irgendwie wie Zelda Wii ( was ich auch sehr Liebe ) , aber im Castlevania ( Horror ) Gewand.
Tut euch etwas gutes und legt es euch zu .
Und viel Spaß
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am 26. März 2014
Ich finde, dass dieser Teil immer noch mit dem ersten Teil mithalten kann, weil ich Gabriel jetzt irgendwie cooler finde. Er sieht besser aus, hat eine bessere Stimme, wenn nicht sogar die selbe und das Kampfsystem ist besser geworden, ABER die Schleichaktionen mussten nicht sein das passt in solch ein Spiel nicht rein, ist aber nicht weiter schlimm, wie ich finde :)
Ich verstehe auch teils die schlechten Wertungen nicht, aber heutzutage wird ja fast jedes Spiel schlecht bewertet, weils ausgelutscht ist oder weil irgendwelche Ideen geklaut worden sind etc find ich schwachsinn
Dennoch ist es ein geniales Game, weil ich finde die Bossgegner jetzt einfach viel interessanter und spannender also ich würds jedem Hackn Slay Fan empfehlen ;)
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am 14. Juli 2014
Für gewöhnlich bin ich eigentlich nicht so der Fan in Richtung dieses Spieles. Ich stand stand heute kurz davor es mir doch nicht zu kaufen, aber irgendwie habe ich es mir doch gekauft. Und ich bin froh! Das Spiel hat von der ersten Minute an schon eine spannende Story und der Spieler wird förmlich dazu eingeladen vieles alleine zu machen was bei anderen Spielen nicht der Fall ist. Ich finde allerdings dass das Spiel nicht ab 16 sondern ab 18 sein sollte. Wenn ich mal mein Haupspiel Call Of Duty ansehe das 18 ist und dann das ab 16? Würde ich eher Cod 16 und Castlevania auf 18 Stufen! Alles in allem ein sehr gelungenes Spiel was ich nur empfehlen kann! :)
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am 22. Januar 2016
Wegen der tollen Grafik und Story des ersten Teils habe ich mich nun (trotz sonstiger Mängel, siehe damaliges Review) dazu entschlossen doch auch den zweiten Teil zu spielen.
Das Intro ist wieder äußerst stimmig und spannend inszeniert und macht Lust aufs Spiel. Stil und Grafik sind auf den ersten Blick sehr schön.

Die Abwechslungsarmut wird allerdings recht schnell erkennbar: im Verlauf des Spiels sieht man bald nur mehr große Räume und noch größere Statuen in sehr düsterer Umgebung. Trotz der etwas moderneren Innenausstattung in den Labors unterscheiden sie sich nicht wirklich von der Grundpalette, dunkler 'Einheitsbrei'. Die paar faden Straßenteile und großen Außenansichten reißen das monotone Gesamtbild auch nicht raus.
Es ist im Großen und Ganzen nur eine Aneinanderreihung von Räumen, die tw auch keinen Sinn ergeben.
Im 1.Teil gabs neben Burgen auch Dörfer, Wälder, Sümpfe, Schneelandschaften, auch mal untertags und nicht ständig im Dunkeln.

An jedem Apparat, an jeder zweiten Tür muß Dracula Blut spenden. Das ist auf Dauer langweilig anzusehen.

Auch die Geschichte ist sehr monoton, Herumlaufen ohne wirkliches Ziel und Orientierung, riesengroßes langweiliges Labyrinth. Was wirklich schade ist, denn grafisch ist das Spiel wieder ' auch wenn eintönig ' eigentlich wunderschön gestaltet.
Es gibt außergewöhnlich schöne Momente wie zB die Erzählung des Puppenmachers, sonst ist's eher immer dasselbe.

Dafür fand ich die frei bewegliche Kamera, die oft bekritelt wurde überhaupt nicht schlimm, hat mich nie gestört. Nur an einigen Stellen, va. Kletterpassagen dreht sie sich wider die eigentliche Blickrichtung. Auch Bugs oder Grafikfehler sind mir nicht negativ aufgefallen. Das Bild ist zwar einige Male eingefroren, ansonsten handwerklich fehlerfrei.

Auch die viel kritisierten und für zu schwer befundenen Schleichpassagen fand ich nicht besonders schwierig. Das einzige Manko daran: die Ratte steuert sich so schlecht und ungenau als wäre sie ein Autobus. Zusätzlich gehen die andern Ratten nicht aus dem Weg und blockieren sich selbst. Ganz großes Minus.

