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Kundenrezensionen

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am 12. August 2013
Mit LMO vom Lingua Mortis Orchestra feat. Rage erlebe ich in diesem Jahr die zweite Sternstunde im Bezug auf symphonische Rockklänge. Den Protagonisten um Peavy Wagner, Victor Smolski, Andre Hilgers, Dana Harnge und Jeannette Marchewka ist eine Glanzleistung gelungen, die dem Projekt - Uralbum in nichts nachstehen wird. Damit tummeln sich neben dem Erstlingswerk „Lingua Mortis“ aus dem Jahr 1996, dem „Mystery of Time“ Album von Tobias Sammet und dem nun veröffentlichten „LMO“ gleich drei Alben an der Spitze meiner „Symphonic meets …“ Hitliste. An diesen werden sich die Experimente anderer Musiker nach meinem Ermessen vergleichen lassen müssen.

Natürlich ist dieses subjektiv! Bestimmt will ich hier andere Musiker und Musikrichtungen, die sich an ähnlichen Experimenten versucht haben, nicht abwerten wollen. Auch hier finden sich Musiker und Bands, die es für mich recht ordentlich über die Bühne gebracht haben. Zu ihnen gehören Udo Lindenberg, Within Temptation, Tina Dico, Scorpions, Amy McDonald, Doro und einige mehr. Im Endeffekt geben meine Zeilen nur an, wie solche musikalische Spielereien auf mich wirken und auf was ich bei einer Kooperation mit einem Orchester großen Wert lege. Das darf bei Ihnen gern ein wenig anders aussehen!

„LMO“ wartet in meiner gekauften Version mit zwei Bonussongs, zwei Konzertmitschnitten und einer größeren Autogrammkarte mit allen Unterschriften auf. Dabei werde ich mich hier nur um das eigentliche Lingua Mortis Album kümmern und dieses bewerten. Die zwei Konzerte auf der beiliegenden DVD werde ich zu einem anderen Zeitpunkt gesondert behandeln. Durch die Abtrennung des Lingua Mortis Projekts von der Stammband Rage wurde dem Projekt ein neuer Spielraum ermöglicht. Victor Smolski, der musikalische Leiter des Projekts, hat sich diesbezüglich in einem Interview geäußert und es damit erklären wollen, dass ein Musikfreund der Band Rage nicht gleich ein Musikfreund des Lingua Mortis Projekts ist und umgekehrt. Dieses ist nicht einmal von der Hand zu weisen, denn ich habe auch nur die Veröffentlichung des LMO Projekts. Das 2013ner Album beschäftigt sich mit einer Geschichte zur Hexenverbrennung aus dem Frankfurter Raum im 16. Jahrhundert. Im Web oder auf dem Album können Sie sich diese selbst erschließen.

* Das Zusammenspiel von Orchester und Rockband

Dieses ist Phänomenal! Trotz rauer und düster Metalstruckturen habe ich nicht den Eindruck, dass das Orchester darunter leidet. Wobei man auch aufschreiben sollte, dass neben dem ORQESTRA BARCELONA FILHARMONICA auch das INSPECTOR SYMPHONY ORCHESTRA aus Minsk seinen Teil dazu beigetragen hat, um diesem Album seinen Stempel aufdrücken zu können.

Beide Orchester können sich über das gesamte Album mit Präsenz auszeichnen. Die Gradwanderung zwischen der klassischen und der Metal Welt ist mehr als gelungen. Genau an diesem Punkt hat sich bis heute bei mir die Spreu vom Weizen getrennt! Einen solchen Weg zu wählen, ist wie ein Tanz auf einem dünnen Drahtseil über dem Grand Canyon. In diesem Fall sind alle 100 Musiker lebend an die andere Seite gelangt und können sich nun die Lorbeeren für ihren Mut bei mir abholen.

Eines wird gerade hier aber auch sehr deutlich, was vielleicht sogar ein wenig zum Erfolgsgarant zu werden scheint: Bei einem Aufeinandertreffen von zwei solchen starken Individuen sollten sich die Musiker mit dem anderen Fach auskennen, oder sich so auf die Gegenseite zu bewegen, dass ein respektvolles Miteinander beim Zuhörer zu spüren ist.

* Die Songs

Diese werden seit 2013 nun explizit für das Projekt neu geschrieben. Der Bogen zwischen harten Riffs und theatralischen Streicheleinheiten wird regelrecht zelebriert und eröffnet dem Projekt ungeahnte Möglichkeiten. Schon bei „LMO“ merkt man förmlich, dass Victor Smolski nun eine Spielwiese gefunden haben sollte, auf der er seine musikalische Kreativität und Übertreibung austoben kann. Dieses schreit schon jetzt nach mehr, auch wenn die Richtungen, in die sich die Protagonisten bewegen, vielleicht nicht immer bei mir ankommen werden. Das sollte aber für den Großteil der Lingua Mortis Freunde kein Problem darstellen. Tolleranz gegenüber dem Geschmack des Anderen wird ein zentrales Merkmal des neuen Lingua Mortis Konzepts darstellen.