Das Komboverhalten ist wie gehabt sehr gut und schnell ansprechend. Auch, wenn man sich letztendlich auf einige wenige Kombos beschränkt, die stark, flott und nicht zu umständlich auszuführen sind. Denn das Problem aus Teil 1 auch hier: die ständigen Unterbrechungen während einer Kombo. Es passiert anfangs laufend, daß man zB am Ende einer Achterkombo sogar noch beim letzten Schlag vom Gegner unsanft unterbrochen werden kann, tw sogar bei Kontermoves!

Das Benutzen der Relikte dauert 2,3 Sekunden! Das heißt auch die Heilung dauert ' weil es eine kl. Animation dazu gibt ' 2,3 Sekunden, in denen man ungeschützt ist! Obwohl Dracula schon zur Heilung angesetzt hat, kommen schnelle Kämpfer und Endgegner dazwischen.'. und stirbt dann dennoch. Das ist bei Gegnern, die schnell und ständig angreifen manchmal so extrem, daß man nicht zur Heilung kommt!

Die Bewegungen selbst und das Klettern gehen dafür sehr flott und auch die zusätzlichen Vampirfähigkeiten (Nebel, Fledermäuse) fand ich sehr spaßig.

Was mir gefehlt hat, ist ein Hauptmenü. Aus dem Spiel kann man nämlich nur über die PS-Taste aussteigen.

Die Liste der Schlagkombinationen ist unübersichtlich, wie überhaupt das gesamte Menü.
Die Karte ist so gut wie nutzlos, da sie nicht einmal die Richtungen zu den einzelnen Stadtteilen anzeigt. Sie ist winzig, zeigt kaum etwas an und ist dient der Orientierung nicht besonders.

Das Reisen zw. den Welten sowie der Weg zu den Herausforderungen ist beim ersten Sehen nett inszeniert, danach ist es bloß Zeitverschwendung. Und zwar richtig! Nicht nur, daß man jedesmal dieselbe Animation sieht, man muß auch noch selbst aktiv werden und 30 (!) Sekunden durch das Portal, einen leeren Tunnel steuern. Sehr nervig.
In der einen Welt rennt man ewig zum Wolfsaltar nur um in der nächsten Welt ewig zum Kartenraum zu laufen, den Ort, der eigentlich 'Schnellreise' ermöglichen soll. So braucht man um mal 'schnell' von A nach B zu kommen nicht selten eine halbe Stunde!

FAZIT:

Grafisch und handwerklich sehr schönes aber zu eintöniges Spiel mit viel schwächerer Story als im ersten Teil. Trotz ganz weniger Wow-Elemente packt es den Spieler bei weitem nicht so wie Teil 1.

Unnötig zeitintensiv und nervige Pausen/Zwischensequenzen. Hat auch wie der erste Teil seine nervigen Gegner (zB. Agreus Labyrinth, Krawallpanzer, Skelette), sonst ist das Spiel keine besondere Herausforderung, nicht einmal die Endgegner. (Sogar den allerletzten beim ersten Versuch geschafft!).
Dafür ist es auf dem höchsten Level (Prinz der Finsternis) und in den Herausforderungen teilweise bockschwer. Da reicht oft ein Treffer und der halbe Lebensbalken ist weg. Ohne Konter und ständigem Ausweichen hat man keinen Meter, das wird dann richtig mühsam und ein Joypadkiller.

Sehr schade, eine Menge verschenktes Potential, denn ansonsten wäre es wieder ein sehr schön gestaltetes Spiel.
Darum gute und solide 3 Sterne plus.
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am 28. Oktober 2015
Mir hat das Spiel insgesamt gefallen, am Besten spielt man den 1. Teil vorher durch, sonst kommt man mit der Story nicht richtig mit und diese ist ein wichtiger Kauf- und Spielgrund. Habe das Spiel soeben in der Story zum ersten Mal durchgezockt, denke mal ich darf mir ein Urteil erlauben. Habe mir das Spiel bei Amazon für ca. 5 € neu geholt, wäre schön wenn andere gute PS3-Titel auch in diesem Preisbereich ankommen würden, dann hol ich mir die auch neu, aber nicht für 20 € + x für eine alte Konsole! Folgende Einschätzung bezieht sich meist im Vergleich zum sehr guten Vorgänger auf den Vorgänger und heißt nicht immer das es wirklich schlecht ist.

Positiv:
-viel mehr Platz (keine engen Laufwege wie im ersten Teil), allerdings gibt es immernoch meist nur einen Weg
-Übergänge zwischen den Leveln immer animiert, es ist eine bzw. zwei "zusammenhängende" Welten
-ENDLICH eine (meistens) frei drehbare Kameraperspektive (einstellbare Entfernung wäre noch toll gewesen)
-wieder ein sehr umfangreiches Spiel, auch gerade weil man manche Ecken mehrmals abgrasen muss
-Steuerung fast genau wie im ersten Teil, bzw. gibt es viele Entsprechungen (Doppelsprung)
-man spielt Dracula (nein das ist kein Spoiler!), mal was anderes, muss man nicht mögen, kann man aber, ist gut ins Spiel integriert
-günstiger Preis von ca. 5 € (bei mir)
-viele Anspielungen auf mystische und rätselhafte Erscheinungen der realen Welt (ich sag nur Dodo-Eier)
Neutral:
-Grafik auf ähnlichem Niveau wie der Vorgänger, hier und da ein paar Pixel mehr, aber an vielen Ecken merkt man im Vergleich zum Vorgänger, dass mit weniger Liebe zum Detail vorgegangen wurde

Negativ:
-düstere Atmosphäre - durchgehend, das macht auf Dauer schon depressiv, gerade im Vergleich zu den vielen farbenfrohen Leveln im ersten Teil hätten dem Spiel ein paar freundliche Passagen gut getan
-teils sehr unfaire Gegner - ok, ich werde als böser Bube von Bösen angegriffen, aber nahezu jeder Gegner, ab ca. Spielmitte blockt was das Zeug hält, greift jedoch umgekehrt fast immer mit unblockbaren Attacken an (blocken finde ich deshalb nutzlos) und wenn man einem endlich selber mal paar Schläge verpasst, kann dieser trotzdem einen attackieren, liegt man am Boden, hauen alle auf einen ein, da man meist von mehreren angegriffen wird...
-die Story ist eigentlich richtig gut, nur im Vergleich zur fesselnden Story von Teil 1 hätte ich mehr erwartet, was auch daran liegt, das ein paar kleinere Lücken in der Story auftauchen und viele Dinge, insbesondere in der Modernen Welt doch sehr hemdsärmelig erklärt werden und dadurch unglaubwürdig erscheinen
-Design der Gegner - es gibt auch viele nett gestylte Gegner, aber viele insbesondere in der Moderne sehen 0-8-15 aus und könnten jedem x-beliebigen Ballerspiel mit genmanipulierten-Alien-Zombie-Monstern entlehnt worden sein, wobei ich ständig das Gefühl hatte, dass das nächste Monster noch monströser aussehen musste als das nächste - dabei gehen die gut designten Bossgegner schon fast unter - schade wie ich finde
-wie im Punkt Grafik bereits angedeutet, wird die Moderne doch sehr düster, öde und kalt dargestellt, viele hübsche Gebäude und Statuen, aber immer alles dunkel und teilweise trist - ich hätte in dieser Stadt (also als sie noch intakt war) nicht leben wollen - unrealistisch
-die moderne Stadt wirkt doch sehr amerikanisch (insbesondere die Autos) und das obwohl die Stadt ja immernoch in Europa liegen dürfte (Transilvanien? hallo?)
Fazit: man kann mit dem Spiel, insbesondere für den Preis, nichts falsch machen, sollte den ersten Teil aber durch gezockt haben. Die negativen Punkte fallen nicht wirklich ins Gewicht, m. M. n. kommt es fast an den Vorgänger ran und bedenkt, das alles ist nur meine Meinung.
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am 25. September 2015
Als ausgiebiger Spieler der Grundversion des Vorgängers und sonst »Castlevania«-Unwissender erhoffte ich mir eine ähnlich gelungene Umsetzung des eigentlich ausgelutschten Vampir-Genres wie im Vorgänger. Etwas wirklich Neues suchte man ja dort schon vergeblich – gut zusammengeklaut und vorbildlich inszeniert war dieser aber allemal.