Das 2013ner Album bewegt sich vom Power Metal über Hard Rock bis zu massentauglichen Balladen, die Seitens der Profis der Musikfachwelt mit musicalähnlichen Zügen umschrieben werden. Bei letzterem möchte ich mich nicht aus dem Fenster hängen, da ich dort als glorreicher Unwissender null Ahnung habe! Ich denke aber, man schreibt hier über die Ballade „Lament“, die als Duett zwischen Jeannette Marchewka und Peavy Wagner durch Pianoklänge mit Orchesteruntermahlung irgendwo auch seine Freunde finden wird. Für meine geübten Projektohren ist dieses sehr ungewohnt, wenn auch interessant! So habe ich Peavy bisher noch nicht gehört und der Soundteppich ist von der Melodie her wunderschön. Ein wenig Theatralik stört mich bestimmt nicht, trotzdem tropft mir bei der Nummer zu viel Pomade aus Peavy‘s Matte. Ähnlich gestaltet sich die Wirkung der zweiten echten Ballade „Afterglow“. Ich bin halt schwer für solche Gefühlsduseleien zu gewinnen, wobei hier der Song durch die fabelhaften Gitarrenklänge aufgewertet wird.

Dafür glänzen bei mir die wirklichen Kracher auf dem Album. Mit „Cleansed By Fire“; „ Scapegoat“ und „The Devils Bridge“ hat man einen Mörderblock am Start, der mich zu Jubelstürmen hinreisen kann. Allein schon bei der 10minüigen „Cleansed By Fire“ - Nummer bekommt man unwiderruflich den neuen Weg vom Lingua Mortis Orchestra präsentiert. Dieser bündelt alte Tugenden mit neuen Smolski/Wagner Spielereien, die dem Projekt sehr gut tun. Sei es die grutalen Experimente bei „ Scapegoat“, der Einsatz von Dana Harnge (Sopranistin), der Diplom Musik Pädagogin (mit Musical Erfahrung) Jeannette Marchewka oder dem Ex - Metallium Hennig Basse. Irgendwie haben die Protagonisten bei mir so ziemlich alles richtig gemacht und meinen Geschmack überwiegend getroffen.

Selbst als das Album von seinen düsteren und zeitweise sehr metallischen Wellenbrechern der Anfangsphase sich in seichte und beschauliche Gewässer flüchtet, verliert das Album keinesfalls seine faszinierende Spannung. So bin ich von „ Witches’ Judge“ und „Eye For An Eye“ genau so schwer beeindruckt! Was ich mir persönlich gewünscht hätte, wären mehr von solchen instrumentalen Übergängen wie „Oremus“, die einem zwischen den Songs Zeit geben, sich von der einen in die andere Dimension rüber zu retten. Das ist aber eher meine geschmackliche Orientierung!

* Mein Fazit:

Das Album ist nicht an meinen hochgesteckten Erwartungen zerbrochen. Auch wenn es sich Stilvergleiche mit Nightwish und dem Trans Siberian Orchestra gefallen lassen muss, so kann es doch recht gut auf eigenen Füßen stehen. Durch die zusammenhängenden Tracks kann es als Metal - Sinfonie sogar mit einem Alleinstellungsmerkmal aufwarten. Das Loslösen von der Rage Band bringt für mich Vorteile, die bei diesem Album schon spürbar umgesetzt worden sind. So konnten sich Victor Smolski und Peavy Wagner freier entfalten und musikalisch verwirklichen, was für folgende Alben hilfreich sein dürfte. Es ist zu hoffen, dass dieses Projekt nun nicht zur Massenproduktion getrieben wird.

Zumindest sind wir mit dem Lingua Mortis und dem Avantasia Projekt in der Welt sehr gut aufgestellt und sollten dieses mit breiter Brust und erhobenen Haupt so darstellen. Auch unser Mutterschiff Old Germany hat musikalisch etwas zu bieten, worum uns sicherlich einige Musikfachleute aus anderen Ländern ein wenig beneiden…
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am 16. September 2013
In ZDFKultur gesehen,CD gekauft und dann ab in die Turbinenhalle. Es war einfach nur gut. Metalspeed genau an den richtigen Stellen. Kraftvoll,aber auch besinnlich. Wenn ich die CD höre, erinnere ich mich an den Liveauftritt in Oberhausen. Ich höre auch gern Bach. Also habe in die CD von Victor S. gleich mitgekauft und bin nicht enttäuscht worden .
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am 23. Mai 2015
Ich kenne die anfänge noch sehr gut von LMO das erste Album mußte sofort in meine Metalsammlung,aber das hier übertrifft echt all meinen Erwartungen!!! Ich habe vom ersten bis zum letzten Lied eine mega tolle Gänsehaut zumal ich die Klassische Musik auch sehr liebe u.LMO hat dieses wunder bar mit einander vereint!!!! <3 <3 <3
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Ich kann mich noch genau dran erinnern, als Rage in den Neunzigern als erste (seit Deep Purple) die Idee hatten ihre Hits mit Orchesterbegleitung neu aufzunehmen und damit eine riesige Welle losgetreten haben, die auch heute noch anhält bzw. immer wieder neues Futter bekommen hat.
Aber nicht jede Band hat die Balance aus Metal und Klassik so gut hinbekommen wie die deutschen Kultmetaller. Man denke nur an Metallicas "S&M" oder in jüngster Zeit an Jorns "Symphonic" Album. Rage und besonders Gitarrist Victor Smolski haben hier jedoch alles richtig gemacht. Mit zwei Gastsängerinnen (Jeannette Marchewka und Sopranistin Dana Harnge) und einer düsteren und traurigen Konzeptgeschichte über die Inquisition (1599), der man im positiven Sinne hörspielartig folgen kann, packt mich das Lingua Mortis Orchestra direkt beim ersten Hören. Nicht nur wegen der Sängerinnen kommen mir spontan Vergleiche mit den Glanztaten der seit wenigen Jahren etwas orientierungslosen Therion in den Sinn. Auch Peavy Wagner ist ein toller, oft unterschätzter und sehr eigenständiger Sänger. Die teils längeren Instrumentalphasen zeige auch, dass diese Musik ohne Gesang locker funktioniert. Die Duette mit Peavy und die Chöre sind einfach grandios! Komponist Smolski, seit jeher ein Tänzer zwischen den Welten Rennsport, Metal und Klassik hat es geschafft das Album heavy und klassisch klingen zu lassen, was ja viele Künstler bei ähnlichen Alben einfach nicht hinbekommen. Dabei hat er zwei Orchester (!) auf dem Album (Spanien und Weißrussland) Auf der Erstauflage sind zwei ältere Rage Lieder ("Straight To Hell" und "One More Time") im LMO Sound als Bonus dabei. Das sind dann keine Lückenfüller um Zeit zu schinden, sondern richtig toll im LMO Sound aufpolierte Lieder die Spaß machen! Freunde der Metal und Klassik Symbiose mit Vorliebe für Konzeptgeschichten sowie Rage Fans müssen zuschlagen!
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am 7. Oktober 2013
Ich stieß auf dieses Projekt der Band "Rage", als ich die Aufnahmen des Wacken-Festivals im Fernsehen sah. Ich war begeistert. Hört man sich diese Platte jedoch etwas genauer und eingiebiger an, so wird man mir Recht geben, wenn die Grundmelodien und Ideen zwar bei jedem Song super sind, sie aber noch nicht ganz das rüberbringen, was ein Symphonic-Metal-Album haben sollte. Die großen Vorbilder dieser Musikrichtung sind ja bekannt, "Nightwish" und "Within Temptation" sind praktisch die Begründer dieses Genres. LMO hat es schonmal geschafft, ihr eigenes Ding durchzuziehen, was ich wirklich gut finde. Um noch ein letztes Beispiel für meinen Sternabzug zu nennen (danach ists aber auch wirklich genug mit der Nörgelei), so kommt bei "Cleansed by Fire" kein durchgängiger Melodiefluss zustande. Die Melodie und der Sound sind fantastisch, nur kommt alles recht abgehackt, das mag aber auch Geschmackssache sein.

Tatsache ist, das "Rage" ein super Nebenprojekt am laufen, und zu Recht damit Erfolg haben.
Meine persöhnlichen Favoriten sind:
-> Lament (die Ballade des Albums, super geschrieben, wunderbare Melodie)

-> Eye for an Eye (zwischen Gitarrensoli und Orchesterparts ertönt immer wieder der starke Refrain)

-> Afterglow (Das Lied, das am meisten an den klassischen Symphonic-Metal erinnert)

Ein Kauf dieses Albums ist also auf jeden Fall eine Bereicherung für jede Metal-Sammlung.
4 Sterne von mir
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am 3. Oktober 2013
Einfach nur genial!.
Die Kombination aus klassischem Orchester und Hard Rock ist wirklich gelungen.
Sehr gute Sänger und ein genialer E-Gitarist.
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am 6. Oktober 2013
Der Stil dieseer Musik sagt sicher nicht jedermann zu,
für mich absolut top, sowohl die Musik als auch die Harmonie
zwischen Band und Orchester
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am 14. Februar 2016
Da ich Rage seit der 1. Platte kenne,musste ich die CD natürlich auch haben,um meine Sammlung zu vervollständigen. Nicht schlecht!
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am 19. November 2013
Super Scheibe, klasse Musik, kein Wunder, wenn Rage im Spiel ist. Ein Muß für jeden Fan der drei Jungs, denke ich.
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am 13. Oktober 2013
..also dafür das ich auf solche, meist schlecht gemachten, Rock meets Classic Sachen eigentlich so gar nicht stehe, ich mir diese CD eher aus Patriotismus als aus Neugier an der Musik geholt habe war ich SEHR positiv überrascht. Eine unbedingte Kaufempfehlung. Rage waren die Ersten die Metal und Orchester kombiniert haben und verstehen es großartig. Die Arrangements sind wirklich hervorragend. Hut Ab.
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