Dieser Teil knüpft nahtlos an den Vorgänger an, im Laufe des Spiels werden aber auch Dinge eingebaut, die wohl nur Kennern der vorigen Erweiterungen bekannt sein dürften. Dracula – vormals Gabriel Belmont – wacht aus einem jahrhundertelangen Schlaf auf und hat weder etwas in der Birne, noch in den Armen. Das Spiel wird auch nicht müde einen fast über die gesamte Länge der Handlung daran zu erinnern, was für ein Waschlappen man im Vergleich zu früher ist. Zwar stellt für erfahrene Spieler dieses Genres der Schwierigkeitsgrad beinahe aller Kämpfe keine große Herausforderung dar (mit diversen Relikten sowieso nicht), letztlich funktioniert das System ziemlich reibungslos und war für mich der einzige Motivationsfaktor. Abgesehen von unglaublich stupiden Schleicheinlagen und der Tatsache, dass für unseren Held vom Erdbeerfeld ohne Magie viele gepanzerte bzw. mit Schilden versehene Gegner undurchdringbar sind, wird man sich auf erhöhtes Ausweichen einstellen müssen.
Denn im Vorgänger konnte man mit dem richtigen Timing viele Angriffe blocken und kontern, was nicht nur ziemlich vernichtend, sondern auch recht einfach war. In diesem Teil wird hiervon merklich weniger gebraucht gemacht, sodass es in Kombination mit o.g. Rüstungs-/Schildproblematik teils gar keinen Sinn bzw. Spaß macht, überhaupt blocken zu wollen. Die Kombinationsmöglichkeiten der Fertigkeiten sind einerseits zu einfach gehalten, andererseits ist es mir zu fummelig über das Steuerkreuz erst das richtige Relikt auszuwählen, welches man dann für eine nahezu unveränderte Tastenkombination braucht. Geschätzt mehr als 60% aller Fertigkeiten sind für sämtliche Aspekte des Spiels ohnehin nicht notwendig.
Die größte Schwäche liegt aber in der Inszenierung bzw. Weiterführung der Geschichte. Eine interessante Handlung findet erst in den letzten 40 Minuten statt, bis dahin ist man nämlich nur als zähneknirschender Laufbursche damit beschäftigt, durch graue und eckige Häuserschluchten, Tunnel und Kanäle zu latschen. Die Traum-/Vergangenheitswelt hat nur stellenweise das Flair des Vorgängers. Ganz und gar nicht subtil werden hierbei Ladezeiten eingebaut, die sich in zahlreichen Schleusen und Aufzügen äußern. »Castlevania: Lords of Shadow 2« täuscht nämlich eine offene Spielwelt á la »Batman: Arkham City« vor, in der es allerdings außer Sammelobjekten nichts zu sehen gibt. Die Spielwelt unterteilt sich in zwei Hälften: Eine moderne Stadt und eine Traum-/Vergangenheitswelt mit jeweils vier Unterzonen, welche frei begehbar und miteinander verbunden sind. In der Traumwelt bekommt man einen Eindruck von dem Designstalent der Entwickler, welches leider für stupide und absolut unpassende Leveldesings für die Stadt missbraucht wurde. Meines Erachtens passt das nicht zusammen und wirkt deplatziert, teils ungewollt amüsant.
Eine sichtbare Verbesserung haben die Charaktermodelle erfahren, insbesondere die Gesichtsanimationen wurden merkbar hochgeschraubt. Ansonsten erachte ich die restliche Grafik als Rückschritt. Auf das Nörgeln hinsichtlich einer frei bewegbaren Kamera wurde eingegangen und abgesehen davon, dass diese der größte Gegner im Spiel ist, sind offenbar dadurch einige Texturen erheblich matschiger ausgefallen bzw. es wurden ununterbrochen künstliche Ladezeiten eingebaut. Überhaupt wird viel zu wenig gekämpft oder geredet, was in erster Linie dem dauernden Klettern und Warten zu verdanken ist.
Musikalisch bleibt sich Teil 2 treu, auch wenn der Soundtrack nicht so stark in Erscheinung tritt, wie zuvor.
Für einen (Neu-)Preis von unter 5 € wurde das Spiel wirtschaftlich extrem abgestraft, ist es dafür aber auch allemal Wert gespielt zu werden. Günstiger bekommt man Trophäen kaum hinterhergeschmissen.
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